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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Freunde finden für Anfänger,3 Audio-CD von Sabine Bohlmann

Willkommen bei den Grauses hat uns schon in Band 1 total begeistert. In Band 2 geht es mit dem gleichen Witz und Humor weiter. Sabine Bohlmann hat sich eine Menge lustiger Szenen für die ungleiche Familie einfallen lassen. Familie Grause hat vom Institut für andersartige Wesen eine neue Post bekommen.

Ein Kuvert flatterte ins Haus und mit Otilies Hilfe können sie dieses auch öffenen. Ihnen wird mitgeteilt, dass sie nun sich in Phase 4 befinden. Freunde finden ist nun ihre neue Aufgabe. Aber wie findet man Freunde? Otilie meint: Auf der Arbeit, bei Hobbies,... Und schon geht los, dass sich die Erwachsenen beim Arbeitsamt melden und neue Hobbies angegangen werden....
Ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich witzig. Es gibt so viele richtig lustige Szenen, etwa die auf dem Fußballplatz oder auch im Haus der Familie Jäger. Aber es gibt auch nachdenkliche Momente. So taucht etwa ein einsames Vampirmädchen auf, dass auch in die Sackgasse eingezoen ist, allerdings ohne Familie und Plan und fast verhungert. Aber auch Szenen, in denen sich manche Kinder so anstrengen, Freunde zu finden, aber dann ausgenutzt werden meiner Meinung nach.
Das Hörbuch ist besonders toll anzuhören. Ich finde, die Figuren erwachen richtig zum Leben beim Zuhören. Man kann sich super in die Figuren hineinversetzen und auch das Erzähltempo war sehr angenehm. Ich war wirklich begeistert. Es ist wirklich ein schönes, lebendig gestaltetes Hörbuch!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Willkommen bei den Grauses 2: Freunde finden für Anfänger von Sabine Bohlmann

Willkommen bei den Grauses hat uns schon in Band 1 total begeistert. In Band 2 geht es mit dem gleichen Witz und Humor weiter. Sabine Bohlmann hat sich eine Menge lustiger Szenen für die ungleiche Familie einfallen lassen. Familie Grause hat vom Institut für andersartige Wesen eine neue Post bekommen.

Ein Kuvert flatterte ins Haus und mit Otilies Hilfe können sie dieses auch öffenen. Ihnen wird mitgeteilt, dass sie nun sich in Phase 4 befinden. Freunde finden ist nun ihre neue Aufgabe. Aber wie findet man Freunde? Otilie meint: Auf der Arbeit, bei Hobbies,... Und schon geht los, dass sich die Erwachsenen beim Arbeitsamt melden und neue Hobbies angegangen werden....
Ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich witzig. Es gibt so viele richtig lustige Szenen, etwa die auf dem Fußballplatz oder auch im Haus der Familie Jäger. Aber es gibt auch nachdenkliche Momente. So taucht etwa ein einsames Vampirmädchen auf, dass auch in die Sackgasse eingezoen ist, allerdings ohne Familie und Plan und fast verhungert. Aber auch Szenen, in denen sich manche Kinder so anstrengen, Freunde zu finden, aber dann ausgenutzt werden meiner Meinung nach.
Das Buch hat eine angenehme Schriftgröße und wir haben uns sehr wohl gefühlt in der Geschichte. Die Kapitel waren genau in der richtigen Länge für gemütliche Vorleseabende und die Charaktere sind uns alle ziemlich ans Herz gewachsen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, dabei allerdings unbedingt mit Band 1 beginnen!

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Rezensionen von BarbaraM:

Vom Verlieren, Vergessen und Wiederfinden

Der Vergessenstag von Madlen Ottenschläger

Mit „Der Vergessenstag“ ist Madlen Ottenschläger ein charmantes und humorvolles Bilderbuch gelungen, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Schmunzeln bringt.
Heute ist ein ganz besonderer Tag – denn die ganze Familie will zum Sommerfest von Oma. Doch bevor es losgehen kann, muss Karli feststellen: Sein Lieblingshäschen ist verschwunden! Und wie das eben so ist – wenn eine Sache fehlt, fehlt auf einmal noch viel mehr.

