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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Ein neuer Fall für den Sebastians Club

Die letzte Sinfonie von Sophie Oliver

Während eines Konzerts stirbt ein Musiker auf der Bühne. Die Detektive des Sebastians Club sind während der Vorstellung anwesend und erleben das Geschehen vor Ort mit. Der Mäzen der Gruppe bittet sie um Hilfe. Natürlich sind sie an einem neuen Fall interessiert. Gleichzeitig sollen sie auch für ihren verstorbenen Freund Professor Brown tätig sein.

Mir gefällt der Gedanke das gut gekleidete Gentleman sich höflich an Verdächtige wenden und sie befragen. Sie spazieren durch die Stadt oder fahren in Kutschen von einem Ort zum anderen. Diese Gemütlichkeit wirkt realitätsfern insbesondere wenn es um Mord geht. Aber gerade diese Gemütlichkeit machen diese Krimis lesenswert. Es ist eine andere Welt. Der Mord geschieht aus Heimtücke oder Leidenschaft. Aber die Lust am Töten steht nicht im Vordergrund. Die Taten sind nicht sehr blutig. Auch hier ist eine gewisse Eleganz zu sehen.
Das viktorianische Zeitalter spielt eine Rolle im Geschehen, die ostindische Kompanie wird erwähnt, Reisen in Luxusorte finden statt. Genauso wie die kruden Moralvorstellungen der oberen Gesellschaftsschicht.
Es ist der vierte Fall dieses Teams, das eher ungewöhnlich ist. Denn zu den Detektiven gehört eine Frau.

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Konflikte

Im Reich der Schuhe von Spencer Wise

Das Cover ist typisch für den Diogenes Verlag. Ein Bezug zu dem Inhalt war für mich nicht so klar. Das Buch beschreibt eine Reihe von Konflikten.
Der Ich -Erzähler ist von Beruf Sohn. Sein Vater hat in China eine Schuhfabrik aufgebaut. Wie es in der Familie Tradition ist soll der Sohn die Firma fortführen.

Aber es sind sehr unterschiedliche Meinungen bei Vater und Sohn wie das gehandhabt werden soll. Der Alte will nur viel Profit egal wie. Der Sohn hat durch die Bekanntschaft mit Ivy viel von den Problemen der Belegschaft erfahren und will einiges ändern.
Die Belegschaft wird wie Sklaven gehalten, geringer Lohn, Erpressung, Zurückhaltung der Pässe.
Die unterschiedlichen Kulturen machen ihr Übriges. Auf der einen Seite Chinesen auf der andere jüdische Amerikaner die aus Russland eingewandert sind.
Die Frage für mich war, was will der Autor erzählen. Die Konflikte und ihre Lösungen oder will er uns über chinesische Verhältnisse berichten, die er persönlich kennen gelernt hat.
Es sind viele Eindrücke die vermittelt werden. Die chinesische Politik, das Macht Gefüge das durch Korruption erhalten wird. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn die sich sehr lange nicht gesehen haben und daher entfremdet waren. Das Vermitteln von Kulturen die uns sehr fremd sind.
Die Versuche des jungen Alex Änderungen in der Firma zu erreichen sind lobenswert. Von einem jungen reichen Mann zu einem verantwortungs-
bewussten Manager.
Es war eher verwirrend zu lesen, da es mir eher wie ein Bericht vorkam nicht wie ein Roman. Ich hatte den Eindruck das viele persönliche Erfahrungen eingeflossen sind. Als Leserin habe ich ein neues Terrain betreten.

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Die junge Bundesrepublik

Die Akte Adenauer von Ralf Langroth

1953 kurz vor den Neuwahlen geschieht ein Mord an einem Kriminalkommissar der auch Verbindungsmann zu den Amerikanern war. Warum er ermordet wurde steht in den Sternen. War es ein Mord aus Eifersucht weil er viele verschiedene Beziehungen hatte? War es ein politischer Mord der mit alten Seilschaften zu tun hat? Oder war er einem Verbrechen auf der Spur von dem niemand sonst eine Ahnung hatte.

