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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Chris:

Sehr warm und gefühlvoll

Wenn die Tage länger werden von Anne Stern

Das Buch "Wenn die Tage länger werden" von Anne Stern stellt zwei sehr unterschiedliche Frauen in den Mittelpunkt.

Zum einen ist da Lisa, eine alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes. Sie ist zum ersten Mal seit Jahren für ein paar Wochen alleine ohne ihren Sohn und sie weiß dabei manchmal gar nicht was sie mit dieser ungewohnten Freiheit anfangen soll.

Und dann ist da noch Ute, eine alleinstehende Obstbäuerin die gegen den Krebs und manchmal auch gegen die Einsamkeit kämpft.

Diese zwei unterschiedlichen Frauen lernen sich zufällig kennen und zwischen ihnen entwickelt sich ganz langsam eine Freundschaft. Obwohl das Buch von Alltagsproblemen von "ganz normalen Frauen" erzählt, hat es Anne Stern geschafft mich zu verzaubern. Der Roman und die Figuren darin haben mich berührt und mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben und meine Herkunftsfamilie gebracht.

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Bewegend und vielschichtig

Cinema Love von Jiaming Tang

Jiaming Tangs Buch Cinema Love war kein Buch was ich schnell durchlesen konnte. Ich brauchte immer ein paar Tage zwischendrin Pause, denn die Geschichte hat es in sich. Das Buch ist recht unaufgeregt geschrieben, deswegen musste ich mich ehrlich gesagt auch immer etwas motivieren um mal wieder ein Kapitel zu lesen aber die Geschichten der Protagonisten hallen immer noch etwas in mir nach und beschäftigen mich.

Irgendwie ist das Buch furchtbar traurig, aber irgendwie auch sehr nah an der Realität vieler Menschen. Es handelt von so vielen Sachen die ich aus meinem Leben glücklicherweise nicht kenne - verbotener homosexueller Liebe, Armut als Auswanderer, Aufwachsen in einem sehr traditionellen Land, Verlust und Scham.

Jiaming Tang hat einen tollen Schreibstil und brachte mich den Menschen in seinem Buch dadurch näher. Es ist ihm gelungen sowohl mit den homosexuellen Männern aber auch mit deren Ehefrauen mitfühlen zu können. Ein tolles Debüt.

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Das Schweigen von drei Generationen

Die Summe unserer Teile von Paola Lopez

Das Buch "Die Summer unserer Teile" von Paola Lopez hat mich wirklich berührt. Es ist sehr emotional und wirklich tiefgründig geschrieben und ich habe zu allen drei Frauen eine Verbindung aufbauen können.

Es handelt von drei Frauengenerationen und jede einzelne Frau hat ihr eigenes Geheimnis über das sie mit ihrer Tochter nicht sprechen kann und was dadurch aber die Beziehung erschwert oder sogar den Kontakt abbrechen lässt.

Die Geschichte springt in verschiedene Zeitebenen und erst nach und nach kann man die Beweggründe der Handlungen der einzelnen Frauen verstehen.

Die Großmutter ist in Polen geboren, flieht aber im 2. Weltkrieg von dort in den Libanon. Die Mutter ist im Libanon geboren aber nach Deutschland gezogen und die Tochter lebt in Deutschland, reist aber nach Polen um die Geschichte ihrer Familie besser zu verstehen.

Ein sehr starker Frauenroman und von mir gibt es eine große Lese-Empfehlung.

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Kurz und knapp - ich bin überwältigt von der Geschichte und habe das Buch nicht weglegen können

Stromlinien von Rebekka Frank

Wow, was für eine Geschichte. Rebekka Frank hat mich gefesselt, hat mich zum Weinen gebracht und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Tatsächlich hat sie es geschafft, dass ich nach langer Zeit mal wieder fast eine ganze Nacht durchgelesen habe.

Die Familiengeschichte rund um die Zwillinge Enna und Jale ist sehr bewegend und auch irgendwie sehr traurig.