Die Suche nach dem Häschen wird zu einer turbulenten Reise durch die Wohnung und durch eine Kette von kleinen Alltagskatastrophen, die viele Familien nur allzu gut kennen dürften.
Schon auf der ersten Seite waren wir sofort begeistert – denn wir haben die selbstbemalten Steine auf der Treppe entdeckt. Genau wie bei uns zu Hause! Das hat für uns sofort ganz viel Nähe und Vertrautheit geschaffen und wir waren direkt mitten in der Geschichte.
Was uns besonders gut gefallen hat: Der gereimte Text lädt nicht nur zum Vorlesen ein, sondern sorgt auch für ein herrlich rhythmisches Leseerlebnis. Kinder fiebern sofort mit und erkennen sich in Karlis kleiner Welt sofort wieder. Die Illustrationen von Sandy Thißen sind lebendig, liebevoll und voller witziger Details – hier lohnt sich ein zweiter Blick, denn es gibt viel zu entdecken.
Thematisch geht es um mehr als nur verlorene Kuscheltiere: Es geht um Familienchaos, Geduld und um das Gefühl, dass am Ende doch alles gut wird – selbst wenn mal wieder jemand das Marmeladenglas hat stehen lassen oder der Schlüssel einfach unauffindbar ist.
Fazit: Ein wunderbar warmes und alltagsnahes Bilderbuch, das mit Witz und Herz die kleinen Dramen des Familienlebens einfängt.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Weißt du noch? Ein Bilderbuch vom Abschiednehmen von Michael Engler

Weiß du noch ist ein Bilderbuch zum Thema Tod, Trauer und Abschied, bei dem der Verlust eines einheimischen Tieres, nämlich des Eichelhähers im Vordergrund steht. Die anderen Tiere des Waldes suchen ihn und sind sehr traurig, ihn nicht finden zu können. Auch wollen manche Tiere den Verlust nicht wahrhaben und suchen ihn immer weiter.

Nachdem er auch an seinem Lieblingsplatz nicht aufgetaucht ist und dort schon kleine Pflanzen sprießen, wird der Tod dann hingenommen und betrauert. Dabei stehen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse ebenso im Vordergrund wie die Akzeptanz seines Ablebens. Die Themen, was nach dem Tod passiert und auch Rituale um den Tod werden ausgeklammert. Dies bietet meiner Meinung nach auch die Chance, dass das Buch für unterschiedliche kulturelle Kontexte einsetzbar ist. Die Vorstellung, die vermittelt ist, dass durch die Erinnerung der Eichelhäher noch bei uns ist. Dies wird auch illustratorisch gut umgesetzt und angedeutet durch die immer wieder auftauchenden Schatten des Eichelhähers. Das ist ein poetisch für Erwachsene wunderschönes Bild finde ich. Mein Kind hat es aber eher verwirrt. Ich muss dazusagen, dass er einen sehr naturwissenschaftlichen Zugang zur Welt hat und alles versucht, rational zu verstehen. Wir haben viel über das Buch diskutiert und für ihn war der Schatten nicht wirklich nachvollziehbar, denn der schattenwerfende Vogel ist ja in der Realität nicht da, ebensowenig wurde sein Körper als wirklich tot gefunden. Das hat uns sehr beschäftigt und ihn auch verwirrt und auch mich im ersten Moment. Ich denke, das Buch ist gut einsetzbar für phantasievolle Kinder und auch zur Vorbereitung auf das Thema ohne konkreten Anlassfall. Im konkreten Trauerfall würde ich das Buch glaube ich jetzt nicht als erstes nehmen, bzw. wenn, dann in multireligiösen Gruppen, da es ja doch vieles offen hält - was für multikulturelle Erziehung toll ist, für einen konkreteren Glaubenshintergrund aber dadurch auch wenig Vorstellungsmöglichkeiten bietet. Es bietet meiner Meinung nach sehr viel an Gefühlen und betont die Erinnerungskultur. Da diese mit den Illustrationen auch stimmig transportiert werden, ist es ein durchaus empfehlenswertes Buch. Ob es sich im Einzelfall gut eignet, sollte einfach vom Erwachsenen vorher entschieden werden.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Spuren der Urzeit von Saskia Gwinn; Vasilisa Romanenko

Schon von außen wirkt das Buch so wertig und schön, richtig besonders - ebenso wie die Natur, von dem das Sachbuch handelt. Auf detailreich illustrierten, teils dunkel vom Hintergrund her gehaltenen Seiten erforscht man beim Lesen die Urzeit. Da in vielen Museen die gleiche Farbgebung herrscht, kamen mir die realistischen Illustrationen wie die Betrachtung eines Museumsobjektes vor.

