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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Hat Spaß gemacht

Aus! Die Wissenschaft vom Ende von Science Busters

Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Ich bin definitiv keine Coverkäuferin, aber das hier ist sehr ansprechend. Nachdem ich aber die Kurzbeschreibung gelesen hatte, wollte ich das Buch unbefingt lesen und es hat mich genau da abgeholt und mir sehr, sehr gut gefallen.
Das Buch unterhält nicht nur auf spezielle Art und Weise, sondern macht auch richtig Spaß und bietet zugleich noch richtig viel Wissen.

So mag ich das. Es ist herrlich, wenn man beim Lesen noch was lernen kann und dieses Buch macht das sehr geschickt.

Wer etwas über Enden, den Schluss, finito erfahren mag, der ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne für die coole Idee und die wirklich gut gelungene Umsetzung des Themas. So macht Lesen richtig Spaß! Bitte mehr von solchen coole, wissenswerten Büchern!

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Rezensionen von Lili-Marie:

Zwischen Spannung, Spice und Enttäuschung

Pen Pal von J. T. Geissinger

Das Cover und der Klappentext wecken Erwartungen, die das Buch letztlich nicht erfüllt. Hätte ich im Vorfeld gewusst, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, hätte ich es vermutlich nicht zur Hand genommen.

Der Schreibstil von J.T. Geissinger ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird.

Die Spannung steigert sich kontinuierlich und lädt dazu ein, mitzurätseln und die Geheimnisse hinter den Ereignissen aufzudecken.

Kayla steht nach dem Tod ihres Mannes vor einer schweren Zeit: Sie erhält rätselhafte Briefe und ihr Haus benötigt dringend eine umfassende Renovierung. Kein Wunder also, dass sie dem Handwerker gegenüber zunächst etwas schroff reagiert – seine Art bringt sie regelmäßig auf die Palme, was stellenweise durchaus amüsant wirkt. Aiden wiederum erscheint anfangs verschlossen und unnahbar, doch bald zeigt sich sein weicher Kern. Er unterstützt Kayla, wo er nur kann, und stellt sich schützend an ihre Seite.

Die geheimnisvollen Briefe lockern die Handlung zwischendurch auf. Der Klappentext versprach eine Brieffreundschaft, was mich neugierig gemacht hatte. Tatsächlich beschränkt sich dieser Aspekt jedoch auf wenige, eher belanglose Nachrichten, die mich enttäuscht zurückließen, da ich mir hier deutlich mehr erhofft hatte.

Ein weiterer Punkt sind die zahlreichen expliziten Szenen, die für meinen Geschmack teilweise etwas willkürlich eingefügt wirkten und nicht immer harmonisch zum Rest der Geschichte passten.

Die überraschende Wendung gegen Ende habe ich nicht kommen sehen – sie hat mich durchaus verblüfft. Allerdings behandelt sie ein Thema, das mir persönlich nicht zusagt, weshalb das Buch für mich dadurch an Reiz verloren hat. Wäre mir dieser Aspekt im Vorfeld bekannt gewesen, hätte ich mich wohl gegen dieses Buch entschieden.

Insgesamt bietet die Geschichte Spannung und unerwartete Entwicklungen, konnte mich aber nicht nachhaltig begeistern. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, und als „Dark Romance“ würde ich den Roman nicht einordnen.

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Rezensionen von Gute_Laune:

Rundum gelungen!

Pen Pal von J. T. Geissinger

Die Kinder vom Waldkindergarten finden hin und wieder Tierknochen. Doch Karla Sommerfeld erkennt, dass die kleine Mathilda mit einem menschlichen Schlüsselbeinknochen spielt! Karla ahnt, zu wem dieser Knochen gehört. Und als sie im doppelten Sinne nachgräbt, kommt so einiges zutage.

Ines Buck hat hier keinen verschachtelten, hochtrabenden Thriller geschrieben, dafür aber einen gut durchdachten, geradlinigen und dadurch flott zu lesenden, soliden Krimi, der kurzweilig und spannend ist, ohne sensationslüstern zu sein.

