Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tinten_fischchen:

Spannendes Konstrukt, teilweise aber lazy Writing

Sophie L. von Matthew Blake

Da hätte man mehr daraus machen können. Ein Gedanke den mir bei „Sophie L“ des öfteren kam. Die Grundidee mit den falschen/fehlenden Erinnerungen ist super. Der 2. Weltkriegsteils ist sowieso eine sichere Bank und zieht immer. Ich fand die Geschichte spannend und habe das Buch innerhalb weniger Tage ausgelesen gehabt.

Zumindest was das betrifft, hat der Autor vieles richtig gemacht.

Wer einen spannenden Thriller sucht kann also auf seine Kosten kommen. Was mir jedoch gar nicht gefallen hat, war der psychologische Teil. Anstelle eine der Hauptfiguren langsam an ihren Erinnerungen zweifeln zu lassen wird ihr einfach von irgendeinem Typen an den Kopf geworfen: „Deine Erinnerungen sind falsch. Sowas falsches hab ich ja noch nie gesehenen. Trust me: Ich bin zwar kein Experte und hab keine Erfahrungen, aber ich seh gut aus. Und du stehst ja auch mich. Deshalb: Musst du mir einfach glauben, das es so ist.“ Zumindest spielt sich die Szene in meiner Erinnerung so ab. Auch die Motive des Strippenziehers bleiben im Dunkeln. Er ist halt böse. Das muss als Motiv reichen.

Es scheint mir als hätte der Autor eine spannende Grundidee gehabt, diese auch umgesetzt, aber für Details usw. keinen Bock gehabt. Das hat mir persönlich dann den Spaß am Buch verdorben. Was Schade ist, da die Geschichte sehr viel Potential hätte. Wobei das Buch zur Entspannung nebenbei eh ganz gut ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Wie weit würdest du gehen?

Ruf der Leere von Daniel Alvarenga

Eine Studentin sitzt im Seminar. Ihr Puls rast. Sie möchte nichts Falsches sagen. Da platzt es aus ihr heraus. Alle starren sie an. Sie fühlt sich als hätte sie an „Heilgenabend in einer vollbesetzten Kirche während der Predigt laut gefurzt“. Ihr Mitstudent gibt ein Kontra das ihr die „Luft aus den Lungen trieb“.

Szenen wie diese kommen in „Ruf der Leere“ häufig vor. Und als Leser fragt man sich, was das soll. Figurenzeichnung? Die Figuren werden mit Stehsätzen wie „sie führt keine Beziehung, die hält sich Haustiere“ oder „einen Menschen der mit einen Verstand gesegnet war, wie es ihn nur selten gab“ beschrieben. Viel mehr ist da nicht. Die versprochene Konfrontation mit dem alten Mann findet erst ab etwa der Hälfte des Romans statt.

Zuvor werden in einer Moral und Ethik Vorlesungen werden zwar interessante Fragen gestellt. Aber mehr als ein Kratzen an der Oberfläche findet da nicht statt. z.B. scheint niemand der Figuren Brechts Dreigroschenoper oder „Against Empathy“ von Paul Bloom zu kennen. Daher erinnert das Seminar eher an einen Philosophie-Oberstufen Leistungskurs.

Ab dem Auftritt des alten Mannes nimmt die Geschichte aber zumindest fahrt auf. Sie entwickelt sich jedoch komplett anders als erwartet und vermag zu überraschen. Neben einen starken Anfang bietet das Buch auch ein spannendes Ende. Die Grundidee ist gut. Der Spannungsbogen ist auch hoch. Es gibt interessante Konfrontationen und durchaus groteske Szenen. Aber mich hab das Buch nicht ganz abgeholt.

Aufgrund des schönen düsteren Covers und der Inhaltsbeschreibung hab ich ein düsteres Drama erwartet. Bekommen habe ich einen Thriller gemischt mit ein wenig Coming of Age. Das Buch hat Potential, verschenkt aber leider auch viel davon.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Anreize zum Innehalten

Wie fühlst du dich? von Axel Hacke

Auf lockere, humorvolle und leicht persönliche Ebene nähert sich Axel Hacke dem Thema inneres Gefühlsleben. Dazu greift er auf unzählige Zitate zurück, aus Kunst, Literatur, Philosophie, Psychologie, Neurowissenschaften sowie Soziologie. Der Autor hat seine Hausaufgaben gemacht und es entsteht ein Umfangreiches Bild, das immer wieder neue Perspektiven eröffnet und zum Reflektieren einlädt.

Aber das einem aufgrund der Flut an geballter Information auch leicht überfordern kann.

Hacke ist ein wunderbarer Schriftsteller, ich habe es genossen das Buch zu lesen. Auch die positive, hoffnungsvolle Grundstimmung die das Buch vermittelt, hat mir sehr gut gefallen.

