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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Machmal macht sich Mut bezahlt

Damals in der Rosenstraße von Anja Tuckermann

Schon das Cover zeigt, wie eindrucksvoll das Buch gestaltet ist. Es zeigt die einige der Menschen, die in der Rosenstraße für die Freilassung der Inhaftierten gekämpft haben.
Das Buch beginnt 1941 mit Hakenkreuzfahnen und einer blutroten Straße auf der vier Männer in NS-Uniform marschieren, daneben unbeteiligte Passanten und aus der Seitenstraße kommt ein Mann mit zwei Kinder, die eine Judenstern tragen.

Eine kleine Erzählung berichtet von Doris, die nicht auf den Spielplatz darf. Auf der anderen Seite ist ein erklärender Text zur Situation zwischen 1933-1945 abgedruckt. Danach erfahren wir einiges über jüdische Kinder in der Zeit. Als seine kleine Schwester Doris von Hitlerjungen geschubst wird, schreitet ihr Bruder Helmut ein. Im Jahr 1942 überlegt Doris, ob die Familie nicht auch flüchten sollte. Doch am 27.2.1943 wird der Vater abgeholt und in die Rosenstraße gebracht. So ist sind auch Doris und ihre Mutter unter denen, die um die Freiheit ihrer Männer kämpfen, indem sie vor in der Straße demonstrieren und ihre Freilassung fordern.
Neben der Geschichte von Doris Familie und den vielen Sachinformationen zurzeit, lebt das Buch ganz besonders von den eindringlichen Illustrationen. Sie treffen mit ihren eindrucksvollen Gesichtern und den krassen Farben genau die Lage in dieser Berliner Straße.

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Rezensionen von Sheilo:

Wundervolle Romantasy mit tollen Plot-Twists

A Fire in the Sky Die Feuerschwur-Chroniken von Sophie Jordan

Tamsyn lebt als sogenanntes Prügelmädchen zusammen mit der königlichen Familie im Palast. Ihre Aufgabe ist es, die Strafen der Prinzessinnen zu erdulden, da sie sie selbst nicht erhalten dürfen. Tamsyn hat sich mit diesem Leben abgefunden, da sie so eine neue Familie gefunden hat, als ihre Eltern sie, wenige Tage alt, ausgesetzt haben.

Doch als Soldaten der Grenzlanden im Palast zu Besuch sind und ihr Anführer Fell fordert, eine Prinzessin zu heiraten, steht Tamsyn plötzlich einer anderen Aufgabe gegenüber und wird die Frau eines Fremden, den alle nur "die Bestie" nennen. Doch kann das Leben als Frau schlimmer sein als das, was sie bisher durchstehen musste?


"A Fire in the Sky" ist der absolut fesselnde Romantasy-Reihenauftakt von Sophie Jordan. Kaum mit dem Buch begonnen, konnte ich es nur schwer zur Seite legen, da die Handlung einfach unfassbar spannend ist. Mir gefallen die Plot-Twists dabei besonders gut und der flüssige Schreibstil sorgte dafür, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Der Autorin ist es gelungen, ein beeindruckende Welt mit verschiedenen magischen Wesen wie Drachen und Hexen zu erschaffen, in die man sich nur zu gerne entführen lässt.

Tamsyn hat es von klein auf gelernt, für die Fehler anderer einzustehen und hat dabei ihre eigenen Wünsche aus den Augen verloren. Am Hof wird sie nur von den wenigsten respektiert, wobei sie ihren besten Freund Stig an ihrer Seite hat und dem es nicht leicht fällt, Tamsyn gehen zu lassen. Tamsyn ist sehr tapfer und versucht, alles mit sich selbst auszumachen. Dabei hat sie mit Fell nun einen Mann an ihrer Seite, jedoch ist sie sich nicht sicher, wie er wirklich zu ihr steht.

Fell hat mich sehr positiv überrascht. Anfangs wirkt er wie ein unnahbarer Krieger, aber im weiteren Verlauf lässt er diese Maske immer wieder fallen und zeigt sein wahres Ich und auch seine Fürsorge für andere kommt immer mehr ans Licht.