Das gefällt mir sehr gut. Die Figuren dürfen menscheln, sie fallen nicht aus den inzwischen so häufig benutzten Schablonen und werden vor den Augen der Hörer und Leser schnell und ohne große Beschreibungen lebendig und einzigartig. Dieser Stil ist mutig, fällt er doch fast schon aus der Zeit! Aber er ist auch sehr lesbar und ich bedanke mich bei der Autorin dafür von Herzen!

Privatleben und berufliche Arbeit werden beide in ausgewogenem Maße dargestellt und ergeben ein rundes Gesamtbild. Die Entwicklungen sind logisch, aber keinesfalls langweilig oder vorhersehbar. Lustig ist für mich persönlich nur ein ganz persönlicher Gedanke, den ich beim Hören hatte. Mir kam in den Sinn, dass man sagt, der Täter muss auf den ersten fünfzig Seiten auftauchen, sonst ist es unrealistisch. Da kam mir eine Person in den Sinn und ob ich richtig lag, verrate ich hier nicht.

Auch andere Themen, wie beispielsweise Demenzerkrankung der Mutter, kommen zur Sprache. Das macht den Krimi sehr lebensnah. Obwohl ich den ersten Band der Reihe nicht kenne, fehlte mir zum Verständnis nichts. Andere private Details verwirrten anfangs, sind aber eindeutig so angelegt, dass sie erst im Laufe der Reihe aufgeklärt werden sollen. Für den Fall sind sie nicht relevant und ob man sich davon dazu überreden lässt, die weiteren Bücher zu lesen, ist jedem selbst überlassen. Die Qualität dieses Krimis ist meiner Meinung nach jedenfalls überzeugend genug, um ohne solche kleinen Tricks gern zum nächsten Band greifen zu lassen.

Ein besonderes Lob auch an die Sprecherin Claudia Schwartz. Sie hat für mich die ideale Sprachmelodie und das perfekte Tempo für die Story gefunden. Da hört man doppelt gerne zu! Insgesamt war das für mich ein rundum gelungenes Krimi-Erlebnis, das mich bestens unterhalten hat und daher gebe ich fünf Sterne.

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Rezensionen von Alo:

Unentschlossen

Ruf der Leere von Daniel Alvarenga


Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und mir dafür unvernünftigerweise eine kleine Nachtschicht eingelegt. Es hat mich schnell gepackt und nicht mehr losgelassen. Mein Tipp: Lest besser nicht den Klappentext. Er macht zwar neugierig, verrät aber meiner Meinung nach schon zu viel.

Der Roman stellt viele ethische Fragen, mit denen man sich während des Lesens immer wieder auseinandersetzen muss.

Genau das mag ich sehr, weil die Geschichte dadurch lange nachhallt.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart treffen sich Freunde in einer abgelegenen Hütte, feiern eine Party, bis eine weitere Person auftaucht… Dazwischen stehen Kapitel aus der Vergangenheit, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt sind. Nach und nach setzt sich das Bild zusammen. Man erfährt die Geschichten der einzelnen Figuren, versteht die Dynamiken innerhalb der Freundesgruppe und erkennt, warum die Ereignisse in der Hütte ihren Lauf nehmen. Dieser Aufbau hat mir sehr gefallen, weil er einen unglaublichen Sog erzeugt und Zusammenhänge langsam freilegt.

Ab einem bestimmten Punkt wird die Handlung sehr abgefahren, und ich war mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Der große Plot Twist hat mich eher zwiegespalten zurückgelassen. Das Ende hingegen fand ich wieder richtig gelungen und stimmig, es hat für mich vieles aufgefangen. 3,5/5 Sterne

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Rezensionen von Alo:

Überraschendes Highlight

Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt


Eigentlich dachte ich, „Mr. Saitos reisendes Kino“ würde mir nicht gefallen. Ich war sehr kritisch und hätte es mir niemals selbst gekauft, da Filme, Tanz und Musik in Büchern meist nicht meinem Geschmack entsprechen. Doch hier, trotz Tango und Kino, war es anders. Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so etwas Schönes gelesen habe.

Ich habe es teilweise gehört und teilweise gelesen. Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, reinzukommen, aber dann war ich gefesselt.