Gerber ein Deutschamerikaner soll Licht ins Dunkel bringen. Konrad Adenauer vertraut ihm. Sie sind sich schon früher begegnet.
Der Titel hat mich neugierig gemacht. Das Cover ist zurückhaltend, etwas metallisch glänzend. Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi.
Für mich war es mehr als ein Krimi, es wurde viel zur jungen Bundesrepublik erzählt. Das ehemalige Nazis wichtige Posten hatten, weil ein paar Flecken auf einer ansonsten weißen Weste nicht so schlimm waren, wie eine kommunistische oder prosowjetische Gesinnung. Das die Amerikaner große Unterstützer für Adenauer waren weil sie annahmen wenn die SPD gewinnt Deutschland nach links abdriften würde.
All diese Informationen lassen sich ohne Schwierigkeiten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, wenn man wie ich zu jung ist um es aus eigener Anschauung zu wissen. Sie geben dem Krimi einen politischen Rahmen der das Ganze auf eine andere Ebene hebt. Die Mischung aus geschichtlicher Information und fiktionalen Krimi ist gelungen.
Gerber als jemand der zwischen zwei Nationen steht ist in seiner zurück-haltenden Art ein glaubwürdiger Protagonist. Auch alle anderen Figuren sind stark in ihrem Verhalten glaubwürdig ihre Handlungen nachvollziehbar.
Mir kamen zu keinem Zeitpunkt Zweifel an den Zusammenhängen.
Wer mehr als einen Krimi lesen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.

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Liebe ist gefährlcih

Partem. Wie die Liebe so kalt von Stefanie Neeb

Jael kann allen Menschen die Liebe stehlen, Xenia hört die Menschen wenn sie sie berührt auch wenn sie nicht sprechen. Jael ist gefühlskalt bis er Xenia trifft. Xenia ist überfordert mit ihrer Umwelt bis sie Jael trifft, er ist still, still wie eine Kathedrale. Eine große Liebe entsteht aber auch eine große Gefahr.

Warum muss Jael Gefühle stehlen? Warum kann Xenia Menschen hören? Wer ist Partem?
Diese Fragen werden im ersten Band noch nicht beantwortet. Als Leser habe ich erfahren wie und wer die einzelnen Diebe sind und wie sie handeln. Das Thema ist unheimlich, düster und sehr spannend. Ich stelle mir vor, meine Freundin kommt und ich habe keine Gefühle mehr für sie oder ich lese ein Buch und es macht mir keine Freude mehr. Schrecklich.
Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben, auch ihre Entwicklung ist klar zu erkennen. Die große Liebe zwischen Jael und Xenia nimmt den meisten Raum ein. Aber zwei andere Figuren machen das wieder gut.
Für mich nahm die Liebe zu viel Raum ein, ich hätte gern mehr über den Zweck des Diebstahls und warum es bestimmte Personen können und andere immun dagegen sind. Es wird höchstwahrscheinlich im nächsten Band stehen. Aber erstens hasse ich warten, zweitens ist der Prolog sehr blutig und beschreibt eine sehr gefährliche Situation die auch am Ende des Buchs nicht aufgeklärt wird. Das war für mich sehr unfair eine kleine Lösung wäre schön gewesen.

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Es fehlte der Kirsch(Geist)

Schwarzwälder Morde von Linda Graze

Die Polizisten Scholz und Schmälzle langweilen sich auf ihrem Posten in Bad Wildbad zu Tode. Kein Verbrechen weit und breit. Dann auf einmal gleich zwei. Eine Sachbeschädigung am Auto eines zukünftigen Investors für eine Freizeitanlage und eine Leiche. Die Leiche ist leider schon ein Jahrhundert tot, damit ist der Täter auch schon verstorben sehr zum Leidwesen der beiden.

Die Sachbeschädigung ist nur der Anfang, daher wenigstens etwas.
Leider kann man es nicht ermitteln nennen, was die beiden machen. Sie reden, essen und trinken mehr als das sie arbeiten. Den Kriminalfall an sich, dafür hätte man keine Polizei gebraucht, den hätte jeder andere auch gelöst. Die Kapitel zur Moorleiche waren besser, weil sie das Leben in der damaligen Zeit in den Mittelpunkt gestellt haben.
In dem Buch wird sehr viel Dialekt gesprochen, Wörter die ich mehr erraten als das ich sie verstanden habe. Das hat für mich den Lesefluss gestört. Andererseits gab es witzige Stellen die ich sehr gut fand.
Das Buch war eine Mischung aus Regionalkrimi und historischen Roman. Wobei mir der historische Teil besser gefallen hat.

