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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985 :

Gute Nacht Lenni und Lu

Lenni und Lu sagen Gute Nacht von Andrea Schütze

Wenn sich der Tag langsam dem Ende zuneigt und die Sonne über Lennis Garten untergeht, ist es auch für Lenni und Lu Zeit sich auszuruhen und schlafen zu gehen. Doch wer Lu kennt, weiß wie viel Energie in dem quirligen Luchsmädchen steckt. Es ist nicht so leicht zur Ruhe zu kommen. Davon kann ich als Mama ein Lied singen.

Mich hat Lu in diesem zweiten Band der Kinderbuch-Reihe sehr an meine beiden Wirbelwinde erinnert, die vor dem zu Bett gehen auch nochmal den Turbomodus aufdrehen.

Die Zeichnungen sind wie im ersten Band großartig und richtig süß gestaltet. Nur die Farbtöne sind andere, da es in dieser Geschichte Nacht wird und die Abendstimmung in den Bildern festgehalten wird, was sehr gut gelungen ist.

Der Text ist kurz und kindgerecht und eignet sich perfekt als Betthupferl.

Wir finden auch die "Gute Nacht-Geschichte" richtig toll und hoffen bald auf Nachschub von Lenni und Lu.

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Adele, Ludwig und die Liebe

Die schreckliche Adele 04 von Mr. Tan; Miss Prickly

Mir haben bislang alle Bände der Comic-Reihe rund um die schreckliche Adele unglaublich gut gefallen. Es musste daher auch Teil 4 einziehen. Und es war auch nicht anders zu erwarten; ich habe Adele wieder einmal absolut gefeiert.

Dieses Mal dreht sich alles um die Liebe. Ja, Amors Pfeil hat Adele so richtig erwischt.

Der neue Mitschüler Ludwig hat es Adele so richtig angetan. Nur wie soll sie seine Aufmerksamkeit gewinnen? Tja, wer Adele kennt, kann wahrscheinlich schon erahnen, dass nicht alles ganz so rund läuft. Ich sage nur "Hoch lebe das Chaos!"

Ich liebe des bissigen, teilweise bitterböse, schwarzen Humor der Reihe. Und auch die Illustrationen haben es mir angetan. Die Länge der einzelnen Comicstrips ist perfekt. So kann man sich zwischendurch einfach mal eine Geschichte zum herzhaft Lachen rauspicken.

Ich finde ja, dass die Comics durchaus für Erwachsene geeignet sind. Ich persönlich würde sie auch eher ab 10 Jahren aufwärts empfehlen.

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Ein tolles Freundschaftsbuch

Lenni und Lu werden Freunde von Andrea Schütze

Ein großes Dankeschön an den Osterhasen, der uns 'Lenni und Lu' gebracht hat. Meine Kinder und ich sind begeistert.

In diesem ersten Band lernen sich Gartenelefant Lenni und das kleine aufgeweckte Luchsmädchen Lu auf ungewöhnliche Art und Weise kennen. Das Buch erzählt die Geschichte einer wundervollen Freundschaft.

Das beste an der Geschichte sind für uns die zuckersüßen und ungeheuer niedlichen Illustrationen, die sich jeweils über die gesamten Seiten erstrecken. Vorallem weil sie auch perfekt zur Jahreszeit und in den Frühling passen. Es gibt auch richtig viel zu entdecken in Lennis blühendem Garten. Kein Wunder, dass Lu bei Lenni bleiben will.

Der Text dazu ist kurz und in einfacher Sprache gehalte; altersgerecht würde ich sagen. Perfekt zum Vorlesen für meinen kleinen 19-Monate jungen Racker und seine 3-jährige Schwester.

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Finni-tastisch

Finni Fantastisch von Jess Rose

Finni ist ein fantastisches kleines Fuchsmädchen. Finni ist ein kleiner bunter Wirbelwind. Sie zieht an was ihr gefällt. Je bunter alles ist, desto glücklicher ist Finni. Finni fällt einfach immer auf mit ihrem Regenbogenumhang und ihrem Federhut. Leider gefällt nicht jedem Finnis buntes Auftreten und sie finden Finni sehr seltsam.

Finni versucht sich anzupassen, doch je mehr sie das tut, umso grauer wird ihre Welt. Und glücklich ist Finni auch nicht mehr.

