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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Ein Spaß für die Kleinen

Gute Nacht von Meritxell Marti

Ein großer gelber Smily mit beweglichen Augen lacht mir vom Cover entgegen. Mit dem kleinen Schieber, deich auf jeder Seite finde, öffnet und schließt man seine Augen. Der Schieber ist sehr gut auch von kleinen Kindern zu bewegen und so etwas kommt bei den Kindern hervorragend an. Sie lieben interaktive Bücher.

Dann wird aus dem Smily ein Mond und der Text „Gute Nacht, Mond.“ Wird sicher bald vom Kind wiederholt. Auf der nächsten Seite sagen wir vier kleinen Sternen „Gute Nacht“. Es folgt ein Baum, ein Eichhörnchen, eine Katze, ein kleines Häuschen und auf der vorletzten Seite sagen wir „Gute Nacht, Baby.“
Durch den schwarzen Hintergrund kommen die schnörkellosen Zeichnungen sehr gut zur Geltung, da ist nichts, was ablenkt. Hier können schon die Kleinsten Begriffe kennen lernen und sicher werden sie die Augen auf die Seiten begeistert bewegen.
Ein wundervolles Buch, um die Liebe zu Büchern zu entdecken und gleichzeitig die Motorik zu schulen.

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Eine Geschichte, die nachwirkt

NADIRA von Karin Ellmer

Ein kleines quadratisches Büchlein mit gelben Cover und leckeren Himbeeren liegt vor mir und ich bin gespannt auf das Märchen, das es mir erzählen wird.
Eine hübsche, junge Frau mit Namen Nadira, die Wertvolle, lebt in einem kleinen Dorf und sie ist dort wegen ihrer freundlichen Art sehr beliebt.

Immer hat sie für alle ein offenes Ohr und auch die Tiere begegnen ihr freundlich.
An einem schönen Sommertag macht sie sich auf Himbeeren zu pflücken, weil sie Verlangen nach den Beeren hat. Doch kaum ist sie bei dem Strauch angekommen, zieht ein Gewitter auf und ein Blitz trifft einen Baum in ihrer Nähe. Vor Angst fällt Nadira in Ohnmacht. Als soe wieder erwacht, ist sie in einer anderen Welt gelandet. In einer kargen Landschaft greifen sie Stechmücken an und bald wird sie von „Skreb, einem hässlichen Ungeheuer, das alles Leben auf der Erde zerstören will“ eingefangen. Täglich kommen neue Menschen hinzu und Nadira hat schreckliche Angst und sie wird immer verzweifelter. Dann taucht eine kleine Maus auf, die ihr Hoffnung gibt.
Auf den letzten Seiten des Buches erklärt Julia Lindner, die sich mit positiver Psychologie beschäftigt, was Nadira uns lehrt. Sie erläutert dazu die symbolhafte Bedeutung der Handlung. So steht die kleine Maus für Empathie und Zuversicht und die benötigt Nadira in ihrer Hoffnungslosigkeit dringend. Nadira, die so viel erleiden muss geht am Ende gestärkt in ihr altes Leben zurück, eine Entwicklung, die Resilienz genannt wird.
Durch das Märchen von Nadira können wir viel lernen, es spiegelt das Leben, in dem es auch dunkle Zeiten gibt. Aber Nadira gewinnt an Stärke und sie trifft auf Helfer, so wie auch sie anderen geholfen hat. Karin Ellmer hat nicht nur den Text geschrieben, sie hat auch die sehr stimmigen Illustrationen gezeichnet. So ist ein kleines Buch mit viel Herzblut entstanden, das ich gerne empfehle.

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Viele Informationen über Tiere und Pflanzen

Majnka von Olga Stehlíková

Majnka, die ihren Namen Magdaléna nicht mag und sich deshalb lieber mit Majnka ansprechen lässt, lebt mit ihrer Mama, die Biologin ist, und ihrem dicken Papa, der Mathelehrer ist, auf einem Dorf in der Nähe von Prag. Sie interessiert sich für alles, was mit Natur zusammenhängt. Ihre Mutter hat ihr eine Menge erklärt und Majnka hat ein riesiges Wissen über Tiere und Pflanzen.

