Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Island :
(Nicht ganz) friedliche Ostertage in Neapel
Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola
Das Cover dieses Neapel-Krimis fängt die süditalienische Atmosphäre der Hafenstadt sehr gut ein und versetzt einen direkt in die richtige Stimmung für die Lektüre.
Die Handlung spielt in der Osterwoche, sodass der Titel doppeldeutig und sehr passend gewählt ist. Commissario Gaetano verbringt die Feiertage eigentlich mit seinem Bruder, seiner schwangeren Nichte und deren Mann im Hinterland, wo die Familie ein kleines, wenig lukratives Weingut betreibt.
Doch dann zieht es den Kommissar doch in die Stadt zurück, weil im Hafenbecken ein toter Mann angeschwemmt wurde und seine Kollegin Beppa Bellucci noch in der Ausbildung bei der Kriminalpolizei steckt.
Man merkt auf jeden Fall, dass der (deutsche) Autor längere Zeit in Neapel gelebt hat und sich in der Stadt auskennt und mit vielen Besonderheiten vertraut ist. Er schreibt sehr anschaulich und es findet sich eine Menge Lokalkolorit, sowohl was die Traditionen rund um Ostern, als auch was Kulinarisches oder beliebte Orte und auch die weniger schönen Seiten der Stadt angeht. Stellenweise finden sich auch kritisch-ironische Anmerkungen, die zum Schmunzeln anregen. Die beiden Ermittelnden sind sympathisch und menschlich. Commissario Gaetano hat einige Baustellen in seiner Familie zu bearbeiten und seine Kollegin Beppa Bellucci bringt frischen Wind in die Ermittlungen und ist dabei eine bodenständige einheimische Fischertochter, die teils auch von ihren Verwandten unterstützt wird, die ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge haben. Auf jeden Fall ein lesenswerter und nicht zu blutiger Krimi, durch seine Rahmenhandlung besonders jetzt in die Zeit um Ostern passend.
Schwesternliebe
Die Insel meiner Schwester von Sara B. Elfgren
Bei diesem Roman hat mich das zum Schauplatz, einer schwedischen Schäreninsel, passende Cover in Kombination mit dem Titel direkt angesprochen.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Halbschwestern, Mirjam und Nia. Kunstlehrerin Mirjam hat erst im Jugendalter von der Existenz einer weiteren Tochter ihres Vaters, die etwa gleichalt wie sie selbst ist, erfahren.
Dennoch freundeten die beiden Mädchen sich schnell an, anstatt aufeinander eifersüchtig zu sein, wobei es im Erwachsenenalter dann immer wieder Phasen gab, in denen Nia sich distanzierte. Insbesondere, wenn sie einen neuen Partner hatte. Nun steht Nias 40. Geburtstag an und sie lädt die frisch verlassene Mirjam auf die Schäreninsel ihrer Kindheit ein, die Nias Ehemann dem Vater der beiden Frauen, der chronisch Pleite ist, abgekauft hat. Bis zur Einladung herrschte mal wieder eine längere Phase ohne Kontakt zwischen den Halbschwestern, da Mirjam nicht verstehen kann, dass Nia doch wieder zu ihrem aggressiven und kontrollierendem Ehemann zurückgekehrt ist. Dennoch reist sie zur Feier auf der kleinen privaten Insel. Diese verläuft, fast erwartungsgemäß, nicht besonders idyllisch.
Ich fand die Geschichte sehr eindrucksvoll. Durch die Erzählweise mit den Rückblicken in die Jugend- und Studentenzeit der Halbschwestern und den Abschnitten aus der Gegenwart gewinnt man einerseits einen recht guten Eindruck vom Verhältnis der beiden Schwestern zueinander und andererseits wird die Spannung bis zum großen Finale immer mehr gesteigert. Was die Handlung angeht, kommt es auch zu überraschenden Wendungen. Vielleicht ist manches, was passiert, nicht zu 100 Prozent realistisch, aber auf jeden Fall wird sehr deutlich, wie eine toxische Beziehung sich immer weiter zum Negativen entwickelt und es dennoch schwer ist, sich daraus zu lösen, auch wenn es für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar ist. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch so anschaulich, dass man sich die Gegebenheiten auf der Insel bildlich vorstellen konnte.
Mit dem Kriegsende war noch lange nicht alles gut
Die weiße Nacht von Anne Stern
Ich mag die "Fräulein Gold"-Reihe von Anne Stern sehr, daher war ich auch auf diese neue historische Krimireihe der Autorin neugierig. Der erste Band "Die weiße Nacht" spielt im Berliner Hungerwinter 1946, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Covergestaltung passt sehr gut dazu, zeigt sie doch das vermeintlich Gegensätzliche, ein Kettenkarussell mit Menschen, die sich amüsieren, vor dem vom Krieg zerstörten Berliner Stadtschloss.