Gleichzeitig ist Rebekka Franks Bildsprache einfach wundervoll ich konnte sozusagen das Marschland im Alten Land vor meinem geistigen Auge sehen. Sie beschreibt gefühltvoll und sehr bildhaft die Familiengeschichte und erst nach und nach wird klar wie die einzelnen Charaktere aus der Gegenwart und Vergangenheit miteinander verwoben sind,

Die Geschichte handelt von sehr starken Frauen, die konsequent zu ihren Entscheidungen stehen und enthält die eine oder andere überraschende Wendung. Ich war auf jeden Fall bis zum Ende gefesselt und habe eine neue Lieblingsautorin.

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Heimatlos im Paradies

Heimweh im Paradies von Martin Mittelmeier

Das Buch "Heimweh im Paradies" von Martin Mittelmeier ist ein historischer Roman und es erzählt von Thomas Manns Leben im Exil in Kalifornien. 1938 ist Thomas Mann mit seiner Familie in die USA emigriert um dem Regime in Deutschland zu entfliehen.

Er hatte dort auf den ersten Blick ein recht angenehmes Leben, er schreibt weiter Bücher, er geht auf verschiedene Vortragsreisen und wird mit Ehrungen überhäuft.

Das Buch gibt Einblicke in sein Leben und beschreibt dabei aber nicht nur die schönen Seiten seines Ruhms, sondern auch seine Zerrissenheit und die Konflikte mit den anderen Exilanten.

Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und ich konnte definitiv nachvollziehen, dass es schwierig ist irgendwo leben zu müssen und sich dabei heimatlos zu fühlen und keine Wurzeln schlagen zu können. Gleichzeitig ist das Buch auch sehr anspruchsvoll geschrieben und war deshalb etwas anstrengend zu lesen.

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Gemischte Gefühle - sehr brutal

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall

Das Buch "Maggie Blue" von Anna Goodall ist in 3 Teile geteilt. Den ersten Teilen fanden mein Sohn und ich recht langatmig. Die Protagonisten werden vorgestellt, es geht um den Alltag in der Schule usw. Mein Sohn konnte außerdem absolut nicht nachvollziehen, warum man einem Mädchen sozusagen hinterherrennt obwohl es einen nicht mag bzw.

sogar mobbt. Ich hatte hier bereits den Eindruck, dass er mit fast 10 Jahren noch etwas zu jung für das Buch ist da er noch keine Ahnung von Verliebtheit hat.

Teil 2 und 3 waren dann um einiges spannender und wenn ich ehrlich bin dann fand ich sie sehr brutal. Die Geschehnisse in der Düsterwelt sind nichts für zarte Gemüter und auch wenn mein Sohn es nicht so krass empfand wie ich, würde ich dieses Buch denke ich nicht noch einmal mit ihm lesen und eher für Kinder ab 12 Jahren empfehlen.

Im dritten Teil wurde dann leider irgendwann klar, dass die Geschichte nicht komplett erzählt wird und man auf den nächsten Band warten muss der wohl erst im Herbst 2025 erscheint. Das mochte ich ehrlich gesagt absolut gar nicht denn es waren noch so viele Sachen offen, ungeklärt und teilweise auch irgendwie unverständlich.

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Langweilig wie ein 0815 Vorstadtvorgarten

Bis die Sonne scheint von Christian Schünemann

Der Titel und das Cover des Buches haben mich auf eine Geschichte mit Humor, Witz und etwas Ironie hoffen lassen. Ich war gespannt auf eine interessante Familiengeschichte und den Einfallsreichtum der Eltern die Pleite vor der Verwandtschaft, den Nachbarn und Freunden zu verstecken.

Leider wurde diese Erwartung in keinster Weise erfüllt und ich musste mich wirklich durch das Buch quälen.

Christian Schünemann hat es leider nicht geschafft Interesse bei mir zu wecken, keine der Figuren im Buch haben mich berühren können, mit keiner dieser Personen habe ich mich verbinden können und es war mir sozusagen durchweg egal warum und weshalb der Gerichtsvollzieher an der Tür klingelte, was das mit den Kindern oder den Eltern machte und was das für Folgen für die Familie haben würde.

