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Rezensionen von Claudia R.:

Uhrzeit lernen leicht gemacht

Puzzle & Buch: Die Uhrzeit lernen von

Klappentext / Inhalt:

Interaktiv die Uhr lernen
Mit diesem Set aus einem 100-teiligen Puzzle mit beweglichen Zeigern und einem reich bebilderten Buch lernen Kinder spielend leicht die Uhr lesen. Das Puzzle zeigt Alltagsszenen wie Aufstehen und Frühstücken und ist mit einem Zifferblatt mit beweglichen Zeigern ausgestattet.

Das Begleitbuch erklärt auf klare und leicht verständliche Weise das Ablesen der Uhrzeit – von Stunden, Minuten und Sekunden bis hin zu Analog- und Digitaluhren.
• 100-teiliges Puzzle mit aufsetzbarer Uhr und beweglichen Zeigern
• Inklusive 24-seitigem Buch über das Uhrzeitlesen: Stunden, Minuten, Sekunden, sowohl analoge als auch digiale Uhren
• Zeigt bekannte Alltagsszenen wie Aufstehen und Frühstücken

Cover:

Anhand verschiedener alltäglicher Szenen und entsprechender Uhrzeit dazu wird hier das lesen der Uhr erlernt und auf dem Cover ist dies bereits sehr schön umgesetzt. Man kann die unterschiedlichen Szenen gut erkennen und auch die Uhr spielt immer eine zentrale Rolle dabei. So kann man die Thematik auf dem Cover bereits gut sehen und dies ist wundervoll und passend umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein Set auf Puzzle und Begleitheft um die Uhrzeit zu erlernen. Das Puzzle besteht dabei aus 100 Teilen, diese sind sehr robust und von guter Qualität verarbeitet. Das Puzzle zeigt dabei verschiedenen Szenen aus dem Kinderalltag, wie z.B. Frühstück, Lesezeit, Mittagessen, Abendbrot, Zähneputzen und vieles mehr und die entsprechende Uhrzeit dazu. In der Mitte ganz Zentral gibt es ein Uhrenelement mit beweglichen Zeigern, so kann man die Uhrzeiten gut erlernen und selbst nochmals daran üben. Dieses Puzzlestück finde ich enorm gut und wichtig, um hier auch das Uhrzeit lernen zu üben und zu festigen.

Toll ist auch das Begleitheft dazu in dem man die Uhrzeiten in analog, aber auch in digitaler Form üben kann und auch hier gibt es weitere Angaben und Erklärungen. Das Büchlein ist sehr schön umgesetzt und gibt weitere tolle Bespiele und hilft sehr gut beim Zeiten lernen. Es ist gut beschrieben und toll anhand von Bildern erklärt und umgesetzt.

So macht das Uhrzeit lernen richtig Spaß und wird auf jeden Fall erleichtert.

Ich finde das Set eine tolle Idee, um Kids die Uhr beizubringen und es unterstützt und hilft auf jeden Fall. Ein wundervolles Set, dass gut durchdacht ist und jeden Fall viel Freude macht.

Fazit:

Uhrzeit lernen leicht gemacht.

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Rezensionen von Claudia R.:

dämonenstarkes Abenteuer

Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan von Hendrik Lambertus

Klappentext / Inhalt:

Dämonen sind fies, heimtückisch und gefährlich! Na ja, zumindest die meisten …
Als Dämonenjäger bekämpfen Gero und Belladonna die scheußlichen Kreaturen, die andauernd aus Infernalia entkommen und die Menschenwelt unsicher machen. Egal ob Zähne, Krallen oder Fäuste – ein Mitglied der Familie Venatrix kann so schnell nichts erschrecken!
Doch als den Geschwistern ein Hund zuläuft, stecken sie plötzlich in der Zwickmühle.

Denn Fünkchen ist zottelig, supersüß und … spuckt manchmal ein bisschen Feuer! Er ist ein Höllenhund und damit als Haustier absolut verboten. Aber wie sollen Gero und Belladonna einen feuerspuckenden Hund vor ihrer Dämonenjäger-Familie verbergen? Die beiden schmieden einen Plan, der sie mitten ins finstere Reich der Dämonen führt …
Bei den Venatrix liegt die Dämonenjagd in der Familie! Irgendwer muss sich ja schließlich um die scheußlichen Kreaturen kümmern, denn Dämonen sind fies, heimtückisch und gefährlich! Naja, zumindest meistens…
Ein brandgefährliches Fantasy-Abenteuer ab 10 Jahren – voller Witz, Spannung und packender Action-Illustrationen

Cover:

Das Cover ist actionreich und spannend umgesetzt und zeigt zugleich ein temporeiches Szenario und führt so gut in das Buch ein. Das Cover zeigt zugleich, was einen erwartet und verspricht Spannung und Action, welche hierauf gut erkennbar sind. Optisch und farblich ist es klasse umgesetzt und macht zugleich neugierig auf mehr.