Auf jeder Doppelseite widmet man sich einem Thema, die durch die Kapitel gut strukturiert wirken und eine gewisse Bandbreite aufweisen, die man dem Thema gar nicht zugetraut hätte. Das Buch ist wirklich interessant und die Informationen auch gut für die Zielgruppe geeignet. Bei uns hat das Buch den 10 Jahre alten Zwerg mehr angesprochen als den 8jährigen Zwerg. Ich denke aber, das ist individuell verschieden und liegt sicher an der Thematik. Ein wunderschön gestaltetes und informatives Sachbuch!

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Rezensionen von ReiShimura:

Im Hier und Jetzt liegt das Glück

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

Die Anzahl der Bücher von japanischen Autorinnen und Autoren am deutschsprachigen Markt hat in den letzten Jahren gefühlsmäßig stark zugenommen. Und stechen vor allem die vielen eher in ruhigen Tönen verfassten und meist etwas poetisch angehauchten Bücher heraus. Ich vermute, das liegt daran, dass sie das japanische Lebensgefühl sehr gut transportieren können.

Auch "Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen" gehört genau zu dieser Kategorie von Büchern. Autorin Ito Ogawa-san beschreibt hier auf zauberhafte und manchmal auch ein wenig melancholische Weise ein Jahr im Leben von Hatoko-san. Welche nach dem Tod ihrer Vorgängerin den Schreibwarenladen übernimmt. Jedes der vier Kapitel ist dabei einer Jahreszeit gewidmet und demzufolge sind die Kapitel verhältnismäßig lang. Für Menschen, die ein Buch nicht mitten im Kapitel weglegen wollen, kann dies zu Problemen führen.
Das Tempo des Buches kann man meiner Meinung nach einfach nur als ruhig und langsam beschreiben. Eine Spannungskurve gibt es nicht wirklich, habe ich mir aber auch nicht erwartet. Böse Zungen würden vielleicht sogar behaupten, dass in diesem Buch nicht viel passiert. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das wahrscheinlich auch. Aber eben nur bis zu einem gewissen Grad, denn wir dürfen miterleben, wie Hatoko-san sich selbst findet, obwohl ihr nicht mal bewusst war, dass sie sich verloren hat. Wir dürfen erleben, wie der heiße Sommer langsam in den kühleren Herbst übergeht, welcher von einem kalten Winter abgelöst wird, bei dem man glauben könnte, dass er nie endet, bis dann ganz langsam und zaghaft der Frühling Einzug hält.
Auch Ito Ogawa-san nimmt sich, wie ich es schon häufig in japanischen Romanen bemerkt habe, Zeit für die Beschreibung der Natur und der Umgebung. Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, dass ich die Blumen riechen kann, die sie beschreibt. Genauso intensiv und gefühlvoll wie die Autorin die Menschen und Pflanzen in dem Buch beschreibt, beschreibt sich auch die Arbeitsgeräte von Hatoko-san. Man merkt in jedem Satz die Liebe zum Detail, wenn die Hauptperson sich Zeit nimmt um für jeden Brief nicht nur die richtigen Worte, sondern auch das richtige Papier, das perfekte Schreibgeräte und auch die passende Briefmarke zu finden. Dies zeigt wieder einmal wie wichtig in Japan die kleinen Dinge des Lebens sind.
Besonders authentisch wird das Ganze, da die Briefe die Hatoko-san schreibt auch im Buch abgedruckt sind. Sowohl im japanischen Original als auch natürlich in einer deutschen Übersetzung.
Hatoko, QP, Madame Barbara und Panty sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich finde es sehr schade, dass ich mich mit dem Abschluss des Buches von ihnen verabschieden musste. Es war mir eine große Freude sie ein kleines Stück ihres Lebenswegs begleiten zu dürfen und zu sehen, wie sie sich Stück für Stück weiterentwickeln.
Man merkt es vielleicht in jedem meiner Worte, ich bin absolut entzückt von diesem Buch und kann es wirklich nur von Herzen weiterempfehlen. Wer auf der Suche nach einem herzerwärmenden Roman ist, der den eigenen Fokus vielleicht ein wenig verändert, wird hier auf jeden Fall fündig.

