Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
dynamisch, vielschichtig
Dance of Stars and Ashes von Nisha J. Tuli
Klappentext / Inhalt:
+++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt. Nur solange der Vorrat reicht +++
Eine Liebe, die heller brennt als Sternenlicht. Eine Gabe, die ihre Welt vernichten kann. Soll Zarya das Feuer in ihrem Inneren entfachen?
»Dance of Stars and Ashes« ist der 2. Fantasy-Roman der actionreichen vierbändigen Romantasy »Das Nachtfeuer-Quartett« von New Adult- Bestseller-Autorin Nisha J.
Tuli .
Vor den Mauern der schimmernden Juwelenstadt Dharati versammelt sich ein furchterregendes Heer von Dämonen. Zarya ist zu allem bereit, um an der Seite ihrer Freunde ihre Heimat zu verteidigen. Doch dafür muss sie den Ursprung ihrer Magie finden. Der geheimnisvolle Rabin hat ihr zwar geholfen, die uralte dunkle Macht freizusetzen, die in ihr schlummert. Aber er ist ein Kriegerprinz, zum Herrschen geboren und ebenso schön wie tödlich. Außerdem ist er einfach unausstehlich. Zarya will nichts mit ihm zu tun haben, trotzdem führt jeder Schritt ihrer Suche und jeder ihrer Träume sie zurück zu Rabin. Ist es wirklich mehr als reines Verlangen, das sie verbindet? Kann ihr Herz zu öffnen Zarya die Macht geben, die Dämonen zurückzudrängen – oder wird die Dunkelheit sie verschlingen?
New Adult Fantasy Romance voller beliebter Tropes und dem Book-Boyfriend deiner geheimsten Träume
Vollgepackt mit Spannung, Action und herzzerreißenden Wendungen entwickelt sich die Slow Burn Romanze zu einer spicy Enemies to Lovers Liebesgeschichte . Nisha J. Tulis indisch inspirierte Fantasy-Welt ist betörend und atemraubend zugleich – ein Fest für Leser*innen von »The Serpent and the Wings of Night«, »Fourth Wing« und natürlich »Trial of the Sun Queen«.
Tauche ein in die romantisch-fantastischen Welten von Nisha J. Tuli:
Cover:
Das Cover ist farbenprächtig und ausdrucksstark umgesetzt und wirkt zugleich geheimnisvoll und erweckt die Neugier. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier vorhanden. Die Cover sind sehr schön umgesetzt und machen einen tollen Eindruck.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe und ich muss sagen, dass mir dieser sogar noch besser gefallen hat. Dieser hat eine ganz andere Dynamik und Spannung, die noch mehr mitreißt und einen schnell in den Bann zieht. Auch wenn ich anfangs mit den vielen Namen etwas haderte, so kam ich dennoch recht schnell und gut wieder hinein. Ich würde hier aber auf jeden Fall empfehlen, den ersten Band zuvor gelesen zu haben, da man es ansonsten schwer haben wird, die Zusammenhänge und das Drumherum zu verstehen. Zumal der zweite Band nahtlos an die Geschehnisse des ersten anknüpft.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich weiteren und inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und detailreich umgesetzt. Die Charaktere sind vielschichtig ausgearbeitet und man findet sich in Charaktere und Ereignisse sehr gut hinein. Zarya bringt eine ziemliche Entwicklung mit sich und auch die anderen Charaktere wurden sehr gut umgesetzt. Dieser Band wirkt noch dynamischer, magischer, lebendiger und auch gefährlicher. An Spannung mangelt es hier nicht.
Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und lassen so einen tollen Lesefluss zu. Die Anfänge sind sehr schön herausgearbeitet und dadurch sehr gut erkennbar. Die Kapitel sind durchnummeriert und die Anfänge durch kleine Verzierungen hervorgehoben. Die Karte am Beginn, die Firgurenzeichnungen im Umschlag und das Glossar am Ende runden das Ganze sehr schön ab. Gliederung und Gestaltung ist hier wundervoll umgesetzt.
Die Geschichte ist spannend, lebendig und emotionsreich fortgesetzt und konnte mich nochmals mehr als Band 1 begeistern. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und freue mich schon sehr auf Band 3, der für März 2026 geplant ist.
Fazit:
Dynamische und vielschichtige Fortsetzung der Riehe, die weiterhin neugierig auf den weiteren Verlauf macht.
