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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Miss Marples Erbin

Mrs Potts' Mordclub und der tote Nachbar von Robert Thorogood

Mrs Pott ist etwas skurril, nicht unangenehm sondern auf freundliche Art. Sie macht eben Sachen die ich nicht manchen würde. Sie ist sehr einfühlsam und liebenswert. Als sie hört wie ihrem Nachbarn etwas zustößt, ruft sie als ordentliche Bürgerin die Polizei. Die findet nichts und wimmelt Mrs. Potts nach dem sie nachfragt ab.

Als ob sie nicht wüsste was sie gehört hat. Sie fühlt sich dadurch berufen eigene Nachforschungen anzustellen. Da sie eine sehr aufmerksame Zuhörerin ist entgehen ihr keine Details. Sie lernt die Hundesitterin Suzie kennen und die Pastorenfrau Beck gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder.
Es erinnert vieles an Mrs Marple. Das Alter, die Skurrilität, der Ehrgeiz. aber trotzdem ist sie eine eigenständige Figur.
Der Autor hat diese Figur sehr ausführlich beschreiben, bei einigen Szenen hatte ich ein richtiges Kopfkino besonders am Anfang wie ihr Bad im Fluss beschrieben wird. Auch die beiden anderen Frauen sind sehr detailliert dargestellt. Wir erleben als Leser den Beginn einer wunderbaren Freundschaft und Mordermittlungen, denn es bleibt nicht bei den einen Mord.
Es ist Cosy Crime das ist in meinen Augen etwas Positives. Blut und Angst können Viele, aber Humor und Einzigartigkeit gleichzeitig mit Wärme und Freundlichkeit und ohne große Probleme zu verbinden das kann nicht jeder Schriftsteller.
Das Einzige das mich im Anfang gestört hat, waren die sehr ausführlichen Beschreibungen. Nachdem man sich daran gewöhnt hat ist es okay.
Es ist der Beginn einer neuen Serie. Darauf einen kleinen Schluck Whiskey.

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Die perfekte Lehrerin

Die Dorfschullehrerin von Eva Völler

Sommer 1961. Helene wird als Dorfschullehrerin in einem kleinem Dorf an der innerdeutschen Grenze in Hessen eingesetzt. Sie ist jung und modern, die Kollegen und Eltern begegnen ihr mit Misstrauen. Es ändert sich schnell weil sie bei den Kindern sehr beliebt ist. Auch der Dorfarzt unterstützt sie und die beiden kommen sich näher.

Aber Helene ist nicht zufällig in diesem Ort. Sie schleppt ein großes Geheimnis mit sich herum, das immer mehr zur Belastung wird.
Als Leser erfährt man sehr viel über die Lebensumstände in dem Dorf und wie es in den Schulen zu der Zeit gewesen ist. Teilweise tauchen dadurch auch wieder eigene Erinnerungen an diese Zeit auf. Ein großes Augenmerk wird auch auf das Leben in der ehemaligen DDR gelegt. Nicht wertend, sondern es wird informiert wie einzelne Gegebenheiten unterschiedlich gehandhabt werden. Es wird im Wechsel über das Leben drüben und hier erzählt.
Mir hat die zurückhaltende Sprache gefallen, Negatives und auch Positives auf beiden Seiten wird erwähnt.
Die Liebesgeschichte zwischen Helene und dem Arzt nimmt keinen großen Raum ein, viel wichtiger sind die Gründe warum Helene in diesen Ort gekommen ist. Auch die politischen Entwicklungen und Ängste kurz vor dem Mauerbau spielen eine Rolle. Die Zonengrenze war schließlich ein heikler Ort. Es ist kein Geschichtsroman sondern reine Unterhaltung die mit historischen Einzelheiten gewürzt wurde. Es wird einmal aus der Sicht von Helene erzählt die in der BRD lebt und arbeitet und auf der anderen Seite ist es ihre Familie die von dem Leben dort berichtet.
Gestört hat mich. dass Helene als eine Superlehrerin dargestellt wurde, sie war einfach zu gut um wahr zu sein. Sie übernahm ganze Klassen zusätzlich zu ihrer eigenen und managte den Unterricht mit links. Auch heute kann man sich über so eine engagierte Lehrerin freuen.
Außerdem kam das Ende des Romans zu schnell, da hätte ich gern einige Einzelheiten ausführlicher beschrieben gehabt.
Die Liebesgeschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger, alles andere wurde zu Ende geführt. Aber es wird einen weiteren Band geben, da kann man dann auch diese Entwicklung weiterlesen. Schön finde ich, dass es nicht wie sonst oft, es zwingend ist, den Nachfolgeband zu lesen um das Ende zu erfahren.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, viele der historischen Tatsachen sind bekannt, aber in diesen Zusammenhang ergeben sich Bilder, das Kopfkino setzt ein, als ob ich als Leserin selber bei den Ereignissen anwesend war.