Es erzählt von einer Mutter und ihrer Tochter, die auf einer kleinen Insel vor Neufundland stranden und dort auf eine eigenwillige Gemeinschaft treffen. Der Roman ist eine leise Coming-of-Age-Geschichte, in der das Ankommen, Beobachten und Verstehen im Mittelpunkt steht. Besonders berührend sind die Begegnungen mit den Inselbewohner*innen, deren Geschichten nach und nach sichtbar werden. Der historische Hintergrund ist fein und selbstverständlich in die Handlung eingewebt und verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe. Ein stilles, warmes Buch, das lange nachklingt.

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Rezensionen von Alo:

Nicht meine Autorin

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder

„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ war für mich bereits der zweite Versuch mit dieser Autorin und erneut bin ich nicht wirklich überzeugt. Der Roman liest sich zwar zunächst sehr gut an, kann dieses Versprechen aber nicht bis zum Ende einlösen.

Überzeugt hat mich vor allem die Zeitebene in der Nachkriegszeit.

Die Geschichte um Marlen, die 1945 nur knapp überlebt, von Wilma aufgenommen wird und in dieser Zeit ihre Begabung für die Malerei entdeckt. Diese Passagen wirken durchdacht, stimmig und emotional greifbar.

Deutlich schwächer empfand ich dagegen die Handlung in der Gegenwart. Hannahs Leben im Berlin des Jahres 2023 blieb für mich erstaunlich blass. Ich habe diese Kapitel weniger aus Interesse als aus Pflichtgefühl gelesen, in der Hoffnung, dass sich am Ende ein überzeugender Zusammenhang zur Vergangenheit ergibt. Genau dieser bleibt jedoch enttäuschend dünn. Die Verbindung der beiden Zeitebenen wirkt konstruiert und unausgereift, eine echte Nähe zwischen den Figuren entsteht nicht. Insgesamt konnte mich das Buch emotional nicht erreichen. Trotz großer Themen blieb vieles auf Distanz.


Stark ist hingegen die Auseinandersetzung mit der Frage, was von einem Leben bleibt und welche Verantwortung oder Schuld wir unseren Eltern gegenüber empfinden. 2,5/5 Sterne

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Rezensionen von Lori:

Leichtmatrose oder Grizzly

Loyalty in the Game von Maya Paeto

Der zweite Band der Reihe war wieder ein echtes Feuerwerk aus Football, Emotionen und aufregender Ereignisse!

Endlich lernt man Jack, den Center der New York Sailors, näher kennen. Ihn konnte man ja schon kurz im ersten Buch kennenlernen.
Emily dagegen zog es aus beruflichen Gründen in die Stadt.

Sie ist ein "Boston Grizzlies" Fan aus vollem Herzen. Auf sie stürmt eine Menge ein und sie muss sich entscheiden...

Sehr unterhaltsam, fesselnd und mitreißend. Es echter Lesespaß, der auch dank seiner liebenswerten Protagonisten besticht, auf deren Wiedersehen ich mich mit jedem Band wieder freue!
Das Thema Football war sehr präsent und ausführlich!

Originell finde ich, dass auch diese beiden Hauptfiguren wieder zufällig Tür an Tür wohnen.

Fazit: Lesen und genießen!

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Rezensionen von M.W.:

Spannend geschrieben

Felix Blom - Mord an der Spree von Alex Beer

Da ich schon einige Bücher von Alex Beer aus der Serie um August Emmerich mit Vergnügen gelesen habe, war ich gespannt auf den Berlin Krimi. In Wien kenne ich mich ja gut aus, aber in Berlin war ich noch nie. Die Beschreibung der Stadt war aber so gut, daß es keineswegs schwierig war sich zurecht zu finden.

