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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von greenpanda:

Mitreißend

Der zweite Sohn von Loraine Peck

Angefangen beim Cover, das durch schlichte aber klare Formen überzeugt und nun seit einiger Weile mein Buchregal schmückt, haben mich vor allem die Handlung und der angenehme Schreibstil überzeugt.

Als Leser erhält man zu Beginn einen guten Einblick in die vorherrschenden Strukturen des Familienclans.

Wie wichtig Ehre, Loyalität und bedingungsloser Gehorsam dem herrschenden Patriarch sind, muss auch Johnny erfahren, als sein Bruder Ivan auf offener Straße erschossen wird. Als Sohn fällt ihm nämlich die Rolle des Rächers zu, was ihn in einen zentralen Gewissenskonflikt bringt: Wem gilt die größere Loyalität? Seinem Vater und damit dem Familienclan, oder seiner Frau und seinem Kind außerhalb der Clan-Strukturen?

Er findet sich wieder in einem komplexen Geflecht aus alten Traditionen, unausweichlichen Konsequenzen und dem Wunsch, einfach ein normales Leben mit seiner Frau führen zu können und nicht zum Mörder werden zu müssen. Seine Frau Amy kommt in Kapiteln wechselweise mit Johnny auch immer wieder zu Wort, wodurch wir ihre Sicht auf die Dinge erfahren. Ob Johnny ihrem Wunsch, aus dem Familiengeschäft auszusteigen, nachkommen und sein geplanter großer Coup glücklich ausgehen wird, soll an dieser Stelle nicht gespoilert werden. Spannend und unterhaltsam war es bis zum Schluss aber auf jeden Fall!

Der eingangs besonders hervorgehobene Schreibstil hat mir auch deshalb gut gefallen, weil sprechtypische Besonderheiten der Charaktere, wie Lispeln oder Nuscheln, immer wieder Eingang in die Handlung finden. Dadurch werden die Personen greifbarer, realistischer.

Alles in allem ein dicker Daumen hoch für ein unterhaltsames und temporeiches Lesevergnügen!

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Fulminantes Finale

Violas Versteck von Marc Raabe

Gleich das Cover hat mich total in seinen Bann gezogen - es wirkt sehr wertig und auch farblich ist es überzeugend gestaltet. Und auch die Handlung weiß zu überzeugen: Denn mit diesem vorerst letzten Teil der Reihe rund um Tom Babylon wird nun geklärt, was mit seiner seit Jahren verschwundenen Schwester Viola passiert ist.

Hinweise darauf findet Tom auf einem alten Foto seiner Schwester und als kurz darauf sein Vater in der U-Bahn zu Tode kommt, wird schnell klar, dass jemand hinter Tom und seiner Familie her ist... die Frage ist nur, wer Viola zuerst finden wird.

Die Geschichte ist fast schon filmreif geschrieben und die Seiten (immerhin über 600) fliegen nur so dahin. Was mir gut gefallen hat, waren hierbei auch die steten Einblicke in Ereignisse aus der Vergangenheit, bis am Schluss das Geheimnis um Violas Verschwinden gelüftet wird. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Kapitel haben eine ansprechende Länge.

Daumen hoch für ein fulminantes Finale der Reihe um Tom Babylon!

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Spannend und toll geschrieben!

Der dreizehnte Mann von Florian Schwiecker; Michael Tsokos

Ich lese gerne die Bücher von Michael Tsokos, weil sie immer von großer fachlicher Expertise und seiner Leidenschaft für seinen Beruf als Gerichtsmediziner zeugen. Ihn nun zusammen mit einem anderen Fachexperten aus einem weiteren spannenden Bereich, der Justiz, in Aktion zu erleben, war für mich äußerst reizvoll.

Die Handlung ist harte Kost - schutzbedürftige Pflegekinder, die scheinbar sehenden Auges an pädophile Männer vermittelt werden... echt heftig! Doch zwei Opfer beweisen große Stärke und sprechen über das von ihnen erlebte mit einer Journalistin. Bis einer der beiden plötzlich verschwindet. Was bzw. wer steckt dahinter?

