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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

schräg

Ed ist tot von Russel D. McLean

Klappentext

Jen Carter, Prosecco liebende Buchhändlerin, die gerade ihren Traum von der Schriftstellerei an den Nagel gehangen hat, ist mit einem totalen Chaoten namens Ed zusammen, bis sie in ersticht – unabsichtlich. Doch was tun mit seiner Leiche, seinen Drogen und dem ominösen Geldberg, den Ed hinterlassen hat? .

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Meinung

Schwarzer Humor der schon nicht mehr schwärzer geht.
Jen ist eine ganz normale Buchhändlerin aber auf einmal sterben die Leute um sie herum wie die Fliegen. Überall hat sie ihre Hände mit drin und ist trotzdem unschuldig.
Schwer verständlich so wie das hier steht, aber wenn man alle Einzelheiten gelesen hat dann kann man das nachvollziehen,
Diese unschuldigen Zufälle und Ereignisse haben es in sich, So das sogar die Polizei verzweifelt.
Der Schreibstil ist kurz und knackig, die Bilder die der Autor erzeugt haben es in sich.
Das Ganze ist so abstrakt das es schon wieder wahr ist.

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zu nett

Gemeinsam stark in Virgin River von Robyn Carr

Dieses Buch ist mit einem anderen Cover im Oktober 2012 schon mal erschienen. .Das finde ich immer ärgerlich da es nicht im Klappentext erwähnt wird. Wenn man die Serie mag, freut man sich über ein neues Buch und beim Lesen fällt es auf dass man das Buch schon kennt.
Für mich war es das erste Buch der Serie, ich werde diese Serie nicht weiter verfolgen.

Der Schreibstil der Autorin war mir zu langweilig, das Buch hätte gern um die Hälfte kürzer sein können.
Vor allem waren alle Figuren ausnahmslos gut, der Einzige mit einem negativen Touch besaß die Entschuldigung das er eine schlimme Kindheit hatte und dadurch ein Muster entstanden ist.

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etwas flach

Emerick von Heitmann Tanja

Der Anfang war gruselig, dann hatte ich mich an das Setting gewöhnt. Die Geschichte an sich war spannend erzählt, aber etwas flach. Ich hätte mir mehr Informationen gewünscht. Das Ereignis der großen Flut wird als eine Tatsache in der Vergangenheit dargestellt und jetzt lebt man mit den Folgen. Wie es für die Einzelnen oder die Umwelt vorher ausgesehen hat oder wodurch diese Flut entstanden ist erfährt man als Leser nicht.

Die einzelnen Figuren waren interessant gezeichnet, vor allem der Professor hat es mir angetan.
Es ist ein Buch für Jugendliche, genauso gut können Erwachsene ihren Spaß beim Lesen finden.
Am Ende ist das Gefühl entstanden es wird irgendwann eine Fortsetzung geben.

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Der Buchverführer

Der Buchspazierer von Carsten Henn

Klappentext

Es sind besondere Kunden, denen der Buchhändler Carl Christian Kollhoff ihre bestellten Bücher nach Hause bringt, abends nach Geschäftsschluss, auf seinem Spaziergang durch die pittoresken Gassen der Stadt. Denn diese Menschen sind für ihn fast wie Freunde, und er ist ihre wichtigste Verbindung zur Welt.

Als Kollhoff überraschend seine Anstellung verliert, bedarf es der Macht der Bücher und eines neunjährigen Mädchens, damit sie alle, auch Kollhoff selbst, den Mut finden, aufeinander zuzugehen …

