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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lerchie:

Sehr spannend und unterhaltsam

Das Geheimnis des Pilgers von Petra Schier

Koblenz im Jahr 1379: Seit kurzen trägt Conlin den Grafentitel vom Langenreth. Er bedeutet für ihn keine Ehre, sondern eher Pflicht, denn sein Bruder hat den guten Ruf zugrundegereichtet. Um als Händler für Sicherheiten erfolgreich zu sein benötigt er Geld. Seine Verlobte Reinhild will ihn unterstürzen, und dann kommt auch noch ihr lang gehütetes Geheimnis ans Licht, und die junge Liebe droht zu scheitern.

Meine Meinung
Auch diesen zweiten Band der „Pilgertrilogie“ hat die Autorin wieder sehr unkompliziert geschrieben, denn auch hier drohten keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss zu stören. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. In Reinhild, die Conlin sozusagen „gezwungen“ hatte sie zu heiraten. In Palmiro, der mir sehr leidtat, denn er hatte im Vorgängerband jemanden verloren, der ihm sehr viel bedeutet hatte. Die Autorin greift in diesem Band intensiver das bewusste „sündhafte“ Verhalten auf und beschreibt, dass dies auch damals möglich war, man durfte sich nur nicht erwischen lassen oder denunziert werden. Auch war natürlich mal wieder die Inquisition mit im Spiel. Inwiefern der Inquisitor etwas erreicht hat bzw. ob überhaupt, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Die Autorin berichtet, wie es den, im Vorgängerband bereits erwähnten, Protagonisten weiter erging. Und ich bin gespannt, was im nächsten Band noch kommt. Was ich mir vorstellen kann, kann ich hier nicht preisgeben, denn dann würde ich etwas aus dem vorliegenden Buch verraten und das will ich ja nicht. Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben. Es hat mich gefesselt, ich habe mich richtig in die Geschichte hineinversetzen können und mit den Protagonisten gelitten und mich gefreut, wenn alles gut ging. Auch hat sie mich sehr gut unterhalten. Auf jeden Fall freue ich mich auf den nächsten Band. Den vorliegenden kann ich nur wärmstens empfehlen allerdings mit dem Vorschlag, vorher den ersten Band zu lesen. Von mir gibt es die volle Bewertungszahl.

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Nicht mein Schreibstil

Svendborg 1937 von Tanja Jeschke

Die Dinkelspiels flüchten vor den Nazis auf die dänische Insel Fünen. Der Ort heißt Svendsborg und dort wohnt eine angeheiratete Tante, die ihnen Unterkunft gibt auch wenn sie nicht gerade glücklich über die Gäste ist. Meret und Ricarda, die Schwestern, entdecken das Motorradfahren für sich und lernen eine ungewöhnliche Hausgemeinschaft kennen, deren Oberhaupt Bert Brecht jedoch nie.

Für beide Mädchen sind Brechts Frauen wichtig, und als Ricarda auf eigene Faust nach Deutschland zu ihrem Verlobten zurückkehren will, ändert sich auch für Meret alles….

Meine Meinung
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir von diesem Buch mehr versprochen hatte. Der Schreibstil war zunächst mal gar nicht meiner: er gefiel mir nicht. Nicht unbedingt als kompliziert zu bezeichnen, so war er doch auch nicht einfach. Mir kam alles so aneinandergereiht vor, regelrecht langweilig, und daher eben auch nicht einfach, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Man erfährt, dass die Dinkelspiels – rechtzeitig – nach Dänemark ausgewandert sind. Als richtige Flucht, würde ich das noch nicht mal bezeichnen. Denn ihnen wurden keine Hindernisse in den Weg gelegt, wie sie später gang und gäbe waren. Das Leben in Dänemark barg auch keine Risiken und floss gemächlich dahin. Erst als Ricarda Kopenhagen zog, und selbst da blieb es noch langweilig. Meret lernte eine Frau aus der besagen Hausgemeinschaft kennen und freundete sich mit ihr an. Auch nichts Aufregendes. Erst als Ricarda wirklich ihr Vorhaben, in Deutschland zu ihren Verlobten zurückzukehren, in die Tat umsetzte, wurde es etwas minimal interessanter. Im Nachwort erfährt man dann was aus der Familie letztendlich geworden ist. Nur eine Person blieb unklar. Das Einzige was mir noch gefiel ist, dass es die Dinkelspiels wohl tatsächlich gab, es also eine wahre Geschichte ist, die hier erzählt wurde. Und diese Familie tut mir heute noch sehr leid, denn es ist tragisch, was die Juden (und auch viel andersgläubige Menschen egal welcher Religion und Rasse) von diesem größenwahnsinnigen Menschen ertragen mussten. Für alle Leser, die es lieber etwas gemächlich haben kann ich das Buch durchaus empfehlen. Wer jedoch auf Spannung setzt, hofft hier vergebens. Von mir gibt es daher noch knappe drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

