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Rezensionen von April1985 :

Was macht die Feuerwehr?

Wieso? Weshalb? Warum? junior AKTIV - Feuerwehr von

Gerade wenn man mit den Kinder viel daheim ist, braucht man Abwechslung im Wohnzimmer. Als ich die Junior Aktiv Bücher der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? entdeckt habe, musste ich sie gleich bestellen. Für ca. € 6,-- pro Buch kein ganz billiger Spaß, wenn man bedenkt, dass man die Bücher nur einmal verwenden kann, aber das Wichtigste ist ja noch immer das es den Kindern gefällt.

Da meine Tochter mit 2 1/2 Jahren auch gerade erst den Umgang mit Schere und Kleber lernt, passen die Bücher ganz gut für uns. Einziehen duften also Feuerwehr und Unsere Natur. Zwei lehrreiche Bastelbücher. Die Seiten lassen sich im übrigen auch ganz leicht heraustrennen, sodass auch mehrere Kinder miteinander in einem Buch basteln können.

Das Buch umfasst 48 kartonierte Seiten, in denen sich alles um die Feuerwehr dreht. Auf den linken Buchseiten erfahren kleine Feuerwehrmänner und -frauen viel Wissenswertes zum Thema. So zum Beispiel wann und warum die Feuerwehr überhaupt kommt, was Feuerwehrleute anziehen, wie die Feuerwehr Menschen und Tiere rettet und Feuer löscht, aber auch wie sie trainieren oder warum manches Mal ein Boot oder ein Hubschrauber zum Einsatz kommt. Passend dazu ist die rechte Buchseite immer zum Ausmalen, Schneiden, Kleben oder Rätsel lösen gestaltet. Die Kinder können sich so richtig schön beim Ausmalen eines Feuerwehrautos oder eines Rettungsbootes austoben, Rätsel lösen, Punkte verbinden um Bilder entstehen zu lassen oder Dinge zum Thema Feuerwehr ausschneiden und in der richtigen Reihenfolge einkleben.

Ganz hinten im Buch befinden sich die Auflösungen zu den Rätseln, sollten die lieben Kleinen mal nicht weiterkommen.

Fazit
Lernen und dabei auch Spaß haben und aktiv mitarbeiten? Ja, das geht! Das Sachwissen wird einfach und kindgerecht vermittelt, die Seiten sind heraustrennbar und robust und die Kreativität wird gefördert. Einzig der Preis ist für ein "Malbuch" recht stolz. Ich kann dir die Junior Aktiv Bücher aus dem Ravensburger Verlag trotzdem sehr empfehlen.

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Warum sind Bienen wichtig?

Wieso? Weshalb? Warum? junior AKTIV - Unsere Natur von

Gerade wenn man mit den Kinder viel daheim ist, braucht man Abwechslung im Wohnzimmer. Als ich die Junior Aktiv Bücher der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? entdeckt habe, musste ich sie gleich bestellen. Für ca. € 6,-- pro Buch kein ganz billiger Spaß, wenn man bedenkt, dass man die Bücher nur einmal verwenden kann, aber das Wichtigste ist ja noch immer das es den Kindern gefällt.

Da meine Tochter mit 2 1/2 Jahren auch gerade erst den Umgang mit Schere und Kleber lernt, passen die Bücher ganz gut für uns. Einziehen duften also Feuerwehr und Unsere Natur. Zwei lehrreiche Bastelbücher. Die Seiten lassen sich im übrigen auch ganz leicht heraustrennen, sodass auch mehrere Kinder miteinander in einem Buch basteln können.

Das Bastelbuch zum Thema Natur umfasst wie das Feuerwehr-Buch 48 feste Kartonseiten. Auf der rechten Seite befinden sich allerhand Malvorlagen, Formen zum Ausschneiden und Flächen zum Bekleben sowie verschiedene Rätsel, deren Auflösung auf der letzten Seite zu finden ist. Neben dem Bastelspaß lernen die Kleinen viel Wisseswertes über die Natur. Wovon ernähren sich Schmetterlinge, wo wachsen Birnen und wie bewegen sich Seesterne fort. Vielleicht wolltest du aber auch immer schon mal wissen warum Frösche eigentlich quaken oder oder wie Dachse leben?

