Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Liebe von Kindheit an
Beyond Now von Abby Brooks
Caleb verliebte sich schon im Kindergarten in Maisie Brown und machte ihr mit sechs Jahren einen Heiratsantrag. Doch dann zog sie in der siebten Klasse in einen anderen Bundesstaat und er sah sie nie wieder. Bis jetzt. Sie ist zurück. Aber nur für eine Woche. Eine erfolgreiche und hinreißende Frau ist sie geworden und aus unserer Kinderfreundschaft eine Leidenschaft.
Doch ich bin fest in Key West verwurzelt und sie in Los Angeles. Somit endet wohl alles, was zwischen uns ist in einer Woche, auch meine Chance mein Versprechen einzulösen.
Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Und erst, als ich hier beim Rezensionsschreiben war, stellte ich fest, dass es eine Reihe ist. Jedoch kann man die Bücher durchaus einzeln lesen, wie ich festgestellt habe, geht es um die Hutton-Familie, also immer um eine Person dieser Familie. Das heißt, diese Bücher sind durchaus einzeln lesbar. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, da die Autorin einen unkomplizierten Schreibstil pflegt, der keine Unklarheiten im Text zulässt und somit meinen Lesefluss nicht störte. Es geht hier um Caleb und Maisie. Maisie, die in der Schule gehänselt wurde und Caleb, der sie verteidigte und sich in sie verliebte. Doch das Schicksal war nicht gut zu den beiden und trennte sie, weil Maisie mit ihren Eltern weit wegzog. Doch, wie aus dem Klappentext ersichtlich, war die Verliebtheit wieder da, als sie sich wiedersahen. Doch wie sollte das gehen? Caleb in Key West und Maisie fest in Los Angeles? Wie das gehen würde und ob überhaupt, das erfährt der Leser beim Lesen dieses Buches. Es ist schön geschrieben, nicht übermäßig spannend, mit viel Sex. Die Sexszenen waren für mich gerade noch am Rande des Erträglichen, denn ich mag so genau und detailliert beschriebene Sexszenen nicht besonders. Auch kommt es hier natürlich immer auf die Wortwahl an. Das Buch hat mir ganz gut gefallen und mich gut unterhalten, man kann es gut zwischendurch lesen, da es ja auch nicht so dick ist. Von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
Berührend mit Überraschungseffekt
Remember when Dreams were born von Anne Goldberg
Maggie wurde von einem schweren Unfall aus ihrem Leben gerissen. Sie kämpft sich seitdem durch eine Realität aus Schmerzen und Selbstzweifeln. Dann begegnet sie Thomas und der behandelt sie nicht als sei sie zerbrechlich. Sie spürt seine Zuneigung und fühlt sich begehrenswert. Dabei hat Thomas selbst eine schwere Last in Form von Schuldgefühlen zu tragen.
Er wird von seinen Gefühlen überwältigt, als er Maggie trifft und sieht wie die junge Frau ihr Schicksal meistert. Aber wie nah darf er ihr kommen? Wird er alte Wunden wieder aufreißen? Und wie lange wird es dauern, bis seine Geheimnisse ans Licht kommen?
Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es hat mich sofort gepackt. Der Schreibstil ist so, dass im Text keine Unklarheiten vorkommen, die meinen Lesefluss gestört hätten. Und so konnte ich das Buch auch in einem Rutsch lesen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und fragte mich, welche Geheimnisse Thomas wohl hat. Sogar als er ihr etwas davon, aber eben nur wenig, erzählt hatte, war mir sein Geheimnis noch nicht klar. Das kam dann später umso heftiger. Mehr sage ich dazu nicht. Maggie hatte einen Unfall, so steht es im Klappentext. Im buch wird sogar ein bestimmter Unfall erwähnt, aber war es das wirklich? Das muss der geneigte Leser selbst lesen. Muss lesen, was es mit diesem Unfall und all diesen Geheimnissen auf sich hat. Das Buch war von Anfang an spannend. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Maggie tat mir leid, weil sie so viel vergessen hatte, damit verrate ich vermutlich nicht viel. Und weil sie immer wieder höllische Schmerzen hatte von diesem erwähnten Unfall. Aber auch Tom tat mir leid, weil er nichts sagen durfte, so das ist jetzt aber alles, was ich dazu sage. Nur noch, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten hat. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl!
Vewirrender Flop!
Dann rennen wir von Paula McGarth
Es sind drei Frauen, zu drei verschiedenen Zeiten, die nur etwas gemeinsam haben: Sie renne davon. Vor gesellschaftlichen Hürden, ihren Familien, Einschränkungen und Gewalt. Dabei finden sie ihre Identität. 2012 zögert eine Gynäkologin eine neue Stelle anzunehmen, die es ihr ermöglichen würde, dem Dubliner Krankenhaus zu entkommen.
