Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Die zweite Chance
Golden Hill Touches von Nicole Böhm
Mit dem Rückkauf der Golden Hill Ranch, die einst seinen Großeltern gehört hatte, erfüllt sich Parker seinen größten Wunsch. Er mochte dort, in Boulder Creek, Montana, eine Pferdetherapiestätte aufbauen. Doch die Dorfgesellschaft ist von Parker gar nicht begeistert und auch seine Jugendliebe Clay freut sich nicht unbedingt, ihn wiederzusehen.
Doch da ist immer noch das altbekannte Kribbeln, das immer stärker wird.
Meine Meinung
Ich hatte so einige Erwartungen an das Buch, die jedoch zunächst enttäuscht wurden. Zwar hat die Autorin einen unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ, und daher meinen Lesefluss auch nicht störte, aber das Buch zog sich zu Anfang doch sehr. Auch dadurch, weil ich nicht wusste, weshalb die Dorfgemeinschaft Parker nicht mochte. Gut er hatte das eine oder andere angestellt, aber er hatte dafür gebüßt, wie man in dem einen Handlungsstrang erfährt. Denn das Buch erzählt in zwei Handlungssträngen und zwar mal aus Parkers und mal aus Clays Sicht. Später wurde es dann doch noch spannend. Allerdings verstand ich nicht, dass sich nicht überlegte, wieso so viele Dinge beim Umbau schiefgingen. Aber darüber will ich nicht mehr verraten, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Ich habe dieses Buch, trotzt der anfänglichen Gezogenheit, sehr gerne gelesen. Es hat mir dann auch gut gefallen. Man kann es sogar als Einzelbuch lesen, jedoch ist es der erste Band eine Trilogie. Da es ein Liebesroman ist, ist es klar, dass es auch Sexszenen darin gibt, die jedoch nicht vulgär oder ordinär rüberkommen. Es ist ein schöner Liebesroman und ich empfehle ihn auch gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Würdiger Abschluss der Reihe
Bridgerton - Hochzeitsglocken für Lady Lucy von Julia Quinn
Gregory Bridgerton glaubt, endlich die richtige Frau gefunden zu haben. Und doch ist es die falsche. Dann verliebt er sich in eine andere. Lucy Abernathy beschließt sich einzumischen und verliebt sich dabei selbst in Gregory. Doch sie ist so gut wie verlobt mit Lord Haselby. Gregory verliebt sich in Lucy.
Wer wird am Ende wen heiraten und sind es die Richtigen?
Meine Meinung
Dies ist der achte und letzte Band der Bridgerton-Reihe. Bis auf einen habe sie mir alle sehr gut gefallen. So auch dieser letzte. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und es war mir auch sofort klar, dass sich Gregory in die falsche Frau verliebt hatte. Ich konnte mich gut in ihn und die anderen Protagonisten hineinversetzen. Das Buch ließ sich auch, wie die anderen, sehr gut lesen, denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Der Schreibstil der Autorin war, wie immer, unkompliziert. Gregory tat mir sehr leid, doch ebenso auch diese Frau, in die er sich verliebt hatte. Denn sie liebte einen anderen. Doch dann überschlug sich alles und Gregory erkannte seinen Irrtum und tat alles, um Lucy von einer Heirat mit ihrem potenziellen Verlobten Haselby abzubringen. Zumal er von Haselby ein Geheimnis kannte. Ob und wie ihm das geglückt ist, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Und auch wie es überhaupt so weit kam. Der von der Autorin geschriebene zweite Epilog hat mir sehr gut gefallen und mich zittern lassen. Das Buch ist spannend geschrieben. Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.
Absolut nicht überzeugt
The Maid von Nita Prose
Das Zimmermädchen Molly freut sich jeden Tag auf ihre Arbeit im altehrwürdigen Regency Grand Hotel. Sie verlässt die, von ihr geputzten, Zimmer immer in einem tadellosen Zustand. Doch eines Tages findet sie Mr. Black in seinem zerwühlten Zimmer, was sie völlig durcheinanderbringt. Und ihr Verhalten danach macht sie zur Hauptverdächtigen.
