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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Niedliche Suche nach dem Freund Tim

Klopf an! Zu Hause von Susanne Göhlich

Mit Ringelpullover und Jeans, einen Stoffhasen unter dem Arm klopft Emma an die rote Tür.
Das ist auch die erste Tür, die in diesem Pappbilderbuch auftaucht. Denn in diesem Haus wohnt Tim, den Emma sucht. „KLOPF, KLOPF!“ und dann wir umgeblättert. Da sehen wir das Wohnzimmer, in dem die Kaninchen toben.

Die gelbe Tür führt in die Küche, dort sitzen die Mäuse beim Käse. In Badezimmer zu den Schweinchen führt die blaue Tür und erst die grüne Tür bringt Emma endlich ins Kinderzimmer. Dort liegt Tim im Bett und Emma bringt ihm seinen Hasen Wuschel. Auf der letzten Seite ist der Lichtschalter „Knips!“
Kinder können immer wieder mit Begeisterung diese Türen öffnen und sich über das, was dahinter ist, erfreuen. Dazu können sie ein paar wichtige Farben lernen und am Ende vielleicht mit Tim einschlafen. Auf den Bildern ist schon einiges zu entdecken und der Text ist kurz und endet immer mit einem passenden Geräusch. Ein Gute-Nacht-Buch das sicher geliebt wird.

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Rezensionen von Daggy:

Abenteuerlicher Schulweg

Wir sind ja nicht aus Zucker von Leonora Leitl

„Wir sind ja nicht aus Zucker!“ diesen Satz haben wir doch alle mal gesagt. Hier sehen wir auf dem Cover die drei Kinder, die sich allein auf den Weg in die Schule machen und dabei viele fantastische Dinge erleben.
Alles beginnt mit einem Auto, das qualmt und deshalb repariert werden muss. So kommt es, dass Super-Sanna, die uns diese Geschichte erzählt, allein zur Schule gehen möchte.

Das heißt so ganz allein ist sie nicht, sie trifft noch ihre Freunde Action-Alma und Käpt´n Kurti an der nächsten Ecke. Schon auf dem Weg zu diesem Treffen muss Sanna eine tiefe Schlucht überwinden, zum Glück gibt es eine Hängebrücke, die eigentlich ein Geländer ist auf dem Sanna balanciert. Zusammen müssen sie an einer zahnlosen Hexe vorbei geht es in den Park in dem Wölfe, Bären und Säbelzahntiger lauern. Im Sumpf wird Kurti von einem Moormonster erwischt und im heißen Savannenstaub wären sie beinahe verdurstet.
So geht es immer weiter mit ganz viel Fantasie, da spielt die kurze Zeit in der Schule kaum eine Rolle, denn bis Sanna verdreckt und stolz wieder zu Hause ankommt, sind noch viel Abenteuer zu bestehen.
Da darf man ganz sicher nicht aus Zucker sein, wenn man solche Gefahren an einem Vormittag überstehen muss. Ich befürchte, dass die Kinder nach diesem Buch gar nicht mehr nach Hause kommen, weil sie sicher noch ganz viele tolle Abenteuer auf ihrem Schulweg erleben wollen. Der längere Text eignet sich gut für diese Altersgruppe, vielleicht kann er auch schon von den Kinder gelesen werden. Die Illustrationen sind sehr gelungen und voller spannender Idee, da gibt es viel zu entdecken. Fantastisch!!!

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Rezensionen von Daggy:

Die Tiere bergrüßen das Neugeborene mit schönen Reimen

Weil es dich gibt von Lena Raubaum

Auf dem Cover sehen wir viele fröhlich dreinblickende Tiere, denn sie freuen sich, „Weil es dich gibt“.
So sehen wir den Panda und den Orca, das Zebra und die schnurrende Katze. Der Pinguin tanzt auf seiner Eisscholle und der Hund hüpft himmelwärts. Die Kuh macht mit ihrer Glocke Musik und der Hase formt aus zwei Blättern ein Herz.

