Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Ein kluges Buch, das viele Menschen lesen sollten
Verbinden statt spalten von Gilda Sahebi
Polarisierung scheint derzeit in und ein gern genutztes Werkzeug von Politikern und Medien zu sein. Einher geht das mit Behauptungen und Polemik und oft genug auch mit Lügen und Fakes.
Gilda Sahebi ist Ärztin, Politikwissenschaftlerin und Journalistin, und ihre klugen Reels verfolge ich schon länger auf Instagram.
Immer wieder gelingt es ihr, Behauptungen und Erzählungen richtig einzuordnen. Nun hat sie also ein ganzes Buch darüber geschrieben, und wie kann es anders sein, ist es ein kluges Buch, dem man viele Leser:innen wünscht.
Denn es bietet viel zum Nachdenken, erklärt, ordnet ein, stellt richtig und zeigt auf, dass vieles gar nicht so ist, wie es dargestellt wird. Doch, wie Gilda Sahebi mehrmals schreibt, schlagen leider Narrative oft Fakten, und wer einmal tief in die Erzählungen eingetaucht ist, findet oft schwer wieder heraus. Es werden Fallbeispiele benannt, und alles ist natürlich mit Quellen belegt.
Es ist tröstlich, zu erfahren, dass, wie Studien zeigen, wir gar nicht so gespalten sind, wie es dargestellt wird, dass uns mehr eint als trennt, und dass es möglich wäre, sich mehr zu verbinden statt sich spalten zu lassen. Ein bisschen Optimismus tut in dieser Zeit ganz gut, auch wenn es nicht leicht sein wird …
Gilda Sahebi hat ein kluges Buch geschrieben, das viele lesen sollten. Es zeigt auf, wie man versucht, uns zu manipulieren, verbreitet aber auch einen gewissen Optimismus. Es liegt an uns, wie wir mit dem umgehen, was man uns erzählt. Dieses Buch kann uns dabei helfen.
Rezensionen von Lilli33:
Jasper Fforde halt ;-)
Wie die Karnickel von Jasper Fforde
Jasper Fforde halt ;-)
„Wie die Karnickel“ erschien im September 2025 im Satyr Verlag. Und wie könnte es da anders sein: Bei dem recht kurzweiligen Roman handelt es sich um eine feine Satire auf unsere Gesellschaft. Dabei verwendet Jasper Fforde viele Anspielungen auf ältere Werke der Literatur oder Filmbranche.
Alle habe ich wahrscheinlich gar nicht entdeckt, aber das ist überhaupt nicht schlimm. Es gibt auch so genügend Stellen zum Schmunzeln. Ich liebe ja diesen trockenen und schwarzen Humor.
Nach einem etwas schwierigen, ein bisschen trockenen und dabei sehr anspruchsvollen Anfang bekam ich eine herrliche Dystopie zu lesen. Fforde hält uns quasi mit einer Parabel einen Spiegel vor. Zwar geht es in dem Buch um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gegenüber Kaninchen, doch das lässt sich leicht auf unsere Gesellschaft übertragen, wenn man denn offen dafür sein will.
Vor 55 Jahren geschah DAS ANTHROPOMORPHENDE EREIGNIS. Dabei nahmen verschiedene Tierarten menschliche Körpergröße und andere Eigenschaften an. Während Füchse und Wiesel gut in die Gesellschaft integriert wurden, machten die vermenschlichten Kaninchen den Menschen im Vereinigten Königreich Angst, vermehrten sie sich doch sprichwörtlich und besaßen sogar einen höheren IQ als die Menschen. Die meisten Kaninchen lebten in abgeschlossenen Kolonien, einige aber auch in Freiheit unter den Menschen. Jetzt steht eine Zwangsumsiedelung aller Kaninchen an, die sich das aber nicht so einfach gefallen lassen wollen. Peter Knox gerät zwischen alle Fronten, als Connie Rabbit mit ihrer Familie in seine Nachbarschaft zieht. Peter und Connie verbindet die Vergangenheit, und sie fühlen sich immer noch zueinander hingezogen. Das Dumme dabei: Peter arbeitet für eine Organisation, die gegen die Kaninchen ist. Er tut es nicht aus Überzeugung, sondern weil er irgendwie sein Brot verdienen muss. Doch das Wiedersehen mit Connie bringt ihn in eine echte Zwickmühle.