Neben den Blickwinkeln von Fell und Tamsyn gibt es auch Kapitel, die aus Sicht von Stig, dem Freund von Tamsyn, geschildert werden. Stig löst bei mir sehr unterschiedliche Gefühle aus und ich denke, dass er im zweiten Band eine wichtige Rolle spielen wird.

Für die Beziehung zwischen Fell und Tamsyn werden in diesem ersten Teil wichtige Grundsteine gelegt, dabei wird es spicy, aber auch emotional. Mir gefällt diese Mischung sehr und ich denke, dass sicherlich noch einiges im zweiten Band auf die Lesenden wartet.

Insgesamt war die Handlung wirklich interessant und die Wendungen unvorhersehbar und spannend gestaltet. Die Welt mit ihren Kriegen, den Intrigen und manch seltsamen Bräuchen schafft ein fantastisches Setting und ich kann es kaum erwarten, mit dem nächsten Band starten zu können. Wer Romantasy mit tollen Plot-Twists liebt, sollte "A Fire in the Sky" auf jeden Fall lesen.

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Rezensionen von Petra:

Spionin oder Erbin

Wie verführt man eine Erbin? von Julia Quinn

Carlotta oder Caroline wer ist die junge Frau die mitten in der Nacht von Blake aufgegriffen wird? Eine gefährliche Spionin oder eine junge Erbin auf der Flucht? Er nimmt sie erstmal mit weil er ist überzeugt die Spionin vor sich zu haben, aber warum berührt sie sein verhärtetes Herz. Sind es die großen blau-grünen Augen oder ihre Intelligenz und Unerschrockenheit.

,Der Anfang ist gut gelungen, in der Mitte hat das Buch einige Längen, am Ende überschlagen sich die Ereingnisse.
Wenn die Autorin da ein besseres Gleichgewicht in der Zukunft hin bekommen , wären ihre Romane in der Zukunft ein Highlight. Aber auch der gute Durchschnitt war unterhaltsam und gut zu lesen.
Die Personen waren liebenswert, dumm oder abscheulich, dazu auch noch gefährlich. Jede für sich war detailliert genug beschrieben so das man beim Lesen ein Bild vor Augen hatte.
Ich werde nach Büchern der Autorin die auch die Bridgertons geschrieben hat, Ausschau halten.

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Rezensionen von begine:

Wirklich Glücklich, oder?

Alle glücklich von Kira Mohn



Kira Mohn beschreibt in ihrem Roman, Alle glücklich, eine vierköpfige Familie.
Es sieht aus, als wären alle glücklich, aber wenn man die Hintergründe sieht, sind da viele Probleme.
Mit viel Gefühl versteht es die Autorin diese Geschichte darzustellen.
Alexander ist Oberarzt und ist in der Familie ziemlich dominierend.

Obwohl Nina auch arbeitet, geht sie auf alle Wünsche der Familie ein. Sich selber stellt sie immer zurück. Erst eine neue Freundin öffnet ihr die Augen.
Die sechzehnjährige Emilia erlebt eine unschöne erste richtige große Liebe, denkt sie.
Ben ist neunzehn Jahre alt, er ist schüchtern und hadert mit seinem Leben.
Die Autorin erzählt uns in diesem Roman, wie das normale Leben ist.
Es sieht oft anders aus, als man denkt. Das ist das wahre Leben. Man muss immer kämpfen um glücklich zu werden.
Es ist ein gut komponierter Roman, den ich gerne gelesen habe.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Wunderschön gestaltet, aber nicht sehr packend

Kleopatra von Saara El-Arifi

Im Vorwort geht die Autorin darauf ein, dass über die mysteriöse Kleopatra als historische Figur leider nur sehr wenig überliefert ist, weshalb fast alles in diesem historischen Roman der Fantasie der Autorin entspringen musste. Das ist ihr also nicht anzulasten.

