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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

Spekulatius oder Fischstäbchen zum Advent?

Der Weihnachtsmannkiller 3 von Klaus-Peter Wolf

Der totgeglaubte Weihnachtsmann-Killer Tobias lebt - gut für uns, schlecht für Ann-Kathrin Klaasen und ihre ostfriesische Truppe, die sich schon bald neuen, zu klärenden Mordfällen gegenüber sieht. An Tobias‘ Seite ist Susi, die mit ihm aus der psychiatrischen Anstalt geflohen ist und wegen ihrer Gewaltanfälle wie eine tickende Zeitbombe auf zwei Beinen wirkt.

Während sie ihre Hochzeitsfeier in der Wismarer Pommes-Bude plant, ist Tobias gedanklich bereits bei seine nächsten Opfern. Diesmal will er rechtzeitig anfangen, seine Türchen zu öffnen. Natürlich kommt alles anders als geplant und Susis Hochzeitspläne weichen anderen Aufgaben.
Der dritte und vermutlich letzte Band um Weihnachtsmann-Killer Tobias kommt wieder mit gewohnt absurden Twists und den bereits bekannten Charakteren daher. Die behandelnde Ärztin der beiden Flüchtigen möchte sich ebenso profilieren wie Ann-Katrins Vorgesetzte, Nachwuchskünstler PennywiseNullZwo will ganz groß rauskommen und Rupert hat sowieso seine ganz eigene Meinung zu allem.
Für Fans der etwas humorvolleren Side-Stories rund um die Ostfriesenkrimis wieder sehr unterhaltsam.

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Rezensionen von C. P.:

Friedensbringer für Schottland

Queen Macbeth von Val Mcdermid

Val McDermid zeichnet in ihrem Roman eine Version des einstigen schottischen Königs MacBethad, auch bekannt als MacBeth, welche sich an historischen Überlieferungen orientiert und mit den falschen Darstellungen in Shakespeares Drama aufräumt.
Als Erzählperspektive wählt sie Gruoch, die spätere Partnerin an der Seite von McBeth.

Im Wechsel berichtet Gruoch aus der Zeit vor sowie nach ihrer gemeinsamen Regentschaft und bietet somit viele Details zu den politischen Gegebenheiten. So ist sie zunächst mit einem Tyrannen zwangsverheiratet, als MacBeth und sie aufeinandertreffen und ihre Liebe vorerst geheim halten müssen. Ein Erbrecht wie heute gab es damals nicht, es galt gewissermaßen das Recht des Stärkeren oder, wie im Fall von MacBeth, das Recht des Schlaueren. Parallel hierzu erlebt man ihre Flucht als Königin gemeinsam mit ihren Freundinnen nach dem vermeintlichen Tod ihres Gatten in einer Schlacht.
Bewegend zu lesen und trotz seiner Kürze ein Buch, welches ich empfehlen kann, wenn man ein wenig Historie aus (fiktiver) Frauensicht erleben möchte.

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Rezensionen von manu63:

Es geht interessant weiter

Die Prinzen des Winters: Eisflammen von K. T. Steen

Eisflammen ist der Titel des dritten Bandes der Eisfeuer Saga Die Prinzen des Winters geschrieben von der Autorin K.T. Steen.

Band drei ist quasi der Mittelteil der fünfteiligen Reihe und der Band setzt unmittelbar nach Band zwei ein. Eyra und ihre Mitstreiter müssen sich trennen um die jeweiligen Kristalle zu finden und um sie danach mit dem Eiskristall zusammen zu führen.

Fayette und Noah kümmern sich um den Elfenstein und Patricia und Saul um den Smaragd der Waldelfen. Die Geschichte wird also in drei Strängen erzählt, die aufeinander zulaufen. Die Geschichte wird spannend weiter geführt und die einzelnen Paare erhalten jeweils fast den gleichen Anteil an der Handlung.

Interessant fand ich dabei die Dynamik der Paare und wie sich ihre Zusammenarbeit entwickelte. Gerade die Gegenspieler und auch die dunklen Mächte erzeugen immer wieder Spannungsbögen die von ruhigeren Szenen abgelöst werden.

Die verschiedenen Perspektiven der Geschichte lassen mich unmittelbar an den Gedankengängen der Charaktere teil nehmen und das zeigt auch eine Entwicklung der Figuren die ich reizvoll finde.

Band drei endet mit einem starken Cliffhanger der mich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht.

