Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Patricia:
Wenn einem alles zu viel wird
Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein von Nicole Jäger
Nicole Jäger ist bisher an mir so vorbei gezogen. Ich hatte von ihr als Comedian gehört, aber mich nie näher mit ihr beschäftigt. Zugegeben, ich musste mich erst an ihren Schreibstil und die Story gewöhnen, deshalb hat das Lesen des Buches wohl etwas länger gedauert.
Im Buch "Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein" geht es um einen spontan Trip von Frau Jäger gleich nach ihrem Tourende.
Jeder von uns kennt wohl das Gefühl, es wird einem alles zu viel und man muss hier raus. Und genau das macht Frau Jäger, sie setzt sich in ihr Auto, nur mit dem Gedanken ans Meer zu wollen und startet damit in ihr eigenes Abenteuer zu ihr selbst.
Immer wieder schweift sie ab in ihr Gedankenkarusell, was wohl andere von ihr halten, sie wahrnehmen, sie ignorieren, sie für ihr Aussehen verspotten.
Sie startet eine Reise über 1000ende Kilometer um schlussendlich ihren eigenen Frieden und mehr Selbstliebe zu finden.
Der Leser erhält einen guten Einblick in ihre Einstellung und Gedankenwelt und freut sich mit ihr, als sie ihren Frieden mit ihrem Körper im neuen Bikini findet.
Ein lesenswertes Buch, nicht immer ganz leichte Kost, aber sehr einfühlsam.
Rezensionen von Danislesestube:
Ein wundervolles Buch mit einem spannenden Thema
Bet on Life von Jennifer Böhm
Seitdem das Cover enthüllt wurde, war ich gespannt, was mich erwarten würde. Was nicht nur daran lag, dass es schon eine Weile her ist, seit ich das letzte Mal ein Buch aus diesem Genre gelesen habe. Auch, weil mich das Thema von „Bet on Life“ sehr neugierig gemacht hat. Nun denn, auf zur Rezension.
Der Anfang des Buches ist recht einfach gehalten. Dean begibt sich zur Samenbank, lässt etwas Lebenssaft fließen, so wie es die Wette verlangt hat, und damit sollte es eigentlich getan sein. Was danach aufgrund seiner Zweifel, das Richtige getan zu haben, folgt, hat nicht nur für ihn weitreichende Konsequenzen. Beinahe gleichzeitig lässt sich Lindsay künstlich befruchten, da ihr Mann offenbar nicht fähig ist, ein Kind zu zeugen. Zumindest wirkt es so, er möchte sich nicht untersuchen lassen. Weil, Stolz. Weil Mann. Weil Baum.
Irgendwann steht Dean vor ihrer Haustüre und das Unheil nimmt seinen Lauf. Oder? Kommt darauf an, von welcher Seite man das Geschehen betrachtet. Der Einstieg hat mir schon mal gut gefallen. Dean und Lindsay sind zwei sympathische Charaktere. Jeff hingegen ist schwierig zu beschreiben, ohne ausfallend zu werden. Solche Charaktere mag ich einfach nicht. Finde es schön, dass das Karma im Laufe der Handlung richtig schön hineinhaut und man den Zipfelklatscher nicht häufiger als nötig zu Gesicht bekommt. Natürlich stellt man sich beim Lesen unweigerlich die Frage, wie Lindsay so einem Typen das Ja-Wort geben konnte, denn großartig anders war er scheinbar vor der Enthüllung, was Lindsay getan hat, nicht wirklich.
Die Handlung selbst beschäftigt sich hauptsächlich damit, wie sich Dean und Lindsay nähern, mit Jeff fertig werden und ihr neues Leben planen. Selbstverständlich gibt es allerlei schöne und zärtliche Momente zwischen den beiden, genauso wie emotionale bis dramatische. Das ist normal und passt auch perfekt zu den Gegebenheiten.
Gegen Ende der Handlung, als das Glück fast perfekt ist, gibt es noch eine unerwartete Wendung. Quasi als Abrundung des Ganzen. Wie man sich denken kann, trägt diese nicht zum Bruch zwischen Dean und Lindsay bei. Insgesamt ein toll geschriebenes Buch, mit einem schönen Cover, mit zwei wundervollen Charakteren und einer spannenden Handlung. Wenn euch der Klappentext nur minimal zusagt, schaut es euch gerne näher an.
