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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

Gefährliche Mischung

Die versteckte Apotheke von Sarah Penner

London im 18 Jahrhundert, Nella hat die Apotheke ihrer Mutter übernommen. In einem geheimen Hinterzimmer mischt sie auf Bestellung auch Gift mit denen Frauen ihren ungeliebten Ehemann loswerden können. So kommt auch die erst 10 jährige Eliza eines Tages mit der Bestellung ihrer Herrin in die Apotheke.

USA in der Gegenwart, Caroline möchte mit ihrem Ehemann den 10-jährigen Hochzeitstag in London verbringen. Doch kurz vor der Reise kommt es zu einem Streit und Caroline fliegt am Ende alleine. Beim Suchen im Schlamm stößt sie auf ein kleines Fläschchen und stößt unverhofft auf die Spuren von Nella.

Das Setting ist auf alle Fälle eine sehr interessante Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart, klar getrennt durch die Überschriften der Kapitel. Teilweise wirkt die Suche nach den historischen Spuren etwas konstruiert und auch an den Haaren herbeigezogen und auch die Geschehnisse in der Vergangenheit sind nach einer Weile sehr übertrieben.

Durch den abwechslungsreichen Schreibstil war es dennoch eine gute Lektüre.

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Was es heißt ein Mensch zu sein

Der Mann, der vom Himmel fiel von Walter Tevis

Wie aus dem Nichts taucht Thomas Jerome Newton in Kentucky auf mit der Mission seine Heimat zu retten. Der Fremde ist ein eigenartiges Wesen und wirkt kaum menschlich. Dennoch findet er Freunde und es gelingt ihm viel Geld zu verdienen den er möchte seinen Heimatplaneten retten der durch Dürreperioden zu einem Ödland geworden ist.

Trotz aller theoretischer Vorbereitung auf seinen Einsatz fällt es ihm am Ende schwer als Mensch zu leben und er verfällt bald in eine Depression aus Einsamkeit und Alkohol.

Ich kannte weder den Schriftsteller, Walter Tevis noch das Buch und war überrascht, einen Science Fiction Roman aus dem Jahre 1988 vorzufinden mit erschreckender Realität zur heutigen Zeit.
Der Schreibstil ist literarisch und erzählt von der typischen amerikanischen Mittelschicht aber auch den Visionen der Wissenschaft.

Das Cover ist typisch für Bücher des Diogenes Verlages recht einfach gestaltet mit der Abbildung eines schwebenden Menschen in der Galaxy

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Silberstreif am Horizont

Ich bin Joy von Jenny Valentine

Joy ist es gewohnt in der ganzen Welt zu wohnen. Mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester waren sie schon an den exotischsten Orten. Doch nachdem ihr Großvater einen Unfall hatte, ziehen sie zu ihm ins Haus und die beiden Kinder sollen das ersten Mal in ihrem Leben in eine Schule.

Während die eine bestens zurecht kommt, bleibt Joy als unbeliebter Einzelgänger zurück.

Sie flüchtet sich unter die große Eiche die auf dem Schulhof steht. Dort trifft sie auf Benny und findet erstmals einen Gleichgesinnten. Als sie erfahren, dass die Eiche gefällt werden soll um Platz für eine neue Schule zu machen, beschließen die beiden die Eiche zu retten. Ihre Aktion gefällt nicht jedem doch sie erreichen ihr Ziel.

Eine schöne Geschichte, kindgerecht erzählt in der es auch um das Anderssein und Naturschutz geht. Auch für ältere Kinder ein nettes Buch.

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Ein Jahrhundert

Violeta von Isabel Allende

Violeta del Valle wird als einziges Mädchen der Familie während der Spanischen Grippe geboren und ist sehr wild und ungezogen. Erst ein irisches Kindermädchen kann sie bändigen und wird bis zum Schluss ihre Vertraute bleiben. Der Vater ist ein Geschäftsmann dessen gewagte Geschäfte während der Weltwirtschaftskrise aber nicht mehr aufgehen.

Als letzte Konsequenz wählt er den Selbstmord. Die Familie findet Zuflucht im Süden des Landes wo sie unerkannt ein neues einfaches Leben aufbaut.