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Ein Dammbruch

Der Himmel ist hier weiter als anderswo von Valerie Pauling

Nach dem überraschenden Tod ihres Mannes kann Fee nicht mehr Geige spielen. Sie ist in ihrer Trauer gefangen und meistert ihr Leben als Mutter von vier Kindern mehr schlecht als recht. Mit einem Umzug aus der Großstadt ins Alte Land will sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen und für sich und ihre Kinder eine neue Zukunft aufbauen.

Sie kauft einen alten Gasthof der arg renovierungsbedürftig ist.
Fee ist eine sehr zurückhaltende Person, sie behält alles für sich, lässt kaum jemanden an sich heran. Sie hat viel Verantwortung kommt aber durch ihre Trauer nicht damit klar. Dieses Vermissen von ihrem verstorbenen Mann zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Alles muss sich an Jan und seine Ansichten messen lassen. Verständlich und passend, aber es baut sich immer mehr auf, das Neue ( Männer, beruflicher Neuanfang, Kindererziehung ) verblasst daneben. Bevor es mir als Leserin zu viel wurde, brach rechtzeitig der Damm. Das Neue in Fees Leben nahm mehr Raum ein, wurde bunter und tiefer beschrieben.
Die Nebenfiguren blieben nicht mehr blass, sondern bekamen eigene Profile.
Auch die Entwicklung jeder einzelnen Personen ging auf einmal in die richtige Richtung.
Durch den sehr zurückhaltenden Schreibstil, passte es, ich hatte nicht das Gefühl da muss auf einmal ein Ende her. Es war ein durchschlagener Knoten der die Entwicklung folgerichtig beschleunigt hat.
Das Cover spiegelt das alte Land wieder. Kirschen, Schwalben und Obstbaumblüten.

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Rosen, Usedom was will ich mehr

Wie Träume im Sommerwind von Katharina Herzog

In diesem Buch gibt es mehrere Wörter die es forderten das ich es lese. Die Insel Usedom, Ostsee, Rosen und englische Gärten. Die Mischung war perfekt, obwohl es eine große Entfernung zwischen Usedom im Osten Deutschlands und Kent im Süden Englands ist.
Emilia und Clara sind grundverschiedene Schwestern trotzdem würde die eine alles für die andere tun.

Als Clara verunglückt kehrt Emilia aus Paris zurück auf die Insel. Hier gibt es einige Probleme, auch sie hat einiges zu verkraften.
Um ihrer Schwester zu helfen fliegt sie nach England um eine bestimmte Rose zu suchen.
Die Liebesgeschichte war in einem wunderschönen Rahmen gebettet. Vor allem das es weniger die Liebe, sondern der Rahmen und die anderen Themen im Vordergrund standen, hat mir sehr gut gefallen. Es war nichts Alltägliches aber auch nicht so ungewöhnliche Dinge das man den Kopf schütteln müsste, eine Gärtnerei mit finanziellen Sorgen, eine alleinerziehende Mutter, ein Autounfall, ein treuer Freund und die Reise nach England. Von dieser Reise träumt aber jeder Gartenliebhaber und viele schaffen es irgendwann einmal.
Der Schreibstil ist locker, ich bin über die Seiten geflogen, es war leichte Lektüre ohne Herzschmerz, einfach wie ich es gern lese wenn ich mich einfach nur in ein Buch fallen lassen möchte.