'Finni fantastisch' ist ein großartiges Kinderbuch mit einer fantastischen und sehr eindeutigen Botschaft. Sei wie du dich wohlfühlst. Mach Dinge, die dich glücklich machen. Zieh an was dir gefällt. Und lass dir von niemandem einreden, dass du 'komisch' bist und du dich ändern musst.
Nicht nur die Botschaft ist toll, sondern auch die Aufmachung des Buches. Während die knallig bunten Illustrationen die fröhliche Finni zeigen, sind die mies gelaunten Tiere, welche Finni schief anschauen in scharz-weiß dargestellt. Und auch Finnis Versuch wie die anderen zu sein, ist in schwarz-weiß gehalten.

Ein tolles Buch, mit finni-tastischer Botschaft!

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Spielerisch durch den Alltag

Bildergeschichten zum Mitmachen: Hier kommt Finni Fuchs von Katja Reider

'Hier kommt Finni Fuchs' ist ein tolles Buch für kleine Kinder, um ihnen den Alltag spielerisch und sehr anschaulich näher zu bringen. Gemeinsam mit Finni macht es Spaß den Frühstückstisch zu decken, Zähne zu putzen oder einen Kuchen zu backen.

Ich habe Finni Fuchs für meinen mittlerweile 19 Monate alten Sohn gekauft und er ist genau so begeistert wie die Mama.

Die Finni-Figur hinten im Buch haben wir zwar noch nicht zum Spielen heraus genommen, aber Spaß macht das Buch trotzdem. Mein Sohn bestaunt jedes Mal aufs neue die niedlich gestalteten Bilder, welche sich alle auf das Wesentliche, sprich die jeweiligen Alltagssituation, fokussieren. Das Buch eignet sich damit unglaublich gut als Bilderwörterbuch und zum Erlernen der ersten Worte.

Fazit

Mit Finni Fuchs macht lernen Spaß. Anhand der dargestellten Alltagssituationen lernen schon die Kleinsten etwas über den Tagesablauf und erste wichtige Wörter - und das alles auf spielerische Art und Weise. Buchtipp!

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Unglaublich einnehmend, atmosphärisch und mitreißend! Jahreshighlight!

Dinge, die wir brennen sahen von Hayley Scrivenor

》Durton. Dirt Town. Schmutz und Schmerz, nur daran würden sich manche erinnern, wenn sie an unsere Stadt dachten.《

(Zitat aus ‚Dinge, die wir brennen sahen‘, S. 287, E-Book)

Darum geht’s:

Mitten im Nirgendwo, in der australischen Kleinstadt Durton, verschwindet kurz vor Weihnachten die 12-jährige Esther Bianchi.

Eine groß angelegte Suchaktion wird gestartet. Für die beiden Ermittler Sarah und Smitty, welche auf Vermisstenfälle spezialisiert sind, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn vor kurzem sind erst in einem anderen Teil Australiens zwei Kinder vermisst gemeldet worden. Als wenige Tage nach dem Verschwinden des Mädchens Esthers Leiche gefunden wird, wird die kleine Stadt Durton in einen Ausnahmezustand versetzt.

Meine Meinung:

Hayley Scrivenor lässt in ihrem Roman die Einwohner von Durton sprechen. Durch die wechselnden Perspektiven erfahren wir nach und nach was zum Verschwinden von Esther bzw. ihren Tod geführt hat. Dabei wiederholen sich auch einige Szenen, geben dabei allerdings eine andere Sichtweise wieder und ermöglichen dadurch neue Blickwinkel. Ich fand gerade dieses Stilmittel, diese besondere Erzählweise, unglaublich spannend und sehr fesselnd.

Hayley Scrivenor ist es zudem sehr gut gelungen die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren auszuarbeiten. Trauer, Verzweiflung, Hoffnung, Wut und Angst begleiten die hinterbliebene Gemeinschaft, insbesondere natürlich Esthers Mutter Constance. Aber auch ihre beste Freundin Ronnie, welche Esther zuletzt gesehen hat, nimmt viel Raum ein. Einige Kapitel sind zudem aus der Sicht von Lewis geschrieben, einem Schulkollegen von Esther und Ronnie. Eigentlich kann man sagen, dass es vorallem die Kinder der Stadt sind, die zu Wort kommen. Aber auch Ermittlerin Sarah nimmt eine wichtige Rolle ein. Von ihr erfahren wir auch einiges aus ihrem Privatleben. Dinge, die zwar nicht essentiell für die eigentliche Handlung sind, der Figur von Sarah aber Tiefgang verleihen. Mir haben diese kleinen Ausschweifungen sehr gut gefallen.