Die Autorin hat sich auch Mühe gegeben, eine Atmosphäre des alten Ägyptens entstehen zu lassen: mit dem Nil, dem Meer, Pyramiden, dem Sonnengott Re und dem Glauben an übernatürliche Fähigkeiten, die einem von den Göttern gegeben wurden.

Die Geschichte ist in der Ich-Form erzählt, wir erleben sie durch die Augen von Kleopatra: zuerst Tochter des Königs und dann, nach dessen Tod, sehr bald Pharaonin. Nicht leicht hatte sie es, und schon bald nach ihrer Thronbesteigung werden Gerüchte über sie verbreitet und ihr nach dem Leben getrachtet. Es kommen einige Grausamkeiten, Morde und Intrigen vor, genauso wie Romantik.

Positiv kann ich anmerken, dass es sich um ein wunderschön gestaltetes Buch handelt, noch einmal mehr in der Farbschnitt-Ausgabe, und es viel Freude macht, dieses Buch in die Hand zu nehmen oder auf dem Schreibtisch liegen zu sehen.

Dennoch hat mich insgesamt das Buch vom Schreibstil her eher kalt gelassen. Die Figuren waren mir zu flach gestaltet, als dass ich wirklich mit ihnen mitgefühlt und mitgefiebert hätte. Sprachlich empfand ich es als sehr simpel, auch für einen historischen Roman, von dem man meist genregemäß nicht die Tiefgründigkeit gehobener Literatur erwarten kann, wie mir schon klar ist.

Insgesamt eignet es sich wohl für eine eher jüngere und tendenziell weibliche Leserschaft, die gerne leichtfüßig unterhalten werden möchte, historische Romane ohne viel Wirklichkeitsbezug, dafür mit romantischen Aspekten, schätzt, und insbesondere auf die optisch sehr schöne Gestaltung Wert legt. Mich hat das Buch leider nicht gepackt.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr ungewöhnlich

Schleifen von Elias Hirschl

Zum Inhalt:
Franziska Denk leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, dass sie mitbekommt, ereilt sie sofort. In dem Mathematiker Otto Mandl findet Franziska einen Seelenpartner und sie lernt sich mit Wörtern aus toten Sprachen zu immunisieren. Die beiden sind absolut sprach besessen und forschen nach der perfekten Sprache.

Meine Meinung:
Eigentlich kann man zu diesem Buch keine Inhaltsbeschreibung machen, denn wenn man das wirklich versuchen würde, wäre wahrscheinlich diese Beschreibung schon seitenlang und würde vermutlich immer noch nicht einfangen, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Und im Grunde geht mir das jetzt bei meiner Meinung zu dem Buch genauso, denn eigentlich weiß ich gar nicht so recht, was meine Meinung dazu ist. Irgendwie hatte ich immer mal wieder das Gefühl die Personen Googlen zu müssen, um dann wieder festzustellen, dass es kein Ergebnis gibt. Dann habe ich mich immer wieder gefragt, was das Buch mir eigentlich sagen will, allerdings auch ohne Ergebnis. Aber irgendwie hat mich das Buch fasziniert, so dass ich immer weiterlesen musste. Der Schreibstil hat etwas fesselndes, was mich immer wieder lesen lies, aber am Ende lässt mich das Buch auch ein wenig ratlos zurück.
Fazit:
Sehr ungewöhnlich

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Zum Inhalt:
Noah ist erst vierzehn Jahre alt als das Kalifat neue, rigoros Regeln aufstellt. Seine Tauben dürfen nicht mehr auf dem Dach sein und fliegen lassen darf er sie schon gar nicht mehr und irgendwann steht sogar deren Leben auf dem Spiel. Für seinen Vater muss er Frauenkörper auf Produktfotos schwärzen.