Die Charakterentwicklung von Peter fand ich wirklich stark. Er ist kein Held im eigentlichen Sinne, wächst aber nach und nach weit über sich hinaus. Und die Kaninchen haben es faustdick hinter den langen Ohren! Vordergründig wirken sie fast ein bisschen naiv, doch die Pläne, die sie schmieden, führen um manche Ecke, die man nicht erwartet hätte. Sie sind immer für eine Überraschung gut.
Ein absolut lesenswertes Buch! Leider werden es diejenigen, die es nötig hätten, es wohl nicht lesen.
Rezensionen von Kwinsu:
Große Liebe für dieses Buch!
Eden von Auður Ava Ólafsdóttir
Alba, Sprachwissenschaftlerin an der Uni in Reykjavík, begegnet einem Haus am Land, mit dem sich ihr Leben ändert. Kurzerhand beschließt sie, es zu kaufen, sie lässt sich ein auf die Dorfgemeinschaft und beginnt langsam ihr Leben zu verändern. Und wir Leser*innen dürften in Ausschnitten dabei sein.
Gleich vorweg: Auður Ava Ólafsdóttirs "Eden" ist eines meiner Jahreshighlights aus dem Jahr 2025! Ich liebe das Sprunghaftige an diesem Buch, die vielen Auslassungen, die einen stets überraschen, manchmal auch überrumpeln, die vielen Fragezeichen, die beim Lesen aufkommen, die offensichtliche Verdrängung diverser Tatsachen der Protagonistin, die Übergriffigkeit der Dorfgemeinschaft, die Alba völlig egal zu sein scheint, die Interaktion der Charaktere, die distanziert und gleichzeitig voller Inniglichkeit ist, die Atmosphäre der Landschaft, die in keinem isländischen Buch fehlen darf und das stimmige Ende. Es hat alles, was isländische Literatur ausmacht, es ist ein wenig schräg, teilweise unzugänglich (vor allem wenn man das Land nicht kennt), voller Philosophie, die Figuren sind zutiefst menschlich, schrullig und nachvollziehbar, fügen sich in die karge aber wunderschöne Landschaft, sind mit Tieren verbunden und dann gibt es auch noch dieses Etwas, was nicht zu beschreiben ist.
Wenn ich so darüber sinniere, merke ich, dass ich das Buch gleich wieder lesen will und eigentlich auch sonst alles von dieser Autorin. Die Geschichte ist voller schöner Begegnungen, einer ungewöhnlichen Normalität und Selbstverständlichkeit, fein beobachtet und festgehalten. Was nicht unerwähnt bleiben darf, ist der ganz eigene Humor, der immer mitschwingt, vor allem wenn Alba von der Presse immer und immer wieder auf einen Literaten hingewiesen wird, mit dem sie offensichtlich eine spezielle Verbindung hat und dies geflissentlich ignoriert und einfach unkommentiert stehen lässt.
Eden ist ein Leseerlebnis, das aufgrund seiner Schrulligkeit und bloßen Besonderheit bestimmt nicht jedem gefällt. Wer aber eine Vorliebe für fein Beobachtetes, Schräges, Schwarzhumoriges und kein Problem mit bewusst eingesetzten Auslassungen hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich muss sagen: ich liebe es!
Rezensionen von yellowdog:
Der Berliner Doro
Café Finito von Sybil Volks
Cafe Finito ist ein im positiven Sinn gediegenes Buch, dass von einer Reihe von Menschen erzählt, die mit Verlusten konfrontiert sind.
Da ist z.B. Iris, die ihre Mutter bis zu deren Tod gepflegt hat.
Auch Matthias, Mira, Lizzie und weitere haben wichtige Menschen verloren.
