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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Lesen oder nicht?

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte von Cecelia Ahern

Ich habe "P.S. I love you" geliebt, das Buch genauso wie den Film. Danach konnte mich Cecelia Ahern noch mit "Hundert Namen" begeisterten, ihre weiteren Bücher gefielen mir grösstenteils nicht mehr, zu abgerückt esoterisch teilweise fand ich die Geschichten. Und nun kommt die Autorin mit einer Fortsetzung ihres erfolgreichsten Romans an - ich war sicher nicht die Einzige, die darüber erstaunt war.

Wollte ich mich nun auf die Fortsetzung einlassen und gegebenenfalls enttäuscht sein oder wollte ich den ersten Band für mich als wunderschönen Einzelband stehen lassen? Schlussendlich siegte die Neugier, ich wollte wissen, wie es Holly in den vergangenen sieben Jahren nach Gerrys Tod erging.

Weil Holly damals im Film in Amerika anstatt wie im Buch in Irland wohnte (und aufgrund der Briefe erst nach Irland reiste), und eine amerikanische Stadt als Handlungsort meiner Meinung nach besser zur Geschichte passt, war ich während dem Lesen auch die ganze Zeit in Amerika, dabei spielt sich das Ganze in Dublin ab.

Holly arbeitet im Secondhandshop ihrer Schwester Ciara, hat eine Beziehung zu Gabriel, der geschieden ist und eine Teenagertochter hat. Ciara nimmt regelmässig Podcasts in ihrem Laden auf, und bearbeitet Holly schon seit langem auch mal teilzunehmen. Nachdem Ciara Holly als Interviewpartner Rede und Antwort stand, wird Holly plötzlich von Kundinnen angesprochen. Eine davon, Angela, ist besonders hartnäckig. Holly ist eingeschüchtert und geht ihr aus dem Weg.

Einige Wochen später erfährt Holly, was Angela von ihr wollte. Einmal in ihrem neugegründeten "P.S. Ich liebe dich"-Club vorbeizukommen und mit den Mitgliedern zu reden. Holly ist überrascht, alle Mitglieder sind unheilbar krank und möchten ihren Familien etwas von ihnen hinterlassen, etwa so wie Gerry es mit seinen Briefen an Holly tat. Holly soll ihnen beim Briefe schreiben helfen oder Ideen dafür geben.

Nun erleben wir Leser mit, was das mit Holly anstellt - einerseits hat sie Verständnis, andererseits will sie in Ruhe gelassen werden. Was sie nur allzu deutlich macht.

Am Anfang begriff ich Hollys komische Reaktion nicht und sie kam mir extrem unsympathisch rüber. Doch immer mehr wird klar, dass bei ihr noch immer alle Erinnerungen hochkommen und Holly nicht weiss, wie ausserhalb ihrer neuen Komfortzone damit umzugehen. Besonders durch das jüngste Mitglied der Gruppe, Ginika, sieht sie Gerrys Briefe nun langsam auch durch einen anderen Blickwinkel.

Diese Entwicklung, Hollys neue Sicht auf das Geschehene und wie ihre Hilfe beim Club aussehen soll, fand ich sehr gut erzählt. Der Roman war viel kurzweiliger als anfangs gedacht. Es ist tatsächlich eine Weiterentwicklung.

Trotzdem bin ich im im Clinch: die von wahrscheinlich fast allen "P.S. Ich liebe dich"-Leserinnen geliebte Holly ist hier über weite Strecken unsympathisch und reagiert heftig oder gar nicht, fühlt sich oft als Opfer, was nicht mehr als drei Sterne verdient. Aber auf der anderen Seite wird das Thema von allen Seiten durchleuchtet, alle Vor- und Nachteile von dieser Art Nachlass beschrieben, dies sehr eindrücklich, und eben vor allem Hollys authentische Weiterentwicklung, so dass der Roman fünf Sterne verdienen würde.

Am allermeisten aber staunte ich über Ginika, so jung und so weise wird sie dargestellt. Obwohl sie selbst ein Problem mit Loslassen hat (irgendwie aber auch verständlich in ihrer Lage), schaut sie klar auf das Tun der Clubmitglieder.

Gegen Ende wurde es, hauptsächlich auch wegen Ginikas Geschichte, sehr emotional, ich brauchte zwar kein Nastüechli, aber wehe es sprach mich jemand an - das letzte Fünftel ist definitiv nicht geeignet um es in der Öffentlichkeit zu lesen, ausser man schluchzt gerne vor anderen Leuten auf.

Fazit: Lesen oder nicht? Ich würde sagen: nein, wenn man sich die schönen Erinnerungen aus "P.S. Ich liebe dich" bewahren möchte. Ja, wenn man die Briefe auch noch aus einem anderen Sichtwinkel betrachten möchte.
4 Punkte.

