Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Ein neuer Fall für den Inspektor

Das Ritual des Wassers von Eva García Sáenz

Klappentext:

Die Tote hängt an den Füßen an einem Ast. An einer historischen Kultstätte im Baskenland. Und sie war schwanger.

Für Inspector Ayala alias Kraken geht es ans Eingemachte: Seine erste Liebe Annabel wird ermordet aufgefunden, hingerichtet nach einem keltischen Opfer-Ritual, ertränkt in einem historischen Wasserkessel.

Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Jemand scheint Menschen zu töten, die bald Mutter oder Vater werden. Kraken nimmt zusammen mit seiner Kollegin Estíbaliz die Ermittlungen auf. Er muss sich beeilen, denn seine Chefin Alba ist schwanger – und das Kind könnte von ihm sein.


Schon der erste Band "Die Stille des Todes" hat mich begeistert und ich habe mich tierisch auf die Fortsetzung gefreut. Das Buch beginnt erneut recht grausam und blutig und für mich persönlich wirklich mit einer Gänsehaut. Der Fall ist in sich abgeschlossen, aber ich empfehle, Band eins gelesen zu haben, damit man die Pesonen und Hintergründe versteht.

Die Spannung die bereits am Anfang entstand, hat für mich bis zum Schluss angehalten und ich habe mit Begeisterung den Fall verfolgt. Vor allem die Rückblicke in die Vergangenheit von Kraken haben mir gut gefallen und ich fand es klasse, wie das alles mit dem Fall zusammen hing. Den historischen Hintergrund durch das keltische Opferritual fand ich auch sehr interessant und die Autorin hat das alles wirklich sehr gut geschrieben - ihr Schreibstil ist allgemein sehr angenehm, trotz des grausamen Themas.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

nicht wie erwartet, zu viel Teenie Drama, zu wenig Fantasy

Das Ritual des Wassers von Eva García Sáenz

Klappentext:

Der Erste ist blass wie der Tod.
Der Zweite verzehrt mit Feuer.
Der Dritte schickt die Schwärze der Nacht.
Der Letzte bedeutet das Ende.
Dies ist das Schicksal der vier Todesboten.
Und du bist einer von ihnen.

Nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, zieht die sechzehnjährige Aria Clark von New York zu ihrer Patentante auf eine Pferderanch im Hinterland von Texas.

Aria hat weder Lust auf den Umzug noch auf Stallausmisten und erst recht nicht auf die provinzielle Littlecreek-Highschool. Prompt findet sie dort in Noemi eine „Frenemy“ erster Güte. Allein Arias Leidenschaft für Düfte und die Kerzen, die sie mit zahlreichen Aromen kreiert, spenden ihr etwas Trost. Als sie in der Schule zwei Typen kennenlernt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, steht Aria auf einmal im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Offensichtlich hat der charmante Baseballer Simon ein Auge auf sie geworfen. Gleichzeitig ist da der notorische Bad Boy und Einzelgänger Dean, der Aria wider Willen fasziniert. Doch als sich Arias Haare über Nacht weißblond verfärben, eine Algenplage das Wasser vergiftet und urplötzliche Gewitter über Littlecreek hereinbrechen, wird Aria klar, dass in der Kleinstadt etwas ganz und gar nicht stimmt. Eine dunkle Bedrohung aus der Unterwelt erhebt. Das Ende der Welt naht und Aria ist die erste von vier Todesboten.

Dank des Klappentextes und auch der Leseprobe, habe ich mich richtig auf dieses Buch gefreut und mir leider auch was grandioses erwartet. Todesboten finde ich nämlich interessant und ich persönlich habe bisher auch noch nichts darüber gelesen. Auch von der Autorin Kira Licht habe ich bisher nur positives gehört, daher war ich wie gesagt sehr gespannt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich finde man konnte sich gut in das Buch einlesen. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht war - auf gar keinen Fall, aber es hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Mir war es leider viel zu viel Teenie-Romanze und viel zu viel von diesem Dreier-Liebesgespann. Klar, der Klappentext zeigt ja schon, dass hier mal wieder eine Geschichte daher kommt, wo sich die Protagonistin zwischen zwei Jungs entscheiden muss, aber das Buch war ja komplett überladen davon. Ich hatte mir mehr von diesem Weltuntergangsszenarium gewünscht und mehr von den Todesboten. Das Buch plätscherte so vor sich hin und Aria war betont langweilig - zumindest in meinen Augen.