Wobei es manchmal schwer fällt, Autor von Werk zu trennen. Hacke schreibt aus einer privilegierten Position und als junger Mensch, der noch mit Unsicherheiten zu kämpfen hat, kann man sich durchaus vor den Kopf gestoßen fühlen. Aber auch diese werden gute Punkte im Buch finden können.

Was bleibt ist ein Buch zum immer wieder lesen und neu entdecken. Zum Reflektieren und eines das Hoffnung schenkt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Wunderschönes Buch, das sich schwer einordnen lässt

Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge von Oßkar; Malte Zierden; Amia von Arenberg

Auf dem Buchrücken wird bereits angedeutet, dass das Buch sich in keine Schublade stecken lässt. „Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge“ ist kein typisches Kinderbuch und richtet sich meiner Meinung nach eher an ein älteres Publikum.

Dies liegt nicht nur an der Schwere der Thematik. Wobei man den Autoren zugutehalten muss, dass sie sich der Thematik sehr sanft annähern.

Lediglich die letzte Seite gab mir emotional einen Schlag in die Magengrube.

Die Geschichte beginnt noch sehr ruhig und es wird anfangs Wert auf verspielte Details gelegt. Alles genau erklärt, wie man es von Kinderbüchern kennt. Doch dann kippt die Geschichte und die Ereignisse überschlagen sich. Und es wird leider etwas konfus. Zudem setzt die Geschichte auf sehr viel Symbolik und ist etwas abstrakt. Für kleine Kinder noch etwas schwer zu begreifen. Sehr einfach zu begreifen ist hingegen das Thema Freundschaft, das auch immer wieder durchklingt.

Besonders gefallen haben mir die Zeichnungen und das Layout. Das gesamte Buch strahlt etwas unglaublich Sanftes aus. Selbst der Umgang der Figuren miteinaner ist von Verständnis und Sanftmut geprägt. . Für Erwachsene Leser kann diese heile Welt aber auch schnell mal zuviel des Guten werden.

Fans detailverliebter Bilder kommen jedoch auf ihre Kosten.Die ganze Aufmachung des Buches ist hochwertig. Es fühlt sich unglaublich gut an über den Einband und die Seiten zu streichen. Bzw. sehr sanft darüberstreicheln.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Tolle Idee und liebevolle Verarbeitung

Mein großes Magnetbuch - Das machen wir am Abend von Aurelia Streck

Es sind die kleinen Details mit denen das Magnetbuch von Ravensburger in ganzer Linie überzeugt. Die Spiralbindung die es ermöglicht die Seite trotz sich im Buch befindlichen Magneten gut zu schließen. Die großen Magneten, die selbst von kleinen Kinderhändchen gut gehalten werden könne. Und natürlich die detaillierten, liebevollen Zeichnungen.

Das Buch ist hochwertig und macht auch Eltern Freude.

Im Text werden Kinder animiert an der Abendroutine von Juna und Nico mitzuhelfen. Dazu gibt es genaue Vorgaben, wo welcher Magnet hinkommt. Die Kinder müsse also mitdenken und kleinere Anweisungen befolgen. Hat mit meinem Zweijährigen jetzt so semi gut geklappt. Aber ich bin mir sicher, das wird noch kommen. Und die Magnete an sich haben meinen Sohn sehr gut gefallen.

Auf der letzten Seite kann man sich seine eigene Abendroutine zusammenbauen. Also zumindest die Abfolge festlegen. Auch das ist eine super nette Idee und kann beim festigen von Routinen helfen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Kann der Vogel das Baby mitnehmen?

Ich hab dich ganz genauso lieb von Keira Knightley

In letzter Zeit wurde es etwas still um Keira Knightley. Galt sie einst als eine der am besten bezahlten Schauspielerinnen Hollywoods, überrascht sie nun mit einem sehr persönlichen Projekt, einem Kinderbuch. Das Buch ist komplett aus Knightleys Hand, selbst die Illustrationen stammen von ihr. Als Inspirationsquelle dienten ihre Töchter, denen das Buch auch gewidmet ist.

Im englischen trägt das Buch den mehrdeutigen Titel „I love you just the same“, der mir eine Spur besser gefällt als der deutsche Titel. Es geht um das sensible Thema das ein Geschwisterchen in das Leben eines Einzelkindes tritt und ab dem Moment alles anders ist. Mama hat fast nur mehr Zeit für das Baby und die namenlose Ich-Erzählerin ist verständlicherweise eifersüchtig. Der Anfang der Geschichte ist traurig und düster gehalten. Auch der Rest der Geschichte hat teils gruselige Elemente. Natürlich nicht Brüder Grimm Level, aber für ganz kleine Kinder ist es nicht geeignet. Wobei immer klar gemacht wird, dass das Abenteuer nur ein Traum ist.