Zum Glück gibt es da echte Freunde im Hotel, die ihr helfen.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich durchaus gut lesen, keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Allerdings dauerte es etwas bis ich richtig in der Geschichte angekommen war. Denn seitenweise, und das nicht nur einmal, zu erfahren, wie Molly Ihre Putzarbeit in Angriff nimmt und verrichtet, das hat mich gestört und sehr genervt. Daher bin ich auch etwas enttäuscht von diesem Buch. Das kam mir vor, als müssten Seiten gefüllt werden. Erst als die Probleme für Molly so richtig anfingen, wurde es dann auch spannend, und ich konnte mich etwas für sie erwärmen. Aber ich fand es bis dahin definitiv nicht gut. Warum Molly etwas (das ich nicht näher erläutern möchte, denn das muss der geneigte Leser selbst lesen) nicht sagte, was sie gesehen hatte, das habe ich nicht verstanden und auch erst am Ende des Buches erfahren, im Epilog. Es sah Molly mit ihrer Wahrheitsliebe gar nicht ähnlich. Ich fand es nicht gut, dass die Autorin es nicht für nötig fand, zu erwähnen, dass Molly behindert ist. (Asperger-Syndrom bzw. Autistin, wie ich von meinen Mitlesern in der Leserunde erfahren habe. Und da ich mich damit nicht auskenne, wurde das von mir nicht erkannt. Das hätte ein Vorwort der Autorin verhindern können.) Dieses Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen und absolut nicht überzeugt. Ich möchte sagen, man kann es durchaus lesen, wenn einen die anfängliche Langgezogenheit durch diese Putz-Erklärungen nicht stört. Ich hatte aber definitiv Spannenderes erwartet, weshalb meine Erwartungen doch enttäuscht wurden. Zumal man von einem „ermittelnden Zimmermädchen“ nichts gemerkt hat. Allerdings hatte es auch paar Spritzer Humor, was es zwar etwas aufwertet aber nicht genug. Von mir leider nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
Wer ist Gareths Vater?
Bridgerton - Mitternachtsdiamanten von Julia Quinn
Hyacinth Bridgerton ist eine hübsche junge Frau, allerdings auch gescheit und unverblümt. Deshalb machen viele Männer einen Bogen um sei. Lady Danburys Enkel Gareth St. Clair ist ihr jedoch ebenbürtig. Sie soll für ihn das Tagebuch seiner Großmutter übersetzen. Und eines Tages kommt es zu einem Kuss.
Für Hyacinth der erste, was sie sprachlos macht. Doch sollte ihm das Tagebuch zurückgeben. Doch dann beginnt für Gareth und sie ein Abenteuer, denn die Aufzeichnungen enthalten einen Hinweis auf verstecke Diamanten, von denen die Zukunft abhängt.
Meine Meinung
Es geht langsam in die Schlussrunde, denn dies ist das siebte Buch der Bridgerton-Reihe. Es geht diesmal um die jüngste Tochter, Hyacinth, für die ihre Mutter einen Ehemann sucht. Das Buch ist wieder leicht und flüssig zu lesen, es gibt keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Hyacinth, die sich doch gar nicht in Gareth St. Clair verlieben will, und ihm geht es genauso. Doch dann bietet sie ihm an, das Tagebuch seiner Großmutter zu übersetzen, denn es ist auf Italienisch geschrieben und Hyacinth beherrsch die Sprache ein wenig. Dabei stößt sie auf ein Geheimnis, das sie unbedingt lüften will, und Gareth auch. Auch in diesem Buch gibt es, wie in vielen Liebesromanen, Sexszenen, die jedoch schöne geschrieben sind, und es sind auch nicht zu viele. Das hebt dieses Buch stark vom Vorgänger dem sechsten Band ab und macht es um einiges besser als diesen. Mir hat dieses Buch wieder gut gefallen, auch der zweite Epilog war sehr aufschlussreich. Es war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir und die volle Bewertungszahl.
Sehr spannender zweiter Teil
Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen von Caren Benedikt
Das letzte Jahr hat Bernadette von Plesow fast zu viel abverlangt. Dabei betrafen die Schäden nicht das Hotel, sondern ihre Familie. Alexander, ihr Sohn, ist tödlich verunglückt. Da sie im Streit auseinander gegangen sind, lastet die Trauer schwer auf ihr. Josephine, ihre Tochter unterstützt sie, denn die Hotelführung fällt ihr im Moment nicht leicht.
Und dann steht jemand vor der Tür., den sie nur von einer Fotografie kennt.
Constantin, Bernadettes anderer Sohn ist Eigentümer des Hotels Astor in Berlin und er weiß, dass er die Schuld am Tod seines Bruders trägt, denn der Kopf der Frankfurter Unterwelt, wollte sich damit an ihm rächen. Doch er ist nicht bereit, das hinzunehmen. Mit einem perfiden Plan will er es den Mörder zurückzahlen, doch das Spiel ist gefährlich.
