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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Ein wirklich gelungenes und durchdachtes Debüt

Falling Skye (Bd. 1) von Frisch Lina

Klappentext:
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen.

Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst …

Ich bin ein unglaublicher Fan von Büchern, die einen zum Nachdenken bringen und "Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen" ist eines dieser Bücher, bei dem man nicht nur ins Nachdenken gerät, sondern bei dem es einem auch eiskalt den Rücken runter läuft, weil genau solch ein Szenario jeder Zeit tatsächlich passieren kann. Wie auch im Nachwort von der Autorin vermerkt, schleichen sich auch in der Realität Anzeichen solch eines Szenarios ein und darum ist es einfach wichtig, dass es Menschen gibt, die für unsere Recht einstehen und kämpfen.

Hier ist Skye diejenige, die unteranderem im Mittelpunkt des ganzen steht und schon von Anfang an mochte ich sie, weil sie manche Dinge einfach hinterfragt hat, auch wenn man es nicht sollte. Es war absolut spannend zu lesen, was Skye bei der Testung erlebt und ich habe mit ihr mitgefiebert, als sie nach und nach hinter das Geheimnis der Testung kam. Lina Frisch schreibt wirklich toll und ich war von Anfang an in dem Setting gefangen, weil es einfach so erschreckend real ist. Zwar konnte man manches erahnen, aber dennoch hat dies nicht meinen Lesefluss und mein Leseerlebnis gestört.

Für mich ein wirklich starkes, durchdachtes und gelungenes Debüt. Ich freue mich schon unglaublich auf die Fortsetzung (Die Reihe ist zum Glück nur eine Diologie und Teil zwei erscheint voraussichtlich noch im Herbst 2020)

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ok, mehr aber auch nicht

Sweet Sorrow von David Nicholls

Klappentext:

Manches im Leben strahlt so hell, dass es erst aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Und jeder ist der Hauptdarsteller dieser Geschichte im Leben. Auch Charlie Lewis. Nichts an ihm ist ansonsten besonders.

Er sieht durchschnittlich aus, seine Noten sind in Ordnung, selbst die Scheidung seiner Eltern ist nur normal unglücklich. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. Plötzlich findet er sich mittendrin in der ältesten und immer neuen Geschichte: die erste große Liebe. Und zwar recht wörtlich, denn Fran macht zur Bedingung für weitere Treffen, dass er sich mit ihr einer Laientheatergruppe anschließt, Romeo und Julia, was sonst. In den langen, hellen Nächten des Sommers nach dem Schulabschluss macht Charlie die schönsten, peinlichsten, aufregendsten und unvergesslichsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht dann zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wieder zutreffen. Ein heiter-melancholischer Roman über die Zeit im Leben, die so prägend ist wie kaum eine andere – und eine Feier des Lebensgefühls dieser Jahre.

Vom Autor David Nicholls kannte ich bisher tatsächlich noch nichts, aber da ich nur positives gehört habe und ich meine, dass auch schon ein Buch von ihm verfilmt wurde, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Der Schreibstil hat mich jetzt nicht von jetzt auf gleich gepackt. Ich hab tatsächlich ewig gebraucht in die Story zu kommen und wenn das bei einem Buch passiert, dann tut sich das Buch meist schwer bei mir zu punkten. Zwar war die Liebesgeschichte ganz nett zu lesen, aber richtig vom Hocker hat es mich jetzt auch nicht gehauen. Toll fand ich das die Geschichte aus Charlies Perspektive erzählt wird. Mal was anderes, aus der Sicht eines männlichen Protas. Hier und da felte mir auch ein wenig Tiefgang und wie gesagt kam ich deswegen auch nur sehr mühsam voran.

Den Hype um das Buch verstehe ich nicht so ganz. Die Geschichte war ok in meinen Augen, mehr aber auch nicht. Ob ich es weiter empfehlen würde bezweifle ich.

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netter Reihenauftakt um drei Brüder

Flirting with Fire von Piper Rayne

Klappentext:

Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich „Fatty Maddie“ genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams.

Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht.

Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt …

Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich anhand des Covers und des Klappentextes dieses Buch eigentlich nicht lesen wollte, weil ich mir dachte, es ist eh wieder so, wie viele andere Bücher auch. Aber dann hab ich doch die Leseprobe gelesen und ich muss sagen ich war wirklich positiv überrascht.