Das Ende wurde dann aber wieder spannender und macht Hoffnung darauf, dass es in Band zwei mehr zur Sache geht. Ob ich den aber noch lesen werde, weiß ich noch nicht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

nette Weihnachtsgeschichte für junge Leser

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company von Gieseler Corinna

Klappentext:

„Etwas Schweres brach durch die harsche Schneekruste und sog schnüffelnd die kalte Luft ein. Langsam folgte es den kaum noch sichtbaren Schlittenspuren. Die Jagd hatte begonnen.“

Freda weiß nicht, wie ihr geschieht, als ihr Kater Mr Livingstone am 6. Dezember plötzlich zu sprechen beginnt und sie an den Nordpol entführt.

Dort im ewigen Eis liegt die Christmas Company, das Großunternehmen des Weihnachtsmanns. Geschenkeproduktion und Wunscherfüllung sind in vollem Gange, doch der schöne Schein trügt. Jemand versucht, die Christmas Company zu sabotieren, und hat mit einem Rätsel den Computer gesperrt. Gemeinsam mit Engel Serafin, Kobold Jonker und Mr. Livingstone begibt sich Freda auf eine gefährliche Expedition ins ewige Eis. Es gilt, Weihnachten zu retten!

Optisch ein wirklich sehr schönes Buch, welches der Hummelburg-Verlag da auf den Markt gebracht hat. Das Cover macht richtig Lust auf eine weihnachtliche Geschichte und ich war sehr auf den Inhalt gespannt.

Der Schreibstil von Corinna Gieseler gefällt mir sehr gut, und ist sehr gut an die Zielgruppe angepasst (ich kannte vorher noch kein Buch von ihr). Sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung ist super nett beschrieben und auch sehr bildlich und detailliert. Vor allem die jüngeren Leser werden sich in dieser Umgebung sehr wohl fühlen. Stellenweise war es mir ein wenig zu langweilig, aber ich bin ja auch deutlich über der Zielgruppe - allerdings kann ich nur sehr schwer einschätzen, wie es da jüngeren Lesern damit gehen würde. Total nett fand ich die Idee, mit der Rettung von Weihnachten, da ja auch alles sehr fortschrittlich am Nordpol zugeht und ich es genial fand, wie die Autorin hier die moderen Zeit mit rein gebracht hat, gleichzeitig aber auch viele Bräuche und Traditionen, auch aus anderen Ländern, verarbeitet hat.

Alles in allem fand ich die Geschichte sehr nett, auch wenn hier und da die Charaktere und auch die Botschaft des Buches ein wenig untergegangen sind. Daher vier von fünf Sternen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

mir fehlte die Spannung

Kingdoms of Smoke - Die Verschwörung von Brigant von Sally Green

Klappentext:

Prinzessin Catherine bereitet sich in Brigant auf ihre Hochzeit mit einem Mann vor, den sie nie getroffen hat.

Ambrose, dem Leibgardisten, der heimlich in die Prinzessin verliebt ist, droht unterdessen das Henkersschwert.

In Calidor ist der Diener March auf Rache an dem Mann aus, der für den Untergang seines Volkes verantwortlich ist.

Edyon wird in Pitoria von seiner unbekannten Vergangenheit eingeholt.

Und auf dem Nördlichen Plateau macht die junge Dämonenjägerin Tash eine mysteriöse Entdeckung.

Die Leben dieser fünf jungen Menschen werden untrennbar miteinander verknüpft. Ihren Ländern droht Schlimmeres als der nahende Krieg und in ihren Händen ruht das Schicksal ihrer Welt...

Auf dieses Buch war ich mega gespannt. Der Klappentext klang total interessant und die Leseprobe hat mich absolut fasziniert und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich das Buch dann endlich in den Händen hielt.

Doch leider wurde meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Schreibstil an sich hat mir zwar gut gefallen und auch die Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere hat mir gut gefallen. Aber das Buch ist extrem dick (was ja im Grunde nicht schlecht ist) und die Geschichte plätscherte so dahin. Es wurde nicht wirklich spannend erzählt, viele Fragen die während des Lesens aufkamen wurden ein Kapitel später meist schon beantwortet und im Grunde wusste man von Anfang an was passieren wird. Trotz der Länge des Buches und der unterschiedlichen Perspektiven, blieben die Figuren etwas blass und bis auf Chatherine fand keinerlei Entwicklung statt. Was ich sehr schade fand. Ich habe gefühlte Ewigkeiten gebraucht, bis ich mit dem Buch durch war und habe es immer wieder zur Seite gelegt, weil es mich stellenweise doch gelangweilt hat.

