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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ameland:

Museumsbesuch mit Folgen

Henriette Huckepack - Hokus Pokus Fidibus, was ist da im Museum los? von Andrea Lienesch

Im Gegensatz zu ihrer Großtante Martha findet Henriette es im Museum total spannend. Martha nörgelt nur rum bis sie eine geheimnisvolle Steintafel entdeckt. Das Entziffern der Runen hat für Martha unerwartete Folgen und stellt Henriette vor ein Problem.

Wir mögen diese Reihe von Andrea Lienesch mit Henriette sehr.

Sie ist eine tolle Junghexe. Ihr gelingt zwar nicht jeder Zauberspruch, was wir ziemlich witzig finden, aber dafür kann sie exzellent mit ihrem Werkzeug umgehen. Auch die tierischen Begleiter haben wir in unser Herz geschlossen.

In diesem Band lernen wir Barbara, eine Junghexe aus lang vergangenen Zeiten kennen. An der Interaktion zwischen Henriette und Barbara gefällt mir, dass sie gegenseitig von einander profitieren. Barbara ist offen für Erfindungen der Neuzeit und Henriette erkennt den Nutzen von altem Wissen. Die eine Hexe kann Zaubersprüche, die andere hat den Zauberstab und gemeinsam finden sie Lösungen.

Die Geschichte ist spannend, manchmal ein bisschen gruselig, aber auch witzig. Zusammen mit den tollen Illustrationen von Sabine Sauter ein toller Lesespaß für Kinder ab ca. 7 Jahre zum Selberlesen. Ein tolles Extra ist wie immer die Bastelanleitung am Ende der Geschichte.

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Perfektion ist nicht alles

Der beste Garten der Welt von Alice Courtley

Das Stadthörnchen Steve möchte raus in die Natur. Der Wunsch erfüllt sich als er den perfekten Platz für den besten Garten der Welt findet. Beim Herrichten und Gestalten helfen ihm alle Tiere fleißig mit und alle freuen sich schon auf das fertige Werk.

Sehr warmherzig erzählt Alice Courtley die Geschichte von Steve, der lernt, dass Perfektion nicht alles ist.

Wichtiger ist Freundschaft, Empathie und sich gemeinsam an Dingen zu erfreuen. Mich erinnert Steve an eine Nachbarin. Bei ihr darf im Garten kein Blatt auf der Erde liegen und ich habe den Verdacht, dass sie auch mit einem Lineal die Grashalme misst, ob alle gleich kurz sind.

Die vielen farbigen und in verschiedenen Techniken erstellten Illustrationen brauchen wenige bis keine Worte, um die Geschichte widerzugeben. Die ausdrucksstarke Mimik der Tiere gibt die Gefühle der Tiere sehr gut wieder.

Ein unterhaltsames und wundervolles Buch für Kinder ab ca. 3 Jahre, das Werte wie Miteinander, Teilen und sich für Neues offen zeigen in den Mittelpunkt stellt.

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Die Zornnatter richtet sich auf

Die geheime Grotte von Garda von Isabella Archan

Die geheime Grotte von Garda ist der zweite Band mit der Chefinspektorin in Auszeit Edwina Teufel aus Wien. Mit dem entspannten Ausflug nach Garda wird es nichts für Edwina. Zuerst stellt sich ihr ein Hund in den Weg, dann trifft sie auf einen kleinen Jungen in Bedrängnis und vermutet einen Zusammenhang mit einem Weingut.

Dort ermittelt Commissario Alceste zu einem Verbrechen.

Edwina Teufel ist ein sehr interessanter Charakter. Der Umgang mit ihr stellt ihre Mitmenschen vor einige Herausforderungen. Besonders Commissario Alceste kann ein Lied davon singen, denn sie mischt sich immer wieder in seine Ermittlungen ein, liefert ihm zwar Hinweise, bringt sich aber auch wiederholt in Gefahr. Aber wen sie einmal in ihr Herz geschlossen hat, dem ist ihre Loyalität und Hilfe sicher. So lässt sie auch nicht locker, bevor sie das Geheimnis um den Jungen Peppe aufgeklärt hat. Wenn sie dabei Alceste auf die Füße tritt, ist das ebenso.

Ich mag die Figur der Edwina Teufel, die ihren Spitznamen Zornnatter völlig zurecht trägt, sehr. Eine Ermittlerin ohne Befugnis am Gardasee mit Ecken und Kanten. Wie ein Terrier verbeißt sie sich in Fälle, die sie nichts angehen. Aber einmal Ermittler, immer Ermittler trifft bei ihr wohl zu hundert Prozent zu.

Es gibt einige Verdächtige und mindesten genauso viele falsche Fährten und Wendungen, so dass ich sehr lange rätseln durfte. Die Auflösung ist überraschend, aber logisch und es gibt keine offenen Fragen.

