Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
albern - witzig
Sweet Little Lies von Kylie Scott
Die Geschichte ist so albern das sie schon wieder witzig ist. Alles was in diesem Buch passiert kann niemals passieren, weil sich kein Mensch so verhalten könnte. Vielleicht sind deshalb die Bücher dieser Autorin so beliebt. Man kann restlos abschalten, muss nichts ernst nehmen oder nachdenken.
Die Charaktere sind witzig, die Unterhaltungen sind schlagfertig, die Story ist abstrus.
Eine Liebesgeschichte mit Spionage, Mord und Totschlag.
In diesen Zeiten eine gute Geschichte um auf andere Gedanken zu kommen.
alles wird gut
Drei Frauen im Schnee von Blanca Imboden
Der Titel weckt Erwartungen weil er an das Buch von Erich Kästner erinnert.
Die Autorin hat ein ähnlich leichtes Buch geschrieben, mit viel Schnee und netten Menschen.
Locker und leicht, trotz ernster Probleme, lässt sich dieses Buch mal eben in den kleinen Pausen im Weihnachts-stress lesen. Die Bilder vom Schnee in den Schweizer Bergen erfüllen mich ein bisschen mit Sehnsucht bei unserem Schmuddelwetter.
Alles wird gut, ist das Mantra in diesem Buch, da funktioniert es. Vielleicht klappt es auch im wirklichen Leben wenn man es sich oft genug vorsagt.
eine moderne Weihnachtsgeschichte
Drei Frauen im Schnee von Blanca Imboden
Tiefster Winter in Kanada und eine Menge Probleme in der Familie, dazu ein fremdes Kind. Irgendwie klingt es wie eine moderne Weihnachtsgeschichte.
Fast alle Erwachsenen sind kräftig bemüht immer das Richtige zu tun. Egal ob als Sozialarbeiterin, Polizist oder als Eltern. Aber was ist das Richtige.
Manchmal muss man aus dem Bauch heraus entscheiden, schwierig wenn man sich selbst nicht mehr traut.
Die Gründe für die Verhaltensweisen kommen immer erst nachher raus, in kleinen Häppchen, denn im Ganzen würde man als Leser erschlagen von der Größe. Jeder der Protagonisten hat ein Problem, das geteilt viel leichter zu lösen wäre, aber alle wollen ihr Paket allein tragen aus Rücksicht auf dem anderen.
Dann kommt das fremde Kind. Eigentlich ein weiteres Problem aber dadurch das es nichts fordert nur still , da ist, dankbar für das kleinste Gefühl ändert sich etwas. Die Menschen tauen auf, gehen wieder auf einander zu und nehmen uns Leser mit. Auf eine sehr kalte Reise ins weihnachtliche Kanada.
Emotionaler geht es nicht. Aber es wird nicht auf die Tränendrüse gedrückt, bevor es zu rührselig wird passiert eine Unterbrechung. Alles auf Anfang bis zum schönen Ende.
kein Thriller
Der neunte Arm des Oktopus von Rossmann Dirk
,Dieses Buch ist kein Thriller. Es ist der Versuch eine Geschichte über ein ungeheuer wichtiges Thema das Klimaretten, zu schreiben um die Leser aufzurütteln. Das ist meiner Meinung nach gründlich misslungen. Wer das Buch nach den ersten hundert Seiten nicht weglegt sondern weiter liest, der ist entweder dazu gezwungen oder hat nichts Besseres zu tun / lesen.
Erst gibt es ein paar Fakten, die die meisten aus der täglichen Berichterstattung kennen. Dann springt die Geschichte in das dritte Jahrtausend und wieder zurück. 2019, 2100, 2019, 2100, 2020, 2021, 2022, 2025, 2018. So geht es immer weiter. Ohne das es einen Bezug zwischen den Themen in den einzelnen Kapiteln oder Personen gibt. Die Figuren sind blass und nichtssagend egal ob Wissenschaftler, Politiker oder Menschen die unmittelbar vom Klimawandel betroffen sind.
Das Buch hat mich schlicht gelangweilt.
Vor Jahren gab es ein Buch zu diesem Thema von einem unbekannten Autoren mittlerweile bekannt da er auch gern in Talkshows eingeladen wird. Dieses Buch war spannend und hat dazu angeregt nachzufragen.
So etwas erwarte ich, wenn ein bekannter Unternehmer mit sehr vielen Kontakten die er in seinem Buch auch freundschaftlich erwähnt und viel Werbung ein Buch zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit veröffentlicht.
