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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Nicht wirklich spannend

DRAUSSEN von Klüpfel Volker; Kobr Michael

Vorneweg: Ich bin kein riesiger Kluftinger-Fan, insofern habe ich mich hier ohne Erwartungen diesbezüglich einfach auf einen spannenden Thriller gefreut.

So richtig begeistert hat mich das Buch allerdings nicht.
Das lag zum einen am Thema: Es geht um das Überleben in deutschen Wäldern, um die Prepper-Szene (mir war bis dato gar nicht bewusst, dass es da eine richtige Szene gibt) und dann in einem anderen Strang um Lobbyismus, politische Einflussnahme der Wirtschaft.

Ein über lange Zeit nicht weiter beschriebener Stephan drillt die zwei Geschwister Cayenne und Joshua. Sie dürfen keinen Kontakt zu anderen Kindern oder Menschen haben und sind in einem ständigen, jahrelangen Übungs-Survival-Camp, damit sie für einen Angriff gewappnet sind.

Dieser Teil der Story ist sehr, sehr lang. Viel zu lang, meines Erachtens und das hat mich einfach nicht interessiert, besonders nicht in der Breite.
Bis sich dann (endlich) mal die Stränge verknüpft haben und Spannung aufkam, war das Buch schon zu mindestens 70% gelesen.

Dann hat es allerdings wirklich an Fahrt aufgenommen und die Autoren haben bewiesen, dass sie auch Spannung und Thriller können.

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Ich bin zum Krähenfan geworden

Blutige Gnade von Leo Born

Teil Vier der Mara-Billinsky-Thriller-Reihe hat mich wieder vollständig überzeugt.

Für mich braucht es vier Dinge, die eine gelungene Thriller-Reihe ausmachen:

1. Atemlose Spannung, die einen das Buch nicht weglegen lässt: voll erfüllt, ich habe das Buch fast inhaliert...

2. Nachvollziehbare und realistische Handlung: Daumen hoch, hier wurden aktuelle Themen aufgegriffen, die leider sehr, sehr realistisch sind.

3. Der Lesende muss lange Zeit im Dunkeln tappen und mit rätseln können: das war hier auch wieder super, ich bin ständig hin- und hergeschwenkt, wer denn nun in dem einen und in dem anderen Fall Täter, Drahtzieher usw. ist und ob und wie alles zusammenhängen könnte. Richtig super!

4. Bei einer Reihen möchte ich auch ins Privatleben der Charaktere schnuppern und eine Entwicklung haben, ohne dass dies aber zu viel Raum einnimmt und vom eigentlichen Fall ablenkt.
Gelungen? Oh ja, sowohl Maras Liebes-als auch Familienleben und ihr Freundes- und Kollegenkreis sind natürlich wieder präsent und zwar so, dass ich es kaum erwarten kann, wie es weitergeht.

Ach ja , eigentlich gibt es sogar einen fünften Punkt, der jeweilige Band muss in sich abgeschlossen sein und ohne fiesen Cliffhanger enden, das hasse ich bei Reihen. Aber natürlich trotzdem neugierig auf den nächsten Band machen, eine bestimmt gar nicht so einfache Balance. Auch hier hat Leo Born alles richtig gemacht.

Eines möchte ich noch loswerden: der Band ist schon relativ brutal, gerade zum Einstieg, da wurde mir ganz anders. Allzu zart besaitet sollte man also nicht sein, aber das ist beim Thriller-Lesen generell von Vorteil...

Mein Fazit: je mehr Bände ich um "die Krähe" lese, umso süchtiger werde ich. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten.

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Ungewohntes Thema für ein Kinderbuch, witzig umgesetzt

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau 18.02.2020. Hardback. von Clark Janet

Eine ungewöhnliche Buchidee für ein Kinderbuch, ich war ja sehr gespannt, wie das Thema Karma umgesetzt wird.

Milena hat Geburtstag, aber seltsamerweise ist keiner ihrer Gäste erschienen, stattdessen steht da Julius vor ihrer Tür. Wie sich bald herausstellt, kann nur Milena ihn sehen und hören, er ist quasi ein waschechter Geist.

Er verhält sich nur gar nicht Geist-typisch, sondern wie ein ganz normaler schrecklicher und nerviger und besserwisserischer Junge.
Allerdings steckt er ganz schön in der Klemme, er hat nämlich nur noch ein Karma-Level von 006 von 100 und damit die Stufe unterirdisch magerer Nachtmull erreicht. Alleine schafft er ein höheres Level auch auf keinen Fall, das tut aber dringend not.

Eigentlich ist es doch ganz einfach - Julius muss Gutes tun; aber dann wäre das Buch natürlich schrecklich langweilig, klar, dass das so nicht passiert.