Fazit:
Lernen und dabei auch Spaß haben und aktiv mitarbeiten? Ja, das geht! Das Sachwissen wird einfach und kindgerecht vermittelt, die Seiten sind heraustrennbar und robust und die Kreativität wird gefördert. Einzig der Preis ist für ein "Malbuch" recht stolz. Ich kann dir die Junior Aktiv Bücher aus dem Ravensburger Verlag trotzdem sehr empfehlen.

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Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Der Herzgräber von Jen Williams

Der Klappentext hat mich unglaublich neugierig auf Jen Williams Thriller-Debüt gemacht, weshalb ich das Buch auch relativ zeitnah zum Erscheinungstermin lesen wollte. Allerdings ist es auch so, dass umso größer die Vorfreude ist, umso mehr kann man letztlich enttäuscht werden. Und ja, leider war das bei Der Herzgräber der Fall.

Dabei fand ich die Grundidee, die düstere Atmosphäre und die eingebauten Märchenelemente wirklich gelungen. Und über große Strecken war ich auch wirklich sehr gefesselt. Wirklich schwer getan habe ich mir jedoch mit den Charakteren, vorallem mit der Protagonistin. Ihre Art und ihr größtenteils unlogisches und unvernünftiges Handeln haben mir die Suppe ordentlich versalzen.

Aber um was geht es jetzt eigentlich? Die ehemalige Journalistin Heather Evans kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um den Nachlass ihrer Mutter zu regeln. Heather hatte nie ein besonders inniges Verhältnis zu zu ihrer Mum, aber dass diese plötzlich Suizid begangen haben soll, kann und will Heather nicht glauben. Dann stößt Heather beim Sichten alter Sachen auf Briefe, allesamt von Michael Reave, einem verurteilten Frauenmörder, der im Hochsicherheitsgefängnis seine Strafe verbüßt. Um mehr über ihre Mutter zu erfahren, nimmt Heather Kontakt zu Reave auf. Und auch Detective Ben Parker bittet Heather um Hilfe, in einem aktuellen Mordfall. In einem Baumstumpf wurde eine Frauenleiche entdeckt und da wo das Herz sein sollte, befinden sich Blumen. So hat es damals auch Reaves getan. Welche Verbindung besteht zwischen Reaves und dem Täter? Heather soll dies in Gesprächen mit Reaves herausfinden und kommt dabei der Vergangenheit gefährlich nahe.

Ich war ziemlich gehypt auf die Geschichte und am Anfang konnte mich das Buch auch tatsächlich noch fesseln. Man fragt sich natürlich die ganze Zeit über, was oder wer Heathers Mutter in den Tod getrieben hat. Und auch die Briefe geben Rätsel auf. Warum hatte Heathers Mutter freundschaftlichen Kontakt mit einem Mann, der auf bestialische Weise Frauen ermordet hat. Und auch die Gespräche mit Michael Reaves erzeugen Gänsehautmomente. Michael Reaves redet in Metaphern. Er erzählt Heather Geschichten über den bösen Wolf. Märchen, von denen auch Heathers Mum früher fasziniert war.

Zwischendurch erfahren wir durch Rückblenden in die Vergangenheit die Geschichte eines kleinen Jungen, dessen Leben von Missbrauch und Gewalt geprägt ist. Normalerweise mag ich es sehr, wenn zwischen zwei Zeitebenen gewechselt wird und sich die Gegenwart aus der Vergangenheit heraus entschlüsselt. In diesem Fall ist aber recht schnell klar ist, um wen es sich aus der Vergangenheit handelt. Das Geheimnisvolle, Spannende ist dadurch verloren gegangen. Geblieben ist nur der bittere Nachgeschmack dessen, was der Junge durchlitten hat.