Viktor als Bösewicht war von Anfang an klar, aber das Ende war dann doch überraschend und sehr spannend zugleich. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und beurteile den Krimi daher mit sehr gut.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Spannende Fortsetzung

STARCK und die zweite Frau von Christian Jaschinski

Starck und die zweite Frau ist der zweite Band einer Thriller Trilogie von Christian Jaschinski, der auch direkt am ersten Band ansetzt – von daher, finde ich, wäre es ratsam, mit dem ersten Band zu starten.
Schon der erste Teil hat mich begeistert und hier geht es nahtlos weiter : Christian Jaschinskis Figuren profitieren von authentischen und klaren Schreibstil, die diese sehr realistisch und klar zeichnen.

Allen voran Andreas Starck, die Hauptfigur, der nach seiner Haft immer noch versucht, seine Unschuld zu beweisen.
Der Spannungsbogen ist hier für den Leser / die Leserin kaum auszuhalten : wechselnde Örtlichkeiten und Situationen fesseln einen so dermaßen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Christian Jaschinski lässt Andreas Starck in seinem Bemühen, seine Unschuld zu beweisen, wieder näher an sein Ziel gelangen, aber am Ende ist er nicht. Von daher freue ich mich riesig auf Band 3.
Ein stimmungsvoller Thriller, der mich beim Lesen sehr überzeugt hat und alles bietet, was man als Thriller-Fan möchte : Spannung, ausdrucksstarke Figuren und eine Geschichte, die einen richtig mitnimmt.
Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung !

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Rezensionen von MarcoL:

Gepflegter Nervenkitzel und Spannung pur aus Island.

BLUT von Yrsa Sigurdardóttir

Dieser Thriller baut auf mehreren Handlungssträngen auf, die ziemliche lange den Anschein erwirken, nichts miteinander zu tun zu haben. Erst langsam wirft uns die Autorin geschickt ein paar Häppchen zu, um unseren Wissenshunger zu stillen. Aber nein – es macht uns nur noch hungriger nach Informationen.

Und so sehr wir auch versuchen, während der Lektüre das Puzzle zu lösen – es fehlen die wichtigsten Teile. Die gibt es natürlich erst zu Ende dieses spannenden Buches.
Eine Straße mit zwei Familien, die sich sprichwörtlich bis aufs Blut streiten und sich bekriegen. Wer hat angefangen mit dem ganzen Horror? Und warum?
Die junge Gunndis bekommt sehr kurzfristig den Auftrag, als Köchin für ein paar Tage auf einem Fischtrawler zu arbeiten. Der eingeplante Koch ist nicht zum Dienst erschienen, und die Zeit drängt. Das ist für sie DIE Gelegenheit, endlich mal einen fixen Job zu bekommen und sich zu empfehlen. Denn auch ihr Vater war Schiffskoch. Allerdings liegt darüber ein dunkler Schatten – und kaum an Bord, scheinen diese Schatten Gestalt anzunehmen und die unselige Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.
Auf einer Mülldeponie werden menschliche Gebeine gefunden. Besonders alt können sie nicht sein, von neuerem Datum auch nicht. Und natürlich stellt sich die Frage, wessen Knochen das überhaupt sind. Hier kommt das Ermittlerteam mit Karo, Tyr und Idunn, bekannt aus den vorangegangenen Romanen, ins Spiel. Allerdings geht es vorerst hauptsächlich darum, die Wogen zwischen den verfeindeten Familien zu glätten, und Licht ins Dunkel der Gebeine zu bringen. Nennenswerte Straftaten sind noch nicht geschehen – aber dennoch schweben dunkle Wolken über jedes Setting, bereit, alles Licht zu verschlucken, die Leser*innen im Dunkeln tappen zu lassen. Spannend (ich wiederhole mich) und atmosphärisch.
Und dann wird eine weitere Leiche entdeckt. Ein Mord, wie sich schnell herausstellt, der die Lawine so richtig auslöst.
Wunderbar erzählt – so muss Thriller sein. Und das ohne Gemetzel oder meuchelnden Wahnsinnigen, und eigentlich auch ohne Blut – da finde ich den Titel echt irreführend und fehl an Platz (aber auch der Originaltitel lautet so (ähnlich)). Egal – der Lektüre tut dies keinen Abbruch.
Gerne gebe ich eine große Leseempfehlung für alle Freunde des gepflegten Nervenkitzels, und jenen, die es noch werden möchten.

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