Das Ganze wird durch das Objektiv einer Kamera betrachtet, passend zur Protagonistin Lou Faber, die mit ihrer Leica, die sie anscheinend von einem amerikanischen Liebhaber bekommen hat, auf der Suche nach der Schönheit zwischen all der Zerstörung ist.
Die zweite Hauptperson, Kriminalkommissar Alfred König, war während der Herrschaft der Nationalsozialisten inhaftiert und hat davon auch körperliche Schäden zurückbehalten. Durch diese schrecklichen Erlebnisse gilt er den Allierten als unbelastet und wurde daher nach kurzer Vorbereitung auf diesen Posten gesetzt.
Als Fotografin Lou auf einem ihrer Streifzüge zufällig eine Frauenleiche vor der Linse hat, wird Alfred König zum Fundort der Leiche gerufen. Lou lässt der Fall aber nicht kalt und so kreuzen sich die Wege von ihr und dem Kriminalkommissar immer wieder.
Anne Stern schildert die prekäre Situation im Nachkriegs-Berlin sehr anschaulich mit wirklich vielen sprachlichen Bildern. Es wird sehr deutlich, wie alle unter Hunger und dem Mangel an vielen anderen überlebenswichtigen Dingen leiden, selbst die Polizei ist weiter sehr dürftig ausgestattet. Dazu kommen Revierkämpfe zwischen den einzelnen Siegermächten, wer in Berlin wofür zuständig ist, was für zusätzliches Durcheinander sorgt. Lou ist mir als Protagonistin sehr sympathisch, in sie konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, während mir Alfred König noch etwas fremd blieb, in mancher Hinsicht. Der Fall selbst passt natürlich in diese Zeit, tritt aber fast etwas in den Hintergrund bei all den weiteren Problemen, die die Menschen damals zu bewältigen hatten.
Eine angesehene Familie und ihre Abgründe
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Die Covergestaltung dieses Buches passt sehr gut zum Schauplatz des Thrillers, einem abgelegenen, aber großzügigen Anwesen in einer bergigen, schneereichen Gegend in den USA.
Theodora soll im luxuriösen Winterdomizil Idlewood die extrem Reiche Familie ihres Verlobten Connor kennenlernen. Diese begegnet ihr sehr reserviert, teilweise sogar regelrecht abweisend und sie erhält bald Drohnachrichten, dass sie lieber verschwinden und sich künftig von Connor fernhalten solle.
Mehr und mehr hat sie zudem das Gefühl, schon einmal auf dem Anwesen gewesen zu sein. Vielleicht in ihrer Kindheit, da sie sich an die Jahre, bevor sie als Kleinkind adoptiert wurde, nicht mehr erinnern kann? Je besser sie die Familie und das Anwesen kennenlernt, desto mehr meint sie sich zu erinnern, gerät dadurch aber auch in Lebensgefahr.
Der Thriller war sehr fesselnd und wies immer wieder überraschende Wendungen auf, da man, genau wie Theodora, nie sicher sein konnte, was wahr ist und, wem man trauen kann. Der Schauplatz, das abgelegene Anwesen ohne Mobilfunknetz und tief eingeschneit ist der ideale Schauplatz für einen Thriller. Theodora als Protagonistin war mir sympathisch und auch die anderen Charaktere waren recht gut ausgestaltet. Der Schreibstil der Autorin war gut nachvollziehbar, Rückblicke in Form von Theodoras nach und nach wiederkehrenden Erinnerungen steigerten die Spannung. Das Hörbuch wurde in einem zur Stimmung passenden Tonfall eingesprochen und man konnte gut folgen.
Schicksalsverwandte
In den Scherben das Licht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Carmen Korn
Der neueste Roman von Carmen Korn hat das zerbombte Nachkriegs-Hamburg im Jahr 1946 zum Schauplatz. Schon die Covergestaltung ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Handlung vor mehreren Jahrzehnten spielt.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mehrere Hauptpersonen. Da sind einmal Gert und Gisela, beide noch Jugendliche, die im Krieg von ihren Familien getrennt wurden und auch enge Angehörige verloren haben und von den restlichen nicht wissen, ob sie noch leben.