Warum Der Herzgräber allerdings hinter meinen Erwartungen zurück geblieben ist, liegt größtenteils an Protagonistin Heather. Ich konnte ihre unlogischen Handlungen einfach nicht nachvollziehen. Während der Interviews mit Reaves gerät Heather zunehmend in Gefahr. Es sind offensichtliche Bedrohungen und Heather ignoriert diese komplett. Da bändelt sie mit dem Detective an, eine Liebesgeschichte, die so fad schmeckt, dass man sie besser weggelassen hätte, und dann erwähnt sie mit keinem Wort, dass sie offenbar von jemanden beobachtet wird. Mit ihrem Verhalten bringt sie sogar ihre beste Freundin in größte Gefahr und sie behindert die Mordermittlungen enorm. Nein, ich konnte Heather absolut nicht greifen und war eigentlich nur mehr genervt von ihr.

Auf die aktuellen Morde geht Jen Williams leider auch nicht wirklich ein. Die Ermittlungen stehen eher im Hintergrund. Der Fokus liegt eindeutig auf den Gesprächen von Reaves und Heather. Ich hätte mir das Ganze ausgewogener gewünscht.

Zu guter Letzt war der Thriller leider auch ziemlich vorhersehbar...zumindest für mich. Alle Fragen wurden für mich auch nicht beantwortet...oder vielleicht konnte ich die Antworten auch einfach nur nicht nachvollziehen.

Was man bei aller Kritik aber wirklich positiv hervorheben muss, ist Jen Williams flüssiger Schreibstil, der einem nur so durch die Seiten fliegen lässt. Das Buch ist wie gesagt kein Highlight, versprüht aber doch eine gewisse düstere und beklemmende Atmosphäre und der Hintergrund mit den Märchen macht ihn doch irgendwie spannend. Das waren letztlich die ausschlaggebende Punkte, warum ich das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen habe.

Fazit
Ein Thriller, der sich leicht und schnell lesen lässt und einige Spannungsmomente bereit hält. Im Gesamten war mir die Handlung aber zu vorhersehbar und die Protagonistin für mich nicht greifbar. Als schnelle Unterhaltung für Zwischendurch ist Der Herzgräber allerdings durchaus empfehlenswert.

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Suchen, finden, leuchten

Mein großes Lichter-Wimmelbuch - Auf dem Bauernhof von Sandra Grimm

"Suchen, finden, leuchten" lautet das Motto des Lichter-Wimmelbuches aus dem Ravensburger Verlag. Zwei sind bislang erschienen und natürlich durften beide bei uns einziehen.

Dieser Band von Sandra Grimm nimmt uns mit auf einen ziemlich tierischen Bauernhof. Im Stall, auf der Weide oder im Teich.

Überall haben sich die Bauernhoftiere wie Pferd, Schwein, Ente, Hund und Schaf versteckt. Kannst du sie alle finden?

Zunächst einmal muss ich anmerken, dass ich ein großer Fan der Illustrationen bin. Die Tiere sind unglaublich herzig gezeichnet und die knalligen Farben sind einfach perfekt für Kinderaugen. Außerdem finde ich es gut, dass die Seiten nicht all zu überladen wirken, wie dies bei anderen Wimmelbildbüchern oft der Fall ist. Meine 2 1/2-jährige Tochter ist da immer leicht überfordert. Dieses besondere Wimmelbuch macht ihr aber unglaublich viel Spaß, vorallem wegen der Lichter, die auf Knopfdruck angehen.

Allerdings hat sie schon nach wenigen Malen anschauen nur mehr die Knöpfe gedrückt und wollte gar nicht mehr selber nach den Tieren suchen. So geht für mich etwas der Sinn verloren, aber was solls, Hauptsache meine Maus hat Spaß. Und ein Lerneffekt ist auch dabei.

Fazit:
Das erste Wimmelbuch mit Leuchteffekten. Eine ganz süße Idee, die meiner Tochter definitiv gefällt.

Das Wimmelbuch ist lehrreich und wirklich zuckersüß gestaltet, allerdings würde mir persönlich eines ohne "Special Effects" ausreichen.

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Waldleuchten

Mein großes Lichter-Wimmelbuch - Im Wald von Sandra Grimm

Nachdem meine Tochter hellauf begeistert von den neuen 'Lichter-Wimmelbüchern' aus dem Ravensburger Verlag war, durften diese bei uns einziehen.

