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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von FogandBooks:

Zerrissene Worte, starke Botschaft

Hero von Katie Buckley

Hero von Katie Buckley ist ein Roman, der bei mir einen bleibenden, wenn auch zwiespältigen Eindruck hinterlassen hat. Schon zu Beginn war ich irritiert vom Schreibstil, der sich als äußerst chaotisch und schwer zugänglich herausstellte. Besonders die wörtliche Rede machte es mir fast unmöglich, ein klares Bild der Figuren und ihrer Dynamik zu entwickeln.

Ich hatte mir unter dem Buch etwas ganz anderes vorgestellt und hoffte zunächst noch, dass sich ein roter Faden ergeben würde. Doch stattdessen blieb der Eindruck von Sprunghaftigkeit und Unstimmigkeit bestehen.

Auch im weiteren Verlauf des Buches konnte mich der Stil nicht überzeugen. Die Handlung wirkte zerrissen, die Figuren blieben für mich blass und schwer greifbar. Besonders die Hauptfigur Hero blieb mir emotional fern, was das Lesen zusätzlich erschwerte. Einige Entscheidungen innerhalb der Geschichte, vor allem im Hinblick auf zwischenmenschliche Beziehungen, haben mich regelrecht enttäuscht. Es fiel mir zunehmend schwer, der Handlung zu folgen oder echte Bindung zu den Figuren aufzubauen. Der literarische Anspruch der Autorin war spürbar, doch der Stil driftete für mich irgendwann ins Übertriebene ab. Manche Metaphern wirkten bemüht und erschwerten das Lesen zusätzlich.

Was das Buch jedoch trotz allem lesenswert macht, ist die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. Besonders der Umgang mit patriarchalen Strukturen und das Gefühl, sich in Beziehungen selbst zu verlieren oder Erwartungen erfüllen zu müssen, wird eindrucksvoll thematisiert. Diese Reflexion verleiht dem Buch Tiefe und Relevanz, die über die sprachlichen Hürden hinweg zumindest teilweise tragen.

Insgesamt bleibt Hero für mich ein Roman mit Potenzial, das jedoch leider nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Die Umsetzung scheitert für mein Empfinden an einem überambitionierten Stil, der mehr Distanz als Nähe schafft. Ein interessanter Versuch mit wichtigen Gedanken, aber in der Ausführung für mich persönlich nicht gelungen.

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Wenn Ballett auf Familiengeheimnisse trifft

Variation - Für immer oder nie von Rebecca Yarros

„Variation“ war mein erstes Buch von Rebecca Yarros und ganz sicher nicht mein letztes. Ich war wirklich gespannt, was mich erwarten würde, und wurde direkt positiv überrascht. Yarros hat eine unglaublich einnehmende Erzählweise, ihr Schreibstil ist flüssig, lebendig und gleichzeitig so emotional tiefgehend, dass ich mich sofort in der Geschichte verloren habe.

Die Charaktere haben mich von Anfang an begeistert. Allie und Hudson mitzuerleben ist nicht nur spannend, sondern auch zutiefst berührend. Ihre Beziehung fühlt sich echt an, voller Spannung, Zweifel, Mut und einer aufkeimenden Verbindung, die einem beim Lesen unter die Haut geht. Besonders gelungen finde ich, wie Allie immer wieder mit sich selbst ringt, ihre inneren Grenzen austestet und sich zugleich nach mehr sehnt. Diese emotionale Zerrissenheit ist so gut greifbar geschrieben, dass man völlig mit ihr mitfühlt.

Ein absolutes Highlight war für mich Juniper. Dieses Kind hat nicht nur Pfiff, sondern bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Sie ist klug, charmant, schlagfertig und ein echtes Lesevergnügen. Gerade durch sie entstehen viele dieser kleinen, goldenen Momente, die die Geschichte noch besonderer machen.