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Original oder Kopie

Rochade von Reinhard Tötschinger

Ein berühmtes Gemälde von Jan Vermeer fällt einem Anschlag zum Opfer. Es war ausgeliehen und kommt nun schwer beschädigt zurück nach Wien. Der Restaurator Professor Clemens Hartmann und sein Assistent Hubert machen eine Bestandsaufnahme zur Restauration und veranschlagen einen Zeitraum von neun Monaten.

Aber der Kanzler der Republik Österreich will das Bild schnellstens in seinem Büro hängen haben, um damit vor ausländischen Gästen anzugeben, vielleicht auch weil das Bild schon sehr bekannte Vorbesitzer hatte. Die Chefin von Clemens und der Finanzchef des Museums setzen ihn unter Druck.
Da taucht die Frage auf kann man das Original von der Kopie unterscheiden. Wenn alle das berühmte Gemälde erwarten, sehen sie dann das es nicht das Echte ist? Kann eigentlich jemand außer Experten mit den entsprechenden Werkzeug einen Unterschied feststellen?
Der Schreibstil ist ungewöhnlich, auf ruhige Art erzählt der Autor detailliert wie an so einem Bild gearbeitet wird. Er beschreibt wie die finanziellen Umstände eine Rolle spielen, der politische Druck bei solchen weltbekannten Bildern zu nimmt.
Die Liebe zur Kunst spielt eine große Rolle, nicht die Frage wieviel Geld ein Bild wert ist. Die Gefühle die so ein Gemälde im Betrachter auslöst, sind wichtiger als pekuniäre Werte.
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, so reagiert auch Clemens auf das Bild.
Gleichzeitig erzählt der Autor in tagebuchähnlichen Einträgen die Geschichte des Bildes von seiner Entstehung an bis in die Gegenwart. Eine Geschichte die teilweise auch die des Restaurators wieder spiegelt.
Das sehr schöne Cover ist Ausschnitt aus dem Bild "Malkunst". Bilder des Malers Jan Vermeers waren schon öfter Thema von Romanen.

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Naiv

Die Klänge der Freiheit von Tara Haigh

Deutschland 1943.
Inge lässt sich gegen den Willen ihres Vaters als Rotkreuzschwester ausbilden. Sie will die weite Welt kennenlernen und glaubt ein bisschen Arbeit in einem Lazarett sei nicht so schlimm. Gegen ihrem Wunsch nach Afrika zu kommen, wird sie in Russland eingesetzt. Dort holt sie die grausame Wirklichkeit ein.

