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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von melanie82:

Die Kraft der Affirmationen

Wenn ein Satz dein Leben verändert von Melanie Pignitter

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich immer eher skeptisch war, wenn jemand betont, wie sehr man das Leben durch Affirmationen steuern kann, da dies für meinen Geschmack oft zu sehr ins Esoterische abdriftet. Die Aufmachung des Covers von „Wenn ein Satz dein Leben verändert“ und der Klappentext haben mich aber doch neugierig gemacht.

Das Buch ist zweigeteilt in einen einleitenden Teil über die Wirkung von Affirmationen und in einen praktischen Teil, in dem zu den unterschiedlichsten Themengebieten beispielhafte Affirmationen aufgelistet sind, aus denen man die für sich passenden, mit denen man sich selbst wohl fühlt, aussuchen kann, wenn man zumindest zu Beginn nicht gleich eigene formulieren möchte. Das fand ich tatsächlich sehr hilfreich und nach dem einleitenden Teil spürt man hier auch recht schnell, was für einen selbst funktionieren kann. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, da es sehr praxisnah und sinnvoll sowie klar aufgebaut ist und sich dabei auch noch sehr angenehm lesen lässt.

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Berührende Liebesgeschichte

Vom Ende der Nacht von Claire Daverley

Schon das Cover hat mich magisch angezogen - irgendwie melancholisch und es passt auch perfekt zu der Liebesgeschichte, die in Vom Ende der Nacht erzählt wird. Die Geschichte der beiden grundverschiedenen Charaktere Rosie und Will, die sich in ihrer Jugend kennenlernen und eine besondere Verbindung haben, die aber (zunächst) nicht sein darf oder soll, reißt den Leser mit, wenn man sich nur darauf einlässt.

Die Schreibweise ist gleichermaßen gefühlvoll und zieht einen in die Story und man fühlt mit den beiden mit, wie sie von Schicksalsschlägen immer wieder von einem Happy End getrennt werden. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, aber dennoch eine große, die deutlich macht, welch große Rolle teils die gesellschaftlichen Hürden spielen und welch große Anstrengung es braucht, diese zu überwinden - und dass sich dies aber letztlich meist lohnt.

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Ein besonderes Buch über die Bedeutung von Erinnerungen

Die Erinnerungsfotografen von Sanaka Hiiragi

„Die Erinnerungsfotografen“ von Sanaka Hiiragi ist ein ganz besonderes Buch. Die Grundidee und der Schauplatz des Buches, ein Fotostudio, in das man nach dem Tod kommt und sich aus seinem Leben für jedes Jahr ein Bild aussucht und diese Erinnerungen dann am Ende an einem Lebensbaum noch einmal vorüberziehen lässt, ist traurig und wunderschön zugleich.

Neben dem Inhaber des Fotostudios, Herrn Hirasaka, sind drei völlig unterschiedliche Personen im Fokus, über deren Leben man etwas erfährt und in deren Vergangenheit man reist. Auch anhand deren Fazit und Gedanken regt das Buch zum Nachdenken an und lässt einen die Besonderheiten scheinbar kleiner Augenblicke bewusst werden. Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen, zudem ist das Buch einfach wunderschön gestaltet und spiegelt auch so den besonderen Inhalt wider.

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Wenn Worte über Leben und Tod entscheiden

Nicht ein Wort zu viel von Andreas Winkelmann

Eine spannende Geschichte mit fünf Wörtern - das ist die Forderung, die auf einem Schild geschrieben ist und die über Leben und Tod der auf dem Video zu sehenden, in Plastikfolie an einen Stuhl gefesselten Person zu sehen ist. Die Story an sich finde ich wirklich gut, auch dass diese in der Buchszene, speziell im Bereich Krimi/Thriller angesiedelt ist, gibt der Idee noch einen besonderen Twist.