Rezensionen von clematis:
Unterwegs
Das Versprechen eines neuen Morgens von Mary Ellen Taylor
Seit einem Jahr ist Olympia quer durch Nordamerika unterwegs und wird von den Lesern ihres Blogs @ThePizzaTraveler begleitet. Hier schreibt sie nieder, was sie bewegt und was sie erlebt, bis ihre Schwester Eve sie zur Verlobung einlädt. Zurück in Blacksburg in Virgina trifft Olympia auf Spencer, ihren Mann, der wie besprochen die Scheidung plant.
Alte Wunden rund um einen schweren Schicksalsschlag reißen wieder auf, ist der eingeschlagene Weg der richtige?
Zwischen Blogbeiträgen und Kapiteln aus Olympias sowie aus Spencers Sicht muss man sich erst einmal orientieren, wer hier eine Rolle spielt und worum es eigentlich geht. Der Schreibstil Mary Ellen Taylors ist angenehm ruhig, mitunter fast nüchtern berichtend, sodass zu Beginn der Geschichte noch keine Emotionen aufkommen. Dies entwickelt sich erst allmählich im Laufe der Zeit, wenn klar wird, was vor Olympias Reise geschehen ist. Zwei Eheleute aus extrem unterschiedlichen Verhältnissen entfremden sich und suchen gleichzeitig die Nähe des anderen. Ob ein Schlussstrich oder ein Neuanfang die passende Entscheidung ist, scheint auf den ersten Blick nicht einfach. Schritt für Schritt kommt die Autorin dem Kern der Sache näher, schreibt über Verantwortung und Pflichtbewusstsein ebenso wie über Verbindendes und Liebe – wer weiß, was in etlichen Jahren ist, das Leben findet jetzt statt, vielleicht auf einem Roadtrip?
Ein schöner Roman mit ernsthaften Themenkomplexen, der sich über die Kapitel weg stetig steigert.
Rezensionen von clematis:
Mystisches Museum
Im Finsterwald von Marie Hermanson
Die neunjährige Alice besucht gerne mit ihren vier jüngeren Geschwistern und dem Kindermädchen Maj das Naturhistorische Museum in Göteborg. Eines kalten Jännertages verschwindet das Mädchen spurlos, die anderen kehren ohne die lebhafte Alice nach Hause. Sowohl die Museumswärter als auch die Polizei können sich nicht erklären, wo das Kind geblieben sein könnte.
Sehr atmosphärisch beginnt die Geschichte im Museum und versetzt uns zurück ins Jahr 1926. Interessante Ausstellungsstücke von Weichtieren über Säuger bis hin zum Walsaal und zum Diorama mit weitläufigem Wald, wo Elche hausen, lassen einen rasch selbst zwischen den faszinierenden Exponaten ankommen. Dann verschwindet auch schon die Neunjährige und mit einer unglücklichen Zeitverzögerung geht die Suche los. Hauptwachmeister Nils Gunnarsson versucht zu ermitteln, stößt aber allerorts auf Unwissen, Schweigen oder Misstrauen. Da kommt Journalistin Ellen Forsell gerade recht und kann alsbald wichtige Informationen liefern. Dennoch tappt man lange im Dunklen, vergehen ungewisse Stunden der Untersuchung im Museum, das irgendetwas Unheimliches ausstrahlt und bisweilen den Eindruck erweckt, als lebten die ausgestopften Tiere noch. Unterschiedlichste Figuren, eine ungewöhnliche Familie und ein schauriger Ort des Geschehens lassen die eher ruhige Handlung doch kurzweilig daherkommen, vielerlei Erklärungen für das Verschwinden der Neunjährigen sind denkbar, die Lösung so einfach wie nie vermutet.
Nicht auffallend spektakulär und doch fesselnd, so könnte man „Im Finsterwald“ kurz beschreiben, die Ermittlungen stehen weniger im Vordergrund als viele persönliche Details zu den einzelnen Figuren, was insgesamt den Reiz der Geschichte ausmacht. Durchaus lesenswert, wenn man Gemächliches und Kriminalistisches aus den 1920er-Jahren sucht.