Sehr schade, denn die Welt die erschaffen wurde und auch die Grundidee - vor allem mit dem Dämonenrauch, fand ich klasse. Teil zwei werde ich vermutlich aber nicht mehr lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Die M-Gen Träger

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen von Siegmann Claudia

Die 16-jährige Flora, genannt Flo, fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Nachfahrin von Dornröschen ist. Zusammen mit anderen Märchenfiguren, wie der zickigen Neva aus dem Schneewittchen-Clan und dem etwas durchgeknallten Rapunzel Val, soll sie die Menschheit vor gefährlicher Magie beschützen.

Keine leichte Aufgabe, denn Flos Gefühe spielen verrückt, wenn sie in die Nähe eines gewissen Märchenprinzen kommt. Und außerdem erwacht in ihr selbst eine dunkle Magie...

Ich muss ja gestehen, dass ich auf das Buch hauptsächlich wegen des tollen Covers aufmerksam geworden bin. Es verspricht schon von außen eine sehr märchenhafte Geschichte und die Rosen sind auch ohne Schutzumschlag ersichtlich. Das gefällt mir gut und macht definitiv was her.

Innen drinnen hat mich die Geschichte nur bedingt zufrieden gestimmt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, es war das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe, aber sie scchreibt sehr flüssig und man kommt sehr schnell in das Geschehen hinein. Mit Flora hatte ich aber zum Teil meine Probleme. Sie wirkte doch sehr naiv und sehr schwer von Begriff. Aber man muss ja auch sagen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eher von einer jüngeren Zielgruppe gelesen werden soll und die Zielgruppe wird sich vermutlich viel besser mit Flora identifizieren können, als ich. Außerdem gab es für meinen Geschmack zu wenig Infos. Ich hätte an Floras Stelle viel mehr hinterfragt und hätte mir auch viel mehr Informationen bezüglich des M-Gens und den Genavern gewünscht. Für meinen Geschmack blieb vieles sehr oberflächlich. Da aber sehr viel passierte, wirkte die Geschichte an einigen Stellen sehr überladen. Das Ende wurde dann aber wieder sehr spannend und das Buch endet dann doch mit einem kleinen Cliffhanger. Auch die verschiedenen Märchenfiguren die aufgegriffen wurden und wie sie in der Story dargestellt wurden fand ich toll, weil ich Märchenadaptionen einfach liebe, aber auch da hätte ich mir mehr Erklärungen bzw. Beschreibungen gewünscht.

Ich würde daher 3,5 Sterne vergeben und mir wünschen, dass in den beiden Folgebänden noch mehr Erklärungen folgen. Flora nimmt ja leider alles doch zu schnell hin und für meinen Geschmack fehlt da das gewissen Etwas. Ob ich Band zwei und drei lesen werden, weiß ich daher noch nicht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

We shall overcome. Wir werden es überwinden

Die Arena: Grausame Spiele von Hayley Barker

"Ein Platz im Zirkus bedeutet den sicheren Tod. Vielleicht entkommt man ihm diesmal, vielleicht überlebt man eine weitere Woche oder einen Monat, oder, wenn es hochkommt, ein Jahr. Aber eins ist sicher: Der Tod wartet auf dich. Er trägt einen feinen Anzug und ein Äffchen auf der Schulter, und er kommt, um dich zu holen.

Ein Knall seiner Peitsche, und du bist erledigt."

Willkommen zur tödlichsten Show der Welt - wo nur die Liebe dich retten kann. Londin in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern müssen. Dort treffen Hoshiko und Ben zum ersten Mal aufeinander. Sie als Hauptattraktion in der Arena, er als Zuschauer in der VIP-Lounge. Es ist eine schicksalhafte Begegnung für sie beide...

Auf "Die Arena - Grausame Spiele" wurde ich erstmal aufmerksam, wegen diesem tollen Covers. Es passt perfekt zum Inhalt und mit seiner Geschichte rund um den Zirkus sticht es in meinen Augen auf jeden Fall von den anderen Büchern hevor. Es ist der erste Band eines Zweiteilers (immerhin mal keine Triologie :-D)

Schon ab Seiten eins an, war ich vom Schreibstil der Autorin gefesselt. Mir hat es gut gefallen, dass die Kapitel recht kurz gehalten waren und immer abwechselnd aus Bens und Hoshikos Sicht geschrieben waren. Die Autorin hat mich mit der Geschichte um die Zweiklassengesellschaft wirklich in ihren Bann gezogen. Es ist wirklich grausam zu was Menschen bzw. zu was eine Regierung fähig ist und erschreckend zugleich, das so eine Zukunft gar nicht mal unrealistisch ist. Denn sowohl die Menschliche Vergangenheit und auch die Gegenwart zeigen, dass immer wieder bestimmte Personengruppen aus der Gessellschaft ausgerenzt werden und denen die Schuld an allem gegeben wird.