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Lieben und Leiden

Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard

Frida Kahlo war eine aussergewöhnliche Künstlerin, deren Leben mir im Film "Frida" näher gebracht wurde. Eigentlich dachte ich, das wäre erst vor einer Handvoll Jahren gewesen, doch tatsächlich lief der Film mit Salma Hayek als Frida im Jahre 2003 und heimste einige Filmpreise ein.

2019 erzählt uns nun Caroline Bernard Fridas Geschichte, einige der Hintergrundinfos stammen wie auch beim Film aus Hayden Herreras Werk.

"Frida Kahlo und die Farben des Lebens" beginnt im Jahr 1925, als Frida - kaum von der Kinderlähmung genesen - einen schrecklichen Unfall überlebte und endet mit dem Epilog im Jahre 1953, ein Jahr vor Fridas Tod.

Fridas Leben war von Schmerzen begleitet. Auf ihrem Krankenbett begann die talentierte junge Frau, die gerne weiterhin die Kunstschule besucht hätte, sich das Leben schön zu malen. Ihre - meist kleinen - Gemälde sind farbenfroh, genau wie Frida selbst auch auftrat. Sie versuchte ihren durch Krankheit und Unfall deformierten Körper in weiten und farbigen Röcken, sowie liebevollen Details wie Bändern oder Blumen zu verstecken. Erst auf den zweiten Blick sieht man, was hinter der ganzen Farbenpracht steckt, bei ihr selbst und auch in ihren Bildern. Politik, Gerechtigkeit, Tradition, Frauen, Kultur, Liebe - das waren die Themen, die Frida interessierte, in ihrem Leben tragende Rollen spielten und die sie in ihren Bildern darstellen wollte.

Nicht nur Fridas Leben und Leiden konnte mir die Autorin in allen Belangen näher bringen. Auch das damalige Weltgeschehen aus mexikanischer Sicht zu sehen, fand ich spannend. Frida und ihr Mann Diego reisten einige Male in die USA, Frida später auch nach Europa. Frankreich und Amerika mal aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten war sehr erfrischend.

Caroline Bernard vermittelt in ihrem Roman einen wahnsinnig intensiven Eindruck von dieser faszinierenden Mexikanerin, die all ihre Träume begraben und sich neu orientieren musste, die gerne provozierte und mit jeder Pore ihres Körpers liebte, lachte, weinte, träumte, litt, lebte und malte. Beim Lesen fiebert man mit Frida richtig mit und hofft, dass sie ihr Leben trotz allen Rückschlägen und Schmerzen tatsächlich derart auskosten konnte wie in Bernards Geschichte beschrieben.

Fazit: Unglaublich intensiver und farbenprächtiger Roman über eine eindrückliche Künstlerin - absolut lesenswert!
5 Punkte.

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Total oberflächlich

Das Winterwunder von Dublin von Nicola Förg

Ein Weihnachtsroman, der in Irland spielt, konnte ich mir nicht entgehen lassen, erst recht nicht, wenn er noch ein ernstes Thema wie ausgesetzte Pferde beinhaltet. Doch ich hätte achtsam sein sollen, denn das Cover passt nicht wirklich zum Thema. Das schön dekorierte Fensterbrett passt immerhin zum schön gefärbten Inhalt.

Die Geschichte um Stella, die ihr Lieblingspferd nicht mehr im Stall vorfindet, sondern erfahren muss, dass es an zwielichtige Gestalten verkauft wurde, ist theoretisch nett, die praktische Umsetzung hat mir aber gar nicht gefallen.

Wenig Inhalt auf wenig Seiten, die weniger mit der Geschichte an sich, dafür mit vielen nichtssagenden und ausschweifenden Erklärungen zu Irlands Traditionen und Geschichte gefüllt sind. Normalerweise mag ich historische oder kulturelle Erläuterungen sehr gerne, doch sie müssen passend platziert werden. Hier waren sie zu ausufernd, meistens auch völlig unnötig und vor allem ablenkend. Oft wusste ich gar nicht mehr, was in der Geschichte gerade passiert war und wieso die Autorin nach nur einem Satz irgendwas dazu erläutern will. So sass ich viel zu lange an dem nur 256 Seiten langen Roman, denn ich musste immer wieder rückwärts blättern um nochmals zu lesen, um was es vor diesen Erklärungen eigentlich gerade ging.