Wenn sie uns etwas erzählt, geht es meiste darum, dass sie etwas im Wald sieht und sofort fällt ihr ganz viel dazu ein. Deshalb dauert es eine Weile, bis wir von der Krankheit der Mutter erfahren. Sie hat Krebs und erst nach einer Operation erzählen die Eltern Majnka davon. Die Oma, die Majnka sehr liebhat, zieht ein und besorgt den Haushalt. Jetzt kocht sie und nicht mehr nur der Papa. Als Majnka mal, weil sie sich über die Biologielehrerin geärgert hat, statt nach er Schule nach Hause zu gehen, in den Wald geht und sich dort verläuft, sorgen sich Papa und Oma um sie. Aber als Majnka wieder wohlbehalten zu Hause ankommt, beschließen sie Mama nicht davon zu erzählen. Doch bald darauf schickt die bettlägerige Mutter ihr Kind für eine Nacht alleine in den Wald.
Ich muss sagen, dass mir Majnka unendlich leidtut, nicht nur, dass sie ihre Mutter eine lange Zeit durch die Krebserkrankung begleitet und sie sie am Ende verliert, auch weil sie gar keinen gleichaltrigen Kindern begegnet. Sie hat keine Freunde, weder in der Schule noch Nachbarkinder oder Verwandte. Sie lebt abgeschlossen in ihrer Welt und dort dreht sich alles um Tiere und Pflanzen. Wenn man sich durch die vielen Sachinformationen nicht gelangweilt fühlt, erlebt man mit Majnka abenteuerliche Geschichten und ihre teilweise verwunderliche Sichtweise bringt sie oft in Schwierigkeiten, denn sie hat einen starken Willen und ein eigenes Bild von der Welt.
Auf vielen Doppelseiten gibt es sehr künstlerische Illustrationen, die eine Collage der Geschichte abbilden und die mich sehr fasziniert haben.

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Witziges Sachbuch über Missgeschicke, die zu Erfolgen führten

Penicillin und andere unglaubliche Missgeschicke, von denen du (wahrscheinlich) noch nie gehört hast von Natalie Labarre


Das sehr wuselige Cover ist bei meinem Enkel sehr gut angekommen, er hatte Spaß daran den Satz zusammenzusetzen. Aber auch die kleinen Textfelder mit den spannenden und manchmal auch witzigen Inhalten kamen gut beim dem achtjährigen an.
Zunächst werden die Leserinnen und Leser direkt eingebunden und die Frage lautete „Hast du schon mal Fehler gemacht? Ja, wer wohl nicht! Da erfahren wir auf der ersten Seite, dass Christoph Kolumbus Seekühe für hässliche Meerjungfrauen gehalten hat und die Entdeckung des Penicillins darauf zurückzuführen ist, dass Alexaner Flemming seine Petrischalen nicht gesäubert hat.

Einer anderen Unachtsamkeit ist die Entdeckung des Sicherheitsglas zu verdanken. Das Fällen eines der ältesten Bäume 1964 hat dazu geführt, dass alte Bäume jetzt unter Naturschutz stehen.
Die kleinen Texte sind mit vielen bunten Illustrationen geschmückt und es gibt auf den Seiten eine Menge zu entdecken. Zudem gibt es noch einige spannende Aufgaben zu lösen und was mir seht gut gefällt, es gibt eine Doppelseite mit „Fakten“, die so nicht stimmen.
Am Ende wird dann die Frage gestellt „Welchen unglaublichen Feler Fehler hast du heute gemacht?“ Vielleicht machen wir auch einmal einen Fehler, der sich im Nachhinein als eine großer Erfindung herausstellt? Aber bis dahin lesen wir erst einmal dieses großartige Buch., das ist bestimmt kein Fehler.

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Tolle Tierfreundschaften

Der Kürbisdieb von Alice Hemming

Vogel hat ein Gemüsebeet angelegt und Eichhörnchen hat sie Samen mit eingepflanzt. Nun wartet es ungeduldig, dass etwas wächst, aber erst Monate später entdeckt er fünf Kürbisse, die alle anders aussehen. Er selbst beansprucht den großen orangen für sich. Ein richtige Hilfe ist Eichhörnchen leider nicht, immer will er etwas machen, aber noch bevor er starten kann, sind es nur noch vier Kürbisse.