Mich hat der spannende Krimi gut unterhalten und die bildhaften landschaftlichen Beschreibungen ließen Bilder vom Gardasee vor meinem inneren Auge entstehen. Am liebsten hätte ich sofort meinen Koffer gepackt und wäre losgefahren. Im Moment sind alle Verbrecher ja auch aus dem Verkehr gezogen.

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Turbulenter Kinderkrimi

Penny - Rettet den Ponyhof von Thomas Brezina

Als Penny mit dem Hengst Sturmwind vor einem Unwetter Schutz auf dem Ponyhof sucht, hat sie ein komisches Gefühl. Dieses bewahrheitet sich als kurz danach feststeht, dass die Ponys vergiftet wurden. Wer oder was steckt dahinter?

Penny ist ein engagiertes und mutiges Mädchen. Sie versucht nicht nur die Attentate auf die Ponys aufzuklären, sondern sich gleichzeitig noch um eine Hundemama mit fünf Welpen zu kümmern, die ihr unverhofft anvertraut werden.

Aber auch sonst ist bei Familie Mossburger im Moment viel los. Ein Junge, der nicht mehr spricht zieht vorübergehend bei ihnen ein und dann kommt noch Verwandtschaft auf einen Überraschungsbesuch. Alles sehr aufregend, aber die Rettung der Ponys steht an erster Stelle und davon lässt sich Penny auch nicht abbringen, selbst dann nicht als sie und ihre Lieben bedroht werden. Puuh, für mich war das schon beim Lesen etwas viel Aufregung.

Zum Glück hat Penny ihre Familie und Freunde an ihrer Seite. Zusammen decken sie nicht nur das Geheimnis um den Angriff auf die Ponys auf, sondern auch noch ein weiteres.

Der Schreibstil ist locker, kindgerecht und lässt sich sehr flüssig lesen. Aufgrund der vielen tierischen Protagonisten, dürften sich besonders Pferde- und Hundefans von dieser Geschichte angesprochen fühlen. Das Cover wird sicher eher Mädchen ansprechen, aber meiner Meinung nach kommen bei der Geschichte auch Jungs sowie Leser, die nicht ganz so begeisterte Hunde- oder Pferdefans sind auf ihre Kosten.

Thomas Brezina hat einen spannenden und turbulenten Kinderkrimi geschrieben, in dem Mut, Freundschaft und Tierwohl eine Rolle spielen.

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Rätseln, staunen, lernen und ganz viel Spaß haben

DUMONTs Fantastische Rätselreise Auf Deutschlandtour von Stefan Heine

Bei dieser fantastischen Rätselreise durch ganz Deutschland kommt keine Langeweile auf. So vielfältig wie das Land mit seinen Städten, Bauten und berühmten Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Rätsel. Bei Quizfragen, Sudokus, Bilderrätseln, Buchstabenwald, Labyrinthen, Rätselgeschichten, Schüttelworten, Zuordnung historischer Daten und noch vielem mehr kann man sein Wissen testen und erweitern.

Bei einigen Aufgaben müssen die grauen Zellen ordentlich angestrengt werden. Sollte man wider Erwarten nicht auf die Lösung kommen, darf man hinten im Lösungsteil nachschauen.

Ich war erschrocken darüber was ich alles nicht wusste. Nicht grinsen! Oder kennt ihr z. B. das Jahr, in dem im Bonner Stadtteil Friesdorf eine jahrhundertealte römische Fußbodenheizung entdeckt wurde oder warum die Nürnberger Würstchen so klein sind? Na also! Ist aber doch toll, wenn man hinterher schlauer ist.

Ein abwechslungsreicher Zeitvertreib auf langen Auto-, Flug- oder Zugreisen, für Regentage oder einfach mal so, weil man gerade Lust darauf hat. Besonders gut gefällt mir, dass es auch Rätsel gibt, die für Kinder geeignet sind.

Dieses Buch ist ganz nach meinem Geschmack, denn ich löse gerne Kreuzworträtsel und Sudokus oder brüte über kniffelige Fragen. Und hier kann ich sogar noch mein Wissen über deutsche Geschichte, Persönlichkeiten, Städte und Bauwerke erweitern. Daumen hoch für diese Idee aus dem DUMONT-Verlag.

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Unheimlicher Lost Place

Möwen, Seegang, falsche Fährte - Anni Gade und die Fördemorde von Inga Schneider

Bewertet mit 4,5 Sterne

Nele sucht nach einem passenden Bild für einen Fotowettbewerb mit dem Thema Lost Places. Die alte verlassene Mühle am Stadtrand von Flensburg scheint ihr dafür der perfekte Ort. Statt Lost Place gibt es plötzlich eine Lost Person, denn Nele geht zwar in die Mühle, kommt aber nicht wieder heraus.