Mir wäre lieber gewesen, Nicola Förg hätte mehr Augenmerk auf den Plot gelegt und die Story mit mehr Leben und Tiefe gefüllt. Zu viel gewollt, zu viele Themen verarbeitet, aber herausgekommen ist eine oberflächliche Erzählung über eine junge Studentin, die vor Jahren mit ihren Eltern nach Irland gezogen ist und dort aufwuchs.

Nun studiert Stella in München und fliegt wie üblich an Weihnachten zu ihren Eltern. Auch ihre Schwester Luna kommt über die Weihnachtstage aus Vancouver nach Hause. Doch ist es ihr Zuhause oder bleiben sie auf immer und ewig die Zugezogenen? Dieses Thema fand ich überflüssig. Wenn, dann hätte die Autorin das so schreiben müssen, dass man merkt, dass die ganze Familie Bauer davon betroffen ist und Stella darunter leidet. Und nicht nur, dass man Stella als "German" betitelt.

Die Pferdegeschichte war anfangs spannend, doch auch die wurde sehr zügig abgehandelt. Ebenso die Liebesgeschichte, die man fast nicht so nennen kann - es war mehr etwas, das nebenbei läuft. Am Ende noch kurz die üblichen Eifersuchtsszenen wegen nichts und ein wenig Heldenepos. Furchtbar.

"Das Winterwunder von Dublin" ist thematisch und inhaltlich viel zu oberflächlich und sprachlich auch nicht überzeugend. Da hätte man auf jeden Fall nochmals eine Lektorin drüber lesen sollen. Öfters kommen halbe Satzteile nach zwei Sätzen nochmals genau so vor, das irritiert. Die Dialoge fand ich komisch, sie waren schnell, aber seelenlos und die Sätze im gesamten Roman sehr kurz und abgehakt. Den Humor darin hab ich nicht verstanden.

Auch nicht verstanden hab ich, wie eine 23jährige, die Liebe noch nicht erlebt und angeblich kaum Beziehungen hatte, mehrmals über ihre diversen, teilweise langjährigen Partnerschaften nachgedacht hat. Insgesamt wirkt der Roman mehr wie ein Jugendroman, zumindest muss das Zielpublikum junge Frauen zwischen 20 und 25 Jahren sein. Nur so kann ich mir einige Szenen in diesem Roman vorstellen.

Fazit: Von allem ein bisschen und nichts richtig - eins der schlechtesten Bücher, die ich 2019 gelesen habe.
2 Punkte.

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Nostalgische Erinnerungen

Ein unerledigter Mord von Ann Granger

Ein Raunen ging im Frühling durch die Lande, als Mitchell & Markby-Fans erfuhren, dass Ann Granger die beiden nochmals aufleben lassen wird. So ist dies nun quasi der 16. Fall für die zwei aus den Cotswolds. Oder der 6. Fall für Campbell und Carter, denn in England wird dieser Krimi Jess und Ian zugeschrieben.

Ich habe schon ein wenig mehr erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe - mehr Markby am Ermitteln, doch alle hatten zumindest denselben Anteil am Auflösen des tragischen Todes von Rebecca Hellington.

Als Alans Gärtnerhilfe Josh ihm etwas anvertraut, glaubt er nicht richtig zu hören. Doch es ist ganz klar: er hat soeben ein Beweisstück und einen wichtigen Hinweis zu einem von ihm ungelösten Fall vor über 20 Jahren erhalten. Markby hält den Dienstweg ein, informiert die Dienststelle und wird in die neu aufgerollten Ermittlungen mit einbezogen.

Auch Ian Carter war damals aktiv dabei. Er musste den Freund der Vermissten befragen, er und Malone erinnern sich noch heute daran. Nun stellt sich die Frage, was die Ermittler damals übersehen haben. Sind ihnen Fehler unterlaufen und schaffen sie es nun, den Fall lückenlos zu klären?

Ja, die damaligen Fehler sind offensichtlich - wenn man Markby und Carter kennt, weiss man, dass ihnen diese Fehler nie unterlaufen würden und so wirkt der ganze Fall konstruiert.

Es macht Sinn, dass im Original der Fall Jess Campbell & Ian Carter zugeschanzt wird, denn Markby hält sich sehr zurück. Realistisch zwar für einen pensionierten Ermittler, aber für einen "unerledigten Mord" hätte Alan nach meinem Geschmack ruhig mehr ermitteln dürfen. Ebenso Meredith Mitchell, die hier nur die Zuhörerin mimt.

Fazit: "Ein unerledigter Mord" ist ein schlüssiger Fall, stellenweise langatmig durch die ständigen Wiederholungen von früheren Begebenheiten, aber weil ich mich auf das Wiedersehen mit Alan und Meredith so freute und beim Lesen in nostalgischen Erinnerungen schwelgte, runde ich auf 4 Punkte auf.

