Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Werden sie den Weg nach Hause finden?
Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber von Chris Colfer
Alex und ihr Zwillingsbruder Connor bekommen zum Geburtstag ein altes Buch von ihrer Oma geschenkt. Durch dieses Buch kommen sie in ein magisches Reich in der es Feen, böse Wolfsrudel die böse Königin und noch mehr magische Dinge und Personen gibt. Gute und Böse. Doch so einfach, wie es scheint ist die Sache mit Gut und Böse nicht.
Denn die Zwillinge geraten durch die Märchenwesen in manche verzwickte Lage und sie wollen doch nur wieder nach Hause zurück und tun alles, um den Weg zu finden. Sie erhalten ein seltsames Tagebuch – doch auf das hat es noch jemand anderes abgesehen…
Meine Meinung
Dies ist der erste Band dieses sechsbändigen Mehrteilers. Ich bin ein großer Märchenfan, mag fast alle Märchen und finde es schön, sie den Kindern vorlesen zu können. Und dieses Buch ist sehr schöne geschrieben. Man stelle sich vor, dass es die Märchenwesen wirklich gibt. Christ Colfer hat es dank seines unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text zuließ, geschafft, dass mein Lesefluss nicht gestört wurde. Ich war in der Geschichte auch gleich drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Alex und Connor, die Zwillinge, die doch so unterschiedlich sind. Alex lernbegierig und wissensdurstig, Connor hingegen müde und verschlafen. Und doch springt er Alex hinterher, als sie im Märchenbuch verschwindet. Doch als sie sich umsehen, finden sie den Eingang nicht mehr. Wie sollen sie wieder nach Hause kommen? Wie groß wird die Sorge ihrer Mutter sein? Was die Zwillinge in diesem magischen Reich so alles erfahren, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind, und welche Abenteuer sie erleben, ja das muss der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch ist lesenswert für alle Leser (es ist ein Kinder-/Jugendbuch) ab etwa 10 Jahren und ich würde es nicht begrenzen. Denn ich bin erwachsen und habe meine Freude daran gehabt. Es hat mir großen Spaß gemacht, es zu lesen, denn es ha mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt, denn es war spannend von Anfang an und es hat mich gut unterhalten. Ein Buch für alle Kinder und alle Erwachsenen die Märchen mögen. Ich mag sie und vergebe die volle Bewertungszahl.
Interessantes Buch
Die Buchhandlung in der Amalienstraße von Heidi Rehn
Kurz vor dem ersten Weltkrieg brechen düstere Zeiten an. Doch zwei Buchhändlerinnen setzen für ihre Überzeugung alles aufs Spiel.
In München 1913 wird für Elly ein Traum wahr, denn sie darf in der Buchhandlung in der Amalienstraße eine Ausbildung beginnen. Sie liest mit ihrer Freundin Henne jedes Buch, das ihr zwischen die Finger kommt.
So gründen die beiden einen Salon für Schriftstellerinnen. Doch die Zensur lässt nichts unversucht um den modernen Frauen Steine in den Weg zu legen. Dann bricht auch noch der erste Weltkrieg aus. Ellys Freund wird an die Front gerufen und die beiden können nicht mehr in ihre Bücher flüchten.-
Meine Meinung
Leider war das Buch nicht so spannend, wie ich es erwartet hatte. Zwar ließ es sich, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt, leicht und flüssig lesen, denn nichts störte meinen Leserfluss. Auch war es durchaus interessant, den manches wusste ich aus dieser Zeit noch nicht. Aber es begann teilweise, sich zu ziehen, wurde manchmal etwas langatmig. Doch, wie gesagt war es durchaus interessant und lesenswert. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Elly, deren Mutter ich unbedingt einen Mann aufdrängen wollte, den Elly gar nicht mochte, der ihr eigentlich sogar zuwider war. Doch Elly wusste sich durchaus zu wehren. Und Henni, die aus kleineren Verhältnissen kam und immer wieder dem Maulen ihres Vaters ausgesetzt war. Dass das Buch am Ende eine Liste der wichtigsten Figuren beinhaltet, finde ich sehr gut. Auch wenn man nicht erkennen kann, welche dieser Figuren es wirklich gab und welche erfunden waren. Es gibt dabei natürlich Namen, die mir durchaus geläufig waren, aber eben auch viele, die ich nicht kannte und eben nicht weiß, gab es die nun wirklich oder nicht? So ein kleines Sternchen am Ende des Namens hätte da Klarheit geschaffen. Wer weiß, vielleicht gibt es das ja bei der Printausgabe das wäre durchaus möglich. Ich habe ja das E-Book gelesen. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte gefiel mir das Buch insgesamt gut, ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Bisher bestes Bu
Keeper of the Lost Cities – Das Tor (Keeper of the Lost Cities 5) von Shannon Messenger
Für Sophie ist nach ihrer Rückkehr in der Welt der Elfen nichts mehr wie zuvor. Eine gefährliche Geheimorganisation namens Neverseen will den Hohen Rat der Elfen stürzen und die Macht über alle. Sophie und ihre Freunde müssen das unbedingt verhindern. Wird ihnen die Rettung der Welt gelingen?