Meine Meinung
Dies ist der zweite Band um das Grandhotel und die von Plesows. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, weshalb es mir auch nicht ganz leichtfiel, mich in der Geschichte zurecht zu finden, zu verstehen, was vorher passiert war. Aber als ich dann soweit war, konnte ich das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der _Autorin, ohne Störung meines Leseflusses lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Etwas Wichtiges wird im Prolog erklärt, etwas das Bernadettes Ehemann getan hatte, doch die Richtigstellung hätte niemandem genutzt und das damalige Tun hat niemandem geschadet. Bernadette ist mir sehr sympathisch, ihr Sohn Constantin dagegen weniger, ist er doch - nein darüber schreibe ich jetzt nichts. Nur so viel, dass er sich durch sein Tun in große Gefahr gebracht hat, in welcher er immer noch schwebt. Das Buch ist sehr schön, interessant und spannend geschrieben. Es hat mich gefesselt und ich werde sehen, ob ich dazu komme, den ersten Band noch zu lesen. Auf den dritten freue ich mich schon sehr, denn es hat mich gut unterhalten, fühlte ich doch mit Bernadette mit und am Ende tat sie mir sehr leid. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, wie eigentlich alle Bücher der Autorin, die ich gelesen habe. Von mir verdiente volle Bewertungszahl.
Eine schwere Entscheidung
Die Dorflehrerin von Bettina Seidl
Antonie Weber wurde von den Englischen Fräulein in München zur Lehrerin ausgebildet. Sie tritt im Jahr 1911 ihre erste Stelle im Bergdorf Tannau an. Dort begegnet man ihr mit Misstrauen und Vorurteilen. Doch Antonie hat das erwartet. Sie ist Waise und musste sich ihren Weg zur Bildung harterkämpfen.
Es ist ihre Berufung Lehrerin zu sein, denn sie kann ihre Schüler für das Lernen begeistern und bringt ihnen den Wert der Bildung nahe. Schnell hat sie in den Schülern Verbündete. Doch dann verliebt sie sich in den Revierförster Sebastian und steht vor einer schweren Entscheidung. Beruf oder Herz?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn der Schreibstil ist unkompliziert, es gab keine Unklarheiten im Text die meinen Leserfluss gestört hätten. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen, daher war ich auch schnell in der Geschichte drinnen. Es geht hier um die junge Lehrerin Antonie, die in dem kleinen Bergdorf Tannau mit den Vorurteilen der damaligen Zeit zu kämpfen hatte. Eine Frau als Lehrerin? Nein, das wollte man dort nicht. Da wäre doch ein Mann viel besser. Was alles passieren musste, damit sie endlich anerkannt wurde, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Es ist ein schöner und unterhaltsamer Roman mit dem Flair des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts. Eine Zeit, in der Frauen noch nicht viel bis nichts zu sagen hatten. In der Frauen ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner nicht arbeiten durften und in der einer Lehrerin die Heirat verboten war. Antonie ist die einzige Lehrerin für alle Klassen und, nein weiter schreibe ich nichts, denn auch das soll der Leser selbst lesen. Zum Glück hatte sie jedoch auch einen Fürsprecher in dem kleinen Bergdorf. Mir hat dieses Buch gut gefallen denn Antonie ist eine starke Frau die sich durchzusetzen weiß. Ich kann es gerne weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.
Lahmer Anfang, jedoch spannendes Ende
2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit von Rose Snow
Kelas Leben wird noch verwirrender, als drei junge Männer in ihr Haus ziehen. Seit kurzen spricht sie mit dem Geist ihres Großvaters, erhält rätselhafte Briefe. Der eine der neuen Mitbewohner, Nero mit Namen, bringt ihr Herz völlig durcheinander. Sie weiß nicht, was er vor ihr versteckt. Längst ist sie Teil eines Spiels um Leben und Tod.
