Kunden em pfehlungen
Rezensionen von greenpanda:
Inspirierend!
Kleine Philosophie der Begegnung von Charles Pépin
Das ist nicht mein erstes Buch von Charles Pépin. Wie wundervoll und inspirierend er schreiben kann, wie er Philosophie erlebbar macht und in den Alltag verwebt, wusste ich daher schon... und wurde wieder einmal verzaubert.
Pépin behandelt in diesem Buch, wie der Titel schon sagt, das spannender Thema zwischenmenschlicher Begegnungen.
Im Fokus stehen die Zeichen von Begegnungen sowie die Bedingungen von Begegnungen. Anhand greifbarer Beispiele aus Filmen oder Begegnungen berühmter Persönlichkeiten macht der Autor wichtige philosophische Theorien großer Denker erlebbar und bereitet sie verständlich auf.
Nicht nur die Bildhaftigkeit der Sprache haben mich beim Lesen immer fasziniert, auch der charmante Schreibstil war sehr erfrischend und hat mich immer weiterlesen lassen.
Gerade in der aktuellen Zeit, in der Begegnungen reduziert werden, ist es umso wichtiger, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Und dies gelingt auf wunderbare Weise durch die Lektüre dieses wunderschönen, anregenden Buches. Daumen hoch für ein weiteres Highlight von Charles Pépin!
Hochspannung
Strahlentod von Daniel Holbe; Ben Tomasson
Wow, was war das für ein spannendes Buch! Es war mein erstes Buch von Daniel Holbe und ich war gleich begeistert vom ansprechenden Cover und dem spannenden Klappentext - ein Mord im Dunstkreis von Atommüll, dessen Gegnern und dem zentralen Thema "Endlager" - das kann doch nur interessant werden!
Und so war es auch: Besonders gut gefallen haben mir die Ermittler Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann.
Diese werden sehr lebensecht und authentisch beschrieben, sodass man nach den ersten hundert Seiten ein ziemlich präzises Bild vor Augen hat und ein gutes Gefühl für die Protagonisten bekommt. Sie haben ihre Ecken und Kanten und der Ton ist mitunter etwas rauer, was aber wie gesagt zur Authentizität beiträgt.
Ebenso fand ich die Verwicklung mit einem länger zurückliegenden Fall sehr spannend und auch die Einblicke in die Köpfe der Aktivisten.
Daumen hoch für ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Fall.
Wow, was war das für ein spannendes Buch! Es war mein erstes Buch von Daniel Holbe und ich war gleich begeistert vom ansprechenden Cover und dem spannenden Klappentext - ein Mord im Dunstkreis von Atommüll, dessen Gegnern und dem zentralen Thema "Endlager" - das kann doch nur interessant werden!
Und so war es auch: Besonders gut gefallen haben mir die Ermittler Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann. Diese werden sehr lebensecht und authentisch beschrieben, sodass man nach den ersten hundert Seiten ein ziemlich präzises Bild vor Augen hat und ein gutes Gefühl für die Protagonisten bekommt. Sie haben ihre Ecken und Kanten und der Ton ist mitunter etwas rauer, was aber wie gesagt zur Authentizität beiträgt.
Ebenso fand ich die Verwicklung mit einem länger zurückliegenden Fall sehr spannend und auch die Einblicke in die Köpfe der Aktivisten.
Daumen hoch für ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Fall.
Fantastisch
Ran an die Fritteuse – Draußen frittieren von Su Vössing
Einige Kochbücher stehen schon in meinem Schrank - aber noch keines zum Thema Frittieren. Daher war ich besonders gespannt auf die Rezepte und Tipps und Tricks. Und ich wurde nicht enttäuscht - die Rezepte reichen von klassisch bis hin zu kreativ und bilden sowohl Fleisch- und Fischgerichte sowie einige vegetarische Köstlichkeiten ab.
Besonders fein fand ich das Rezept für die Falafel mit Minzedip, das haben wir als erstes nachgekocht. Ebenso fein waren auch die Polentasticks und das Knusperhähnchen - auch selber gemachte und geschnittene Pommes wollen wir zeitnah mal ausprobieren.