Auch die Nebenfiguren haben Tiefe und tragen entscheidend zum Gesamteindruck bei. Anne ist einfach Zucker, während andere wie Eva mit ihren Handlungen ordentlich für Aufruhr sorgen. Dabei schafft es Yarros, ihre Figuren niemals eindimensional wirken zu lassen. Selbst die Charaktere, die man zunächst absolut nicht ausstehen kann (die Mutter der Schwestern wäre hier mein persönliches Beispiel), sind so detailverliebt gezeichnet, dass man versteht, wie viel Überlegung in jeder Szene steckt.

Was mich besonders fasziniert hat, war das Familiengeheimnis, das nach und nach ans Licht kommt. Die Autorin baut die Spannung geschickt auf, wirft gezielt Fragen auf und lässt genug Raum für eigene Theorien. Manche Enthüllungen kamen dabei völlig unerwartet und haben mich regelrecht umgehauen, und trotzdem passte alles perfekt ins Gesamtbild. Der große Knall am Ende war für mich absolut gelungen, sowohl emotional als auch dramaturgisch.

Das Setting rund um das Ballett verleiht der Geschichte zudem eine besondere Atmosphäre. Es war schön zu lesen, wie sehr diese Welt in die Handlung verwoben wurde, ohne jemals erdrückend oder überladen zu wirken. Eher das Gegenteil, es war ein echter Mehrwert.

Wenn ich überhaupt etwas anmerken müsste, dann vielleicht, dass ich mir am Ende ein klein wenig mehr Zeit zum Durchatmen gewünscht hätte. Die letzten Seiten rauschen fast zu schnell vorbei, gerade weil man sich von den Charakteren nur schwer verabschieden kann.

Fazit: „Variation“ ist ein gefühlvolles, spannungsgeladenes und hervorragend geschriebenes Buch, das mich emotional völlig abgeholt hat. Mit viel Herz, Tiefe und einer Prise Dramatik erzählt Yarros eine Geschichte, die nachklingt. Nicht zuletzt wegen einer kleinen Protagonistin, die mehr als nur eine Nebenrolle spielt. Wer emotionale Familiengeschichten mit authentischer Romantik und starker Charakterentwicklung liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

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Risk With Me? Ja. Und zwar mit Herzklopfen.

Risk With Me (Velvet Mountains 1) von Carina Wilde

Manche Bücher liest man, andere erlebt man. Velvet Mountains 1: Risk With Me gehört ganz klar zur zweiten Sorte. Carina Wilde hat hier nicht einfach nur eine Liebesgeschichte geschrieben, sondern eine Gefühlsreise, die mich komplett mitgerissen hat. Und das sage ich nicht einfach so. Ich bin durch die Kapitel gerauscht, hab gelacht, geschluckt, geseufzt und gefühlt hundertmal innegehalten, weil mich ein Satz oder eine Szene so berührt hat.

Ayla ist eine absolute Powerfrau. Selbstbewusst, schlagfertig, manchmal emotional überfordernd (aber nie übertrieben), und gleichzeitig so herrlich nahbar. Ich mochte sie vom ersten Moment an. Und Julien? Tja. Sagen wir mal so: Hinter dem Bad-Boy-Vibe steckt eine emotionale Tiefe, die mich wirklich überrascht hat. Er ist komplex, nicht aufgesetzt düster, sondern echt. Und genau das macht ihre Dynamik so spannend. Da treffen zwei Welten aufeinander, und man spürt bei jeder Begegnung, dass da mehr ist als nur Anziehung.

Was dieses Buch aber besonders macht, ist die emotionale Vielschichtigkeit. Die Geschichte bleibt nicht an der Oberfläche. Es geht um mehr als nur Romantik. Da sind Themen wie Verletzlichkeit, Vertrauen, alte Wunden, die immer noch pochen, und der Wunsch nach einem echten Neuanfang. Und ja, die Vergangenheit spielt eine Rolle – aber auf eine Art, die einen nicht runterzieht, sondern berührt.

Der Schreibstil hat’s mir auch echt leicht gemacht. Flüssig, gefühlvoll, mit genau der richtigen Dosis Humor und Schärfe. Ich war einfach gerne in dieser Welt. Und wenn man sich dann auch noch wünscht, nie ans Ende zu kommen, weiß man: Das Buch hat irgendwas richtig gemacht. Kleiner Bonuspunkt für alle, die Spice mögen, aber keine Lust auf übertriebenen Kitsch oder plattes Drama haben: Es passt. Punktgenau. Kein Fremdschämen, kein Augenrollen – einfach gut geschrieben und emotional stimmig.

