Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Stern567:

Tolles Setting!

Mord & Breakfast von Anne Gordon

Der Kriminalroman Mord & Breakfast von Anne Gordon überrascht schon auf den ersten Blick – und genau das macht für mich einen großen Reiz aus. Das Cover vermittelt im ersten Moment eine idyllische, fast schon harmlose Stimmung. Man denkt eher an einen entspannten Urlaub oder eine leichte Wohlfühlgeschichte als an einen Krimi.

Diese friedliche Atmosphäre hat mich sofort angesprochen, weil ich hinter dieser scheinbaren Ruhe etwas ganz anderes vermutet habe. Gerade dieser Kontrast macht neugierig: Wenn alles so gemütlich aussieht, muss sich doch irgendwo ein dunkles Geheimnis verbergen.

Und genau so ist es. Die Geschichte entfaltet sich nach und nach und zeigt, dass hinter der beschaulichen Fassade mehr steckt, als man zunächst annimmt. Besonders gelungen finde ich die Darstellung des ländlichen Schottlands. Die Autorin beschreibt die raue, zugleich wunderschöne Landschaft so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch kleine Dörfer zu schlendern, den Wind zu spüren und die Weite der Natur vor Augen zu haben. Diese Kulisse bildet einen starken Gegensatz zu den kriminellen Ereignissen und verstärkt die Spannung zusätzlich.

Die Figuren wirken authentisch und fügen sich stimmig in das Setting ein. Durch die Mischung aus idyllischer Umgebung und düsteren Entwicklungen entsteht eine besondere Atmosphäre, die den Roman von vielen anderen Krimis abhebt. Für mich liegt der besondere Reiz des Buches gerade darin, dass ich anfangs niemals einen klassischen Krimi erwartet hätte – und genau das hat meine Neugier geweckt und mich bis zum Ende weiterlesen lassen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Stern567

Rezensionen von Shilo:

Zwischen Alltag und innerer Leere

Mit dem ersten Licht von Florian Knöppler

Arne lebt ein geordnetes Leben. Er hat Familie, Freunde und einen festen Platz im Alltag. Trotzdem fühlt er sich oft allein. Dieses Gefühl ist von Anfang an spürbar und prägt die Stimmung der Geschichte.
Die Begegnung mit Laura verändert Arnes Alltag langsam. Nähe entsteht vorsichtig, ohne viele Worte.

Kleine Gesten und Gedanken sagen mehr als alles andere. Florian Knöppler erzählt ruhig und zurückhaltend und gibt seinen Figuren Zeit. Vieles bleibt unausgesprochen, was die Geschichte glaubwürdig macht.
Arne als Erzähler öffnet den Blick in sein Inneres. Seine Unsicherheit und die Sehnsucht nach Verbindung wirken ehrlich. Auch Laura bleibt nicht nur im Hintergrund. Ihre eigenen Schwierigkeiten werden nach und nach sichtbar, ohne erklärt zu werden. Das Zusammensein der beiden entwickelt sich langsam.
Der Roman lebt von seiner Stimmung. Einsamkeit, Hoffnung und der Wunsch nach Nähe stehen im Mittelpunkt. Nicht jede Szene ist gleich stark. Stellenweise hätte die Geschichte etwas straffer sein können. Die ruhige Erzählweise überzeugt jedoch, weil sie konsequent bleibt und nichts erzwingen will.
Am Ende bleibt ein ruhiger Roman über Menschen, die ihren Platz suchen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Shilo

Rezensionen von BR:

heftig

Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Die Familie Blum war gerade aus Brooklyn in eine Kleinstadt gezogen weil der Vater eine bessere Anstellung fand, die Lebenskosten deutlich günstiger waren und man für beide Kinder eine gute Schulbildung im Auge hatte. Hazel sollte dort ihr letztes Schuljahr absolvieren und eine Grundlage schaffen um danach auf eine gute Hochschule zu wechseln.

Die titelgebende Szene im Schulleiterzimmer wurde schon im Klappentext beschrieben. Das Verhalten des Direktors hat direkt beim Lesen Beklemmung hervorgerufen und man war fassungslos dass es sowas gibt. Und auch dass er dies schon einige Jahre so gehandhabt hat. Hazel sagt Nein und ab da ist nichts mehr wie vorher.

Sonderbarerweise gibt es weder einen kollektiven Aufschrei der anderen Eltern noch werden Konsequenzen und Aufklärung gefordert sondern auf allen Ebenen gibts Anfeindungen und Hass gegenüber der Familie Blum. Sogar noch Solidaritätsbekundungen für diesen netten Schulleiter, der der Schule so viel gutes getan hatte. Man hört z.B. nichts von Schülerinnen, die sowas in den Vorjahren erlebt hatten. Erst als das Ereignis im weiteren Umfeld öffentlich wird flammt eine passende Empörung auf.