Meinung:

Spannende Abenteuergeschichte mit faszinierenden Charakteren und Dämonenwesen, die allerhand zu bieten haben. Die Zwillinge Gero und Belladonna haben allerhand zu tun, denn als Dämonenjäger wird es nie langweilig.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich leicht und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Geschehnisse und Charaktere hinein. Es wird alles sehr gut und bildlich beschrieben, so dass man sich das Ganze sehr gut vorstellen kann. Spannung kommt schnell auf, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz und es wird hier für gute Unterhaltung gesorgt.

Die Charaktere werden zu Beginn gut eingeführt und kleinen Bilder bzw. Portraits an der Wand mit so einigen Anmerkung sind klasse umgesetzt und geben schon mal einiges über die verschiedenen Charaktere preis, so dass man sich ein erstes Bild machen kann.

In die Geschichte selbst findet man sich schnell hinein und auch die Charaktere waren mir schnell sympathisch, besonders auch die dämonischen Wesen sind klasse umgesetzt und extrem spannend und interessant von ihren Gaben und Eigenschaften. Toll finde ich auch die kleinen Steckbriefe, die es zu den unterschiedlichen Wesen gibt.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge selbst sind gut erkennbar. Die teils unterschiedlichen kleinen Illustrationen bzw. Symbole zu Beginn der Kapitel sind toll gewählt und auch die Überschriften passen gut, ohne dabei zu viel zu verraten.

Auch die Illustrationen zwischendurch sind klasse umgesetzt und unterstützen das Ganze zusätzlich sehr gut. Die Illustrationen sind passend gewählt und lockern das Ganze sehr gut auf und runden es perfekt ab. Diese passen gut zum Gelesenen und bringen auch die entsprechende Stimmung und Atmosphäre sehr gut herüber. Die Bilder sind klasse umgesetzt und machen Freude beim Betrachten.

Die Geschichte ist spannend und humorvoll zugleich und gern begleitet man die Charaktere bei ihren Erlebnissen. Man wird hier auf jeden Fall sehr gut unterhalten. Dämonenstarkes Abenteuer mit spannenden und fesselnden Erlebnissen.

Fazit:

Dämonenstarkes Abenteuer sorgt für gute Unterhaltung.

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Rezensionen von Tara:

Eine bewegende Reise in die Vergangenheit

Die Verlorene von Miriam Georg

„Die Verlorene“ ist ein sehr persönlicher Roman der in Berlin-Neukölln lebenden Autorin Miriam Georg.

Die Handlung beginnt im Jahr 2019 in Frankfurt.
Lauras dreiundneunzigjährige Großmutter Änne stürzt und kommt ins Krankenhaus. Schon als Laura ein paar Sachen aus ihrem Haus holen möchte, wird ihr klar wie wenig sie über Änne, die ursprünglich aus Schlesien stammt, weiß.

Nach ihrem Tod begibt Laura - und wenig später auch ihre Mutter Ellen - nach Polen auf Spurensuche.

Die Ereignisse werden im Wechsel in der Gegenwart und der Vergangenheit zu Beginn der 1940er Jahre erzählt. So erfahren wir gemeinsam mit Laura und Ellen nach und nach mehr über Änne, ihr Leben, den Hof der Familie, ihre Zwillingsschwester Luise, den Ereignissen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und kurz danach.

Die Charaktere werden lebendig, authentisch und sehr einfühlsam beschrieben. Es wird deutlich warum Änne gegenüber ihrer Tochter immer so verschlossen war und weshalb ihr ihre Eigenständigkeit so wichtig war.

Der Schreibstil liest sich angenehm und da Gegenwart und Vergangenheit stetig wechseln, entwickelt das Buch einen Sog, man möchte einfach in beiden Zeitebenen erfahren, wie es weitergeht.

Miriam Georg hat sich durch ihre eigene Familiengeschichte zu dem Roman inspirieren lassen. Die Kapitel, die sie aus Karls Perspektive geschrieben hat, beruhen auf Aufzeichnungen ihres Großvaters. Man merkt immer wieder, dass sie ausgiebig recherchiert haben muss und die Kombination aus historischen Ereignissen und persönlichen Schicksalen ist ihr gut gelungen.

Mich hat dieser Roman sehr berührt und ich finde es wichtig, dass auch dieser Teil der Zeitgeschichte nicht vergessen wird.

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Rezensionen von Petra:

Ein tolles Comic

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker

Franky gehört zu einer Zombie Familie mit einem Viertel menschlichen Einschlag. Nicht weiter besonders da wir in diesem Buch erfahren das es verschiedene Möglichkeiten gibt ein Zombie zu werden. Nun ist Franky das mittlere Kind wie wir alle wissen haben es diese Kinder in der Familie am schwersten und werden auch am wenigsten beachtet.