Als nach und nach alle bis auf seinen Kürbis verschwinden, ist Eichhörnchen klar, dass es einen Dieb geben muss. Aber nicht nur die Früchte, auch sein Freund der Vogel ist verschwunden. Als Eichhörnchen verschiedene Spuren findet zeichnet er ein Phantombild, das einem Vogel ähnelt. Als Vogel wieder auftaucht, bietet Eichhörnchen dem „Entführer“ alle Kürbisse an, wenn sein Freund freikommt.
Kurze Texte und einfache bunte Bilder erzählen die Geschichte einer Freundschaft, denn Vogel hat alle Kürbisse an die anderen Tiere verschenkt und natürlich bekommt Eichhörnchen ebenfalls seinen orangenen, dicken Kürbis.
Auf den letzten beiden Seiten erfahren wir noch eine Menge über Kürbisse und so werden sicher einige Kinder Kürbissamen aussähen und im Herbst Kürbisse schnitzen.
Ein fröhliches Bilderbuch mit einigen guten Informationen.

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Wir alle haben Ängste

Jani und die Sache mit der Mutmaschine von Iris Tritsch

Jani, den wir auf dem Cover sehen, schaut über seine selbstgebastelte Mutmaschine. Wieso er sie braucht, darum geht es in diesem Buch.
Es beginnt mit der Frage „Wer hat eigentlich gesagt, dass Superhelden keine Angst haben dürfen?“ Dann sehen wir Jani als Astronaut durchs Weltall fliegen, aber leider stimmt das so nicht, denn Jani ist ängstlich und er traut sich kaum am Eiswagen ein Eis zu bestellen.

Er ist dann so aufgeregt, dass ihm seine Lieblingssorte nicht einfällt und er Minze-Schoko essen muss. Sein aller größtes Problem ist der Übernachtungstermin mit Ava und Nori im Zelt im Garten. Jani schafft es nicht sich jemand anderen als seinem Kaninchen Klothilde anzuvertrauen. Deshalb baut er eine Mutmaschine aus Dingen, die er bei seinen Großeltern findet. Die versteckt er im Zelt und hofft, dass er damit seine Angst vertreiben kann.
Doch dann kommt alles ganz anders und am Ende stellt sich heraus, dass auch seine Freunde Ängste haben. Deshalb wird am Ende im Wohnzimmer gezeltet. Was mir als Lösung sehr gut gefällt.
Im hinteren Teil des Buches gibt es noch viele Informationen für Erwachsene über das Thema „Angst“. Ich finde es immer sehr beruhigend, wenn sich herausstellt, dass andere auch nicht mutiger sind und der Gedanke, dass es Superhelden nicht anders geht, hat auch etwas Schönes. Angst gehört dazu und rettet uns häufig vor verrückten und gefährlichen Dingen. Die farbenfrohen Illustrationen, besonders das Bild, wo die Drei ausgelassen tanzen, ergänzen die Geschichte sehr gut. Das Buch eignet sich sicher auch zum Schulstart, denn trotz aller Freude darüber, haben die Erstklässler sicher auch ein Grummeln im Bauch.

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Ein toller Spaß!!!

Jetzt aber wirklich Tschüss! von Klara Persson; Charlotte Ramel

Nico und Sally, die wir auf dem Cover sehen, haben den zusammen bei Sally gespielt und nun meint Sallys Mama, es werde Zeit für Nico nach Hause zu gehen. Also verabschieden sich die beiden, doch kurz darauf schellt es wieder und Nico steht vor der Tür. Leider hat er vergessen, was er vergessen hat, und so geht er wieder.

Als er dann noch einmal schellt, wundert sich die Mama, er wollte doch nach Hause gehen. Er war auch zu Hause, doch dort hat er nur sein Kegelspiel geholt, so kegeln die beiden Kinder erst einmal. Beim nächsten Klingeln hat Nico Hunger und er bleibt zum Pfannkuchen essen.
Diese Situation kennen die Kinder, sie können sich einfach nicht trennen, auch wenn die Mutter argumentiert, dass sie sich sonst nicht morgen wieder treffen können. Es ist einfach herzerfrischend, dass die beiden sich zum Schluss umarmen und das Buch dann doch noch zu Ende geht.
Die Illustrationen sind nicht so ganz nach meinem Geschmack, sie haben etwas von Comiczeichnungen und irgendwie passen sie dann doch zu der witzigen Geschichte.
Und witzig ist dieses ständige Klingen und die Frage, wer das wohl sein könne. Meine Enkelkinder haben sich immer wieder sehr beim Vorlesen amüsiert und ich habe es im Urlaub sehr, sehr oft vorgelesen.
Ein echter Renner in unserer Vorlesekiste!!!

