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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Liebevolle Lösung für das ständige Hetzen der Erwachsenen

Der Kopfübär trödelt doch nicht! von Judith Weber

Im dritten Band hat der Kopfüber Kobi ein Problem, das bestimmt alle Kinder kennen. Die Erwachsenen finden, dass er trödelt, dabei muss er nur Dinge erledigen, die ihm wichtig sind.
Schon die erste Doppelseite ist für mich ein richtiger Spaß, denn da läuft Papa mit dem Waschlappen hinter den Willingen her.

Wer von uns hat das nicht schon gemacht.
Oma kommt von ihrer Weltreise zur uns die Familie will alles für den Empfang schön machen. Als noch alle im Bad sind, kommt Oma schon mit ihrem Wohnmobil an. Sie freut sich sehr über Kobis Bild, dass nur ein „Fast-Bild“ ist, weil er nicht fertig geworden ist. Nachdem die Kinder im „Kindertempo“ den Kuchen gegessen haben, überlegt Kobi, natürlich kopfüber, wie er die „Erwachsenen-Zeit austricksen kann.“ Er malt zusammen mit seinen Freunden eine Kinderzeit-Uhr, sie ist groß und bunt und hat Felder wie „Toben“ oder „Spielen“. Der Zeiger steht auf „Abenteuer“ und so fliegen alle mit dem Wohnmobil nach Ägypten und zum Nordpol.
Ich denke schon, dass die Kinder, ähnlich wie wir alten Leute, nicht immer dem Tempo der Erwachsenen gewachsen sind. Sie möchten einfach mal Trödeln und ihren Ideen nachgehen. Aber immer gibt es einen Plan bei den Eltern und der muss erfüllt werden.
Das ist wieder eine sehr witziges Buch mit vielen schönen Ideen, die mit viel Fantasie umgesetzt werden. Dass am Ende die Eltern spielen wollen und es kein Abendessen gibt, führt dann zur Rückkehr zur Normal-Zeit.
Die Illustrationen mit dem kleinen blauen Bär und seiner Familie sind wieder hervorragend gelungen und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, wenn der Text auch etwas lang ist.

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Hervorragendes Lexikon

Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon von Margit Auer

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher kein Buch aus der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ gelesen habe. Aber da mir die Bücher dieser Serie immer häufiger begegnen und nun auch noch ein Film herausgekommen ist, fand ich die Idee mich den magischen Tieren durch ein Lexikon zu nähern sehr spannend.

Einige Kinder und Tiere zeigt schon das Cover und dann geht es nach dem Inhaltsverzeichnis und dem Vorwort der Autorin mit A los, wie es sich für ein Lexikon gehört. So ist Agent Y, die Vogelspinne aus dem Death Valley, die erste, die vorgestellt wird. Es gibt ein Foto von ihr, einen Steckbrief und es sind drei Fakten über Vogelspinnen zu lesen. Außerdem gibt es einen kleinen Text unter der Rubrik „Schon gewusst?“ Anna-Lena Zink ist das erste Kind im Alphabeth und wir erfahren, wo sie wohnt, was sie mag, aber auch was sie nicht mag, wer ihre Freundin ist, etwas über ihre Familie, welches ihr magisches Tier ist und wo sie die magischen Nachrichten lesen kann.
So ähnlich sind alle Seiten aufgebaut und wir erfahren sehr viel über die Besucher der magischen Schule. Auch die Lehrer*innen und Mortimer Morrison, der Besitzer der magischen Tierhandlung, der immer auf der Suche nach magischen Tieren ist, wird vorgestellt. Es gibt auch eine Doppelseite über die Tierhandlung, eine Beschreibung der Stadt und den magischen Kreis, viele Infos „Rund um die magischen Tiere“ und natürlich etwas über den Schwur und die Regeln der magischen Gemeinschaft.
Mir gefielen die Doppelseiten auf der die 25 Kinder mit ihren magischen Tieren abgebildet sind und die Weltkarte der magischen Tiere, auf der ich sehen konnte, woher die Tiere stammen, besonders gut.
Mit einem Quiz endet das Buch und ich bin jetzt so gespannt auf diese Schule, dass ich sicher bald ein Buch der Reihe lesen werde.