Sie ist wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für ihre Freundin Anni.

Ich bin durch dieses interessante und detailreiche Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Im Vordergrund der Flensburger Förde sieht man eine Mühle, einen Fotoapparat und einen Erpel. Allein diese Zusammenstellung macht neugierig, auch wenn man noch nicht weiß, wie das alles eine Rolle spielen wird.

Mir gefiel der locker-leichte und flüssige Schreibstil von Inga Schneider. Auch ihre Protagonisten konnten mich überzeugen. Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen. Die ambitionierte Nele, die mit dem Gewinn des Fotowettbewerbs endlich eine Karriere als Fotografin starten möchte. Und natürlich ihre Freundin Anni, die sich selbst auf die Suche nach Nele begibt und dabei selbst in Gefahr gerät. Kommissar Jan Christiansen versucht gleichzeitig Nele zu finden und Anni von ihren Ermittlungen abzuhalten, ein schwieriges Unterfangen. Aber auch die Nebenfiguren sind interessant und gut gezeichnet. Meine Lieblingsfigur ist aber eindeutig der Erpel Hugo.

Obwohl ich sehr oft im Norden Urlaub mache, gehört die Flensburger Förde noch zu meinem weißen Fleck in der Karte. Mir gefiel, dass norddeutsches Flair durch Dialekt und Beschreibungen Einzug in die Geschichte gehalten hat und dadurch für noch mehr Authentizität sorgte.

Ein Küsten-Cosykrimi, der unblutig daherkommt, spannend und sehr unterhaltsam ist.

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Auch Umwege können ans Ziel führen

Die Krabbenfischerin - Das Erbe der Küste von Danela Pietrek

Bewertet mit 4,5 Sternen

Runa Hansen stammt aus einer Krabbenfischerfamilie, die auf der Krummhörn ansässig ist. Sie lebt mit ihrem 17-jährigen Sohn in Hamburg und ist beruflich sehr erfolgreich. Dann erreicht sie die Nachricht, dass ihr ältester Bruder verunglückt ist. Nach dem Tod des Erben steht der Familienbetrieb vor dem Aus.

Es stehen schwerwiegende Entscheidungen innerhalb der Familie an.

Die Geschichte der Familie Hansen wird von Danela Pietrek sehr realistisch beschrieben. Es kommen nicht nur die interfamiliären Konflikte zur Sprache, sondern auch die Schwierigkeiten, mit denen die Krabbenfischer zu kämpfen haben. Schwierigkeiten wie gesetzliche Vorgaben, technischer Fortschritt und veränderte Klimabedingungen, die sich auch auf das Leben in der Nordsee auswirken. Ich fand den Einblick in das Leben und die Arbeit von Krabbenfischern sehr interessant.

Ihre Charaktere sind lebendig, tief und authentisch beschrieben und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte weiter. Als absoluter Nordseefan haben mir die Beschreibungen der Landschaft, der Orte und des Klimas sehr gut gefallen, besonders da ich schon mehrmals an den Schauplätzen Urlaub gemacht habe. Meine Sehnsucht nach Norddeutschland und der Nordsee wurde beim Lesen immer schlimmer.

Ein wunderschöner Roman voller Emotionen rund um den langsam aussterbenden Beruf der Krabbenfischer.

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Familienurlaub voller neuer Erkenntnisse

Andere nennen es Urlaub von Franka Bloom

Die alleinerziehende Netti kann sich und ihren Sohn gerade so über Wasser halten, aber jetzt wird ihr der Job im Call-Center gekündigt. Hinzu kommt die Trauer um die kürzlich verstorbene Mutter und der Stress mit dem fast achtzigjährigen Vater. Da kommt das Angebot für einen kostenlosen Urlaub incl.

Mitfahrgelegenheit nach Italien gerade recht. Aber nun will der Vater unbedingt mit.

Was als humorige Geschichte beginnt, entpuppt sich im weiteren Verlauf als tiefgründige Familiengeschichte. Jedes Familienmitglied, Vater Bruno, die Töchter Netti und Ellen sowie der Enkel Luis, hat ein eigenes Päckchen neben der Trauer zu tragen. Auch in den Beziehungen untereinander gibt es ausreichend Konfliktpotential, Konflikte die teilweise schon lange schwelen. Hinzu kommen die Eskapaden von Bruno, die für Aufregung sorgen.

Der Schreibstil von Franka Bloom ist locker und lässt sich flüssig lesen. Ihre Charaktere sind gut gezeichnet und kommen sehr authentisch rüber. Ich kann mir diese Familie mit ihren Problemen im wirklichen Leben genauso vorstellen.

Obwohl ich nicht mit diesem Tiefgang gerechnet habe, hat mir der Roman sehr gut gefallen, vielleicht aber auch gerade deshalb.