Die Familie ist in der Situation gefangen, sie würden am liebsten ihre Umsiedlung rückgängig machen. Aber die Anstellung des Vaters und die Finanzierung des Hauses können nicht einfach zurück abgewickelt werden.

Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, trotz des harten Themas gab es auch humorvolle Szenen. Die Wendung die sich circa nach der Hälfte des Buches entwickelt hat, hätte ich so nicht gebraucht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BR

Rezensionen von Stern567:

Tolle Fortsetzung!

Aliya und der Laden der Zweiten Chance (Die Schule der Zeitreisenden 3) von Laila Rifaat

Mit Aliya und der Laden der zweiten Chance, dem dritten Band der Reihe von Laila Rifaat, wird die Geschichte rund um Aliya auf wunderbare Weise fortgesetzt. Nachdem wir bereits die vorherigen Bände gelesen haben, können wir sagen: Auch dieser Teil ist eine rundum gelungene Fortsetzung, die den Charme, die Spannung und die Wärme der Reihe beibehält.

Aliya wächst einem mit jeder Seite mehr ans Herz. Ihre Neugier, ihr Mut und ihr großes Herz machen sie zu einer authentischen und liebenswerten Protagonistin. Die Handlung rund um den geheimnisvollen Laden der zweiten Chance ist fantasievoll und gleichzeitig berührend erzählt. Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und neue Möglichkeiten werden kindgerecht, aber dennoch tiefgründig behandelt.

Besonders begeistert hat uns erneut die liebevolle Gestaltung des Buches. Wie schon bei den vorherigen Bänden ist das Cover wunderschön illustriert und mit glänzenden Elementen verziert, die dem Buch etwas ganz Besonderes verleihen. Diese Details machen die Reihe auch optisch zu einem Highlight im Bücherregal.

Sprachlich ist die Geschichte flüssig und lebendig geschrieben, sodass man schnell in die Handlung eintaucht. Spannung und emotionale Momente wechseln sich gut ab und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

Insgesamt ist „Aliya und der Laden der zweiten Chance“ eine zauberhafte Fortsetzung, die die Stärken der Reihe fortführt. Für uns ist dieser dritte Band ein echtes Lesehighlight.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Stern567

Rezensionen von begine:

Erwachsen werden

Mit dem ersten Licht von Florian Knöppler



Florian Knöppler hat seinen Roman, Mit dem ersten Licht, in die 1980er Jahre angelegt..
Die Zeit kennt er aus eigener Erfahrung. Er hat den Roman in Elmshorn angesiedelt.
Man erlebt Depressionen, Gewalttätigkeiten , aber auch Freundschaft und Liebe.
Der Autor versteht es gut die Sehnsüchte und Emotionen des 15jährigen Arne darzustellen.

Er hat ihn als einsamen sehnsüchtigen Jungen beschrieben. Auch die anderen Personen sind gut getroffen.
Er lässt uns bis in Arne als junger Erwachsener begleiten.
Das ist außerordentlich unterhaltend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von ekiam:

Gefühlvoller Abschluss der Knightsbridge-Dilogie

Knightsbridge United von Marina Neumeier

Nach Offsided habe ich mich sehr auf den zweiten Teil der Dilogie gefreut, in dem die Nebenfiguren aus Band 1 – Boulevardjournalistin Rosie und Knightsbridge-Teamkapitän Trent – nun im Mittelpunkt stehen.

Durch Zufall trifft Rosie auf einem Charity-Event eine ältere Dame namens Abigail, der sie von ihren beruflichen Schwierigkeiten erzählt.

Wenige Tage später stellt sich heraus, dass es sich bei Abigail um Lady Richmond handelt, um die sich seit Jahrzehnten zahlreiche Gerüchte ranken: Sie ließ einst den damaligen Prince of Wales vor dem Altar stehen. Lady Richmond möchte Rosies Karriere unterstützen und lädt sie auf ihr Anwesen ein, um ihr ein Interview über ihre Charity-Organisation zu geben. Rosies Chefin erkennt sofort die Chance, im Zuge dessen auch die Geschichte rund um die aufgelöste Verlobung aufzuklären.
Trent hat sich nach seiner Verletzung während eines Fußballspiels zu seiner Großmutter Abigail aufs Land zurückgezogen. Aufgrund der Familiengeschichte und seiner eigenen negativen Erfahrungen mit der Presse ahnt er Schwierigkeiten, als Rosie anreist, und begegnet ihr entsprechend abweisend.
Doch das Engagement für Lady Richmonds Charity-Organisation und der Tod des Königs setzen eine Reihe von Ereignissen in Gang…

