Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Bewertung für die deutsche Version „Nur für DICH“
Give It All to Him von Max Lucado
=== Die deutsche Version ist im Katalog nicht verfügbar ===
Wie man so schön sagt, hat jeder Mensch sein Päckchen zu tragen. Max Lucado, geb. 1955, langjähriger Pastor der Oak Hills Church in San Antonio (Texas/USA) und Bestsellerautor, zeigt dies hier ganz plastisch auf, indem er die Menschen mit Müllsäcken belädt und diese herumtragen lässt.
Was ist da drin? Scham, Reue, Schuld, Schmerz, Verbitterung, Rachsucht und vieles mehr…
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, ein kurzer, plakativer Titel – gefällt mir sehr gut.
Mir haben die Bilder, die der Autor gezeichnet hat, sehr gefallen: Die eigenen Sorgen oder Gefühle mal in Müllsäcke zu verpacken und einfach der Kehrichtabfuhr mitzugeben. Ist das nicht ein befreiendes Gefühl? Und ob! Jede/r weiss, dass sich im Alltag immer wieder neuer Müll anhäuft und so ist es auch im Innern, daher ist jede/r angehalten, sein Inneres immer wieder auf „Müll“ zu untersuchen und dann raschestmöglich zu entrümpeln.
„Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.“ (Matthäus 11,28)
Ein kleines Büchlein – gerettet aus einem öffentlichen Bücherschrank – mit nur 62 Seiten ist schnell ausgelesen, keine Frage. Aber um im Inneren etwas anzustossen, braucht es nicht immer Hunderte von Seiten; manchmal reicht schon ein einzelner Satz aus. Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Mara:
Süßes Pappbilderbuch mit Praxis-Tipps
Willkommen beim Kinderarzt von Sandra Grimm; Vitor Gatinho
Das Pappbilderbuch „Willkommen beim Kinderarzt“ von Dr. med. Vitor Gatinho führt Kleinkinder ab 2 Jahren spielerisch durch den Praxisalltag mit Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Behandlungen bei Krankheiten. Der Kids.Doc erklärt alles kindgerecht, um Ängste vor dem Arztbesuch zu nehmen.
Das Cover überzeugt mit einer ansprechenden realen Szene aus der Praxis und dem niedlichen Panda mit Verband, der sofort neugierig macht.
Die Illustrationen sind farbenfroh und einladend, perfekt für kleine Zuhörer.
Das Buch hebt sich durch praktische Eltern-Tipps ab, wie das Vermeiden von Sätzen wie „Das tut nicht weh“ oder das Mitgeben eines Kuscheltiers. Für mich war das allerdings nichts Neues.
Der Name „Kids.doc“ wirkt in einem Kinderbuch etwas befremdlich – gewollt als Instagram-Name des Autors, aber für Kinder unverständlich. Wer Tipps braucht und ein süßes Pappbilderbuch sucht, dem empfehle ich es dennoch sehr.
Rezensionen von Piet1990:
Ruhiger Krimi mit starkem Setting
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
„Heaven’s Gate“ hat mich vor allem durch seinen Protagonisten und den ungewöhnlichen Schauplatz überzeugt. Im Mittelpunkt steht Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer, der auf den Philippinen als Privatdetektiv lebt. Schon diese Konstellation hebt das Buch angenehm von klassischen Krimis ab.
Die Geschichte wird ruhig und unaufgeregt erzählt. Ein Vermisstenfall führt Caruso in ein Umfeld aus Gewalt, Drogen und Korruption, wobei weniger Tempo als vielmehr Atmosphäre und Beobachtung im Vordergrund stehen. Genau dieser Ton hat für mich gut funktioniert.
Besonders gelungen fand ich das Setting auf den Philippinen, das sehr realistisch und unaufdringlich beschrieben wird. Auch der Schreibstil ist klar und flüssig, stellenweise bewusst entschleunigt. Das mag nicht jeder, passt aber gut zur Hauptfigur und zur Stimmung des Romans.
Fazit:
Ein atmosphärisch dichter, ruhig erzählter Krimi mit einer glaubwürdigen Hauptfigur und starkem Schauplatz. Wer leise Spannung und Charakter statt Action sucht, wird mit „Heaven’s Gate“ sehr gut unterhalten.