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Schöne Fortsetzung

Der Winzerhof - Tage des perlenden Glücks von Linda Winterberg

Gemeinsam mit Bille und Lisbeth, ihren Schwestern, brachte Henni die Sektkellerei Herzberg in aller Munde. Henni ist mit Georg verheiratet und glücklich. Sie erwartet ihr erstes Kind. Die Erfindung des Piccolos hilft dem Unternehmen sehr. Lisbeth ist neu verliebt und Bille sucht noch ihren Platz im Leben, denn sie muss einen schweren Schicksalsschlag verdauen.

Da kehrte eines Tages Hennis erster Ehemann zurück von dem sie erfahren hatten, dass er (verschollen??) tot sei. Erneut steht ihre und ihrer Schwestern Zukunft auf dem Spiel.

Meine Meinung
Dies ist der zweite Band in dem es sich um die Sektkellerei Herzberg und die drei Schwestern der Familie dreht. Er ist genauso unkompliziert geschrieben, wie der erste, d. h. keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Auch konnte ich mich wieder gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Henni, die im letzten Drittel des Buches plötzlich ihren tot geglaubten Ehemann gegenübersteht. Wie gesagt, schon im letzten Buch stand, dass sie die Meldung erhalten habe, er sei tot: Tot, nicht verschollen, wie im Klappentext dieses Buches angegeben. Man sollte wirklich nicht mit diesem Buch anfangen zu lesen, denn dann würde man sich fragen, wie konnte sie so früh nach der (Vermisst-)Meldung wieder heiraten, sie hatte ja geglaubt, er sei tot. Deshalb finde ich diese Angabe im Klappentext sehr befremdlich. Man stelle sich vor, man ist neu verliebt, relativ frisch verheiratet und steht plötzlich dem totgeglaubten Mann gegenüber. Das muss doch ein Schock sein. Auch Bille tat mir sehr leid muss sie doch einen Schicksalsschlag verdauen. Und Lisbeth? Auch sie hatte einige Probleme, die zu überwinden waren. Allerdings muss ich sagen, dass die ersten 100 – 150 Seiten teilweise doch etwas langatmig waren, sie haben sich etwas gezogen. Es gab zu viel, was nicht so interessant war. Was ich auch vermisst habe (seltsamerweise vermisse ich das nicht immer), ist ein Glossar. Zwar hat die Autorin ein Nachwort geschrieben, doch daraus geht leider nicht hervor, was an dieser Geschichte der Wahrheit entspricht, wenn überhaupt. Wen gab es, wer ist Fiktion? Oder wurden evtl. nur Namen geändert? Auch daher und wegen der teilweisen Langatmigkeit war dieses Buch einen Tick schlechter als der erste Band und bekommt daher einen Stern weniger. Das tut mir leid, denn ich mag die Bücher der Autorin. Aber halben Sternen hantiere ich nicht, da das nicht überall geht. Nichtdestotrotz hat mir das Buch noch gut gefallen und ich bin gespannt auf den nächsten Band. Daher kann ich es auch weiterempfehlen, doch bitte erst den ersten Band lesen. Von mir gibt es vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Neue Abenteuer im Flüsterwald

Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Der verborgene Meisterschlüssel. (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 1) von Andreas Suchanek

Das Herz des Waldes hat Lukas und Ella zu Beschützern des Flüsterwaldes ernannt. Da kommt auch schon ein Hilferuf aus einem anderen Flüsterwald, der von großer Gefahr spricht. Gemeinsam mit Felicitas der Elfe und dem Menok Rani erleben Lukas und Ella ein neues Abenteuer bei welchem sie gleich eine Hürde überwinden müssen, denn die unterirdische Blinzelbahn, das Transportmittel zwischen den Flüsterwäldern, funktioniert nicht.