Außerdem gibt es noch Kapitel, die mit „Wir“ benannt sind. Diese fand ich so spannend, weil ich sie anfangs absolut nicht einordnen konnte und sie mir Rätsel aufgegeben haben. Erst nach und nach wird klar, wer hinter dem „Wir“ steckt.

Wir bewegen uns das ganze Buch hindurch ganz dicht an den Menschen. Nicht nur die unerträgliche Hitze setzt den Einwohnern ‚Dirt Towns‘ zu, sondern auch Esthers Tod. Es werden gegenseitige Verdächtigungen und Beschuldigungen ausgesprochen und unglaubliche, sehr erschreckende und schmutzige Geheimnisse kommen ans Licht. Das Buch ist so viel mehr als „nur“ ein Kriminalroman. Es ist eine Charakterstudie und zeigt deutlich, was so ein schreckliches Ereignis in einem Menschen auslösen kann. Wie unterschiedlich Menschen auf einen Todesfall reagieren.

Hayley Scrivenor schreibt über heftige Themen. Der Todesfall eines Kindes, Mord, häusliche Gewalt, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie sexueller Missbrauch werden erwähnt. Man sollte sich der Schwere der Thematiken vor dem Lesen bewusst sein. Meine Gefühle waren stets in Aufruhr. Vorallem das Verhalten der Männer von Durton hat mich erschreckt und zum Teil sehr wütend gemacht. Trotzdem konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mich der Handlung nicht mehr entziehen.

Der Schreibstil ist einfach grandios. Hayley Scrivenor schreibt unglaublich atmosphärisch. Die Stimmung, welche sie erzeugt ist beklemmend, teilweise schon fast trostlos. Man hat das Gefühl mitten drin zu sein, unter der brennenden Sonne Australiens – ein fester Bestandteil von Durton.

Für mich ist ‚Dinge, die wie brennen sahen‘ ein ganz großes Highlight.


》Niemand kann aus seiner Haut, niemand weiß, wozu er fähig ist, vor allem in Momenten, wenn Niemand zusieht.《

(Zitat aus ‚Dinge, die wir brennen sahen‘, S. 286 E-Book)

Fazit:

Was macht das Verschwinden bzw. der Tod eines Kindes mit den Menschen einer Kleinstadt? Welche Gedanken und Gefühle brechen sich Bahn, welch schmutziges Geheimnis kommt ans Licht und zu welchen Taten werden die Menschen getrieben? Darüber schreibt Hayley Scrivenor in ihrem wirklich grandios und einnehmend erzählten Debüt. Für mich ein großes Jahreshighlight!

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Gut, aber kein Highlight

Silver & Poison, Band 1: Das Elixier der Lügen (Silver & Poison, 1) Silver & Posion von Anne Lück

Auf 'Silver & Poison' habe ich mich schon riesig gefreut und das nicht nur wegen des mega Covers und dem tollen Farbschnitt der Erstauflage. Tatsächlich war es in erster Linie der Klappentext, der mich magisch angezogen hat. Als ich das Buch bei Bookbeat entdeckt habe, habe ich also nicht lange gefackelt, mir einen Cocktail gemixt und mich in die Geschichte fallen gelassen.

Wenn du wissen willst, wie mir das Buch gefallen hat, lies gerne in meiner Rezension weiter.

Darum geht's

Die junge Avery arbeitet als Barkeeperin in der Bar ihres älteren Bruders Ellis. Sofern sie nicht wieder zu spät zum Dienst erscheint oder für Gangsterboss Dorian Aufträge ausführt und Menschen beeinflusst, indem sie diese in dessen Arme treibt. Avery hat nämlich eine besondere Gabe. Sie ist eine Poisonerin und als solche kann sie magische Cocktails mixen, welche zum Beispiel Panik oder Angst hervorrufen. Als sich in New York Morde in der magischen Gesellschaft häufen, wird auch Avery in die Ermittlungen hineingezogen. Detective Hayes benötigt Averys Hilfe. Ausgerechnet von ihr, die sich selber an der Grauzone des Gesetzes bewegt.