Rezensionen von Bibibabby:
Spannende Geschichte
Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter
Animox Origins ist die Vorgeschichte der Animox-Reihe. In diesen Buch lernen die Leser Jams Geschichte kennen. Wir erfahren mehr über seine Beweggründe, seine Familie und die Geschichte der Wasserwandler.
Ich finde das Worldbuiding in diesem Buch sehr gelungen. Da ich die Animox-Reihe bisher nicht kannte, hatte ich hier die Gelegenheit, in diese Welt einzutauchen.
Die Handlung dreht sich um eine Schatzsuche, bei der Jams und seine sieben Schwestern versuchen, den Schatz des Piraten Redfin zu finden. Dabei begegnet er viele Unterwasserkreaturen und erfährt mehr über seine eigene Geschichte.
Ich finde die Figur von Jams interessant. Er ist nicht besonders, manchmal tollpatschig und oft unsicher. Gerade deshalb können sich bestimmt viele Jugendliche gut mit ihm identifizieren. Jams ist trotzdem liebenswert und die Leser fiebern bei seiner Suche mit.
Insgesamt finde ich die Geschichte abenteuerlich und die Schatzsuche sehr spannend.
Rezensionen von Ulla:
drei Monate im Leben Thomas Manns
Wenn die Sonne untergeht von Florian Illies
Sehr früh, bereits Anfang 1933, erkennt die Familie Thomas Mann die Gefahren, die das Leben in Deutschland mit den Nationalsozialisten mit sich bringt. Sie fahren in die Schweiz, noch mit der Hoffnung, bald in ihr großes Haus in München zurückkehren zu können. Doch die Lage verschlechtert sich zusehends und so suchen sie für ihr Exil eine angemessene Unterkunft.
Sie finden sie im beschaulichen Sanary in Südfrankreich. Dort treffen sie auf eine kleine Exilgemeinschaft mit Zweig und Feuchtwanger und Aldous Huxlex und bald auch auf Heinrich Mann mit seiner Nelli. Das Verhältnis der Brüder Mann ist nicht ungetrübt und mit der einfachen Nelli sind Gespräche schwierig. Probleme gibt es auch im Verhältnis des Vaters Thomas mit seinen sechs Kindern, die alle um die Aufmerksamkeit buhlen. Drogen, Alkohol und Medikamentenmissbrauch sind allgegenwärtig und die Freitodrate, auch in der Vorgeschichte, recht hoch. Wir erfahren über diesen Sommer in Sanary auch vieles aus der Familiengeschichte, über die Eltern Katia Manns, die wohlhabend und hochgebildet für ihren Mann ihre Karriere aufgab und die jüdischen Wurzeln Katias. Wissenschaftlich ist dieser Roman sehr gut anhand von Briefen, Tagebucheinträgen, Fotos und Beschreibungen von Zeitgenossen aufgearbeitet worden und dabei von einer erzählerischen Leichtigkeit, die es zu einem Lesevergnügen für Thomas Mann Kenner wie Laien macht.
Rezensionen von Niko:
Was, wenn Medea nicht das Monster ist?
Medea von Rosie Hewlett
Rosie Hewlett schafft mit ihrem Buch "Medea" eine kraftvolle, moderne und feministische Neuerzählung der Geschichte einer umstrittenen Figur der griechischen Mythologie.
Das Buch ist aus Medeas Ich-Perspektive geschrieben und man kann leichter ihre Gedanken und Gefühle verstehen. Der Schreibstil ist lebendig, kraftvoll und emotional, was Medea sehr Nahe wirken lässt.
Die Sprache ist kraftvoll, damit gibt die Autorin ihrer Protagonistin eine eigene Stimme in einer patriarchalischen Welt und zeigt, wie die Frauen behandelt werden, teilweise leider auch heutzutage noch.
Hewlett stellt nachdenkliche Fragen, wie zum Beispiel "Was, wenn Medea nicht das Monster ist, sondern das Produkt einer patriarchalen Welt, die sie verrät und missbraucht?" und stellt Medeas Image als Kindsmörderin in Frage, wie viel aus dem griechischen Mythos wahr ist?
Eine große Rolle spielt die Magie, aber Hewlett sieht die Magie nicht als Dämonisierung, sondern zeigt sie als Wissensträgerin.