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Humorvoller Kinderkrimi

Mäc Mief und die ungeheuerliche Nessie von Carola Becker

Wir sehen das Schaf Mäc Mief, neben seinem Lieblingsmensch Finn und seinen Freund den Hund Bonnie auf einem Steg sitzen. Hinter ihnen taucht das Ungeheuer Nessie auf, das eigentlich sehr freundlich guckt.
Aber zunächst juckt es Mäc Mief am Rücken und er befürchtet, dass sich dort ein „Mega- Floh-Vampir“ eingenistet hat.

Doch dann meldet sich ein Leming zu Wort, der leider seine Menschenfamilie verloren hat. Mäc Mief verspricht dem traurigen Kleinen, seine Familie zu suchen. Doch zunächst fährt seine Familie nach Loch Ness und Mäc Mief und Bonnie sind natürlich mit von der Partie. Obwohl Mäc Mief es für viel zu gefährlich hält und er erwartet, dass das gefürchtete Ungeheuer ihn oder sogar Finn fressen könnte, fährt er mit, um auf Finn Acht zu geben. Im Gegensatz zu Mäc Mief, der Angst vor Nessie hat, versuchen Finn und seine Schwester das Ungeheuer zu locken, indem sie eine Bratwurst an die Angel binden. Nach dem abenteuerlichen Abend schlafen dann alle im Zelt. Aber am nächsten Morgen sind alle Zelte eingestürzt und viele Urlauber schon abgereist. Da wittert Mäc Mief einen neuen Fall.
Es ist wieder herrlich die Welt aus Sicht eines Schafes zu sehen und Mäc Mief ist schon ein besonderes Schaf und ein sehr guter Freund. Das wird auch noch der Lemming Hector erfahren. Die Lösung des Falls ist logisch aufgebaut und sie wird humorvoll beschrieben.
Neben den kurzen Texten, die in großen Buchstaben gut leserlich gedruckt sind, gibt es eine Menge toller Bilder, die ebenfalls viel Humor zeigen. Ein spannender neuen Fall für Mäc Mief!

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Voller Poesie und mit wundervollen Illustrationen

Lass deine Träume fliegen von Nathalie Seïdou

Die kleine Hexe Kamille hat einen Traum, sie möchte gerne hoch im Himmel die Blaue Fee treffen, aber zunächst sitzt sie auf dem Dach ihres Häuschens und träumt von aufregenden Reisen, auf Fabelwesen und Tiere, denen sie dort begegnet. Als der Schmetterling Luftikus sich zu ihr setzt, erzählt sie ihm von ihren Träumen.

Kamille traut sich mit ihrem fliegenden Besen, den sie noch nie benutzt hat, loszufliegen. Es klappt hervorragend und so stellt sie fest, dass die Schafe aus der Luft wie Wolken auf Beinen aussehen. Bald trifft sei auf eine Pferd, dass sie nach seinem Traum fragt. Das Pferd möchte mutig mit einem Ritter gegen Riesen und Drachen kämpfen. Eine Frosch träumt davon die Hexe Rosalinde zu küssen und dem Eichhörnchen hilft sie aus seinem Albtraum zu erwachen. „Albträume sind nichts als Bilder. Sie können dir nichts anhaben.“ erklärt sie ihm.
Da schläft das Eichhörnchen wieder ein und wird Solotänzer in Nussknacker-Ballett.
Kamille besucht noch einige Tiere und am Ende fliegt sie weit hoch in den Himmel und trifft auf die blaue Fee. Doch als sie am nächsten Morgen von Luftikus geweckt wird, befürchtet sie, dass alles nur ein Traum gewesen ist.
Zauberhaft, magisch und voller Poesie sind die Illustrationen und der Text, wenn ich auch befürchte, dass er für Dreijährige etwas lang ist. Es ist so schön, wie die kleine Hexe allen ihre Träume entlockt und ihren Traum erlebt. Traumhaft schön!

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Meinungsfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie

So denke ich! Und was denkst du? Ein Bilderbuch, das Kinder darin bestärkt, ihre Meinung zu vertreten von Sophie Schönberger

Das Cover zeigt uns die vier Tiere, die hier ein Herbstfest organisieren bzw. den Dachs, der versucht ihnen alles madig machen.
Diesmal sind sich die Tiere schnell einig, sie wollen ein schönes Herbstfest feiern, doch was soll es zu Essen geben? Es gibt eine Menge Vorschläge, nur die kleine Maus Sebastian sitzt abseits und sagt nichts.