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Rezensionen von C. P.:

Das Leben als Patentochter von Gevatter Tod

Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Als dreizehntes Kind gehört Hazel zu den für die Götter besonders interessanten Kindern. Noch vor ihrer Geburt wurde sie dem Gott des Todes versprochen, der sich seit jeher ein Patenkind gewünscht hat. Und der Gott hat gewisse Pläne für ihr Leben.
Doch zunächst scheint es, als hätte der Gott seine Patenschaft vergessen.

Hazel muss weiterhin bei ihrer Familie aufwachsen, ist dort unerwünscht und wird entsprechend vernachlässigt, bis ihr Patenonkel endlich auf den Plan tritt. Dieser will sie zu einer großartigen Heilerin machen, die selbst von Königen angefordert wird. Als genau dies der Fall ist und sie vor einem sterbenden König steht muss sie sich entscheiden, ob es ihr das Opfer wert ist, den Todgeweihten dennoch zu retten. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Konsequenzen.
Bis auf ein kurzes Intro verläuft die Erzählung chronologisch geradlinig. Dadurch wandert man mit Hazel durch ihr Leben, was zwar für einige Details sorgt, über Längen jedoch Spannung vermissen lässt. Mit dem Gott des Todes gibt es für meinen Geschmack zuwenig Interaktionen, wodurch sein Charakter enttäuschend flach bleibt. Dasselbe gilt leider auch für alle weiteren Charaktere, die ihr Leben kreuzen.
Mit einer sich im Reich ausbreitenden, mysteriösen Krankheit bietet sich zwar ein Werkzeug, Spannung in die Handlung zu bringen, doch in Bezug auf die vielen Hinweise zu einer Palastintrige trägt Hazel viel zu lange ihre Scheuklappen, was sich dann irgendwann frustrierend las.
Trotz der vorhandenen Intrige, welche Hazel aufdecken muss, fehlt dem Ganzen über Längen ein gewisses Maß an Spannung. Es liest sich eher wie die märchenhaften Memoiren einer Protagonistin, die sich wiederholt scheut, die richtigen Fragen zu stellen oder Entscheidungen zu fällen. Die Idee der Gottheiten im Buch sowie der Bereich der Kerzen, wie auf dem Cover zu sehen, sind hingegen schöne Details. Von mir gibt es für das Buch 3,5/5 Seelenkerzen.

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Rezensionen von C. P.:

Clan-Besuch in den Schottischen Highlands

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands von Kira Licht

Der dritte Band des Zeitreise-Fantasy-Abenteuers führt die Zeitreisenden auf das das schottische Anwesen der MacLeods im Jahr 1745. Wobei die Reise nicht ganz freiwillig verläuft, denn Lilly und Damien werden von einer Person erpresst, dort eine besonderes Schmuckstück zu entwenden.
Die Handlung setzt rund ein Jahr nach Ende des zweiten Bandes an, jeder hat die Taten von Damiens Vater auf unterschiedliche Art verarbeitet, besonders Damien lassen die Geschehnisse nicht los.

Dass sie nun Hals über Kopf in die Schottischen Highlands müssen, mitten in den tiefsten Winter und gemeinsam mit ihrem Erpresser Collin, macht nichts besser. Nicht nur ihr Improviationstalent wird auf eine harte Probe gestellt, sondern Lilly versucht zudem herauszufinden, was dieser Collin zu verbergen versucht.
Der dritte Band der Reihe ist in meinen Augen der bisher stärkte Band. Nicht zuletzt, weil man drei Charaktere geboten bekommt, die jeweils auf ihre Art emotional gefordert sind. Auch die Szenen in den Highlands mit dem historisch gewichtigen Clan lesen sich spannend und abwechslungsreich, es gibt viel Interessantes zu entdecken. Dass sich zwischen Lilly, Damien und Collin ein Liebes-Dreieck entwickelt sah ich eher mit gemischten Gefühlen. Zwar kriselt es zwischen Lilly und Damien aus gewissen Gründen, dennoch habe ich bei Collin und seinen Hintergründen so einen gewissen Verdacht, was sich hoffentlich im vierten Band klären wird.
Erzählt wird wieder aus den Perspektiven von Lilly und Damien. Da sie in Schottland sehr unterschiedliche Rollen spielen, bekommt man auf diese Weise einen größeren Überblick über das Abenteuer. Und natürlich über ihr Seelenleben, das mitunter Achterbahn fährt. Das hat mir sehr gefallen. Lilly punktet wieder auf voller Länge und rettet das Trio aus so mancher Situation. Kurzum: Der Roman bietet einen gelungenen Mix aus Spannung, Abenteuer, Romantik und vielen interessanten Details.