Ohne zu viel zu spoilern, steckt etwas von größerem Umfang dahinter, das einen ziemlich sprachlos macht und erst einmal verdaut werden muss. Zumal die Handlung ziemlich realistisch erzählt und konstruiert ist.

Toll fand ich neben der spannenden Handlung auch die Einblicke in Roccos Gedanken und Leben als Anwalt. Ebenso, dass die Kapitel kurz gehalten und damit super lesbar waren. Die regelmäßigen Ortswechsel sorgten auch für die notwendige Abwechslung, brachten außerdem Dynamik in die Handlung und ließen die Seiten regelrecht verfliegen.

Daumen hoch für einen spannenden Justiz-Thriller, der mich auf einen weiteren Folgeband hoffen lässt!

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Spannender Krimi in einer spannenden Zeit

Im Schatten der Wende von Frank Goldammer

Ich habe schon länger keinen Roman mehr gelesen, der zur Zeit der Wende bzw. im Dunstkreis der Zeit davor und danach gespielt hat. Umso gespannter und neugieriger war ich auf "Im Schatten der Wende"! Schon das Cover hat mich angesprochen - die knallgelbe Farbe auf dem sonst schwarzweißen Cover hat Signalwirkung und macht Lust aufs Lesen.

Die Handlung selber ist superspannend und beginnt mit Polizeiobermeister Tobias Falck, der in einigen mysteriösen und skurrilen Fällen ermitteln muss. Einerseits geht es um einen scheinbaren Treppensturz, an anderer Stelle werden Leichen entführt und Personen sexuell angegriffen. So motiviert Falck an die Fälle herangeht, so schwer wird ihm seine Ermittlungsarbeit gemacht. Die Fälle werden zu den Akten gelegt, weil sie zu unangenehm sind und einfach nicht sein dürfen. Zu erfahren wie unterschiedlich die Ermittlungsarbeit in der DDR hier gehandhabt wird, war ein interessanter Aspekt der Handlung.

Ende 1989 nach dem Fall der Mauer ermittelt er dann zusammen mit westdeutschen Kollegen in Drogenfällen und Rotlichtmilieu.

Die Ermittlungsarbeit macht aber nur einen Teil des Buches aus - vielleicht noch spannender ist das authentische Portrait der damaligen Zustände, sei es die Wohnungssituation, das Gesundheitswesen oder andere Aspekte der Lebensverhältnisse. Die Unterschiede im Osten und Westen werden anschaulich vor Augen geführt, sodass man fast das Gefühl hat, eine Zeitreise zu machen.

Ein sehr gut geschriebenes und recherchiertes Buch, das viel mehr als ein reiner Krimi ist - Daumen hoch!

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Ein Thriller-Highlight

Das Loft von Linus Geschke

Bereits wenn man das Buch in den Händen hält, wird man vom Cover schon auf die spannende Handlung eingestimmt. Man hat gleich das Gefühl, dass im titelgebenden Loft etwas Schlimmes passieren wird und kann es nicht erwarten loszulesen.
Atemlos und spannend ist dann auch die Handlung. Denn als ihr Mitbewohner ermordet wird, gerät das Pärchen Sarah und Marc schnell unter Tatverdacht.

Als sich ihre Geschichten dann nicht decken, wird schnell klar, dass nur einer der beiden die Wahrheit sagt.
Beide Beschuldigten kommen im Buch zu Wort und ließen mich als Leser immer wieder zweifeln und miträtseln. Ergänzt um die Perspektive der Ermittler flogen die Seiten nur so dahin, weil ich bis zum Schluss wissen wollte was genau nun passiert ist. Zusätzliche Spannung und weitere Fragen kamen durch die fehlende Leiche Hennings auf und sorgten damit für weiteren Zündstoff.