Das Buch hat uns sehr gut gefallen, das Kind wusste zwar nicht, was Karma ist, das bekommt man aber beim Lesen ziemlich schnell erklärt.
Mir persönlich hätte ja noch gut gefallen, wenn in einem Anhang noch etwas mehr Hintergrundwissen erklärt worden wäre.

Die Story ist wirklich witzig und die Wesenszüge der Kinder schön herausgearbeitet. Julius hat richtig genervt und Milena ist pragmatisch und mutig, ihre Freundin witzig, frech und handwerklich begabt, ihr bester Freund hilfsbereit - zusammen eine super Truppe, die man gerne begleitet.

Ein Extra-Lob verdienen die Illustrationen, die das Buch zusätzlich bereichern.

Lesespaß für Jungs und Mädchen ab neun Jahren.

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Verstörend

Je tiefer das Wasser von Katya Apekina

Nach einem erneuten Selbstmordversuch ihrer Mutter müssen die zwei Schwestern Edie und Moe zu ihrem Vater nach New York ziehen. Jede der Beiden sieht die Beziehung zur Mutter aus einem anderen Blickwinkel und verhält sich entsprechend.

In sehr kurzen Kapiteln wird aus unterschiedlichen Perspektiven - nicht nur aus denen der Schwestern - erzählt.

Anfang sehr verwirrend, da man die ganzen Charaktere gar nicht einordnen kann und auch bei fortgeschrittenem Lesestatus schwierig, da die jeweilige Situation immer nur ganz kurz gestreift wird und man auch nie weiß, was nun der Wahrheit entspricht.
Etwas wie eine grelle Lampe, die kurz auf die jeweilige Person gerichtet wird und kaum gewöhnen sich die Augen daran, schwenkt sie weiter auf eine andere Person.

Schwere Kost, schlimme Kindheit mit depressiver Mutter und abwesendem Vater und ein nicht minder schlimmer Verlauf nach dem Umzug nach New York ohne dass der Schluss zumindest einen aufklärenden Schlussstrich setzt.

Ein Buch das mich zwar ratlos, aber nicht kalt zurücklässt. Zwar nicht mein Buch, aber nachdem ich nach Abschluss immer noch darüber grüble, auch keine verlorene Lesezeit.

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Polarisexpedition - ein Abenteuerroman mit vielen aktuellen Themen

Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1) von Vashti Hardy

WOW WOW WOW
Von diesem Buch bin ich richtiggehend beeindruckt. Ein Abenteuerroman der guten alten Art, kann man schon am Cover erkennen - aber voll mit brandaktuellen Themen.

Aber der Reihe nach...
Arthur und Marie, zwei Kinder, haben ihre Eltern verloren. Ihr Vater war ein großer Forscher, ist aber bei dem Versuch, als erster Mensch Südpolaris zu erreichen, verschollen.

Zeugenaussagen lassen eigentlich keinen Zweifel daran, dass er nicht mehr am Leben ist.
Arthur und Marie wollen das nicht glauben und bewerben sich bei der Expedition der mutigen Forscherin Harriet Culpfeffer. Und damit beginnt ein riesiges Abenteuer.

Unglaublich spannend, was das Expeditionsteam dann erlebt.
Verblüffend, wie viele Themen man mit einem Kinderbuch anreißen kann.
Ob Waljagd, sogenannte Erste vs. Dritter Welt (und kritischer Anmerkung zu den Begriffen, die im Buch als Erster bzw. Dritter Kontinent vorkommen), Kinder mit Beeinträchtigungen, neue umweltfreundliche Technologien vs. umweltschädlicher (klassischerweise werden Wolkenschiffe mit dem grässlichen Pechharz angetrieben, jetzt gibt es aber eines mit Wasserstoffantrieb), Kinderarbeit in Minen (eben um das Pechharz anzubauen), ach, das fiktive Buch ist voll von Bezügen zu unserer Welt.

Dabei ist es kein belehrendes Buch, sondern ein spannendes Expeditionsabenteuer, welches die Themen quasi durch die Hintertür aufgreift.

Richtig gut hat mir auch gefallen, dass hier ein Mädchen und eine Frau die klugen Ingenieurinnen sein dürfen und es böse weibliche Charaktere gibt - einfach die volle Bandbreite.

Klingt jetzt so, als ob es ein langweiliges politisch korrektes Diversitybuch wäre, das hier nur nichts falsch machen will - dem ist nicht so! Kinder werden vermutlich davon gar nichts bemerken, cool gemacht.

Unbedingt lesen - aber auch unbedingt die Altersempfehlung von 10 Jahren und aufwärts beachten, hier ist nicht nur die heile Welt abgebildet.