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Winterglück für alle

Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen von Anne Sanders

Schon wieder ist viel los im Hotel der Herzen! Theo hat Flausen im Kopf, unterstützt wird er dabei wie immer von Bruno. Gretchen hat viel zu tun mit der Filmcrew im Haus, aber Nicholas hilft ihr oft. Oscar scharwenzelt nach wie vor um Florence herum, Nettie und Damien müssen dringend miteinander reden und Gärtnerin Sarah, die freut sich gerade nicht nur über ihr Pflanzen.

..

Minerva Barns und das Filmteam sorgen für ziemlichen Trubel und etliche Spezialwünsche im Hotel. Doch die Wildes und ihre Angestellten, allen voran Ashley, helfen so gut es geht. Gretchen sieht man fast nur am Arbeiten, sie hat die Liebe mit Nicholas im ersten Band gefunden. Die zwei sind nun ein Paar und viel mehr über ihre Beziehung bekommt man nicht mehr mit.

Theo und Bruno - sind beide irgendwie Nebendarsteller, diesen Strang fand ich nicht sehr interessant.

Nettie und Damien suchen einen Weg um miteinander zu reden. Der Weg von "besten Freunden" zu "Liebespaar" müssen sie verarbeiten und auch erst mal klären, ob es so ist und falls ja, wie sie damit umgehen. Die beiden 16jährigen nehmen damit sehr viel Platz ein, so dass der Roman somit eher wie ein Jugendroman auf mich wirkte, vor allem im ersten Teil. Immerhin war hier ein Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden gegeben. Als Leser wird man stärker darin eingebunden als noch im ersten Band bei der Geschichte um Netties Mutter.

Mit Oscar hatte ich fast ein wenig Mitleid und dachte schon, Anne Sanders vergisst ihn. Doch am Ende läuft es dann auch für ihn gut.

Neben Nettie und Damien bekommt man am meisten von Sarah, Gretchens Freundin und Dorfgärtnerin, mit. Sarah denkt, sie sei mit 42 Jahren zu alt für die Liebe, doch dann trifft es sie aus heiterem Himmel. Nur ein Blick - und alles wird kompliziert. Sarahs Geschichte gefiel mir am besten, sie ist sehr schön erzählt.

Nach wie vor stehen viele Figuren im Mittelpunkt, aber diesmal kommen auch die Emotionen nicht zu kurz. Die Landschafts- und Witterungsbeschreibungen fand ich sehr schön, man konnte sich die Gegend deshalb sehr gut vorstellen. Das winterliche Cornwall mit Schnee bedeckt wirkt sehr romantisch!

"Winterglück im Hotel der Herzen" trägt den Titel zurecht, denn die Autorin sorgte dafür, dass fast alle Charaktere ihr Glück nun endlich finden. Nach dem ersten Band blieb ich ein wenig unzufrieden zurück, weil vieles offen blieb und - für meinen Geschmack - zu viele Personen an der Geschichte beteiligt waren. Letzteres ist nach wie vor der Fall, aber nun wurde fast alles abgeschlossen, so dass die beiden Teile, wenn sie nacheinander gelesen werden, sehr stimmig wirken.

Fazit: Eine schöne Winterlektüre, bei der es nicht langweilig wird und es öfters etwas zum Schmunzeln gibt.
4 Punkte.

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Winterwohlfühlroman

Wintervanille von Manuela Inusa

Ich liebe Vanille! Deshalb war ich sehr gespannt auf Manuela Inusas neue Serie. Da mir der erste Teil der Valerie-Lane-Reihe nicht so zusagte (dafür aber umso mehr "Jane Austen bleibt zum Frühstück"), war ich umso neugieriger.

Nach ihren Romanen, die in Deutschland und England spielten, geht es mit der neuen Serie über den grossen Teich nach Amerika.

In Kalifornien, genauer im Nappa Valley bewirtschaftet CeCe eine Vanillefarm mitten in einem Weingebiet, die ihr Vater aufgebaut hat.

CeCe liebt die Arbeit auf ihre Vanilleplantage und macht fast alles alleine. Das Geschäft läuft gut, auf ihre beste Freundin Julia kann sie sich verlassen, ebenso auf ihre Grossmutter Angie. Eigentlich ist CeCe glücklich, doch manchmal fehlt ihr der richtige Mann an ihrer Seite. Seit der Trennung von Louis traut sie den Männern nicht mehr.

Auch Julia wurde enttäuscht - und sieht ihren Ex mit dessen neuer Flamme jedes Mal bei der Gospelchorprobe. Gesang liebt sie, genau so wie ihren Sandwichladen und ihre Pflegemutter Jemima.

