Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Mabla59 :
Die Online-Omi in der Schule
Nicht, dass noch einer sitzenbleibt! von Renate Bergmann
"Nicht daß noch einer sitzenbleibt" beschreibt ein neues Kapitel im Leben der Online-Omi Renate Bergmann.
Die kleine Lisbeth, Tochter von Stefan (Großneffe von Renates verstorbenen ersten Mannes) und seiner Frau Ariane, wird eingeschult.
Doch wegen Lehrermangel fallen viele Schulstunden aus.
Aber Renate wäre nicht Renate, wenn sie da nicht helfend einspringen und ihre pädagogischen Fähigkeiten zur Verfügung stellen würde.
Schließlich hat sie selbst eine Tochter, die Kirsten, großgezogen. Und aus der ist schließlich auch etwas geworden, auch wenn Renate mit deren Entwicklung nicht ganz konform geht. Kirsten ist zwar gelernte Krankenschwester, aber inzwischen hat sie es mit der Esoterik, legt Kleintieren die Hand auf und isst nur noch pflanzlich.
Wieder einmal lässt Torsten Rode mit viel Humor Renate auf die Menschheit, in diesem speziellen Fall, die Erstklässler, los.
Schließlich war nicht alles falsch, was Renate gelernt hat und sie peppt ihren Unterricht mit aktuellen Themen auf, indem sie den Kindern z. B. mit Harry Potter das Rechnen beibringt.
Mich, die ich fast alle Bücher über die Online-Omi gelesen habe, hat auch dieser Band sehr gut unterhalten.
Familiengeschichten
Das Licht zwischen den Schatten von Michaela Beck
Michaela Beck hat mit ihrem Roman "Das Licht zwischen den Schatten" ein wahrhaft mächtiges Werk geschaffen.
Aber eine Familiengeschichte über drei Generationen hinweg braucht wohl soviele Seiten.
Zumal die Autorin schwierige, komplexe Themen aus der Geschichte aufgreift.
Da ist zum einen der zweite Weltkrieg und seine Gräuel, die DDR und das dortige Regime und die RAF mit der Baader-Meinhoff-Gruppe.
Wir begleiten ab 1919 Konrad, ab1950 Brigitte und zuletzt ab 1970 André.
Michaela Beck schreibt mitreißend und mitfühlend.
Ihr Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
Man fliegt nur so durch die über 800 Seiten und zumindest ich war traurig als ich mich aus dieser Geschichte verabschieden mußte.
Ich liebe solche Romane die sich über Generationen hinweg ziehen und mich hat das Buch beeindruckt.
Wunderschön ist auch das Cover, das sofort ins Auge fällt.
Zuhause ist mehr als ein Haus
Elternhaus von Ute Mank
"Elternhaus" von Ute Mank erzählt die Geschichte einer Familie die sich mit dem Älterwerden der Eltern und dem Umgang damit beschäftigen muss.
Die Eltern sind inzwischen alt geworden und können ihren Alltag kaum noch alleine bewältigen.
Sanne, die in ihrer Nähe wohnt, kümmert sich um die beiden.
Ihre Schwester Petra hat das Elternhaus früh verlassen.
Als Sanne den Entschluss fasst, daß die Eltern umziehen und sich verkleinern müssen, das Haus verkauft und ausgeräumt werden soll, fühlt sich Petra plötzlich ihrer Wurzeln beraubt.
Konflikte brechen auf und über allem schwebt die Frage: ist nur das HAUS meiner Eltern meine Heimat oder bedeutet Heimat viel mehr?
Ich glaube, dieser existenziellen Frage müssen sich viele Menschen stellen deren Eltern alt geworden sind und Hilfe benötigen.
Von 17 Cousins und Cousinen leben inzwischen allein in meiner Familie die Hälfte ohne ihr eigentliches Elternhaus.
Ute Mank schreibt dieses Buch unaufgeregt und ohne erhobenen Zeigefinger.
Ihr Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten.
Ein Buch, das nachdenklich macht und noch lange nachhallen wird.