Meine Meinung

Anne Lück hat eine faszinierende Idee zu Papier gebracht und mit Avery auf jeden Fall eine tolle Protagonistin mit Potenzial ins Rennen geschickt. Ich mochte sie mit all ihren Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. Aber, dass sie für einen Gangsterboss quasi Menschen ausschaltet, hat ihr ein paar Minuspunkte bei mir eingebracht. Umso spannender finde ich Averys magische Fähigkeit mit Hilfe von Getränken die Gefühle der Menschen zu beeinflussen. Überhaupt ist das ganze Magiesystem extrem spannend und viel komplexer als zunächst erwartet. Auch Averys magische Fähigkeit birgt Geheimnisse, welche die Poisonerin erst entschlüsseln muss.

Die Grundidee finde ich wie gesagt richtig toll. Allerdings konnte ich mich mit der Umsetzung nicht so ganz anfreunden. Nach einem wirklich starken Einstieg ins Buch und dem Gefühl, dass der Dilogieauftakt ein Highlight werden könnte, hat sich die Spannungskurve irgendwie in die falsche Richtung weiter bewegt. Ich mochte es, dass am Anfang viel erklärt und in die Welt eingeführt wurde. Dadurch ist mir der Einstieg richtig leicht gefallen. Leider hat sich die Geschichte dann irgendwie verlaufen. Es gab schon einige richtig starke Momente und spannende Twists, aber auch zu viele Längen, durch die ich immer wieder den Faden verloren habe. So ist mir zum Beispiel auch die Liebesgeschichte zwischen Avery und Hayes "abhanden gekommen". Ich habe leider absolut nichts gefühlt - kein Knistern, kein Prickeln.

Der Endspurt hat mich dann wieder etwas mehr gepackt. Es kommt dann nochmals richtig Fahrt in die Geschichte und es passieren Dinge, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Und wie erwartet gibt es auch einen Cliffhanger, der mich dann doch irgendwie neugierig auf die Fortsetzung macht.


Fazit

'Silver & Poison' ist auf jeden Fall ein Reihenauftakt mit einem ziemlich genialen Magiesystem, spannenden Krimielementen und einer Protagonistin mit einer sehr coolen Begabung. Ich mag die Idee und auch Anne Lücks unkomplizierten Schreibstil sehr gerne. Leider hatte das Buch zu viele Längen und auch die Liebesgeschichte war für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

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Gut, aber kein Highlight

Silver & Poison, Band 1 - Das Elixier der Lügen von Anne Lück

Auf 'Silver & Poison' habe ich mich schon riesig gefreut und das nicht nur wegen des mega Covers und dem tollen Farbschnitt der Erstauflage. Tatsächlich war es in erster Linie der Klappentext, der mich magisch angezogen hat. Als ich das Buch bei Bookbeat entdeckt habe, habe ich also nicht lange gefackelt, mir einen Cocktail gemixt und mich in die Geschichte fallen gelassen.

Wenn du wissen willst, wie mir das Buch gefallen hat, lies gerne in meiner Rezension weiter.

Darum geht's

Die junge Avery arbeitet als Barkeeperin in der Bar ihres älteren Bruders Ellis. Sofern sie nicht wieder zu spät zum Dienst erscheint oder für Gangsterboss Dorian Aufträge ausführt und Menschen beeinflusst, indem sie diese in dessen Arme treibt. Avery hat nämlich eine besondere Gabe. Sie ist eine Poisonerin und als solche kann sie magische Cocktails mixen, welche zum Beispiel Panik oder Angst hervorrufen. Als sich in New York Morde in der magischen Gesellschaft häufen, wird auch Avery in die Ermittlungen hineingezogen. Detective Hayes benötigt Averys Hilfe. Ausgerechnet von ihr, die sich selber an der Grauzone des Gesetzes bewegt.

Meine Meinung

Anne Lück hat eine faszinierende Idee zu Papier gebracht und mit Avery auf jeden Fall eine tolle Protagonistin mit Potenzial ins Rennen geschickt. Ich mochte sie mit all ihren Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. Aber, dass sie für einen Gangsterboss quasi Menschen ausschaltet, hat ihr ein paar Minuspunkte bei mir eingebracht. Umso spannender finde ich Averys magische Fähigkeit mit Hilfe von Getränken die Gefühle der Menschen zu beeinflussen. Überhaupt ist das ganze Magiesystem extrem spannend und viel komplexer als zunächst erwartet. Auch Averys magische Fähigkeit birgt Geheimnisse, welche die Poisonerin erst entschlüsseln muss.