Stinktier, Eule, Waschbär und der grinsende Tiger sind auf den nächsten Seiten des Pappbilderbuches zu sehen. Neben dem Schmetterling schwingt das Meerschwein seinen Po, das Schaf pflückt einen Blumenstrauß und „Das Huhn, das gackert froh.“ Und so endet das Buch mit dem wunderschönen Reim „Und jedes Tier, das freit sich sehr, so wie es ihm gefällt. Wie es dich gibt, weil es DICH gibt auf dieser bunten Welt.“
Das ist doch toll einen neuen Erdenbürger so zu empfangen. Das Buch wird das Kind sicher eine ganze Zeit begleiten können. Zunächst wird es den kurzen Sätzen lauschen, die sich so passend reimen, später wird es die Tiere kennen lernen, sicher ergänzt durch die Geräusche und Bewegungen, die sie machen. Vielleicht wird es dann die Reime selbst auswendig können und den Großen das Buch „vorlesen“.

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Rezensionen von Daggy:

Wunderschön gestaltet und erzählt

Millie und der geheimnisvolle Igel von Bernadette

Das zarte blaue Cover mit dem weißen Vollmond zeigt und Millie, die im Garten dem Igel begegnet.
Auch die erste Doppelseite ist in diesem zarte Blau gehalten, hier blickt Millie aus dem Fenster und wünscht sich sehnlichst so einen Garten, wie ihn die Nachbarin hat. Dann sehen wir sie in ihrem Bett, ein Märchenbuch lesend.

Um sie herum sehen wir Gestalten aus Grimms Märchen. Während sich Millies Eltern um den Klimawandel und die Umweltverschmutzung sorgen, erfreut die Nachbarin Frau Immergrün Millie mit Himbeeren. „Millie fühlt sich einsam“, ihre Eltern sich zu beschäftig zu gärtnern und so schaut das Mädchen der Nachbarin zu. Diesmal bekommt Millie ein paar Mirabellen von Frau Immergrün, die Papa zu Kompott kocht. Wenn die Eltern von der Rettung unseres Planeten sprechen, hat Millie Angst, sie fürchtet sich vor Wölfen und Gewitter. Frau Immergrün schenkt Millie Blumentöpfe mit unterschiedlichen Pflanzen um die kümmert sich Millie. Als eines Nachts ein Wind aufkommt, befürchtet Millie, dass ihren Pflanzen etwas passieren könne und sie traut sich trotz ihrer Angst in den Garten. Dort begegnet ihr der Igel, mit dem sie ein tröstliches Gespräch führt. So kann sie sich in ihr Bett legen und einschlafen.
Auch wenn der Igel Millie auf die Frage „ob der Planet gerettet werden kann“, keine Antwort geben kann, zeigt dieses Gespräch, wie wichtig es ist unsere Kinder ernst zu nehmen und ihnen zuzuhören.
Wundervolle zarte Farben und Illustrationen voller Leichtigkeit und dazu eine Geschichte, die viele Probleme aufwirft. Wir erleben Millies Ängste, die sie zum Teil aus ihren Märchenbüchern ableitet, die aber auch die Eltern durch ihre aktive Umweltarbeit in ihr auslösen. Ängste, die viele von uns, auch viele Kinder mit sich herumtragen. Da kann so ein ruhiges Gespräch mit einem Igel in der Dämmerung einiges klären. Lass uns dieser Igel sein, der den Kindern Hoffnung und Mut gibt.

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Rezensionen von csac:

Dem rechten Maß im Leben nachspüren – ein Büchlein über den Sinn des Lebens zwischen dem „Mehr und weniger“

Mehr oder weniger? von Manfred Scheuer

Der Linzer Bischof Manfred Scheuer beschäftigt sich in seinem schmalen philosophisch-spirituellen Büchlein mit der Frage, wie erfülltes Leben gelingen kann. Dabei ermutigt er zu einer inneren Haltung, die nach Großem strebt und dabei doch das Kleine nicht aus den Augen verliert, eine Haltung, die zwischen Freiheit und Hingabe, zwischen liebevoller Selbstannahme und unaufdringlicher Selbstlosigkeit ihren Platz findet.

Er gibt keine Dosierungsanleitungen, wohl aber bietet er hilfreiche Impulse und Ansätze im Umgang mit dem rechten Maß in einer hochkomplexen Welt, die oftmals überfordert und mit zu vielen Reizen auf uns einstürmt.
In insgesamt sechs Essays verknüpft er dabei Gedanken und Anregungen unterschiedlicher Denker, Philosophen und Humanisten, wie etwa jene von Friedrich Nietzsche, Theodor W. Adorno, Ignatius von Loyola oder Joseph Beuys. Ein Büchlein zum Nachdenken, Reifen und Wachsen.