Als langen Brief erzählt Violeta ihrem Enkel Camilo die Ereignisse ihres Lebens, ihrer Familie und ihre Liebschaften. Aber auch die politischen Unruhen in Südamerika sind immer wieder Thema. Ein Wechsel zwischen Diktatur und Demokratie. Ein typischer Roman von Isabel Allende nach dem Geisterhaus. Der Schreibstil blumig und lebhaft. Am Ende wird es etwas pathetisch wenn Violeta am Ende ihres Lebens während der Coronakrise im Jahre 2020 auf ihr Leben blickt, wer ihr noch geblieben ist und welchen Weg ihr Enkel eingeschlagen hat.

Man kann herrlich eintauchen in die Geschichte und den Alltag einen Moment vergessen. Ich habe es fast bedauert das es zu Ende war

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gefährlicher Podcast

Das Letzte, was du hörst von Andreas Winkelmann

Sarah liebt den Podcast des Frauenflüsterers Marc Maria Hagen und möchte nicht eine Folge verpassen. Ihrem Freund passt das gar nicht.
Roya ist auf dem Weg zu einer Bekannten die ihrem Leben ein Ende setzen will und Roya eine SMS schickt. Durch die Ablenkung fährt sie gegen einen Baum.

Carola Barreis macht sich auf den Weg zu dem Unfallort und verspricht Roya nach der Bekannten zu suchen.

Doch sie findet nur eine Frau erhängt an einem Baum mit Ohrhörern aus denen der Podcast Hörgefühlt läuft. Neugierig macht sie sich auf die Suche was hinter diesem geheimnisvollen Podcast steckt von dem so viele angetan sind.

Die einzelnen Kapitel und verschiedenen Handlungsstränge machen es einem anfangs nicht leicht den Überblick zu behalten. Am Ende wird ein grausames Geheimnis gelüftet die Motive der Morde jedoch nicht komplett aufgeklärt.

Der Schreibstil ist packend, eine Grundspannung lässt einem immer weiter lesen und teilweise gruseln. Trotzdem kommt dieses Buch nicht an andere Bücher von Andreas Winkelmann heran.

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Sommer im Strandbad

Die Freundinnen vom Strandbad von Julie Heiland

3 junge Mädchen verbringen fast jeden freien Nachmittag im Strandbad am Müggelsee. Ein Badeunfall bringt die drei zusammen und sie werden beste Freundinnen für die nächsten Jahre.

In kurzen Kapiteln aus Sicht der drei Mädchen wird ihr Lebensweg aufgezeigt. Betty, die Tochter des Strandbad Besitzers träumt von einem Leben als Schauspielerin, Clara träumt von einer Zukunft als Kosmonautin doch die Eltern sind keine Parteianhänger.

Martha's Eltern sind treue Parteimitglieder und sie selbst eifrig in der FDJ möchte Lehrerin werden. Gemeinsam erleben sie ihre Jugend Ende der 50er Jahre in der noch jungen DDR. Claras Träume zerplatzen als sie der Schule verwiesen wird. Betty lernt einen Regisseur kennen den sie am Ende heiratet. Und Martha erfährt eine große Lüge ihrer Eltern.

Der Schreibstil ist recht einfach, man findet sich sofort in die Personen ein und erlebt mit ihnen den scheinbar nicht enden wollenden Sommer am Müggelsee. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil mit dem man es sich im Sommer im Garten gemütlich machen kann.

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Villa Ohnsorg

Morgen kann kommen von Ildikó von Kürthy

Ruth ist eine Frau im Hintergrund, verheiratet mit einem bekannten Schauspieler der vermeintlich nur das Beste für sie wünscht. Diese Rolle hat sie zu einer Ja-Sagerin werden lassen die eigene Zweifel längst über Bord geworfen hat. Nach dem Tot der geliebten Mutter von Karl Stephan möchte dieser überraschend eine Auszeit mit Digital-Detox nehmen.

Für Ruth bricht eine neue Zeit an die jäh aus den Fugen gerät als sie in einem Drogeriemarkt ein vergessenes Foto entdeckt. Vollkommen überstürzt macht sie sich auf den Weg nach Hamburg wo ihre Schwester in dem großen Haus der Großeltern lebt. Die beiden haben sich bei Ruths Hochzeit verkracht und seitdem kein Wort miteinander gesprochen.

Dies ist mein erstes Buch von Ildiko von Kürthy und der Einstieg fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil locker und beschwingt, die Personen gut eingeführt. Dann drehte sich das Blatt und es wurde etwas verwirrend, angefangen von den Namen der Schwestern.
Die Geschichte erscheint mir doch sehr konstruiert mit vielen Wendungen und ohne richtigen roten Faden. Das Ende erschien mir dann wie eine bessere Comedy.