Auch wenn die Sprache sehr modern ist, die Autorin schafft eine stark mythologische Atmosphäre, was mich begeistert hat.
Fazit:
Das Buch ist fesselnd von Anfang an und ich war bis zum Schluss gut unterhalten. Ich würde das Buch vor allem allen weiterempfehlen, die an griechischer Mythologie, neu, in einer modernen Sprache, erzählt und mit starken weiblichen Charakteren interessiert sind. Das Buch ist eine spannende Lektüre auch wenn man wenig oder kein Vorwissen in der griechischen Mythologie hat.
Rezensionen von Ulla:
Mutterliebe
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Die Autorin Vea Kaiser schildert ihre Gespräche im Gefängnis mit der wegen Veruntreuung verurteilten Angelika Moser. Über drei Millionen hat sie innerhalb von 30 Jahren mit einer kreativen Buchführung und gefälschter Rechnungen aus dem Grand Hotel Frohner heraus auf ihr eigenes Konto geleitet. Angelika wuchs in ärmlichen Verhältnissen mit einer alleinerziehenden Mutter auf und träumte immer von einem besseren Leben.
Als Buchhalterin im Hotel bat sie der Chef um eine Manipulation der Bilanz um jüdische Forderungen abzuwenden. Sie ließ sich darauf ein, denn inzwischen ist sie selbst Alleinerziehend und das Geld knapp. Um ihren Sohn Sebastian ein besseres Leben als ihr eigenes zu ermöglichen hat sie immer wieder Geld aus dem Hotel veruntreut, das ihre gefälschten Rechnungen ohne Kontrolle akzeptiert wurden. Immer wieder traten Probleme auf, teilweise auch durch Angelikas Naivität. Wir erleben eine junge Frau, die sich zwischen drei Männer entscheiden musste, eine junge Mutter, die sich um ihr Kund sorgte, eine Buchhalterin in leitender Funktion, die zur Stütze des Hotels wurde und die meinte, zum Wohle ihres Sohnes kriminell werden zu müssen.
Trotz der Länge ist der Roman kurzweilig erzählt, der reale Hintergrund macht ihn glaubwürdig. Einen großen Raum nimmt die Problematik alleinerziehender Mütter ein, denen es immer an Zeit und Geld fehlt und die alles für ihr Kind tun würden. Sehr gut geschrieben.
Rezensionen von Ulla:
Hoffmanns Hand
Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer
Im Jahr 1930 trifft sich der Club Casaubon in Leipzig im Antiquariat von Vadim. Zur Finanzierung des Geschäftes stiehlt die Gruppe junger Männer, bestehend aus Julius, Eddie, Vadim und Felix, besondere Bücher. Von Eva, Eddies Schwester, werden sie auf E.T.A. Hoffmanns Hand aufmerksam gemacht, die leicht zu stehlen ist und für die Vadim bereits einen Käufer hat.
Nach Kriegsende 1945 kommt Felix, inzwischen amerikanischer Staatsbürger, in das zerstörte graphische Viertel zurück. Der Vorleser Hitlers möchte ausschließlich mit Felix über den Verbleib von Hitlers Bücher sprechen. Kurz nach seiner Ankunft findet er eine Tote, die außer wirren Buchstaben den Satz in die Haut eingraviert bekam, ich starb durch Hoffmanns Hand. Dieser Satz führt Felix immer wieder in seine Jugendzeit ins Jahr 1930 zurück.
Das graphische Viertel mit seinen Verlagen, Buchhandlungen und Druckereien wird sehr anschaulich beschrieben. Die Liebe zu Büchern wird spürbar. Interessant ist die Verknüpfung des Geschehens von 1930 mit dem von 1945, der Zerstörung und dem Überlebenskampf der Leipziger und dem Sichern von Werten durch die Amerikaner bevor die Russen die Stadt übernehmen werden. Historisch gut aufgearbeitet und mit viel Spannung geschrieben.
Rezensionen von Bibibabby:
Einfach toll!
Einfach Sunny von Maren Graf
Uns hat dieses Buch richtig gut gefallen. Die Protagonistin, Sunny, ist auf jeden Fall außergewöhnlich: Sie ist blind und eine Sachen-Sucherin. Sie ist selbstständig, frech, und optimistisch... also einfach "sunny"! Als sie plötzlich quasi buchstäblich über Ben stolpert, begeben sich die beiden gemeinsam auf eine Suche nach einem Gegenstand, den Ben verloren hat.