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Leider schon der letzte Teil der Serie

Missing Boy - Thriller (Crimson-Lake-Serie 3) von Candice Fox

Wehmütig habe ich das Buch zugeklappt...es ist leider schon der dritte und damit letzte Teil der Serien um den ehemaligen Polizisten Ted und Amanda, seine Chefin in einer Detektei.
Es gibt ja viele ungewöhnliche Ermittlerduos, aber diese beiden geben dem Wort "ungewöhnlich" eine neue Dimension.

Wie schon in den Vorgängerbänden mag ich die Beschreibung des australischen Sumpflandes sehr, noch mehr allerdings Ted & Amanda.

Den Thriller an sich fand ich diesmal nicht ganz so spannend wie die beiden Vorgängerbände, allerdings würde mich hier vermutlich sogar begeistern, wenn ich das Ermittlerduo beim Hausrenovieren begleiten müsste...

Neben den Ermittlungen ist dieses Mal Teds Tochter zu Besuch - und Ted hin & hergerissen zwischen Ermittlungsanspruch und Vaterpflichten. Die finale Reaktion seiner Exfrau auf sein Verhalten fand ich völlig unglaubwürdig, ich hätte Ted ja ...naja, lassen wir das, ich will ja nicht spoilern.

Die Kinder verabscheuende Amanda hingegen hat mich zu einem dicken Grinsen gebracht, köstlich geschildert.

Auf jeden Fall war das Buch wieder ein Highlight im Thriller-Ranking - ich hoffe ja sehr, dass sich die Autorin
a) doch zu weiteren Bänden überreden lässt und
b) eine Verfilmung für die Kinoleinwand ermöglicht.

Apropos Autorin:
Die Danksagung hat auch noch Unterhaltungswert, "...Die Hälfte meines Alltags verbringe ich damit, Menschen, die gar nicht existieren, auf ihren Abenteuern zu begleiten."

Für alle, die skurrile Charaktere und Thriller bzw. Krimis lieben -> dicke, fette Weiterempfehlung.
Aber unbedingt der Reihe nach lesen, hier nicht quereinsteigen.

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Ich würde ja gerne mal auf Doggerland Urlaub machen

Doggerland. Tiefer Fall von Maria Adolfsson

Auch der zweite Band um die fiktive Inselgruppe Doggerland kommt für einen Krimi eher geruhsam daher.
Definitiv kein Buch, das einem eine schlaflose Nacht beschert, aber nichtsdestotrotz lesenswert.
Ich mag den Charme der Inselgruppe, die wie eine Mischung aus England und Skandinavien wirkt, genauso wie die Idee, sich überhaupt eine Inselgruppe als Ort für einen Krimi auszudenken.

Das ist auch hervorragend gelungen, man vergisst beim Lesen des Öfteren, dass es die Inseln gar nicht gibt.

Ebenso mag ich die Kommissarin, deren Privatleben einen großen Raum einnimmt. Passt hier aber und die Entwicklung hat mich ja fast noch mehr interessiert als der eigentliche Fall.

Ich würde hier empfehlen, die Bücher in ihrer Reihenfolge zu lesen, man kann sicherlich auch quereinsteigen, nimmt sich dann aber schon einiges, da die Figuren in Band eins umfassend eingeführt werden.

Wen man also keinen hochspannenden Krimi braucht und gerne auch in private Nebenschauplätze abschweift, dann wird mit dem Buch bestimmt glücklich.
Mir hat es gut gefallen, ich bin auf jeden Fall auch bei einem weiteren Folgeband wieder mit an Bord, bereit für eine neue Reise nach Doggerland.

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Suchtfaktor - kann man nicht weglegen

Internat der bösen Tiere, Band 1 - Die Prüfung von Gina Mayer

Der Titel hat uns erst einmal abgeschreckt – wir mögen spannende Abenteuerbücher, das Böse allerdings gar nicht und schon gar nicht in konzentrierter Form in einer Schule. Das Buchcover sah aber so sensationell schön aus, wenn schon auch düster und der Klappentext hat uns dann doch neugierig gemacht und wir haben uns tapfer Mut zugesprochen: so ganz arg schlimm böse können Bücher ab zehn Jahren doch hoffentlich nicht sein?
Hat sich unsere Hoffnung erfüllt? Tja, das wird natürlich nicht verraten, denn was es genau mit den bösen Tieren auf sich hat, das müsst ihr schon schön selbst nachlesen, das würde ansonsten viel von der Spannung nehmen.