Frauen dürfen das Haus nicht mehr alleine verlassen.
Meine Meinung:
So richtig viel weiß man über die Macht des Kalifats nicht, ich zumindest nicht. Umso interessanter aber auch erschreckender ist dieses Buch zu lesen, insbesondere wenn man weiß, dass der Autor weiß wovon er spricht. Dennoch hat das Buch auch eine fast poetische Art des Schreibens, was mich sehr berührt hat. Man mag gar nicht aufhören zu lesen und das setzt schon eine gewisse Qualität des Schreibens voraus. Wen fremde Kulturen interessieren, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von Gavroche:

Tolle Fortsetzung

Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine von Markus Heitz

Auch der zweite Teil wartet wieder mit einer düsteren Geschichte auf. Irida und ihre Freunde müssen Hohenburg vor der drohenden Gefahr retten, aber das ist wahrlich nicht einfach, denn ihre Gegner haben einen perfiden Plan geschmiedet, bei dem das Leben vieler in Gefahr ist. Aber werden sich diese tatsächlich einen solch grausigen Bündnispartner suchen? Irida und ihre Freunde wollen es nicht darauf ankommen lassen.

Auch hier gibt es wieder diverse Perspektive und Erzählebenen und es ist empfehlenswert, Band eins vorher zu lesen, denn sonst ist es doch wie ein Sprung ins kalte Wasser und man kann diese komplexe Welt nicht so gut erfasssen.
Der Schreibstil sowie auch der Ideenreichtum von Markus Heitz sind auch hier wieder unglaublich und mit dieser Fortsetzung hat er wieder beweisen können, dass er nicht nur High-Fantasy, sondern auch Fantasy für eine jüngere Zielgruppe schreiben kann, die dennoch Erwachsene begeistert.

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Rezensionen von begine:

Das echte Leben

Die Liebe, später von Gisa Klönne



Die Schriftstellerin Gisa Klönne schreibt in ihrem Roman,
Die Liebe, s+älter, über das Älter werden.
Die Journalistin Cora muss mit sechzig Jahren eine neue Herzklappe hingepflanzt werden. Das ist für jeden ein eingreifendes Erlebnis. Ihr wird nahe gelegt in Frührente zu gehen. Das wurde hier plastisch erzählt.

Ihr Mann Anselm ist etwas älter und geht schon von sich aus in Rente. Das war gut gemeint. Ist dann doch auf einmal Zuviel Nähe. Das konnte ich genau nachvollziehen.
Dann denkt Cora viel an ihre Kindheit und Jugend.
Zwischendurch driftet sie immer an ihre Operation ab.
Dann macht sie sich Sorgen, kann sie weiter mit Anselm zusammen leben? Sie fährt oft nach Berlin, da hat sie von ihrem Vater eine Wohnung geerbt.
Anselm lässt sie viel im Unklaren, wann sie wiederkommt.
Bis er selber dann auf Reisen geht, um aufzuräumen in seiner Vergangenheit. Das bringt Cora endlich zu einem Ergebnis.
Der Roman ist wunderbar echt und lebensnah.
Ich war von ihm begeistert.

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Rezensionen von brauneye29:

Ganz okay

Die Farm der Mädchen,2 Audio-CD, 2 MP3 von Hans Rosenfeldt

Zum Inhalt:
Mitten in der Nacht sind zwei hochschwangere Frauen auf der Flucht, ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. Dann wird die Polizistin Hannah mit einem neuen Fall betraut. Im Wald wurde ein totes Baby gefunden, von der Mutter keine Spur. Hannah ist nach dem Tod ihres Mannes gerade erst wieder im Dienst und stürzt sich in den Fall.

Meine Meinung:
Das war mein bisher erstes Buch des Autoren und ich hatte es als Hörbuchversion. Ich hatte den Eindruck, dass ich vermutlich das Buch in Schriftform schwieriger gefunden hätte, denn so richtig lag mir der Schreibstil nicht. Wenn mir aber ein Hörbuch vorgelesen wird, fällt es mir dann doch leichter am Ball zu bleiben, wie eben in diesem Fall. Die Story ist nicht uninteressant und zeitweise auch recht spannend. Hannah hat mir als Protagonistin gut gefallen. Gelesen wurde es recht gut.
Fazit:
Ganz okay

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