Kunden em pfehlungen
Rezensionen von spozal89:
Dein Leben in einem Buch
Und du kommst auch drin vor von Bronsky Alina
Die fünfzehnjährige Kim Josephine ist genervt. Mit ihrer Klasse soll sie an einer Lesung in einer Bibliothek teilnehmen. Wie öde ist das denn, denkt sie sich, vorallem weil sie noch nie ein Buch gelesen hat. Doch bei der Lesung wird sie plötzlich aufmerksam. Spricht die Autorin da nicht von ihr? Sie beschließt zusammen mit ihrer besten Freundin Petrowna, der Sache auf den Grund zu gehen und kauft sich das Buch.
Alles was in dem Buch steht, scheint nach und nach in ihrem Leben zu passieren. Wie kann die Autorin das nur gewusst haben? Doch am Ende des Buches soll einer ihrer Mitschüler sterben und Kim versucht das Ganze zu verhindern. Doch handelt es sich wirklich um Kims Geschichte, die in dem Buch geschrieben steht?
"Und du kommst auch drin vor" war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig, handelt es sich ja doch um ein Jugendbuch. Das merkt man ab der ersten Seite, denn es kommt sehr viel Jugendslang darin vor. Das muss man mögen, ansonsten hat man ernorme Probleme das Buch zu lesen.
Das gleiche "Problem" gibt es mit der Protagonistin. Denn Kim ist einfach nur egoistisch und enorm von sich selbst eingenommen. Das kann einem tierisch auf den Keks gehen, denn sie blendet alles um sich herum aus und interessiert sich im Grunde nur für sich selbst. Aber genau das ist es, auf was die Autorin hinauswollte. Denn anhand des Buches lernt Kim zum Ende hin, dass sich eben doch nicht immer alles um sie dreht. Die Message des Buches ist klar und deutlich und auch das Cover - eine Art Spiegel - passt hervorragend dazu. Zudem lässt sich das Buch super flott lesen.
Ich fand es gar nicht mal so schlecht, daher vergebe ich vier Sterne.
Nicht mein Stil
Der Sandmaler von Henning Mankell
Das Buch beschreibt: Eine junge Frau, auf der Suche nach sich selbst. Hmm, nachdem ich das Buch gerade beendet haben, finde ich nicht, dass Elisabeth zu sich selbst gefunden hat. Zumindest hat sich mir die Wandlung von ihr nicht wirklich gezeigt. Wobei dies im Grunde auch schwierig ist, denn die komplette Geschichte icht total oberflächlich und die Dialoge sind so banal und platt das es keine Freude war das Buch zu lesen.
Ich kannte vorher noch kein Buch des Autors, daher kann ich es mit seinen anderen Werken nicht vergleichen. Meiner Meinung nach hätte man diese Geschichte aber nicht aus der Versenkung ausgraben müssen Klar ist das Thema Afrika und die Umstände in diesem Land immer noch aktuell (die Geschichte handelt von Afrika im Jahre 1971) aber ich habe mir ein wenig mehr zum Thema Armut und Ausbeutung gewünscht. Alles wurde nur kurz angeschnitten aber nicht tiefer behandelt. Zudrm waren mir Elisabeth und Stefan sowas von unsympatisch und pupertät, dass ich einfach nur noch genervt war. Positiv war dann dennoch die geringe Seitenzahl. Wären es mr Seiten gewesen hätte ich wohl abgebrochen. Zwei Sterne gibt es nur, da wie gesagt das Thema immer noch aktuell ist und auch ein wenig zum Nachdenken anregt.
sehr kitschig
Herzmuscheln von Elaine Winter
Für mich ist "Herzmuscheln" ein Roman, der nett zu lesen war, aber den man aucht nicht unbedingt lesen muss. Für mich war dies wieder mal eine sehr sehr kitschige und vorhersehbare Geschichte, bei der zu viele Zufälle auf einmal passierten. Zudem waren mir die Charaktere teilweise zu seltsam.
Mit Rupert konnte ich mich so gar nicht anfreunden - ich fand ihn zu seltsam und ich hab nicht ganz verstanden wieso Kyla am Anfang so schnell nachgegeben hat (wenig realistisch). Ryan mochte ich gerne und ihn und Joanna fand ich am interessantesten.