Und das Ende? Hat gesessen. Es war ruhig und gleichzeitig aufwühlend. Nicht laut, aber genau richtig. Ich hab es zugeklappt mit diesem bittersüßen Gefühl von „Ich will mehr, aber es war gut so.“ Ich freu mich riesig auf Band zwei und kann ehrlich sagen: Risk With Me hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch ein Stück bewegt.

5 von 5 Sterne. Weil mein Herz es genau so gefühlt hat.

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The Darlington - Henry & Kate von Laura Kneidl

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder komplett drin. Der Schreibstil der Autorin hat einfach etwas Magisches. Er ist emotional, bildhaft und gleichzeitig so klar, dass man sich sofort in der Geschichte verliert. Ich hatte hohe Erwartungen, weil Someone New mein letztes Buch von ihr war, und ich kann ganz ehrlich sagen, sie wurden mehr als erfüllt.

Kate ist eine Figur, die mich sofort berührt hat. Ihre Geschichte fühlt sich nahbar und authentisch an. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Die Autorin greift schwierige Themen auf und schafft es, sie sensibel, ehrlich und ohne Kitsch zu erzählen. Genau das macht das Buch so stark. Es wird nichts beschönigt, aber auch nicht unnötig dramatisiert. Man spürt einfach, dass hinter jeder Szene Herzblut steckt.

Henry ist charmant, warmherzig und manchmal fast zu perfekt, aber ich mochte seine ruhige Art. Zwischen ihm und Kate stimmt die Chemie von Anfang an. Trotzdem nimmt sich die Geschichte Zeit. Es geht nicht um schnelle Gefühle, sondern um Entwicklung, Vertrauen und Nähe, die wachsen darf. Das hat mir richtig gut gefallen, weil es der Geschichte Tiefe gibt und den Charakteren Raum lässt.

Was das Buch für mich besonders gemacht hat, sind die Nebenfiguren. Logan bringt so viel Witz und Leichtigkeit in die Geschichte. Ich habe bei seinen Kommentaren und Chatverläufen mehr als einmal laut gelacht. Und Ethan? Der wirkt auf den ersten Blick wie der klassische Bad Boy, aber ich bin überzeugt, da steckt noch viel mehr dahinter. Die Dynamik zwischen den Brüdern hat etwas ganz Eigenes und verspricht für die nächsten Bände einiges.

Auch thematisch überzeugt das Buch. Es geht um Herkunft, gesellschaftliche Unterschiede, Erwartungen von außen, Loyalität, Familie, aber auch um Selbstwert, Wut und Hoffnung. Die Geschichte hat so viele Facetten. Ich habe gelacht, mitgefiebert, mitgelitten und vor allem mitgefühlt. Am Ende war ich komplett durch, aber auf die beste Art.

Was mir besonders gut gefallen hat, war dieses besondere Gefühl, das die Geschichte vermittelt. Eine Mischung aus Reibung, Nähe, Drama, Romantik, einem Hauch Glamour und ganz viel Herz. Ich wollte am liebsten direkt weiterlesen und freue mich riesig auf Band zwei. Die Andeutungen am Ende machen mehr als neugierig, und ganz ehrlich: Ich brauche mehr von Ethan und Grace.

Ein Buch, das ich verschlungen habe. Voller Emotionen, Tiefe und so vielen Momenten, die im Kopf bleiben. Eine Geschichte, die sich nicht nur liest, sondern sich anfühlt.
5 von 5 Sterne. Ganz große Empfehlung für alle, die ehrliche New-Adult-Romane mit Herz, Drama und Charakterentwicklung lieben.

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Strand, Sonne, Schatten – ein Sommerbuch mit leichten Schwächen

The summer that broke us von Lucia Sterling

Romantic Suspense ist für mich immer ein kleines Glücksspiel. Wenn's klappt, liebe ich die Mischung aus Gefühl und Nervenkitzel. Wenn nicht, dann bleibt man oft mit dem Gefühl zurück, dass etwas gefehlt hat. The Summer That Broke Us war irgendwo dazwischen.