Die Figuren hält zusammen, das sie sich regelmäßig auf dem Cafe Finitio auf dem Friedhof treffen, das von Kristof geführt wird.
Die Charakterisierung der Figuren geht nicht sehr in die Tiee, aber für einen Unterhaltungsroman ganz ordentlich.
Der Schauplatz mit dem Berliner Friedhof Doro bildet einen eigenen Kosmos.
Sybil Volks hat ein zugängliches Buch über die Themen Tod, Trauer und Weiterleben geschrieben.
Rezensionen von Kwinsu:
(Un-) Zugehörigkeit - ein Highlight
Die Riesinnen von Hannah Häffner
"Was haben sie daran geglaubt, dass sie zusammengehören, nur um festzustellen, dass nichts für die Ewigkeit sein kann, was menschlich ist." (S. 277)
Drei Frauen, so groß, so rothaarig, so anders - und trotzdem gehören sie dazu. Nach Wittenmoos, einem kleinen Dorf im Schwarzwald, borniert, konservativ, jeder weiß über jeden Bescheid.
Sie brechen aus in ihrer Haltung, ohne den Ort wirklich lange zu verlassen. Liese übersteht eine langweilige und trostlose Ehe, die von Gewalt gezeichnet ist. Halt gibt ihr ihre Tochter Cora, die bereits als Kind zur Außenseiterin wird. Im jungen Erwachsenenalter flieht sie aus dem engen Korsett der Dorfgemeinschaft, nur um kurze Zeit später in schwangerem Zustand und resigniert wieder zurückzukehren. Ihre Tochter Eva will eigentlich gar nicht weg aus Wittenmoos, studiert kurz in einer größeren Stadt, um danach, sowie die beiden anderen Frauen auch, ihre Bestimmung zu finden.
Hannah Höffner ist mit "Die Riesinnen" ein grandioser, literarisch anspruchsvoller Roman gelungen, der drei Generationen von Frauen portraitiert, die anderes für sich gewollt hätten, das Leben aber so nehmen, wie es kommt, um das beste daraus zu machen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr poetisch, teils nüchtern, oft philosophisch, was einem durchaus etwas abverlangt. Ihr Sinn, eine dichte und eindrückliche Atmosphäre zu schaffen, ist feinfühlig und atemberaubend zugleich. Die Geschichte wirkt aus der Zeit gefallen und ist deshalb umso einnehmender. Das gesellschaftliche Korsett der Dorfgemeinschaft ist eng geschnürt, deshalb ist es umso erstaunlicher, dass sie trotzdem ein schier unüberbrückbarer Anziehungspunkt ist, dem die Protagonistinnen nur halbherzig entfliehen mögen.
Der Roman hat einen beeindruckenden Tiefgang, zahlreiche Themen werden verhandelt. Zentral ist aber immer die Frage nach der Heimat, nach den Wurzeln, auch jene des eigenen Selbst. Neben den drei Frauen ist der Schwarzwald und seine betörende Natur ein wesentlicher Protagonist, er scheint für alle ein essentielles Lebenselixier zu sein, genauso wie die familiäre und intensive Bindung zueinander - und das alles ohne jeglichen Kitsch, mit einer Klarheit, die oft im Versteckten lauert, aber irgendwann sicher zum Vorschein kommt. Besonders schön herausgearbeitet ist meines Erachtens die Unterschiedlichkeit der drei Frauen, die aber niemals ohne einander können und unmissverständlich zueinander gehören. Wie sie mit den vielfältigen Herausforderungen des Lebens umgehen, trotz vieler Schicksalsschläge, ist nachvollziehbar und strotzt vor innerlicher Stärke, die ihnen aber so gar nicht bewusst ist. Einer der besonderen Aspekte des Buches ist es auch, dass wirklich die drei Frauen im Mittelpunkt stehen und alle anderen Figuren, so sehr sie sie beeinflussen oder auch nicht, nur peripher steuernde Charaktere sind, die nie eine so zentrale Rolle spielen, als dass die Protagonistinnen aus ihrem Mittelpunkt fallen würden.