Aber sie muss sich um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter kümmern. Die sechzehnjährige Jasmine läuft 1982 von zu Hause weg, sie will Boxerin werden und das ist in den 1980er Jahren in Irland verboten. Die junge Ali hat in Maryland gerade ihre Mutter verloren und ihre Großeltern wollen sie adoptieren. Menschen, die sie noch nie gesehen hat. Sie schließt sich einer Biker-Gang an, um ihnen zu entkommen. Das ist das was diese drei Frauen verbinden, das Davonlaufen. Der Roman erzählt von Selbstbestimmung und der Suche nach Identität. Lt. Irish Times soll dies eines der besten Bücher des Jahres sein.
Meine Meinung
Wieso dieses Buch eines der besten Bücher des Jahres sein soll ist mir schleierhaft. Aber gut, die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Meinen hat es auf jeden Fall nicht getroffen. Ich kann nur sagen, dass die ca. ersten achtzig Seiten für mich nur verwirrend waren, weshalb ich auch nicht wirklich in die Geschichte reingekommen bin, sie mich nicht gepackt hat. Der Schreibstil ist langweilig und wirklich nur verwirrend. Nach diesen achtzig Seiten kam dann die Geschichte, wo die eine der Frauen Boxerin werden will. Das war die einzige Geschichte, die mich nicht verwirrt hat. Zumindest in diesen Seiten nicht. Es war auch länger zusammenhängend. Die ersten Seiten wurde immer wieder die Person gewechselt und ich musste höllisch aufpassen und fragte mich manchmal wirklich, um wen es jetzt eigentlich geht. Aber wie gesagt, das mit der Boxerin war noch gut, und hat der Autorin den zweiten Stern beschert. Am Ende wird etwas erzählt und nicht die Erzählung selbst hat mich verwirrt, sondern die Tatsache, dass ich lange nicht wusste, um wen es eigentlich ging. Erst als ich es dann verstanden habe wurde mir einiges klar. Aber dieses Buch war für mich ein einziges Chaos. Verwirrend, nicht fesselnd, Spannung fehlte bzw. fand nur bei der Erzählung über die Boxerin statt. Insgesamt hat mich dieses Buch gelangweilt, und ich hätte es auch beinahe abgebrochen. Aber dann würde ich keine Rezension schreiben können und die Rezensionsleser sollen wissen, wie ich darüber denke. Von mir keine Leseempfehlung und gerade mal mit sehr viel gutem Willen (wegen der Boxerin-Geschichte) zwei Andernfalls wäre es nämlich nur einer!
Aufschlussreich und interessant
Marilyn und die Sterne von Hollywood von Claudia Beinert; Nadja Beinert
Los Angeles, 1942. Norma ist noch ein Kind und sie ist einsam. Sie geht gerne ins Kino, wo sie erleben kann, wie selbstbewusst die Hollywood-Schauspielerinnen sind. Und sie hat den Traum selbst ein Star zu werden. Doch den muss sie aufgeben, denn es wird für sie eine Ehe arrangiert. Doch sie verliebt sich in Jim, er erweckt ihre Sinnlichkeit.
Ein Fotograf will sie zu einem berühmten Fotomodell machen. Sie sprüht vor der Kamera vor Lebendigkeit und die Selbstzweifel verschwinden. Und sie weiß, sie will ins Rampenlicht, denn dann ist sie glücklich. Allerdings muss sich sich erst von den prüden Regeln ihrer Zeit abwenden, muss sich emanzipieren. Und sie wird dann das was sie bis heute ist: Die größte Ikone der Filmgeschichte.