Grosses Drama gibt es nicht in "Wintervanille". Die Dramen spielen sich hauptsächlich in der Vergangenheit statt. Diese Rückblicke gibt es bei beiden Frauen, jeweils in einer anderen Schrift. So dass auch im eBook klar erkenntlich ist, dass es nicht der laufende Erzählstrang ist - das fand ich super, denn eine solche Unterscheidung sucht man in eBooks oft vergeblich und müht sich dann beim Lesen ab. Das fällt hier glücklicherweise weg und so bleibt man die ganzen 480 Seiten im Lesefluss.

Die Geschichte ist ruhig und angenehm erzählt, und kommt glaubhaft rüber. Bis auf die Tatsache einer Vanillefarm in den USA. Mexiko ist zwar nahe und es könnte durchaus möglich sein, deshalb störte mich das nicht und ich kann darüber hinweg sehen. Ich hätte mich aber über ein "gibt es tatsächlich" oder "ist erfunden" im Nachwort gefreut.

Die Charaktere fand ich toll gezeichnet. Jeder ist wie er ist, ohne auf der Vergangenheit herum zu reiten oder diese in den Vordergrund zu stellen, obwohl es einiges zu schlucken gibt. Die Familiengeschichten werden nur erklärend benutzt, um die Figuren in ihrem Verhalten und ihren Wünschen besser zu verstehen. Neben CeCe und Julia (und später Richard und Mitchell) treffen wir auf ihren gemeinsamen Freund Benedict, der sich eine spezielle Freundin ausgesucht hat, dann auf die besonnene und gläubige Jemima und ihr Gegenpart, die flippige Angie. Alles liebe Menschen, mit ihnen fühlt man sich einfach wohl.

Der Autorin gelang es meiner Meinung nach auch das amerikanische Lebensgefühl einzufangen, angefangen beim Gospelchor und den Gottesdienstbesuchen bis zu den Shoppingausflügen oder den grossen Märkten, die Julia beliefert. Für einige Leser könnte die erste Hälfte vielleicht ein wenig langweilig daher kommen, aber mir gefiel, wie Manuela Inusa sich Zeit gab, das Leben der zwei jungen Frauen vorzustellen. Bis dann eine Einladung zu einem Gewürzseminar eintrifft und das Leben der beiden verändert. Am Seminar lernen sie Mitchell und Richard kennen, einer in einer On-Off-Beziehung, der andere Single und seit dem Film über CeCe total verliebt in sie.

Diese Liebesgeschichte wurde schön erzählt, ganz sachte. Dass sich dieser Teil in der verschneiten bergigen Gegend rund um den Lake Tahoe fand ich sehr stimmig, beim Seminar hätte ich auch gerne teilgenommen.

Und dann wäre noch die Vanille, der titelgebende rote Faden im Roman. Der Vanilleanbau und all die Rezepte, die mit der Vanille veredelt werden, bringen die Leserinnen dazu, sich schon während der Lektüre irgendetwas mit Vanille zu holen. Glacé, Kaffee mit Vanillezucker, Kekse oder einfach nur Vanille-Duftkerzen - hauptsache man ist beim Lesen von dem wunderbar weichen Duft umgeben. So warm wie der Vanilleduft, so warmherzig kommt die Geschichte um CeCe und Julia daher.

So ganz nebenbei wurden ein paar Mal köstliche Orangen von einer gewissen Lucinda erwähnt. Um sie und ihre Orangenfarm wird es im zweiten Band "Orangenträume" gehen. Darauf bin ich schon sehr gespannt! Die drei Bände sind aber in sich abgeschlossen, jedes Mal steht eine Farm und ihre Besitzerin samt ihren Freundinnen im Mittelpunkt.

Fazit: Ein gemütlicher Winterwohlfühlroman, perfekt für ein winterliches Wochenende.
4 Punkte.

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Kulinarischer Wegweiser durchs Jahr

Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr von Kate Young

Während uns Kate Young bei ihrem ersten "Little Library Cookbook" durch den Tag führte, geht es mit dem zweiten Band durch das Jahr.

Das Buch ist nicht klassisch in die vier Jahreszeiten aufgeteilt. Aus vier Jahreszeiten macht die Autorin sechs Kapitel, die so schöne Namen tragen wie "lange Winterabende" (Januar und Februar), "erste Frühlingsboten" (März und April), "Der verschwenderische Frühling" (Mai und Juni), "Hochsommer" (Juli und August), "Wenn die Blätter sich verfärben" (September und Oktober) und "Wenn die Tage kürzer werden" (November und Dezember).

Sie führt aber nicht nur durch die Monate, sondern auch einmal über den Globus: so gibt es Rezepte aus Asien, dem Orient, aus Skandinavien, Australien und aus europäischen Ländern wie Italien und England. Somit ist es nicht mehr so England-lastig wie der Vorgänger.