Meine Meinung
Nachdem ich vom letzten Buch ein kleines bisschen enttäuscht war, denn es hatte mich stellenweise sogar gelangweilt und nur vier Sterne erhalten, und das auch nur, weil es dann in der zweiten Hälfte doch noch spannend wurde, wurde ich von diesem Buch regelrecht überrascht.
Ich hatte mir ja sogar überlegt, nicht weiter zu lesen, aber ich habe es nicht bereut, es dennoch getan zu haben, denn es war durchweg vom Anfang bis zum Ende spannend. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Das auch durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ, die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich war von diesem Buch begeistert und finde, dass es das beste der bisherigen Reihe ist. Ich konnte Sophies Zwiespalt, Keefe betreffend, verstehen, denn auch ich befand mich in diesem Zwiespalt. Konnte man ihm vertrauen? Oder war er doch auf der falschen Seite? Und dann stellte sich heraus, dass sie noch eine neue Fähigkeit, im Grunde eine sehr gefährliche, bekommen würde, wenn sie sie denn wollte. Was tut Sophie? Wie entscheidet sie sich? Alle, die das wissen wollen und auch was so alles in diesem Buch passiert, müssen das Buch lesen, denn mehr sage ich hier nicht. Ich bin von diesem Buch so begeistert., es hat mir so super gefallen und mich ebenso gut unterhalten, dass ich den nächsten Band herbeisehne. Zum glück dauert es nicht allzu lange bis er erscheint. Dann werde ich erfahren, wie es weitergeht. Denn einen Cliffhanger gibt es natürlich auch. Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung sowie die verdiente volle Bewertungszahl.
Gefährliches Drachenblut
Brüder des Windes von Tad Williams
Tausend Jahre vor den Ereignissen die in dem Buch Der Drachenbeinthron erzählt werden: Die Sithi, die fast unsterblich sind, herrschen im Norden von Osten Ard. Doch da ist einer der ältesten und tödlichsten Drachen in das Reich eingedrungen und einer der Söhne der mächtigsten Sithi-Familie ist verschwunden….
Niemand von den Sithi ist so beliebt wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Da ist Hakatri, ein verlässlicher Junge und Ineluki der leidenschaftliche und der spätere Sturmkönig. Dieser lässt sie dazu hinreißen und schwört den Hidohebhi, den Drachen zur Strecke zu bringen. Doch damit bringt er nicht nur seinem Bruder und sich selbst in Gefahr, er ist auch verantwortlich für eine Katastrophe für alle Sithi und womöglich sogar für das menschliche Geschlecht.
Meine Meinung
Ich muss vorausschicken, dass ich ein großer Tad-Williams-Fan bin, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle seine Bücher zu lesen. Dazu lese ich zu vielschichtig. Aber als ich dann gelesen habe, worum es in diesem Buch ging, war ich gleich dabei. Denn hier geht es um die Brüder Hakatri und Ineluki von der Sithi-Herrscherfamilie. Hakatri war mir neu, aber von Ineluki wusste ich bereits, dass er später der Sturmkönig werden würde. Der Ineluki gegen den die Könige von Osten-Ard kämpfen, was jeder der die Geschichte der großen Schwerter kennt, weiß. Doch diese Geschichte spielt viele Jahrhunderte vor dieser Zeit und ich war neugierig, wie Ineluki vorher war und von seinem Bruder Hakatri hatte ich ja noch nie gehört. Die Geschichte wird von Hakatris treuem Waffenträger Pamon Kes erzählt, einem Mann, der praktisch sein Leben seinem Herrn Hakatri verschrieben hatte. Das Buch konnte ich, dank des unkomplizierten Schreibstils des Autors, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen, so dass nichts meinen Lesefluss störte. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In den hitzigen Ineluki, der sich zu schnell zu einem Schwur hinreißen ließ und in Hakatri, der seinen (jüngeren) Bruder nicht im Stich lassen wollte und mir ihm zog. Was die beiden damit heraufbeschworen, bzw. was passierte, als sie dem Ungeheuer gegenüberstanden, das muss der geneigte Leser selbst lesen, Auch was davon praktisch die Folge war. Vielleicht wäre Ineluki ohne diese Ereignisse nie zum Sturmkönig geworden. Aber das ist Spekulation. Auf jeden Fall war dieses Buch wirklich sehr spannend vom Anfang bis zum Ende. Eine Spannung, die nie schwächer wurde. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, Ich habe mit Pamon und Hakatri gelitten, und gehofft. Ob die Hoffnung berechtigt war, auch das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ich habe dieses Buch genossen und es mit Begeisterung gelesen. Es hat mir also sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Daher die volle Bewertungszahl. Und eine Leseempfehlung sowieso.
