Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
So spannend
Tod und Ebbe von Katharina Drüppel
Es ist der zweite Teil der Reihe um die Kommissarin Levke Tönnens und man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen.
Die brasilianische Touristin Angela Meyer wird auf einer Bank tot aufgefunden.Sie und ihr Mann waren nach Jever gekommen um ihre Verwandten zu besuchen.Die Großmutter von Angela Meyer ist Jüdin und als Kind vor den Nationalsozialisten nach Brasilien geflohen.
Angela war auf der Suche nach einem verschollenen Familienerbstück-einem Erbstück ihrer Urgroßmutter.Ihre Großmutter stammte von einer angesehenen Juweliersfamilie ab, die aber zur NS-Zeit auf Grund ihres jüdischen Glaubens alles verloren hat.Die Familie versuchte, ihre Kinder ins rettende Ausland zu schicken.Bei Angelas Besuch eckt sie bei den überlebenden Verwandten mit finanziellen Forderungen an.Und auch bei einer prominenten Familie mit der Aufforderung, ihr ein bestimmtes Schmuckstück zu überlassen betrachten diese als sehr negativ.Mit ihrem Ehemann hat Angela zu dem einen Streit.Für die ermittelnden Kommissare Levke Tönnens und ihrem Kollegen Henning Martens beginnt eine Suche nach dem Täter. Sie stoßen bei ihren Ermittlungen auch auf andere Verstoße die sie an der Gerechtigkeit von Gesetzen zweifeln lässt.Zudem setzt die Familie alles daran , alte Geheimnisse unter Verschluss zu halten…..
Die Autorin Katharina Drüppel hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Wie auch im ersten Fall der Reihe kommt man Levke die eigen ist wieder ein bischen näher.Die Autorin bringt neben der Landschaft,den Charakteren auch einen spannenden Nordseekrimi super rüber.Sehr gerne 5 Sterne für den spannenden Nordseekrimi und noch mehr davon.
Rezensionen von yellowdog:
Familienchronik
Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik
Dieser Roman mit dem ungewöhnlichen Titel, der sich im Text aber erklärt, ist eine Familienchronik über vier Generationen. Der Blick liegt schwerpunktmäßig auf den Frauen.
Erzählt wird die Geschichte von Alma, der jüngsten in dieser Familie. Der Text beginnt bei den Urgroßeltern und dann über die kommenden Kinder und deren Leben hinweg.
So wird auch mal ein ein ganzes Leben von Geburt bis zum Tod gezeigt. Und die Autorin zeigt, wie sich vieles wiederholt.
Wie die Wiener Autorin Anna Maschik sagt, wollte sie nicht episch schreiben. Daher wirkt einiges fragmentarisch, was aber nicht stört. Die verbliebenen Lücken lassen Spielraum für den Leser. Und der Text wirkt trotz der Form nie sperrig. Der Text wird außerdem durch eine Spur Magie belebt. Diese Magie ist mit der ansprechenden Sprache verknüpft. Ein Stück magischer Realismus der Art eines Gabriel Garcia Marquez, den man in der deutschen Literatur nur selten antrifft. Ein wenig erinnerte mich das Buch an die leider jung verstorbene Helene Adler mit ihren viel bewunderten Büchern.
Es ist zu hoffen, das Anna Maschiks Buch eine ähnlich hohe Anerkennung erhält.
Rezensionen von REM444:
Zählen und zuordnen
Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso
Das interaktive Mitmachbuch ist einwandfrei verarbeitet. Die Buchseiten sind schön dick und wirken daher recht robust, was für die junge Zielgruppe sehr durchdacht ist.
Die Gestaltung des Deckblatts ist farbenfroh und die Zeichnungen sind einfach und nicht überladen. Dieses Design zieht sich durch das Buch und ist positiv zu werten, so dass das Augenmerk auf die zu zählenden Objekte fällt.
Die Magnete sehen ebenfalls sehr ansprechend aus, lassen sich gut greifen und haben genug Magnetkraft um nicht allzu leicht abzufallen.
Das Konzept mit dem Zählen und dem anschließenden Zuordnen der Magnete zu den entsprechenden Objekten finde ich sehr gelungen.
Nach dem Lesen können die Magnete bis zum nächsten Einsatz wieder in der Klappe aufbewahrt werden.
Das Buch ist ein gelungenes Gesamtwerk was ich gut weiter empfehlen kann.