Dabei entwickelt sich eine schöne Freundschaft.
Der Schreibstil finde ich sehr gelungen. Das Buch ist größenteils aus Sunnys Perspektive erzählt. Der Leser nimmt die Welt durch ihre Sinne wahr und kann gut nachvollziehen, wie sie ihre Umgebungen erlebt.
Mir hat besonders gut gefallen, wie Sunny sich nicht von ihrer Behinderung einschränken lässt. Die Stimmung ist durchaus positiv und auch Ben, der am Anfang eher zurückhaltend und grummelig wirkt, kommt im Laufe der Geschichte sehr sympathisch vor.
Die beiden Hauptfiguren sind in der 3. Klasse, und das Buch wohnt sich gut für junge Leser im gleichen Alter.
Rezensionen von Ulla:
Politikerin im Bonn der 70er Jahre
Die Frau der Stunde von Heike Specht
Die Handlung des Romans spielt in Bonn Mitte bis Ende der 70er Jahre. Nach dem skandalösen Verhalten des bisherige Außenminister Busch wurde Catharina Cornelius die erste deutsche Außenministerin und Vizekanzlerin. Seit ihrer Ernennung kämpft sie in einer Männerwelt um Anerkennung und darum, ihren Posten zu behalten.
Zur Hilfe stehen ihr die Freundinnen, die belgische Journalistin Suzanne und die iranische Filmemacherin Azadeh. Seit ihrer Jugend im schweizer Internat helfen sie sich gegenseitig, denn ohne ihre weibliche Seilschaft, zu der noch mehr Frauen gehören, hat Catharina keine Chance auf dem politischen Parkett zu bestehen.
Der Roman beleuchtet und beschreibt die 70er Jahre ausgesprochen gut, das damalige Lebensgefühl kann man nachempfinden. Die deutsche Politik dagegen kommt kaum zur Sprache, alle Personen sind fiktiv. Einzig der Sturz des Schahs und die Frauenbewegung im Iran sind real und gut erzählt. Ich hätte mir mehr politische Realität anstatt der Beschreibung vieler privater Treffen gewünscht. Hatten damals die Politiker wirklich so viel Freizeit und Freiräume?
Rezensionen von Streiflicht:
Die schöne Seite des Lebens
Glimmer von Bernhard Tewes
Einfach mal auf das Gute und Schöne im eigenen Leben schauen, die glitzernde Sonnenseite genießen und den Glimmer in Dir spüren. Positive Trigger im (Alltags-)Leben setzen und merken, wie schön das Leben sein kann.
Klingt so einfach und ist es vielleicht auch. Denn mit dem Glimmer gibt es Hoffnung, sagt der Autor.
Bewusst kleine Momente genießen, Sicherheit und Freuude im Leben erkennen und spüren. Das führt im oft stressigen Alltag zu innerer Ruhe, Freude und Leichtigkeit ...
Ein spannendes Buch, das sich zu lesen lohnt, denn die Ansätze sind wirklich faszinierend und auch recht einfach für sich selbst unzusetzen. Wer die neue Psychologie der positiven Trigger kennenlernen und entdecken möchte, ist hier genau richtig. Ich fand es extrem spannend und hilfreich und werde dieses besondere Buch gerne weiterempfehlen. Einfach mal ausprobieren.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannend und düster
Düsteres Tal von Ruth Lillegraven
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn die Leseprobe, der Titel und das Cover haben mich total neugierig gemacht. Ich mag die nordischen Autoren sehr, aber Ruth Lillegraven kannte ich bisher noch nicht. Meistens lese ich eher schwedische Romane, aber daher war ich umso neugieriger auf dieses Buch, das in Oslo, also in Norwegen spielt.
Da wurde ich wieder ganz neugierig auf die Stadt, die ich zu gerne mal besuchen möchte.
Die Story ist richtig packend und hatte mich schon nach nur wenigen Seiten in ihren Bann gezogen. Man würde das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen und immer weiterlesen. Mich haben die vielen Erzählstränge gefesselt. Insgesamt hat mir auch der Erzählstil total gut gefallen, so herrlich nordisch und düster, ein bisschen melancholisch und so packend. Auch als Quereinsteigerin in diese Reihe konnte ich dem Buch und der Geschichte gut folgen! Gerne mehr davon!