Ein Rachefeldzug
Der Tod spielt falsch von H.C. Scherf
Ein schreckliches Geheimnis verbirgt sich hinter den Funden blutleerer Körper junger Frauen. Doch die tödliche Gefahr lauert woanders. Ein längst vergessener Fall und ein Rachefeldzug, den jemand unternimmt. Es wird bewiesen, wie wichtig menschlicher Zusammenhalt sein kann.
Meine Meinung
Auch in diesem dritten Buch über den Hauptkommissar Gordon Rabe kommt die Spannung nicht zu kurz.
Wieder konnte ich es, dank des unkomplizierten Schreibstils des Autors, der auch diesmal keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen, denn nichts störte meinen Lesefluss. Wie bei den beiden Vorgängern war ich schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Natürlich in Gordon Rabe, der dauernd Angst um das Leben seiner Frau und seines autistischen Sohnes Jonas hatte. Doch auch hier ging es um zwei Fälle und wie so oft gab es Beweis-Probleme. Ob doch noch etwas zu bewiesen werden kann, bzw. ob Gordon Rabe es wieder einmal schafft und wenn ja vor allem auch wie, das erfährt der geneigte Leser in diesem Buch. Es ist ja nicht sehr dick wie die Vorgänger ja auch, aber es ist sehr spannend und diese ist permanent bis zum Ende vorhanden. Ich habe dieses Buch begeistert gelesen. Es hat mir wieder sehr gut gefallen, mich gefesselt und ich habe mit dem Hauptkommissar Angst gehabt und mich gefreut, wenn diese unbegründet war. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich genauso gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Warum wurde er
Der Tod kommt mit dem Wohnmobil von Susanne Hanika
Der Musch liegt kalt und nackt in Evelyns Wohnmobil. Doch wie kam er dorthin? Wer ist sein Mörder? Es sieht aus, als sei Evelyn ahnungslos. Aber Sofia ist verzweifelt, denn sie will doch den, von ihrer Oma geerbten, Campingplatz verkaufen. Aber wer kauft sowas, wenn dort ein Mörder frei herumläuft? Meistens sind es Dauercamper, die sich dort eingemietet haben.
Die Polizei ist wenig hilfreich, weisen sie doch auf ihre Oma als vermutliche Täterin hin. Sofia muss den Ruf ihrer Familie retten bevor der Mörder wieder zuschlägt. Oder ist es eine Mörderin?
Meine Meinung
Von dieser Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen. Das Buch ist unkompliziert geschrieben, der Schreibstil ist so, dass es keine Unklarheiten im Text gibt und ich durch nichts in meinem Lesefluss gestört wurde. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen und konnte mich auch mit den Protagonisten anfreunden. In der Hauptsache mit Sofia, die diesen Campingplatz, wie im Klappentext erwähnt, von ihrer Oma geerbt hat. In gewisser Weise passte das sogar gerade, warum das muss der Leser selbst lesen. Es geht etwas chaotisch zu, denn wer von den Dauercampern, die sich schon auf dem Platz eingefunden haben, ist der Mörder, die Mörderin? Und was hat es mit Evelyn auf sich, die sich benimmt, als gehöre der Campingplatz ihr? Wird Sofia den Platz wirklich verkaufen? Alle diese Fragen lösen sich beim Lesen dieses Buches. Es ist nicht sehr spannend, dafür aber teilweise doch recht amüsant, also mit etwas Humor gespickt. Und doch war ich gespannt zu erfahren, wer es denn nun war von all diesen Menschen auf dem Platz. Und was das Motiv war. Es ist ein schöner Roman den man auch zwischendurch lesen kann, denn er ist ja nicht allzu dick. Allerdings ist er auch nicht unbedingt hochinteressant. Ich vergebe drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
Charlottes Ent
Die Frauen von Gut Falkensee von Luisa von Kamecke
Westpreußen im Jahr 1904: Die junge Charlotte von Bargelow verlobt sich mit dem wohlhaben Witwer Baldur von Krammbach, denn nur er kann Falkensee vor dem Ruin rette. Doch kurz vor der Hochzeit lernt sie den jungen Polen Karol kennen. Es sind dramatische Umstände und sie verliebt sich in ihn. Was siegt: Der Wunsch nach Erhaltung der Heimat sprich Falkensee, oder ihre Liebe zu Karol? Sie trifft eine Entscheidung und ihr Leben wird für immer verändert sein.
