Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Mabla59 :
Einer der besten von Winkelmann
Nicht ein Wort zu viel von Andreas Winkelmann
"Nicht ein Wort zuviel" ist das neueste Buch von Andreas Winkelmann.
Buchbloggerin Faya traut ihren Augen nicht, als sie in dem Video ihren Kollegen Klaas sieht. Gefesselt, geknebelt und in Folie gewickelt.
Die Forderung: sie soll in fünf Worten eine spannende Geschichte erzählen!
Ich habe bisher alle "Winkelmänner" inklusive seines Pseudonym Frank Kodiak gelesen(nur an seinem Pseudonym Hendrik Winter habe ich vorbei gelesen).
Doch "Nicht ein Wort zuviel" ist eines seiner besten Werke!
In kurzen, knackigen Kapiteln wird der oder die Lesende immer weiter getrieben, weil man wissen muss, wie es weiter geht.
Winkelmann beschreibt seine Protagonisten so authentisch, daß man immer mit ihnen fühlt und leidet.
Immer neue Wendungen halten die Spannung bis zur Auflösung hoch.
Volle fünf Sterne sind die logische Konsequenz!
Interessant
Das Restaurant der verlorenen Rezepte von Hisashi Kashiwai
Das Buch "Das Restaurant der verlorenen Rezepte" hat mich mit seinem schönen Cover sofort angesprochen. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich es unbedingt lesen.
Denn wer kennt das nicht? Ein Gericht, das die z. B. die Oma gekocht und das man geliebt hat! Und man hat nie gefragt, was es enthält und wie man es zubereitet.
In "Das Restaurant der verlorenen Rezepte" geht es um ein Restaurant, das jeden Wunsch eines Besuchers erfüllen möchte.
Wenn Gäste das Restaurant besuchen, bekommen sie zunächst einmal ein Gericht, das der Koch für sie selbst zusammenstellt. Neben der normalen Speisekarte begeben sich der Koch und seine Tochter auf die Suche nach Gerichten, die sich die Besucher wünschen, deren Rezept sie aber vergessen habe.
Erzählt werden Geschichten zu Gerichten nach vergessenen Rezepten in sechs Kapitel.
Der Schreibstil ist einfach und leicht lesbar.
Mich hat es gut unterhalten.
Du bist nicht allein in deinem Zuhause
Die Verborgenen von Linus Geschke
"Die Verborgenen" von Linus Geschke ist aufgeteilt aus Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart, wobei sich die Geschehnisse der Vergangenheit immer weiter der Gegenwart nähern.
Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der handelnden Personen, die da sind Franziska, Sven, Tabea und dem Phrogger, erzählt.
Sie beschreiben die jeweiligen Gedanken und Handlungen der Protagonisten, bis die einzelnen Fäden zu einer gemeinsamen Lösung führen.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, die Charaktere so beschrieben, dass man sich gut in jeden einzelnen hineinversetzen kann.
Die Auflösung ist schlüssig und nachvollziehbar.
Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, auch weil man wissen möchte, wie der jeweils Andere die Situation, bzw. das Geschehniss erlebt.
Mir hat das Buch spannende Lesestunden beschert und ich vergebe sehr gerne vier Sterne.
Eine wunderbare Geschichte
Die Kinder der Luftbrücke von Juliana Weinberg
Das Buch "Die Kinder der Luftbrücke" hat mich sofort angesprochen. Das Cover mit den beiden Kindern, die sehnsüchtig dem "Rosinenbomber" hinterherschauen, in der Hoffnung, dass er etwas für sie abwirft.
Es ist die Zeit, als die Sowjetunion 1948 West-Berlin abgeschnitten hat und aus der Luft versorgt werden musste.
dem Buch „Die Kinder der Luftbrücke“ habe ich einen tollen und gleichzeitig auch erschütterten Einblick in die Zeit um 1948 erhalten, in der West-Berlin aus der Luft versorgt werden musste.