Für die Zubereitung der Speisen braucht es etwas Zeit, viel davon einrechnen sollte man für die Rezepte aus dem ersten Kapitel. Man kann hier nicht mehr so leicht auf fertige Produkte (wie beispielsweise ein fertiger Teig) ausweichen.

Die Rezeptauswahl ist für meinen Geschmack nicht sehr ausgewogen. Das war im ersten Buch besser. Mir hat es zu viele asiatische Rezepte dabei und zu viele, bei denen Milchprodukte verwendet werden. Mit Rahm, Käse und Butter wird hier nicht gespart.

Meistens backt die Autorin mit Umluft. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gebackenes mit Ober- und Unterhitze besser wird, aber das kann jeder ja selbst entscheiden.

Ausprobiert habe ich den Whisky mit Tee, die Brownies mit Erdnüssen und Rauchsalz sowie die Tarte Tatin mit Rosmarin.

Während das Rezept für den Whisky-Drink sehr stimmig war (der rauchige Tee macht sich extrem gut mit einem einfachen Scotch Whisky), hatte es mir bei den Brownies viel zu viel Schokolade drin - und das obwohl ich dunkle Schokolade liebe. Aber diese Brownies werden mit 300g dunkler Schokolade und 50g Kakaopulver extrem mächtig. Dafür fand ich die Idee mit dem Rauchsalz spannend und werde das zukünftig meinen Brownie-Rezepten beifügen. Und zwar nicht nur oben drauf, sondern einige Prisen direkt mit in den Teig geben. Die Brownies passen übrigens super zum Whisky, dazu dürfen sie dann auch mächtig sein. Man kann sie übrigens gut einfrieren und je nach Bedarf einzelne Stücke auftauen, das geht rasch.

Das Rezept der Tarte Tatin ist mit zu viel zu wenig Äpfel gerechnet. Ich musste eine Birne dazu schneiden, sonst hätte ich die Form nicht gefüllt. Es müssten mindestens 4-5 grosse Äpfel sein, mit einem Kilo kommt man hin. Mit etwas mehr, wenn man die Äpfel so schneidet wie Kate Young es tut.

Was ich für mich daraus mitnehme: Inspirationen durch einzelne Zutaten wie das Rauchsalz aus dem Brownie-Rezept, der rauchige Tee zum Whisky oder etwas gehackten Rosmarin in der Tarte Tatin. Das sind Kombinationen, die für tolle Geschmackserlebnisse sorgen.

Ausprobieren werde ich sicherlich noch den Dattel-Walnuss-Kuchen und den Apfelkuchen mit Estragon.

Wie bereits beim ersten Buch eignet sich auch "Mit dem Little Library Cookbook durchs Jahr" perfekt, um immer wieder darin schmökern und es kommt ganz sicher auch als Geschenk für Bibliophile gut an. Für mich ist es in erster Linie ein Schmökerbuch und nicht ein klassisches Rezeptbuch.

Fazit: Ein kulinarischer Wegweiser durchs Jahr, garniert mit vielen Buchtipps.
4 Punkte.

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Bramble spaziert durchs Dorf

Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer von Jenny Colgan

Nach all den Hochzeiten im zweiten Band sind wir nun zurück auf der kleinen schottischen Insel Mure. Diesmal ist es bitter kalt, Weihnachten steht vor der Türe. Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, insbesondere in der Schule. Lorna probt mit ihren Schülern wie jedes Jahr das Krippenspiel.

Dabei plant sie auch Ash und Ib ein. Saif hat keinen Schimmer, was in der Schule läuft, da er sich von Lorna fern hält. Ausserdem hat er ganz schön viel zu tun. Neben der Arbeit in der Praxis fährt er täglich mehrmals nach The Rock raus um Colton beizustehen, der immer schwächer wird und von der Krankheit gezeichnet ist.

Fintan weicht kaum mehr von Coltons Seite, und Joel ist weiterhin im Auftrag von Colton unterwegs, so dass die beiden nicht mitbekommen, wie es um Flora steht. Sie ist schwanger und hat Angst vor Joels Reaktion. Deshalb weiss auch nur Lorna davon. Lorna ist zuerst ein wenig eifersüchtig, aber mehr weil sie so hoffnungslos in Saif verliebt ist und ihn meidet.

Eines Tages trifft Tripp auf der Insel ein. Er ist Coltons Bruder und will ihn im Namen der Familie eigentlich um Geld anpumpen, doch weiss er weder, dass Colton verheiratet noch dass er sehr krank ist. Tripps unüberlegte Aussagen im Dorf sorgen dafür, dass er in einigen Geschäften nicht mehr bedient wird. Da sind sie hart, die Murer!