Meinung

In Zeiten von Corona gibt es Buchspazierer. Buchhandlungen bieten diesen Lieferservice an. Dies ist aber kein einfacher Lieferservice sondern eine Verbindung zwischen den Welten.. Der Buchspazierer besucht besondere Kunden die in ihren eigenen Welten leben und von dort ohne Umwege in die Bücherwelten wechseln wollen. Das kleine Mädchen das ihn dabei begleitet, lebt ganz und gar in der realen Welt. Kann aber die Erwachsenen gut verstehen. Daraus ist eine Mischung entstanden die surreal wirkt, sehr berührend ist und für Buchliebhaber ein unbedingtes Muss.
E.T,A. Kohlhoff, der Buchspazierer erklärt warum Lesen so wichtig ist, er findet Buchfiguren die seinen Kunden ähneln, findet die Bücher genau nach ihren unausgesprochenen Wünschen. Gleichzeitig philosophiert er über Bücher, sie sind Nahrung nicht nur für den Geist auch für die Seele. Das lesen von passenden Büchern erklärt den Menschen wie andere Menschen denken, fühlen oder behandelt werden wollen. Herr Kohlhoff gibt dem Vater des kleinen Mädchens das Buch Ronja Räubertochter um die Freiheitsliebe seiner Tochter zu erklären.
Seine Begründungen zu den Büchern sind einfach wunderschön und wenn man die Bücher selber gelesen hat, fühlt man sich sofort wieder in das Buch hinein versetzt.
Das Cover ist eher verspielt, zeigt aber die wichtigsten Einzelheiten des Buchs. Es ist verführerisch, daher nimmt man das Buch in die Hand.

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Etwas dröge

Tür an Tür mit der Liebe von Monika Maifeld

Der Klappentext verspricht eine leichte, humorvolle Liebesgeschichte mit Hindernissen. Das bekommt man auch, aber leider wird es etwas dröge erzählt.
Die einzelnen Figuren haben ihre kleinen Marotten oder sind einfach brummig. Das ist ein guter Anfang, trotzdem hatte ich den Eindruck sie stehen außen davor und berichten über sich selbst.

Es ist keine richtige Interaktion zwischen den Protagonisten.
Die Autorin kann anders, das weiß ich aus vorherigen Büchern.

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Es fehlt eine Essenz

Shadowscent - Die Krone des Lichts von P. M. Freestone

Es ist der zweite Band einer Dilogie und man sollte den ersten zeitnah gelesen haben. Das Buch springt mitten ins Geschehen und dadurch ist man beim Lesen verwirrt wenn man den ersten Band so wie ich vor einem Jahr gelesen hat. Nach und nach kam die Erinnerung wieder vor allem weil mich wieder das Gleiche gestört hat wie beim ersten Buch.

Die Autorin springt von einer Figur zur anderen. Alle erzählen einen Abschnitt der Geschichte. Mal Rakel, dann Ash oder Luz .Sie erzählen fortlaufend, aber da sie in den vorherigen Kapiteln keine Rolle gespielt haben, wissen wir Leser nicht wie sie an diesem Ort gekommen sind oder was sie in der Zwischenzeit gemacht haben.
Mir fehlen diese Informationen sehr, auch die Beschreibung der Welt in der diese Fantasy Geschichte spielt könnte ausführlicher sein. Lieber einen dritten Band und dafür lernen wir die Figuren und ihre Abenteuer besser kennen. Diese Lücken mit meiner Phantasie zu füllen hat genauso viel Zeit in Anspruch genommen wie das Buch zu lesen. Da ich das nicht so gut kann wie die Autorin, -denn die Ideen sind wirklich gut- war ich wieder etwas enttäuscht von dem Buch.

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Eine großartige traurige Geschichte

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande

Von dem Schicksal der Schwabenkinder haben wir mittlerweile alle einmal gehört. In diesem Buch haben die Kinder es geschafft erwachsen zu werden, aber ihre Sklaverei haben sie nicht vergessen sondern die Erinnerungen verfolgen sie bis ins hohe Alter. Dann gibt es eine Chance einen Kameraden von damals wieder zu sehen.