Juliana Weinberg erzählt die Geschichte der jungen Nora, deren Mann im Krieg verschollen ist und die nicht weiß, wie sie sich und ihre beiden Kinder versorgen soll.
Als sie Arbeit bei den US-Allierten als Übersetzerin bekommt, lernt sie dort Matthew kennen und verliebt sich in ihn. Er ist Pilot einer der sogenannten "Rosinenbomber" Das Glück scheint zurück zu sein.
Juliana Weinberg schafft es mit ihrem Schreibstil die Geschichte sehr realistisch, aber auch sehr einfühlsam ihren Lesern zu vermitteln.
Von mir gibt es für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung.
Mega Spannung
Der Morgen von Marc Raabe
"Der Morgen" ist der Auftakt einer neuen Reihe um ein ungewöhnliches Ermittlerpaar von Marc Raabe.
Als an einem eisigen Morgen an der Berliner Siegessäule ein verlassener Kleinlaster mit einer weiblichen, unbekleideten Leiche aufgefunden wird, zieht man den ehemaligen Ermittler Artur Mayer hinzu.
Ihm zur Seite stellt man die junge Kommissar-Anwärterin Nele Tschaikowsky.
Der Fall schlägt schnell hohe Wellen, denn es gibt Hinweise auf den Bundeskanzler. Und schon bald tauchen erste Videos im Netz auf.
Marc Raabe erzählt gewohnt spannend. Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt. Viele einzelne Handlungsstränge werden am Ende zu einem grandiosen Finale zusammen geführt.
Bis dahin aber habe ich es kaum geschafft, das Buch aus der Hand zu legen.
Ich bin gespannt, wie es mit diesem sympathischen Ermittlerpaar weitergeht.
Unterhaltsam trotz Fehler
Mutterliebe von Kim Selvig
"Mutterliebe" ist ein Justiz Krimi aus der Feder des Autoren Duos Silke Porath und Sören Prescher unter dem gemeinsamen Pseudonym Kim Selvig.
Obwohl die beiden bereits mehrere Krimis geschrieben haben, ist "Mutterliebe" das erste Buch des Duos für mich.
Als Kiki Holland für eine Reporter Kollegin einspringen muss, interessiert sie der Fall und die dazugehörige Gerichtsverhandlung überhaupt nicht.
Die Angeklagte soll eines ihrer beiden Kinder getötet haben und das andere Kind versucht haben zu töten.
Bald kommen Kiki Zweifel an der Schuld der Mutter und sie macht selbst auf die Suche nach Antworten.
Der Schreibstil ist flüssig und recht leicht zu lesen. Die Kapitel sind kurz und knackig.
Allerdings gefällt mir persönlich gar nicht, wie die Autoren ein dreijähriges Kind reden lassen.
Auch wenn es der Handlung geschuldet ist, so akzentuiert reden Kleinkinder einfach nicht.
Und dann der grobe Schnitzer mit dem Täter am Schluss! Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten, deshalb gebe ich gerne drei Sterne
Mitreißend
Die spürst du nicht von Daniel Glattauer
Es beginnt alles damit, dass zwei Familien der oberen österreichischen Gesellschaft, die Strobl-Marineks und die Binders mit ihren Kindern in der Toskana Urlaub machen. Die Familie
Strobl-Marinek haben zudem das somalische Flüchtlingsmädchen Aayana zur Unterhaltung ihrer Tochter Sophie-Luise mitgenommen.
Gleich am ersten Urlaubstag geschieht das Unfassbare. Die Nichtschwimmerin Aayana ertrinkt im Pool!
Auch wenn die italienischen Behörden das Ganze als Badeunfall behandeln und nicht weiter verfolgen, geht jeder der Familien anders mit der Situation um und jeder hat sein Päckchen damit zu tragen. Und dann steht plötzlich eine Klage im Raum.