Das Setting? Großartig. Malibu, Lifeguards, Sommerhitze – das Buch hat definitiv Vibes.

Diese Stimmung wurde auch schön eingefangen und hat mich atmosphärisch gut abgeholt. Man spürt die Sonne auf der Haut, hört das Rauschen des Meeres und bekommt Lust auf ein kühles Getränk am Strand. Dafür gibt’s definitiv Pluspunkte.

Womit ich allerdings gestruggelt habe, waren die Figuren. Sutton war für mich schwer greifbar, und obwohl ich gemerkt habe, dass da viel unter der Oberfläche brodelt, hat mir der Zugang zu ihr gefehlt. Ben hatte Potenzial, kam für mich aber nicht ganz aus seiner Rolle heraus. Ihre Dynamik hat zwar funktioniert, aber nicht gefunkt. Die Dialoge wirkten stellenweise eher wie eine Pflichtübung als echte, glaubhafte Gespräche. Da wäre mehr Tiefe schön gewesen.

Der angepriesene Spannungsanteil? Leider nur sehr dezent spürbar. Ein paar Momente, in denen angedeutet wird, dass da noch was kommen könnte, ja. Aber insgesamt war der Suspense-Teil für mich eher Kulisse als tragender Bestandteil. Der Cliffhanger zum Schluss hat dann aber noch einmal ordentlich nachgelegt und macht neugierig auf Teil zwei. Das ist definitiv nicht selbstverständlich, wenn einen die Figuren nicht zu hundert Prozent überzeugt haben.

Fazit:
Ein Buch mit tollen Sommer-Vibes, starker Kulisse und einem atmosphärischen Grundton, das aber im Bereich Figurenentwicklung und Spannung nicht ganz das liefert, was ich mir erhofft hatte. Als leichte Sommerlektüre für zwischendurch auf jeden Fall geeignet, mit Luft nach oben.

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Eine WG zum Verlieben, ein Musiker mit Herz und ganz viel Cozy-Vibe

One song apart - London Hearts 1 von Lorena Schäfer; Valentina Fast

Schon nach den ersten Seiten hat mich One Song Apart vollkommen abgeholt. Der Schreibstil von Larissa Schäfer und Valentina Fast ist locker-leicht und zieht einen direkt mitten ins WG-Leben rund um Quinn. Die Erzählweise macht es leicht, in der Geschichte zu versinken – und genau das habe ich getan.

Quinn ist für mich eine echte Herzensfigur: witzig, warm, sympathisch und einfach jemand, den man selbst gern zur Freundin hätte. Besonders schön fand ich, wie die verpasste erste WG-Nacht noch nachgeholt wurde. Dieser Moment hat direkt gezeigt, was für ein tolles Miteinander in der WG herrscht – hier stimmt die Chemie, und man möchte am liebsten selbst mit einziehen.

Milo war von Anfang an interessant. Zwar kamen seine Gedanken zu Quinn schnell und eindeutig, aber er wirkt gleichzeitig bodenständig und überraschend reflektiert. Besonders spannend fand ich den Kontrast zwischen seinem öffentlichen Image als Musiker und seiner zurückhaltenden, beinahe scheuen Art im Privaten. Gerade dieser Gegensatz macht ihn so greifbar. Und ja – die Szene mit den Lieblingsblumen war einfach zum Dahinschmelzen. Ich bin mir fast sicher, dass da ein Strauß auf seinem Hausboot steht.

Der Abschnitt rund um Bristol und die Party hat mich besonders begeistert. Die Dynamik zwischen Quinn und Milo ist zauberhaft, das Knistern spürbar, aber es bleibt auch humorvoll und süß. Auch Nebenfiguren wie Pippa bekommen Tiefe – sie hat definitiv ihre eigenen Kämpfe zu führen, und ich hoffe sehr, in Band 2 mehr von ihr zu lesen. Ihre familiäre Situation hat mich ehrlich berührt.