Obwohl die Geschichte vorhersehbar und ein wenig kitschig war, war sie dennoch gut zu lesen. Den Schreibstil mochte ich total, sehr angenehm und ich glaube auch deshalb lies sich das Buch so gut lesen. Maddie war mir von Beginn an sympathisch, weil sie eher eine Außenseiterrolle hatte und sie und Mauro, nach der Highschool Vergangenheit, sich eher nicht ausstehen konnten. Aber ich mochte es wie sie sich nach und nach einander annäherten, auch wenn mir klar war wie es enden wird. Hier und da hätte es mehr Potenzial gegeben die Geschichte abzurunden bzw. in die Tiefe zu gehen und ich fand es schade das es nicht ausgenutz wurde. Aber es folgen ja noch zwei weitere Bücher über Mauros Brüder und vielleicht reift die Story dann noch ein bisschen.

Für mich auf jeden Fall ein Überraschungsbuch und ich bin froh es gelesen zu haben. Die beiden Folgebände werde ich sicher auch lesen.

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Ihr Kinderlein kommet

Die Weihnachtsgeschwister von Alexa Hennig von Lange

Jedes Jahr fahren die erwachsenen Geschwister Elisabeth, Tamara und Ingmar zu ihren Eltern, um gemeinsam Weihnachten zu feiern - jedes Jahr gibt es Streit. Wie können sie sich nur so fremd geworden sein? Partner haben, die nicht in die Familie passen? So verschiedene Leben führen? Wo ist die Liebe hin, die sie in der Kindheit verband? Kurz vor der Bescherung kommt den betagten Eltern eine radikale Idee.

Gelingt es ihnen, ihre Kinder einander wieder näher zu bringen?

Von der Autorin Alexa Henning von Lange kannte ich bisher bereits ein Buch und dort mochte ich ihren Schreibstil schon gerne. Ich finde er ist was besonderes und sie erzählt immer so aus dem Leben heraus.

Auch in "Die Weihnachtsgeschwister" wird wieder eine ganz banale Alltagssituation angesprochen. Wer hat das noch nicht erlebt, dass in der Familie gestritten wird oder das sich viele auseinander leben? Gerade an Weihnachten ist es dann aber doch immer schön, wenn sich alle treffen und wieder zueinander finden. Das Thema wird hier ganz nett umgesetzt, ich hätte mir aber tatsächlich ein wenig mehr Weihnachtsfeeling gewünscht. Zudem war es nicht gerade leicht, die vielen Streitereien zu verstehen. Zwar ist genau das das Thema, aber ich hab mich doch sehr schwer hin und wieder getan. Zudem ist das Buch doch recht kurz und die Geschichte mit nicht mal 150 Seiten eher eine Kurzgeschichte.

Wegen des Themas ist das Buch auf jeden Fall ein Weihnachtsbuch das aus der Reihe tanzt. Wie gesagt, es war ganz nett zu lesen, hat mich jetzt aber auch nicht vom Hocker gehauen. Die Handlung ist sehr ehrlich und realistisch, aber dennoch hat es mich nicht berührt. Ich würde das Buch daher mit guten 3,5 Sternen bewerten.

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Ein neuer Fall für den Inspektor

Das Ritual des Wassers von Eva García Sáenz

Klappentext:

Die Tote hängt an den Füßen an einem Ast. An einer historischen Kultstätte im Baskenland. Und sie war schwanger.

Für Inspector Ayala alias Kraken geht es ans Eingemachte: Seine erste Liebe Annabel wird ermordet aufgefunden, hingerichtet nach einem keltischen Opfer-Ritual, ertränkt in einem historischen Wasserkessel.

Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Jemand scheint Menschen zu töten, die bald Mutter oder Vater werden. Kraken nimmt zusammen mit seiner Kollegin Estíbaliz die Ermittlungen auf. Er muss sich beeilen, denn seine Chefin Alba ist schwanger – und das Kind könnte von ihm sein.


Schon der erste Band "Die Stille des Todes" hat mich begeistert und ich habe mich tierisch auf die Fortsetzung gefreut. Das Buch beginnt erneut recht grausam und blutig und für mich persönlich wirklich mit einer Gänsehaut. Der Fall ist in sich abgeschlossen, aber ich empfehle, Band eins gelesen zu haben, damit man die Pesonen und Hintergründe versteht.