Ein locker, leichtes und unterhaltsames Buch, aber kein Must-Read. Es ist immer schwierig aus einer Vielahl von Romantikromanen herauszustechen und ich finde dieses Buch wird in der Masse untergehen.
Ein tausendstöckiger Tower und seine Geheimnisse
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle von McGee Katharine
"Je höher du steigst, desto tiefer wirst du fallen"
New York 2118: Im höchsten Wolkenkratzer der Welt öeben die Reichen oben und die Armen unten. Hinter der glänzenden Fassade des Towers verbirgt sich ein Netz aus Intrigen. Averys Leben im luxuriösen obersten Stock des Towers könnte perfekt sein.
Doch die verbotenen Gefühle für ihren Stiefbruder Atlas zerreißen sie mit jedem Tag ein bisschen mehr. Ihre beste Freundin Leda ist ehrgeizig und manipulativ. Kein Preis ist ihr zu hoch, um ihr Ziel zu erreichen. Selbst wenn das Ziel Atlas heißt. It-Girl Eris fällt tief, als sie in eines der unteren Stockwerke ziehen muss. Doch sie will die Fassade der reichen Erbin mit allen Mitteln aufrechterhalten. Watt hat nicht viel Geld, aber er ist ein genialer Hacker. Als er in die tückische Welt der Schönen und Reichen gezogen wird, verliert er nicht nur sein Herz. Rylin jobbt als Dienstmädchen bei dem wohlhabenden Cord. Als er zu ihr mehr als nur ihrem Arbeitgeber wird, holt Rylins dunkle Vergangenheit sie wieder ein. Eine glamouröse Party in Averys Penthouse wird ihrer aller Leben für immer verändern. Einer von ihnen wird in den Tod stürzen. Einer von ihnen wird zum Mörder werden. Und sie alle werden in einem Netz aus Lügen gefangen sein.
Soviel zum Inhalt des Buches. Man merkt direkt, dass die Autorin an bekannten, erfolgreichen TV-Serien mitgewirkt hat. Denn "Beautiful Liars" könnte ich mir ebenso gut als Serie vorstellen.
Nachdem ehrlicherweise gut die ersten 150-200 Seiten ein wenig langatmig waren, weil man erst mal alle Charaktere kennen gelernt hat, wurde es dann einfach nur noch spannend, sodass man das Buch ungern aus der Hand legte. Also durchhalten wird bei diesen 510 Seiten durchaus belohnt. Ich mochte es, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der unterschiedlichen Charaktere geschrieben waren und wie sich die Leben und die Geheimnisse aller miteinander verbanden. Dabei waren mir einige Personen sympatischer (Avery, Rylin) als andere (Leda!) und zu manchen hätte ich mehr gerne ein wenig mehr Infos gewünscht (Cord, Atlas). Das hoffe ich wird im zweiten Teil noch von der Autorin nachgeholt. Zudem ist die Idee eines solch riesigen Wolkenkratzers einfach nur genial und man kann sich gut vorstellen, dass es sowas in Zukunft in New York tatsächlich geben wird.
Für mich ist diesen Buch definitiv eine Leseempfehlung und ein toller, vielleicht sogar ein klein wenig dystopischer Auftakt einer neuen, mit Sicherheit erfolgreichen Reihe. Ich freue mich auf mehr Lesestoff über das Leben im Tower, wobei der nächste Teil leider erst im Herbst 2018 erscheinen soll.
Griff ins Klo
Dann schlaf auch du von Leïla Slimani
Leider kann ich mich persönlich den bisher nur positiven Rezensionen nicht anschließen. In meinen Augen war dieses Buch weder spannend, noch berührend noch sonst irgendwas und zählt zu meinen bisher schrecklichsten Fehlgriffen.
Der Klappentext und auch die Leseprobe klangen ganz spannend. Eine durchschnitts Familie mit zwei Kindern mitten in Paris, der Mann geht arbeiten und die Frau fühlt sich vom Kinderhüten alleine nicht mehr erfüllt und will wieder in die Arbeitswelt einsteigen.
Daher muss eine Nanny her. In Louisa haben sie sich auf den ersten Blick verliebt. Doch wie man ja direkt erfährt, geht dies gewaltig nach hinten los, denn die überaus liebenswerte und absolut zuverlässige Nanny bringt die beiden Kinder um. Die Frage aller Fragen: Warum?