Frech und witzig
Hex Files - Verhexte Nächte von Helen Harper
In dieser Serie funktioniert das Zusammenleben von Hexen und Menschen oder auch nicht. Ilvy muss arbeiten und das nicht zu knapp. Während für Rafi das genaue Gegenteil zum Alltag wird, Aber beide lieben sich abgöttisch daher sieht es sehr gut aus.
Die beiden arbeiten auf äußerst humorvolle Art und Weise zusammen, sehr zur Unterhaltung von uns Lesern.
Wie beide über ihren Schatten springen, macht Spaß zu lesen. Flotte Sprüche fliegen hin und her. Wobei der F
Kater Brutus oder andere Hexer gerne mitmischen.
Frech und witzig so liest sich diese Serie, ich hoffe sie ist noch nicht am Ende angelangt.
Heimweh
Hex Files - Verhexte Nächte von Helen Harper
Ich war schon von dem ersten Reiseführer begeistert. Dieser ist wieder genauso schön.
Neue Orte, neue Ziele und diesmal gibt es auch Empfehlungen die wir bereits besucht haben. Einen Reiseführer einmal anders herum lesen und erkennen, was die Autoren gesehen haben und nun vorschlagen weil es ihnen gut gefallen hat deckt sich mit unserer Meinung.
Zum Beispiel Rügen: Sie stellen die Kreidefelsen vor, kennt doch jeder denkt man zu mindestens Bilder davon. Aber Rügen hat noch mehr zu bieten außer Felsen und wunder-schöne Sandstrände. Auch das wird hier erwähnt, der Baumwipfel Pfad in Prora.
Spannende, erholsame und informative Orte in Deutschland, mit Empfehlungen für Restaurants und Hotels, dazu Adressen für Websites damit man sich näher informieren kann.
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“. D
Die Vergleiche die die Autoren wieder mit weit entfernt liegenden bekannten Orten ziehen, brauchen die vorgeschlagenen Ziele nicht scheuen.
eine neue Serie
MacTavish & Scott - Der verschwundene Gärtner von Gitta Edelmann
Der Anfang liest sich wie eine Arbeitsanleitung für Privatdetektive. Bis ins kleinste Detail wird beschrieben wie man sich verkleidet, wie man die Umgebung des zu Beobachtenden infiltriert. Das Ganze wird sehr freundlich erzählt, Die Detektivinnen sind sehr sympathisch man möchte gern mit ihnen befreundet sein.
Es ist ein unblutiger Krimi, der trotzdem spannend ist.
Nach einigen Längen macht das Lesen Spaß. Es wird Fortsetzungen geben. Eine erfreuliche Nachricht.
Genial
Die verborgene Geschichte von Cogman Genevieve
Es ist bis jetzt der beste Band der Serie.
Vielleicht liegt es daran, dass ich Irene und Kai allmählich gut kenne und auch die Besonderheiten der Bibliothek keine große Überraschung mehr birgt. Das erleichtert es sich auf das neue Abenteuer der beiden einzulassen.
Das hat es in sich. Es ist ein Agententhriller erster Güte.
Dieser Eindruck wird durch die Hinweise auf James Bond Filme verstärkt. Es ist sehr unterhaltsam darüber nachzudenken welche Szene aus welchem Film stammt. Kenntnisse über die Filme braucht man für das Leseverständnis aber nicht.
Der Sarkasmus von Irene ist unwiderstehlich, immer wieder musste ich herzlich lachen. Kais Zurückhaltung als Gegenpart unterstreicht das Ganze.
Auch alle anderen Figuren sind sehr detailliert dargestellt. Ein Gentleman Spieler, ein raffinierter Dieb oder eine Hackerin gehören zum neuen Team um Irene und Kai. Jede Figur ist besonders und erscheint beim Lesen fast greifbar.
Man ist mit mittendrin in diesem Abenteuer und freut sich am Ende auf eine Tasse Tee mit allen Beteiligten.
Zum Schluss gibt es einen Hinweis, das es vielleicht einen weiteren Band geben wird. Es ist kein Cliffhanger sondern nur eine Erwähnung einer möglichen neuen Figur die gut zu Irene und Kai passen könnte.
langweilig
Das schwarze Gold des Südens von Tara Haigh
Zwei Schwestern die eine egozentrischer wie die andere. Es ist ihr gutes Recht den eigenen Lebensweg zu beschreiten, aber der anderen deswegen Vorwürfe zu machen ist kleinlich und ungerecht.
Gleichzeitig betrachten sie immer wieder ihre eigene Situation, immer abwechselnd beschrieben kommt in der ersten Hälfte des Buchs nichts Spannendes oder Aufregendes auf die Seiten.