Die Schreibweise baut, wie man es von Winkelmann gewohnt ist, zuverlässig Spannung auf, so dass man das Buch schnell verschlingt. Gleichzeitig bleiben hier aber die Charaktere, bis auf Faja, eher blass und eindimensional - was dann etwas problematisch sind, da es gefühlt zu viele Charaktere sind, die nicht wirklich einen Mehrwert für die Story bringen. Zwischendurch entstanden für mich dadurch auch einige Längen, die ich so nicht von Winkelmann gewohnt war. Zum Ende hin nimmt die Spannung aber nochmal deutlich zu. Für mich nicht das stärkste Buch von Winkelmann, aber eines, das für Thriller-Fans absolut solide Unterhaltung bietet.

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Genau richtig für den Sommer

Happy Place von Emily Henry

Das fröhliche Cover hat mich direkt angesprochen - verbunden mit den Klappentext klang Happy Place nach der perfekten Sommerlektüre. Und genau das hält das Buch auch ein, mit allen damit verbundenen Einschränkungen. Harriet und Wyn waren lange ein - scheinbar perfektes - Paar, sind aber seit einer Weile getrennt, was allerdings ihre gemeinsamen Freunde, mit denen sie an ihrem Happy Place in Maine, an dem viele Erinnerungen hängen, gemeinsam Zeit verbringen, bisher nicht wissen.

Genau der richtige Stoff also für eine Urlaubslektüre: Geheimnisse, Verwirrung, eine noch nicht ganz abgeschlossene Liebesgeschichte mit vielen offenen Fragen und das Ganze in einem netten Setting. Da bleibt wenig Platz für Überraschungen und auch das Buch an sich verbreitet für mich zwar Sommergefühle, bleibt aber doch immer knapp unter der Oberfläche. Das wiederum ist hier aber auch vollkommen in Ordnung, denn es gibt nie vor, mehr zu wollen. Die Schreibweise ist locker, spielt mit Rückblicken und findet dann wieder den Weg in die Gegenwart, die Charaktere sind sympathisch, aber ohne große Ecken und Kanten. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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Mal was ganz anderes

3000 Yen fürs Glück von Hika Harada

Das Cover hatte mich direkt angesprochen und neugierig gemacht - auch wegen der darauf aufgerufenen Mischung von Familienroman und dem Faktor Sparen. Ich finde das thematisch mal etwas anderes und es ist auch von der Schreibweise und vom Aufbau her anders als andere Bücher und definitiv etwas, worauf man sich einlassen muss.

Grundaussage ist, dass es viel über einen Menschen aussagt, wie er sein Geld ausgibt. Ich fand das Buch etwas zäh zum Reinkommen, aber dann gewann man durch die unterschiedlichen Charaktere einen interessanten Einblick in die japanische Kultur. Das Buch spielt mit den Grenzen zwischen Roman und Sachbuch und schafft nicht immer ganz das ideale Maß, ist aber dennoch vor allem für Leserinnen und Leser etwas, die ein Interesse an Japan und dessen Kultur haben - vor allem natürlich in Hinblick auf Finanzen, was ja oft bei anderen Büchern nicht so sehr im Fokus steht.

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Ungebetener Mitbewohner

Die Verborgenen von Linus Geschke

Die Story an sich lässt es einem eigentlich bereits eiskalt den Rücken runterlaufen: unbemerkt wohnt ein sogenannter Phrogger im eigenen Haus, beobachtet einen nachts, bekommt alles mit. Bei Franziska und Sven Hoffmann ist genau das der Fall, immer mehr seltsame Dinge fallen vor, die aber natürlich niemand auf einen potentiellen ungebetenen Gast zurückführt, sondern die das Misstrauen in der auf der Kippe stehenden Beziehung schüren.

Die Thematik ist mir noch nicht oft in Büchern begegnet und ich finde, hier besteht definitiv viel Gruselpotential. Das Buch lässt sich schnell und gut lesen, für mich sind die Charaktere aber blass geblieben und ich konnte zu ihnen keine wirkliche Verbindung aufbauen. Durch die langsam klar werdenden Hintergründe, warum der Phrogger gerade bei den Hoffmanns eingezogen ist und die damit verbundenen Wendungen, war das Buch sehr spannend, schöpft aber meiner Meinung nach das Potential der Thematik nicht voll aus. Dennoch ein sehr guter Thriller für zwischendurch.