In diesem wimmelig, wuseligen Waldbuch hat sich meine 2 1/2-jährige Tochter also auf die Suche nach den tierischen Bewohnern gemacht. Denn diese haben sich versteckt.

Wo sind sie, die Vögel, Igel, Käfer, Rehe und Dachse? Meine Tochter ist schon recht geübt im Suchen und Finden. Und wenns mal nicht klappt, drückt man auf den Knopf und schon leuchten einem kleine Lämpchen den Weg zu den Tieren. Soweit das Prinzip. Wie gesagt, meiner Tochter gefällts und das ist auch das Wichtigste. Allerdings hat sie schon nach wenigen Malen anschauen nur mehr die Knöpfe gedrückt und wollte gar nicht mehr selber suchen. Mal schauen, wie lange das Buch, welches im Übrigen recht stabil wirkt, überlebt und ob auch der kleine Bruder in 1 - 2 Jahren noch seinen Spaß damit haben wird.

Die Aufmachung ist wie von Ravensburger gewohnt einwandfrei. Ich liebe ja die zuckersüßen Illustrationen, welche sich auf den Doppelseiten verteilen. Aber eigentlich hätte es ein Wimmelbuch ohne Leuchteffekte auch getan.

Fazit:

Das erste Wimmelbuch mit Leuchteffekten. Eine ganz süße Idee, die meiner Tochter definitiv gefällt. Das Buch wirkt zudem stabil und punktet bei mir mit unglaublich süßen und farbenfrohen Bildern.
Das Wimmelbuch ist in jedem Fall lehrreich und schön anzuschauen, allerdings würde ich persönlich das nächste Mal wieder eines ohne "Special Effects" kaufen.

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Abenteuer am Wasser

Lotta entdeckt die Welt: Am Wasser von Sandra Grimm

Lotta entdeckt die Welt im Wald hat uns schon unglaublich gut gefallen. Daher war es nur selbstverständlich,  dass auch Lotta entdeckt die Welt am Wasser bei uns einzieht.

Gemeinsam mit ihrer Mama, Hund Zottel und ihrem Teddy geht Lotta auf Wanderschaft und lernt die Flora und Fauna am Wasser kennen.

Und entlang des Baches gibt es wirklich sehr viel zu entdecken: grasen Pferde, eine Entenfamilie und Biber, die einen Damm bauen. Während Zottel all die interessanten Gerüche der Natur in sich aufsaugen, lässt Lotta ihr Boot auf dem Wasser fahren. 

Es gibt wirklich unglaublich viel zu erforschen und sehen in dem kleinen, sehr liebevoll und bunt illustrierten Bilderbuch. Es ist wie sein Vorgänger sehr lehrreich und spannend für kleine Forscher und passt wunderbar in Kinderhände. Die Geschichte dazu ist einfach und kindgerecht ausgelegt und somit auch für ungeduldig Zuhörer*innen bestens geeignet. Neben den süßen Illustrationen ist auch die Gestaltung des Textes unglaublich schön. Direkte Reden sind groß hervorgehoben, teilweise ist der Text geschwungen und einige Worte sind fett gedruckt. Das Gesamtbild ist einfach wunderbar stimmig.

Ich kann dir das Buch sehr empfehlen, wenn du kleine Naturforscher ab 1 1/2 - 2 Jahren daheim hast. 

Fazit:

Tiere, Pflanzen, Gerüche, Spiel, Spaß und Abenteuer.  Sandra Grimm lädt dich ein die Natur am Wasser zu entdecken. Ich kann eine absolute Leseempfehlung für Kinder ab 1 1/2 Jahren aussprechen. 

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Mehr Spannung, mehr Action, mehr Verrat und mehr Geheimnisse

Keeper of the Lost Cities - Das Feuer (Keeper of the Lost Cities 3) von Shannon Messenger

Was für ein genialer dritter Band! Da denkt man, man hat den Überlick und dann legt Shannon Messenger noch eins drauf. Mehr Spannung, mehr Action, mehr Verrat, mehr Geheimnisse, mehr überraschende Wendungen - mehr von allem! Die Reihe steigert sich einfach mit jedem Teil.