Die Spannung die bereits am Anfang entstand, hat für mich bis zum Schluss angehalten und ich habe mit Begeisterung den Fall verfolgt. Vor allem die Rückblicke in die Vergangenheit von Kraken haben mir gut gefallen und ich fand es klasse, wie das alles mit dem Fall zusammen hing. Den historischen Hintergrund durch das keltische Opferritual fand ich auch sehr interessant und die Autorin hat das alles wirklich sehr gut geschrieben - ihr Schreibstil ist allgemein sehr angenehm, trotz des grausamen Themas.

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nicht wie erwartet, zu viel Teenie Drama, zu wenig Fantasy

Das Ritual des Wassers von Eva García Sáenz

Klappentext:

Der Erste ist blass wie der Tod.
Der Zweite verzehrt mit Feuer.
Der Dritte schickt die Schwärze der Nacht.
Der Letzte bedeutet das Ende.
Dies ist das Schicksal der vier Todesboten.
Und du bist einer von ihnen.

Nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, zieht die sechzehnjährige Aria Clark von New York zu ihrer Patentante auf eine Pferderanch im Hinterland von Texas.

Aria hat weder Lust auf den Umzug noch auf Stallausmisten und erst recht nicht auf die provinzielle Littlecreek-Highschool. Prompt findet sie dort in Noemi eine „Frenemy“ erster Güte. Allein Arias Leidenschaft für Düfte und die Kerzen, die sie mit zahlreichen Aromen kreiert, spenden ihr etwas Trost. Als sie in der Schule zwei Typen kennenlernt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, steht Aria auf einmal im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Offensichtlich hat der charmante Baseballer Simon ein Auge auf sie geworfen. Gleichzeitig ist da der notorische Bad Boy und Einzelgänger Dean, der Aria wider Willen fasziniert. Doch als sich Arias Haare über Nacht weißblond verfärben, eine Algenplage das Wasser vergiftet und urplötzliche Gewitter über Littlecreek hereinbrechen, wird Aria klar, dass in der Kleinstadt etwas ganz und gar nicht stimmt. Eine dunkle Bedrohung aus der Unterwelt erhebt. Das Ende der Welt naht und Aria ist die erste von vier Todesboten.

Dank des Klappentextes und auch der Leseprobe, habe ich mich richtig auf dieses Buch gefreut und mir leider auch was grandioses erwartet. Todesboten finde ich nämlich interessant und ich persönlich habe bisher auch noch nichts darüber gelesen. Auch von der Autorin Kira Licht habe ich bisher nur positives gehört, daher war ich wie gesagt sehr gespannt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich finde man konnte sich gut in das Buch einlesen. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht war - auf gar keinen Fall, aber es hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Mir war es leider viel zu viel Teenie-Romanze und viel zu viel von diesem Dreier-Liebesgespann. Klar, der Klappentext zeigt ja schon, dass hier mal wieder eine Geschichte daher kommt, wo sich die Protagonistin zwischen zwei Jungs entscheiden muss, aber das Buch war ja komplett überladen davon. Ich hatte mir mehr von diesem Weltuntergangsszenarium gewünscht und mehr von den Todesboten. Das Buch plätscherte so vor sich hin und Aria war betont langweilig - zumindest in meinen Augen.

Das Ende wurde dann aber wieder spannender und macht Hoffnung darauf, dass es in Band zwei mehr zur Sache geht. Ob ich den aber noch lesen werde, weiß ich noch nicht.

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nette Weihnachtsgeschichte für junge Leser

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company von Gieseler Corinna

Klappentext:

„Etwas Schweres brach durch die harsche Schneekruste und sog schnüffelnd die kalte Luft ein. Langsam folgte es den kaum noch sichtbaren Schlittenspuren. Die Jagd hatte begonnen.“

Freda weiß nicht, wie ihr geschieht, als ihr Kater Mr Livingstone am 6. Dezember plötzlich zu sprechen beginnt und sie an den Nordpol entführt.

Dort im ewigen Eis liegt die Christmas Company, das Großunternehmen des Weihnachtsmanns. Geschenkeproduktion und Wunscherfüllung sind in vollem Gange, doch der schöne Schein trügt. Jemand versucht, die Christmas Company zu sabotieren, und hat mit einem Rätsel den Computer gesperrt. Gemeinsam mit Engel Serafin, Kobold Jonker und Mr. Livingstone begibt sich Freda auf eine gefährliche Expedition ins ewige Eis. Es gilt, Weihnachten zu retten!