So habe ich es in verschiendenen Elternratgebern gelesen. Kann ich nicht beurteilen aber in diesem Buch scheint es nicht so zu sein, denn durch seine Tolpatschigkeit bekommt er sehr viel Aufmerksamkeit. Sein Wunsch nach einem eigenen Gruseltier wird erst erfüllt wenn er seine Zuverlässigkeit bewiesen hat, ähnlich wie bei uns Menschen.
Die Paralellen zu den alltäglichen Familien sind groß. Der überhebliche große Bruder, die nervige kleine Schwester, die gestressten Eltern und die fast unbekannte Großmutter.
Das alles wird garniert mit kleinen bis mittelgroßen Katastrophen im Leben eines Pubertiers. Die Texte sind witzig und kommen mit wenig der üblichen Comicsprache aus. Dazu sind die hervorragenden Bilder und Zeichnungen die noch einmal eine ganz eigene Geschichte durch die vielen Details erzählen.
Beispiel. Es gibt bei Oma Sülzkotellett zum Essen, alle finden es eklig und auf dem Bild lässt es der Vater heimlich im Blumentopf verschwinden.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Cooler Mix aus Grusel und Fantasy

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Ich fand die Idee des Buch eigentlich richtig cool: ein Virus zwingt Menschen dazu, die bei Vollmond in Werwölfe zu verwandeln, nur Kinder unter 14 Jahren haben die Wandlung noch nicht vollzogen und sichern daher ihre Heimatort. Und dabei geht nicht nur einiges schief, sie entdecken dabei auch eine größer angelegte Verschwörung.

Ganz ehrlich: als Teenie hätte ich dieses Buch geliebt, weil es eine gute Mischung aus leichtem Grusel, coolen Monstern und überraschender Dystopie ist. Und als als Erwachsener fand ich das Buch durchaus ansprechend.

Der Plot ist anfangs relativ simpel, schlägt aber schnell immer größere Kreise, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet habe. Dadurch wird es schnell bedrohlich und auch spannend. Die größere Verschwörung kam jetzt nicht völlig unerwartet, dafür war einfach von Anfang an zu viel suspekt bzw. unerklärt, war aber cool angelegt.

Die Mischung aus Dystopie und Fantasy funktioniert hier eigentlich ziemlich gut, wird jetzt aber auch nicht wahnsinnig vertieft. Hat sich gut lesen lassen, die Figuren waren ansprechend angelegt und ich hatte einfach Spaß mit der Story.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Ein Pakt mit dem Teufel

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1) von Ruby Braun

Also erstmal: die reine Aufmachung des Buches finde ich super gelungen, es ist ein echter Eyecatcher im Regal und gefällt mir ohne Schutzumschlag sogar noch besser. Bei der Handlung bin ich zwiegespalten, weil ich vor allem mit Charlotte so ein bisschen zu kämpfen hatte, die Fantasyelemente mir aber richtig gut gefallen haben.

Insgesamt wars mir fast nicht düster genug.

Die Story hat so einen magisch märchenhaften Touch an sich, alles rund um das sagenumwobene Hotel und seine Fähigkeit Träume wahr werden zu lassen ist super fantasievoll ausgestaltet und wirkt anfangs fast schon romantisch verklärt. Aber natürlich ist im Hotel Lichtenstein nichts so, wie es scheint.

Die Geschichte von Charlotte fand ich fast schon etwas oberflächlich und mädchenhaft naiv. Viel zu spät beginnt sie überhaupt zu hinterfragen, was vor sich geht und wieso ihr so unnachgiebig von der Anstellung im Hotel abgeraten wurde.

Willem Storyline fand ich dagegen sehr spannend und ansprechend. Sie wirkt düsterer, geheimnisvoller und schroffer. Dadurch bildet sie einen schönen Kontrast zu der von Charlotte. Das mochte ich sehr;

Ich finde das Buch wird im Verlauf immer spannender und Geschichte faszinierenden, umso mehr Willem bei seinen Nachforschungen herausfindet. Der ganze Varieté-Charakter hat mir auch super gut gefallen und man fliegt geradezu durch die Seiten, weil sich das Buch so leicht und flüssig liest.

Hat auf jeden Fall noch Potential für den zweiten Band und insgesamt fand ichs gut mit kleinen Schwächen

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Rezensionen von Gerfried Schöpf:

Fesselndes Leseerlebnis

Das Ende vom Anfang von Isabelle Kocher

E

in sehr ergreifender Roman über die Abwege der Liebe, der es trotz der ernsten Thematik geschafft hat, mich immer wieder zum Schmunzeln zu bringen u.a. mit kuriosen Musikempfehlungen aus Österreich. Es ist schön zu sehen, dass sich junge AutorInnen an solche Projekte wagen.
Absolut unterstützenswert!