Dieses Mal beginnt es damit, dass Sophie vom Hohen Rat den Auftrag erhält den berüchtigten Pyrokinetiker und Mörder Fintan zu heilen, um so an neue Informationen zur Geheimorganisaton Black Swan zu kommen.

Zeitgleich wird bei Alicorn Silveny, die sich mittlerweile in der Zuflucht befindet, ein Aufspürer gefunden. Hat jemand einen Anschlag auf das Alicorn geplant? Stecken Sophies Entführer, die nach wie vor nicht gefasst sind, dahinter? Schneller als Sophie sich ihre Wimpern auszupfen kann, werden sie und ihre Freunde in einen neuen Strudel aus Verrat, Intrigen und Gefahren gestürzt. Und ganz nebenbei versucht Sophie endlich hinter Jolies Geheimnisse und ihre Verbindung zu Black Swan zu kommen.

Wie schon bei den ersten beiden Teilen war ich nach wenigen Seiten in dem magischen Abenteuer gefangen. Un dieses Mal war es eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle. Shannon Messenger macht es Sophie wirklich nicht leicht und ich habe unglaublich mit der jungen Elfe mitgezittert und gelitten. Sophie wird mit Verlusten, Enttäuschungen und Anfeindungen konfrontiert. Vom Hohen Rat für seine Zwecke eingesetzt und gleichzeitig als Sündenbock an den Pranger gestellt. Und auch ihre Freundschaft zu Dex wird auf die harte Probe gestellt. Zudem hat Keefe wieder eine tragende Rolle, die dem fröhlichen Sonnenschein emotional ziemlich zusetzt und ihm vor gravierende Entscheidungen stellt.

Shannon Messenger legt in diesem Teil den Fokus noch mehr auf die Themen Freundschaft, Vertrauen, aber auch Familie. Waren es im zweiten Band Sophie und Keefe, die gemeinsam gekämpft haben, so sind es dieses Mal alle zusammen. Die Beziehung zu Fitz, seiner Schwester Biana, Dex und Keefe wird immer intensiver und Sophie lernt wie wichtig Vertrauen und gute Freunde sind. Denn diese wird sie in Zukunft dringend benötigen. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weiter zu lesen. Das Feuer hat zwar in gewisser Weise einen Abschluss gefunden, eröffnet jedoch am Ende die Türe zu einem weiteren spannenden Abenteuer.

Fazit:

Mehr Spannung, mehr Action, mehr Verrat, mehr Geheimnisse!

Shannon Messenger hat die Spannung auf den Höhepunkt getrieben und mich auf eine actionreiche, gefahrenvolle und emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen. Ich bin begeistert!

Solltest du die Reihe noch nicht begonnen haben, dann ist jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt dafür. Unbedingt lesen!

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Nicht sehr berauschend

Berauscht vom Leben von Jardine Libaire; Amanda Eyre Ward

Im Rahmen einer Diskussionsrunde durfte ich Berauscht vom Leben - Die Freiheit nicht zu trinken lesen. Ich selber hatte zum Glück nie Probleme mit Alkohol, wurde nie zu etwas gedrängt oder schief beäugt, wenn ich auf Partys nüchtern geblieben bin. Allerdings gibt es einige Personen in meinem persönlichen Umfeld, die die Grenzen des gesunden Genusses schon längst überschritten haben.

Es sind Menschen die mir wichtig sind, die mit mir auch offen über ihr Problem reden. Ich habe Berauscht vom Leben vorallem mit der Motivation gelesen mich noch besser über das Thema Sucht und Alkohol zu informieren und um vielleicht auch Tipps und Ratschläge weitergeben zu können. Leider muss ich letztlich sagen, dass das Buch komplett anders als erwartet war und ich mich, beziehungsweise mein Umfeld, darin überhaupt nicht wieder gefunden habe.

