Kunden em pfehlungen
Rezensionen von froschman:
Tödliche Nachhilfe
Killer Potential von Hannah Deitch
Evie Gordon gibt als Nachhilfelehrerin Serena Victor aus reichem Haus jede Woche zwei Stunden Unterricht. Als sie am Sonntag das Haus der Victors erreicht, war die Tür offen und sie findet Dinah Victor, die Mutter Serenas, erschlagen auf dem Boden liegend. Kurz darauf sieht sie auch den Vater, ertränkt im Pool des Hauses.
Als Evie die Polizei verständigen will, hört sie krächzende Hilfe-Schreie aus dem Haus. Sie findet eine dehydrierte Frau, mit Kabel an den Händen an ein Rohr gefesselt und sie befreit die Unbekannte. Serena Victor kommt nach Hause, findet ihre toten Eltern und die beiden Frauen, von denen sie glaubt, dass diese die Mörder sind und beginnt auf Evie einzuschlagen. Diese wehrt sich mit einer schweren Vase und schlägt Serena nieder, die daraufhin kein Lebenszeichen mehr von sich gibt.. Jetzt ist Evie nicht mehr Zeugin, sondern Täterin und begibt sich mit der unbekannten und bislang stummen Frau namens Jae auf eine Flucht durch mehrere Staaten, in den Medien werden die beiden als brutale Killerinnen verurteilt. Um ihre Unschuld zu beweisen, müssen sie den wahren Täter finden, denn die Polizei bzw. der FBI ermittelt nur in eine Richtung.
In teilweise langatmigen Stil schreibt Hannah Ditch einen Krimi, eigentlich in sehr moderner Sprache, einige der Abkürzungen musste ich allerdings erst einmal googeln, was den Lesefluss störte. Über weite Strecken fehlte es an Spannung und Tempo. Nach der Leseprobe hatte ich mir mehr erwartet,
Rezensionen von froschman:
Tödliche Nachhilfe
Killer Potential von Hannah Deitch
Evie Gordon gibt als Nachhilfelehrerin Serena Victor aus reichem Haus jede Woche zwei Stunden Unterricht. Als sie am Sonntag das Haus der Victors erreicht, war die Tür offen und sie findet Dinah Victor, die Mutter Serenas, erschlagen auf dem Boden liegend. Kurz darauf sieht sie auch den Vater, ertränkt im Pool des Hauses.
Als Evie die Polizei verständigen will, hört sie krächzende Hilfe-Schreie aus dem Haus. Sie findet eine dehydrierte Frau, mit Kabel an den Händen an ein Rohr gefesselt und sie befreit die Unbekannte. Serena Victor kommt nach Hause, findet ihre toten Eltern und die beiden Frauen, von denen sie glaubt, dass diese die Mörder sind und beginnt auf Evie einzuschlagen. Diese wehrt sich mit einer schweren Vase und schlägt Serena nieder, die daraufhin kein Lebenszeichen mehr von sich gibt.. Jetzt ist Evie nicht mehr Zeugin, sondern Täterin und begibt sich mit der unbekannten und bislang stummen Frau namens Jae auf eine Flucht durch mehrere Staaten, in den Medien werden die beiden als brutale Killerinnen verurteilt. Um ihre Unschuld zu beweisen, müssen sie den wahren Täter finden, denn die Polizei bzw. der FBI ermittelt nur in eine Richtung.
In teilweise langatmigen Stil schreibt Hannah Ditch einen Krimi, eigentlich in sehr moderner Sprache, einige der Abkürzungen musste ich allerdings erst einmal googeln, was den Lesefluss störte. Über weite Strecken fehlte es an Spannung und Tempo. Nach der Leseprobe hatte ich mir mehr erwartet,
Rezensionen von begine:
Ende gut alles gut
A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe von Katharina Herzog
Katharina Herzog schreibt leichte lockerer Liebesromane mit Herz.
So richtig mal zu entspannen.
Ihr Roman, A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe, lässt und Cornwall Küste und kleine idyllische Dörfer erleben.
Sophie ist Restaurantkritikerin in London.
Das Modell Annabell macht ein Restaurant auf und Sophie schreibt eine gemeine Bewertung.
Es ist ein böser Zerriss.