Das Ende kam schneller als gedacht – und mit einer Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Die Enthüllung rund um Lee war ein echter Schlag, gerade weil die gemeinsame Vergangenheit mit Milo so intensiv war. Dass Milo hier so klar und konsequent reagiert hat, fand ich bewundernswert. Es zeigt, wie wichtig Selbstwert und Abgrenzung sind – auch (oder gerade) in alten Freundschaften. Umso schöner, dass Quinn erkennt, wie aufrichtig Milos Entschuldigung war. Ein kleines Highlight zum Schluss: die Leseprobe zu Band 2 mit Pippa. Ich kann es kaum erwarten, ihre Geschichte zu lesen!

Fazit: One Song Apart ist eine smarte und süße YA-Geschichte mit Cozy-Vibes, tollen Charakteren und genau der richtigen Portion Drama. Wer auf Herzklopfen, Humor und echte Emotionen steht, wird dieses Buch lieben.

Absolute Empfehlung – und Vorfreude auf Band 2 ist garantiert!

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Zwischen Vorfreude und Ernüchterung: Ein eher stilles Kapitel in Emily Henrys Bibliothek

Great Big Beautiful Life von Emily Henry

Als großer Fan von Emily Henrys Funny Story habe ich Great Big Beautiful Life mit hohen Erwartungen begonnen, vielleicht sogar zu hohen. Denn leider konnte mich dieser Roman so gar nicht abholen.

Zu Beginn war ich noch voller Begeisterung. Henry schreibt gewohnt atmosphärisch, mit liebevollen Details, besonders was die Hauptfigur Alice betrifft.

Sie ist ein wohliger, vielschichtiger Charakter, der sich wirklich entfaltet. Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr schwand meine anfängliche Euphorie. Die Handlung entwickelt sich nur sehr langsam, und die "Geschichte in der Geschichte" hat mich leider überhaupt nicht gepackt. Statt Neugier oder Spannung stellte sich eher Ernüchterung ein.

Auch die Dynamik zwischen den Figuren ließ für mich zu wünschen übrig. Während Alice greifbar und authentisch wirkt, kam mir Hayden eher aufgesetzt und unausgereift vor. Die Chemie zwischen den beiden, für mich normalerweise ein absolutes Highlight bei Henry, blieb hier leider völlig aus.

Alles in allem ist Great Big Beautiful Life kein schlechtes Buch, aber es konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Die Idee hatte Potenzial, doch für mich fehlte das gewisse Etwas, das ihre anderen Werke so besonders macht. 3,5 von 5 Sternen – solide, aber für eingefleischte Henry-Fans eventuell eine kleine Enttäuschung.

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Dieses Buch hat mich leider nicht abgeholt – obwohl ich es unbedingt lieben wollte.

The Deer and the Dragon von CJ Piper

Ich hab mich wirklich auf The Deer and the Dragon gefreut. Endlich mal wieder ein Fantasybuch mit Engeln und Dämonen, das mich vom Klappentext her sofort angesprochen hat. Und dann noch dieses Cover – wow. Ich war richtig hyped und dachte, das könnte ein Highlight werden.

Aber leider hat es ganz schnell nachgelassen.

Der Einstieg war zäh, um nicht zu sagen: komplett misslungen. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte zu viel auf einmal, ohne dabei wirklich etwas zu erzählen. Und wenn ich sage, dass die erste Hälfte des Buches (immerhin über 280 Seiten!) sich wie ein einziger, endloser Prolog liest, übertreibe ich nicht.

Es passiert einfach nichts. Keine Spannung, keine greifbare Handlung, keine Figuren, mit denen ich mitfiebern konnte. Stattdessen verliert sich alles in Details, Namen, Andeutungen – aber ohne Struktur oder Ziel. Und selbst als dann endlich etwas passiert, zieht sich alles wie Kaugummi. Die Handlung kommt einfach nicht in Gang.

Ich hab echt versucht, dranzubleiben, weil ich das Konzept an sich interessant fand. Engel, Dämonen, uralte Kräfte, ein Setting mit Potenzial – klingt erstmal super. Aber bei über 300 Seiten ohne einen einzigen richtigen Spannungsmoment musste ich ehrlich zu mir sein: Ich bin raus.