Erst als die Häsin Lina ihm erklärt, dass jede*r eine Meinung haben kann, die er auch äußern darf, traut er sich „Kuchen“ zu sagen. Den Vorschlag finden alle sehr gut. Doch dann taucht Dachs Enno auf, rücksichtlos bringt er die Notizen durcheinander und behauptet, dass Kuchen im Freien wegfliegen würde. Aber Lina weiß, dass das nicht stimmen kann, denn sie hat schon Kuchen bei einem Picknick draußen gegessen.
Es gibt immer wieder Meinungsverschiedenheiten bei der Organisation des Festes, vieles kann man lösen, indem alle Ideen angewandt werden. Erst Enno macht die schönen Einladungskarten schlecht und behauptet böse Sachen, die nicht stimmen.
Ganz hinten im Buch gibt es noch vier Felder mit Sachtexten zum Thema Meinungsfreiheit und da lesen wir auch, dass Dinge, die nicht den Tatsachen entsprechen keine Meinung abbilden, sondern Fake sind.
Auf kindgerechte Art wird hier ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie erklärt und ich glaube, das Buch würde auch für manche Erwachsenen wichtige Informationen bieten. Denn auch sie fallen auf Fake-Infos rein und verwechseln Meinung mit falschen Behauptungen.
Die Illustrationen zeigen sehr schön, die Gefühle der Tiere und unterstützen damit ideal den gut verständlichen Text. Ein Buch, das möglichst viele Kinder kennen sollten.

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Bilder zum Verlieben

Die Bärin von José Ramón Alonso

Das Cover ist so beeindruckend, da schaut uns ein großes Bärenauge an, der Rest des Kopfes ist nur teilweise zu sehen.
Danach sehen wir die Bärentatzen als Spur im Schnee. Es wird Herbst und die Bärin ist allein unterwegs, sie „streift schwermütig umher“ und aß die letzten Früchte des Sommers.

Es wird kälter und dann fällt der erste Schnee. Inmitten der bergigen Schneelandschaft gräbt die Bärin eine Mulde und legt sich schlafen. Als die Sonne wieder wärmer scheint spürt die Bärin „dass sie etwas begrüßen wollte.“ Und so sehen wir sie auf dem Rücken in der Baumkrone liegend mit einem Bärenjungen auf dem Bauch. Gemeinsam gehen sie über die grüne Frühlingswiese.
Die wunderschönen Bilder brauchen nur wenige Worte, denn sie beschreiben auf eine liebevolle Weise wie die Bärin den Winter erlebt. Und mit dem letzten Frühlingsbild spüren wir die Hoffnung und das neue Leben.

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Trauer im Bild durch eine Art Gespenst dargestellt

Das große Fehlen von Azam Mahdavi

Vorneweg geht die Katze, dann kommt das Mädchen und als letztes sehen wir das „große Fehlen“, denn das Mädchen hat ihre Mama verloren. Im Haus hängt eine Foto, wo sie gemeinsam Blumen eingepflanzt haben. „Dann starb Mama – und an ihre Stelle trat das große Fehlen.“ So liegt sie ganz eng an der Wand im Bett und dick daneben dieser Geist, der nun ihr einziger Freund ist.

Denn er sitzt bei Frühstück zwischen ihr und Papa. Immer ist das große Fehlen dabei, sogar wenn sie mit Papa auf den Jahrmarkt geht. Doch dann fängt die Blume, die sie mit der Mama gepflanzt hat, an zu blühen und sie schenkt dem großen Fehlen eine Blüte. Zusammen retten sie eine kleine Katze, die ihre Freundin wurde.
Die Illustrationen sind zunächst in dunklen Erdtönen gehalten und sie werden erst mit dem Erblühen der Blume farbiger. Die anfängliche Distanz zum Papa wird auch immer geringer und am Schluss sitzen die beiden am Tisch nebeneinander und das große Fehlen hat am Tischende seinen Platz. Außerdem wirkt es durch die Blühten etwas freundlicher. Danach gibt es auch ein Foto, auf dem das Kind zusammen mit dem Papa etwas pflanzt, im Hintergrund mit Schaufel das große Fehlen und natürlich ist auch die Katze dabei.
Fehlen wird Mama immer, aber das große Fehlen gehört zum Alltag und nimmt ihn nicht mehr ganz ein. Das Mädchen hat es geschafft ihre Trauer zu durchleben und kann jetzt wieder fröhlich sein.