Das Buch hat etwas kunstvolles und richtet sich eher an Leute die Werke wie „Alice im Wunderland“ mögen. Die Illustrationen sind etwas besonderes. Alles andere als perfekt und glatt gebügelt mit einem „hand-made“ Touch. Oft auch intim. Nicht alle sind gleich gut gelungen, aber sie sind in sich stimmig. Das ganze Buch hat einen eigenen, besonderen Charme.

Besonders gefallen hat mir, dass die kindlichen Gefühle der namenlosen Ich-Erzählerin ernst genommen werden. In einem Interview erzählte die Autorin, dass sie durch die Frage ihrer Tochter, ob nicht ein Vogel das Baby mitnehmen kann, inspiriert wurde. Ja, Kinder können sehr direkt sein.

Mich persönlich hat es dazu inspiriert einen neuen Blickwinkel auf meine eigene Kindheit zu wagen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Schön gestaltetes Buch für kleine Abenteurer

Ins hohe Gras von Trevor Noah

Erst einmal wow: Das Einband und die Verarbeitung sind zauberhaft. Die Bilder von Sabina Hahn sind wunderschön und passen gut zur Geschichte. Die ganze Aufmachung erinnert mich ein wenig an „Geschichten aus den Muckligwald“, sogar das für das Cover gewählte Bild sieht ähnlich aus. Nebeneinander im Bücherregal machen die beiden Bücher wirklich etwas her.

Trevor Noah gelingt es mühelos die Gefühl- und Gedankenwelt eines kleinen Kindes einzufangen. Die Kinderlogik lädt zum Schmunzeln ein. Die Geschichte selbst wirkt teils etwas altbacken. Auch wenn das Marketing etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich doch eher um ein Kinderbuch.

Ja, es mangelt nicht an klugen Sätzen und Lebensweisheit. Ein wenig hat das Buch mich an „Der kleine Prinz“ von Antione de Saint-Exupéry und "Alice im Wunderland" erinnert. Es geht um Toleranz und darum, auch einmal andere Sichtweisen zuzulassen.

Ich habe mich nach dem Hype um das Buch und dem tollen Vorwort irgendwie mehr erwartet. Wie gesagt, das Buch ist an sich toll und wunderschön, die Geschichte trotz einfühlsamer Erzählweise und netten Ideen, etwas flach. Aber für meine Kinder ist das Buch, wenn sie mal älter sind, sicher toll.

In Interviews gibt der Autor an, dass er mit dem Buch das innere Kind der erwachsenen Leser ansprechen wollte. Ich war als Kind aber tatsächlich anders als die Figur im Buch, viel ängstlicher und hätte mich daher auch nicht ins hohe Gras gewagt. Vielleicht funktioniert das Buch deshalb nicht bei mir.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Ambitioniertes Programm für Jedermann

Hacking Age von Nina Weber; Felix Bertram

Felix Bertram kannte ich vorher noch nicht. Der Mann hat aber einen durchaus interessanten Lebenslauf und schon vieles gemacht. Seinen Werdegang und sein Mindset findet man in dem Buch. Und noch vieles mehr.

Anhand seiner eigenen Geschichte erzählt Bertram, ausgebildeter Arzt und Unternehmer, wie er nach einer Schockdiagnose sein Leben umstellte und versuchte sein in einem Test ermitteltes Alter wieder zurückzudrehen.

Das alles wird sehr persönlich erzählt. Seien wir mal ehrlich: Die meisten von uns wissen um eine gesunde Ernährung, dass sie mehr Sport machen sollten usw. Da bietet das Buch nicht sonderlich viel neues.

Allerdings zeigt Bertram sehr gut, dass es oft einen externen Anstoß braucht, um diese Dinge auch umzusetzen. Außerdem hat er seinen eigenen Weg mit einigen Tricks und vielen Tipps sehr gut beschrieben. Das Buch setzt an der Stelle an, an der es schwer wird. Wie schafft man es die Motivation zu finden, den gesunden Lebensstil auch umzusetzen? Wie schafft man es, nicht in alte, ungesunde Muster zurückzufallen?

Einen Mehrwert bietet auch der medizinische Blick auf viele Themen. Vor allem den Teil über Supplements fand ich extrem erhellend.

Natürlich kann man argumentieren, dass der Autor sehr privilegiert ist und sich nicht jeder stundenlange Radtouren und eine Sauna im Keller leisten kann. Aber darum geht es nicht. Die meisten von uns hätten durchaus Zeit und Ressourcen gesünder zu leben.

Das Buch, das Bertram zusammen mit der Redakteurin und Autorin Nina Weber veröffentlicht hat, liest sich verdammt gut. Der Mix aus persönlicher Biographie, Gesundheitstipps und einer Personal Journey macht Spaß und inspiriert. Es wird auch nicht von oben herab geschrieben, Bertram erwähnt immer wieder, dass es ihm klar ist, dass er privilegiert ist. Und das nicht jeder in Früh in den Garten raus kann erst mal Kraft tanken. Zudem wird kein Hehl daraus gemacht, dass Gesundheit auch eine Geldfrage ist.