Die beiden Amerikanerinnen Jardine Libaire und Amanda Eyre Ward erzählen aus dem Nähkästchen wie sie es geschafft haben dem Teufel Alkohol Adieu zu sagen und ihrer beider Leben neu auszurichten. Und davor ziehe ich wirklich ganz aufrichtig meinen Hut. Durch viele persönliche Berichte habe ich erfahren, wie die zwei Autorinnen es geschafft haben unabhängig voneinander der Sucht abzuschwören, neue Hobbies gefunden haben und heute ein befreites Leben führen. Und jetzt komme ich auch schon zum großen Aber: Denn Jardine Libaire und Amanda Eyre Ward haben scheinbar das Privileg sich so gut wie alles leisten zu können. So habe ich manche Episode zwar sehr unterhaltend gefunden, die Ratschläge und Tipps dahinter für mich und mein Umfeld allerdings mangels des notwendigen Groschens als nicht umsetzbar abgetan. Zudem hat sich auf den rund 400 Seiten irgendwann insofern eine gewisse Ernüchterung eingestellt, als sich viele Dinge und Themen einfach gefühlt ständig wiederholen.

Ich für meinen Teil kann Berauscht zum Leben - Die Freiheit, nicht zu trinken leider nicht weiter empfehlen. Jener, der so wie ich diese Freiheit genießt, profitiert nicht wirklich von den Erfahrungen der Autorinnen. Und all jene, die diese Freiheit nicht mehr haben, werden hier nicht wirklich befriedigende und neue Ansätze finden, um aus ihrer Sucht auszubrechen.


Fazit
Berauscht vom Leben ist eine Sammlung von persönlichen Erfahrungen, Anektoden, Ideen und Rezepten, um ein vom alkohol befreites und trotzdem berauschendes Leben zu führen. Ich bewundere die beiden Autorinnen für das was sie geschafft haben und auch für ihren Mut, ihre Erlebnisse mit uns zu teilen. Leider habe ich mich bzw. mein Umfeld in den Buch nicht wieder gefunden, weshalb ich auch keine Empfehlung aussprechen kann.

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Teezeit

Der Friesenhof von Fenja Lüders

Der Friesenhof - Auf neuen Wegen ist der Auftakt der Teehändler-Saga von Fenja Lüders, der mich mit einer turbulenten Familiengeschichte und einen Einblick in die Welt des Teehandels gelockt hat. Und was gibt's besseres als eine Kopje Tee in der kalten Jahreszeit?

Dank Fenja Lüders durfte ich eine nostalgische Reise nach Ostfriesland der Nachkriegszeit machen.

Die Autorin hat mich mit unglaublicher Leichtigkeit und viel Lokalcholorit durch die recht turbulente Familiengeschichte geführt, in deren Fokus die Schwestern Hanna und Gesa stehen. Hanna, die nach dem Tod des Vaters den Friesenhof als Bäuerin übernehmen will und Gesa, die ihrer Familie finanziell unter die Arme greifen will und eine Anstellung in einem Teekontor findet.

Der Friesenhof - Auf neuen Wegen ist eine Geschichte über starke und selbstbestimmte Frauen, die trotz zahlreicher Hürden und Widerstände von Außen ihr Glück im Beruf und in der Liebe suchen. Die Autorin greift dabei eine Vielzahl von Themen auf, angefangen bei den gesellschaftlichen Rollenbildern der damaligen Zeit, das Schicksal von Fremdarbeitern, den Nachwirkungen des Nationalsozialismus, bishin zu sexuellem Missbrauch. Und nebenbei habe ich etwas zur Geschichte des Ostfriesentees gelernt.

Fenja Lüders konnte bei mir auf jeden Fall mit ihrem wunderbaren Schreibstil punkten. Bildhaft, flüssig zu lesen und den Geist der Nachkriegszeit treffend. Und auch die zahlreichen Charaktere wurden sehr authentisch dargestellt, wenngleich auch etwas eindimensional.