Die Grundidee finde ich wie gesagt richtig toll. Allerdings konnte ich mich mit der Umsetzung nicht so ganz anfreunden. Nach einem wirklich starken Einstieg ins Buch und dem Gefühl, dass der Dilogieauftakt ein Highlight werden könnte, hat sich die Spannungskurve irgendwie in die falsche Richtung weiter bewegt. Ich mochte es, dass am Anfang viel erklärt und in die Welt eingeführt wurde. Dadurch ist mir der Einstieg richtig leicht gefallen. Leider hat sich die Geschichte dann irgendwie verlaufen. Es gab schon einige richtig starke Momente und spannende Twists, aber auch zu viele Längen, durch die ich immer wieder den Faden verloren habe. So ist mir zum Beispiel auch die Liebesgeschichte zwischen Avery und Hayes "abhanden gekommen". Ich habe leider absolut nichts gefühlt - kein Knistern, kein Prickeln.

Der Endspurt hat mich dann wieder etwas mehr gepackt. Es kommt dann nochmals richtig Fahrt in die Geschichte und es passieren Dinge, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Und wie erwartet gibt es auch einen Cliffhanger, der mich dann doch irgendwie neugierig auf die Fortsetzung macht.


Fazit

'Silver & Poison' ist auf jeden Fall ein Reihenauftakt mit einem ziemlich genialen Magiesystem, spannenden Krimielementen und einer Protagonistin mit einer sehr coolen Begabung. Ich mag die Idee und auch Anne Lücks unkomplizierten Schreibstil sehr gerne. Leider hatte das Buch zu viele Längen und auch die Liebesgeschichte war für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

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Humorvoll, klischeehaft und herzerwärmend

Dead Romantics von Ashley Poston

Ich liebe Fantasy und ich mag romantische Komödien total gerne. Für mich war ‚Dead Romantics‘ daher sowas wie eine Pflichtlektüre.

Wenn du wissen willst wie mir das Buch gefallen hat, lies gerne in meiner Rezension weiter.

Liebe bedeutet, sich fünfzig Jahre mit jemandem abzugeben, damit dieser Jemand einen einmal beerdigen kann.

Ich kenne mich da aus, meine Familie betreibt ein Bestattungsinstitut.

Zitat aus ‚Dead Romantics‘, S. 15

Darum geht’s

Die Liebe ist tot. Zumindest für Florence, welche nach einer gescheiterten Beziehung den Glauben an die Liebe komplett verloren hat. Auch auf ihren Job hat das Auswirkungen, denn Florence arbeitet als Ghostwriterin für die berühmte Liebesromanautorin Ann Nichols. Und Florence hat einen wichtigen Abgabetermin. Doch wie schreibt man ein Happy End, wenn man nicht daran glaubt? Florence möchte einen Aufschub erwirken. Doch der neue – und ziemlich gut aussehende – Lektor Ben möchte davon nichts wissen.

Meine Meinung

Ashley Poston hat eine lustige, zuckersüße, herzerwärmend romantische Liebesgeschichte zu Papier gebracht, die mir vorallem wegen der vielen Klischees so unglaublich gut gefallen hat. Man nehme einen super hotten Lektor und eine verkorkste Autorin, die nicht mehr an die Liebe glaubt und noch dazu Geister sehen kann und voilà es ist angerichtet. Mich hat die Handlung an eine Mischung aus ‚Six Feet Under‘ und ‚Ghost Whisperer‘ erinnert. Florence Familie betreibt ein Bestattungsinstitut. Wie auch ihr Vater kann auch Florence die Geister der Verstorbenen sehen und mit ihnen kommunizieren. Als Florence als junges Mädchen dank ihrer Gabe der Polizei bei der Aufklärung eines Mordfalles helfen kann, wird sie dem Spott ihrer Mitschüler ausgeliefert. Das ist auch der Grund warum Florence ihrer Heimatstadt und dem Bestattungsinstitut den Rücken gekehrt hat und in die Anonymität der Großstadt New York geflüchtet ist. Als Florence geliebter Dad unerwartet stirbt, kehrt die junge Frau zurück nach Hause. Das Begräbnis soll organisiert werden, Ann Nichols Manuskript wartet noch aufs Happy End und dann taucht auch noch ein neuer Geist auf, der Florence gespenstisch bekannt vorkommt.