Nero ist nicht nur unsterblich, sondern auch für immer an eine andere gebunden…
Meine Meinung
Von dem Autorenduo hatte ich schon einmal eine Buchreihe gelesen, die mir ganz gut gefallen hat. Und so fiel es mir nicht schwer, mich zu entscheiden, dieses Buch zu lesen. Es hat erstaunlich lange gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen war. Denn der Anfang zog sich in die Länge. Bis dann endlich wirklich was passierte. Denn obwohl sie den Gegenstand, den Kela suchen sollte, fanden, wurde es einfach nicht wirklich spannend. Irgendwann, nach etwa einem Drittel des Buches passierte es dann, und ich kam richtig in die Geschichte rein und die Spannung stieg. Ab diesem Zeitpunkt war es für mich ein Fünf-Sterne-Buch. Ich konnte mich dann auch in die Protagonisten hineinversetzen. Hier hauptsächlich in Kela, die den Gegenstand finden sollte und sich dann schnell entscheiden musste, wem sie ihn übergeben würde: Nero oder doch lieber ihrer Freundin Suki? Wie sie sich entschieden hat und wer letztendlich den Gegenstand bekommen hat, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Und auch, ob er dort verblieben ist. Denn nicht nur die Clans von Nero und Suki sind hinter ihm her, es gibt da noch einige andere. Letztendlich war das Buch dann eben doch noch richtig spannend geworden. Ich kann nicht sagen, dass es spannend von der ersten bis zur letzten Seite war, da am Anfang doch etwas lahm. Trotzdem empfehle ich es gerne weiter. Für mich ist es eigentlich ein 4,5 Sterne Buch geworden, doch muss ich wegen des lahmen Anfangs auf vier Sterne abrunden, da man nicht überall halbe Sterne vergeben kann und mir fünf Sterne zu viel sind.
Interessant und spannend
Sternstunde von Corina Bomann
Im Berlin des Jahres 1919 lastet der Verlust ihres Verlobten schwer auf Hanna, einer Krankenschwester. Von Ihrem Kummer kann sie nur ihre Berufung an das neue Krankenhaus Waldfriede in Zehlendorf ablenken. Allerdings dauert es, bis dieses Krankenhaus die Tore für die Patienten öffnen kann. Doch Hanna übersteht diese Zeit, auch durch das unerschütterliche Vertrauen des Klinikleiters Dr.
Conradi, aber als sie es gerade als ihr neues Zuhause ansieht, stellt sie die Vergangenheit auf eine harte Bewährungsprobe. Immer wieder bringen Intrigen auch die Zukunft der Klinik in Gefahr.
Ein Roman nach wahren Begebenheiten: Die Erfolgsautorin Corina Bomann erzählt von der Geburtsstunde der Berline Waldfriede Klinik wobei sie die Chronik einer Krankenschwester zu Rate zieht.
Meine Meinung
Ich mag die Bücher der Autorin sehr. Ebenso mag ich ihren unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt und daher auch meinen Lesefluss nicht störte. In der Geschichte war ich, wie erwartet, schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Hanna, die auf tragische Weise ihren Verlobten verloren hat und sehr lange nicht darüber hinwegkommt, wenn überhaupt. In Dr. Conradi, den Klinikleiter, der für Hanna sehr viel tut. Ich habe mich in dem Krankenhaus selbst gesehen, umsorgt von Hanna und geheilt von dem Klinikleiter. Doch nicht alle Schwestern sind Hanna wohlgesonnen. Da gibt es Schwester Elisabeth, eine Freundin von Conradis Ehefrau Catherine, die in Hanna eine Konkurrenz zu ihrer Freundin zu sehen scheint. Und die neidische Schwester Maria, die wohl gerne an Hannas Stelle wäre. Außerdem natürlich mit der Zeit noch andere Ärzte und Hannas Schwester Leni, der sie ein unschönes Schicksal erspart. Und natürlich auch die Hausmädchen, die mit Hanna gut auskommen. Doch über all diese Dinge schrieb die Autorin einen sehr bewegenden, berührenden und spannenden Roman, dessen Inhalt sich der Leser selbst verinnerlichen muss. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen und es wird noch weitere drei Bände dazu geben. Etwas allerdings hat mich doch gestört: Es gibt weder ein Personenverzeichnis, noch ein Glossar am Ende oder Anfang des Buches. Das ist ein Manko, das bei mir normalerweise Punktabzug bringt. Es würde – normalerweise – einen halben Punkt Abzug bringen, bei mir jedoch einen ganzen Punkt, da man nicht überall mit halben Punkten hantieren kann. Jedoch, und jetzt kommt es, hat die Autorin am Ende ein Nachwort geschrieben, das etwa zweieinhalb Seiten lang ist und dort einiges Historische erklärt. Und der Ausdruck „Adventisten“ und dazu noch „siebenten-Tage-Adventisten“ ist nicht erklärt. Nicht jeder kennt diese Bezeichnung, auch ich nicht. Mir ist natürlich im Laufe des Buches klargeworden, dass es sich hier um eine Glaubensgemeinschaft handelt, doch ganz klar ist mir die Bezeichnung nicht. Das ersetzt dieses Nachwort ersetzt zwar nicht unbedingt das Fehlende, aber es ist doch so, dass Fragen zu der Historie durchaus beantwortet werden. Daher kann ich, da ich das Buch spannend, fesselnd und mich gut unterhaltend fand, guten Gewissens doch die volle Bewertungszahl vergeben und natürlich auch eine Leseempfehlung aussprechen.