Die Beschreibungen rund um den Zirkus waren gleichzeitig magisch aber auch total abstoßend und ich musste hin und wieder echt schlucken, weil es so grausam war. Ich glaube, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist.

Für mich zählt dieses Buch zu meinen Jahreshighligts und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung - da das Buch wirklich sehr spannend endet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Eine großartige Welt in die man da entführt wird

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) von Jennifer Benkau

Klappentext:

Eben noch stand Mailin in ihrem irischen Heimatort, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der sie aus tödlicher Gefahr rettet. Als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden.

Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Lange ist mir schon keine Rezension so schwer gefallen, wie zu "One True Queen" von Jennifer Benkau. Schon bevor ich zu lesen begann, war ich von diesem absolut unglaublichen Cover begeistert. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Motiv auf das Buch aufgedruckt und so macht das Buch auch ohne Schutzumschlag was her. Sowas mag ich bei Hardcovern ja immer total gerne. Das Cover lässt auf eine magische, fantastische Geschichte schließen und an sich wurde ich nicht enttäuscht. Denn der Weltenbau um Lyaskye den die Autorin geschaffen hat, der war einfach gigantisch und unglaublich toll. Lyaskye ist ein Ort, der fabelhaft ist, so wohl unheimlich, geheimnisvoll, aber auch wunderschön - ein bisschen was vom Wunderland, wie ich finde.

Auch der Schreibstil gefiel mir gut und mit May konnte ich mich schon zu Beginn gut anfreunden. Aber, und nun kommt das große Aber....irgendwie hat mir für den WOW Effekt etwas gefehlt. Vielleicht mag es daran legen, dass man zu Beginn, genau wie May absolut gar nichts weiß. Man liest ungefähr erstmal 300 Seiten, bis man mal langsam Infos bekommt, wo die Geschichte hinführt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich zu den Protagonisten nicht so recht einen Zugang fand. Vorallem über Liam hätte ich gerne noch viel, viel mehr erfahren und auch über Vicky und deren Gefühle hätte ich gerne noch viel mehr gelesen. Zwischendurch zog es sich dann auch mal, weil sich gefühlt nichts von der Stelle bewegte. Am Ende wurde es dann zwar wieder spannnend, aber es hat mich jetzt auch nicht soooo vom Hocker gerissen. Viele Fragen, vor allem über Lyaskye bleiben für mich unbeantwortet, was aber bei einem Mehrteiler meistens der Fall ist, daher finde ich das nicht so schlimm.

Ich will das Buch nicht schlecht reden, ganz und gar nicht, weil die Autorin da wirklich was Gutes gezaubert hat, aber für ein Jahreshighlight reicht es bei mir leider nicht. Ich habe lange überlegt wie viele Sterne ich daher gebe, aber drei scheint mir deutlich zu wenig, aber fünf für mich einfach zu viel. Ich glaube vier Punkte ist daher eine faire Bewertung. Dennoch werde ich Teil zwei auf jeden Fall lesen, in der Hoffnung noch mehr von dieser tollen Welt zu erfahren und noch mehr über die ganzen Geschehnisse und Hintergründe von Lyaskye zu erfahren.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Trauer und deren Bewältigung

Der lange Weg zu dir von Martin Widmark

Klappentext:

Eine emotionale Geschichte über Verlust und Neubeginn

Ein Mädchen namens Sonia lebt zusammen mit seiner Katze Miezi auf der einen Seite des Meeres. Auf der anderen Seite lebt ein Junge namens Adam zusammen mit seinem besten Freund, dem Hund Rufus. Doch Rufus ist schon alt und eines Tages stirbt er.

Der Junge ist am Boden zerstört ... Zur selben Zeit machen sich das Mädchen und die Katze auf eine abenteuerliche Reise. Können die beiden den Jungen erreichen, bevor es zu spät ist?