Zahlreiche Wendungen und weitere aufgedeckte Details sorgten bis zum Schluss für ein abwechslungsreiches Lesevergnügen, das mich durchweg überzeugt hat. Wer Spaß an einer wendungsreichen, cleveren Handlung und interessanten Charakteren hat, wird "Das Loft" lieben!

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Inspirierend!

Kleine Philosophie der Begegnung von Charles Pépin

Das ist nicht mein erstes Buch von Charles Pépin. Wie wundervoll und inspirierend er schreiben kann, wie er Philosophie erlebbar macht und in den Alltag verwebt, wusste ich daher schon... und wurde wieder einmal verzaubert.

Pépin behandelt in diesem Buch, wie der Titel schon sagt, das spannender Thema zwischenmenschlicher Begegnungen.

Im Fokus stehen die Zeichen von Begegnungen sowie die Bedingungen von Begegnungen. Anhand greifbarer Beispiele aus Filmen oder Begegnungen berühmter Persönlichkeiten macht der Autor wichtige philosophische Theorien großer Denker erlebbar und bereitet sie verständlich auf.

Nicht nur die Bildhaftigkeit der Sprache haben mich beim Lesen immer fasziniert, auch der charmante Schreibstil war sehr erfrischend und hat mich immer weiterlesen lassen.

Gerade in der aktuellen Zeit, in der Begegnungen reduziert werden, ist es umso wichtiger, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Und dies gelingt auf wunderbare Weise durch die Lektüre dieses wunderschönen, anregenden Buches. Daumen hoch für ein weiteres Highlight von Charles Pépin!

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Hochspannung

Strahlentod von Daniel Holbe; Ben Tomasson

Wow, was war das für ein spannendes Buch! Es war mein erstes Buch von Daniel Holbe und ich war gleich begeistert vom ansprechenden Cover und dem spannenden Klappentext - ein Mord im Dunstkreis von Atommüll, dessen Gegnern und dem zentralen Thema "Endlager" - das kann doch nur interessant werden!

Und so war es auch: Besonders gut gefallen haben mir die Ermittler Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann.

Diese werden sehr lebensecht und authentisch beschrieben, sodass man nach den ersten hundert Seiten ein ziemlich präzises Bild vor Augen hat und ein gutes Gefühl für die Protagonisten bekommt. Sie haben ihre Ecken und Kanten und der Ton ist mitunter etwas rauer, was aber wie gesagt zur Authentizität beiträgt.

Ebenso fand ich die Verwicklung mit einem länger zurückliegenden Fall sehr spannend und auch die Einblicke in die Köpfe der Aktivisten.
Daumen hoch für ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Fall.
Wow, was war das für ein spannendes Buch! Es war mein erstes Buch von Daniel Holbe und ich war gleich begeistert vom ansprechenden Cover und dem spannenden Klappentext - ein Mord im Dunstkreis von Atommüll, dessen Gegnern und dem zentralen Thema "Endlager" - das kann doch nur interessant werden!

Und so war es auch: Besonders gut gefallen haben mir die Ermittler Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann. Diese werden sehr lebensecht und authentisch beschrieben, sodass man nach den ersten hundert Seiten ein ziemlich präzises Bild vor Augen hat und ein gutes Gefühl für die Protagonisten bekommt. Sie haben ihre Ecken und Kanten und der Ton ist mitunter etwas rauer, was aber wie gesagt zur Authentizität beiträgt.

Ebenso fand ich die Verwicklung mit einem länger zurückliegenden Fall sehr spannend und auch die Einblicke in die Köpfe der Aktivisten.
Daumen hoch für ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Fall.

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Fantastisch

Ran an die Fritteuse - Draußen frittieren von Su Vössing

Einige Kochbücher stehen schon in meinem Schrank - aber noch keines zum Thema Frittieren. Daher war ich besonders gespannt auf die Rezepte und Tipps und Tricks. Und ich wurde nicht enttäuscht - die Rezepte reichen von klassisch bis hin zu kreativ und bilden sowohl Fleisch- und Fischgerichte sowie einige vegetarische Köstlichkeiten ab.