Rezensionen von REM444:
Farben erkennen und zuordnen
Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen die Farben - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso
Das interaktive Mitmachbuch ist einwandfrei verarbeitet. Auffällig ist, dass die Buchseiten angenehm dick sind. Das Buch wirkt daher der Zielgruppe entsprechend recht robust. Toll!
Das Deckblatt ist farbenfroh gestaltet und die Zeichnungen gefallen mir sehr, da sie recht einfach gehalten sind. Das einfache, nicht mit kleinen Objekten überladene Design, finde ich sehr gelungen, da so der kindliche Leser bzw.
Zuhörer nicht überfordert wird, die entsprechenden Farben richtig zuzuordnen.
Die Magnete lassen sich ziemlich gut greifen und sehen zudem noch sehr ansprechend aus. Die Magnetkraft ist ausreichend. Die Magnete fallen auch beim Umblättern nicht aus dem Buch.
Das Konzept mit dem Zuordnen der passenden farblichen Objekte zu den Bildern im Buch finde ich sehr gelungen.
Nach dem Lesen können die Magnete bis zum nächsten Einsatz wieder vorne im Buch aufbewahrt werden.
Kann ich nur empfehlen!
Rezensionen von Ameland:
Traumatische Zeit
Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler
Die Journalistin Hanna reist mit ihrer Tochter für Recherchen nach Borkum. Sie möchte einen Artikel zu den Erlebnissen der Verschickungskinder in den 60er Jahren schreiben. Ihre Mutter war ebenfalls dort in einem Kinder-Kurheim.
Grundsätzlich wusste ich über die teilweisen unmenschlichen Behandlungen der Kinder in manchen dieser Heime.
Trotzdem gehen mir die Schilderungen ehemalig Betroffener unter die Haut. So ging es mir auch bei den Schilderungen von Ingrid, die gleichzeitig im selben Heim mit Hannas Mutter auf Borkum war. Auch wenn es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt, ändert es nichts daran, dass es in vielen Kinder-Kurheimen in ganz Deutschland so oder so ähnlich zuging.
Ich verbinde mit Borkum Sonne, Sand und Meer, einfach eine erholsame Zeit auf dem schönsten Sandhaufen Deutschlands. Wie anders lesen sich da die Erlebnisse der Verschickungskinder. Was ich bisher nicht wusste, war, dass in manchen Heimen die Kinder direkt am Eingang quasi ihre Identität und Individualität abgeben mussten, indem sie Nummern statt Namen und einheitliche Heimkleidung bekamen. Alles persönliche wanderte in einen Spind.
Der Roman spielt grundsätzlich in der Gegenwart, aber durch Ingrids Geschichte, Tagebucheinträgen einer ehemaligen Angestellten und Erzählungen von Zeitzeugen werden wir immer wieder in die Geschehnisse der Vergangenheit mitgenommen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir bei diesem Hauptthema bleiben, aber es geht noch weiter zurück bis in den 2. Weltkrieg. Diese Entdeckungen sind zwar ebenfalls unmenschlich und ein furchtbarer Teil der Nazi-Vergangenheit, aber für mich persönlich wäre dieser Ausflug nicht nötig gewesen.
Leider verschob sich zum Ende hin der Fokus von den Verschickungskindern immer mehr zu dem Privatleben von Hanna und ihrer Tochter, was ich sehr schade fand. Ich finde das Buch trotzdem lesenswert, aber es gibt einen Stern weniger in meiner Bewertung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine wunderbare Geschichte
Miss Taylor, das Wasser und die Liebe von Sophie Hopper
Milla Taylor, 26, blass, sommersprossig, rothaarig und Legasthenikerin, verliert ihren Job als Nachtwächterin im Museum für orientalische Geschichte und Archäologie, weil ein Reporter der Cambridge Gazette ihre wahre Identität herausgefunden und veröffentlicht hat. Durch ihren besten und einzigen Freund Jack Reuben trifft sie am Silvesterabend 1950 auf Montgomery Chester, einen jungen Mann, einst ein begnadeter Taucher, der die Einsamkeit genau so liebt wie sie selbst.
Er überredet sie in seinen alten Taucheranzug zu steigen und in die Unterwasserwelt des kleinen Sees des Anwesens einzutauchen. Nicht nur dieser Tauchgang hinterlässt bei Milla einen bleibenden Eindruck.