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Rezensionen von Martina Schmidt:

verwurzelt wie eine Magnolie

Die Magnolientochter von Tessa Collins

„Kette.“ S. 479



Inhalt:

Magnolia findet einen Jadestein, ein Flugticket nach Neuseeland und eine Rechnung mit einer hohen Summe in der Bibliothek ihrer verstorbenen Großeltern. Irgendwas passt da gar nicht zusammen. Ihre Mutter stammt zwar aus Neuseeland, kann sich aber keinen Reim darauf machen.

Niemand hat eine Ahnung welche Verbindung Magnolias Großmutter nach Neuseeland hatte. Nach einem missglückten Selbstmordversuch von Magnolias Mutter, beschließt sie, sich selbst auf die Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter zu machen. Vielleicht kann sie ihr so helfen und nebenbei auch mehr über sich selbst herausfinden.



Cover:

Das Cover ist schön, romantisch und passt zu den anderen Büchern der Reihe. Der Buchschnitt ist sehr schön.



Meine persönliche Meinung:

Ich mag diese Reihe sehr gerne und hab auch diesen Band verschlungen. Gerade hier sieht man an Maias Geschichte wie wichtig es ist, seine Wurzeln zu kennen und zu wissen woher man kommt. Vor allem wird deutlich, welche Auswirkungen der Identitätsverlust auf die Persönlichkeitsentwicklung hat. Ein bisschen zog sich die Geschichte, weil alleine durch Maias Vornamen klar ist, dass sie etwas mit den Maori zu tun haben wird. Doch auf diese „Idee“ kamen die Personen gar nicht. Die Jagd nach den Wurzeln gestaltete sich als entmutigend und schwierig, aber um so schöner, dass alle ans Ziel kamen und mit der Vergangenheit abschließen oder neu anfangen konnten.



Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung der Reihe mit einer ganz anderen Geschichte zur Identitätsfindung.

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Rezensionen von L.:

Minikrimi

Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban

Das Erstlesebuch „Auf heißer Spur! Die Detektive von Paris“ ist ein typisches Erstlesebuch das Kinder ende der 1. Klasse, Anfang der 2. Klasse erfreuen wird.
Ich finde es großartig, dass es nun auch vermehrt spannend gestaltete Bücher für diese Altersgruppe gibt. Denn häufig sind Kinder von den typischen Erstlesethemen gelangweilt und möchten dann schon von der Geschichte her Interessanteres lesen.

Dies ist hier gelungen. Die Detektive von Paris begleiten die LeserInnen auf die Spurensuche nach den verschwundenen Macarons. Die Waage zwischen Spannung, lehrreichen Inhalten und den sprachlich richtigen Anpassungen an das Leseniveau in dieser Lesestufe sind hier wirklich gut gelungen.
Besonders gut gefällt mir die Diversität in dem Buch. Es hätte gerne noch länger sein können.

Meine Bitte für folgende Buchreihen, die gerne darauf aufbauen können, wäre, dass man häufiger genutzte Vokabel ins Zentrum stellt. Die hier am Ende angegebenen Vokabel verschenken ein bisschen an Potential, das die Idee mit den französischen Wörtern erst für mich so interessant gemacht hat.
Jedoch auf jeden Fall ein Buch das ins Kinder- und Klassenzimmer gehört.

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Rezensionen von L.:

Minikrimi

Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban

Das Erstlesebuch „Auf heißer Spur! Die Detektive von Paris“ ist ein typisches Erstlesebuch das Kinder ende der 1. Klasse, Anfang der 2. Klasse erfreuen wird.
Ich finde es großartig, dass es nun auch vermehrt spannend gestaltete Bücher für diese Altersgruppe gibt. Denn häufig sind Kinder von den typischen Erstlesethemen gelangweilt und möchten dann schon von der Geschichte her Interessanteres lesen.

Dies ist hier gelungen. Die Detektive von Paris begleiten die LeserInnen auf die Spurensuche nach den verschwundenen Macarons. Die Waage zwischen Spannung, lehrreichen Inhalten und den sprachlich richtigen Anpassungen an das Leseniveau in dieser Lesestufe sind hier wirklich gut gelungen.
Besonders gut gefällt mir die Diversität in dem Buch. Es hätte gerne noch länger sein können.

Meine Bitte für folgende Buchreihen, die gerne darauf aufbauen können, wäre, dass man häufiger genutzte Vokabel ins Zentrum stellt. Die hier am Ende angegebenen Vokabel verschenken ein bisschen an Potential, das die Idee mit den französischen Wörtern erst für mich so interessant gemacht hat.
Jedoch auf jeden Fall ein Buch das ins Kinder- und Klassenzimmer gehört.