Das Thema Trauer und dessen Umgang damit ist ja immer ein sehr sensibles Thema, weil es einfach sehr bewegend ist und auch jeder anders damit umgeht. Mit "Der lange Weg zu dir" wird Kindern ab 5 Jahren mit tollen Illustrationen dieses Thema nahe gebracht. Die Geschichte ist sehr traurig und voller Emotionen, die dank der fabelhaften Bilder noch verstärkt werden. Dennoch werden die Themen Sehnsucht, Trauer, Abschied aber auch Freundschaft gut in Szene gesetzt und gut rübergebracht - zumindest für mich als Erwachsene. Ob fünfjährige den Sinn hinter der Geschichte erkennen, kann ich nicht einschätzen, mein Sohn ist noch zu klein dafür. Aber früher oder später werden wir dieses Buch auf jedenfall mal gemeinsam lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Ein tolles Wimmelbuch im gewohnten Wieso, Weshalb, Warum Stil

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Das große Wimmelwissen (Riesenbuch) von Carola von Kessel

Zu aller erst: Das Wort Riesenbuch stimmt sowas von, ich war wirklich überrascht, als ich es erhalten habe. Es ist um die 40 cm lang und um die 35 cm breit und somit auch kein Leichtgewicht. Beim anschauen ist es oftmals eine Herausforderung, bis wir die richtige Position gefunden haben :-D aber das macht nichts, denn das Buch ist bei uns wirklich der Renner.

Mein Sohn (2,5 Jahre) liebt das Buch heiß und innig - obwohl es erst ab vier ist. Der Text ist eher noch uninteressant für ihn (welcher aber sehr gut geschrieben ist und auch ein gutes Wissen vermittelt), aber er schaut die Bilder bzw. die Szenen so gerne an. Es gibt wirklich viel zu entdecken und zu bestaunen und für jeden Geschmack ist das Richtige dabei. Es gibt eine Doppelseite über Städe, über Einsatzkräfte, über den Zoo, über das Meer, über die Baustelle, über den Bauernhof, über den Wald und über den Bahnhof. Die Illustrationen sind total schön gestaltet und zu entdecken gibt es wirklich, wirklich sehr viel. Die Klappen zum Öffnen wurden auch schön eingesetzt - wobei wir uns hier und da noch ein paar mehr gewünscht hätten. Dennoch wirklich ein tolles Buch, dass wir mittlerweile wirklich täglich anschauen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Drachenmagie vom Feinsten

Silberdrache (Silberdrache 1) von Angie Sage

Klappentext:

Ein silbernes Drachenei! Der Waisenjunge Joss traut seinen Augen kaum, als ihm das kostbare Ei einfach so vor die Füße fällt. Sind Silberdrachen nicht längst ausgestorben? Wer sich mit einem silbernen Drachen verbündet, sagt die Legende, kann unermessliche Macht erhalten. Bald schlüpft Silberdrache Lysander aus dem Ei.

Doch der skrupellose Clan der Lennix ist hinter dem Drachen her. Und sie schrecken vor nichts zurück.

In einer ganz anderen Welt, zur selben Zeit: Die elfjährige Sirin ist mit den Erzählungen über Drachenreiter aufgewachsen, die über Generationen weitergegeben wurden. Doch als ihre Mutter schwer krank wird, hat Sirin Mühe, noch an Magie und an Wunder zu glauben ... bis sie einen geheimnisvollen Silberstreifen am Nachthimmel über London leuchten sieht.

Bald stehen Joss, Lysander und Sirin im Mittelpunkt eines Kampfes zwischen den Drachen, welche die Menschheit beschützen - und denjenigen, die sie zerstören wollen ...

"Silberdrache" von Angie Sage hat mich wirklich positiv überrascht. Ich kannte bisher noch nichts von der Autorin, daher kann ich es auch mit nichts von ihr vergleichen. Nach dem ich die Leseprobe gelesen habe, hatte ich mir zwar eine nette Geschichte erhofft, aber nie gedacht, dass es doch noch so spannend und mitreißend werden könnte.

Den Schreibstil fand ich sehr spannend und schön zu lesen, dachte mir aber teilweise, ob es für die angesprochene Zielgruppe nicht zu grausam ist. Kinder kann man nicht alle über einen Kamm schehren. Manche Szenen waren wirklich hart zu lesen, selbst für mich als 30 Jährige und das sollte man auf jedenfall beachten, bevor man es seinen Kindern zu lesen gibt (jeder kann seine Kinder ja am Besten einschätzen)

Dennoch war es für mich persönlich ein toller Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf die Nachfolgebände macht, in denen man dann hoffentlich über den ein oder anderen mehr erfährt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89