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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

Piraten, Abenteuer, Bruderliebe!

Die Piraten von Darksea von Catherine Doyle

4.5 Sterne

Auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe passe, lese ich doch auch immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher. Vor allem, wenn sie auch noch einen Schuss Fantasy und Abenteuer enthalten. Deshalb bin ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen.

Inhaltlich geht es darum, dass tief im Herzen des Atlantischen Ozeans, dort, wo der Vollmond die Wellen silbern färbt und Delfine über den Horizont springen, liegt das magische Königreich Darksea, regiert vom Piratenkönig Kapitän O’Malley.

Diese Geschichte hat Chris seinem kleinen Bruder Max immer erzählt und davon geträumt, eines Tages mit den Piraten in See zu stechen. Aber jetzt liegt Chris im Krankenhaus ohne Aussicht auf Heilung. Doch eines Nachts klopft ein sprechender Papagei mit einer Einladung des Piratenkönigs an Max‘ Schlafzimmerfenster. Kapitän O'Malley braucht ein neues Besatzungsmitglied für eine gefährliche Mission und die Belohnung ist alles, was Max sich erhofft, um seinen Bruder zu retten: Magie! Aber die ruhigen Gewässer von Darksea sind in Gefahr, denn seit einiger Zeit treibt ein Ungeheuer sein Unwesen und droht alles zu verschlingen. Wird Max es schaffen, Darksea und seine Familie zu retten?

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker, leicht und gut zu lesen, passt zu der Zielgruppe und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Zudem ist der Schreibstil schön bildlich, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet und sich alles gut vorstellen kann. Vorallem das Piratenschiff, das magische Land Darksea und seine Piraten hatte ich sehr schön vor Augen!

Die einzelnen Figuren sind sympathisch beschrieben. Vor allem Max hat mir sehr gut gefallen, da er sich so leicht nicht unterkriegen lässt und sich richtig in das Abenteuer stürzt, auch wenn es nicht gerade einfach für ihn wird. Obwohl die Geschichte sehr abenteuerlich ist und es viel um Piraten, Meerjungfrauen und Kämpfe geht, so dreht sich das Buch doch auch um die Liebe und Verbundenheit zwischen zwei Brüdern, um Verlustangst und Hoffnung. Dies war ein sehr schöner Mix, der mich begeistern konnte. Generell bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man fiebert mit den Figuren richtig mit, bis zum spannenden Showdown! Ganz besonders gefallen hat mir auch die Wandlung eines Charakters bei dem man klar sieht, Personen sind nicht nur schwarz und weiss, sondern können sich auch immer ändern!

Fazit: Ein tolles Buch, ein schönes Piratenabenteuer aber auch eine sehr berührende Geschichte die sich um die Liebe zwischen zwei Brüdern dreht.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Das müssen bitte unbedingt alle lesen!

Die Frau als Mensch von Ulli Lust

Was für eine großartige und wichtige Graphic Novel.

Ulli Lust versucht das althergebrachte Wissen über die Rolle der Frauen in der Steinzeit in neues Licht zu rücken und belegt dies auch wissenschaftlich.

Da seit jeher nur Männer bei Ausgrabungen anwesend waren und diese versuchten die Funde in einen historischen Kontext zu stellen, ging damit automatisch einher, dass die damals tradierten Rollenbilder mit in die Interpretationen der Funde einflossen.

Erst in jüngster Zeit, seit Frauen archäologische Funde wissenschaftlich auswerten, aber auch durch möglich gewordene DNA-Analysen, muss die Rolle der Frauen in der Steinzeit neu beurteilt werden.

Sehr interessant fand ich, dass aus der Zeit der Venus von Willendorf, also vor ca 30 000 Jahren, jede Menge solcher Frauenstatuetten mit ähnlichen Merkmalen gefunden wurden, jedoch keine vergleichbaren Männerfiguren – und dies auf der ganzen Welt. Auch wird mit dem Mythos aufgeräumt, dass Frauen sich nicht an der Jagd beteiligten oder in der Gemeinschaft eine untergeordnete Rolle spielten – so war das damals nicht, also liegen Fehlinterpretationen vor. Alle mussten damals schon gleichberechtigt für das gemeinsame Überleben sorgen. Ulli Lust nimmt auch andere Nomadenvölker auf der ganzen Welt unter die Lupe und kommt zur gleichen Erkenntnis.