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Flüsterwald 2

Flüsterwald - Der verschollene Professor (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 2) von Andreas Suchanek

Der zweite Band vom Flüsterwald.
Diesmal wird das Team durch Ella die Enkelin vom Vorbesitzer des besonderen Hauses verstärkt. Lukas ist nicht glücklich das sie mit in den Flüsterwald will, Aber sie lässt sich nicht abschrecken. Denn sie sucht ihren Großvater der im Wald verschollen ist.
Die anderen haben kein Problem damit.

also geht es los. Die Abenteuer werden immer aufregender und gefährlicher. Entgegen den Erwartungen von Lukas ist Ella gar nicht so verkehrt. Sie geben als Menschen ein gutes Team zusammen mit der Elfe Felizitas, Rani und Punchy ab.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, die kurzen Kapitel, der Spannungsaufbau und die kleinen Hinweise auf Umweltschutz und ähnliches waren passend.
Irgendwie war das Buch eine Herausforderung, sich Gedanken darüber zu machen was wäre wenn ich an Lukas und Ellas Stelle wäre. Würden mir diese Erlebnisse Spaß machen oder hätte ich Angst. Dieses mitnehmen von uns Lesern in das Buch, in den Flüsterwald hinein hat wieder einen Riesenspaß gemacht. Meine liebsten Figuren waren diesmal das Stollenvolk.

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Eine Suche

Zwischen uns ein ganzes Leben von Melanie Levensohn

Jacobina verspricht ihrem Vater ihre Halbschwester zu suchen, die während der Naziherrschaft in Paris verschollen ist. Sie hat es nicht getan, jetzt im hohen Alter hat sie ein schlechtes Gewissen und will mit Hilfe von Beatrice dieses Versprechen erfüllen. In der Vergangenheit ist Judith in Christian verliebt gemeinsam wollen sie aus Paris fliehen.

Dann ist sie auf einmal verschwunden.
Die Autorin erzählt sehr sprunghaft die Geschichte der drei Frauen. Mal sind wir in der Gegenwart und erleben die Geschichte von Jacobina oder von Beatrice. Dann wieder sind wir in Paris und begleiten Judith und Christian.
Ich mochte bis auf Christian keine der Figuren.
Christian ist sehr fürsorglich, intelligent und reif für sein Alter. Judith ist unvorsichtig obwohl sie als Jüdin von den Gefahren weiß nimmt sie wenig Rücksicht ob sie andere auch in Gefahr bringt.
Jacobina hält ihr Versprechen nicht, nicht weil es viel Arbeit und Mühe wäre, eher ist Eifersucht auf die unbekannte Schwester der Grund.
Beatrice ist nur unzufrieden, eigentlich will sie Karriere hat aber nicht genug Ellbogen dafür, anstatt das zu akzeptieren haben alle anderen Schuld.
Die Gegenwart ist eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Die Vergangenheit ist eine Liebesgeschichte in einer grausamen Zeit. Das Gleichgewicht stimmt für nicht. Die Vergangenheit nimmt zu viel Raum ein, die Suche die meiner Meinung das interessantere Thema ist läuft einfach nebenher,#´
Es ist von allem etwas aber nicht genug vom Wichtigen, die Autorin verliert sich manchmal in Details die wenig mit der Geschichte an sich zu tun haben.
Am Ende bleiben zu viele Fragen offen.

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Im Flüsterwald

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1) von Andreas Suchanek

Der, Umzug in eine fremde Stadt ist für Lukas ein Schock, sein bester Freund bleibt zurück, eine neue Schule und sein Vater ist dort auch noch Lehrer. Er versteht das es für seine Eltern wichtig ist. trotzdem ist er unglücklich.
In dem alten Haus in dem sie in Zukunft leben werden, ist einiges ungewöhnlich.

Ein Zimmer im Dachgeschoß von dem niemand etwas weiß. Auch der Wald hinter dem Haus ist besonders. Oder warum sonst hat Lukas das Gefühl eine fremde Welt zu betreten.
Ein spannender Einstieg zu einer Fantasy Serie für Kinder, obwohl das finde ich sehr eingeschränkt, ich bin erwachsen und mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Die Figuren sind sehr detailliert und liebenswert beschrieben, ich hätte sie gern persönlich kennen gelernt. Die Elfe die noch viel lernen muss, Rani der die Menschen erforscht, Punchy eine Katze oder vielleicht noch mehr. Auch der Wark weckt Sympathien in seinen Bemühungen den Flüsterwald zu schützen.
Der Humor ist lustig ohne albern zu sein. Ironie wird so leicht dargestellt das sie für Kinder gut verständlich ist.
Die Abenteuer machen Lust auf mehr, auch möchte ich mehr über den Alltag an der neuen Schule wissen.

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