Was Milla daraufhin alles erlebt und was das mit einer Muschel aus Preveli zu tun hat, das lest ihr in dem berührenden und atmosphärischen Roman „Miss Taylor, das Wasser und die Liebe“ von Sophie Hopper.
Die Geschichte beginnt in einem Museum in Cambridge, führt mich mit Milla über einen Karstsee in der Nähe von Pueblo, Yucatán, Mexiko nach Frankreich, Griechenland und in die Türkei. Bis Milla, die lange nicht lesen und schreiben kann, einen Gastdozentenvortrag am Girton College in Cambridge halten darf.
1950 entdeckt Milla das Tauchen und die Ruhe und Stille der Unterwasserwelt für sich. Mit ihr tauche ich in den verwunschenen Höhlen Mexikos und entdecke in den Tiefen des Mittelmeeres versunkene Schiffe. Die Beschreibungen dieser Unterwasserwelt und was Milla da alles sieht und erlebt, haben mich fasziniert und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen.
Aber nicht nur das Tauchen spielt hier eine große Rolle. Auch Freundschaft und Liebe ist ein Thema. Milla steht lange Zeit zwischen zwei Männern. Da ist zum einen Jack, ihr langjähriger Freund und Wegbegleiter, der ihr immer zur Seite steht, wenn sie ihn braucht. Und dann lernt sie Monty kennen, von dem sie ihren ersten Kuss bekommt, bei dem sie das erste mal in ihrem Leben Schmetterlinge im Bauch hat und sich einen Mann wie ihn an ihrer Seite wünscht. Dass es da Missverständnissen und Konflikten kommt, ist da fast schon vorprogrammiert.
Eine wundervolle Geschichte einer mutigen, sehr einfühlsamen jungen Frau mit einer krassen Vergangenheit, die ihren Weg geht und sich immer treu bleibt. Fast eine Wohlfühlgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und die noch lange in mir nachwirken wird.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Perfekter Start einer wundervollen Buchreihe in den Hamptons
Holly Lane 17 von June L. Shepard
Können wir bitte über den wundervollen Start dieser Buchreihe in den Hamptons sprechen ? Nein ! Wir können nicht, wir MÜSSEN :
Ich kannte bis dato kein Buch der Autorin und bin voller Neugier gestartet : ganz ehrlich, schon das Cover ist ja ein Traum und der Klappentext hat mich sehr, sehr neugierig gemacht.
June L. Shepherd hat einen leichten und flüssigen Schreibstil und obwohl das Buch durchaus sehr viele Seiten hat, liest es sich toll und man ist direkt zu Beginn in der Geschichte drin.
Sicherlich liegt das auch an den Charakteren, die die Autorin hier beschreibt : so authentisch und abwechslungsreich, dass man wirklich das Gefühl hat, mittendrin zu sein.
Die Story selbst ist so vielfältig, dass alle Facetten bedient werden : Liebe, Krimi und nicht zu vergessen, die wunderschönen Örtlichkeiten.
Man merkt, dass dieses Buch mit sehr viel Herz geschrieben ist, die Autorin kann dies sehr gut in ihrem Buch ausdrücken und das kommt auch bei mir als Leserin an : ein wundervolles Buch, das mich gepackt und gefesselt hat, weil es mit großer Leichtigkeit auch Themen anspricht, die nicht in jedem Buch zu finden sind.
Für mich ein absolut tolles Lesehighlight und ein Buch, das man gelesen haben sollte : ich freue mich nämlich jetzt schon auf die nächsten Bände !
Rezensionen von yellowdog:
Ein Bellen im Wind
Die Ungezähmten von Gabrielle Filteau-Chiba
Die Ungezähmten ist sowohl ein spannender Roman als auch sprachlich ansprechend. Die Erzählstimme ist dominierend. Als Leser ist man durchgängig bei den Gedanken der Wildhüterin Raphaëlle, die alleine mit ihrer Hündin in den Wäldern lebt und gegen die Wilderer vorgehen will.
Und einer der Wilderer hat es auf sie abgesehen.
Doch Raphaëlle schlägt zurück. Dann ist auch noch eine Lovestory von Raphaelle mit Anouk in die Geschichte integriert.
Der wildromantische Schauplatz Kamouraska, Quebec in Kanada sorgt für viel Atmosphäre. Gabrielle Filteau-Chiba schreibt eindringlich. Als Leser hat man das Gefühl anwesend zu sein.