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Schöne Freunde

Freunde. Für immer. von Kimberly McCreight

5 vermögende Freunde aus College Tagen treffen sich nach Jahren zu einem Junggesellen Abschied in einem Wochenendhaus in den Catskill Mountains. Außerdem wollen sie einen der Freunde überzeugen in eine Entzugsklinik zu gehen nachdem dieser ausgelöst durch den augenscheinlichen Selbstmord seiner Freundin.

Kaum angekommen verschwinden 2 Freunde und die Polizei findet später den Wagen mit einer Leiche darin. Leider ist das Gesicht derart zertrümmert, dass eine Identifikation schwierig ist. Der andere bleibt spurlos verschwunden.

Bei den Ermittlungen dabei ist Julia die durch ein ähnliches Schicksal emotional sehr belastet ist. Man merkt schnell, dass in der Welt der Reichen und Schönen auch nicht alles Gold ist was glänzt. Jeder scheint Dreck am Stecken zu haben. Bis zum Schluss bleibt die Spannung hoch während die Auflösung etwas konstruiert wirkt.

Das Buch ist aus Sicht der einzelnen Freunde und Detective Julia Scout geschrieben. Daneben gibt es Kapitel aus einer Zeit 2 Wochen vor dem Wochenendausflug. Durch die vielen Personen dauert es etwas bis man in die Geschichte hereinkommt und die Charaktere der einzelnen Personen sind einem nicht immer sympatisch.

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Glück ist nicht käuflich

Schlaflos auf Sylt von Claudia Thesenfitz

Zitat aus dem neuesten Glücksroman von Claudia Thesenfitz Merle freut sich darauf ihren 50 Geburtstag mit ihren Eltern ganz ruhig auf der Insel Sylt zu verbringen. Frisch getrennt von ihrem Freund, ihre Geschwister beruflich unterwegs und auch im Freundeskreis hat niemand Zeit. Doch sie hat die Rechnung ohne ihre Eltern und Schwestern gemacht die unter der Hand eine riesige Geburtstagsparty organisiert haben.

50 Freunde aus der Vergangenheit und Gegenwart tauchen so auf.

Die Party mit mehr oder weniger albernen Partyspielen nimmt ihren Lauf, teilweise gibt es humorvolle Abschnitte mit peinlichen Entgleisungen aber auch recht vielen Längen und immer den gleichen Dialogen.

Ich habe mich sehr gefreut wieder ein Glücksroman von der Autorin zu lesen von denen mir die letzten sehr gut gefallen haben. Der Schreibstil ist flüssig, sehr lebendig man fühlt sich mitten drin auf der großen Party und doch fehlt mir das gewisse Etwas bei diesem Roman. Alles wirkt sehr aufgesetzt und an den Haaren herbeigezogen.

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Missa Digger

Die Knochenleser - Karibik-Thriller (Digson und Miss Stanislaus ermitteln 1) von Jacob Ross

Michael Digson wird Zeuge als ein kleiner Junge auf offener Straße tot geprügelt wird. Kurze Zeit später besucht ihn der ermittelnde Beamte zu Hause und überredet ihn bei der Polizei anzufangen. Digson lässt sich darauf ein in der Hoffnung auf diesen Weg etwas über den Tod seiner Mutter zu erfahren.

So wird er Constable bei der neu gegründeten Einheit der Verbrechensbekämpfung auf einer Karibik Insel der Kleinen Antillen.
Auch sein Chef, Chilman hat Gründe dem Verschwinden von Personen nachzugehen und gemeinsam mit seiner Tochter kommen sie bald einem großen Fall von Misbrauch auf die Spur.

Der Schreibstil ist nicht immer leicht zu lesen mit dem karibisch englischen Slang der ganz gut umgesetzt wird. Das Buch ist in Ich-Form aus Sicht von Michael Digson geschrieben was mir ganz gut gefällt. Nebenbei erfährt man noch einiges über die Kultur und Religion der Karibik. Teilweise fand ich die Aufklärung recht verwirrend und die Spannung eher mittelmäßig. Auf jeden Fall ein interessantes Setting für einen Kriminalroman bei dem die Betonung für mich auf Roman liegt und nicht auf Krimi.

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