Florence hat ziemlich viel damit zu tun alles unter einen Hut zu bringen. Langweilig wirds jedenfalls nicht. Ich habe das gesamte Buch mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. Im Endeffekt war die Geschichte zwar ziemlich vorhersehbar und auch das Ende hat sich für mich schon vorher abgezeichnet, ich hatte aber trotzdem unglaublich viel Spaß beim Lesen.

Florence ist aber auch eine tolle Protagonistin, die man gerne begleitet. Sie ist herrlich verpeilt, handelt manchmal absolut unüberlegt, ist dadurch aber auch sehr authentisch. Und Ben? Tja, jede Liebesgeschichte braucht doch einen super hotten, smarten und anziehenden Love Interest, oder? Lässt man die ganzen überspitzten Beschreibungen und Klischees weg, ist Ben aber tatsächlich ein toller Mann, mit dem ich viel Spaß hatte.

》Was bist du nur für ein Romantiker.《…》Es ist nervtötend《…》Als ob du aus einer kitschigen Liebeskomödie gefallen wärst.《

Zitat aus ‚Dead Romantics‘, S. 219

Ashley Poston schreibt über die Liebe, Familiendynamiken, Verlust und Trauer und das mit sehr viel Humor und mit einem Klischeemascherl drumherum. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und flüssig zu lesen, was dazu geführt hat, dass ich richtig schnell durch die Seiten geflogen bin.

Großartig ist auch das Setting, in welches uns Ashley Poston entführt. Eine amerikanische Kleinstadt à la Stars Hollow mitten in South Carolina, in der jeder jeden kennt, mit cozy Pension und Waffelhaus (ich liebe Waffeln) und in der ein Hund! zum Bürgermeister gewählt wurde. Ich habe mich total wohlgefühlt in Mairmont. Ja, selbst im Bestattungsunternehmen Letzte Ruhe, das dem Anwesen der Addams Family alle Ehre macht.

Für mich ist ‚Dead Romantics‘ ein wundervolles Herzensbuch, welches ich gerne auch jenen empfehle, die für gewöhnlich einen Bogen um Liebesgeschichte machen.


》Ich wusste gar nicht, dass du tanzen kannst《, sagte ich scherzhaft…》Welche männliche Hauptfigur kann das nicht? 《

Zitat aus ‚Dead Romantics‘, S. 386

Fazit

‚Dead Romantics‘ ist ein Buch, das einfach unglaublich Spaß beim Lesen macht. Ja, es werden ziemlich viele Klischees bedient und die Handlung birgt nicht sonderlich viele Überraschungen. Aber: Ich hatte Spaß beim Lesen, habe Florence chaotische Art gefeiert und war von Love Interest Ben mehr als angetan.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung für Ashley Postons romantische Komödie.

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Wie ein Licht in der Dunkelheit

Vor uns die Dämmerung von B. Celeste

Es kommt nicht oft vor, dass mich Bücher emotional an meine Grenzen bringen. B. Celeste hat meine Gefühlswelt ordentlich durcheinander gewirbelt. ‚Vor uns die Dämmerung‘ ist eine wunderschöne Geschichte, sehr emotional, zutiefst traurig und ich habe sie mit Tränen in den Augen beendet.

Wenn du wissen willst wie mir das Buch gefallen hat, lies gerne in meiner Rezension weiter.

"Es läuft nicht immer alles glatt, es kann nicht nur Regenbögen und Einhörner geben." Zitat aus ‚Vor uns die Dämmerung‘, S. 168, E-Book


Darum geht’s

Als Emerys Schwester Logan stirbt, wird Emerys Welt komplett aus den Fugen geworfen. Der Verlust von Logan überschattet alles. Und Emerys Mum sieht sich nicht mehr dazu in der Lage sich um Em, welche an der gleichen Krankheit wie ihre verstorbene Zwillingsschwester leidet, zu kümmern. Emery beschließt daher zu ihrem Vater, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte, zu ziehen. Doch jeder Neuanfang ist schwer. Vorallem Kaiden, ihr Stiefbruder, ist oft abweisend und wütend. Aber er ist auch Emerys einziger Freund in der neuen Umgebung. Beide haben mit einem großen Verlust zu kämpfen und gehen unterschiedlich damit um. Doch diese Gemeinsamkeit bringt Em und Kaiden einander auch näher. Nur eine Sache verschweigt Emery Kaiden – sie leidet an der gleichen Krankheit wie ihre Schwester.