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

eine mutige Frau, die Grenzen auslotet

Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende

Ich lese Bücher von Isabel Allende immer sehr gerne, weil die Autorin es einfach hervorragend versteht eine sehr einnehmende Atmosphäre zu erschaffen. Thematisch hab ich mich hier anfangs sehr schwer getan, nicht nur weil die Story ganz schön klischeehaft anmutet, sondern das Schicksal von Emilias Mutter Molly fast schon schmerzliche Naivität ausstrahlte.

Wirkte direkt irgendwie altbacken.

Zum Glück schlägt die Geschichte schnell einen ganz anderen Ton an, nämlich als es um Emilia selbst geht, die sich in einer Männerdomäne unter Pseudonym zu beweisen versucht. Sie macht viele für die Frauen ihrer Zeit unübliche Erfahrungen, ist unerschrocken und lebenshungrig. Ihre forsche Art ist einfach super mitreißend und ich habe begeistert ihre Reisen und Erfahrungen verfolgt.

Ich mag den dichten Erzählstil und die abenteuerlich angehauchte Geschichte. Die Eindrücke die man dabei von Chile und dem tosenden Bürgerkrieg gewinnt sind bildhaft und eindringlich. Emilia begibt sich mehr als einmal in Gefahr und ich habe ihr Schicksal mit angespannter Begeisterung verfolgt. Und dann das Ende: ganz ehrlich, selten sowas vortreffliches gelesen.

Für mich eines der stärksten Bücher der Autorin.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Ultra genialer Vibe

Bestie von Joana June

Es gibt so Bücher, die bewegen sich zwischen Realität und Fiebertraum und genauso ein Buch ist „Bestie“ für mich. Ich hab den Vibe der Geschichte so geliebt, die flirrende Atmosphäre Hamburgs und die ambivalenten Gefühle der Protagonistin die alles nur nicht sie selbst ist.

Ich finde Frau-Sein, beliebt sein, begehrt sein, einfach nur gewollt und gesehen sein- das alles wird hier richtig gut eingefangen.

Die Geschichte hält dem schönen Schein von Social Media den Spiegel vor. Diese viel Schein, wenig Sein wird pointiert rübergebracht, kleine Episoden, kompromittierte Anekdoten, die unschönen Seiten des Leben wegretuschiert. Anouk inszeniert sich selbst

Auch die Dynamik von Frauen-Freundschaften wird hier beeindruckend wiedergegeben, das sich messen, abwägen, konkurrierend.
Im letzten Dritten nimmt das Buch eine seltsame Wendung, distanziert sich gefühlt von sich selbst, wird abstrakter, inhaltlich und von der Erzählweise her. Da wird nochmal eine ganz neue Dimension und Erzählebene eröffnet und ich weiß nicht so recht, ob mir das gefallen hat. Was mir dann aber wieder richtig gut gefallen hat war das letzte Kapitel, das Ende.

Insgesamt ein Buch, was ich sehr genossen hab und wo ich froh bin es entdeckt zu haben

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Alternative Realität

Im Leben nebenan  von Anne Sauer

Die Idee hinter der Story fand ich gleichwohl skurril wie faszinierend, weil sie dieses „was wäre wenn“ beleuchtet, das wohl in jedem von uns auf irgendeine Art gärt. Und ganz nebenbei beleuchtet es dabei Mutterschaft, Beziehung, Familie, soziale Strukturen und das Gefühl, dass der eigene Körper nicht mehr einem selbst gehört.

Die Geschichte wird in zwei parallelen Handlungsträngen erzählt, die die alternativen Realitäten von Tonis Leben darstellen. Und diese könnten nicht unterschiedlicher sein, drehen sich aber beide um Tonis Fokusthema Mutterschaft. Und eröffnen dem Leser damit den Blick auf die ungeschönte Auseinandersetzung mit der „das habe ich mir so aber nicht vorgestellt“.

Tonis alternatives Leben fühlt sich falsch, übergestülpt und unverdient an. Sie merkt was fehlt, wo sie aneckt, mit sich selbst hadert und kämpft. Da sie den direkten Vergleich zu ihrem alternativen Leben hat, wirkt das bewusster, gleichzeitig emotional aufgeladener. Ich habe die Handlung teilweise mit Schrecken, aber auch einem gewissen Amüsement und über Tonis Umfeld verfolgt.

Thematisch fand ich das Buch super nahbar und Toni emotional sehr authentisch. Das Buch hat einiges in mir bewegt, zum Nachdenken angeregt und trotzdem gut unterhalten.

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