Meine Meinung
Ich konnte dieses Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorinnen, der keine Unklarheiten im Rest zuließ, leicht und flüssig lesen. Nichts störte meinen Lesefluss. Dieses Buch ist sehr interessant und es hatte mich richtig gepackt zu erfahren, wie Marilyn zu dem wurde, was sie am Ende war: Eine Filmikone. Die Autorinnen habe sehr anschaulich beschrieben, wie Marilyn vom Kind von etwa acht Jahren zu einer hübschen Frau heranwuchs und eben zu einer hervorragenden Schauspielerin wurde. Ich erfuhr von ihren Pflegefamilien in denen sie untergebracht war, da ihre Mutter sie nicht versorgen konnte. So kam sie von einer zur anderen und zeitweise sogar ins Waisenhaus. Da sie dort nicht wieder hinwollte, nahm sie es hin, verheiratet zu werden und gab in diesem Moment sogar ihren Traum der Schauspielerei auf. Doch innerlich muss er sie doch nie losgelassen haben, sonst könnten wir heute nicht diese Filme von ihr sehen. In diesem Buch wird ihr Leben beschrieben von der Kindheit bis sie zu Marilyn Monroe wurde. Natürlich ist dieses Buch ein Roman. Es beruht jedoch auf den Recherchen, die die Autorinnen über Norma Jeane Baker, wie Marilyns Geburtsname lautete, anstellten. Recherchen über sie, über ihre Mutter, letzte Pflegemutter und über ihren ersten Ehemann Jim Dougherty. Am Ende des Buches sind noch wichtige Recherchequellen aufgeführt. Natürlich sind die Dialoge nicht wortwörtlich so vorgekommen, denn das kann man nur in den allerseltensten Fällen finden. Aber ich würde sagen sie könnten so gewesen sein, und ich sehe dieses Buch als Roman-Biografie bis zu ihrem Anfang als Marilyn Monroe. Ich danke den Autorinnen für dieses schöne und interessante Buch empfehle es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Die iebe geht eigene Wege
Die Ladys von Somerset – Die Liebe, der widerspenstige Ambrose und ich von Julie Marsh
London 1807: Die theaterbegeisterte Emma gerät in eine Notlage und muss sich von Lady Darlington als Gesellschafterin engagieren lassen. Diese will ihre Tochter Anthea unbedingt mit dem reichen Mister Livingston verheiraten und Emma soll ihr dabei helfen. Doch Anthea interessiert sich anscheinen mehr für den Dandy Ambrose Beauchamp.
Emma versucht der Liebe mit einem Theaterstück auf die Sprünge zu helfen. Doch die Unterscheidung zwischen Spiel und Liebe wird immer schwieriger. Und ausgerechnet Emmas Herz reagiert auf den Dandy.
Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Sie hat es verstanden mich, auch bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss nicht beeinträchtigte, zu fesseln. Dies ist ein Lieberoman, so wie ich sie ab und zu gerne lese. Ich war schnell in der _Geschichte drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Emma, die durch einen unglücklichen Umstand bettelarm geworden war. Sie musste sehen, wie es mir ihr weiterging, wie sie es schaffen würde sich zu ernähren, zu kleiden und zu wohnen. Wie es zu diesem Unglück kam. Ja das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch, ob es ihr gelungen ist, die Tochter ihrer Dienstherrin, Anthea Darlington, wie ja bereits im Klappentext erwähnt, von einer Heirat mit dem reichen Nachbarn zu überzeugen. Sie dazu bringen, sich für ihn zu interessieren, sich in ihn zu verlieben. Und auch ob das Ganze ein glückliches Ende gefunden hat. Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. ist. Es war spannend und unterhaltsam. Daher eine Empfehlung für Liebesromanleser und volle Bewertungszahl.
Eine Liebesgeschichte
Ein unendlich kurzer Sommer von Kristina Pfister
Wenn man vor sich selbst davonläuft, wo sollte man da hingehen? So geht es Lale und sie landet auf einem alten Campingplatz an einem schönen See. Sie hilft dem alten Besitzer Gustav beim Renovieren, und trägt jeden Tag die alte Latzhose. Doch dann kommt Christophe der die Ruhe durcheinanderbringt.
Er hat dunkle Augen, ist vom anderen Ende der Welt angereist und sucht nach seinen Wurzeln. Er scheint zu spüren, was Lale fühlt. Gemeinsam erleben sie einen Sommer mit flirrender Hitze, Glitzerndem Wasser, Floßfahrten und ausgeblichenen Haaren. Ein Roman über zweite und dritte Chancen, Loslassen und einen Neubeginn.
Meine Meinung
Ich kam gut in die Geschichte rein. Auch ließ sie sich gut lesen, denn die Autorin pflegt einen unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ. Allerdings fand ich den Anfang doch, ich möchte sogar sagen, langweilig. Zunächst zog es sich in Länge und plätscherte so vor sich hin. Ab und an kam mal ein kleines bisschen Spannung auf, die aber gleich wieder verflog. Na ja, es ist eine Liebesgeschichte und trotzdem auch Liebesromane können richtig spannend sein. Dieser hier war es definitiv nicht. Erst gegen Ende, so die letzten Seiten. Aber da war es dafür zu spät. Es war eine Geschichte mit etwas Humor, etwas verliebt sein, mehr verrate ich hier nicht. Ob Christophe fand, was er suchte und wie diese Geschichte ausging, ja das muss der intere3ssierte Leser schon selbst herausfinden. Wie gesagt, hat mich diese Geschichte wahrlich nicht vom Hocker gerissen. Es ist eine Geschichte, die man so zwischendurch mal lesen kann ohne irgendeinen Anspruch. Von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
Wer bzw. was ist Tabby?