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Einfache erste Erklärungen zu unserer Welt

Hallo Erdling von Fedja Burmeister

„Zuerst einmal: Du lebst auf der Erde.“ Mit dieser Information beginnt das Buch und wir werden noch einem ganze Menge lernen über diese Erde. Zunächst geht es darum, dass sie keine Scheibe, sondern eine Kugel ist und dass es auf ihr viel Wasser gibt. Dann geht es um die Zeit und wie sei durch die Bewegung unserer Erde festgelegt wird.

Es folgen die Jahreszeiten und dann geht es weiter mit den Kontinenten. Nach den Tiere und den Pflanzen folgt der Mensch. „Denn Menschen mögen andere Menschen. So entstehen Freundschaften und Freundschaften machen die Welt zu einem besseren Ort.“ Lautet ein wundervoller Satz am Ende des Buches.
Die Illustrationen sind einfach gehalten, sie bilden aber sehr genau die Informationen ab. So sind auf der Seite, wo es um die Zeit geht viele Uhren zu sehen, aber auch eine Hand, die ein kleine Erdkugel zwischen Daumen und Zeigefinder hält. Wissbegierige Kita-Kinder werden viel lernen beim Vorlesen und Anschauen dieses Buches. Ich weiß, dass mein ältester Enkel es mit 3 Jahren geliebt hätte.

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Auschnitt aus Pu der Bär

I-Ah hat Geburtstag von A. A. Milne

Das kleine hellblaue Büchlein enthält einen Auszug der Originalgeschichte von Winnie-der-Pu. Es geht darum, dass der Esel I-Ah Geburtstag hat und „der alte graue Esel am Bach stand und sich im Wasser betrachtet.“ Was er sieht, bezeichnet er als „ein Bild des Jammers“ und deshalb versucht er sein Glück auf der anderen Bachseite mit demselben Ergebnis.

Als Pu ihn fröhlich begrüßt, lässt I-Ah seinen Frust an ihm aus. Auch das Lied, das Pu im vorsingt, kann die Laune des Esels nicht verbessern. Denn er erwartet einen Geburtstagskuchen und Geschenke. Pu vergewissert sich noch einmal, ob der Esel wirklich Geburtstag habe und gratuliert ihm dann. Danach macht er sich auf den Weg um „irgendein Geschenk“ zu suchen.
Die Geschichten aus dem Hundertsechzig-Morgen-Wald haben ja immer etwas Philosophisches und deshalb finde ich sie für Vorschulkinder etwas schwer zu verstehen. Es gibt zwar einige Bilder in den Buch, aber Kita-Kinder benötigen schon noch einige Informationen. So taucht zu Ende der Geschichte Christopher Robin auf, für den die Geschichten geschrieben wurden, aber für Neulinge ist nicht ganz klar, wer er ist.
Ein wundervolles Buch für Erwachsene, die noch einmal in den Hundertsechzig-Morgen-Wald abtauchen wollen und natürlich zur Ergänzung der vielen Bilderbücher, die nicht die Originalgeschichte, die so schön von Harry Rowohlt übersetzt wurde, abdrucken.

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Schöne Biilder, liebevolle Poesie

Lieselotte Hafenfähre von Lena Raubaum

Ich gehöre noch zu den Menschen, die in ihrer Kindheit im Kinderfernsehen auf James Krüss gewartet haben. Dort hat er mit seiner ruhigen Stimme vorgelesen und ich habe besonders seine Reime gemocht. Jetzt wäre er 100 Jahre alt geworden und Lena Raumbaum hat das zum Anlass genommen eines seiner bekanntesten Werke „Henriette Bimmelbahn“ mit ihrer „Lieselotte Hafenfähre“ ein Denkmal zu setzen.

Auf dem Cover winken alle an der Haltestelle dem Schiff zu. „Lieselotte heißt die flotte, alte kleine Hafenfähre“ so beginnt der Text und mit qualmenden Kamin kommt die Fähre in den Hafen. Dort wartet sie geduldig auf die Kinder, die noch in der Schule sind. Lieselotte schafft es sogar an Land zu fahren und die Kinder zu Hause abzusetzen. Doch einer ist zurückgeblieben, das ist James, der ein Gedicht in sein Büchlein geschrieben hat.
Neben den etwas altmodisch wirkenden Illustrationen, was ich sehr passend finde, macht das Lesen der Reime ungeheuren Spaß. Sie gehen mir nur so über die Zunge und meine Enkel wollten das Buch gerne immer wieder lesen.

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