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Rezensionen von Meli:

Der spannende Kampf um Jade und Macht geht weiter

Jade War - Magie ist Macht von Fonda Lee

Anden muss mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen leben und Kekon verlassen. In Espenia lernt er eine ganz andere Kultur kennen und es fällt ihm nicht leicht, sich dort anzupassen, denn hier gilt kein Ehrenkodex wie in Kekon und selbst andere Grünblute haben die Traditionen ihrer Heimat hinter sich gelassen.

In der Fremde muss Arden herausfinden, wo sein Platz ist und ob er nach vorne schauen mag oder seinen Wurzeln treu bleibt.

Hilo und Shae machen in ihren Positionen immer noch Fehler, doch durch ihre ungewöhnlichen Umstände bringen sie auch ganz neue Perspektiven mit. Sie müssen ihre Stellung aber auch verteidigen, denn der feindliche Clan ist entschlossen, die Insel für sich zu haben. Durch große Intrigen, kleine Gangster und Streitigkeiten innerhalb des Clans haben sie alle Hände voll zu tun. Auch Wen fand ich wieder sehr stark, weil sie das Beste aus ihrer Situation macht und Hilo unglaublich gut unterstützt, während sie von vielen unterschätzt wird.

Mich hat das Tempo immer wieder etwas aus der Geschichte geworfen, weil so oft Wochen und Monate vergingen und bei so etwas fällt es mir dann manchmal etwas schwer, die Entwicklungen nachzuvollziehen. Ansonsten fand ich die Handlung aber durchgehend spannend. Es hätte gern noch ein bisschen mehr Magie geben können, aber die Clanangelegenheiten, die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten sowie ihre Beziehungen konnten mich an die Seiten fesseln.

Es müssen schwierige Entscheidungen getroffen werden, es steht immer viel auf dem Spiel und auch wenn die Geschichte hauptsächlich auf der Insel Kekon spielt, ist die Welt größer und hat noch viel zu bieten. Ich bin schon sehr gespannt, wie der Kampf um Jade und Macht ausgeht!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Mein Favorit in der Reihe

Die Schwester des Serienkillers von Alice Hunter

Anna und Henry hatten eine schlimme Kindheit - erst bei der Mutter, dann im Heim.
Doch jetzt ist alles gut bei Anna. Sie ist Lehrerin an einer angesehenen Schule und glücklich verheiratet.

Bis sie die Vergangenheit einholt und die Polizei ihr mitteilt, dass ihr Bruder ein gesuchter Serienmörder ist.

Und so wie es schein, spielt er ein übles Spiel. Mit Anna in der Hauptrolle!

Das ist bereits der dritte Band der "Serienmörder"-Reihe und ich bin von allen begeistert, das hier ist aber mein Favorit.
Man kann alle Bücher völlig unabhängig voneinander lesen, sie gehören nicht zusammen. Gemeinsam haben sie nur, dass immer ein anderes Familienmitglied eines Serienmörders im Fokus steht.

Bei Band drei fand ich das Rätseln nach Zusammenhängen besonders kniffelig und den Handlungsverlauf super. Das Ende hat mich ein wenig sprachlos hinterlassen, ist aber genial.
Ich hatte allerdings vermeintliche Logikfehler als störend empfunden, das Buch glücklicherweise im Rahmen einer Leserunde gelesen und im Austausch wurden bei mir alle vermeintlichen Fehler entkräftet.
Somit war es rund für mich, hochspannend, durch kurze Kapitel ruckzuck weg zu lesen und ein echter Thriller-Genuss.