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Extrem spannender Thriller mit Schocker-Potential

Der Follower von Chris Meyer

Das schlichte und doch atmosphärische Cover, vor allem aber der Klappentext versprachen Spannung pur - und „Der Follower“ liefert in Sachen Spannung wirklich mehr als ab. Es beginnt gleich grausam mit der detaillierten Schilderung einer qualvollen Ermordung einer jungen Frau und so zieht es sich auch durch das komplette Buch.

Die Schreibweise zieht einen nur so in das Geschehen rein und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und hatte es innerhalb eines Tages durchgelesen. Die anderen Bände um Tom Bachmann hatte ich nicht gelesen, jedoch ist das auch nicht nötig, zumal man hier auch viel über seine Vergangenheit erfährt und Charaktere aus seiner Kindheit vorkommen und in die Story verwoben sind. Das Buch ist einerseits ein absolutes Muss für Thriller-Fans, gleichzeitig aber muss ich sagen, dass die Aspekte der Nekrophilie für meinen Geschmack etwas zu sehr ausgereizt und breitgetreten werden und dies eigentlich für die Handlung nur bedingt förderlich ist. Die Story würde auch ohne derart viele Details funktionieren und daher ist das an dieser Stelle für mich etwas Effekthascherei, gleichzeitig aber ist es ein mehr als solider, wirklich gelungener Thriller, der allerdings definitiv nichts für schwache Nerven ist.

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Ein Junggesellinnenabschied voller Geheimnisse

One of the Girls von Lucy Clarke

Bei „One of the girls“ muss man sich meiner Meinung nach vor allem einer Sache bewusst sein: auch wenn das Buch meist als Thriller kategorisiert ist, steht letztlich Roman drauf. Hat man das im Hinterkopf, ist es wirklich ein gutes Buch. Man muss allerdings sagen, dass sich die Spannung eher langsam aufbaut und der Klappentext etwas mehr Thriller-Gefühl vermuten lässt.

Stattdessen wird nach und nach das Geflecht der Beteiligten an der Hen-Party von Lexi gesponnen und die Beziehungen werden immer deutlicher. Dabei wird schnell klar, dass es einige Geheimnisse gibt, die allen noch zum Verhängnis werden. Erst im letzten Drittel steigt die Spannung dann merklich bis hin zu einem Showdown. Das Buch ist sehr gut geschrieben, man fliegt nur so durch die Seiten und nicht alle Verknüpfungen zwischen den Figuren habe ich kommen sehen. Definitiv eine tolle Unterhaltung für sommerliche Lesestunden!

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Gärtnern leicht gemacht

Gärtnern für Ahnungslose von Carolin Engwert; Véro (Veronika) Mischitz

Jeder kann gärtnern, so die Botschaft des Buches und das wird anschaulich und nachvollziehbar dargelegt und dem Leser so Mut gemacht, dass auch er oder sie den Weg zum eigenen Traumgarten bezwingen kann. Schon das Cover ist durch den Comic-Stil mal etwas anderes und hat mich direkt angesprochen. Auch im Buch selbst wird viel mit Bildern gearbeitet, so dass es anschaulich ist.

Den Aufbau fand ich sehr sinnvoll, zunächst geht es darum, welcher Gartentyp man selbst ist und wie man am besten loslegen kann, dann werden Fakten über verschiedene Pflanzentypen dargelegt und schließlich geht es an die Praxis. Auch die Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz, zum Beispiel in Hinblick auf Plastikvermeidung. Behandelt werden sowohl Blumen als auch Kräuter, Obst und Gemüse, so dass für jeden Anspruch etwas dabei ist. Gartenanfänger bekommen mit dem Buch einen wirklich umfassenden Ratgeber, der einen aber auch nicht erschlägt und auch für Personen, die schon etwas Erfahrung haben, sind viele hilfreiche Tipps dabei.

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