Darum begibt sich Edna noch einmal auf diese lange anstrengende Wanderung. Nur nimmt diesmal, dank moderner Technik, die ganze Welt Anteil .
Edna, das ;Mädchen von damals, hat Freunde die sich um sie sorgen und kümmern. Durch ihre Erfahrungen in der Kindheit wird es ihr manchmal zu viel. Daher begibt sie sich allein auf die Reise und trifft diesmal auf Menschen die sie verstehen ohne ihre Geschichte zu kennen, die ihr helfen, einfach um des Helfens willen. Die sie als Person kennen lernen wollen ohne Hintergedanken. Die Freude und neue Erfahrungen mit ihr teilen.
Als Leserin habe ich Stoff zum Nachdenken gefunden. Warum sind wir im ersten Moment befangen, misstrauisch gegenüber Fremden? Warum erzählen wir unseren besten Freunden nichts von dem Leid der Vergangenheit, es könnte doch dadurch leichter werden. Manchmal ist der Weg das Ziel, auch wenn wir das Ziel zu spät erreichen.

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vorhersehbar

Auch die große Liebe fängt mal klein an von Deloy Sylvia

Der Titel ist irreführend, denn die große Liebe macht hier Umwege beziehungsweise hat eine große Pause gemacht.
Die Geschichte ist vorhersehbar aber nicht im negativen Sinn. Ich bekam was ich erwartet hatte. Ein leichter Liebesroman, mit netten Figuren - keine Einzige ist böse oder zickig - im Grunde, bis auf das liebe Geld, Friede, Freude, Eierkuchen.

Garniert wird das Ganze mit gutem Essen und englischem Hochadel.
Nett und flüssig zu lesen, ist es eine leichte Lektüre für zwischendurch oder passender Urlaubslesestoff.

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ein neuer Fall

Wisting und der Atem der Angst Kriminalroman. Kartoniert. von Horst Jørn Lier

Eine spannende Serie, es ist der dritte Fall trotzdem lassen sich die Bücher unabhängig von einander lesen.
Die fiktiven Figuren sind sehr real, mal müde oder ausgebrannt, ehrgeizig, nur auf berufliche Vorteile bedacht oder persönliche Animositäten spielen eine Rolle. Vor allem gefällt mir das die Polizei nicht immer alles richtig macht und dass das auch in dem Geschehen reflektiert wird.

Das Böse im Menschen ist ein großes Thema, die Frage wie es entsteht oder ob es von Anfang an eine Anlage ist. Antworten gibt es nicht, aber im Nachtrag werden Bücher vorgestellt die sich intensiver mit dem Thema befassen.
Wisting wird auch nach mehreren Büchern nicht langweilig, da die Fälle, Cold Cases, aus allen Bereichen des Verbrechens stammen.

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ungewöhnliche Freundschaft

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Klappentext
Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird.

Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was sich Margery als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft.
Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.
Meinung
Diese Freundschaft ist ungewöhnlich. Denn wer hätte je gedacht das zwei so verschiedene Frauen in dieser Zeit Freundinnen werden können.
Normalerweise haben sie keine Berührungspunkte. Der Gedanke an die Forschungsreise ist eher der Verzweiflung geschuldet als ein unerfüllter Traum. Aber alles entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Abenteuer der besonderen Art.
Wir Leser haben das Vergnügen diese Entwicklung beobachten zu dürfen.
Wir sind die Forscher, wir erforschen zwei Frauen die aus verschiedenen Welten stammen, ganz unterschiedliche Ansichten haben und unter normalen Umständen nie miteinander geredet hätten.
Wie zwei unterschiedliche Pole bewegen sich Margery und Enid auf einander zu. Jede muss bei jedem kleinen Schritt etwas von ihrer Persönlichkeit in Frage stellen und die andere Seite beachten.
Ein Beispiel ist diese Textstelle: Ich habe dir nicht geholfen weil ich kein Blut sehen kann; sehr schwierige Situation wenn man eine Frau ist. Diese feine Ironie findet man öfter in diesem Buch. Die Autorin hat mit viel Liebe ihre Figuren gezeichnet. Auch die unwichtigste Nebendarstellerin bekommt einen Hauch von Originalität sodas sie unverkennbar wird.
Mit einem Satz entsteht Authentizität, obwohl es ein Roman ist kann man sich vorstellen, es ist so und nicht anders geschehen irgendwann in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Beim Lesen entsteht ein warmes Gefühl. Man ist in diese Freundschaft mit eingebunden, gehört dazu und darf die Abenteuer zu mindestens im Kopf mit erleben.

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