Ich hab das Buch abgebrochen. Nicht, weil es schlecht geschrieben wäre oder zu viele Seiten hat. Sondern weil ich über so viele Kapitel hinweg einfach keine Verbindung zur Geschichte aufbauen konnte. Kein Mitfiebern, kein Staunen, kein „Nur noch ein Kapitel“-Gefühl. Und genau das ist es, was für mich gute Fantasy ausmacht.

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Ein Buch wie eine Umarmung

Note to myself: Liebe ist keine Option von Kira Mohn

Manche Bücher treffen einen genau im richtigen Moment. Note to myself von Kira Mohn ist so eins. Es ist ein Erwachsenenroman, der die Seele streichelt, zum Innehalten einlädt und einem das Gefühl gibt, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein.

Hinter dem eher schlichten Cover verbirgt sich für mich ein kleines Meisterwerk – ein Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Kira Mohn schafft es, mit scheinbarer Leichtigkeit eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig leichtfüßig und tiefgründig ist.

Alice, Lennon und all die anderen Figuren wirken so greifbar, so echt, dass ich mich fast als Teil ihrer Welt gefühlt habe. Besonders Alice ist mir mit ihrer besonderen Art, der Liebe zu Listen und ihrem inneren Chaos direkt ins Herz gewandert.

Was dieses Buch für mich besonders macht, ist die Mischung aus Humor, echten Gefühlen und der wunderbaren Botschaft, dass Fehler zum Menschsein dazugehören. Es spricht für sich, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte – ich habe gelacht, ein paar Tränen verdrückt und immer wieder gehofft.

Auch die liebevolle Gestaltung des Buchsatzes, insbesondere die eingeflochtenen Listen, die so typisch für Alice sind, haben das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem gemacht. Immer wieder musste ich schmunzeln – genau solche Details zeigen, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt.

Note to myself ist für mich ein echtes Herzensbuch. Es hat mich berührt, zum Nachdenken gebracht und mich gleichzeitig wunderbar unterhalten. Ich liebe alles an diesem Buch und vergebe ohne Zögern 5 von 5 Sternen.

Ein Lesehighlight, das ich jedem ans Herz legen möchte, der sich für ein paar Stunden fallen lassen und dabei ein Stück weit genesen will.

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Wikinger-Vibes & Gänsehautfeeling – A Fate Inked in Blood

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen

Ich liebe alles, was mit Wikingern zu tun hat – also war dieses Buch ein absolutes Must Have! Schon das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen (Halleluja, was für ein Eyecatcher ????), aber auch der Klappentext hat versprochen, was er hält. Und dann die Geschichte? Ein Volltreffer!

Freya ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack – vielschichtig, mutig, stark.

Sie wirkt wie eine Heldin, wie man sie aus alten Überlieferungen kennt, nur dass sie hier noch greifbarer und lebendiger wird.

Wer sich für nordische Mythen, Sagen und das Wikingerleben begeistert, wird mit der Skaland Saga so richtig glücklich. Figuren wie König Harald, Bjorn oder Tora tragen ihre ganz eigenen Geschichten mit sich und bringen eine Tiefe, die mich total fasziniert hat. Auch die traditionellen Feste wurden so atmosphärisch beschrieben, dass ich mich direkt dorthin versetzt fühlte – alles durchzogen von einer Magie, die sich ganz natürlich anfühlt.

Der Schreibstil? Flüssig, bildhaft und mit einem angenehmen Spannungsbogen. Nichts wirkt überhastet, jede Szene bekommt ihren Raum – was ich total zu schätzen weiß.

Und dann dieses Ende… AHHH! Ich kann Band 2 gar nicht erwarten! Es war nicht nur spannend, sondern auch so emotional und gut greifbar, dass ich am liebsten gleich weiterlesen würde.

???? Wenn du Wikinger liebst, starke Frauenfiguren suchst und gern in eine Welt voller Mythen und Magie eintauchst – dann schnapp dir dieses Buch.

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