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Rezensionen von Daggy:

Zauberhafte Illustrationen und eine schöne Geschichte

Familie Maus im Mondschein von Rose Pflock

Auf dem Cover sehen wir die ganze Mäuseschar, unterschiedlich gekleidet und so können wir sie später gut zuordnen, was meinen Enkeln viel Freude macht.
Die ganze Familie besteht aus 10 Mäusegeschwistern und den Eltern und Großeltern.
Familie Maus ist sehr unternehmungslustig und heute geht es nach oben.

Mit Hilfe eines Flaschenzuges, an dem ein Korb hängt, werden alle Mäuse auf einen Baum gezogen. Es werden Leitern gebaut und so geht es immer weiter hinauf. Sie treffen auf einen Frosch und einen Vogel, die sich wundern, was die Mäusefamilie dort oben machen will. Mit gesammelten Zweigen bauen sie einen Art Plattform, das alles geschieht zusammen und mit viel Rücksicht aufeinander. So können alle gemeinsam dort oben sitzen und schauen, wie sich der Himmel verändert.
Eine zauberhafte Geschichte um eine große Familie, die gemeinsam ein wunderschönes Erlebnis hat. Der Umgang ist liebevoll und so empfinde ich auch die zarten Zeichnungen.
Sie Mäuse stehen zwar um Vordergrund, aber um sie herum sehen wir das Blätterwerk und später den leuchtenden Vollmond. Der Text besteht aus kurzen Reimen, die sich sehr gut lesen lassen. „Danke, Mond, fürs Glücklichsein heute Nacht im Mondenschein.“ Diesem schönen Reim kann ich nicht mehr hinzufügen.

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Rezensionen von tonton:

Schräge Geschichte

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker

Das Cover hat meinem Sohn sofort angesprochen: Er findet gerade Zombies richtig cool. Auf dem Cover gibt es auch einen ablösbaren Sticker, den hat mein Kind aber nicht bemerkt. 

Die Geschichte ist originell: Franky ist ein zehnjähriges Zombie-Kind und Gruseltier-Liebhaber. Er möchte so gerne, ein Gruseltier zu haben.

Das bekommt er auch, allerdings ist das Tier einen Schrumpfdrachen: klein, grün und überhaupt nicht gruselig. Anstatt Feuer zu spucken, spuckt er ekliger Schleim. Mit seinem Drachen erlebt Franky kleine Abenteuer, als er versucht, Aufgaben von seinen Eltern zu erledigen. Dabei entwickelt sich eine schöne Freundschaft zwischen Franky und dem Schrumpfdrachen. 

Die Geschichte finde ich lustig und schräg. Das Setting ist definitiv unüblich und die Figuren sind originell. Die Handlung ist kindgerecht und mein Sechsjähriger fand die Geschichte lustig. 

Persönlich finde ich der Zeichenstil ein bisschen chaotisch, aber meinem Kind hat er nicht gestört.

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Rezensionen von csac:

Ein spirituelles Buch über die Suche nach dem Sinn im Leben mit Fokus auf das Miteinander

Wege zum Miteinander von Teresa Hieslmayr

Sich auf der Suche zu befinden, ist etwas zutiefst Menschliches. Wir alle streben nach Glück, nach Gesundheit, nach Zufriedenheit oder Reichtum, nach Zugehörigkeit, nach Liebe,… Oft wissen wir auch gar nicht, wonach wir genau suchen.
Die Ordensfrau und Psychotherapeutin Teresa Hieslmayr führt in ihrem Buch nun aus, wie sinn-stiftend es sein kann, sich in dieser Suche vom Ich zum Wir hinzuwenden.