Mein Fazit: "Die Riesinnen" ist ein unvergleichliches Lesehighlight, das durch poetische, nüchterne und philosophische Sprache und der feinen Beobachtungsgabe von familiärer Bindung besticht. Zentral sind drei starke Frauen, tief verbunden mit dem Schwarzwald, die trotz Widrigkeiten und Enge der Dorfgemeinschaft für sich selbst kämpfen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Ein sehr besonderes Buch, das wohl in den nächsten Jahren immer als eins meiner Lieblingsbücher gelistet werden wird.
Rezensionen von Marry:
Tolle Box für Leseanfänger
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Hannah Häffner
Die große Leseraben Box ist prall gefüllt. Sie beinhaltet drei Bücher, ein Wörter-Memory, ein Kartenspiel, ein Poster mit dem Alphabet, Ausmal-Postkarten, ein Türschild, ein Leselineal, ein Leseraben-Puzzle, Sticker vom Leseraben und eine Papierfigur.
Das Wörter-Memory besteht aus dickem Karton und ist eine schöne Abwechslung zum klassischen Memory.
Dies sowie auch das Puzzle haben uns viel Spaß gemacht. Das Minibuch „Zwei Meerschweinchen im Klassenzimmer“ fanden wir besonders lustig. Mit dem „ABC-Rätselbuch“ lässt sich spielend lesen lernen. Zu jedem Buchstaben gibt es ein Rätsel. Aber auch die „Baumhausgeschichten“ sind spannend und schön illustriert. Dank der Mildenberger Silbenmethode mit zweifarbigem Silbentrenner wird strukturiertes Lesenlernen unterstützt und wir konnten auch erste Erfolgsergebnisse erzielen. Die Sticker nutzen wir als Belohnung nach dem Lesen.
Eine tolle, vielfältige Box für die Kleinen, die sehr zu empfehlen ist.
Rezensionen von bus:
Spannendes Fantasyabenteuer
Der Weg des ewigen Winters von Niilo Sevänen
Es ist das Jahr 1007 vor Christus.
Ganz Europa ist im tiefsten Winter versunken. Die Menschen leiden unter Hunger, suchen Zuflucht.
Die weiße Hexe herrscht, Räuberbanden ziehen durchs Land, ebenso wie Flüchtlinge und abenteuerliche Wesen.
Unter ihnen befinden sich auch das kleine Mädchen Hella, ihr Onkel Orpheus und die Kriegerin Skadis.
Die drei sind auf der Flucht vor verschiedenen Gestalten und Menschen, die alle ein Ziel verfolgen - Hella.
Eine aufregende Geschichte, die mich schon nach den ersten Kapitel gefesselt hat.
Es ist nicht nur das Geschehen rund um Hella, die Hexe oder Kaiserin Theopanus, es sind auch der geschichtliche Hintergrund und die Fantasyelemente, welche mich hier gereizt haben.
Die Charaktere haben viel Potenzial und entwickeln sich im Laufe des Geschehens weiter. Es gibt verschiedene Erzählstränge, so das man einen Blick von mehreren Seiten auf sie bekommt.
Der Autor hat eine Welt geschaffen, voll düsterer Atmosphäre, Zauber und Magie! Mir gefällt es!
Rezensionen von yellowdog:
Triest 1920 - 1946
Bambino von Marco Balzano
Der Icherzähler Mattia war noch ein Kind in Triest, als seine vermeintliche Mutter ihm sagt, das er nicht ihr Kind ist.
Orientierungslos und ohne klare Identität gerät er mit 20 zu den Schwarzhemden. Dort wird er Bambino genannt und findet Zugehörigkeit und bleibt doch ein Außenseiter.
Aufgrund seiner Gewalttätigkeit steigt er in der Gruppe auf.
Mattia ist wahrlich kein Sympathieträger, doch der Autor gestaltet die Figur so, das man nah an ihr dran ist. Umso härter wirken seine Taten, z,B. die Denunziationen in der Zeit der deutschen Besatzung.
