Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Spionage vs. Gefühle in der Küche
The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us von Felicia Kingsley
Als ihr Vater ein neues Restaurant eröffnet, möchte Julia am liebsten die Chefköchin werden, aber ihr Vater hat andere Pläne. Nach einigem Hin und Her teilt sie sich die Küche mit Romeo, der ein gutaussehender und kompetenter Koch ist, aber sie kann ihn nicht leiden. Dabei weiß sie noch gar nicht, dass er eigentlich ein Undercover-FBI-Agent ist, der mehr über ihre Verbindungen zur Unterwelt herausfinden möchte.
Julia wird von ihrer Familie immer noch wie ein Kind behandelt, darum will sie unbedingt beweisen, dass sie schon eine unabhängige und starke Frau ist und auch gut arbeiten kann. Romeo, der eigentlich Dwight heißt, beginnt in der Küche zu arbeiten und versucht dabei noch, möglichst viel zu spionieren, indem er das Vertrauen der Familie gewinnt. Der einfachste Weg dafür ist, Julias Herz zu gewinnen und seine Bemühungen gehen zwar oft schief, trotzdem schafft er es, Julias Mauern langsam zum Einsturz zu bringen.
Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam; es gibt viele alberne und kitschige Momente und auch ein paar Situationen, die für einen verdeckt ermittelnden Agenten keinen Sinn ergeben haben. Aber das ist ja auch okay, ich habe von einer romantischen Komödie auch nicht zu viel erwartet. Insgesamt hätte das Buch auch gerne ein paar Seiten weniger haben können, aber ich habe mich beim Lesen auch nicht gelangweilt und war trotz einiger vorhersehbarer Wendungen bis zum Ende gespannt, was als Nächstes passieren würde.
Wenn der Instinkt stärker ist als der Verstand
Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos
Jeder Mensch hat einen Instinkt, der ihn dazu treibt, der Menschheit zu dienen. Manche wollen perfekte Gastgeber sein, andere wollen kaputte Dinge reparieren und wieder andere würden sich selbst in Gefahr bringen, um ein anderes Leben zu retten. Und wer Leben rettet, wird belohnt und verehrt. Goliath hat schon zehn Leben gerettet und hat noch einen Monat Zeit, um ein elftes Leben zu retten und damit einen Rang aufzusteigen.
Als er von verschwundenen Studenten erfährt, sieht er seine Chance. Aber auch Claire ist diesem Mysterium auf der Spur.
Claire ist eine Vertraute und ich fand es etwas schade, dass nicht genau erklärt wird, was diese Art von Instinkt genau bedeutet und warum es dazu noch besondere Regeln gibt, wie andere Menschen mit ihnen umgehen dürfen. Aber Vertraute zu sein bedeutet wohl, aufmerksam zuzuhören, auch wenn man es eigentlich nicht möchte. Claire hilft den Menschen gerne, geht dabei aber über die Grenzen des Angemessenen hinaus und zieht deswegen Aufmerksamkeit auf sich, was sie eigentlich vermeiden möchte.
Goliath will zwar Leben retten und damit ein Tugendhafter werden, aber er ist dabei nicht nur zielstrebig, sondern auch etwas egoistisch, denn ihm ist wichtig, dass die geretteten Leben auch auf sein Konto gehen. Er hat aber auch das Gefühl, dass er der Welt die geretteten Leben schuldig ist und hat immer den Drang, seinen eigenen Wert zu beweisen. Claire ist für ihn anfangs schon ein Hindernis, aber während ihres Abenteuers lernt er auch, die Vertrauten mit anderen Augen zu sehen.
Die verschiedenen Instinkte fand ich sehr interessant, besonders die Schwierigkeiten, die sie mit sich bringen, da die Menschen ihren Instinkten nicht widerstehen können. Während einige komplett zufrieden mit ihrem Leben sind, leiden manche, weil ihre durch den Instinkt erzwungenen Leistungen ihre Kräfte übersteigen können.
Ab der Hälfte des Buches entwickelt sich die Geschichte anders weiter und das fand ich spannend und unvorhersehbar, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas anderes gewünscht hätte. Zwischendurch fand ich schon, dass es sich ein bisschen in die Länge zieht, trotzdem hat mir das ganze Buch gut gefallen; ich fand die Ideen schon originell und die Handlung insgesamt spannend.