Sie lernen sich im Keller des Hauses von Friede, einer ehemaligen Schauspielerin, kennen, wo sie beide Unterschlupf suchen. Im Laufe der Zeit wachsen diese zufällig zusammengewürfelten "WG-Mitglieder" immer enger zusammen und es kommen auch noch weitere, vorübergehende und dauerhafte, Mitbewohner:innen dazu.
Der Roman fängt gut die Stimmung im Nachkriegsdeutschland mit aller Not, allen Sorgen und der Notwendigkeit von ganz viel Improvisation ein. Zugleich haben die Protagonist:innen aber auch die Hoffnung nie aufgegeben und der Krieg hat sie nicht zu Einzelkämpfer:innen werden lassen, sondern sie achten aufeinander. Somit handelt es sich nicht um ein düsteres, sondern hoffnungsvolles Buch über die Nachkriegszeit. Ich habe das Hörbuch gehört, dem man sehr gut folgen konnte. Dieses wurde von der Autorin selbst eingesprochen.
Mutige Frauen im Widerstand
Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann
Wie die Covergestaltung und der Titel bereits vermuten lassen, spielt die Handlung dieses Romans in der Vergangenheit und zwar einerseits während des Zweiten Weltkrieges und andererseits Ende des 20. Jahrhunderts, als noch nicht jeder wie selbstverständlich ein Mobiltelefon besaß.
Zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges unterstützten auch verschiedene Frauen aus Frankreich und Großbritannien den Widerstand gegen die Nationalsozialisten.
Führten Spionageaufträge, Botengänge oder sogar Sabotageakte aus. Darüber recherchiert die BBC-Moderatorin Gwen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts und stößt so einerseits auf Pat, die zunächst wenig Interesse daran hat, über ihre Vergangenheit zu sprechen, zugleich findet Gwen aber auch mehr über ihre vor nicht allzu langer Zeit verstorbene Großmutter heraus, die selbst zu dieser Zeit in Paris lebte und so einige Geheimnisse hatte.
Ich fand es sehr interessant, aus der Perspektive von Frauen im Widerstand mehr über diese Zeit zu erfahren und es ist wirklich eindrucksvoll, welche Risiken diese für den Kampf gegen die Nationalsozialisten eingingen und mit welchen Methoden sie damals schon arbeiteten. Auch Gwen als Protagonistin der neueren Zeit war mir sehr sympathisch, wie sie an ihrem Projekt arbeitete und auch am Leben ihrer verstorbenen Großmutter interessiert war. Die Sprecherin des Hörbuchs war zur Atmosphäre des Romans passend gewählt und man konnte ihr gut folgen.
Eine dysfunktionale Familie
Ein Herz aus Papier und Sternen von Cecelia Ahern
Cecilia Ahern ist mir bereits von anderen Büchern, die ich sehr gerne gelesen habe, ein Begriff und auch das bunt gestaltete Cover hat mich angesprochen, mir diesen Roman genauer anzuschauen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal Pip, die mit 16 schwanger geworden ist, was ihre Mutter als Schande ansieht, und nun mit Anfang 30 immer noch zusammen mit ihrer Tochter bei ihren Eltern in einem recht abgelegenen Haus wohnt und als ungelernte Arbeitskraft an einer Tankstelle arbeitet.
Ihre Mutter hat stets versucht, sie klein zu halten und hat zudem alles dafür getan, dass Pip und ihre Tochter keine enge Bindung zueinander entwickeln können. Pip flüchtet sich ins Anfertigen von Origami Kunstwerken, bis sie schließlich bei der Arbeit einen Mann kennenlernt, der ihr hilft, sich aus der Enge ihres Zuhauses zu befreien und sich endlich von ihrer herrischen Mutter zu emanzipieren.
Grundsätzlich war mir Pip sehr sympathisch und die Autorin hat die Charaktere aller Beteiligten sehr gut ausgestaltet. Was Pip angeht, kann ich mir aber nicht so recht vorstellen, dass es keine Wege gegeben hätte, schon viel früher aus diesem Elternhaus auszubrechen und mit ihrer Tochter ein eigenes Leben anzufangen. Mit Anfang 30 gewinnt sie dann, dank Unterstützung anderer zunehmend an Selbstbewusstsein und entdeckt ihre Selbstwirksamkeit und das gefiel mir dann gut. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt anschaulich und lebendig und auch die Sprecherin des Hörbuchs war gut gewählt und man konnte ihr gut folgen.
Der Zweite Weltkrieg wirkt lange nach
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Wie man aufgrund des Covers bereits vermuten kann, handelt es sich um einen historischen Roman, der eine Zeitspanne vom Zweiten Weltkrieg mit der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten bis kurz nach der Wiedervereinigung umfasst.