Scham ist eine Erfindung der Neuzeit, auch das tritt bei genauem Hinschauen ganz klar zu Tage. Es ist ein weiterer Mythos, dass Frauen während der Menstruation zur Strafe in sogenannte Mensturationshütten verstoßen wurden. Frauen gingen in diese Hütten zur Erholung und Meditation. Die erste Menstruation, die bei Mädchen gefeiert wurde, war weder schmutzig noch ekelig – sie war jedoch überlebenswichtig für Stämme und Gemeinschaften.

Ich könnte hier noch viele solcher Irrtümer aufzählen, die von der Wissenschaft mittlerweile belegt sind, jedoch nur selten über Lehrpläne oder anders in die Köpfe gelangen.

Es ist also nicht so, dass es das Patriachat schon immer gegeben hat – ganz im Gegenteil. Um zu überleben, mussten alle gleichberechtigt den Überlebenskampf täglich aufnehmen.

Ein großartiges Buch, dass man unbedingt lesen und, noch viel wichtiger, auch darüber sprechen muss, damit endlich dieser alte Mythos aufgebrochen wird, dass das Patriachat bis in die Steinzeit zurückreicht und eine natürliche Ordnung darstellt. Ein so eindrucksvolles Sachbuch, das mit dem männlichen Blick auf die Geschichte aufräumt, hatte ich schon lange nicht mehr in den Händen. Absolute Empfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat noch viel Luft nach oben

Mordsbraut von Barbara Edelmann

Dieser Krimi von Barbara Edelmann liegt schon ewig auf meinem SuB und ist der erste mit dem ungleichen Ermittler-Duo Sissi Sommer und Klaus Vollmer. Sie ist eine g’standene Allgäuerin, er kommt aus Berlin und wirkt inmitten der drallen Schweinbraten-Knödel-Lust ein wenig steif und verloren.

Ihre erste Bewährungsprobe erleben sie, als in Legau, einem Dorf in der Nähe von Memmingen die attraktive Marie Kromer just während ihrer Hochzeitsfeier ermordet wird.

Klarerweise ist Alexander Kromer, der frisch angetraute Ehemann, der Verdächtige Nummer Eins, zumal das Hochzeitspaar vor allen Gästen gestritten hat. Liebe, Wonne, Waschtrog sieht anders aus.

Allerdings stellt sich bei den Ermittlungen heraus, dass zahlreiche andere Hochzeitsgäste ein Motiv hätten ...

Meine Meinung:

Nun, was soll ich über diesen Krimi sagen?
Dass mir die Idee gefallen hat? Die Umsetzung weniger? Der Humor nicht der meine ist? Die ganze Geschichte ziemlich überzeichnet ist? Einiges auf mich unglaubwürdig wirkt? So kann ich mir nicht gut vorstellen, dass eine Kripo-Beamtin ausgerechnet in ihrem Heimatdorf, in dem sie Gott und die Welt kennt und zudem mit einigen Verdächtigen einst ein Pantscherl hatte, ermitteln darf. Dünne Personaldecke hin oder her.

Zudem gibt es (gefühlt) 100 und eine Nebenhandlung, die zwar, ebenso wie die zahlreichen Wiederholungen, die Seiten füllen, aber mit der Ermittlung nur wenig zu tun haben. Dass Bier aus Gerste gebraut wird, braucht nicht extra erwähnt werden. (S. 10).

Die Auflösung wirkt auf mich auch nicht gerade stringent. Das wird wohl der erste und letzte Fall für mich mit diesem Ermittler-Paar Sissi Sommer und Klaus Vollmer sein.