Wer gerne über Outdoor und wilde Tiere liest, wird in diesem Buch im hohen Maße fündig.
Rezensionen von Lesender:
Alles hat seinen Preis
Vino, Mord und Bella Italia! Folge 7: Das goldene Öl von Christian Homma; Elisabeth Frank
Anna ist zurück in Fontenaia. Dort steht die große Ölverkostung und Prämierung der besten Öle bevor. Aber bevor es soweit ist, brennt die Lagerhalle der örtlichen Öl-Kooperative ab. Brandstiftung, Unfall?
Die örtliche Polizei unter Vico Martinelli hat alle Hände voll zu tun den Fall aufzuklären, Beschuldigungen gegen Vic zu widerlegen, einen internen Maulwurf zu überführen und Licht ins Dunkel der Preisverleihungen zu bringen.
Auch wenn das Buch nicht sehr lang ist, ist es voller Aktionen und hält viel Inhalt bereit.
Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen, wenn man einen neuen Band der italienischen Krimireihe aufschlägt. Vertraute Gesichter, neue Figuren, aufregende Ereignisse, erwarten einen jedes Mal aufs Neue. Die Charaktere entwickeln sich weiter, zeigen neue Seiten von sich, Geschehnisse aus der Vergangenheit werden aufgegriffen und bringen etwas Licht ins Dunkel. Langeweile ist hier definitiv ein Fremdwort.
Die italienischen Redewendungen und Sätze verleihen der Geschichte Authentizität und versprühen auch etwas Urlaubsfeeling.
Die Buchcover sind gut gewählt, strahlen italienisches Flair aus und haben auf jeden Fall Wiedererkennungswert!!
Vino, Mord und Bella Italia! - von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung und die volle Punktzahl!
Rezensionen von Sternzauber:
Die wesentlichen Fragen des Lebens und ein Neuanfang
Das glückliche Leben von David Foenkinos
Das Cover von „Das glückliche Leben“ gefällt mir optisch sehr gut. Ich mag die natürlichen und harmonischen Farben sowie das Bild überhaupt und auch die Einbindung des Titels ist meiner Meinung nach wunderbar harmonisch gelungen. Einzig der Umstand, dass das Bild meiner Empfindung nach leider nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, stört mich etwas.
Die Geschichte erzählt von Eric und Amelie, die sich im Laufe ihres Lebens immer wieder begegnen und deren berufliche sowie persönliche Bahnen sich immer wieder kreuzen. Zentrales Ereignis ist jedoch ein Erlebnis von Eric, der während einer Geschäftsreise nach Soul das Self-Help-Ritual der eigenen Beerdigung erlebt und seinem Leben daraufhin eine völlig neue Richtung und einen neuen Sinn gibt.
David Foenkinos erzählt diese Geschichte in einer sehr eigenen Art und Weise, an die ich mich zunächst ein wenig gewöhnen musste. Er springt immer wieder in den Perspektiven, was das Lesen für mich zeitweise etwas unruhig macht, aber sprachlich lässt sich der Text sehr angenehm und leicht erleben. Mit zunehmender Orientierung in Foenkinos Text gab es für mich jedoch keine Probleme mehr und ich mochte seine Art der Erzählung, die gut zum Inhalt passt, sehr gerne.
Die Geschichte erzählt von Neuanfängen, von schwierigen Phasen im Leben, von Sinnlosigkeit und Sinnsuche, von beruflichen Wegen und persönlicher Neuausrichtung, von Familie, Elternschaft, Liebe und Tod. All diese Themen sind zu einer dichten Erzählung versponnen und werden unaufgeregt miteinander verknüpft. Ich mochte den Erzählfluss der des Textes und wurde auch immer wieder zum Nachdenken angeregt. Vor allem Eric ist mir im Laufe der Lektüre immer mehr ans Herz gewachsen und auch andere Charaktere dieser Geschichte (von denen ich lieber noch nicht zu viel verraten möchte) haben einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen.
„Das glückliche Leben“ ist eine unaufgeregte Geschichte, die die wesentlichen Fragen des Lebens stellt und die Lust macht auf einen Neuanfang mit all seinen Möglichkeiten und Verheißungen – unbedingt genüsslich darin schwelgen!