Daraufhin wird sie von ihrem Chef nach Cornwall geschickt. Da soll sie das herunter gekommene Smuggler Inn zu einem Erfolg bringen.
Sie fährt also mit ihrer Mutter und der fünfzehnjährigen Tochter dorthin. Sie ist erstmal ziemlich kritisch. Das vorhandene Personal, das sie übernehmen muss, findet sie dumm.
Aber wenn Katharina Herzog die Geschichte zur Hand nimmt, wird es natürlich ein mitreißender Liebesroman.
Da sind am Schluss alle glücklich und zufrieden.
Es ist ein schöner Roman, so richtig zum Entspannen.
Rezensionen von Shilo:
Ein dunkles Kapitel der Nachkriegszeit
Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler
Eva Völler gelingt mit "Der Sommer am Ende der Welt" ein eindrucksvoller Roman, der bewegende Zeitgeschichte mit einer emotionalen Liebesgeschichte verwebt. Die Journalistin Hanna begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Nicht nur im Sinne ihrer Recherche, sondern auch ganz persönlich, denn das Thema betrifft sie selbst.
Ihre Mutter war eines der sogenannten „Verschickungskinder“, die auf Borkum traumatische Erfahrungen in Kindererholungsheimen machen mussten.
Was als journalistische Recherche beginnt, entwickelt sich zu einem tiefgreifenden Aufarbeitungsprozess, der längst verdrängte Wunden aufreißt – in der Gesellschaft, aber auch in Hannas eigener Familie. Eva Völler schafft es, die historischen Ereignisse sensibel und dennoch schonungslos darzustellen, ohne zu dramatisieren. Das Leid der damaligen Kinder ist spürbar und bedrückend, zumal klar wird, dass viele dieser Traumata nie richtig aufgearbeitet wurden.
Gleichzeitig wird der Roman durch die Liebesgeschichte zwischen Hanna und dem Inselarzt Ole auf einer emotionalen Ebene geerdet. Die Verbindung zwischen den beiden wirkt authentisch und wächst trotz – oder gerade wegen – der aufkommenden Zweifel und Enthüllungen. Besonders stark ist der Moment, in dem Hanna erkennt, dass Oles Familie selbst in die düstere Vergangenheit verstrickt sein könnte. Der daraus entstehende Konflikt verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und Dramatik.
Ein weiteres Highlight des Romans ist das eingestreute Tagebuch einer früheren Kinderbetreuerin. Durch diese Perspektive wird das Geschehen noch greifbarer, fast beklemmend real. Der Autorin gelingt es, historische Tatsachen in eine fiktive Handlung einzubetten, die lange nachhallt, ohne dabei den Respekt vor den wahren Schicksalen zu verlieren.
Mein Fazit:
"Der Sommer am Ende der Welt" ist ein berührender, nachdenklich stimmender Roman über Schuld, Aufarbeitung und die Kraft der Wahrheit. Eva Völler hat nicht nur eine feinfühlige Liebesgeschichte geschrieben, sondern auch ein literarisches Denkmal für eine Generation von Kindern gesetzt, deren Leiden lange im Verborgenen lag. Ein Buch, das aufrüttelt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Romy:
Tanz der Intrigen
A Dance of Lies von Brittney Arena
Einst das Kleinod von König Illian, wird die Tänzerin Vasalie von ihm unschuldig des Mordes beschuldigt und in das königliche Verlies gesperrt. Nach zwei langen Jahren im Kerker bietet Illian ihr ein Abkommen an: Im Austausch für ihr Leben und ihre Freiheit soll sie als Spionin und Tänzerin an einer Zusammenkunft der Herrscher benachbarter Reiche teilnehmen.
Ein Scheitern oder Widerstand bedeutet ihren Tod. Vasalie will leben. Doch die Jahre in Gefangenschaft haben schwere Nervenschäden in ihren Beinen hinterlassen – jeder Tanz ist eine Qual. Trotzdem gelingt es ihr, die Könige mit ihrer Kunst zu verzaubern. Sie wird in ein Netz aus Intrigen hineingezogen, in dem jeder nach mehr Macht strebt.