Ein hoher Offizier bietet ihr an ihn nach Italien zu begleiten, er ist wie sie sehr kunstsinnig und ihr gegenüber sehr zuvorkommend, kann sie ihm vertrauen? Im Kloster Montecassino findet sie ihre Liebe.
Das Buch hat einen Schreibstil als ob es an eine sehr junge Leserschaft gerichtet ist. Es gab keine Spannung, kaum Gespräche oder eine andere Art von Emotionen.
Die Umschreibungen der bekannten Tatsachen ist dermaßen verharmlosend, dass es für mich verstörend war. Die meisten Figuren, außer dem Vater sind sehr naiv dargestellt. Für die jungen Frauen noch einigermaßen akzeptabel weil sie ja durch die ständige Beeinflussung von Medien, BDM, Schule und dem Umfeld nichts anderes mehr kennen. Diese Entschuldigung haben die anderen nicht. Denn wenn der Vater die Geschehnisse und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im richtigen Kontext sieht, dann kann das jeder andere in seinem Umfeld auch.
Hinzu kommt das die Beschreibung des täglichen Lebens, Essen. Reisen, Kontakte, beschrieben werden als ob es keinen Krieg gibt ( Die Züge verkehren pünktlich, es gibt Fleisch, Briefe erreichen den Empfänger ) und alle Beteiligten, bis auf die nach Aussage des Regimes verbrecherischen Juden und Russen kein Leid ertragen müssen. Allmählich hätten doch alle merken müssen das all diese Aussagen in den Wochenschauen und sonst wie verbreitet, verbrecherischer Blödsinn sind. Auch das Happy End im wahrsten Sinn des Wortes war angesichts der allgemeinen Geschichtskenntnisse nur noch als albern zu bezeichnen.

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Herrlich

Frau Böhning will weg von Katharina Münk

Es sind Pandemiezeiten, Das Ehepaar Böhning verhält sich regelkonform, Masken, Einmalhandschuhe, Abstand, Hygiene und vor allem "Wir bleiben zuhause". Das volle Programm also aber die Langeweile lässt die skurrilsten
Ideen sprießen. Alles ist geputzt, alles renoviert, der Garten ist umgestaltet, es bleibt nichts mehr zu tun.

Da kommt der Wunsch wenigstens innerhalb Deutschlands zu verreisen. Akribisch wird geplant und organisiert.
Ich konnte das Paar vollkommen verstehen, wir sind in der gleichen Situation, die Kinder aus dem Haus, Rentner im eigenen Heim und Corona Langeweile. Wir kennen jeden Baum und Grashalm in 10 km Umkreis. Mit Nachbarn wird sich lautstark über die Straße hinweg unterhalten, früher stand man zusammen am Gartenzaun.
Vielleicht habe ich deshalb immer wieder lautstark gelacht, weil die Erinnerungen noch so frisch waren. Das Buch ist mir von der Seele geschrieben, ich war nicht mehr allein mit meinem Frust. Wir waren nicht so kreativ und sind immer noch vorsichtig und verzichten auch eher auf Urlaub, Kino und Theater, trotzdem habe ich das Paar beneidet um seinen Urlaub.
Der trockene Humor in dem Schreibstil ist einfach unbezahlbar, er war aus dem Alltags Geschehen heraus entwickelt, keine Witze oder Slapstick sondern die Versuche den Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Das penible Verhalten der Eheleute, die dann in unvorhersehbare Situationen gelangen bringen dann die unvorhergesehenen komischen Aktionen.
Das Buch ist wie eine Reportage geschrieben, dadurch wirkt es intensiv. Ein Buch das sagt: ihr seid nicht allein.

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Ein spannendes Abenteuer

Mörtel und Maus wollen hoch hinaus von Michael Engler

Mörtel ist ein kleiner Wichtel mit einer heimlichen Freundin, einer Maus. Sein Vater sagt Mäuse fressen Wichtel, er sagt auch, das Laufen draußen ist gefährlich, er findet das Mörtel die Staubsorten lernen soll und sich sonst unauffällig verhalten soll. Aber Mörtel will das alles nicht, er will ein Held sein.