Als denn endlich etwas passiert, schöpft die Autorin bis zum Schluss aus dem Vollem. Nichts ist unmöglich, aber logische Lösungen für die Probleme gibt es nicht. Der Zufall richtet es.
Die anderen Figuren waren mehr oder weniger schmückendes Beiwerk, sie blieben blass.
Für mich war das einzig Interessante an dem Buch, die Beschreibung über den Umgang mit Süßholz. Darüber wusste ich bisher sehr wenig. Was es für eine Pflanze ist und wie sie weiter verarbeitet wird, dazu gab es einige Informationen.
Klappentext
Bamberg 1887: Das Süßholzimperium Imhoff ist in Schwierigkeiten. Nur eine Vernunftehe mit einem Bankier könnte das Familienunternehmen noch retten. Doch die freiheitsliebende jüngere Tochter Elise flieht mit ihrem Geliebten nach Paris. Um jeden Preis will sie ihren Traum von einer eigenen Confiserie verwirklichen – auch wenn sie damit das Verhältnis zu ihrer Schwester Amalie schwer belastet.
Die pflichtbewusste Amalie muss sich fortan in der heißen Ödnis Kalabriens um den Anbau von Süßholz kümmern, aus dem Lakritz gefertigt wird – das schwarze Gold. Bis auch sie sich in den falschen Mann verliebt und diese Liebe ihr ganzes bisheriges Leben in Frage stellt …
Meinung
Zwei Schwestern die eine egozentrischer wie die andere. Es ist ihr gutes Recht den eigenen Lebensweg zu beschreiten, aber der anderen deswegen Vorwürfe zu machen ist kleinlich und ungerecht.
Gleichzeitig betrachten sie immer wieder ihre eigene Situation, immer abwechselnd beschrieben kommt in der ersten Hälfte des Buchs nichts Spannendes oder Aufregendes auf die Seiten.
Als denn endlich etwas passiert, schöpft die Autorin bis zum Schluss aus dem Vollem. Nichts ist unmöglich, aber logische Lösungen für die Probleme gibt es nicht. Der Zufall richtet es.
Die anderen Figuren waren mehr oder weniger schmückendes Beiwerk, sie blieben blass.
Für mich war das einzig Interessante an dem Buch, die Beschreibung über den Umgang mit Süßholz. Darüber wusste ich bisher sehr wenig. Was es für eine Pflanze ist und wie sie weiter verarbeitet wird, dazu gab es einige Informationen.
was wäre wenn?
Das schwarze Gold des Südens von Tara Haigh
Einerseits gefällt mir das Thema und auch wie die vier mit ihrer Einladung umgehen. Auch die Selbstverständlichkeit mit der Behörden oder der Busfahrer die ganze Sache sehen, finde ich makaber aber gut. Gestört hat mich der ständige Vergleich mit dem Euthanasie Programm der Nazis. Diese grauenvolle Menschenverachtung ist meiner Meinung nach nicht als Vergleich heran zuziehen.
Da hätte die Autorin andere Möglichkeiten suchen müssen.
Die Entwicklung der Geschichte war gut. Eine Diktatur ist nur so gut wie ihre Untertanen. Schweigen sie, kann sie sich halten, je mehr sich wehren oder auf die Missstände hinweisen, desto eher ist ein Diktatur dem Untergang geweiht.
Die vier Freunde sind ein Paradebeispiel für uns Menschen. Solange es uns gut geht und niemand große Ansprüche an uns stellt, sind wir im Großen und Ganzen zufrieden. Wird aber dieses Glück gestört fangen wir an nachzudenken und hoffentlich kommen wir zu dem richtigen Ergebnis und handeln. Dies gilt für die allermeisten Menschen, auch für mich. Jede Krise bietet eine Chance auf Veränderung. Sei es wie in dieser Dystopie, ein vorzeitiges Lebensende obwohl wir noch gar nicht wollen oder wie in der Realität, die Klimakatastrophe und Corona.
Die Charaktere lassen sich gut nach empfinden, zu mindestens für Leser die annähernd in diesem Alter sind. Jüngere haben vielleicht Zweifel an den Typen, wie mein Sohn sagte: " Das wird nie wieder in keiner Form passieren, wir haben aus der Vergangenheit gelernt." Ich hoffe er hat Recht, aber wenn ein Politiker in der Corona Krise sagen darf. "Die älteren Menschen die an Corona starben, wären sowieso gestorben, ob nun früher oder später sei egal." Habe ich meine Zweifel.
Daher rüttelt dieses Buch auch auf. Was wäre wenn? Es ist makaber und bedrohlich. Es ist ein unterhaltsamer Krimi oder ist es mehr?