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Rezensionen von PMelittaM:

Interessanter erster Band

Die unsichtbare Bibliothek von Genevieve Cogman

Irene Winters ist Bibliothekarin der Bibliothek, einer Institution, die besondere Bücher aus allen Parallelwelten einsammelt, um sie zu bewahren. Irenes neuer Auftrag scheint harmlos, sie bekommt sogar einen neuen Lehrling, Kai Strongrock, zur Seite gestellt. Doch dann entpuppt es sich als sehr gefährlich, und Irene und Kai müssen all ihr Können aufbieten.

Für mich ist dieser erste Band der Reihe nicht der erste, den ich gelesen habe, ich bin mit Band 3 eingestiegen, wollte aber immer die ersten Bände nachholen. Ich finde es schön, zu erfahren, wie alles angefangen hat, und auch, dass ich manchen der Charaktere bereits kenne, macht den Roman für mich interessant.

Wie eigentlich immer, trifft man Irene zunächst in einem anderen Abenteuer, das auch nicht ohne Gefahr ist, bevor es dann mit der eigentlichen Geschichte losgeht. Es ist schon faszinierend, wie viele unterschiedliche Welten es hier gibt, beziehungsweise, wie unterschiedlich diese sich entwickelt haben. Auch Elfen und Drachen, die Chaos beziehungsweise Ordnung symbolisieren, sind hier bereits ein Thema.

Der Ort, den Irene und Kai hier bereisen, ist eine Art viktorianisches London, mit einigen Steampunkelementen. Die Welt gefällt mir, ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Neben Irene und Kai, die man beide im Lauf der Geschichte etwas besser kennenlernt, gibt es eine ganze Reihe weiterer interessanter Charaktere, manche Freunde, manche Feinde, bei manchen ist es auch nicht so ganz klar.

Der Erzählstil ist lebendig, die Geschichte sehr spannend, natürlich gibt es auch die eine oder andere Überraschung beziehungsweise Erkenntnis. Das Abenteuer ist abgeschlossen, es ist aber schon eine übergreifende Geschichte zu erahnen, und manche Frage, die man sich beim Lesen stellt, möchte noch beantwortet werden.

Der erste Band der Reihe erzählt eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht, auch die Charaktere werden bereits gut etabliert. Mittlerweile ist die Reihe beendet, mir haben auch die späteren Romane gut gefallen.

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Toller hisorischer Krimi im Wien der 1920er

Mord im Planetarium von Beate Maly

Ein Mord im Dunkel der Sterne – und ein Krimi, der bis zur letzten Seite funkelt! **Mord im Planetarium** zieht einen mit unwiderstehlicher Sogkraft ins Wien des Jahres 1927, wo Fortschrittsglaube, gesellschaftlicher Glanz und politische Spannungen aufeinanderprallen. Die Eröffnung des ersten österreichischen Planetariums wird zur grandiosen Bühne für ein Verbrechen, das ebenso raffiniert wie atmosphärisch inszeniert ist.

Gerade weil ich selbst in Wien lebe und das Planetarium schon oft besucht habe, hat mich dieser Band auf einer ganz persönlichen Ebene erwischt. Beim Lesen hatte ich unwillkürlich den Geruch der Polstersessel in der Nase, das gedämpfte Murmeln vor Vorstellungsbeginn im Ohr – und dieses ganz spezielle Gefühl, wenn das Licht ausgeht und sich der Himmel über einem öffnet. Die Schilderung der Eröffnung samt des leitenden Wissenschaftlers wirkte für mich überraschend vertraut und liebevoll, fast so, als würde man einem historischen Echo der eigenen Erinnerungen begegnen.

Mit sicherem Gespür für Tempo und Details entfaltet die Autorin eine Geschichte, in der es wieder um Mord, wirtschaftliche Interessen, familiäre Verstrickungen und das politische Weltgeschehen der Zwischenkriegsjahre geht. Besonders gefallen hat mir, wie subtil diese Themen ineinandergreifen, ohne je belehrend zu wirken – Geschichte wird hier gelebt, nicht erklärt. Wien vor hundert Jahren steht plastisch vor Augen: mondän, angespannt, voller Gegensätze.

Auch dieser Band hat mich durchwegs begeistert. Die Figuren wirken vertraut wie alte Bekannte, das Zusammenspiel von Anton und Ernestine macht einfach Freude, und auch die Familie rundherum verleiht der Handlung Wärme und Tiefe. Für mich war es nicht nur ein spannender Krimi, sondern ein literarischer Spaziergang durch meine eigene Stadt – mit Sternen über dem Kopf und einem Mordfall, der lange nachhallt.

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