Fazit:

Leider hat mir dieser Krimi nicht wirklich gefallen, weshalb er nur 2 Sterne erhält.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich leider enttäuscht

Sonnwendmord von Fanny Svoboda

Gleich vorweg - das Cover hat mich magisch angezogen!

Doch leider hält der Inhalt des zweiten Wachau-Krimis von Fanny Swoboda nicht das, was das Cover und der Klappentext versprechen. Einiges ist zudem ziemlich unglaubwürdig. Ein Krimi-Autor und seine esoterische Freundin übernehmen kurzerhand die Rolle der Sprechstundenhilfe beim Dorfarzt, weil die eigentliche Arzthelferin ermordet worden ist? Sehr unwahrscheinlich!

Was ist passiert? Die ob ihrer Bösartigkeit gehasste Arzthelferin Christine Hulatsch steckt tot im Sonnwendfeuer.

Wer wollte damit ein Zeichen setzen?

Meine Meinung:

Nun ja, ich kann dem Setting mit viel Esoterik, einem Schamanen und dem Schulmedizin-Bashing leider nichts abgewinnen. Daneben beherrschen Mobbing, Rache und das Leben auf dem Dorf gewürzt mit der schönen Landschaft der Wachau den Krimi.

Fazit:

Leider ist diese Fortsetzung nicht nach meinem Geschmack, daher nur 2 Sterne, von denen einer dem tollen Cover gewidmet ist.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mir leider nicht gefallen

Blumenlust von Claudia Schmid

Schauplatz dieses 5. Krimis mit der Hobbyermittlerin Edelgard ist das Gelände der Bundesgartenschau in Mannheim, der Luisenpark. Man feiert dessen 50. Geburtstag und Edelgards Buchhandlung „Bücherhimmel“ öffnet wieder ihre Pforte.

Dort lernt sie einen charmanten Mann kennen, der sich wohltuend von ihrem Ehemann und Couchpotatoe Norbert, abhebt, kennen.

Doch bald erschüttert eine Mordserie Mannheim und die umtriebige Edelgard, ermittelt, zum Leidwesen der leitenden Kriminalhauptkommissarin, wieder.

Der „Bücherhimmel“ wird zur Zentrale der Hobbyermittlerin, wo alle Fäden zusammenlaufen.

Und was hat Chloé, die verbotenerweise nächtens Kräuter in der Buga klaut, mit den Toten zu tun?.

Meine Meinung:

Dieser 5. Fall aus der Reihe hat mich nicht wirklich begeistert. Er wirkt zum einem auf das 50-Jahr-Jubiläum des Luisenparks hingeschrieben und zum anderen irritieren mich die unterschwelligen Gedanken, wie sie ihren Ehemann loswerden könnte. Ich meine, wenn sie ihn und seine Behäbigkeit satt hat, könnte sie sich doch einfach scheiden lassen, oder?.

Zudem kommt wenig Spannung auf, die sich dann leider zusätzlich in allerlei Nebensächlichkeiten wie der Beschreibung von Klamotten verliert.

Ich habe ein wenig über die Autorin recherchiert und festgestellt, dass drei der Vorgänger jeweils Kurzkrimis mit dem Ehepaar Edelgard und Norbert sind. Der direkte Vorgänger „Blumenfieber“ spielt während der Bundesgartenschau 2023 auf dem selben Schauplatz.

Die Charaktere wirken recht flach auf mich. Weder konnte ich zu Edelgard noch zu Tamara oder Wiebke einen Draht finden.

Obwohl ich üblicherweise ein Serienjunkie bin, werde ich von dieser Reihe keinen weiteren Band lesen.

Fazit:

Leider hat mir dieser Krimi nicht sonderlich gefallen, daher nur 2 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Ostseedämmerung von Eva Almstädt

In ihrem 20. Fall sollen Pia Korittki und ihr Team dem Verschwinden von Mia Schneider, einer Studentin der Archäologie, nachgehen, deren Akte den Vermissten zugerechnet wird. Nun aber haben zwei Kinder ein Artefakt aus Wikingerzeiten gefunden, das zuletzt in Mias Besitz war. Nach wie vor ist nicht klar, ob Mia sich abgesetzt hat oder einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Korittki und Broders befragen die Nachbarn in Hövelau, dem letzten Wohnsitz der Vermissten, und schon tauchen die ersten Ungereimtheiten auf. Wenig später wird es zur Gewissheit: Mia Schneider ist ermordet und in einem Waldstück vergraben worden.