Leider gab es aber auch ein paar Dinge, an denen ich mich beim Lesen sehr gestört habe. Diese betreffen in erster Linie die beiden Protagonistinnen, mit denen ich bis zum Schluss nicht so recht warm werden wollte und die sich beide durch Dinge, die sie tun, bei mir ins Aus geschossen haben. Aber auch Gesas Love Interest hat sich bei mir nicht gerade beliebt gemacht. Keno ist verheiratet und hat zwei Kinder, für die er die Verantwortung trägt. Doch diese vergisst er beim Anblick von Gesa irgendwie komplett. Jetzt hab ich aber eigentlich schon zu viel verraten. Fakt ist, dass mich die Liebesgeschichten der Schwestern eher zermürbt haben und ich diese auch nicht so unterstützen kann wie sie dargestellt werden.

Zuguterletzt habe ich auch den Einblick in die Welt des Teehandels vermisst. Ich kann nur mutmaßen, dass der zweite Band der Saga weiter darauf aufbaut. Ob ich diesen lesen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Vorerst hat meine Zeitreise mit diesem Band geendet.

Wenn du gerne Familienromane liest, die sich mit Schicksalen in der Nachkriegszeit befasst und du für Zwischendurch eine schnelle und leicht zu lesende Lektüre suchst, dann kann ich dir Der Friesenhof empfehlen. Zum Must Read reicht es allerdings nicht.

Fazit:

Der Auftakt der Teehändler-Saga hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Einerseits wurde mir hier eine spannende, teils tragische Familiengeschichte präsentiert, andererseits konnte ich mich mit den Protagonistinnen nicht anfreunden.

Für Zwischendurch hat mich das Buch jedenfalls gut unterhalten und ich kann es dir empfehlen, wenn du eine schnelle Lektüre zum Einstreuen suchst und gerne aus dem Genre der Familiengenerationromane liest.

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Spannende Krimi-Anthologie

Eifersucht von Jo Nesbø

Jo Nesbø habe ich in der Vergangenheit immer wieder gerne gelesen. Daher durfte auch Eifersucht bei mir einziehen. Zugegeben war ich dann doch sehr überrascht, denn vom Klappentext her habe ich anderes erwartet. Natürlich einen Kriminalroman...aber:

Eifersucht - das sind 7 Kurzgeschichten, 7 Morde, 1 Motiv.

Der Meister der skandinavischen Kriminalromane Jo Nesbø hat sich für seine Anthologie eine sehr menschliche Empfindung ausgesucht. Das Thema Eifersucht zieht sich wie ein roter Faden durch alle sieben Kurzgeschichten; mal mehr und mal weniger präsent, aber im Grunde doch immer das Tatmotiv. Teilweise sehr philosophisch hat sich Jo Nesbø mit der Thematik auseinandergesetzt. Eifersucht ist ein Gefühl, das selbstzerstörerisch sein kann. Das einem wütend und das uns blind machen kann. Und so lässt der Autor seine Figuren durch die verschiedenen Ausprägungen der nur all zu menschlichen Empfindung gehen. Die Frau im Flugzeug, die ihren Selbstmord in Auftrag gibt, der Mann in der Warteschlange am Kiosk, der sich vordrängelt, der Fahrer, der einen ihm sehr bekannten Ohrring am Rücksitz seines Taxis findet oder der Ehemann, dessen Frau ihm einen Seitensprung beichtet. Jeder von ihnen wird mit der Eifersucht konfrontiert.

Jene Short Story, die im Klappentext präsentiert wird, ist mit Abstand die längste im Buch und hat mir zugegebenermaßen auch am besten gefallen. Ich fand das griechische Setting einfach toll und zudem war sie für mich am wenigsten vorhersehbar. Ich wurde hier ganz schön auf die Folter gespannt und aufs Glatteis geführt. Spannend sind sie aber alle auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Wenn du Jo Nesbø gerne liest oder den Autor vielleicht auch mal kennen lernen willst, dann kann ich dir diese Kurzgeschichten-Sammlung wirklich sehr ans Herz legen.


Fazit:

7 Kurzgeschichten zum Thema Eifersucht. Die eine länger, die andere kürzer, die eine mehr vorhersehbar als die andere, aber alle durchaus spannend geschrieben.

Jo Nesbø konnte mich gut unterhalten und ich kann die Krimi-Anthologie auf jeden Fall weiter empfehlen.

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