Wie bereits im ersten Band ist Marina Neumeiers Schreibstil angenehm und leicht zugänglich. Obwohl die Figuren aus Band 1 bekannt sind, lässt sich das Buch problemlos unabhängig lesen.
Der Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonisten sorgt dafür, dass beide facettenreich und nahbar dargestellt werden. Rosies Zerrissenheit zwischen ihrer Integrität und dem Pflichtbewusstsein gegenüber ihrem Beruf ist durchgängig spürbar. Auch Trents Misstrauen gegenüber der Presse sowie seine innere Distanz sind nachvollziehbar. Seine ausgeprägten Schuldgefühle gegenüber seinem Team infolge seiner Verletzung überzeugend hingegen nicht vollumfänglich.
Beide Hauptfiguren bringen persönliche Konflikte mit, die im Verlauf der Handlung schlüssig aufgearbeitet werden. Besonders gelungen ist die emotionale Entwicklung zwischen den beiden.

Fazit:
Sidelined bietet mit den Tropes „Enemies to Lovers“ und „Grumpy x Sunshine“ unterhaltsame und zugleich gefühlvolle Lesestunden und bildet einen stimmigen Abschluss der Dilogie.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ekiam

Rezensionen von Eternal-Hope:

Witzig, wahr und tröstend

Du musst gar nichts von Martin Brunner

In einer Welt voll von Selbstoptimierungsratgebern kann es sehr wohltuend sein, mal ein ganz anderes Buch zu lesen. Ein Buch, das auch keine großen Anforderungen an die Leserinnen und Leser stellt und sehr zugänglich ist. Man muss dabei nämlich gar nichts, nicht einmal viel Zeit am Stück fürs Lesen finden.

Denn das Buch ist äußerst schnell durchgelesen, aber nicht nur das: es besteht ausschließlich aus kurzen Impulsen, die man immer wieder mal zwischendurch schnell zur Hand nehmen kann, um sich verstanden zu fühlen oder auf neue Gedanken zu kommen.

Auf der linken Seite findet sich jeweils nur ein Satz zu etwas, was man nicht müsse, z.B. "Ich muss nicht dankbar sein" oder auch eine Erlaubnis wie z.B. "Ich darf erschöpft sein ohne Ursache", und auf der rechten Seite dann prägnant formuliert ein paar Sätze dazu, die das Thema näher ausführen und zum weiteren Reflektieren anregen, z.B. "Der Gedanke sitzt tief, dass nur Überlastung Ruhe verdient. Dabei ist Erschöpfung kein Unfall und keine Schwäche, sondern ein Signal. Der Körper muss nichts erklären. Die Seele muss sich nicht ausweisen..." (S. 79)

Gerade diese Seiten habe ich in einem Moment der starken Erschöpfung gelesen und mich getröstet und verstanden gefühlt. Es tut gut, bestärkt zu werden, auf den eigenen Körper und das Tempo der eigenen Seele zu hören.

Inhaltlich geht es um ganz verschiedene Themen, ob Partnerschaft und Heirat, Freundschaften, eigene oder die Heilung innerer Kinder, Sport und Ernährung, Berufliches, Persönlichkeit und ganz viel auf sich selbst achten und Abgrenzung gegenüber den Ansprüchen und Forderungen der Welt.

Man muss nicht mit allen Botschaften des Autors übereinstimmen, um aus diesem Buch viel Wertvolles und Bestärkendes mitnehmen zu können. Jedenfalls ist es voll von klugen Inspirationen, die zum Überdenken des eigenen Lebens anregen und Mut machen, aus der Hochleistungsfalle auszusteigen. Ich kann es allen Menschen, die sich manchmal überlastet fühlen von den Ansprüchen des Lebens in der heutigen Zeit, für sich selbst, aber auch als humorvolles und inspirierendes Geschenk sehr empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eternal-Hope

Rezensionen von Bücherfreundin:

Schmerzhafte Erinnerungen

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

In ihrem Buch "Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" erinnert sich die Niederländerin Christien Brinkgreve, emeritierte Professorin für Soziologie, an ihre langjährige Ehe mit dem Journalisten Arend Jan Heerma van Voss, den sie in ihrem Buch "A" nennt.

Es ist ein kalter Tag im März 2022, die Beerdigung ihres Mannes liegt gerade hinter ihr, als die Ich-Erzählerin Christien feststellt, wie verwahrlost ihr Haus ist.

Es wirkt unordentlich und ist vollgestopft mit unzähligen Büchern, Zeitschriften und allerlei Krimskrams. Nach den langen Jahren, in denen sie sich um ihren kranken Ehemann kümmerte, beginnt sie nun mit den dringend notwendigen Arbeiten. Das Aufräumen und Aussortieren fällt ihr anfangs schwer, es weckt nicht nur schöne Erinnerungen an ihre gemeinsamen Jahre.