Red Sky Burning (Bd. 2) von Teri Terry
Tabby ist auf der Flucht und entschlossen, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln. Warum zieht das Meer sie fast schon gewaltsam an? Woher kommt dieses andere, wildere Ich, das manchmal die Kontrolle übernimmt? Und weshalb jagt „Der Kreis“ eine Gruppe von Umweltterroristen, sie so unerbittlich?
Die radikale Geheimorganisation hält nicht nur Tabby, sondern die ganze Welt mit weiteren Klima-Anschlägen in Atem: verheerende Hurrikans, brechende Staudämme und brennende Kohlekraftwerke lassen die Menschen verzweifeln.
Während sich der Himmel blutrot verdunkelt, tauchen Tabby und ihre Freunde Denzi und Jago immer tiefer ein in einen gefährlichen Komplott. Nicht ahnend, welche wichtige Rolle sie dabei noch spielen werden.
Meine Meinung
Die ist der zweite Band des Klimathrillers der Autorin. Schon der erste Band hat mir sehr gut gefallen, so dass ich auch unbedingt den zweiten lesen wollte. Ich habe es nicht bereut. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte das Buch ohne Störung in meinem Lesefluss lesen. Denn der unkomplizierte Schreibstil ließ keine Unklarheiten im Text zu. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Tabby, die vor den Mitgliedern des Kreises flieht und den Glauben hat, dass Denzi so ist wie sie: Ein Penrose-Baby und damit alles, was damit zusammenhängt. Doch immer wieder wird sie aufgestöbert. Wie können die Mitglieder des Kreises sie immer wieder finden? Und wo ist Denzi? In diesem Buch werden einige Fragen geklärt, doch neue tauchen auch wieder auf. Von Anfang an war die Spannung in diesem Buch da. Und sie hörte auch nicht auf, nachdem ich die letzten Seiten gelesen hatte. Im Gegenteil, ich warte ungeduldig auf den letzten Teil dieser Trilogie. Erst wenn ich diesen gelesen habe, werde ich wissen, was wirklich war. So wird es auch dem geneigten Leser ergehen, wenn er dieses Buch liest. Ich kann es nur weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.
Etwas enttäuschend
Affenhitze von Volker Klüpfel; Michael Kobr
Kommissar Kluftinger ermittelt in der Pforzener Tongrube. Die Knochen des Menschenaffen „Udo“ sorgen dort für eine Sensation. Doch dann wird der Entdecker tot aufgefunden. Kluftinger hat den Verdacht, dass ein streit unter den Wissenschaftlern ein Auslöser für den Tod des Professors war. Oder war es doch eine ehemalige Geliebte, die sich rächen wollte? Und was ist mir der Sekte, und ihren Naturseminaren? Immer mehr Geheimnisse! Dabei ist das Familienlebendes Kommissars auch noch streng.
Da ist Erika mit der Organisation eines Flohmarktes für einen guten Zweck und da Kluftinger nichts „opfern“ will, muss er für Ausgleich sorgen. Außerdem entdeckt Kluftinger Facebook für sich mit ungeahnten Folgen. Und die jungen Eltern Yumiko und Markus beschäftigen ein Kindermädchen, das Kluftinger gar nicht gefällt…
Meine Meinung
Auch dieser Band der Kluftinger-Reihe des Autoren-Duos ließ sich, dank des unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen. Daher störte nichts meinen Lesefluss. Allerdings hat mich das Buch doch etwas enttäuscht. Ja, Kluftinger ist manchmal etwa<s deppert, aber in diesem Buch kam er noch depperter rüber als sonst. Er ist definitiv ein sehr guter Ermittler, aber in diesem Buch schweifte er zu oft ins Private ab. Da wo er ermitteln sollte, passierte eben gerade was Privates und das kam zuerst dran. Ich denke da an den Flohmarkt um Kluftingers Beschaffung von Gegenständen, die man verkaufen könnte. An seinen Facebook-Auftritt. Natürlich ist das auch lustig und Lustigkeit zeichnet jeden Kluftinger-Roman aus. Allerdings wurde es mir dieses Mal doch zu viel. Es war einfach zu viel vom Privatleben, das breitgetreten wurde. Zumal es da auch noch das Kindermädchen seiner Enkelin gibt, das Kluftinger so gar nicht gefällt. Und in dieser Richtung wur5de es am Ende auch noch peinlich für Kluftinger, der richtig baff war. Warum das so war und weshalb, da muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch wie es mit den Ermittlungen in diesem Fall doch noch voran- und ausging. Für Kluftinger-Fans gehört dieses Buch dazu aber ich hoffe, dass im nächsten Band dem Kriminalfall wieder mehr Seiten gewidmet werden als Kluftingers Privatleben. Der Kriminalfall an sich war ja nicht schlecht und wenn ich mich auf diesen beschränke, so war das Buch auch spannend. Und deshalb bekommt das Buch doch noch knappe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten von mir. Aber liebe Autoren ihr könnt es besser!