Daniel Glattauer scheut sich nicht, brisante Themen anzusprechen. Was, bzw.wieviel ist ein Menschenleben wert? Er erzählt trotz des ernsten Themas mit Sprachwitz, spannend und mit starken Dialogen. Er beschreibt ein eindrückliches Bild einer privilegierten Gesellschaft und deren Doppelmoral.
Unfassbares Thema unfassbar gut umgesetzt.
Auftakt einer neuen Krimireihe
Der Bojenmann von Kester Schlenz; Jan Jepsen
Bei "Der Bojenmann" hat mich das in blau-schwarz gehaltene, düstere Cover und der spannend klingende Klappentext sofort angesprochen. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. In nur wenigen Tagen hatte ich es ausgelesen, konnte es nur schwer aus der Hand legen.
Der „Bojenmann,“ eine aus Holz bestehende Figur, die bei Övelgönne im Fluss auf einer Tonne steht, ist über Nacht abgesägt und gegen eine makaber hergerichtete Leiche ausgetauscht worden.
Kommissar Thies Knudsen und sein Team vom LKA Altona ermitteln Was steckt dahinter und wer war der Täter? Handelt es sich um einen Serientäter der im Hamburg sein Unwesen treibt.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss hochgehalten.
Besonders das Nachwort der beiden Autoren, wie es ist zu zweit zu schreiben, hat mir gut gefallen und ist es wert, nicht übergangen zu werden
"Der Bojenmann" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe. Ich bin heute schon gespannt, wie es mit Thies Knudsen und seinem Freund Oke La Lotse Andersen weitergeht.
Kein typischer Comic, aber gut
Asterix und Obelix im Reich der Mitte von Olivier Gay; Fabrice Tarrin
Das Cover zu diesem Asterix Band "Im Reich der Mitte" weckt sofort Erinnerungen und lässt, zumindest meine Familie, in Nostalgie schwelgen. Denn die wehrhaften Gallier begleiten uns seit der unserer Jugend. Wer allerdings einen der typischen Comics mit Bildkacheln und Sprechblasen erwartet, wird enttäuscht sein.
Es handelt sich um eine Bildergeschichte zum Film.
Aus dem Klappentext:
Die Kaiserin von China wird nach einem Putsch abgesetzt und gefangen genommen.
Prinzessin Wun Da, die einzige Tochter der Kaiserin, kann mit Hilfe von ihrer Leibwächterin und dem Neffen des Kaufmanns fliehen und holt sich die schlagkräftige Unterstützung von Asterix und Obelix.
Bestens zum Vorlesen für meine Vorlesekinder, denen die Geschichte gut gefallen hat, geeignet und für meinen Mann, der bisher jeden Band und Sonderheft sammelt.
Günter ist Opa geworden
Lass das mal den Opa machen! von Günter Habicht
Das Cover von "Lass das mal den Opa machen-Der Offline-Opa wechselt Windeln" trägt eindeutig die Handschrift von Torsten Rodhe alias Günter Habicht.
Günter ist Busfahrer in Frührente, Kleingärtner und Zeltplatzwart. Außerdem fühlt er sich für die Ordnung in "seinem Kiez" zuständig.
Am Umgang mit dem Internet hat er kein Interesse, für ihn zählt nur, was schwarz auf weiß steht. Aber seit neuestem ist er jedoch Mitglied in der WhatsApp Familiengruppe "Habichtshorst" . Denn Tochter Mareike und ihr Freund, der"Ami" Dennis haben ihn und seine Frau Brigitte, die in Altersteilzeit im Supermarkt arbeitet, zu Großeltern von dem kleinen Jonathan (nicht Dschonässen) gemacht.
Wie gewohnt humorvoll geschrieben, immer mit einem Augenzwinkern! Auch die bekannten Figuren Renate Bergmann und ihre Freundin Gertrud, sowie Ilse und Kurt werden eingebunden.
Wie immer ein Lesevergnügen!