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Wendungsreicher Psychothriller

Meine tote Schwester: Psychothriller von Catherine Shepherd

Mia hat aus ihrem Zimmer einen direkten Blick zu der seit Jahren leerstehenden Nachbarvilla, in der vor elf Jahren ihre Schwester starb. Jetzt zieht eine alleinerziehende Mutter mit ihrem jugendlichen Sohn dort ein und die Vergangenheit erwacht.

Für mich ungewohnt, stehen bei diesem Buch Jugendliche im Mittelpunkt und die Ermittler tauchen nur sporadisch als Randfiguren auf.

Überraschenderweise habe ich sie auch gar nicht vermisst. Ob das auch bei den Folgebänden der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Wäre aber mal eine Reihe, die nicht an einem Ermittler oder Team festgemacht ist.

Wie von Catherine Shepherd gewohnt, beginnt es direkt spannend und schon der Prolog hat mir eine Gänsehaut beschert. Es folgen weitere Gruselmomente, viele Verdächtige und ebenso viele Wendungen. Bei einem durchgehend hohen Spannungsbogen klären sich viele Fragen erst zum Schluss. Auch wenn die kurzen Kapitel es mir ermöglicht hätten, Pausen einzulegen, so fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Nur noch ein Kapitel, ach ich schaffe noch schnell ein weiteres sorgte für wenig Schlaf.

Mir hat der Auftakt zu dieser neuen Reihe von Psychothrillern sehr gut gefallen und ich freue mich auf mehr aus der Feder von Catherine Shepherd.

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Einfach mal raus und entspannen

52 kleine & große Eskapaden in Deutschland - Für die Seele von Cornelia Jeske; Elke Weiler; Sylvia Pollex; Stefanie Sohr; Andrea Lammert; Alexandra Schlüter; Ann Baer; Aylin Krieger; Sybille Baecker; Oliver Gerhard; Katrin Jäger; Marion Hahnfeldt; Rebecca Schirge; Jutta M. Ingala; Inka Chall; Laura Schneider; Silke Kuri; Jana Zieseniß; Julia Patzenhauer; Magda Lehnert; Sandra Kathe; Alexandra Lattek; Jessica Niedergesäß; Loni Liebermann; Barbara Riedel; Christine Röhling; Michelle Fiedler; Sonja Anwar; Thomas Diehl; Nina Loos; Sarah Uhrig; Verena Mog; Melanie Wolfmeier; Nadine Ormo; Sinja Stiefel; Elisabeth Wein; Yvonne Weik; Barbara Kettl-Römer; Saskia Niedermeier; Sonja Hoffmann; Siiri Klose

Seit mein Mann und ich im (Un)Ruhestand sind, gönnen wir uns immer mal wieder kleine oder größere Auszeiten, aber möglichst abseits vom Trubel. Inspirationen erhoffte ich mir von diesem Reiseführer von DUMONT. Ich wurde nicht enttäuscht, sondern ganz im Gegenteil! Ich fand nach den Regionen Norden, Mitte und Süden aufgeteilt 52 Vorschläge für Ausflüge und Miniurlaube.

Egal ob zu Fuß, per Rad oder mit dem Boot alle Orte versprechen eine besondere Auszeit, Erholung und Lebensfreude. Mal etwas Neues entdecken oder ausprobieren oder auch einfach nur entspannen in der Natur oder beim Yoga, alles ist möglich.

Jedem Vorschlag wurden vier informative Seiten gewidmet. Die Routenbeschreibung, die auch auf einem Kartenausschnitt eingezeichnet ist, beinhaltet neben Aussichtspunkten, Sehenswürdigkeiten auch Einkehrmöglichkeiten. Anhand der schönen Fotos konnte ich mich direkt von der landschaftlichen Schönheit, interessanten Bauwerken oder kulinarischen Köstlichkeiten überzeugen.

Gefallen hat mir auch das Fazit zu jedem Ausflug und der Infokasten zum Schluss. Neben der Anfahrt erfährt man wann die beste Reisezeit ist und die Länge der Touren, deren GPX -Daten übrigens kostenlos bei DUMONT zum Download zur Verfügung stehen. Ebenso gibt es Vorschläge wo man abends sein müdes, aber bestimmt glückliches Haupt betten kann. Und die Übernachtungsvorschläge sind teilweise ziemlich cool, Beispiele gefällig? Schlafen im Heu, im Baumhotel, in einem Hängezelt, im Turmzimmer eines mittelalterlichen Turms oder in einem umgebauten Schäferwagen.

Auch wenn ich einige der aufgeführten Orte bereits kenne, habe ich doch viele neue Reiseziele für uns entdeckt und wer sagt, dass wir nur ein oder zwei Tage dort verbringen dürfen? Genau, niemand und bei einer längeren Anreise lohnt sich das ja auch nicht. Wer auf der Suche nach Auszeiten für die Seele ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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