Auf gut 220 Seiten erfahren wir nun die Geschichte der Nanny und der Familie. Doch ich finde, dass sich alles so unglaublich langweilig hingezogen hat, dass ich beinahe eingeschlafen wäre. Louisa ist ein so unglaublich dummer Charakter und ich konnte ihr Leben und ihr handeln anhand der erhaltenen Infos nicht nachvollziehen. Auch die Familie an sich und deren Umgangsformen mochte ich von Anfang an nicht, weshalb ich mit der Geschichte einfach nicht warm wurde. Für mich gab es auf keiner Seite Emotionen oder sonstiges, ich war einfach nur enttäuscht. Hinzu kam, dass ich den Schreibstil der Autorin auch überhaupt nicht mochte. Er war in meinen Augen einfach nichtssagend. Aber vielleicht bin ich einfach für so "anspruchsvolle" Kost nicht geschaffen.
Für mich eindeutig ein Griff ins Klo, daher nur ein magerer Stern.
Ein orientalisches Märchen
Amrita. Am Ende beginnt der Anfang von Khorana Aditi
Die sechszehnjährige Prinzessin Amrita lebt zusammen mit ihrem Vater in einem goßen Palast im Reich Shalingar. Noch nie hat Amrita einen Fuß vor die Palastmauern gesetzt und noch nie jemand außerhalb des Palastes hat die Prinzessin zu Gesicht bekommen. Als sie eines Tages den großen Kaiser Sikander heiraten soll, beginnt für Amrita ein Albtraum.
Denn weder will sie fortan mit dem gewalttätigen Herrscher leben, noch will sie ihre große Liebe Arjun, ihren Vater und Shalingar verlassen. Daher beschließt sie zu fliehen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit dem Orakel Thala, macht sich Amrita auf, die Bibliothek des Seins zu finden, in der zu jedem Leben auf der Erde ein Schicksalsbuch verweilt. Doch auf der Reise passiert etwas komplett unvorhergesehenes und für Amrita ändert sich auch ohne ihr Schicksalsbuch alles.
Als erstes fiel mir Amrita natürlich wegen des absolut gigantisches Covers auf. Da dachte ich mir - dieses Buch will ich unbedingt - koste es was es wolle. *g* Nachdem mich dann auch noch der Klappentext angesprochen hat, war es um mich geschehen.
Doch leider lässt mich dieses Buch nicht recht glücklich zurück. Obwohl der Schreibstil der Autorin recht flüssig und bildhaft war, fand ich die Handlung doch teilweise ein wenig langweilig. Ich fand das erstmal nicht viel passiert ist und das Buch im Grunde erst weit nach der Hälfte spannend wurde. Oftmals bin ich beim Lesen ein wenig abgedriftet und musste den Satz dann nochmal lesen. Sowas passiert mir eher selten, das zeigt wie langweilig es manchmal war.
Auch die Charaktere waren für mich irgendwie nicht greifbar. Ich kann nicht sagen, dass Amrita ein Charakter ist, den ich besonders gerne mag. Vielmehr hat mich da Thala interessiert, aber von ihr erfährt man ja leider auch nicht sehr viel.
Was ich positiv fand, war die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Der orientalische Einfluss setzt sich klasse in der Geschichte durch und ich mochte die Infos über Shalingar, Makedon, den Mangohain und sämtliche andere Orte im Buch wirklich sehr.
Im Nachwort wird etwas vermerkt, dass ich hier gerne noch mit aufnehmen möchte: "Wenn unser Handeln einzig von Eigeninteresse bestimmt ist und die Rechte und Erfahrungen anderer außer Acht lässt, verlieren alle. Handeln wir aber im Dienst einer übergeordneten Sache, selbst wenn es uns etwas, vielleicht sogar viel kostet, so werden wir von Liebe, Empathie und Weisheit tief greifend verändert. Und verändern unsererseits die Welt."