Egal ob die Geschichte fiktiv oder real war, mich hat sie leider so ganz und gar nicht abgeholt.

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Vielschichtig und bewegend

Flusslinien von Katharina Hagena

Das Buch "Flusslinien" von Katharina Hagena trumpft nicht mit lauten und extremen Geschichten auf, sondern nimmt einen auf eine leise aber auch bewegende und vielschichtige Reise mit.

Die Geschichte handelt von Margrit, einer hundertzweijährigen Dame, ihrer Enkelin Luzie und Arthur einem Mitarbeiter in der Alterresidenz von Margrit.

Die Autorin schreibt irgendwie unaufgeregt, sehr tiefgründig und trotzdem absolut berührend.

Die Geschichte spielt in Hamburg direkt an der Elbe und sie nimmt uns mit in unterschiedliche Generationen, der Gegenwart aber auch der Vergangenheit.

Das Buch hat mich berührt und ich empfand die Geschichte als sehr anders und besonders. Ich kann es nicht so richtig in Worte fassen aber die Autorin hat es geschafft, dass ich mich den Personen im Buch direkt sehr nahe und ihnen irgendwie verbunden fühlte. Es war in jedem Fall ein wunderbares Leseerlebnis.

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Sehr erfrischend und inspirierend

Blumen im Schuh von Annette Spratte

Ich hatte Lust auf eine leichte Geschichte, war mir aber am Anfang nicht sicher ob ich mit diesem Buch Spaß haben werde. Auf den ersten Seiten des Buches hatte ich die Befürchtung, ich bin an einen "Hausfrauenroman" geraten und hatte ehrliche Bedenken. Doch schon bald haben mich die beiden Hauptpersonen in der Geschichte (Elisabeth und Anja) total in den Bann gezogen.

Auch wenn ich selbst auf eigenen Füßen stehe und absolut nicht nachvollziehen kann wie sich eine Frau finanziell komplett von ihrem Mann abhängig machen kann, hat mir das Buch viele schöne Lesemomente, Schmunzler aber auch Gedanken über mein eigenes Leben beschert.

Annette Spratte hat einen wunderbaren Schreibstil und ich bin quasi durch das Buch geflogen. Die beiden Frauen sind absolut realistisch dargestellt, unglaublich sympathisch und inspirierend und ich habe sehr schnell mit ihnen mit gefiebert. Die Geschichte wirkt auf mich sehr lebensnah und echt, es gab auch Rückschläge für Elisabeth (aber auch Anja) und genau das hat sie denke ich mir so sympathisch gemacht. Absolute Leseempfehlung.

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Komplex und sehr vielschichtig

Das große Spiel von Richard Powers

Das Buch von Richard Powers "Das große Spiel" ist ein sehr vielschichtiger Roman. Er behandelt verschiedene große Themen unserer Zeit - darunter zählen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die Grenzen des Wachstums.

Der Roman ist aber auch eine Geschichte über Ozeane, Klimaschutz und handelt unter anderem von einer Pionierin der Ozeanologie.

Die Geschichte nimmt einen außerdem mit auf eine kleine Insel in Französisch-Polynesien und beschreibt in den schönsten Worten das wunderbare Leben unter Wasser.

Der Roman handelt von Rafi und Todd dessen sehr enge Freundschaft eines Tages zerbricht. Zwei weitere zentrale Figuren des Buches sind Rafis Frau Ina die als Bildhauerin arbeitet sowie Evelyne, eine begeisterte Taucherin.

Es fällt mir schwer die Geschichte zusammenfassen und ich muss ebenfalls sagen, dass ich die Geschichte sehr komplex und manchmal etwas kompliziert fand. Nichts desto trotz hat sie mich in den Bann gezogen und ich habe das Buch in nur wenigen Tagen durchgelesen. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen und das Buch hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt.

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