Super fand ich auch das Kapitel am Schluss, das das Thema Soßen und Dips behandelt hat - die Ingwer-Zitronen-Mayonnaise war der Hammer!
Durch die vielen unterschiedlichen Komponenten kann man total abwechslungsreich kochen und die Dips und Soßen tun ihr übrigens zur Vielfalt.
Was mir auch gut gefallen hat, waren die ansprechenden Farbfotografien und die einfach gehaltenen Zutaten. Das meiste hat man ohnehin im Haus oder kann es in jedem Supermarkt besorgen. Genauso ansprechend fand ich auch die Tipps rund ums Frittieren, was man beim Kauf der richtigen Fritteuse beachten muss und welche Fette oder Öle man verwenden sollte.
Daumen hoch für ein aufwändig gestaltetes Kochbuch, das der Fritteuse ihr Mief-Image nimmt und für frischen Wind in der Küche sorgt.
Spannend wie die Vorgänger
Abgetrennt von Michael Tsokos
Michael Tsokos ist einer meiner liebsten True-Crime-Autoren: Als erfahrener Rechtsmediziner weiß er einfach von was er spricht und zeigt wie kein zweiter den nicht ganz so alltäglichen Alltag in der Pathologie.
Abgetrennt ist der letzte Band der Trilogie rund um Dr. Paul Herzfeld, der es dieses Mal offenbar mit dem Handel von Leichenteilen zu tun hat.
Denn den Arm, der aktuell auf seinem Untersuchungstisch liegt, hat er schon einmal untersucht, da ist er sich sicher. Und so begibt er sich auf Spurensuche und kommt der Lösung und dem Verantwortlichen gefährlich nahe...
Wie schon eingangs gesagt, hat mich auch hier die realistische Schreibart wieder einmal überzeugt, die einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin in Deutschland gewährt. Das muss man natürlich auch wollen, denn einige Details sind schon recht unappetitlich und werden dennoch lebensnah geschildert.
Daumen hoch für ein gelungenes Finale der Trilogie und eine spannende, gut erzählte Geschichte
Durch Eis und Schnee
Eis. Abenteuer. Einsamkeit von Richard Löwenherz
Wow - beim Autor ist der Name wirklich Programm: Richard Löwenherz ist ein echter Abenteurer durch und durch und hat sich zu einer Expedition entschlossen und aufgemacht, auf die die meisten wahrscheinlich noch nicht mal kommen würden. Auf dem Rad durch Eis und Schnee, wo die meisten von uns die Übernachtung in einem gläsernen Iglu schon spektakulär finden.
Begeisternd schildert der Abenteurer seine Erfahrungen und nimmt den Leser in seinen Erzählungen und mithilfe vieler eindrucksvoller Fotografien mit zu den Polarlichtern, sternenklaren Nächten und teils skurrilen Begegnungen mit Einheimischen. Seine Reise führt ihn durch unberührte Wildnis und spart dabei auch nicht die auftretenden Herausforderungen und Schwierigkeiten mit den Gegebenheiten und der dortigen Flora und Fauna nicht aus.
Die Reiseroute kann man auch mithilfe der enthaltenen Karte gut nachvollziehen und reist auf diese Weise zumindest gedanklich mit. Besonders begeistert haben mich neben den Schilderungen der Landschaft und der klimatischen Bedingungen auch die gezeigten Begegnungen mit den dort lebenden Menschen, ihrer Gastwirtschaft und Freundlichkeit.
Daumen hoch für einen rundum gelungenen Einblick in eine fantastische Reise durchs Eis, der durch den sympathischen und authentischen Ton mehr ist als ein reiner Reisebericht.
Eine epische Rückkehr
Die Rückkehr der Zwerge 1 von Markus Heitz
Jedes Mal als ich während des Lesens das Cover angeschaut habe, war ich wiederum begeistert - es ist ein echter Hingucker und es verspricht eine epische und abenteuerliche Geschichte - und genau dieses Versprechen löst das neue Werk von einem meiner Lieblingsautoren, Markus Heitz, auch ein.