„A dance of lies“ ist sprachlich sehr bildhaft und poetisch geschrieben – das hat mir besonders gut gefallen. Die Ausgangslage der Geschichte ist spannend, und ich war neugierig darauf zu erfahren, warum Vasalie bei König Illian in Ungnade gefallen ist. Diese Fragen wurden schließlich auch zufriedenstellend aufgelöst.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Die Hauptfigur ist keine übermächtige Heldin, sondern trägt eine körperliche Einschränkung – das verleiht der Geschichte Tiefe und Menschlichkeit. Leider empfand ich die Umsetzung in einigen Punkten als nicht ganz stimmig und realistisch. Während Vasalie anfangs kaum laufen kann und von Wachen gestützt werden muss, gelingt ihr wenige Seiten später die Flucht. Auch bei ihren Tanzauftritten scheint den Zuschauern kaum aufzufallen, dass mit ihren Beinen etwas nicht stimmt – das wirkt stellenweise widersprüchlich.
Einige Handlungsstränge waren leider etwas vorhersehbar. Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte im nächsten Teil weitergeht. Ich vermute, dass der erste Band vor allem dem Worldbuilding und der Einführung der Figuren dient. Deshalb hoffe ich, dass der zweite Teil an Tempo gewinnt und mich noch stärker fesselt.
Die Covergestaltung sowie der Farbschnitt sind traumhaft schön und machen das Buch zu einem echten „Kleinod“ in meinem Regal.
Rezensionen von Claudia R.:
Einhörner mal anders
Coralee und das Einhorn-Horn von Mira Lindorm
Klappentext / Inhalt:
Einhörner gehören in die Feenwelt. Nicht zu den Menschen.
Erst recht sollte keines ihrer Hörner auf Ebay zum Kauf stehen. Wenn das die Einhorn-Bosse erfahren, ist es zappenduster für die Menschen. Und F.E.U. würde die geharnischtste Dienstaufsichtsbeschwerde seiner Existenz bekommen.
Der Chef setzt demzufolge gleich Verstärkung auf die Sache an. Special Agent Seven, einen stocksteif-aristokratischer Einhorn-Detektiv mit mächtiger Magie, und Coralees Team, wie immer zuständig für die dreckige Fußarbeit. Wobei besagter Einhorn-Agent auch noch den Oberbefehl bekommt.
Eine Tatsache, die nicht nur Coralee persönlich nimmt.
Cover:
Nicht gerade das typische Einhorn, zwar ist es rosa, aber der Rest entspricht nicht gerade den Mädchenträumen, die man bisher so kann. Das Cover ist cool umgesetzt und das dort abgebildete Einhorn macht neugierig auf die Erlebnisse im Buch. Optisch und farblich ist es interessant und kreativ umgesetzt.
Meinung:
Einhörner gehören in die Feenwelt, doch als ein Einhorn-Horn bei eBay angeboten wird klingeln die Alarmglocken bei der F.E.U. und dies ruft Coralee auf den Plan. Hier Ermittlungen sind stets etwas besonders und auch ein wenig chaotisch, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Dies ist nun schon der 11 Band von und über Coralee und um alle zusammenhänge und Entwicklungen zu verstehen, sind Vorkenntnisse schon sehr von Vorteil.
Die einzelnen Bände sind recht kurz und daher auch schnell gelesen.
Inhaltlich möchte ich zu diesem Fall gar nicht weiter viel erzählen, wer Coralee kennt, wird auch diesen Fall mögen.
Die Gliederung und Gestaltung ist wieder sehr gut umgesetzt. Es ist in neun Kapitel unterteilt. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die sind passend gewählt und wecken sie die Neugier auf das folgende. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Schnell findet man in Ablauf und Charaktere hinein und auch wenn diese teils etwas schräg sind, so macht dies das besondere Flair dieser Geschichten aus.
Coralee sorgt für gute Unterhaltung und schafft es auch diesmal wieder den Leser mitzunehmen, zu unterhalten und zu begeistern.
Tolles Abenteuer für Zwischendurch.
Fazit:
Einhörner mal anders. Schräge und spannende Unterhaltung mit Coralee, der Chaos-Fee.
Rezensionen von Claudia R.:
magische Geschichte
Die Geschichtensammlerin von Evie Woods
Klappentext / Inhalt:
Mit einer Vorliebe für das Magische im Alltag ist Evie Woods‘ neuester Roman wieder voller sympathischer Charaktere, die außergewöhnliche Geschichten zu erzählen haben.