Rezensionen von Murksy:
Für geübte Erstleser
Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse! von Daniela Kulot
Das Bunt bebilderte Buch animiert schon vom Cover an, darin zu blättern. Die vielen Zeichnungen lockern das Ganze auf. Denn auch wenn als Altersangabe 6 Jahre gemacht wird, ist Kind nicht gleich Kind. Für reine Erstleser sind manche Wörter noch schwer. Zum Beispiel „schlagartig, Herbstblätter, Atemzug, Käsegeruch, Piroggen oder zickzack“ sind für ältere Kinder kein Problem, die wirklichen Erstleser brauchen da Unterstützung.
Erstleser brauchen wirklich einfache Texte, sonst entsteht schnell Frust. Das kenne ich von meinen Kindern. Auch hätte ich bei einem reinen Erstleserbuch auf Wortverlängerungen wie bei siiiiie verzichtet. Das verwirrt nur beim Lesenlernen. Auch einen Satz wie „Und Futsch ist sie“, der zweimal vorkommt, hätte ich zumindest einmal mit der Beschreibung „sie ist weg“ ersetzt.
Ansonsten ist das Buch gut gestaltet, die Schrift ist groß und auch die Rätsel lockern etwas auf, zusätzlich werden erste Schreibfähigkeiten getestet. Das Niveau des Buches ist meiner Meinung nach gehobener Erstleser, also in die zweite Klasse hineinreichend. Das hat mein größerer Sohn auch so gesehen. Leider ist ja das Leseniveau auch von Bundesland zu Bundesland und von Klasse zu Klasse verschieden. Pauschale Empfehlungen sind hier schwer zu treffen. Die Geschichte mit der Maus hat unserem Jüngsten gut gefallen. Positiv ist, dass das Buch auch über die Antolin-App bearbeitet werden kann. Diese App unterstützt nach meiner Erfahrung die Lesefähigkeit und fördert die Aufmerksamkeit. Unsere Kinder arbeiten gerne damit und werden zum Lesen animiert.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von Murksy:
Große Erzählkunst
Lola im Spiegel von Trent Dalton
Gelber Einband, rosa Schrift. Obwohl ich wenig auf die Aussagekraft von Covern gebe, muss ich gestehen, dass ich das Buch vermutlich nicht weiter beachtet hätte. Doch welch ein Versäumnis wäre dies gewesen, unfassbar. Es ist immer zweifelhaft, wenn Autoren mit großen Werken der Weltliteratur verglichen werden.
In diesem Fall neige ich selber dazu. Dickens, Irving oder Updike, Vergleiche fallen einem ein, auch wenn diese immer etwas hinken. Was Dalton mit diesen auf jeden Fall vereint, ist die großartige Erzählkunst. Die Sätze, manchmal kurz und abgehackt, ergänzen sich, ergänzen die Geschichte um das namenlose Mädchen in der Schattenwelt der von der Gesellschaft abgehängten Menschen zu einem Epos voller Hoffnung, Trauer, Verlust, Liebe, Gewalt und Verzweiflung. Und über allem thront trotzdem der Glaube, dass es so etwas gibt wie ein Schicksal, das wir bestimmen können und nicht ein Schicksal, das uns bestimmt. So wie das Mädchen an seine Zukunft als Künstlerin glaubt, auch wenn alles dagegen spricht, so glauben diverse Personen in dem Buch an ihre persönliche Zukunft. Diese Zukunft, die sich aber trotz dem Glauben daran nicht für alle erfüllen wird. Aber genau dies ist für mich die Botschaft dieser wunderbar erzählten Geschichte. Glaube an deinen Traum und versuche, ihn zu verwirklichen. Denn dies macht uns aus. Wer sich ergeben fügt und alles hinnimmt, wird nicht einmal die Chance haben, etwas zu verändern oder vielleicht sogar sein Stück vom Glück zu bekommen.