Optisch ein wirklich sehr schönes Buch, welches der Hummelburg-Verlag da auf den Markt gebracht hat. Das Cover macht richtig Lust auf eine weihnachtliche Geschichte und ich war sehr auf den Inhalt gespannt.

Der Schreibstil von Corinna Gieseler gefällt mir sehr gut, und ist sehr gut an die Zielgruppe angepasst (ich kannte vorher noch kein Buch von ihr). Sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung ist super nett beschrieben und auch sehr bildlich und detailliert. Vor allem die jüngeren Leser werden sich in dieser Umgebung sehr wohl fühlen. Stellenweise war es mir ein wenig zu langweilig, aber ich bin ja auch deutlich über der Zielgruppe - allerdings kann ich nur sehr schwer einschätzen, wie es da jüngeren Lesern damit gehen würde. Total nett fand ich die Idee, mit der Rettung von Weihnachten, da ja auch alles sehr fortschrittlich am Nordpol zugeht und ich es genial fand, wie die Autorin hier die moderen Zeit mit rein gebracht hat, gleichzeitig aber auch viele Bräuche und Traditionen, auch aus anderen Ländern, verarbeitet hat.

Alles in allem fand ich die Geschichte sehr nett, auch wenn hier und da die Charaktere und auch die Botschaft des Buches ein wenig untergegangen sind. Daher vier von fünf Sternen.

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mir fehlte die Spannung

Kingdoms of Smoke - Die Verschwörung von Brigant von Sally Green

Klappentext:

Prinzessin Catherine bereitet sich in Brigant auf ihre Hochzeit mit einem Mann vor, den sie nie getroffen hat.

Ambrose, dem Leibgardisten, der heimlich in die Prinzessin verliebt ist, droht unterdessen das Henkersschwert.

In Calidor ist der Diener March auf Rache an dem Mann aus, der für den Untergang seines Volkes verantwortlich ist.

Edyon wird in Pitoria von seiner unbekannten Vergangenheit eingeholt.

Und auf dem Nördlichen Plateau macht die junge Dämonenjägerin Tash eine mysteriöse Entdeckung.

Die Leben dieser fünf jungen Menschen werden untrennbar miteinander verknüpft. Ihren Ländern droht Schlimmeres als der nahende Krieg und in ihren Händen ruht das Schicksal ihrer Welt...

Auf dieses Buch war ich mega gespannt. Der Klappentext klang total interessant und die Leseprobe hat mich absolut fasziniert und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich das Buch dann endlich in den Händen hielt.

Doch leider wurde meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Schreibstil an sich hat mir zwar gut gefallen und auch die Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere hat mir gut gefallen. Aber das Buch ist extrem dick (was ja im Grunde nicht schlecht ist) und die Geschichte plätscherte so dahin. Es wurde nicht wirklich spannend erzählt, viele Fragen die während des Lesens aufkamen wurden ein Kapitel später meist schon beantwortet und im Grunde wusste man von Anfang an was passieren wird. Trotz der Länge des Buches und der unterschiedlichen Perspektiven, blieben die Figuren etwas blass und bis auf Chatherine fand keinerlei Entwicklung statt. Was ich sehr schade fand. Ich habe gefühlte Ewigkeiten gebraucht, bis ich mit dem Buch durch war und habe es immer wieder zur Seite gelegt, weil es mich stellenweise doch gelangweilt hat.

Sehr schade, denn die Welt die erschaffen wurde und auch die Grundidee - vor allem mit dem Dämonenrauch, fand ich klasse. Teil zwei werde ich vermutlich aber nicht mehr lesen.

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Die M-Gen Träger

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen von Siegmann Claudia

Die 16-jährige Flora, genannt Flo, fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Nachfahrin von Dornröschen ist. Zusammen mit anderen Märchenfiguren, wie der zickigen Neva aus dem Schneewittchen-Clan und dem etwas durchgeknallten Rapunzel Val, soll sie die Menschheit vor gefährlicher Magie beschützen.

Keine leichte Aufgabe, denn Flos Gefühe spielen verrückt, wenn sie in die Nähe eines gewissen Märchenprinzen kommt. Und außerdem erwacht in ihr selbst eine dunkle Magie...