Rezensionen von stina23:
Hat mich nicht begeistert
Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas von Jay McLean
Lucas und Laney lernen sich als Kinder kennen, als Laney mit ihrem Vater umziehen muss. Die beiden freunden sich sofort an und verbringen viel Zeit miteinander. Im Laufe der Jahre wandelt sich ihre Freundschaft und jetzt mit ungefähr 17 Jahren steht sie auf der Kippe. Wie wird sie sich weiterentwickeln? Zerbricht die Freundschaft oder werden Laney und Lucas mehr als nur Freunde?
Sehr schnell wird klar, dass die beiden Protagonist:innen emotional sehr verbunden sind.
Die Leben der beiden sind nicht einfach, beide mussten schon in ihrer Kindheit einiges mitmachen, sie waren sich jedoch immer eine Stütze. Doch mit dem Erwachsenwerden schreit ihre Beziehung danach, neu definiert zu werden. Kapitelweise wird in die Vergangenheit gesprungen, um bedeutende Ereignisse in der Beziehung zwischen Laney und Lucas, zu erzählen. Auch wird immer wieder zwischen der Perspektive der beiden gewechselt. So bekommt man als Leser:in einen guten Eindruck, wer welche Ereignisse wie wahrnimmt und die Reaktionen der beiden werden so verständlich. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm zu lesen, einige Schreibfehler haben sich jedoch in der Übersetzung ins Buch geschlichen.
Ich fand das Buch phasenweise recht ansprechend, aber es gab für mich auch viele Längen. Die häufigen Missverständnisse wurden für mich mit der Zeit einfach langweilig. Die eher schüchterne Lane war mir sympathisch und auch Luke entwickelte sich während der Geschichte weiter und wurde greifbarer. Obwohl die Preston-Familie mit ihren vielen Kindern auch ihre Schwierigkeiten hat, wirkt sie doch insgesamt kitschig auf mich. Die Beziehung zwischen Lane und Lucas wurde mir auf Dauer auch etwas zu schmalzig. Die Story wirkte auf mich oft erzwungen und oberflächlich und konnte mich wie gesagt nicht dauerhaft begeistern.
Die Triggerwarnung, die am Ende des Buches steht, wäre am Anfang der Geschichte besser aufgehoben, damit man weiß, worauf man sich einlässt. Ich denke, die angesprochenen Themen können für einige Menschen recht belastend sein. Ich werde sie hier nennen:
ACHTUNG SPOILER:
Vergewaltigung in der Beziehung, häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen, toxische Beziehungen, versuchter Mord, Schusswaffen, Tod, Trauer, Drogen- und Medikamentenmissbrauch
Für mich eine Young-Adult-Love-Story, die mich nicht begeistern konnte, aber etwas fürs Herz und auch einige mögliche Trigger beinhaltet.
Rezensionen von peedee:
La Le Lu…
Der kleine Bubu. Mittagsschlaf ganz schnell und fix? Der Bubu, der kennt alle Tricks! von Lisa-Marie Dickreiter; Winfried Oelsner
Die Bubus sind die Helden des Mittagsschlafs. Der grosse Bubu ist für die Erwachsenen, also die grossen Leute, die sehr gerne Mittagsschlaf machen. Der kleine Bubu ist für die Kinder, die es aber gar nicht leiden können, ein Schläfchen zu halten, wenn es draussen noch hell ist. Der kleine Bubu hat aber seine Tricks, um die Kinder zum Schlafen zu bringen.
Wenn er dann wieder zu Hause ist, muss auch er ins Bett… Ein Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren. Illustrationen von Christiane Hansen.
Was ist ein Bubu? Nun ja, das ist für mich gar nicht so einfach zu sagen. Ist es ein Bär? Nein, da passen die Ohren nicht! Ist es ein Luchs? Aber das Gesicht ist wie von einem Menschen. Hm… ich sollte mich wohl besser nicht damit aufhalten, was genau ein Bubu ist. Der Fantasie besser ihren Lauf lassen!