Das Mädchen ohne Namen, das so talentiert zeichnet, ist auf der Suche nach ihrer Identität und ihrem Ziel zugleich. Manchmal scheint alles gegen sie zu sprechen. Die Welt, mit ihrer grausamen Härte, frisst Hoffnungen und Mut wie eines der Monster, dass sie auf manchen Zeichnungen festhält. In diese scheinbar ausweglosen Dunkelheit blitzen aber immer wieder Fünkchen von Menschlichkeit auf, die einen auf dem tobenden Fluss des Lebens wie Bojen oben halten. Das Buch fesselt auf eine teilweise grausame Weise. Einerseits kann man nicht davon ablassen. Andererseits hält man immer wieder inne, versucht das Gelesene zu verarbeiten. Das Buch hat düstere Seiten, Seiten voller Gewalt, aber auch Seiten von der Leuchtkraft eines hundertfach überzeichneten Sonnenaufgangs. Das Buch nur als Coming-of-age-Roman abzutun, greift deutlich zu kurz. Vielmehr ist es eine Metapher auf das Leben, wie sie die oben genannten Autoren ebenso grandios erschaffen haben. Die teilweise schaurig-schönen Zeichnungen des Illustrators Paul Heppell ergänzen perfekt und führen in die Kapitel ein. Explizit muss ich die herausragende Übersetzung von Rita Gravert erwähnen, ein wahrer Genuss. Und auch betonen will ich, dass im Gegensatz zu vielen neueren Veröffentlichungen auf dem Büchermarkt, keinerlei Druck- oder Rechtschreibfehler zu entdecken sind. Ja, leider ist auch das mittlerweile erwähnenswert.
Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von Piet1990:
Leise Rückkehr zu Erinnerung und Herkunft
Halber Stein von Iris Wolff
„Halber Stein“ ist ein sehr ruhiger, poetischer Roman, der weniger von Handlung als von seiner Atmosphäre lebt. Im Mittelpunkt steht Sine, die nach dem Tod ihrer Großmutter nach Siebenbürgen zurückkehrt. Diese Rückkehr wird zum Auslöser für Erinnerungen, innere Reflexionen und die Auseinandersetzung mit Herkunft, Verlust und Zugehörigkeit.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Sprache. Iris Wolff schreibt sehr bildhaft und fein, fast meditativ. Landschaften, Häuser und kleine Beobachtungen bekommen viel Raum, ohne überladen zu wirken. Die Natur und der Ort selbst spielen eine zentrale Rolle und spiegeln Sines innere Stimmung wider. Man merkt, dass es der Autorin weniger um dramatische Ereignisse geht, sondern um das Nachspüren von Gefühlen und Erinnerungen.
Die Geschichte ist bewusst langsam erzählt. Das muss man mögen. Wer eine klare Handlung oder Spannung erwartet, wird hier nicht fündig. Für mich hatte diese Ruhe aber etwas sehr Stimmiges. Sie passt zum Thema des Innehaltens, des Zurückblickens und des Sich-Verortens zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Trotzdem gab es Stellen, an denen sich das Erzähltempo für meinen Geschmack etwas zog.
Die Figuren bleiben eher zurückhaltend gezeichnet, was ebenfalls gut zur Erzählweise passt. Sine wirkt dabei authentisch in ihrer Zerrissenheit zwischen dem Leben, das sie führt, und dem Ort, der sie geprägt hat. Viele Gedanken und Gefühle werden nur angedeutet – genau das macht den Reiz des Buches aus.
Fazit:
„Halber Stein“ ist ein leiser, poetischer Roman über Erinnerung, Heimat und Identität. Er verlangt Geduld und Aufmerksamkeit, belohnt diese aber mit einer schönen Atmosphäre und einer sehr feinen Sprache. Für Leser:innen, die ruhige, nachdenkliche Literatur schätzen, ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Wer jedoch eine dynamische, handlungsgetriebene Geschichte sucht, könnte sich mit der Langsamkeit schwertun.
Rezensionen von Pianogregor:
Super
Wut ist ein Geschenk von Arun Gandhi
Das Buch erleichtert es in vielen Lebenslagen klüger vorzugehen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von PianogregorRezensionen von clematis:
Wandern im Harz
Flüsternde Erinnerungen von Monalishan Santhalingam
Jojo arbeitet als Physiotherapeut in einem Hamburger Seniorenheim, nach einem ungewöhnlichen Telefonat mit seinem Vater reist er kurzfristig zurück in seine ursprüngliche Heimat im Harz. Anstatt erholsamer Tage erwartet ihn dort aber eine Begegnung mit seiner düsteren Vergangenheit, an die er sich auch sieben Jahre danach nicht erinnern kann.