Erst einmal vorweg: Auch Fans gut geschriebener Fantasy, die die Zwergen-Reihe von Heitz noch nicht kennen, können gut in die Handlung einsteigen, dazu trägt nicht zuletzt die Auflistung aller wichtigen Charaktere und die umfangreiche farbige Karte bei.
Wer fantastische Wesen so liebt wie ich, wird von der Welt, die Heitz beschreibt, begeistert sein: Es tauchen nicht nur die namensgebenden Zwerge auf, sondern auch Wasserwesen und Albae, sowie mächtige Drachen und finstere Orks.
Spannend von Beginn an ist die Entdeckungsreise des Zwergen Goimron, der ein altes Tagebuch von Tungdil Goldhand findet, das ihn auf dessen Spur führt. Mit ihm zusammen wäre er hoffentlich in der Lage, die verschiedenen Zwergenstämme zu einen und das Geborgene Land wieder zu ihrem machen.
Den Leser erwarten Kämpfe und spannende Begegnungen mit fantastischen Wesen und einfach eine brillant geschriebene Welt, bei der man aufgrund des unglaublichen Schreibstils gar nicht anders kann, als in sie einzutauchen.
Ich freue mich schon auf Band 2 :-)
Mitreißendes Finale
Das Schwarze Lied von Anthony Ryan
Was mit "Das Lied des Wolfes" begann, führt Autor Anthony Ryan im zweiten Teil der Dilogie zu einem fulminanten Finale. Held Vaelin Al Sorna begleiten wir auch in diesem Buch mit altbekannten Weggefährten, es kommen aber auch ein paar spannende, neue Charaktere hinzu, die ebenso bildlich geschildert werden.
Der Kampf gegen Kehlbrand und seine Mannen spitzt sich im Buch weiter zu und fiebert auf die finale Entscheidung hin, wer Gewinner und wer Besiegter sein wird. Neben dieser Auseinandersetzung steht auch das neue Lied, das in Vaelin singt, im Mittelpunkt und war für mich eines der interessantesten Motive der Handlung.
Erneut wird es auch in Teil zwei der Dilogie blutig, Kämpfe und Schlachten werden bildhaft und episch geschildert, sodass vor dem inneren Auge ein Film abläuft, der an die fantastischen Schlachten anderer Fantasy-Epen, wie "Der Herr der Ringe" erinnert... nur deutlich blutiger und brutaler. Diese Bildhaftigkeit ist wirklich eine großartige Leistung von Anthony Ryan, dessen Schreibstil mich schon in Band eins begeistert hat.
Daumen hoch für ein episches und fantastisches Werk rund um einen zweifelnden aber dadurch sehr realen Helden, großartig geschilderte Schlachten und spannende Charaktere!
Spannende Fälle
In allen Punkten von Helmut Wlasak
Das toll gestaltete Cover deutet bereits auf den Inhalt hin - spannende Kriminalgeschichten, reale Fälle und menschliche Schicksale. Geschildert werden diese von einem, der es wissen muss: Strafrichter Helmut Wlasak, der in seiner Karriere viel gesehen und erlebt hat.
In den geschilderten Fällen geht es um Menschen wie dich und mich, die in unvorhergesehene Situationen hineinschlittern, schlechte Entscheidungen treffen oder selbst zum Opfer werden.
Sehr detailreich werden die Vorgänge geschildert, bis hin zum Urteil selbst.
Die Geschichten und Fälle geben dabei Einblicke in die unterschiedlichsten Milieus und Vorgeschichten, keine Geschichte ist wie die andere und das macht das Lesen so abwechslungsreich.
Einige Situationen und Fälle sind auch recht skurril und haben mich zum Lachen gebracht. Die kurzen Kapitel sind die ideale Lektüre für zwischendurch, wobei ich das Buch recht schnell gelesen habe, weil ich die einzelnen Geschichten recht spannend fand.