In einem ruhigen Dorf in Irland wird ein mysteriöser lokaler Mythos alles verändern ...
Vor hundert Jahren meldet sich Anna, ein junges Bauernmädchen, freiwillig, um einem faszinierenden amerikanischen Besucher dabei zu helfen, Märchen aus dem Irischen ins Englische zu übersetzen.
Doch es ist nicht alles so, wie es scheint, und Anna findet sich bald inmitten eines Geheimnisses wieder, das ihre Lebensweise bedroht.
Im heutigen New York besteigt Sarah Harper ein Flugzeug an die Westküste Irlands. Doch als sie dort ankommt, stellt sie fest, dass sie dunkle Geheimnisse ans Licht gebracht hat – Geheimnisse, die sich auf der Grenze zwischen dem Alltäglichen und dem Jenseitigen, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren bewegen.
Cover:
Das Cover erinnert mich sehr an das vorherige Buch der Autorin "der verschwundene Buchladen", denn die Aufmachung ist recht ähnlich. Man erhält einen Einblick in eine Regal voller Bücher und Geschichten und die Umsetzung ist optisch und auch farblich sehr gut gelungen. Wundervoll ist auch der farbige Buchschnitt der die Thematik sehr gut aufnimmt und perfekt abrundet.
Meinung:
Die Schicksale des Lebens und die Geheimnisse eines ruhigen Dorfes in Irland verweben hier zu einer zauberhaften und atmosphärischen Geschichte. In dem Buch gibt es zwei Geschichten, einmal die von Sarah in der Gegenwart und dann die von Anna aus der Vergangenheit. Sarah liest sozusagen das Tagebuch von Anna. Beide Geschichten werden geschickt mit einander verwoben und beide empfand ich als interessant, unterhaltsam und kurzweilig erzählt.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht weiter ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm, locker und gut verständlich. In die Figuren und Charaktere findet man sich schnell und gut hinein. Sarah und Anna waren mir schnell sympathisch. Es wird eine magische Atmosphäre erschaffen, auch wenn es keine Fantasy im eigentlichen Sinne ist, so hat es doch etwas geheimnisvolles und magisches in sich, was es rätselhaft und spannend zugleich ist und man stets mehr darüber erfahren möchte.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön hervorgehoben und deutlich erkennbar. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert, die Zeitangaben machen die Zuordnung leichter und sind recht hilfreich. Die bildlichen Beschreibungen machen es sehr erlebbar und man findet sich so sehr gut in alles hinein. Die Erzählungen sind sehr gut gelungen und alles sehr gut vorstellbar. Die Tagebucheinträge sind greifbar und gut beschrieben und durch die Ich-Perspektive dort, findet man sich auch in Anna, ihre Gedanken und Gefühle sehr gut hinein.
Alles in allem eine magische und kurzweilige Erzählung, die in eine wunderschöne Erzählung ein- und abtauchen lässt. Mir hat dies sehr gut gefallen und einige sehr schöne Lesemomente beschert.
Fazit:
Eine magische und atmosphärische Erzählung durch zwei verschiedene Geschichten verwoben.
Rezensionen von MarcoL:
Viel mehr als ein Reisebericht! Spannend! Fesselnd! Informativ! Leseempfehlung!
Odyssee nach Westafrika von Markus Steiner
Wow! Wenn so unser damaliger Geschichte- und Geographieunterricht verfasst gewesen wäre, er hätte wohl alle Mitschüler*innen begeistert. Der Autor erzählt auf unglaublich fesselnde Weise über die westafrikanischen Länder Marokko, Westsahara (als Teil Marokkos), Mauretanien (äußerst interessant), Senegal und Guinea-Bissau.
Es ist weitaus mehr als ein spannendes Reiseabenteuer. Es werden uns tiefe Einblicke in Land und Leute geboten, die momentane Gesellschaftslage, und natürlich auch in die Geschichte und Geopolitik – alles wunderbar in die Erlebnisse eingepackt.