Ich muss ja gestehen, dass ich auf das Buch hauptsächlich wegen des tollen Covers aufmerksam geworden bin. Es verspricht schon von außen eine sehr märchenhafte Geschichte und die Rosen sind auch ohne Schutzumschlag ersichtlich. Das gefällt mir gut und macht definitiv was her.

Innen drinnen hat mich die Geschichte nur bedingt zufrieden gestimmt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, es war das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe, aber sie scchreibt sehr flüssig und man kommt sehr schnell in das Geschehen hinein. Mit Flora hatte ich aber zum Teil meine Probleme. Sie wirkte doch sehr naiv und sehr schwer von Begriff. Aber man muss ja auch sagen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eher von einer jüngeren Zielgruppe gelesen werden soll und die Zielgruppe wird sich vermutlich viel besser mit Flora identifizieren können, als ich. Außerdem gab es für meinen Geschmack zu wenig Infos. Ich hätte an Floras Stelle viel mehr hinterfragt und hätte mir auch viel mehr Informationen bezüglich des M-Gens und den Genavern gewünscht. Für meinen Geschmack blieb vieles sehr oberflächlich. Da aber sehr viel passierte, wirkte die Geschichte an einigen Stellen sehr überladen. Das Ende wurde dann aber wieder sehr spannend und das Buch endet dann doch mit einem kleinen Cliffhanger. Auch die verschiedenen Märchenfiguren die aufgegriffen wurden und wie sie in der Story dargestellt wurden fand ich toll, weil ich Märchenadaptionen einfach liebe, aber auch da hätte ich mir mehr Erklärungen bzw. Beschreibungen gewünscht.

Ich würde daher 3,5 Sterne vergeben und mir wünschen, dass in den beiden Folgebänden noch mehr Erklärungen folgen. Flora nimmt ja leider alles doch zu schnell hin und für meinen Geschmack fehlt da das gewissen Etwas. Ob ich Band zwei und drei lesen werden, weiß ich daher noch nicht.

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We shall overcome. Wir werden es überwinden

Die Arena: Grausame Spiele von Hayley Barker

"Ein Platz im Zirkus bedeutet den sicheren Tod. Vielleicht entkommt man ihm diesmal, vielleicht überlebt man eine weitere Woche oder einen Monat, oder, wenn es hochkommt, ein Jahr. Aber eins ist sicher: Der Tod wartet auf dich. Er trägt einen feinen Anzug und ein Äffchen auf der Schulter, und er kommt, um dich zu holen.

Ein Knall seiner Peitsche, und du bist erledigt."

Willkommen zur tödlichsten Show der Welt - wo nur die Liebe dich retten kann. Londin in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern müssen. Dort treffen Hoshiko und Ben zum ersten Mal aufeinander. Sie als Hauptattraktion in der Arena, er als Zuschauer in der VIP-Lounge. Es ist eine schicksalhafte Begegnung für sie beide...

Auf "Die Arena - Grausame Spiele" wurde ich erstmal aufmerksam, wegen diesem tollen Covers. Es passt perfekt zum Inhalt und mit seiner Geschichte rund um den Zirkus sticht es in meinen Augen auf jeden Fall von den anderen Büchern hevor. Es ist der erste Band eines Zweiteilers (immerhin mal keine Triologie :-D)

Schon ab Seiten eins an, war ich vom Schreibstil der Autorin gefesselt. Mir hat es gut gefallen, dass die Kapitel recht kurz gehalten waren und immer abwechselnd aus Bens und Hoshikos Sicht geschrieben waren. Die Autorin hat mich mit der Geschichte um die Zweiklassengesellschaft wirklich in ihren Bann gezogen. Es ist wirklich grausam zu was Menschen bzw. zu was eine Regierung fähig ist und erschreckend zugleich, das so eine Zukunft gar nicht mal unrealistisch ist. Denn sowohl die Menschliche Vergangenheit und auch die Gegenwart zeigen, dass immer wieder bestimmte Personengruppen aus der Gessellschaft ausgerenzt werden und denen die Schuld an allem gegeben wird.

Die Beschreibungen rund um den Zirkus waren gleichzeitig magisch aber auch total abstoßend und ich musste hin und wieder echt schlucken, weil es so grausam war. Ich glaube, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist.

Für mich zählt dieses Buch zu meinen Jahreshighligts und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung - da das Buch wirklich sehr spannend endet.

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