Das Buch ist in vierzehn kurze Kapitel eingeteilt, alle haben ein Abenteuer beschrieben, z. B.: „Bei den Kellerwichteln“ oder „Schwimmen will gelernt sein“. Es gibt viele detaillierte mit viel Liebe zum Thema gezeichnete Bilder die den Text aufnehmen. Das fordert zum Innehalten auf,um die Bilder ganz genau an zu sehen, das hat mir sehr gut gefallen, es beschreibt das Gelesene noch einmal und dadurch bleibt mehr in der Erinnerung. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich geschrieben, zum Held sein gehört die Angst überwinden dazu oder neue Freunde findet man mit Freundlichkeit, Unbekanntes ist nicht unbedingt gefährlich. Diese versteckten Tipps für den Umgang miteinander werden auf eine nette Art vermittelt. Zu Beginn heißt es „ Dieses Buch lesen ... &...“ Das vermittelt beim Vorlesen ein schönes Wir Gefühl, das Kind und Mama, Opa oder andere. Das Buch ist auch mit einem Lesebändchen ausgestattet, als Stopp geeignet, macht es das Vorlesen etwas einfacher, bis hier hin und nicht weiter, morgen wird weiter vorgelesen. Hier könnte man sagen das Buch hat entschieden, anders als wenn ich sage es reicht. Die Mit Mach Aktionen wie die Sticker für gelesene Kapitel die man vorn wie bei einem Leiterspiel einklebt, oder die Spiele, wie Papierflieger basteln, am Ende des Buchs machen für Kinder deutlich: Lesen ist mehr als das aneinander reihen von Buchstaben, lesen ist Abenteuer, schöne Erlebnisse und Spaß.

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Nur eine Liebesgeschichte

Die Übersetzerin von Jenny Lecoat

Hedy, eine österreichische Jüdin ist auf der Flucht auf der englischen Kanalinsel Jersey gelandet. Bald danach sind auch die Deutschen da. Das Leben ist für sie gefährlich geworden. Vor allem weil einige englische Bürokraten gern mit den Deutschen zusammen arbeiten. Um zu Überleben muss sie arbeiten und da sie beide Sprachen spricht und schreibt, soll sie als Übersetzerin für die Wehrmacht arbeiten.

Kurt, ein deutscher Wehrmachtsleutnant lernt sie kennen und verliebt sich in sie, ohne von ihrer Herkunft zu wissen. Als ihre Herkunft allseits bekannt wird geht es um Leben und Tod. Mit Hilfe einer Freundin versuchen die beiden das Unmögliche.
Die Geschichte basiert auf dem realen Leben. Es gibt viele Menschen die sich unabhängig von Religion und Herkunft in einander verlieben. Es wird nur ungewöhnlich wenn sie auf zwei verschiedenen Seiten eines Krieges stehen oder wie in diesem Fall, einer fatalen Weltanschauung.
Die Hauptfiguren waren menschlich dargestellt. Hedy war zum Beispiel nicht nur die Verfolgte sie konnte auch anstrengend sein. Kurt war am Anfang sehr blauäugig, aber dadurch um so besser zu verstehen.
Die Nebenfiguren waren teilweise überzeichnet, die Herrenmenschen, der Arzt oder die Opportunisten.
Es war in der Hauptsache eine Liebesgeschichte, mir hat die eigentliche Atmosphäre von Angst und Hunger gefehlt. Weil sehr wenige Andere eine Rolle gespielt haben. Bis auf ein paar Ausnahmen war die Bevölkerung eine gesichts- und namenlose Masse. Selbst die Kolleginnen im Übersetzungsbüro, deutsche junge Frauen, hatten weder Namen noch ein Aussehen. Ich glaube nicht das man Tag ein Tag aus mehrere Stunden stumm neben einander an der Schreibmaschine hockt, ohne ein Wort miteinander zu sprechen. Genau das gleiche gilt für Kurt. Er ist Ingenieur in der Werkstatt, spricht fast, nur mit seinem Zimmergenossen und einem Spion, kein Kollege weit und breit.
Das Buch hätte mehr Tiefe bekommen, wenn mehr über die äußeren Umstände geschrieben worden wäre. Wo war die englische Regierung, gab es Widerstand, wie war die Verwaltung der Insel aufgestellt? Einiges weiß ich aber es ist schöner wenn man es in einem unmittelbaren Zusammenhang erzählt bekommt.

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Perfekt

ministeps Mein erstes großes Wörterbuch - ab 12 Monate von Hannelore Dierks

Zweihundertfünfzig Begriffe für das Wörterbuch. Alles Begriffe die ganz kleine Kinder erkennen können. Zusätzlich Feste und Jahreszeiten. Auf dem Bauernhof, Essen, in der Kita, Farben, Geräusche, Spielsachen, Einkaufen, Tiere, Zahlen, Fahrzeuge, Küche, Werkzeuge, Tiere, Kleidung, Tätigkeiten und Buchstaben.