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Rezensionen von Daggy:

Kitaalltag in fantasievollen Bildern

Wie war's heute? von Nikola Huppertz; Susanne Straßer

Eike liegt träumend auf dem Ast, über ihm das Eichhörnchen und am Stamm lehnt sein kleiner Kita-Rucksack.
Die Szene kenne wir alle, die wir Kinder oder Enkel von der Kita abholen, sie sitzen unter ihrem Haken und warten aufs Abgeholt werden. Hier stellt Papa die Frage, die wir fast alle täglich stellen „Na, wie war´s?“ Eike antwortet nicht und zieht seinen Vater nach Hause, dort verschwindet er in sein Zimmer und schaut aus dem Fenster.

Ein fliegendes Ahornblatt lockt ihn in den Garten und hier fallen ihm Situationen aus der Kita ein. Wir sehen seine Ankunft und die Kinder, die in den Kitatag starten, als einfache Strichzeichnungen. Eine schimpfende Amsel erinnert Eike an die Vorschulkinder, die die Kleinen von der Rutsche verjagt haben. Auf der nächsten Doppelseite legt Eike seinen Kopf an den Baumstamm und das Lied der Amsel weckt Erinnerungen an den Stuhlkreis. Ganz besonders mag ich die Seite auf der Eike genüsslich die Augen schließt und um ihn herum zartbunte Blätter, Pilze und Blüten wirbeln und die geheimnisvollen Stimmen „Na, wie war´s?“ wispern. So sitzt er am Ende mit seinem Vater am Esstisch und obwohl wir keinen Text lesen müssen, wissen wir, dass Eike lebhaft vom Vormittag erzählt, denn seine Freund turnen an dem Baum, dessen Schatten wir an der Küchenwand sehen.
Sicher geht es den Kindern, die wir abholen und sofort mit der Frage überfallen oft so wie Eike. Sie müssen erst alles verarbeiten, vielleicht etwas Abstand gewinnen, ruhe finden und dann sind sie bereit uns alles zu erzählen. Die Bilder, sie so wirklichkeitsnah gezeichnet sind und die nur aus Strichen bestehenden Fantasiegestalten ergänzen sich wunderbar mit dem Text.

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Rezensionen von Daggy:

Zauberhafte Freundschaftsgeschichte

Das kleine Faultier und die Hängematte von Armelle Modéré

In der rot-weiß-gestreiften Hängematte liegt entspannt das kleine Faultier mitten im Dschungel.
Und genauso möchte das kleine Faultier seinen Feierabend verbringen. Doch leider sitzen drei quasselnde Froschdamen in seiner Matte. Sie bieten ihm zwar Platz an, doch unser Faultier möchte seine Matte allein nutzen.

Er hofft, wenn er noch ein paar Sachen holt, sind die drei danach wieder weg. Aber als er zurückkommt, sind dort noch mehr Tiere und machen Party. Ein Tukan fordert Rudi zum Tanz auf, doch der sagt „Dass ich mir nicht bieten.“ Als noch mehr Tiere auftauchen, beschließen sie Verstecken zu spielen und sie verstecken sich alle unter der demontierten Hängematte. Als dabei die Matte zerreißt, fängt Rudi an herzzerreißend zu weinen. Erst jetzt wird den anderen klar, dass die Matte dem Faultier gehört, und sie versuchen ihn zu trösten und ihm zu helfen.
Rudi scheint als Einzelgänger durch den Dschungel zu streifen und auch seinen Feierabend will er in Ruhe verbringen. Doch die anderen Tiere unternehmen gerne was gemeinsam und quasseln miteinander. Da Rudi nicht sofort seine Besitzrechte anmahnt, nutzen die anderen weiter seine Matte, bis sie kaputt geht. Doch als Rudi weint, sind alle sofort helfende Freunde und als sie ihn dann noch vor dem Krokodil retten, erkennt Rudi, wie wichtig das Miteinander ist. Am Ende sitzen dann alle zusammen in der Hängematte, was für ein wundervoller Schluss.
Ein Buch über Freundschaft und Nähe, aber auch über das Alleinsein(wollen). Die Bilder von den Tieren und dem Dschungel sind sehr schön gezeichnet und wundervoll anzuschauen.

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