Meine Meinung

B. Celeste erzählt die Geschichte von Emery – von allen Em genannt – welche an der chronischen Krankheit Lupus leidet. Da die Geschichte aus Ems Perspektive geschrieben ist, war ich beim Lesen die ganze Zeit über ganz nah bei ihr. Dabei durfte ich Em als herzensguten Menschen kennenlernen. Em kämpft täglich gegen die Schmerzen, welche die Krankheit ihr aufbürden. Dennoch hat sie die Kraft sich um ihre Mitmenschen, vorallem um Kaiden, sorgen.

Em ist oft alleine, sie hat eigentlich keine Freunde und selbst ihre Mutter, schafft es nicht sich um sie zu kümmern. Ich habe so mit Emery mitgelitten und hätte ihr so gerne etwas von ihrer Last abgenommen. Umso mehr habe ich sie für ihre Stärke bewundert, jeden Tag aufzustehen.

Kaiden war für mich zunächst etwas unnahbar. Er hat hohe Mauern um sich gezogen und so konnte ich seine Wut auf seine Mutter zunächst nicht ganz nachvollziehen. Auch gegenüber Em verhält sich Kaiden zu Beginn sehr ambivalent. Erst verteidigt er Em in der Schule, nur um ihr dann die kalte Schulter zu zeigen. Doch nach und nach bröckelt Kaidens Fassade und er wurde greifbarer für mich.

Mir ist Emerys und Kaidens Geschichte unglaublich nah gegangen und ich bin emotional sehr an meine Grenzen gestoßen. Es war ein Auf und Ab der Gefühle und ein stetiges Wandeln an der Grenze zwischen Freud und Leid. Momente des Glücks reihen sich an große Rückschläge. Ich durfte über Emerys Schulalltag lesen, ihren Versuch, Anschluss in ihrer neuen Familie zu finden und ihren Vater neu kennen zu lernen. Ems Erkrankung und was diese mit ihr und ihrem Umfeld macht, ist allgegenwärtig, auch wenn sie für andere oft nicht sichtbar ist. Genauso wie die tiefe Trauer über den Tod von Ems Zwillingsschwester Logan.

"Es gibt unzählige Varianten von Schmerz. Am schlimmsten ist es zu sehen, was dein Leiden mit den Menschen um dich herum macht." Zitat aus ‚Vor uns die Dämmerung‘, Seite 91, E-Book

Man wünscht Emery ihr persönliches Happy End und dass sie ein „normaler“ Teenager sein kann.

Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen – totz der schweren Themen.

B. Celeste schreibt über chronische Erkrankungen, Depressionen und den Tod. Darauf muss man sich beim Lesen gefasst machen. ‚Vor uns die Dämmerung‘ ist keine einfache Lektüre. Aber: Man wird auch mit kleinen Momenten des Glücks beschenkt und mit heilsamen Worten. Ich fand die Umsetzung des Themas sehr gelungen. An der Stelle möchte ich auch empfehlen das Nachwort der Autorin zu lesen.

B. Celestes Art zu erzählen hat mir sehr gut gefallen. Mich hat sie voll und ganz eingenommen. Die Autorin hat mich tief in Ems Gedanken und ihre Gefühlswelt eintauchen lassen und mein Herz mit ihren Worten berührt.

Von mir bekommt das Buch eine ganz große Leseempfehlung.

"Krankheit ist das Monster in der Dunkelheit. Es verharrt dort und wartet auf den perfekten Moment, um zuzuschlagen." Zitat aus ‚Vor uns die Dämmerung‘, S. 259 E-Book

Fazit

Mit ‚Vor uns die Dämmerung‘ hat B. Celest eine sehr emotionale, zutiefst traurige, gleichzeitig aber auch heilsame und wunderschöne Geschichte zu Papier gebracht. Ich kann das Buch sehr empfehlen, man sollte sich aber der schweren Thematiken bewusst sein, die hier behandelt werden. Die Autorin schreibt über die Autoimmunerkrankung Lupus, ihre Folgen und auch wie das Umfeld davon betroffen ist. Ich finde die Umsetzung sehr gelungen. Unbedingt Taschentücher bereit halten!

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