Das Bilderbuch mit seinen 32 Seiten ist im Nu zu Ende, doch das ist für die Kleinen ab 3 Jahren auch gerade richtig. Die Reime sind für meinen Geschmack zuweilen etwas holprig. Und ich weiss nicht, ob Reime für die Zielgruppe einfach zu verstehen sind. Nun denn, die Geschichte von den Erwachsenen, die gerne Mittagsschlaf halten (ich gehöre auch dazu!) und den Kindern, die gar nicht Fan davon sind, fand ich gelungen.
Die durchgehend farbigen Illustrationen sind sehr detailreich und so ist es für den/die Vorlesende/n und das Kind eine wahre Freude, sich die vielen Kleinigkeiten anzusehen. Auch ohne Text laden die Zeichnungen zu eigenen Erzählungen ein. Auf einer Doppelseite sieht man z.B. den kleinen Bubu in der Haustüre stehen und das eine Kleinkind, das er dort zum Schlafen bringen soll, schreit wie am Spiess. Sogar der auf dem Teppich liegende Hund oder die Plüschtiere auf der Treppe halten sich Augen und Ohren zu! Der Papa versucht in aller Ruhe, den Kleinen vom Mittagsschlaf zu überzeugen – leider zwecklos. Aber der kleine Bubu ist ja schon da.
Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von froschman:
Alles andere als idyllisch
Die Bucht von Liz Webb
Calder, der vor über 20 Jahren die kleine schottische Insel verlassen hat, zieht nach dem Tod seiner Mutter mit seiner Freundin Nancy von London zurück ins Elternhaus. Sie wagen einen kompletten Neuanfang vom geschäftigen London auf die kaum bewohnte Insel. Calder kennt jeder, aber Nancy ist eine Zugereiste, keine heimische, und hat es daher sehr schwer, Kontakte aufzubauen.
Eine morgens erwacht Nancy und das Bett von Calder ist leer. Auf der Suche nach ihm sieht sie auf dem Meer Calders umgestürztes Boot, daneben treibt ein regungsloser Körper im eiskalten Wasser. Mit Hilfe des Pfarrers gelingt es Nancy, Calder zu bergen und er kann im Krankenhaus wiederbelebt werden. Doch nach der Rückkehr ist er ein anderer, er will von Nancy nichts mehr wissen, verhält sich zunehmend aggressiv gegen sie, er verheimlicht etwas!
Der lebendige Schreibstil von Liz Webb mit den bildhaften Beschreibungen konnte mich überzeugen. Ein Thriller, ausschließlich aus der Sicht von Nancy geschrieben. Viele Wendungen, bis zum Ende weiß man nicht, wem Nancy überhaupt noch trauen kann. Und gerade das machte es total spannend.
Rezensionen von froschman:
Alles andere als idyllisch
Die Bucht von Liz Webb
Calder, der vor über 20 Jahren die kleine schottische Insel verlassen hat, zieht nach dem Tod seiner Mutter mit seiner Freundin Nancy von London zurück ins Elternhaus. Sie wagen einen kompletten Neuanfang vom geschäftigen London auf die kaum bewohnte Insel. Calder kennt jeder, aber Nancy ist eine Zugereiste, keine heimische, und hat es daher sehr schwer, Kontakte aufzubauen.
Eine morgens erwacht Nancy und das Bett von Calder ist leer. Auf der Suche nach ihm sieht sie auf dem Meer Calders umgestürztes Boot, daneben treibt ein regungsloser Körper im eiskalten Wasser. Mit Hilfe des Pfarrers gelingt es Nancy, Calder zu bergen und er kann im Krankenhaus wiederbelebt werden. Doch nach der Rückkehr ist er ein anderer, er will von Nancy nichts mehr wissen, verhält sich zunehmend aggressiv gegen sie, er verheimlicht etwas!
Der lebendige Schreibstil von Liz Webb mit den bildhaften Beschreibungen konnte mich überzeugen. Ein Thriller, ausschließlich aus der Sicht von Nancy geschrieben. Viele Wendungen, bis zum Ende weiß man nicht, wem Nancy überhaupt noch trauen kann. Und gerade das machte es total spannend.