Diese Moral von der Geschicht wie man so schön sagt, kam in meinen Augen auf jedenfall gut zur Geltung. Der Verlauf der Geschichte geht in eine Richtung, mit der man nicht gerechnet hat und das finde ich wiederrum sehr positiv. Dennoch bin ich von dem Buch nicht gänzlich überzeugt. Daher gute drei Sterne von mir.
geniale Story, Ende sehr abrupt
Der Brief von Hagebölling Carolin
"Es war der 26. Mai, als ich den -brief bekam. Der Tag, der mein Leben auf den Kopf stellte."
Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Brief, der alles in Frage stellt, was Sie bisher für real gehalten haben. Marie, Anfang 30, ist höchst irritiert, als sie die Zeilen ihrer alten Schulfreundin Christine liest.
Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, von ihrem Mann Victor, dem erfolgreichen Galeristen, und von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Tatsächlich erfreut sich Marie jedoch bester Gesundheit, arbeitet als Journalistin in Hamburg und führt eine glückliche Beziehung mit der Architektin Johanna. Aber der mysteriöse Brief lässt Marie keine Ruhe. Kurz entschlossen reist sie nach Paris - und findet sich in einem Leben wieder, das ihr seltsam vertraut ist und in dem sie sich auf unerklärliche Weise zu Hause fühlt...
Mit ihrem Debüt "Der Brief" hat die Autorin Carolin Hagebölling ein Meisterwerk geschaffen.
Die Story und die Grundidee des Buches ist genial. Mit ihrem Schreibstil hat mich die Autorin von der ersten Seite an gefesselt. Zudem ist dieses Spiel zwischen den verschiedenen Leben und Realitäten wirklich gut umgesetzt. Der Leser weiß zu keiner Zeit was denn nun real ist und was nicht. Gerne hätte ich fünf Sterne und mehr vergeben und dieses Buch wäre eines meiner Lesehighlights geworden. Doch das Ende lässt mich wahrlich ratlos und ein wenig enttäuscht zurück. Denn leider wird mal so gar nichts aufgeklärt und der Leser kann sich selbst zusammen reimen, was er möchte. So was mag ich leider gar nicht.
leider nichts neues...
Nothing Like Us von Kim Nina Ocker
Die neunzehnjährige, deutsche Lena macht sich auf nach New York um in einem der dort angesagtesten Hotels ein Praktikum zu absolvieren. Ihr Traum ist es in einer der größten Küchen weltweit die Süßspeisen und Desserts zuzubereiten. Doch in New York angekommen, darf sie ersteinmal alle Handlangerarbeiten verrichten.
Dabei trifft sie auf Sander, den sie gleich mit in ihre Arbeiten einspannt. Dabei ahnt sie nicht, dass Sander gar kein Praktikant ist, sondern der Sohn des Hotelbesitzers - und damit Millionen schwer. Doch New Yorks begehrtester Junggeselle kommt gar nicht auf die Idee, Lena zu sagen wer er ist, denn Lenas unbeschwerte, unvoreingenommene Art gefällt ihm gut. Die beiden verstehen sich bestens und lernen sich näher kennen. Bis Sanders Geheimnisse ans Licht rücken....
"Nothing like us" ist einer der zahlreichen neuen New Adult Romanen. Ich hatte die Hoffnung, dass er sich ein wenig von der Masse abhebt, da meiner Meinung nach auch das Cover mal was anderes ist, aber im Grunde ist die Geschichte fast wie jede andere. Zu Beginn weiß man schon wie es enden wird.
Da ich schon eine Menge solcher Bücher gelesen habe, habe ich mich ehrlicherweise beim Lesen tierisch gelangweilt. Lena ist kein Charakter, den ich von der ersten Seite an mochte und auch der Schreibstil der Autorin hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Sander hingegen mochte ich ganz gerne und ich fand ihn viel interessanter als Lena. Dennoch finde ich, dass sich das Buch leider nicht von der Masse abhebt. Einzig die Erotikszenen sind hier, im Gegensatz zu anderen Büchern in diesem Genre, eher zurückhaltend.