Meine Meinung
War ich schon von der ersten Staffel, also den ersten vier Bänden dieser Reihe begeistert, so geht setzt sich diese mit diesem Buch fort. Auch hier hat der Autor einen unkomplizierten Schreibstil gepflegt, der meinen Lesefluss nicht durch Unklarheiten im Text störte. Ich war gespannt, was Lukas und Ella mit ihren Freunden Felicitas, Rani und der Katze Punchy so alles erleben würden. Und es war spannend! Nachdem die Kinder in dem letzten Band der ersten Staffel den Schattenmagier besiegt hatten, war ich gespannt, wer jetzt wieder der Böse ist. Doch ich denke, das erfährt man erst in einem der Nachfolgebände, in diesem erfährt man nur, wer seine Helfershelfer sind. Die diese Person natürlich manipuliert hat. Wer für den Ausfall der Blinzelbahn letztendlich verantwortlich war, erfährt man in diesem Buch daher auch noch nicht. Nur warum sie ausgefallen ist. Doch das verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden Fall gibt es auch noch eine kleine Überraschung, die ich jedoch selbstverständlich auch nicht verrate. Ich habe dieses Buch wieder mit Begeisterung gelesen und bin megagespannt auf die Fortsetzung. Der Autor hat auch dieses Buch wieder kindgerecht geschrieben, denn es ist ja ein Kinderbuch, was ich aber auch sehr gerne lese. Mit den Protagonisten, in die ich mich gut hineinversetzen konnte, habe ich gelitten und mich gefreut. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen und wurde sehr gut unterhalten. Daher kann ich es nur weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.

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Setzt sich Amala durch?

Schritt ins Licht von Ellin Carsta

Die Geschichte der Hansens geht weiter. Es folgt die nächste Generation der Familie.
Im Hamburg des Jahres 1924 lernt Amala Hansen, die Tochter von Luise und Hamza endlich ihre deutsche Familie kennen. Georg Hansen freut sich über den Besuch aus den USA. Amala strebt den Beruf der Schauspielerin an, doch sie ist naturgemäß keine Weiße, sondern eher schwarz und stößt auf Vorurteile.

Doch sie denkt nicht daran aufzugeben, arbeitet hart an ihrer Karriere. Kann sie die Widerstände überwinden?
Franz Hansen hat von seiner Mutter Therese in Wien das Kaffeehaus übernommen schafft es aber nicht, seinen Aufgaben gerecht zu werden. Er kämpft noch mit seinen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg. Wird er sein tRauma aufarbeiten können?

Meine Meinung
Ich habe schon die Bücher der Hansen-Saga mit Begeisterung gelesen. Für mich konnte die Geschichte nur perfekt weitergehen. Und so war es auch. Dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin hatte ich keine Probleme mit meinem Lesefluss, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die diesen gestört hätten. Das Buch beginnt traurig, doch als es dann weiterging und Amala. Luises Tochter, nach Deutschland kam wurde es für mich spannend. Ich war gespannt, wie sie sich in Deutschland durchsetzen würde, denn sie hatte es wohl als farbiger Mensch in der damaligen Weimarer Republik nicht leicht. Wie wohl fast überall in Europa. Dabei ist Amala eine wirklich sympathische Figur. Ich war gespannt, ob sie sich als Schauspielering einen Namen machen würde, ob es ihr gelingen würde, die Vorurteile farbigen Menschen gegenüber zu überwinden. Ich denke da an diesen Journalisten, wer das Buch liest, wird dann wissen, wen ich meinte. Außer Amala gibt es auch noch Frederike die viel Zeit mit Amala verbringen wollte. Und bezüglich Eduard, Marthas Sohn und Luises Neffe, gab es auch einiges zu erzählen. Bei ihm bin ich dann auch auf Personen gestoßen, von denen ich bei einem Pseudonym der Autorin bereits etwas gelesen hatte. Das fand ich irgendwie klasse. Mit hat dieses Buch viel Spannung geboten, es hat mir demnach sehr gut gefallen, ich habe das Lesen richtig genossen, und fühlte mich gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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Abseits der Zivilisation

Als das Böse kam von Ivar Leon Menger

Eine Mutter, ein Vater und zwei Kinder leben in einer Blockhütte tief in den Wäldern auf einer kleinen Insel. Vom Festland ist kaum etwas zu sehen. Das Mädchen ist sechzehn und die beiden verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Sie leben in ständiger Angst.

Denn auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Es könnte jederzeit auftauchen und Rache nehmen für das, was der Vater ihnen angetan haben soll. Sie werden die ganze Familie auslöschen. Vater hat aus diesem Grund einen geheimen Schutzraum gegraben wo sie sicher sind, Noch….

Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, störte nichts meinen Lesefluss. Ich konnte das Buch sehr gut lesen. Ich habe schon öfter Bücher gelesen, wo Menschen gezwungen waren im Geheimen, in der Verbannung zu leben. Aber das dauerte nicht ewig, weshalb mir dieser Grund bei diesem Buch nicht schlüssig erschien. Doch warum mussten sie dort leben? Warum durften sie nicht aufs Festland? Zumindest die Kinder nicht? Wer dieses Rätsel lösen möchte, der muss dieses Buch lesen. Es ist spannend von Anfang an und es hat mich gefesselt. Es ist auch nicht sehr dick, etwa 320 Printbuchseiten. Ich habe es als E-Book gelesen und ich war sehr gespannt, wie es wohl ausgehen würde. Wer war der Böse und wer der Gute? Kam wirklich das Böse? Ich habe es in einem Rutsch gelesen und kann es wirklich weiterempfehlen. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Köstliche Geschichten

»Spätzchen, 109 ist doch kein Alter« von Anja Flieda Fritzsche

Das Buch “Oma, die Hautcreme ist für 30-jährige“ fand so großen Anklang, dass nun eine Fortsetzung erschienen ist. Auch in diesen Geschichten und Anekdoten zeigen die rüstigen Omas, dass das Leben wunderschöne sein kann, egal wie alt man ist. „ Ein frohes Herz ist die beste Medizin“ würde Oma Maria sagen.

Meine Meinung
Der erste Band „Oma, die Hautcreme ist für 30-jährige“ hat mir schon sehr gut gefallen. Und ich war gespannt, was die Autorin mit ihren beiden Omas Maria und Mia noch so alles erlebt hat. Auch dieses Buch ist so geschrieben, dass es keine Unklarheiten im Text gab, mein Lesefluss also nicht gestört wurde. Oft habe ich mich köstlich über die beiden alten Damen amüsiert. Die Autorin erzählt anschaulich die Erlebnisse mit ihren Omas. Oma Maria und Oma Mia, die dement ist und Immer Hunger zu haben scheint, und sie ihr Pflaumen gegeben haben. Ich habe dieses Buch genossen, es gefiel mir gut. Auch wie sich um die Oma gekümmert wurde, denn sie waren immer für sie da. Es hat mich köstlich amüsiert und gut unterhalten. Sehr empfehlenswert und volle Bewertungszahl

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Eine Lebensspanne für den Fußball

Einer von euch von Martin Suter

Der Held dieser Romanbiographie ist Bastian Schweinsteiger, genauso wie er der Held des Fußball-WM-Finales in Brasilien ist. Der Autor erzählt Wahres du fast Wahres aus dem Leben von Basti der so viel erreicht hat. Und der aber auch weiß, was Scheitern bedeutet und auch die Schattenseiten des Erfolges kennt.

Dies ist die Story einer Weltkarriere, und ein berührender Liebesroman.


Meine Meinung
Ich gestehe: Ich bin ein Bastian-Schweinsteiger-Fan. Genauso wie ich vor Jahren ein Beckenbauer-Fan war. Ich mag diesen Mann, der als Kind vor der Wahl stand: Profifußballer oder Skirennfahrer. Er hat sich zum Glück für den Profifußball entschieden. Martin Suter erzählt anschaulich, immer in kleinen Anekdoten, aus dem Leben des Fußballers, der die meiste Zeit seiner Karriere beim FC Bayern München gespielt hat. Suter beschreibt wie Basti (den Namen Schweini mochte er anscheinend gar nicht) zum Fußball kam, wie er zum FCB kam, wie erfolgreich er war, und die Kehrseite, wie oft er verletzt war, bedingt durch Fouls seiner Gegenspieler. Fouls, die nicht immer entsprechend geahndet worden sind. Suter beschreibt auch den Werdegang von Ana Ivanovic, nicht so genau und detailreich wie bei Basti, aber man erfährt auch über sie einiges, da sie später Bastis Ehefrau wurde, was ja wohl jeder, der Basti kennt, auch weiß. Ich denke, ich greife da nicht vor. Basti ist ein Jetzt-Mensch, was vergangen ist, ist vergangen, was die Zukunft bringt wird man sehen. Ob er außer Fußballspielen noch einen anderen Beruf gelernt hat, wird in dem Buch nicht erwähnt. Auf jeden Fall ist es eine schöne Romanbiographie über diesen Fußballer, die mir sehr gut gefallen hat, denn sie war auch sehr interessant, hat mich gefesselt und gut unteralten. Eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl von mir.