Das Buch ist sehr schön hergestellt, starke Pappseiten, einfache realistische Bilder, Vor allem hat mir gefallen das der Einband gepolstert ist und abgerundete Ecken hat. Eine schöne Idee denn oft werden geliebte Bilderbücher mit ins Bett genommen und können erst nach dem Einschlafen wieder entfernt werden. Die große Auswahl an Begriffen in diesem Buch das man gemeinsam mit dem Kind immer wieder anschaut fördert meines Erachtens das Sprechen. Vielleicht später auch das Lesen. Wenn das Kind das Buch dann noch in die Hand nimmt. Es ist ein dickes Buch geworden, genauso wie man sich ein Wörterbuch vorstellt.
Die Freude an dem gemeinsamen Lesen ist groß, denn es ist eine gemeinsame Handlung wenn ich auf ein Bild zeige und der Kleine den Begriff sagt oder umgekehrt.

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nett

Someone like you von Jenny Holiday

Die Ärztin Nora Walsh kommt nach Moonflower Bay um ihr Leben zu ändern. Sie weiß noch nicht wie aber nach einer vergifteten Beziehung braReucht sie Ruhe. Sie trifft auf Jake der aussieht als ob er einer Göttersage entsprungen ist. Aber so verletzt wie er kann kein Gott sein. Die beiden werden Freunde vielleicht auch etwas mehr.

Einerseits ist das Buch eine leichte humorvolle Regentagelektüre. Andererseits werden schwere Themen angesprochen die man nicht so leicht wegstecken kann. Die Art wie diese Dinge behandelt werden, zeugen von viel Feingefühl und es wird darauf hingewiesen das weniger Fragen manchmal die richtige Art und Weise ist mit Menschen und ihren Verletzungen um zugehen. Es ist kein erhobener Zeigefinger, es wird niemand kritisiert, sondern es werden die Gefühle von Betroffenen dargelegt. Ein schöner Gedanke der sich festsetzen sollte.
Mir hat das Buch gefallen, anscheinend eine neue Serie da es schon ein erstes Buch von Moonflower Bay gibt. Es ist ein lockerer leichter Schreibstil zum so weg lesen, ohne das Widrigkeiten außen vor gelassen werden, denn sie gehören zum Leben dazu.
Alle Leser von Fools Gold und Redwood Dreams werden auch hier ihren Spaß haben.

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Aus Fremden werden Freunde

Kasi Kauz und die komische Krähe (Kasi Kauz 1) von Oliver Wnuk

Es ist eine Geschichte über Toleranz, Angst vor Unbekannten und Willkommen. Ein Papagei landet im Wald wo Kazi Kauz und seine Freunde leben. Alle erschrecken sehr. Bunt, laut und eine fremde Sprache. Was will der hier, tut er uns was an und ähnliche Verdächtigungen gibt es von den Eichhörnchen, Wildschweinen und anderen Tieren.

Kazi findet das traurig und redet mit jedem einzelnen von ihnen und kann ihre Bedenken zerstreuen. Mit einfachen kindgerechten Worten wird die Geschichte erzählt, die Ängste werden ernst genommen und besprochen, es wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Der Text wird dazu ganzseitig jeweils illustriert, mit sehr schönen Bildern auf denen die Kinder das gerade Vorgelesene noch mal nachverfolgen können.
Abgesehen vom Text der mir sehr gut gefallen hat, waren es die Bilder die besonders gut gelungen sind. Wenn es nur die Bilder wären, könnte trotzdem jede/r Vorlesende/r mit deren Hilfe die Geschichte sich ausdenken und erzählen.
Ein Pluspunkt wenn die Kinder sich das Bilderbuch allein anschauen, denn nicht immer ist jemand in der Nähe und liest vor. Jetzt können die Kleinen "selber lesen und haben mit Sicherheit sehr viel Freude daran.

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