Für mich ein Buch, dass man nicht unbedingt braucht, dennoch aber gut unterhält, wenn man noch nicht so viele Geschichten dieser Art gelesen hat. Ich denke, dass ich keine weiteren Bücher dieser Reihe lesen werde.
brutal, ehrlich, aber dennoch irgendwie mitreißend
Preppy - Er wird dich verraten von T. M. Frazier
Als ich damals Lawless gelesen habe, wollte ich eigentlich kein Buch dieser Reihe mehr lesen, da mir Lawless absolut gar nicht gefallen hat. Es war mir zu derb, zu gewalttätig zu krass einfach. Dann aber kam Preppy. Das Cover fand ich mega toll, deswegen wurde ich auf das Buch auch aufmersam. Bei einer Buchverlosung hatte ich das Glück, das ich gewonnen habe und so gab ich der Autorin nochmals eine Chance.
Und ich kann sagen, oftmals ist eine zweite Chance gar nicht mal so schlecht. Denn Preppy und seine Geschichte konnte mich überzeugen.
Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich dieses Mal wusste, auf was ich mich bzgl. des Schreibstiles einließ, aber ich flog nur so durch die Seiten.
Nach wie vor ist die Geschichte recht derb, Gewalt und Drogen stehen an oberster Stelle, aber Preppy und Dre mochte ich irgendwie. Preppy mit seiner crazy und völlig verdrehten Art hat mich sogar des öfteren zum Lachen gebracht, vorallem seinen Stil fand ich klasse und gut beschrieben. Auch Drea hatte irgendwas an sich, was sie mir sympatisch machte.
Preppy - Er wird dich verraten, ist Teil 5 der King-Reihe und der erste von drei Bänden der über Preppy handelt. Ich konnte unabhängig von den ersten 5 Teilen lesen und kam trotzdem gut mit. Da mich die Autorin nun doch überzeugen konnte, werde ich mit Sicherheit auch die Folgebänder lesen.
jüdische Kaufhausgeschichte
Das Haus der schönen Dinge von Heidi Rehn
Eine Familie, 3 Gernerationen und ein ganzes Jahrhundert:
Von 1897-1952 wird die Geschichte der jüdischen Familie Hirschvogel und deren Kaufhaus "Hirschvogel" in München erzählt. Dabei erlebt die Familie Höhen und Tiefen. Jacobs erster Erfolg, als Hoflieferant des bayrischen Hofes lässt in in der Münchner Gesellschaft ganz oben ankommen.
Dabei ist er mächzig stolz auf sich, denn diesen Erfolg hat er sich hart erarbeitet. Seine Frau Thea ist dabei immer an seiner Seite und hat mit ihren grandiosen Ideen das "Hirschvogel" ebenfalls großartig unterstützt. Obwohl Jacobs Kaufhaus an erster Stelle bei den Münchner Bürgern steht, stößt er immer wieder auf Judenhasser, die ihm versuchen das Leben zu erschweren. Doch Jacob arbeitet hart um das "Hirschvogel" noch interessanter zu machen. Dabei hilft ihm auch seine Tochter Lily, die das Kaufhaus später übernimmt. Über 100 Jahre erlebt das Kaufhaus Höhen und Tiefen und auch die Hirschvogels selbst müssen einiges durchleben.
"Das Haus der schönen Dinge" war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Ich bin mehr als begeistert.
Der Schreibstil der Autorin ist gigantisch gut und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich komme selbst aus Oberbayern und habe nicht weit bis nach München, daher habe ich das Buch über die Münchner Vergangenheit ins Auge gefasst. Historische Romane mag ich sowieso gerne, vorallem die des letzten Jahrhunderts.
Obwohl die Story über die Hirschvogels und deren Kaufhaus fiktiv ist, hat die Autorin gut die geschichtlichen Geschehnisse in die Story mit eingebaut. Ich war richtig gefesselt von der Geschichte des Kaufhauses, denn die Charaktere und deren Werdegang haben mir sehr gut gefallen. Allen voran Thea und Lily, die in Zeiten, als Frauen noch an zweiter Stelle standen, dennoch ihren eigenen Kopf durchgesetzt haben und großartiges geleistet haben. Die Verknüpfung mit dem jüdischen Hintergrund und dessen großer Problematik früher war gut umgesetzt und ich stelle es mir jedesmal schrecklich vor, wie es den Menschen früher ergangen ist.
Für mich eines der Highlights in diesem Jahr. Auf Grund der guten Geschichte und des tollen Schreibstils, werde ich mir defintiv die Autorin absofort genauer ansehen. Daher volle Sternezahl.