Der Ich-Erzähler und Mara lernten sich in Lissabon kennen und lieben. Es entstand eine innige Beziehung, aber Mara musste fort. Zurück in das Land ihrer Wurzeln – nach Guinea-Bissau, um nach dem Tod ihrer Großeltern deren Austernlokal zu übernehmen. Der Autor beschließt, in Lissabon zurück zu bleiben. Er ist für ein sesshaftes Leben noch nicht bereit. Aber der Ruf des Herzens ist stärker, und so macht er sich auf die Reise zu Mara; - über den Landweg entlang der afrikanischen Westküste.
Seine erste Station ist Tanger in Marokko. Von dort versucht er mit Bussen nach Süden zu gelangen – erste Hürden stehen im Weg. Wer schon mal in dieser Stadt war, wird einiges wiederfinden, sich bald in den Zeilen heimisch fühlen und den Flair der Stadt aufsaugen.
S. 46: „ […] und blicke auf den tiefblauen Atlantik im Westen und das silberglänzende Mittelmeer im Osten, suche im gleißenden Morgenlicht das andere Ufer. Hier endet Afrika, dort beginnt Europa. So nah, denke ich, und beginne zu begreifen, das Träumen, das Verlangen.“
Der Autor trifft auf Einheimische, spricht mit ihnen, erzählt von den Begegnungen. Gekonnt bringt er uns um diese Treffen auf erzählerische Weise die Probleme, Ängste, Nöte, Sorgen aber auch Hoffnungen der Bevölkerung näher (unabhängig vom jeweiligen Ort seiner Reise).
Der Weg führt nach Süden – selten wie geplant, selten ohne Stolpersteine. Und die Zeit drängt. Guinea-Bissau droht auf Grund von Wahlen, in wenigen Tagen die Grenzen zu schließen …
S. 144: „ Die EU […] hat in der Sahara eine unsichtbare Todeszone geschaffen. Die Menschen sollen hier scheitern. Denn weil die EU die Sahara-Regierungen zwang, die Unterbringung und den Transport von Migranten zu verbieten und mit Haft zu bestrafen, nehmen Schmuggler immer gefährliche Routen ...“
Besonders fesselnd fand ich die Erlebnisse und Beschreibungen von Mauretanien, mit den teils äußerst frauenfeindlichen Praktiken der Tuareg. Und dann natürlich das Eintauchen in die Tropenwelt des Reiseziels Guinea-Bissau.
Spannend! Fesselnd! Informativ! Ganz große Leseempfehlung für dieses Buch.
Rezensionen von Claudia R.:
niedliche Reimgeschichte
Familie Maus im Mondschein von Rose Pflock
Klappentext / Inhalt:
Familie Maus kommt hoch hinaus! Im Baumwipfel machen die Mäuse es sich gemütlich. Von hier aus können sie gemeinsam den Sonnenuntergang und ihr Abendessen genießen. Dann geht der Mond auf…
Bezaubernd bebildert und in beliebter Reimform.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt.
Viele kleine Mäuse, die gen Himmel schweben sind hier erkennbar. Das Ganze ist sehr niedlich und leidvoll gestaltet und gezeichnet und auch farblich und optisch ist es passend umgesetzt.
Meinung:
Eine sehr niedliche und fein gereimte Geschichte, die durch die wunderschönen Illustrationen und die herrliche Reimform überzeugt. Familie Maus macht sich auf nach oben, um den Mond zu bestaunen. Toll wie alle mit anpacken, um etwas besonderes zu erleben.
Inhaltlich gehe ich hier nicht weiter ins Detail, ein Blick hinein ist zu empfehlen.
In einfachen kurzen Reimen, wird hier verständlich der Ablauf erzählt. Alle packen mit an und ein jeder hilft mit um es sich in den Baumwipfeln gemütlich zu machen und dort den Aufgang des Mondes zu beobachten. Es zeigt, wie wichtig das Miteinander und der Zusammenhalt sind. Dies wird hier ganz geschickt mit eingebaut.
Eine liebevolle und niedliche Geschichte, die sehr schön umgesetzt wurde.
Die bunten Bilder und Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die bunten Zeichnungen geben das Gelesene sehr gut wieder und setzen es sehr schön um. Man kann den Zeichnungen sehr gut folgen und kann viel darauf entdecken. Man merkt, dass viel Herzblut in die Geschichte und Zeichnungen gelegen wurden und dies sehr gut durchdacht und umgesetzt wurde.