Die Weihnachtsstimmung könnte ob all der Probleme fast flöten gehen, doch Jenny Colgan schafft es zum Glück diese beizuhalten.

Trotzdem muss ich einige Kritik äussern. Flora und Joel haben noch immer eine komische Beziehung und Joel ist weitgehend abwesend. Joels (oder besser gesagt, seine nicht-)Reaktion fand ich übertrieben dargestellt, das wirkte wenig glaubhaft. Zudem nervte er mich, weil er nur an sich dachte. Flora hält sich leider sehr zurück.

Probleme hatte ich auch mit der Reaktion von Ib und Saif über das Krippenspiel. Irgendjemand hätte doch fähig sein müssen, mit Saif und den Kindern darüber zu reden. Dann hätten Ib oder auch Saif Ideen beitragen können, so dass am Ende alle etwas gelernt hätten. Dieser Clinch fand ich zu oberflächlich, obwohl eine ganz andere Szene von Saif in Glasgow sehr gut beschrieben war.

Ausser Tripp waren auch noch einige Russen auf der Insel, die es vor allem Isla und Iona angetan haben. Ich bin nicht drausgekommen, was die Russen nun wirklich sind oder sein sollten. Diese Episode hätte es nicht gebraucht. Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Autorin anstatt dem Russenvergnügen mehr Sorgfalt auf andere Erzählstränge gelegt hätte.

Das Ende ist sehr weihnachtlich und versöhnlich. Aber da einiges offen bleibt, ist es ist nicht klar, ob die Serie nun zu Ende ist oder nicht. Eigentlich dachte ich, dass "Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer" der letzte Teil ist, aber die Autorin lässt sich zumindest noch einige Türen offen für weitere Bände.

An diesem dritten Band gefiel mir vor allem die Einleitung, in der Hund Bramble die Leser über Mure führt. Das war wunderschön und ist Jenny Colgan super gelungen. Die Beschreibungen, wie die Murer die Wege für die Schulkinder mit Lichter und Laternen geschmückt haben, sind auch sehr atmosphärisch. Ebenso hat Tripps Figurentwicklung viel mit der Ruhe und dem Wetter auf der kleinen Insel zu tun. Nicht nur er, auch Mark und Marsha lassen sich vom Zauber der Insel zur Weihnachtszeit gefangen nehmen.

Fazit: Nicht mehr so emotional wie der zweite Band, aber nett. Die Geschichte gewinnt vor allem durch die Landschaftsschilderung und Brambles Spaziergänge durchs Dorf.
4 Punkte.

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Zum Schmökern und/oder Nachkochen bestens geeignet

Little Library Cookbook von Kate Young


Auf der Suche nach einer Geschenkidee bin ich auf das "Little Library Cookbook" gestossen. Mir gefällt die Idee, ein Kochbuch nur über Rezepte aus Bücher zu machen.

Das hübsche Cover lädt ein, den Inhalt zu erforschen. Und mit diesem kann man sich tagelang verweilen. Immer mal wieder ein bisschen weiterlesen, Rezepte gucken und die Bilder auf sich wirken lassen.

Das "Little Library Cookbook" führt die Leser durch den ganzen Tag: es beginnt mit Frühstücksideen, macht eine Mittagspause, später darf die britische Teatime natürlich nicht fehlen, bevor es Zeit zum Abendessen ist. Das Kapitel Mitternachtsmahl (wer kennt die nicht aus WG-Zeiten?) rundet den Tag ab. Doch es ist noch lange nicht fertig, denn da man ab und an auch Partys feiert, sind auch zu diesem Thema Rezepte vorhanden. Abgerundet wird das Buch mit Weihnachtsrezepten zum Schluss.

Der australischen Autorin, die in England lebt, merkt man die Liebe zum Lesen deutlich an. Sie verbindet seit ihrer Kindheit gewisse Speisen und Essensdüfte mit den von ihr gelesenen Büchern. Daraus entstand die Idee zu diesem Kochbuch.

Ob Pippi Langstrumpf, Pu der Bär, Sherlock Holmes, Harry Potter oder Jane Austen, Sylvia Platz, Gabriel Garcia Marquez, Daphne du Maurier, Agatha Christie, C. S. Lewis oder Banana Yoshimoto - die Rezeptauswahl ist gross und ausgewogen. Somit kommt niemand zu kurz, es ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei, literarisch wie rezeptemässig.