Spannung und Nervenkitzel verspricht die Kurzinfo zum Buch, da ich beides sehr gerne lese, habe ich zu den Flüsternden Erinnerungen gegriffen. Wir starten mit einem Prolog im Jahre 2017 und unternehmen mit einer Gruppe junger Menschen eine Wanderung. Danach geht die Handlung in einer Altenresidenz im Jahr 2024 weiter, wo wir schließlich Jojo kennenlernen, der ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich trägt. Nach endlosen Seiten informationsarmen Hin- und Hergeplänkels mit Kollegen und Pfleglingen geht es weiter in den Harz und auf die mysteriösen Spuren einer retrograden Amnesie. Ein Fünftel des Buches ist gelesen, aber weder die Gegenwart noch die Rückblenden zur Waldwanderung erfüllen die Erwartungen eines „düsteren Psychothrillers“ [Klappentext]. Jetzt geht es los, ist meine persönliche Motivation, Irrtum, auch in den noch folgenden Kapiteln will sich bei mir einfach kein Gänsehautgefühl einstellen, leider wirken weder die örtlichen Gegebenheiten noch die einzelnen Geschehnisse aufregend und beklemmend. Selbst die Ausdrucksweise im Buch vermittelt keinerlei Dramatik, wir verlieren uns in banalen Details und Nebensächlichkeiten, welche vielleicht in eine Romanbeschreibung passen, aber in einem Thriller keinen Platz haben. Irgendwann geht es um Homosexualität mit – für mich – nicht nachvollziehbaren Gedankengängen, immerhin finden die Handlungsstränge am Ende alle ihren in sich logischen Abschluss, glaubwürdig sind sie aber trotzdem nicht unbedingt.
Die Idee zum Buch gefällt mir grundsätzlich schon, die Umsetzung ist allerdings nicht recht geglückt. Während andere Leser durchaus positive Meinungen abgeben, möchte ich Flüsternde Erinnerungen nicht weiterempfehlen, am besten, man verschafft sich selbst ein Bild.
Rezensionen von v_im_wunderland:
historisch gut recherchiert
TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) von Matthias Soeder
Ich finde das Cover überaus gut gestaltet und äußerst passend zu dem Inhalt des Buches. Es zeigt eine mittelalterliche Radierung, die in Rot-Schwarz gehalten ist und das Buch hat sogar eine hochwertige Erhabenheit und Glanzlack. Auch im Inneren des Buches findet man noch eine Radierung der Stadt Pilsen welche gut auf den Inhalt des Buches einstimmt.
Die Handlung spielt im Jahr 1618, indem Jacobs Familie von Söldnern ermordet wird und Jacob selbst verschleppt wird. Doch dies will er natürlich nicht hinnehmen und will sich an den Söldnern rächen. Dabei hilft ihm eine junge Heilerin. Der Inhalt des Buches ist sehr gut recherchiert und er hat mich direkt in die Vergangenheit mitgenommen. Wahres und Erfundenes passt perfekt zusammen und zeichnet ein sehr gut nachvollziehbares Bild des Lebens in der damaligen Zeit. Ein sehr gutes historisches Buch!
Rezensionen von v_im_wunderland:
super
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Ich empfand das Cover des Buches als sehr ansprechend gestaltet und es passt natürlich mit dem Surfer auf dem Bild perfekt zu dem Inhalt des Buches. Denn schließlich ist die Hauptperson des Buches ein Ex-Profisurfer. Dieser Surfer möchte eigentlich seinen Ruhestand mit Surfen auf einer paradiesischen Insel verbringen, doch so ganz klappt das nicht.
Denn er wird nicht als Surfer, sondern als Detektiv kontaktiert und geht darauf natürlich ein. Er soll sich auf die Suche nach einem verschollenen Sohn machen und dies übernimmt er auch. Das Buch ist in meinen Augen sehr facettenreich geschrieben und es scheut sich nicht davor ins Detail zu gehen, aber auch nicht davor etwas brutaler zu werden. Ich denke dass dieses Buch ein sehr guter Krimi ist, da er ganz viel in einem Krimi vereint und dabei immer spannend bleibt. Ich kann diesen Krimi empfehlen.