Spannend!
Das Reich der Grasländer 2.Bd.2 von Tad Williams
In den Ebenen des Graslandes leben viele Nomadenclans. Dort hat Unver etwas geschafft, was lange niemandem gelungen ist: Er hat die Clans geeint. Ihr Hass auf die Stadtbewohner ist so groß, dass sie zur tödlichen Bedrohung für alle werden. Da diese viel zu sehr mit ihren kleinlichen Streitereien beschäftigt sind erkennen sie die Gefahr nicht…
Meine Meinung
Dies ist der zweite Band des zweiten Buches vom letzten König von Osten Ard.
Das hört sich jetzt vielleicht etwas seltsam an, aber Die Reihe „Der letzte König von Osten Ard“ sollte ein Mehrteiler werden. Und das erste Buch davon „Die Hexenholzkrone“ wurde in zwei Bände aufgeteilt, so dass es jetzt davon bereits vier Bände gibt. Doch nach dem Ende zu urteilen ist es auch noch nicht der letzte. Aber zurück zu diesem Band. Er ist, wie gewohnt in einem unkomplizierten Schreibstil geschrieben, sieht man von den etwas komplizierten Namen, die darin vorkommen, ab. Aber das ist bei Fantasybüchern ja meistens so. Und das hat meinen Lesefluss nicht beeinträchtigt. Das Einzige, was mir bei diesem Autor passiert ist, dass ich zwischendurch mal kurz aussetzen muss um das Gelesene etwas sacken zu lassen. Ich war in der Geschichte schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. In die Sitha die mit Morgan, dem Erben des Hochkönigthrons, durch die Wälder reiste und immer wieder auf Verfolger achten musste. In MIriamel, die in Nabban auf eine Unterschrift auf einem Vertrag wartete. In viele andere Personen, die in Gefahr waren. Das Buch hat mich auf jeden Fall wieder begeistert, und ich habe das Lesen durchaus genossen. Es hat mir sehr gut gefallen, war spannend vom Anfang bis zum Ende und hat mich gut unterhalten. Wie gesagt ist das Ende so, dass es auf ein nächstes Buch hinweist. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird und empfehle es gern weiter. Von mir die volle Bewertungszahl.
Es geht weiter
Ursula und die Farben der Hoffnung von Ulrike Renk
1911 in Potsdam: Ursula liebt die Kunst. Sie zeichnet, und alles hat für sie eine Geschichte, auch Formen und Farben. Sie lernt die Kunststudentin Vera Dehmel kennen, und taucht an ihrer Seite in die Kunstwelt ein. Ursula lernt die Freunde und Kommilitonen Veras kennen und auch ihren Bruder Heinrich.
Zwischen den beiden besteht eine besondere Verbindung, auch wenn sich Ursula Hindernisse in den Weg legen. Die Geschwister Dehmel bestärken Ursula sich an der Kunstakademie in Berlin zu bewerben, denn sie möchte Bücher gestalten und illustrieren. ‚Doch dann kommt der erste Weltkrieg und für Ursula hat das Leben die Farbe verloren. Doch es bleibt ihr immer noch die Hoffnung…
Meine Meinung
Dies ist der zweite Band aus der Reihe Eine Familie in Berlin. Zwar geht es auch hier zeitweise um die Familie Dehmel, aber ich möchte sagen doch in der Hauptsache um Ursula. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss nicht störte, sehr gut lesen. Auch waren mir die Protagonisten gleich sympathische, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. In Ursula, die durchaus wusste, was sie wollte, nämlich in Berlin an der Kunstakademie studieren. Und Paula Dehmel, die geschiedene Frau von Richard Dehmel unterstützte sie dabei. Die war ihr eine große Hilfe, mehr dazu nicht. Das Buch war sehr interessant und spannend, und ich bin sehr gespannt, wie viele Bände es von dieser Familiensaga geben wird. Mir hat dieses Buch gut gefallen es war eine schöne Unterhaltung und ich fand es einen Tick besser als den ersten Band. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung und gute vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.