Meine Meinung
Dies ist das erste Buch der Trilogie um Gut Falkensee in Westpreußen. In diesem Buch war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dass ich das Buch leicht und flüssig lesen konnte, daran hat der unkomplizierte Schreibstil der Autorin einen großen Anteil, denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Es wurde gleich zu Anfang spannend, als der Gutsherr seiner Frau gestehen muss, wie es um die Finanzen des Gutes bestellt war. Charlotte opferte sich, nachdem es mit Alice schief ging, und verlobte sich, wie im Klappentext bereits erwähnt, mit einem reichen Witwer. Ihr ging ihre Heimat über alles. Würde sie eine Ehe ohne Liebe aushalten? Das wird der Leser erfahren, wenn er dieses Buch liest. Auch, warum Charlotte sozusagen der Notnagel war. Und wie ernst ein anderer Mann ihre Zurückweisung nahm. Wie bereits gesagt ist dieses Buch spannend, es hat mir gefallen, mich gefesselt und gut unterhalten. Der zweite Band kommt auf meine Wunschliste. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Nicht so gut wie die V
Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4) von Shannon Messenger
Auf ihrer Flucht ist Sophie Foster nicht allein. Ihre Freunde sind bei ihr. Sie haben sich gemeinsam Black Swan angeschlossen, obwohl sie nicht wissen, ob sie dieser Geheimorganisation wirklich vertrauen können. Doch Sophie will ihre Herkunft ergründen, aber manche Elfen, die vor nichts zurückschrecken, wollen dies verhindern.
Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und es kann tödlich sein, den falschen Personen zu vertrauen.
Meine Meinung
Gleich vorweg: Von diesem Buch war ich etwas enttäuscht, denn es war bei weitem nicht so gut wie die Vorgänger. Zwar konnte ich es durchaus sehr gut lesen, denn der Schreibstil der Autorin hatte sich ja nicht geändert, er war unkompliziert wie immer und ich konnte ohne Störung meines Leseflusses lesen. Doch fehlte es mir in der ersten Hälfte definitiv an Spannung! Zeitweise fand ich es sogar richtig langweilig. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir vorgenommen kein weiteres zu lesen. Nach etwa der Hälfte des Buches passierte dann endlich mal wirklich was und es begann doch noch spannend zu werden. Ich wurde wieder warm mit den Protagonisten und konnte mich in sie hineinversetzen. Der Unsympath aus Sophies Umgebung war für mich in diesem Buch eindeutig Keefe. Aber den mochte ich eigentlich nie wirklich so richtig. Allerdings gibt es auch noch eine Überraschung die Sophie und ihre Freunde schockt. Doch das kommt dann erst gegen Ende des Buches. Ich hatte mich gefragt, ob ich der Autorin mit dem fünften Buch noch eine Chance geben soll. Vermutlich werde ich es tun, denn es interessiert mich durchaus, wie diese Geschichte weitergeht. Ich hoffe nur, dass dieses fünfte Buch nicht auch in der ersten Hälfte so langatmig ist wie das vorliegende. Wie gesagt, fehlte mir in der ersten Hälfte die Spannung, in der zweiten war sie wieder voll da. So kann ich nur sagen, dass man eben nie zu früh aufgeben soll und ich empfehle dieses Buch zu lesen. Allerdings vergebe ich nur knappe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Ein ängstlicher Rottweiler
Nur eine Fellnase vom Glück entfernt von Petra Schier
Als sein Herrchen den Rottweiler-Rüden Duke eines Tages nicht mehr in der Hundepension abholt, versteht er die Welt nicht mehr. Jetzt soll er mit fremden Menschen spazieren gehen, obwohl zwischen denen dicke Luft ist. Dies macht ihm, wie vieles andere, Angst. Doch Duke lernt Henning und Caroline näher kennen und findet es spannend, was es da zwischen den beiden zu erkunden gibt.