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Spannende Fortstzung

Die Perlenprinzessin. Missionare von Iny Lorentz

Ruth Mensing ist ja von Hiva Oa geflohen und glaubt nun mit ihrem kleinen Sohn auf Tahiti in Sicherheit zu sein. Aber Mildred Wiggles sieht in ihr eine Bedrohung für die Heiratspläne ihrer Tochter und sorgt dafür, dass sie aus der Missionssiedlung an den Rand der Stadt den Handelsposten, der jedoch übel beleumundet ist, übernimmt.

Mit Hilfe ihres chinesischen Mitarbeiters Lu Po macht sie diesen jedoch zu einem florierenden Geschäft. Da gibt es Schurken, gegen die Ruth allein nicht bestehen kann und der einzige, der ihr helfen könnte, ist Lucky Jim Hutton., dessen Möglichkeiten jedoch sehr begrenzt sind.

Meine Meinung
Schon die beiden ersten Teile der „Perlenprinzessin“ haben mir sehr gut gefallen. Zudem mag ich die Bücher von Iny Lorentz, die durchweg alle spannend sind. Auch hier konnte ich leicht und flüssig lesen, da keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss zu stören vermochte. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst in Ruth, die sich der Annäherungsversuche von zwei Missionaren erwehren musste. Und die sich gegen die Ehefrau des Missionsleiters Wiggles wehren musste, die ihr eigentlich mit der Übernahme des Handelspostens schaden wollte und doch das Gegenteil erreichte. Dazu jedoch nicht mehr, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch wie es dazu kam, dass Luck Jim Hutton auf Tahiti auftauchte. In der Heimat hat Jeremias seine liebe Not mit seiner Mutter die immer wunderlicher wird. Warum? Auch das muss der Leser selbst beim Lesen dieses Buches herausfinden. Ich kann nur eines sagen: Gutgläubigkeit ist doch manchmal ein Fluch. Das Ende lässt auf einen vierten Band schließen, auf den ich mich sehr freue. Dieses Buch ist wieder sehr spannend geschrieben. Es hat mir gefallen, mich gefesselt und ich habe mit Ruth und auch mit den entsprechenden anderen Protagonisten gelitten und mich aber auch gefreut, wenn eine Sache gut ausging. Vor allem habe ich mich aber sehr gut unterhalten gefühlt, empfehle das Buch gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

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Ein wunderschöner Liebesroman

Die Perlenprinzessin. Missionare von Iny Lorentz

Dass einem Michelin-Sterne wenig, wenn gar nichts nützen, lernt der Gourmet-Koch Max Buchanan auf die harte Tour. Sein ganzes Leben gerät in eine Schieflage, als er nach einem Herzinfarkt allein dasteht, denn das Restaurant wurde in Verruf gebracht. Von einer Bekannten übernimmt er den übergewichtigen Hund Bradley und auf der Isle of Skye einen Job als Küchenchef einer Schulkantine an.

Die ehemalige Seenotretterin Robyn, seine Vermieterin, ist abweisend und Geheimnisvoll. Doch mit seinen leckeren Scones schafft er es, dem wahren Grund ihres zurückgezogenen Lebens auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung
Ich mag die Bücher von Alexandra Zöbeli und habe sie auch alle gelesen. Wie alle anderen konnte ich auch dieses ohne Störung meines Leseflusses lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die mich beim Lesen unterbrochen hätten. In der Geschichte war ich, wie immer, schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Max, der sich mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegend, auf seinen Vertreter im Restaurant verlassen hatte und dann eine riesengroße Enttäuschung erleben musste. In Robyn, die Furchtbares durchgemacht hat und dies bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht überwunden hatte, ja sie würde es wohl nie wirklich überwinden. Und ich weiß, wovon ich hier rede, aber mehr sage ich dazu nicht. Denn diesem Geheimnis muss der Leser selbst auf die Spur kommen, indem er dieses schöne und spannende Buch liest. Ja es ist ein Liebesroman, und ich lese die von dieser Autorin immer sehr gerne, denn Sexorgien spielen hier keine Rolle. Es gibt hier keine detailgenauen Sexszenen, die zudem noch ins ordinäre oder vulgäre rutschen. Und das gefällt mir, denn diese Szenen mag ich nicht so sehr. Dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, denn es war, wie gesagt, spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat mich so gepackt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

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