Nora arbeitet während des Zweiten Weltkrieges als Krankenschwester und bekommt dabei am Rande mit, was den so genannten "Reichsausschusskindern" droht.
Es gelingt ihr, Leo, den Sohn von Lene zu retten, danach geht sie nach Danzig, wo sie Lieselotte kennenlernt und mit ihr nach Kriegsende im sowjetischen Gulag landet, wo ihrer beider Leben auch immer wieder am seidenen Faden hängen.
Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen, auch wenn das Thema natürlich keine leichte Kost ist. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Schrecken des Nationalsozialismus und anschließend auch der sowjetischen Gulags anschaulich zu vermitteln. Dem Hörbuch konnte man gut folgen und die Sprecherinnen waren passend zur Geschichte gewählt.
Abgründe
Düsteres Tal von Ruth Lillegraven
Das Buch hat mich aufgrund seines Covers mit der rauhen Landschaft in den norwegischen Bergen direkt angesprochen. Auch die düstere Farbgestaltung passt sehr gut zu einem skandinavischen Thriller. Mir war zunächst jedoch gar nicht bewusst, dass es sich hier um den dritten Band einer Reihe handelt Hätte ich das früher gewusst, hätte ich wohl zunächst die ersten beiden Teile noch gelesen, um die wesentlichen Charaktere noch besser zu verstehen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die ehemalige norwegische Justizministerin Clara Lofthus, die inzwischen mit ihren Söhnen und ihrem Lebensgefährten Axel in Nairobi lebt, wo sie für UNICEF eine Schule leitet. Beim Besuch des norwegischen Entwicklungshilfe-Ministers an der Schule kommt es zu einem Terroranschlag, bei dem Clara sich sehr mutig verhält. Daraufhin bietet man ihr in Norwegen erneut den Posten der Justizministerin an. Zugleich holt sie aber auch ihre Vergangenheit ein, indem die Leiche der Geliebten ihres verunglückten Ex-Mannes gefunden wird.
Mir hat dieser nordische Thriller sehr gut gefallen. Es wird ordentlich Spannung aufgebaut, was Clara genau zu verbergen hat und die Erzählweise der Autorin, mit den verschiedenen Perspektiven trägt zusätzlich dazu bei. Die Protagonistin ist sehr vielschichtig ausgestaltet und auf jeden Fall eine sehr spannende Persönlichkeit. Auch die norwegische Landschaft kommt nicht zu kurz, es handelt sich hierbei auf jeden Fall um einen interessanten Schauplatz.
Ein ebenso wichtiges wie trauriges Thema beeindruckend erzählt
Da, wo ich dich sehen kann von Jasmin Schreiber
Von Jasmin Schreibers Romanen hat mich bisher noch keiner enttäuscht. Sie schreibt sprachgewaltig zu einer großen Vielfalt an interessanten und wichtigen Themen und zählt somit zu meinen liebsten Gegenwartsautorinnen.
Diesmal steht ein Femizid im Mittelpunkt der Handlung. Die dreißigjährige Emma wurde von ihrem gewalttätigen Ehemann ermordet.
Zurück bleiben ihre neunjährige Tochter Maja, deren Patentante und Emmas beste Freundin Liv sowie Emmas Eltern. Sie müssen lernen, mit der großen Lücke, die Emma hinterlässt, umzugehen und auch mit den Vorwürfen, die sie sich selbst im Zusammenhang mit deren Tod machen, ob sie etwas merken und alles verhindern hätten können.
Jasmin Schreiber findet immer wieder tolle sprachliche Bilder, um die unbeschreiblichen Gefühle, die mit dem Verlust und der Trauer verbunden sind, doch irgendwie in Worte zu fassen. Zudem wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Aus Sicht ihrer Freundin, ihrer Tochter und ihrer Eltern, aber in Rückblicken auch aus Emmas, sodass man als Leserin sehr nah dran an allem ist, wodurch man tief berührt wird von der Geschichte. Zwischendurch gibt es auch Notrufprotokolle oder den sachlich-nüchtern verfassten Obduktionsbericht als Kontrast zur persönlichen Sicht der Beteiligten. Optisch abgegrenzt finden sich kurze Szenen, die sich damit beschäftigen, wo noch ein Wendepunkt zu einem guten Ausgang möglich gewesen wäre.
Somit handelt es sich um einen recht außergewöhnlich gestalteten Roman zu einem wichtigen Thema, der niemanden kalt lässt.