Mit der Zeit wünscht er sich, dass sie zusammen sein Herrchen und sein Frauchen, und damit unzertrennlich werden
Meine Meinung
Dies ist der sechste Hunderoman der Lichterhaven-Reihe der Autorin. Und wie in jedem ihrer Bücher (nicht nur die Lichterhaven-Bücher auch alle anderen) konnte ich dieses Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In diesem Buch geht es um Caroline, die mit zwei Freundinnen ein Catering-Service betreibt und um Henning, der einst ein Formel-1-Ass war und sich zurückgezogen hat. Caroline kann nicht glauben, dass er nicht so ist, wie er als Rennfahrer immer auftrat. Und Henning gibt sich alle Mühe mit ihr. Mehr dazu natürlich nicht, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Ich habe dieses Buch genossen, begeistert gelesen. Wie immer gefallen mir die Gedanken der Hunde super. Das ist nämlich oft richtig lustig zu lesen, was der Hund über eine Situation gerade denkt. Man erfährt auch, wovor der Hund eine Heidenangst hat. Und Duke ist ein ängstlicher Hund, was man bei einem Rottweiler eigentlich nicht erwartet. Ich fand dieses Buch, wie alle Lichterhaven-Romane wieder richtig spannend und es hat mich auch oft köstlich amüsiert, ich musste lachen und Lachen soll ja gesund sein. Das Buch hat mich auch gefesselt und ich habe es in einem Rutsch gelesen und vor allen Dingen auch sehr gut unterhalten, Eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl von mir.
Spannende Fortsetzung
Die Perlenprinzessin. Kannibalen von Iny Lorentz
Dieser zweite Teil der Perlenprinzessin entführt die Leser in die Südsee. Fernab von ihren verfeindeten Familien in Hamburg wollen Ruth und Hinrich Mensing auf Hiva Oa ein Leben als Missionare beginnen. Sie werden freundlich aufgenommen und während Ruth die Sprache der Eingeborenen lernt, was Hinrich nicht gefällt, und er sie auch nicht bereit ist zu lernen.
Doch es gelingt ihm, dank seiner Frau die Hanatea zu beeindrucken und er steigt zu einem geachteten Mitglied des Stammes auf. Fest überzeugt, große Fortschritte als Missionar gemacht zu haben muss Hinrich bei einem Überfall eines feindlichen Stammes erkennen, dass er die alten Götter unterschätzt hat.
Im ersten Teil der Perlenprinzessin liest man, wie es zu der Feindschaft der beiden Familien gekommen ist.
Meine Meinung
Ich war bereits vom ersten Band dieser Saga begeistert und freute mich sehr auf dieses Buch. Es hat mich auch nicht enttäuscht, denn durch den unkomplizierten Schreibstil des Autorenehepaares, der keine Unklarheiten im Text zulässt konnte ich das Buch leicht, flüssig und ohne Störung meines Leseflusses lesen. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Ruth Mensing, die ihren Hinrich wirklich liebte und die mit ihm die Reise in die Südsee in einem winzigen Raum zurücklegen musste. Und wie es so ist, als einzige Frau unter lauter Männern, das kann sich wohl mancher Leser vorstellen. Hinrich hatte sich das Missionieren auch leichter vorgestellt. Da er nicht bereit war, die Sprache der Eingeborenen zu lernen, brauchte er zudem einen Dolmetscher. Manches, was die Männer der Insel betraf gefiel Hinrich, jedoch das Tun der Frauen nicht. Ruth hingegen war von der Männer Tun eher abgestoßen. Zwar gefiel ihr bei den Frauen beileibe nicht alles, aber sie konnte sich, zumindest teilweise, daran gewöhnen. Doch darüber will ich nicht mehr schreiben, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Im Klappentext lesen wir, dass der Stamm der Hanatea, bei welchen die Mensings wohnten, überfallen wurde. Was dabei alles passierte, und war hinterher geschah, auch das muss der Leser selbst lesen. Das Buch war auf jeden Fall von Anfang an spannend, auch was noch viele andere Ereignisse, die ich hier nicht erwähnen möchte, angeht. Es hat mir sehr gut gefallen, mich begeistert, gefesselt und sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung, sowie die volle Bewertungszahl.