Rezensionen von froschman:
Alles andere als idyllisch
Die Bucht von Liz Webb
Calder, der vor über 20 Jahren die kleine schottische Insel verlassen hat, zieht nach dem Tod seiner Mutter mit seiner Freundin Nancy von London zurück ins Elternhaus. Sie wagen einen kompletten Neuanfang vom geschäftigen London auf die kaum bewohnte Insel. Calder kennt jeder, aber Nancy ist eine Zugereiste, keine heimische, und hat es daher sehr schwer, Kontakte aufzubauen.
Eine morgens erwacht Nancy und das Bett von Calder ist leer. Auf der Suche nach ihm sieht sie auf dem Meer Calders umgestürztes Boot, daneben treibt ein regungsloser Körper im eiskalten Wasser. Mit Hilfe des Pfarrers gelingt es Nancy, Calder zu bergen und er kann im Krankenhaus wiederbelebt werden. Doch nach der Rückkehr ist er ein anderer, er will von Nancy nichts mehr wissen, verhält sich zunehmend aggressiv gegen sie, er verheimlicht etwas!
Der lebendige Schreibstil von Liz Webb mit den bildhaften Beschreibungen konnte mich überzeugen. Ein Thriller, ausschließlich aus der Sicht von Nancy geschrieben. Viele Wendungen, bis zum Ende weiß man nicht, wem Nancy überhaupt noch trauen kann. Und gerade das machte es total spannend.
Rezensionen von Sheilo:
Ein toller Roman für den Sommer
The One I Stood Beside von Piper Rayne
Für Sadie gibt es seit ihrer Jugend nur einen Mann, der es geschafft hat, ihr Herz zu erobern. Doch als sie endlich den Mut gesammelt hat, ihre Gefühle Jude zu beichten, stirbt ihr Vater und ihr Leben stürzt ins Chaos. Es ist nun an ihr, die Familienranch zu retten, die in den roten Zahlen steckt.
Doch ausgerechnet Jude will sie um jeden Preis dabei unterstützen.
"The One I Stood Beside" ist ein spicy Fake-Marriage Roman des Autorinnenduos Piper Rayne. Er ist der zweite Band der "Plain Daisy Ranch"-Reihe, kann jedoch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Der Schreibstil des Buches hat mich sehr gefesselt und durch die Spannung der Geschichte fiel es mir sehr schwer, dass Buch nicht sofort zu verschlingen. Die Handlung überzeugt dabei mit einer Menge Auf und Abs sowie dem wunderschönen Setting der Kleinstadt Willowbrook. Wie es sich für Kleinstädte gehört, kennt auch dort jeder jeden und Gerüchte verbreiten sich unglaublich schnell.
Sadie ist sehr aufopferungsvoll und steckt auch ihre eigenen Interessen zurück, um andere glücklich zu machen. Sie glaubt an ihre Ziele und es ist wirklich erstaunlich, dass sie nicht den Mut verliert. Durch die Scheinehe mit Jude ist sie zwar mit ihrem Traummann verheiratet, fürchtet dadurch aber ihre Chance auf eine echte Beziehung mit Jude.
Jude ist einer der begehrtesten Singles der Stadt, obwohl er nicht der kommunikativste und offenste Mann ist. Aber er kämpft für alle, die ihm selbst wichtig sind und somit auch für Sadie. Als Kind hat er früh seine Mutter verloren, was Jude sehr geprägt hat, wobei er zwei wirklich tolle Brüder und seinen Vater hat, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Außerdem mag ich Lottie sehr, seine Cousine und gleichzeitig die beste Freundin von Sadie, die ich auf Anhieb ins Herz geschlossen habe.
Sadie und Jude sind wirklich ein Herz und eine Seele und jeder weiß eigentlich, dass die beiden für einander bestimmt sind. Ich mag ihren Umgang miteinander sehr und die Lesenden dürfen sich über einige sehr spicy Szenen freuen.
Ich hatte wirklich viel Freude beim Lesen dieser Friends-to-Lovers Geschichte und bin nun schon ganz gespannt auf die anderen beiden Teile der Reihe. Wer Kleinstadt Romance liebt, der wird mit Jude und Sadie sehr auf seine Kosten kommen.