Nur, wer ist der Täter? Der Ehemann, der darauf drängt, Mia für tot erklären zu lassen, um seine neue schwangere Freundin heiraten zu können? Oder der Grabungsleiter, der augenscheinlich etwas zu verbergen hat? Oder das Faktotum des herrschaftlichen Anwesens, in dessen Kate Mia zuletzt gewohnt hat?

Das Verschwinden von Mia ist nun ein Mord, den es aufzuklären gilt. Und die junge Frau wird nicht die einzige Tote bleiben ...

Meine Meinung:

Eva Amstädt ist für ihre komplexen Krimis rund um Pia Korittki bekannt. So müssen Korittki und ihr Team unterschiedlichen Hinweisen und Spuren, die häufig in einer Sackgasse münden, nachgehen. Die Story ist schlüssig erzählt. Die oft mühsame Polizeiarbeit und das Privatleben der Ermittler sind gut ausbalanciert.

Die Charaktere des Lübecker K1 haben sich über die Jahre sehr gut entwickelt. Teamwork wird groß geschrieben. Hin und wieder gibt es einen Alleingang der Ermittler, der nicht immer glimpflich abgeht. Diesmal trifft es Broders. Die unterschiedlichen Handlungsstränge werden letztlich sehr gut verknüpft. Interessant ist das Setting in dem kleinen Ort Hövelau, wo die Bewohner alles über ihre Nachbarn zu wissen glauben. Manchmal sieht man nur, was man schon kennt, oder zu kennen glaubt. Der Standesdünkel hat sofort einen Verdächtigen, während der wahre Täter lange unerkannt bleibt.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser gelungenen Fortsetzung 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein wenig anders als üblich

Grado im Glück von Andrea Nagele

„Du willst das alles nicht wirklich wissen.“

Dieser 10. Krimi rund um die Gradeser Commissaria Maddalena Degrassi ist ein wenig anders als die neun vorherigen. Es geht weniger um klassische Ermittlungsarbeit sondern eher um das Psychogramm einer langjährigen Freundschaft unter sechs Frauen, die einander doch nicht ganz so vertrauen wie sie glauben.

Die Tote ist (fast) nur Nebensache.

Der Krimi beginnt mit dem Auffinden einer zunächst unbekannten toten Frau am Fuße einer Treppe in einem Wohnhaus in Grado, in dem die Bewohner auffallend schweigsam sind. Ein unglücklicher Treppensturz oder hat hier jemand nachgeholfen?

In zahlreichen Rückblicken erhalten wir Leser Einblick in die letzten zehn Tage VOR dem Tod der Frau, die sich als eine der sechs Freundinnen, die sich regelmäßig treffen, um über gelesene Bücher zu diskutieren. Carolina, Romina, Mariella, Anastacia, Giorgia und Ludmilla - wer von diesen Frauen ist die Tote?

Meine Meinung:

Wer sich einen Krimi nach der bekannten Schreibweise von Andrea Nagele erwartet, wird hier ein wenig irritiert sein. Andrea Nagele, langjährige Psychotherapeutin, legt diesen Krimi ein wenig anders an. Statt wie gewohnt, einen Whodunit-Krimi in den Händen zu halten, sind wir Leser mit Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert.

Der Satz „Du willst das alles nicht wirklich wissen.“ zieht sich durch das ganze Buch.

Kann eine langjährige Freundschaft so viele Geheimnisse und Lügen überstehen? Wie weit kann, darf oder muss Freundschaft gehen? Soll oder muss der Ehemann, der eine Frau regelmäßig misshandelt, angezeigt werden? Auch gegen deren Willen? Wie sehr darf eine Freundschaft strapaziert werden? Ist es legitim darauf zu hoffen, Geld geliehen zu erhalten?