Die Rezepte sind gut umsetzbar. Einige sind ein wenig aufwendig geraten, doch wenn man nicht soviel Zeit investieren will, kann man die Rezepte schneller und einfacher umsetzen, in dem man die Mayonnaise nicht selbst macht, handelsüblichen Ricotta oder bereits vorgeschnittenes Fleisch/Fisch kauft und Pelati anstatt frische Tomaten verwendet.

Einige Rezepte sind vegan, allerdings nicht viele. Viele Veganer sind es sich aber wie Allergiker eh gewohnt, Rezepte zu ihren Gunsten zu verändern, von daher sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Ausserdem unterhält das Kochbuch auch so, ohne dass man ein einziges Rezept ausprobiert. Denn Kate Young schreibt nicht nur bei jedem Rezept dazu, aus welchem Buch die Speise kommt, sondern auch was sie damit verknüpft oder welche Erlebnisse sie assoziiert.

Fazit: Egal ob man alles nachkocht oder nur darin schmökert: es ist ein tolles Geschenk für alle Bücher- und Kochfans!
4 Punkte.

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Viel Schokolade

Die kleine Chocolaterie am Meer von Caroline Roberts

Ein hübsches Cover, viel Schokolade und eine nette Geschichte - das stellt man sich vor, wenn man das Buch mit Cover und Klappentext vor sich hat.

Viel Schokolade gibt es - die Leser erleben mit, wie Emma Schokoladiges wie Pralinés, Trüffel und vieles mehr selbst herstellt und verkauft. Nette Geschichte - naja.

Nett schon, aber ziemlich langweilig.

Die Story um Emma und den fremden Mann am Strand an Weihnachten beginnt gut. Doch der Typ, der Emma einfach so küsste, taucht monatelang nicht mehr auf. Die Sache mit der Mietzinserhöhung und dem unsympathischen Vermieter verläuft sich, Emma ist einfach immer knapp bei Kasse. Trotzdem bewirtschaftet sie ihren Laden, arbeitet extrem viel, trifft ihre Freundinnen, bedient Kunden, quatscht mit ihrer Aushilfe Holly, usw. Dazwischen sehnt sie sich manchmal nach dem Kuss-Mann (namens Max, wie man später heraus findet), doch viel öfters denkt sie an Luke, ihren Verlobten, der vor sieben Jahren bei einem Unfall verstorben ist. Man würde Emma gerne raten, sich fachliche Hilfe zu holen, da sie über den Verlust noch immer nicht hinweg gekommen ist.

Die Seiten ziehen sich dahin, schuld daran ist nicht mal nur die flache Handlung, sondern vor allem der langweilige Schreibstil. Man merkt zwar, wie sehr Emma die Schokoladenherstellung und das Verkaufen ihrer Köstlichkeiten liebt - und bekommt abgesehen davon auch die Mühen, Sorgen und Verantwortung, wenn man sein eigenes Geschäft führt, mit, was in anderen Romanen gerne mal verschwiegen wird - aber es fehlt beim Schreibstil einfach das gewisse Etwas, das die Beschreibungen liebevoller und plastischer macht.

Zum Beispiel bekommt Emma von Lukes Mutter die Absolution, eine neue Beziehung einzugehen. Doch das wird mit einem Satz, der ein paar Zeilen weiter unten nochmals erwähnt wird, abgehandelt. Hier hätte ich mir ein, zwei aussagekräftige Sätze mehr, die spürbar von Herzen kommen, gewünscht. Sinnbildlich sagt diese Szene eigentlich alles über den Roman: es fehlt das, was aus einer Geschichte etwas Besonderes macht.

Stattdessen werden viele Sätze wiederholt, teilweise fast wortwörtlich, etwa dass der Hund nicht durch die untere Küche darf, dass Emma finanziell knapp dran ist, dass einer Kundin der Weg zu steil ist und so weiter. Öfters kam auch das Wort "Schokoladen" vor, über das ich mehrmals stolperte. Gemeint sind damit nicht mehrere Schokoladentafeln sondern der Schoko-Laden, also das Schokoladengeschäft/die Chocolaterie/der Schokoladen-Shop.

Ein Pluspunkt gibt es für die vielen glustig machenden Beschreibungen des Schokoladen-Angebots (im Anhang stehen zwei Rezepte!). Die Romanze zwischen Holly und Adam war niedlich, die Szenen beim Umbau, bei dem Emmas Familie und Freunde tatkräftig mit anpackten, waren toll, besonders auch weil viel Wert auf die schön beschriebenen Dekorationselemente gelegt wurde. Und die netten Charaktere sprechen auch für sich. Aber alles in allem ist der Roman einfach viel zu monoton.

Fazit: Langweilig geschrieben, deshalb schwappt auch die Weihnachtsstimmung nicht so richtig rüber.
3 Punkte.

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