Kampf mit dem Schattenmagier
Flüsterwald - Der Schattenmeister erwacht (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 4) von Andreas Suchanek
Nichts ist mehr, wie es einmal war, seit Lukas den Flüsterwald entdeckt hat. Er hat schon viele magische Abenteuer dort mit seinen Freunden – seiner Schulkameradin Ella, Felicitas der Elfe, und dem Manok Rani – dort erlebt. Doch jetzt ist der dunkle Magier zurückgekommen und will den ganzen Flüsterwald zerstören.
Es ist eine fast unmögliche Aufgabe, die die Freunde erwartet.
Meine Meinung
Dies ist das Staffelfinale der ersten Staffel der Flüsterwald-Reihe. Es ist wieder sehr flüssig geschrieben, keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss beeinträchtigt hätten. Ich konnte es also leicht und flüssig lesen. Auch war ich wieder schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst natürlich Lukas, der als Wahrer des Siegels schwer zu kämpfen hatte und seine Freundin und Schulkameradin Ella deren Großvater verschwunden war und es für alle anderen noch ist. Was in diesem Band im Flüsterwald vorgeht, erfordert Lukas‘ größtes Können und auch seine Freunde sind da voll mit eingebunden. Doch welche Abenteuer die Kinder erleben, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Wenn ich schreibe, dass sie gegen den Schattenmeister kämpfen müssen, verrate ich vermutlich kaum etwas, das ist eigentlich klar. Und es wird ein schwerer Kampf, das kann sich auch jeder denken. Doch wie dieser Kampf aussieht und wie er ausgeht, das muss selbst gelesen werden. Denn dieses Buch ist wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Ich fand mich manchmal wirklich mitten drinnen und war versucht, mitzukämpfen. Es hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und gut unterhalten. Gut, es ist ein Kinderbuch, doch auch Kinderbücher können Erwachsene fesseln bzw. sie sollten es sogar um gute Bücher zu sein. Ich kann dieses Buch und eigentlich die ganze Flüsterwald-Reihe wirklich nur weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.
Eloise, doch keine alte Jungfer
Bridgerton – In Liebe, Ihre Eloise von Julia Quinn
Zwischen Eloise Bridgerton und Philip Crane hat sich nach einem Beileidsschreiben von Eloise eine Brieffreundschaft entwickelt die beiden viel bedeutet. Er sehnt sich seit dem Tod seiner Frau nach Gesellschaft. Und überraschend geht sein Wunsch in Erfüllung als Eloise, seine Briefschreiberin bei ihm ankommt.
Eloise will auf seine Avancen eingehen, denn solche hat er ihr in seinen Zeilen immer wieder gemacht. Doch kaum haben sie sich zum ersten Mal geküsst, tauchen Eloises vier Brüder auf, sind erbost und verlangen die Heirat. Denn er hat ihren guten Ruf in Gefahr gebracht.
Meine Meinung
Die ist der fünfte Band der Bridgerton-Reihe und auch er gefiel mir recht gut. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen. Dank des guten Schreibstils der Autorin konnte ich das Buch auch rasch lesen. Es gab keine Ungereimtheiten die meinen Lesefluss gestört hätten. Doch zu den Protagonisten. Eloise hat sich wirklich mit ihrem Besuch in große Gefahr gebracht, denn damals war es ja noch sehr ungehörig als alleinstehende Frau einen Mann zu besuchen, und das ohne Anstandsdame. Denn Eloise hat ihm vorher ihren Besuch nicht angekündigt! Dass ihre vier Brüder darüber – gelinde ausgedrückt – sehr ungehalten waren, ist natürlich klar. Und dann hat Philip seiner Brieffreundin Eloise auch noch etwas Wichtiges verschwiegen. Doch was das ist, das werde ich hier natürlich nicht verraten, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch ob es mit den beiden überhaupt geklappt hat. Eloise kann ja durchaus noch bei einem anderen gelandet sein! Wie bei den anderen vier Bänden gibt es auch hier einen zweiten Epilog. Doch auch darüber darf ich natürlich nichts schreiben, das wäre gespoilert. Mir hat dieses Buch wieder sehr gut gefallen, es hat ein Happy-End und ich liebe Happy-Ends! Liebesromane enden ja meistens so, aber das interessante ist ja nicht ob sie sich kriegen, sondern wie. Von mir bekommt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.