Fragen über Fragen, mit denen wir hier konfrontiert werden.

Interessant ist, dass auch hier, wie in beinahe jedem meiner jüngst gelesenen Krimi, gleichgeschlechtlich Liebende, eine Rolle spielen. Diese Geschichte dieses Paares hat allerdings auf den Fortschritt der Geschichte bzw. die Ermittlungen keinen Einfluss.

Fazit:

Kein Krimi im herkömmlichen Sinn, aber nicht weniger interessant. 4 Sterne.

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Rezensionen von Reiseweise:

Puzzle, Elektriker und Mafia

Wackelkontakt von Wolf Haas

In diesem Roman wimmelt es von Charakteren mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen und Hintergrundgeschichten. Da ist zum einen Franz Escher, der (obgleich wenig einfühlsam) als Trauerredner arbeitet und obsessiv Puzzle legt. Als er auf den Elektriker wartet, liest er ein Buch über einen Mafia-Kronzeugen, der ein Buch liest über einen Mann, der auf den Elektriker wartet… Mehr über die Charaktere lässt sich nicht verraten ohne Spoiler.

Der Übergang zwischen den beiden Geschichten, die in dem Roman gelesen werden, geschieht oft ohne Einleitungen und ist gerade dadurch sehr geschickt gemacht. Die Geschichten werden immer weiter miteinander verwoben bis zu dem Punkt, wo es die Charaktere selber bemerken. Die sich so entwickelte Doppelgeschichte ist inhaltlich längst nicht so innovativ wie die Erzählweise - trotz einiger überraschender Wendungen - und am Ende wird einiges nicht aufgelöst, was man gerne aufgelöst gesehen hätte.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Sehr spannend

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

"Die Geschichte der Bienen" war mein erster Roman von Maja Lunde und ich habe ihn geliebt! Wenn man die weiteren Bücher liest, fügt sich alles zusammen wie ein Puzzle. Das ist wirklich ein kleines Erfolgserlebnis.
Im Roman geht es kurz gesagt, um die Geschichte der Biene und wiebzw. warum die kleinen Tierchen verschwunden sind.

Aaaaaaber naturlich sind die kleinen fleißigen Honigbienen nicht vollends ausgestorben.
Maja Lunde schafft es, erste Themen wie das Artensterben oder Bienensterben in einen fesselnden Roman zu verpacken. Man genießt einen hervorragenden Roman und gleichzeitig macht man sich Gedanken über die Menschheit und deren Handlungen. Denn warum, wenn nicht wegen uns und unserer egoistischen Lebensweise sterben so viele Tiere aus?
Ich denke, Maja Lunde möchte uns mit ihren Werken unterhalten und gleichzeitig aufhorchen lassen.
Eine ausgezeichnete Dystopie die ich nur jedem empfehlen kann.

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Rezensionen von woolbooksandcoffee:

Im Grunde sehr schön

Der Vergessenstag von Madlen Ottenschläger

Die Idee bzw. die Geschichte hat mir auf Anhieb gefallen und mich schon nach Cover und Klappentext angesprochen. Das setzt sich im Inneren mit lustigen Reimen und einer schönen Textgestaltung fort. Auch die Illustrationen gefallen mir grundsätzlich gut, für die Altersstufe würde ich mir allerdings bei der Bildgestaltung etwas mehr Abwechslung wünschen.

Das Buch wird ab 2 Jahren empfohlen, gerade Zweijährige lieben es aber Dinge in Büchern zu entdecken, auf jeder Seite etwas neues zu sehen, zu schildern, was auf den Bildern versteckt ist. Das kommt hier leider etwas kurz. Meine Meinung nach wiederholt sich die bildliche Gestaltung stark bzw. es sind regelmäßig ähnliche Objekte auf den Bildern zu sehen. Hier hätte ich mir nochmal etwas mehr Abwechselung gewünscht, um einen längeren Lesespaß zu garantieren. So bleibt dieser, zumindest bei Kindern um die zwei, noch recht kurz.

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