Dann folgt 1945 der Einmarsch der jugoslawischen Partisanen. Der Roman zeigt den historischen Wandel in dichter Form.
Kennzeichnend für den Roman ist die fast sinnliche Wahrnehmung der Stadt Triest, aber auch die Schrecken der Zeit. Immer wieder wird Mattias moralischer Kompass geprüft und immer wieder versagt er.
Marco Balzano hat hier sein vielleicht härtestes Buch geschrieben. Man fühlt sich nach dem Lesen wie benommen.
Rezensionen von clematis:
Herzliche Stimmung
Schneeflockenfunkeln von Veronika Weiß
Kurz vor Weihnachten reicht Lynn ihre Kündigung ein und quartiert sich in der Kleinstadt Starwood in Colorado bei ihrer Tante Rebecca ein. Da wird sie herzlich aufgenommen und auch sonst herrscht fernab von Seattle eine [Zitat] weihnachtige Stimmung. Wenn da nur nicht die hässlichen Erinnerungen an den abgelegten Job wären und der charmante Tannenbaumverkäufer Miles.
Winterlich-weihnachtlich ist die Atmosphäre im Buch, funkelndes Schneeglitzern, würziger Tannenduft und süßer Keksgeschmack legen sich über unsere Sinne, während wir der Geschichte von Lynn und Miles folgen. Die Romanze muss Hürden überwinden, bevor sie richtig aufflammen kann und könnte gerne noch stärker knistern, währenddessen passieren bei Tante Rebecca und Lynns Eltern wahre Weihnachtswunder. Ein wenig überzogen, aber dennoch liebevoll in Szene gesetzt werden die Tage, an denen ein Adventkalender die Wartezeit verkürzt und die Kälte aus den Herzen vertreibt. Momente zum Schmunzeln – wie zum Beispiel der Bürgermeister und seine Dating-App – erheitern den Leser, die heiße Quelle für ein entspanntes Bad nach der Schneeschuhwanderung weckt Sehnsucht auf ein Wohlfühl-Wochenende und zum Schluss bekommt jeder das, was er verdient.
Wie anhand der Playlist unschwer zu erkennen ist, nimmt auch Taylor Swift einen entsprechenden Platz im Geschehen ein, somit ist dieser Roman für deren Fans bestimmt ein besonders willkommenes Geschenk.
Rezensionen von Allesleser:
Eine gefährliche Reise
Der Weg des ewigen Winters von Niilo Sevänen
Mit dem ersten Band dieser Reihe öffnet der Autor uns eine Tür in die Vergangenheit, in eine Welt voller Kälte, Gefahren und Abenteuern.
Konstantinopel um 1000 vor Christus. Die Welt ist seit sieben Jahren mit Eis und Schnee überzogen, die weiße Hexe und andere Gestalten und Monster verbreiten Terror unter der Bevölkerung.
Mitten drin ist Hella, ein kleines Mädchen, von Geheimnissen umgeben und auf der Flucht vor verschiedenen Jägern.
Eine spannende, bildgewaltige Geschichte mit verschiedenen interessanten Charakteren. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, die Stück für Stück offenlegen, um was es hier geht.
Während man einerseits Einblicke in das Leben von Kaiserin Theophanu bekommt, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist, begleitet man andererseits Orpheus, Skadi, Hella und den Fuchs. Ihre Geschichten führen irgendwann zusammen, aber noch bleibt vieles im Verborgenen.
Sehr beeindruckend waren Hellas Träume, die in die Tierwelt führen. Sie haben etwas märchenhaftes, etwas magisches an sich und geben zwischendurch Hinweise auf das Geschehen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist fesselnd und sehr spannend geschrieben. Man bekommt nach und nach mehr Einblicke ins Geschehen, in die Vergangenheit der Figuren und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise. Dabei entwickeln sie sich weiter und überraschen manchmal.
Aufregend, mystisch, auch mal humorvoll, hat der Autor hier eine komplexe Geschichte zum Leben erweckt.
Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt!