Dabei geht sie von der These aus, dass dieses Suchen nach Verwirklichung des Glücks im Selbst nicht so erfolgreich und zufriedenstellend sein kann wie erhofft. Schließlich belegen zahlreiche Studien, dass gelungene Beziehungen und eine positive Erfahrung von Gemeinschaft eine der zentralen Voraussetzungen für ein geglücktes Leben darstellen. Doch: Wie können wir uns aus dem Ich heraus einem Wir zuwenden? Was benötigen wir dafür? Was behindert uns? Und welche Auswirkungen hätte dies auf unser aller Leben, wenn wir unseren Fokus von der „Selbstfindung zu Wir-Findung“ verschieben, das Miteinander über die Vereinzelung stellen?
Dieses Buch lädt den Leser zu einem Perspektivenwechsel ein und gibt viele anregende Impulse, die zum Nachdenken, Reflektieren, Selbsthinterfragen und vielleicht auch Sich-Herausfordern einladen. Dabei beschäftigt sie sich in insgesamt 160 Seiten nicht nur mit dem „Wir als Fakt“ (Wie entsteht Gemeinschaft, Der Mensch als soziales Wesen u.a.), sondern auch all dem, das ein Wir verhindert, etwa Ausgrenzung, Angst, Gleichgültigkeit oder Intoleranz. Schließlich benennt sie hilfreiche Wege, die zu einem stärkeren Gefühl von Verbundenheit beitragen können und die dabei auch Aspekte wie Natur, Andersdenkende, Schwächere oder das globale Wir miteinschließen. Last but not least betont sie, dass eine gute Einbettung in ein soziales Netz, ein Wir-Gefühl und Miteinander nicht nur einen bedeutenden Beitrag zum eigenen Glücksempfinden leistet, sondern auch generell Menschen resilienter macht gegen Krisen und Stress sowie sie für schwierige Zeiten stärkt.
Fazit: Ein anregendes spirituelles, leicht zu lesendes Buch für all jene, die auf der Suche nach Sinn in ihrem Leben sind.

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Rezensionen von gerlisch:

Herrlich düster

Der dunkle Sommer von Vera Buck

Nach Wolfskinder und Das Baumhaus ist Der dunkle Sommer wieder ein überaus fesselnder und düsterer Thriller von Vera Buck. Worum geht es?
Tilda die sich nach einem Unglück nach Sardinien zurückgezogen hat, versucht in einem sogenannten Geisterdorf einen Neuanfang, kauft und renoviert ein von der Regierung für einen symbolischen Euro angebotenes Haus.

Der Journalist Enzo versucht herauszufinden, was damals vor 40 Jahren dort passiert ist.
Die Erzählweise ist äußerst mitreißend und eindringlich, der Spannungsaufbau ist hervorragend gelungen. Die Geschichte wird aus den wechselnden Sichtweisen von Tilda, Enzo und Franca erzählt. Durch diese unterschiedlichen Blickwinkel wird die Story noch vielschichtiger und dynamischer. Die Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, was zusätzlich neugierig auf alles Nachfolgende macht.
Durch falsche Fährten wird der Leser immer wieder in die Irre geführt, sodass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Die Rückblicke ins Jahr der Fußballweltmeisterschaft 1982 die die Kapitel aus Franca Sicht tragen zusätzlich zur Tiefe der Geschichte bei und bringen nach und nach die dunklen Geheimnisse ans Tageslicht.
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle, die spannende und geheimnisvolle Geschichten mit Tiefgang lieben.

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Rezensionen von Streiflicht:

Ziemlich spannend, aber auch brutal

Devil's Kitchen von Candice Fox

Da ich sowohl die Hades-Reihe als auch die Crimson-Lake-Serie voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, was als nächstes aus der Feder von Autorin Candice Fox geflossen ist. Das Setting dieses StandAlone hat mich sofort für sich eingenommen, ich fand die Idee mit den Raubzügen während der Brände ziemlich genial.

Der Prolog hat mich total gefangen und seine Auflösung fand ich einfach nur cool. Die Feuerwehrmänner sind interessante Charaktere, deren Tiefen man erst nach und nach ausloten kann. Das macht es natürlich echt spannend und gleichzeitig fiebert man mit Andy mit, deren Vorgeschichte es ebenfalls in sich hat. So kommt man auch ihr immer näher und kann ihr Verhalten oft auch nachvollziehen.
Stellenweise ist das Buch echt brutal und man fragt sich auch immer mal wieder, wie Menschen so miteinander umgehen können. Aber wahrscheinlich gibt es das wirklich und gerade in so "Männergesellschaften". Und wahrscheinlich ist sowas dann auch ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr herauskommen kann, wenn man keine Hilfe hat.
Das Buch hat mich wirklich gepackt, ein wahrer Pageturner, sodass ich froh war, dass ich es quasi in einem Rutsch an einem Tag lesen konnte und nichts abgelenkt hat. Allerdings muss ich leider sagen, dass mich das Ende nicht recht überzeugt hat und auch so einige Dinge etwas nebulös waren. Trotzdem war es ziemlich spannend und ich bin gespannt, was uns diese Autorin als nächstes präsentieren wird.

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