Die Geschichte ist niedlich und stimmig umgesetzt und zugleich auch gut verständlich. Man wird hier sehr gut unterhalten und die Geschichte eignet sich sehr gut als Gute Nacht Geschichte oder auch für Zwischendurch.
Auch von der Länge ist es sehr passend für die Altersgruppe und auch das Text-Bild Verhältnis ist passend und gut gewählt.
Fazit:
Eine sehr niedliche und fein gereimte Geschichte, die durch die wunderschönen Illustrationen und die herrliche Reimform überzeugt.
Rezensionen von Claudia R.:
Zeitgemäße Neuauflage
Und dann gab's keines mehr von Agatha Christie
Klappentext / Inhalt:
"Der verblüffendste Krimi, den Christie je schrieb!" The New York Times
Zehn Männer und Frauen aus ganz unterschiedlichen Kreisen bekommen eine Einladung, die sie auf eine abgeschiedene Insel vor der Küste Devons lockt. Der Gastgeber, ein gewisser U. N. Owen, bleibt unsichtbar.
Erst als die Gesellschaft beim Dinner zusammensitzt, ertönt seine Stimme aus einem alten Grammophon und verheißt Unheil. Ein Gast nach dem anderen kommt zu Tode, während die Verbleibenden verzweifelt versuchen, den Mörder zu enttarnen ...
Der meistverkaufte Kriminalroman aller Zeiten - erstmals in zeitgemäßer Neuübersetzung von Eva Bonné, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preisträgerin 2022
Cover:
Düster und edel zugleich, wirkt dieses stilisierte Cover. Ein dunkles Haus im Hintergrund macht eine düstere und spannende Atmosphäre aus. Und vorn sind einige tosende Wellen angedeutet. Farblich ist es nur mit leichten lila Tönen hervorgehoben und Akzente werten durch goldene Verzierungen gesetzt. Auch der Titel und Autor sind in goldenen Lettern gehalten, dadurch wirkt es sehr edel und wertig.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage mit Neuübersetzung in zeitgemäßer Weise, des Kriminalromans von Agatha Christie, welche sehr beeindruckende und verblüffende Werke erschaffen hat.
Ich habe bereits viel über diesen Krimi gehört aber diesen bisher noch nicht gelesen und bin um so gespannter, auf diese Version und die Umsetzung des Krimis.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht ins Detail gehen, da ich nicht zu viel verraten möchte und nicht Spoilern will.
Ein toller Krimi, der auf Logik beruht und auf ein uraltes Lied in Form eines Zählreims, an dessen Ende einer Strophe immer einer stirbt und der den meisten gute bekannt sein sollte, hier jedoch aufgrund von diskriminierenden Elementen abgeändert wurde und dabei der Kern des Ganzen dennoch sehr gut erhalten bleibt. Die Aufmachung und Gliederung des Gesamten hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel sind weiter in sich gegliedert und so sind es recht kurze Abschnitte, die sich schnell lesen lassen. Zudem wird so Spannung und Tempo erzeugt.
Der Krimi ist interessant und spannend umgesetzt und zurecht ein Klassiker.
Ich fand es sehr interessant und unterhaltsam. Es lies sich angenehm und schnell lesen und ich kam gut in alles hinein. Für mich eine tolle Abwechslung und zudem ein eher ruhiger und bedächtiger Krimi, der dennoch viele spannende Akzente enthält und so begeistert.
Eine tolle Geschichte von Verwirrungen und Wendungen, die es schwer macht, den Mörder zu erkennen und so war ich teils recht ratlos, auch wenn man so seine Vermutungen hatte, so wurde man dennoch überrascht. Eine etwas andere Form des Erzählers und man merkt, die vergangene Zeit durchaus an, auch wenn einiges überarbeitet wurde und an jetzt Vorstellungen angeglichen wurde, so wurde der geist der Zeit dennoch bewahrt. Es braucht nicht immer einen düsteren Mord und Gemetzel, manchmal darf es einfach ein guter, alter Agatha Christie Krimi sein. Die Neufassung fang ich interessant und gut gelungen und der fall hat mich mitgenommen und gut unterhalten.
Fazit:
Eine zeitgemäße Neuauflage, die den Ursprung des Krimis gut beibehält.