Uns hat das Buch richtig, richtig gut gefallen, Tiere mit besonderen Fähigkeiten mögen wir ohnehin in der Kinderbuchwelt gerne und die Kombination hier mit packender Spannung, Gefahr, etwas Fantasy und einem aufregenden Abenteuer hat uns auf Anhieb gefesselt. So sehr, dass das Kind nicht einmal auf eine Kindergeburtstagsfeier wollte, weil es dann ja das Buch hätte weglegen müssen, das hatten wir noch nie.
Schön auch die Karte am Buchende, die den Ort des Geschehens veranschaulicht.
Alle Geheimnisse werden in Band 1 nicht aufgelöst, es endet aber auch nicht mit einem üblen Cliffhanger (das können wir nämlich gar nicht leiden), macht aber richtig Lust auf Band 2.

Unterschreiten würde ich die Altersempfehlung von zehn Jahren aber nicht – nach oben hin hingegen völlig offen, auch ich als Erwachsene war völlig fasziniert von der Story und musste das Buch am Stück auslesen.

Dicke Weiterempfehlung für abenteuerlustige Jungs und Mädchen ab zehn Jahren.

Hier noch die Abschlussworte des Kindes:
„Das war eines meiner spannendsten Bücher, auf jeden Fall fünf Sterne.
Mir hat es gefallen, dass es so spannend war, so dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen.
Das Gedankenlesen fand ich auch toll und dass man an der Schrift schon erkannt hat, wenn nur gedacht und nicht gesprochen wurde. Und dann natürlich das Ende, da hat mir eines besonders gut gefallen, das kann ich aber nicht verraten.“ (wäre ein Spoiler, Anmerkung der Mutter).“

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Gesellschaftskritik deluxe

Im Netz des Lemming von Slupetzky Stefan

Der Lemming ist schon besonders. Ein österreichisches Original, etwas in seiner Zeit stehengeblieben; was sein Sohn da von sich gibt über das WWW - dem kann er nicht mehr folgen.

Ein klein wenig hat mich das Buch an Haders "Indien" erinnert, böse und doch auch komisch und mit der sehr direkten Sprache.

Das Buch ist nur vordergründig ein Kriminalroman - eigentlich geht es hier um die großen Themen unserer Zeit. Fake News, Cypermobbing, unsägliche Politik, hier am Beispiel Österreichs, Ausgrenzung, Flüchtlinge.
Slupetzky findet deutliche Worte und schont uns Lesende nicht. Er bringt vieles knallhart auf den Punkt, findet dabei auch noch kluge Worte.
"Die einzig gute Eigenschaft von Hasspostings besteht darin, dass man mit ihnen keine Briefbomben versenden kann. Sie ebnen nur den Weg, indem sie Grausamkeit und Bosheit zunehmend gesellschaftsfähig machen."
"Gendern ist halt lange nicht so schmerzhaft wie gerechte Löhne zahlen"

Nein, es ist kein unterhaltsames Buch, es tut weh, aber genau das braucht es aktuell wohl auch. Mit 220 Seiten eine eher kurze, aber umso deutlichere Lektüre.

Warum trotzdem "nur" vier Sterne? Ich habe mich mit dem Stil, der Sprache (ist das die Wiener Schnauze?) etwas schwer getan, auch wenn mir klar ist, dass das zu den Figuren gehört. War aber anstrengend zu lesen, nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich.

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Ein echtes Hachz-Buch, ganz dicke Weiterempfehlung

Freischwimmen von Adam Baron

Schon länger nicht mehr hat mich ein Kinderbuch so begeistert wie dieses hier.
Cym hat nicht nur einen komischen Namen, er ist auch noch nie geschwommen. Das wäre jetzt ja eigentlich keiner Erwähnung wert, dummerweise steht aber Schwimmen in diesem Jahr auf dem Schulstundenplan. Und noch dummer ist es, dass Cym sich nicht als Níchtschwimmer outen will und so nimmt das Unheil seinen Lauf.

Denn bald vermutet man, dass es einen Grund hat, warum Cym noch nie im Schwimmbad war. Und daran entwickelt sich eine Geschichte, die einerseits unsagbar witzig ist, ein trockener Humor der Extraklasse und dazu auch noch klug, aber auch tragisch, traurig, voll von Freundschaft (natürlich auch kompliziert), Liebe und Hindernissen. Und der Erkenntnis, dass Erwachsene ganz und gar nicht fehlerfrei sind.

Schön fand ich auch, dass hier ein Junge sanft und verletzlich sein darf und ein Mädchen superschlau.

Empfohlen wird das Buch ab zehn Jahren, die Altersempfehlung würde ich auch nicht unterschreiten, da es existenzielle Themen behandelt und man den feinen Humor vermutlich früher auch nicht vollständig versteht.

Unbedingt lesen - auch Erwachsene!

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