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Hier geht es nur um Türen

Eine Tür ist zum Öffnen da von Kyo Maclear

Viele Türrahmen rahmen die Tür ein, hinter der ein Kind hervorschaut. Auf der ersten Seite öffnet ein Kind eine blaue Haustür und lässt eine Katzenmutter mit ihren Kleinen herein.
„Eine Tür ist um Anklopfen da“, da ist ein Mädchen zu sehen, dass mit Blumen hinter dem Rücken an eine rote Türe klopft.

Ein Junge lässt uns eintreten, am Tisch wird schon gegessen. Eine Kinderparty ist im Gange und die Tür wird von innen geschlossen. Witzig wäre es zweimal zu klopfen und sich dann zu verstecken. Aus einer Glastür sehen die Kinder hinaus. Automatik- und Drehtüren sind etwas Besonderes. Lesend sitzt das Mädchen im Schrank, sie hat sich hinter der Tür versteckt. Kinder fallen durch eine Falltür in einen Regenbogentunnel und landen auf vielen Kissen. „Vor manchen Türen bist du womöglich nervös und kribbelig…“ Etwas ängstlich öffnet das Mädchen die Tür und wir klappen die Seite auf und landen in einer Kita.
In dem Buch werden noch viele Türen vorgestellt und es ist spannend zu erleben, was da noch alles geschieht. Die Illustrationen zeigen so viele Möglichkeiten und lassen und die Gefühle, die mit den Türen verbunden sind, fühlen. Die Texte sind minimalistisch gehalten und sagen doch alles aus.

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Witzig und informativ

Die Nacktschnecke von Elise Gravel

Mit einem „Yo!“ begrüßt uns die Schnecke auf dem Cover, unten in der Ecke steht auf einer Raupe „eklige Tierchen“.
Auf der ersten Seite wird dann die Schnecke vorgestellt und diesmal grüßt sie mit einem „Tachchen!“, danach begegnet sie einer Schnecke mit Gehäuse, die sie nackig findet.

Die vier verschiedenen Arten, der Nacktschneckenart sehen wir mit einfachen Zeichnungen auf der nächsten Seite, aber in diesem Buch geht es um Landnacktschnecken. Mit den Tentakeln oben an ihrem Kopf behauptet sie das Kind, das nach Brokkoli riecht, zu sehen. Da sie die Tentakeln einziehen kann, wäre eine Brille „etwas umständlich“. Danach erfahre ich, dass die Schnecke durch ein Loch an der Seite atmet. Das Bild zeigt sie mit einem rosa Kaugummi, den sie durch das Loch aufbläst. Besonders witzig ist dann eine Bild, dass die Schnecke im Wochenbett zeigt und die Schwester gratuliert zum „Mädchen-Junge!“
Ihr seht, auch ich habe hier mit ganz viel Spaß und Witz noch etwas gelernt. Die einfachen Zeichnungen bilden alles ab, um den Text zu erklären und der ist einfach toll geschrieben.
Das Buch bietet viele Informationen und ist dabei noch witzig.

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Total witzig und schwierig zu lesen

Papa tankt und Mama trinkt Kaffee von Dietrich Brüggemann

Witzig, wie die Buchstaben auf dem Cover gedruckt sind, bunte Buchstaben am Wortanfang und schwarze für den Rest der Wörter. Irgendwie wirkt alles etwas verwackelt.
Die Familie bestehend aus Papa, Mama, der Tochter Lili und dem Hund Pepe fahren auf der Autobahn als Papa sagt: „Wir müssen Tanken.

“ Mama sagt darauf „Ich brauche einen Kaffee“ Lili muss Pipi und der Hund sagt nur „Wuff.“
Da die Raststätte Pappelhain schon da vorne ist, wiederholt Papa die Vorhaben der Familie, doch im letzten Satz werden Buchstaben verwechselt und er sagt „Tata pankt“ die vertauschten Buchstaben sind dann immer farbig. Er versucht es wieder und diesmal macht Pili Lipi. Auch Mamas und Lilis Versuche sind falsch und die Sätze werden immer verworrener und deshalb verpassen sie die „Paststätte Rappelhain“. Die Wünsche werden immer großer und die Sätze immer schwieriger zu lesen. Nachdem Papa an den Raststätten vorbeigefahren ist, muss Lili am Ende den ADAC anrufen, der sie abschleppt.
Ich glaube ich hatte beim Vorlesen am Ende einen Knotten in der Zunge, aber mir und den Zuhörerinnen und Zuhörer liefen die Lachtränen herunter.

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