Das Buch macht auch klar, dass man seinen eigenen Weg finden muss. Jeder hat seine eigenen Herausforderungen auf den Weg zu einem gesunden, längeren Leben. In meiner Generation sehe ich beispielsweise viel häufiger Leute die zu viel Zeit auf Social-Media verbringen als solche die Rauchen und Trinken. Aber die Herausforderungen sind im Kern die gleichen. Und seien wir mal ehrlich: Mit vielen Dingen hat Bertram einfach recht. Will man sich gesund ernähren, darf man einfach keine Chips und Süßigkeiten mehr kaufen. Vor allem nicht auf Vorrat.

Für mich persönlich könnten die Selbstreflexionen und Selbst-Countability Mechanismen die im Buch vorgestellt werden, ein Game-Changer sein. Bei mir ist tatsächlich Sport aktuell die größte Stellschraube.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Bis zur Unendlichkeit und darüber hinaus..

Aus! Die Wissenschaft vom Ende von Science Busters

Nicht einmal das Ende des Maya-Kalender konnte sie aufhalten: Rechtzeitig vor Weihnachten haben die Science Busters ihr neuestes Werk herausgebracht.
Das Buch mit dem auffallend kurzen Titel „Aus“ bietet sich ja geradezu an schön verpackt unter dem Weihnachtsbaum verschenkt zu werden. Denn was würde besser passen zu den Familienfeiern als sich über Ewigkeitschemikalien, die Frage wie schwer ein Meteorit sein muss um alles Leben auf der Erde, oder zumindest die Menschheit auszulöschen und dergleichen debattieren.

Ansonsten kann man ja bei Familienstreitereien das Buch in die Höhe halten und auf den Titel zeigen.

Das Team um Martin Puntigam beschäftigt sich mit allen möglichen Fragen zum Thema Ende. Von der End-To-End Verschlüsselung, über Long Covid bis hin zu der Frage wie Chat-Gpt zum Auslöschen der meisten bekannten Lebensformen beitragen könnte ist alles dabei was das Herz des Nerds und Weltuntergangsfans begehren könnte.

Auch wenn Heinz Oberhummer und Werner Gruber nicht mehr mit von der Partie sind, ist das Buch immer noch sehr Astrophysik lastig. Selbst jemand der die Sience-Pasters seit Jahren nicht mehr verfolgt findet rasch wieder rein in die altbekannte und bewährte Mischung aus unnützen Wissen, fundierte Wissenschaft und österreichischen Humor.

Lediglich die Politikbezüge empfand ich teils etwas too much. Ein Leser der mit der österreichischen Innenpolitik der letzten Jahre nicht vertraut ist, wird sich sicherlich ein paar Mal am Kopf kratzen, weil er die Anspielungen nicht verstehen kann. Oder diese einfach überlesen. Auch wenn Jugendliche in ein paar Jahren das Buch lesen, werden sie oftmals nur Bahnhof verstehen. Ich kenne das noch aus meiner Kindheit und fand es immer seltsam, wenn ein Buch durch sowas outdated wirkt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen

Unheimlicher Auftakt einer Reihe

Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Am Buchrücken wird bereits Werbung für Band 2 gemacht. „Sternengrab“ heißt dieser. Auch wenn „Flammenrad“ als in sich geschlossenes Abenteuer konzipiert ist, hätte ich durchaus Lust auf Band 2. Mein Neffe auch.

Streckenweise erinnert Kristina Ohlssons Roman an Stephen King. Ein mysteriöser Fremder, ein geheimnisvolles Riesenrad, ein abgeschnittener, kleiner, unheimlicher Ort, an dem die Geschichte spielt…

Ohlsson setzt in ihrem Buch auf psychologischen Horror.

Das durchaus effektiv. Es gibt allerdings eine Szene, die für sensible Kinder und jugendliche eventuell nicht geeignet ist. Die in der die Großmutter von brennenden Babys im Zusammenhang mit dem Riesenrad spricht.

Probleme wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, ein neues Baby, Geldsorgen und sogar Demenz werden durchaus kindgerecht erzählt. Ja, das Buch ist gruselig, aber viele Kinder mögen sowas. Und ich muss zugegeben, dass die Wolfgang und Heike Hohlbein-Bücher die ich und meine Freunde als Kinder gelesen haben, streckenweise brutaler waren.

Die Spannung ist hoch, daher können sich auch ältere Leser unterhalten fühlen. Für Leute die gruselige Kurzgeschichten und Creepypasta mögen eine Empfehlung. Auch für Kinder ab 12, die gerne unheimliche Geschichten lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tinten_fischchen