Als Christien und A sich in den späten Siebzigern kennenlernen, ist die junge Frau fasziniert von der Intelligenz und dem Humor des Juristen, der als Chefredakteur tätig ist. Sie verlieben sich ineinander und verbringen glückliche Jahre, nach der Hochzeit werden die beiden Söhne geboren. Christien, inzwischen Professorin für Frauenforschung, ist glücklich in ihrem Beruf und fühlt sich wertgeschätzt. Der häusliche Alltagsstress mit zwei Kleinkindern überfordert sie trotz der Unterstützung durch ein Kindermädchen und die beiden Töchter aus A's erster Ehe zusehends. A ist stolz auf seine erfolgreiche Frau, hatte aber heimlich darauf gehofft, dass sie sich nach ihrer Dissertation hauptsächlich ihm widmen würde. Die Ehe ist nicht mehr glücklich, das Paar ist zu verschieden, hat unterschiedliche Interessen. A, geprägt durch den frühen Tod seiner Schwester, ist melancholisch und launisch. Als er mit 64 Jahren pensioniert wird, stürzt seine Welt vollends ein, er fühlt sich überflüssig. Christien kommt mit seinem Pessimismus und seinen düsteren Stimmungen nicht zurecht und zieht sich immer mehr zurück.

Mit schonungsloser Offenheit und klaren Worten beschreibt die Autorin ihre unglückliche Ehe und die zunehmende Entfremdung. Ich mochte Christien und habe nicht verstanden, dass die selbstbewusste Professorin sich ihrem dominanten Mann unterordnete, sogar auf sein Drängen hin ihr Haus verkaufte, das sie liebte, um in das Amsterdamer Zentrum zu ziehen.

Ich habe das intelligente Buch, in dem die Autorin ihr Leben mit A Revue passieren lässt, trotz mehrerer Wiederholungen sehr gern gelesen, es hat mich berührt und erschüttert. Christiens innere Konflikte konnte ich gut nachvollziehen, sie zweifelt an ihrer Entscheidung, dieses Buch zu schreiben, fragt sich, ob sie als Mutter das Recht dazu hat. Während des Schreibens hinterfragt sie auch ihre Rolle in der Beziehung und in der Familie, und sie stellt sich die Frage, warum sie ihren Mann nicht verlassen hat.

"Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" ist ein sehr mutiges und sehr persönliches Buch, in dem es neben Trauerbewältigung und Aufarbeitung der Vergangenheit auch um Feminismus, Enttäuschung, Verzweiflung - und Liebe geht.

Absolute Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücherfreundin

Rezensionen von yellowdog:

3 Episoden

What about the bodies von Ken Jaworowski

Das Buch nimmt seine Dramatik daraus, dass aus 3 Ebenen heraus erzählt wird. Carla, Reed, Liz. Sie haben gemeinsam, dass sie jeweils ein konkretes, gefährliches Problem haben und das sie in Pennsylvania leben.
Mir haben die Handlungsteile unterschiedlich gut gefallen. Am Besten fand ich den um Carla und ihren Sohn Billy, der in seiner Angst eine an einer Überdosis gestorbene Kommillitonin im Garten vergraben hat.

Jetzt versuchen Mutter und Sohn die Leiche loszuwerden.

Reed ist ein junger Mann, der Autismus hat und dessen Mutter gerade gestorben ist. Wegen seinem Zustand lässt er sich schwer kontrollieren. Dieser Handlungsstrang steigert sich immer mehr und es gibt ein paar Passagen, die wirklich hängen bleiben.

Auch die Musikerin Liz hat Probleme, da sie verschuldet ist.

Die Episoden sind locker miteinander verbunden.
Ein gut zu lesendes Buch, das für mich mehr Drama als Kriminalroman ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von ingrid78:

verwirrend konstruiert

Wellengrab von Stefan Ahnhem

Stefan Anhems neuester Titel 'Wellengrab' ist ein Krimi, den man aufmerksam lesen sollte. Das stimmige Cover zeigt nicht was für eine brisante Handlung den Leser erwartet. Fabian Risk muss den Zusammenhang zwischen völlig unterschiedlichen Fällen herstellen, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben.

Ein Stromausfall bringt Dunkelheit über einen Teil Schwedens, Kinder werden vermisst, weitere Verbrechen geschehen. Aber wo ist der rote Faden der alles verbindet? Nicht nur Fabian Risk fällt die Suche schwer, wenn man das Buch nicht aufmerksam liest verwirren die vielen Stränge und man verliert den Faden. Teils ist der Krimi spannend, andererseits trägt der Autor zu dick auf, die Story ist zu sehr konstruiert um überhaupt glaubwürdig zu sein. Im Mittelteil hat mich der Autor verloren, verwirrend und langweilig. Der Funke ist bei mir nicht über gesprungen, zu viele Stränge und Vorfälle, welche die Spannung ausbremsen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ingrid78