Besonders fein fand ich das Rezept für die Falafel mit Minzedip, das haben wir als erstes nachgekocht. Ebenso fein waren auch die Polentasticks und das Knusperhähnchen - auch selber gemachte und geschnittene Pommes wollen wir zeitnah mal ausprobieren.

Super fand ich auch das Kapitel am Schluss, das das Thema Soßen und Dips behandelt hat - die Ingwer-Zitronen-Mayonnaise war der Hammer!

Durch die vielen unterschiedlichen Komponenten kann man total abwechslungsreich kochen und die Dips und Soßen tun ihr übrigens zur Vielfalt.

Was mir auch gut gefallen hat, waren die ansprechenden Farbfotografien und die einfach gehaltenen Zutaten. Das meiste hat man ohnehin im Haus oder kann es in jedem Supermarkt besorgen. Genauso ansprechend fand ich auch die Tipps rund ums Frittieren, was man beim Kauf der richtigen Fritteuse beachten muss und welche Fette oder Öle man verwenden sollte.

Daumen hoch für ein aufwändig gestaltetes Kochbuch, das der Fritteuse ihr Mief-Image nimmt und für frischen Wind in der Küche sorgt.

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Spannend wie die Vorgänger

Abgetrennt von Michael Tsokos

Michael Tsokos ist einer meiner liebsten True-Crime-Autoren: Als erfahrener Rechtsmediziner weiß er einfach von was er spricht und zeigt wie kein zweiter den nicht ganz so alltäglichen Alltag in der Pathologie.

Abgetrennt ist der letzte Band der Trilogie rund um Dr. Paul Herzfeld, der es dieses Mal offenbar mit dem Handel von Leichenteilen zu tun hat.

Denn den Arm, der aktuell auf seinem Untersuchungstisch liegt, hat er schon einmal untersucht, da ist er sich sicher. Und so begibt er sich auf Spurensuche und kommt der Lösung und dem Verantwortlichen gefährlich nahe...

Wie schon eingangs gesagt, hat mich auch hier die realistische Schreibart wieder einmal überzeugt, die einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin in Deutschland gewährt. Das muss man natürlich auch wollen, denn einige Details sind schon recht unappetitlich und werden dennoch lebensnah geschildert.

Daumen hoch für ein gelungenes Finale der Trilogie und eine spannende, gut erzählte Geschichte

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Durch Eis und Schnee

Eis. Abenteuer. Einsamkeit von Richard Löwenherz

Wow - beim Autor ist der Name wirklich Programm: Richard Löwenherz ist ein echter Abenteurer durch und durch und hat sich zu einer Expedition entschlossen und aufgemacht, auf die die meisten wahrscheinlich noch nicht mal kommen würden. Auf dem Rad durch Eis und Schnee, wo die meisten von uns die Übernachtung in einem gläsernen Iglu schon spektakulär finden.

Begeisternd schildert der Abenteurer seine Erfahrungen und nimmt den Leser in seinen Erzählungen und mithilfe vieler eindrucksvoller Fotografien mit zu den Polarlichtern, sternenklaren Nächten und teils skurrilen Begegnungen mit Einheimischen. Seine Reise führt ihn durch unberührte Wildnis und spart dabei auch nicht die auftretenden Herausforderungen und Schwierigkeiten mit den Gegebenheiten und der dortigen Flora und Fauna nicht aus.

Die Reiseroute kann man auch mithilfe der enthaltenen Karte gut nachvollziehen und reist auf diese Weise zumindest gedanklich mit. Besonders begeistert haben mich neben den Schilderungen der Landschaft und der klimatischen Bedingungen auch die gezeigten Begegnungen mit den dort lebenden Menschen, ihrer Gastwirtschaft und Freundlichkeit.

Daumen hoch für einen rundum gelungenen Einblick in eine fantastische Reise durchs Eis, der durch den sympathischen und authentischen Ton mehr ist als ein reiner Reisebericht.

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