Daumen hoch für ein abwechslungsreiches Buch mit kurzen, gut geschriebenen Geschichten, die Einblicke in die verrücktesten, spannendsten Fälle eines Strafrichters geben und definitiv ein gutes Stück Unterhaltung sind.
Düstere Geschichte
Unter dem Sturm von Christoffer Carlsson
Das Cover gibt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Handlung. In dunklen Farben gehalten, weist es auf eine düstere Handlung, die weniger auf Schockmomente setzt, als auf eine getragene Erzählung.
"Unter dem Sturm" ist ein schwedischer Krimi, wie man ihn sich vorstellt - atmosphärisch und vor allem düster.
Zum Inhalt: Als in einer Novembernacht ein Haus vollständig nieder brennt und eine junge Frau dabei ums Leben kommt, scheint als Täter nur der in der Nähe liegende, bewusstlose Freund der Toten, Edvard, in Frage zu kommen, zumal er Brandwunden aufweist... auch wenn dieser stets seine Unschuld beteuert. Er wird schließlich auch verurteilt, womit sich der Polizist Vidal und auch Edvard's Neffe Isaak nicht so recht abfinden wollen.
Nicht nur sein Umfeld behandelt Isaak fortan seltsam, auch in ihm wächst im Folgenden der Verdacht, er könne ähnlich wie sein Onkel im Kern böse und zu schlimmen Taten fähig sein...
Weniger spielen in "Unter dem Sturm" Gewalt und Kriminalität eine Rolle, sondern eher psychologische und soziologische Grundfragen, z.B. im Sinne einer Self Fulfilling Prophecy. Die Stimmung ist dabei durchweg düster und eröffnet nicht den leisesten Hauch auf Hoffnung. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, ihre Handlungen sind nachvollziehbar dargestellt, kreisen sie doch immer um sich selbst.
Was mir gut gefallen hat, waren auch die Zeitsprünge, die weitere spannende Details ans Tageslicht gebracht haben.
Alles in allem ein weniger spannungsgetriebener aber lesenswerter, stimmungsvoller Roman, mit schöner, präziser Sprache - Daumen hoch!
Cooler Roadtrip
Unter dem Sturm von Christoffer Carlsson
Als ich "Happy Road" das erste Mal in den Händen gehalten habe, hat mich bereits das Cover begeistert - das Bild, das die Autorin in einer ganz besonderen Pannensituation zeigt, macht richtig Lust aufs Lesen und wirkt authentisch. Denn genau solche Pannen stellt man sich auf einem langen Roadtrip vor.
Dass Sarah und ihr Begleiter und Skilehrer Mathias (die sich übrigens erst kurz zuvor kennengelernt haben) sich aber trotzdem auf die Reise ihres Lebens machen, zeugt auf jeden Fall von Mut und Abenteuerlust.
In einem umgebauten VW-Bus reisen sie durch Länder wie Rumänien, Norwegen und Lettland und lernen so Menschen, Kulturen aber auch die vorherrschenden Straßenverhältnisse und Wetterextreme (!) kennen. Aber auch die Begegnungen mit Tieren bleiben nicht aus und haben mir mit am besten gefallen.
Neben vielen positiven Erlebnissen, vor allem mit hilfsbereiten, freundlichen Menschen, durchleben die beiden aber auch Herausforderungen, wie schon das Cover zeigt. Dazu zählen Besonderheiten in der Ernährung, ein umgekippter VW-Bus bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt oder die Suche nach einem geeigneten Stellplatz. Allen Problemen zum Trotz machen die beiden aber das Beste aus ihrem Trip und schildern das Erlebte in kurzen, unterhaltsamen Kapiteln.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und auch immer wieder zu den schönen Farbfotografien zurückgeblättert, die jedes Kapitel einleiten.
Daumen hoch für ein unterhaltsames, ehrliches und spannendes Reiseabenteuer von einer Autorin, von der ich gerne mehr lesen würde.