Auftakt einer neuen Krimireihe
Sommersonnenwende von Pascal Engman; Johannes Selåker
Das Buch "Sommersonnenwende" ist der erste Teil einer geplanten Buchreihe der beiden Autoren Pascal Engman und Johannes Selåker.
Von beiden hatte ich bisher nichts gelesen, aber dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.
Aufgefallen ist mir zunächst das leuchtende Cover, welches zudem einen wunderschönen Farbschnitt hat.
Die beiden Hauptfiguren des Buches, der Polizist Tomas Wolf und die Journalistin Vera Berg, gefallen mir sehr gut, sind gut gezeichnet.
Die beiden treffen an einem Tatort aufeinander und begeben sich gemeinsam auf die Jagd nach einem brutalen Frauenmörder.
Ihre Suche wird sie in die Tiefen der Gesellschaft führen und sie mit dunklen Ängsten und tiefsten Hass konfrontieren.
Auch der Sommer 1994, in dem die Handlung spielt, ist gut beschrieben.
Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit Tomas Wolf und Vera Berg.
Einer der besten von Winkelmann
Nicht ein Wort zu viel von Andreas Winkelmann
"Nicht ein Wort zuviel" ist das neueste Buch von Andreas Winkelmann.
Buchbloggerin Faya traut ihren Augen nicht, als sie in dem Video ihren Kollegen Klaas sieht. Gefesselt, geknebelt und in Folie gewickelt.
Die Forderung: sie soll in fünf Worten eine spannende Geschichte erzählen!
Ich habe bisher alle "Winkelmänner" inklusive seines Pseudonym Frank Kodiak gelesen(nur an seinem Pseudonym Hendrik Winter habe ich vorbei gelesen).
Doch "Nicht ein Wort zuviel" ist eines seiner besten Werke!
In kurzen, knackigen Kapiteln wird der oder die Lesende immer weiter getrieben, weil man wissen muss, wie es weiter geht.
Winkelmann beschreibt seine Protagonisten so authentisch, daß man immer mit ihnen fühlt und leidet.
Immer neue Wendungen halten die Spannung bis zur Auflösung hoch.
Volle fünf Sterne sind die logische Konsequenz!
Interessant
Das Restaurant der verlorenen Rezepte von Hisashi Kashiwai
Das Buch "Das Restaurant der verlorenen Rezepte" hat mich mit seinem schönen Cover sofort angesprochen. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich es unbedingt lesen.
Denn wer kennt das nicht? Ein Gericht, das die z. B. die Oma gekocht und das man geliebt hat! Und man hat nie gefragt, was es enthält und wie man es zubereitet.
In "Das Restaurant der verlorenen Rezepte" geht es um ein Restaurant, das jeden Wunsch eines Besuchers erfüllen möchte.
Wenn Gäste das Restaurant besuchen, bekommen sie zunächst einmal ein Gericht, das der Koch für sie selbst zusammenstellt. Neben der normalen Speisekarte begeben sich der Koch und seine Tochter auf die Suche nach Gerichten, die sich die Besucher wünschen, deren Rezept sie aber vergessen habe.
Erzählt werden Geschichten zu Gerichten nach vergessenen Rezepten in sechs Kapitel.
Der Schreibstil ist einfach und leicht lesbar.
Mich hat es gut unterhalten.
Du bist nicht allein in deinem Zuhause
Die Verborgenen von Linus Geschke
"Die Verborgenen" von Linus Geschke ist aufgeteilt aus Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart, wobei sich die Geschehnisse der Vergangenheit immer weiter der Gegenwart nähern.
Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der handelnden Personen, die da sind Franziska, Sven, Tabea und dem Phrogger, erzählt.
Sie beschreiben die jeweiligen Gedanken und Handlungen der Protagonisten, bis die einzelnen Fäden zu einer gemeinsamen Lösung führen.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, die Charaktere so beschrieben, dass man sich gut in jeden einzelnen hineinversetzen kann.
Die Auflösung ist schlüssig und nachvollziehbar.
Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, auch weil man wissen möchte, wie der jeweils Andere die Situation, bzw. das Geschehniss erlebt.
Mir hat das Buch spannende Lesestunden beschert und ich vergebe sehr gerne vier Sterne.
Eine wunderbare Geschichte
Die Kinder der Luftbrücke von Juliana Weinberg
Das Buch "Die Kinder der Luftbrücke" hat mich sofort angesprochen. Das Cover mit den beiden Kindern, die sehnsüchtig dem "Rosinenbomber" hinterherschauen, in der Hoffnung, dass er etwas für sie abwirft.
Es ist die Zeit, als die Sowjetunion 1948 West-Berlin abgeschnitten hat und aus der Luft versorgt werden musste.
dem Buch „Die Kinder der Luftbrücke“ habe ich einen tollen und gleichzeitig auch erschütterten Einblick in die Zeit um 1948 erhalten, in der West-Berlin aus der Luft versorgt werden musste.
Juliana Weinberg erzählt die Geschichte der jungen Nora, deren Mann im Krieg verschollen ist und die nicht weiß, wie sie sich und ihre beiden Kinder versorgen soll.
Als sie Arbeit bei den US-Allierten als Übersetzerin bekommt, lernt sie dort Matthew kennen und verliebt sich in ihn. Er ist Pilot einer der sogenannten "Rosinenbomber" Das Glück scheint zurück zu sein.
Juliana Weinberg schafft es mit ihrem Schreibstil die Geschichte sehr realistisch, aber auch sehr einfühlsam ihren Lesern zu vermitteln.
Von mir gibt es für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung.
Mega Spannung
Der Morgen von Marc Raabe
"Der Morgen" ist der Auftakt einer neuen Reihe um ein ungewöhnliches Ermittlerpaar von Marc Raabe.
Als an einem eisigen Morgen an der Berliner Siegessäule ein verlassener Kleinlaster mit einer weiblichen, unbekleideten Leiche aufgefunden wird, zieht man den ehemaligen Ermittler Artur Mayer hinzu.
Ihm zur Seite stellt man die junge Kommissar-Anwärterin Nele Tschaikowsky.
Der Fall schlägt schnell hohe Wellen, denn es gibt Hinweise auf den Bundeskanzler. Und schon bald tauchen erste Videos im Netz auf.
Marc Raabe erzählt gewohnt spannend. Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt. Viele einzelne Handlungsstränge werden am Ende zu einem grandiosen Finale zusammen geführt.
Bis dahin aber habe ich es kaum geschafft, das Buch aus der Hand zu legen.
Ich bin gespannt, wie es mit diesem sympathischen Ermittlerpaar weitergeht.
Unterhaltsam trotz Fehler
Mutterliebe von Kim Selvig
"Mutterliebe" ist ein Justiz Krimi aus der Feder des Autoren Duos Silke Porath und Sören Prescher unter dem gemeinsamen Pseudonym Kim Selvig.
Obwohl die beiden bereits mehrere Krimis geschrieben haben, ist "Mutterliebe" das erste Buch des Duos für mich.
Als Kiki Holland für eine Reporter Kollegin einspringen muss, interessiert sie der Fall und die dazugehörige Gerichtsverhandlung überhaupt nicht.
Die Angeklagte soll eines ihrer beiden Kinder getötet haben und das andere Kind versucht haben zu töten.
Bald kommen Kiki Zweifel an der Schuld der Mutter und sie macht selbst auf die Suche nach Antworten.
Der Schreibstil ist flüssig und recht leicht zu lesen. Die Kapitel sind kurz und knackig.
Allerdings gefällt mir persönlich gar nicht, wie die Autoren ein dreijähriges Kind reden lassen.
Auch wenn es der Handlung geschuldet ist, so akzentuiert reden Kleinkinder einfach nicht.
Und dann der grobe Schnitzer mit dem Täter am Schluss! Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten, deshalb gebe ich gerne drei Sterne