Wie man als Fake-Hexe einen magischen Wettkampf überlebt
The Blackgate Invitation von Sarah Henning
Die Schwestern Ruby und Wren werden von Marysas Blackgate eingestellt, um bei einem Dinner im berühmten Herrenhaus Hegemony Manor deren Enkeltöchter zu spielen. Doch als sich während des Dinners die Ereignisse überschlagen, finden die Schwestern heraus, dass alle anderen Gäste Hexen sind – und sie selbst sind mitten in einem magischen Wettkampf gelandet.
Ruby ist die Vernünftigere der beiden Schwestern, während Wren ein bisschen abenteuerlustiger ist und das Jobangebot mit weniger Bedenken annimmt. Ich hätte erwartet, dass beide Schwestern eine eigene Perspektive haben, aber nur Ruby hat eine und man merkt gut, wie sie sich für ihre Schwester verantwortlich fühlt und versucht, die besten Entscheidungen unter den gegebenen Umständen zu treffen.
Es gibt aber auch eine zweite Perspektive: Auden, ein wichtiger Elementarmagier und Rubys Love Interest. Durch ihn erfährt man mehr über die Geschichten der Charaktere und über die Magie. Und auch, wie der Blick der anderen auf die Blackgate-Schwestern ist, als die sich Ruby und Wren ausgeben. Die Liebesgeschichte fand ich nicht so spannend, auch weil Auden sehr viel darüber nachdenkt, wie Ruby sich eigentlich verhalten würde, wäre sie die Person, die sie behauptet zu sein.
Bei der Handlung bin ich etwas gespalten, denn die Idee mit den zwei Menschen unter Hexen fand ich schon sehr vielversprechend, aber die Rätsel und die magischen Regeln konnten mich nicht ganz überzeugen. Ruby und Wren haben auch eine halbwegs gute Tarnung, aber da mischen sich auch unbedachte Aktionen mit wenigen Konsequenzen, und das hat mir einfach das Gefühl gegeben, die anderen Charaktere wären nicht so schlau und bedrohlich, wie die Geschichte sie eigentlich darstellen möchte.
Gefühle in der Wissenschaft
The Penguin Paradox von Greta Milán
Adeliepinguine sind für ihre Treue bekannt, aber mit diesem Vorurteil möchte Veterinärmedizinerin Emerie in ihrer Doktorarbeit über Pinguine und deren Paarungsverhalten aufräumen. Man merkt, dass sie ihre Ansichten zu Liebe und Beziehungen zwischen Menschen auch Emeries Arbeit prägen, aber die Forschungsreise in die Antarktis könnte nicht nur ihre Thesen auf den Kopf stellen, sondern auch ihre Gefühle durcheinanderbringen.
Emerie hat schon eine sehr feste Meinung zu Teamleiter Beckett, gegen dessen Charme sie immun ist. Zumindest helfen ihr die Geschichten über ihn, sich seiner Anziehungskraft widersetzen zu wollen, doch bei einer Antarktisreise ist es nicht so leicht, Abstand zu halten. Sie lernen sich besser kennen, auch die Leidenschaft, mit der beide ihrer Forschungsarbeit nachgehen, sagt viel über ihre Überzeugungen aus.
Die Liebesgeschichte der beiden lässt sich schon etwas Zeit und mir hat die Entwicklung der Charaktere gut gefallen, auch wenn es trotzdem etwas Drama gab, auf das ich hätte verzichten können. Ansonsten fand ich auch die Kulisse ganz interessant und mochte die spannenden Details der Forschungen. Insgesamt konnte mich die süße Geschichte schon gut unterhalten.
Unterhaltsame Kleinstadt-Romance und etwas mehr
The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh
Nur für die Hochzeit ihrer Schwester kehrt Jude zurück in ihre Heimat Lower Whilby, wo sie einen schlechten Ruf genießt. Aber dann bleibt sie doch länger als gedacht und hofft, dass sie während ihres verlängerten Aufenthalts Barista James über seine Eltern ausquetschen kann. James ist nämlich der Sohn legendärer Musiker, aber das Leben mit berühmten Eltern war nicht immer einfach für ihn und er will sich nicht ausnutzen lassen.
Jude hatte es in ihrer Heimat nicht leicht, schon als Jugendliche begegnete man ihr mit vielen Vorurteilen, die sie verunsichert, aber in anderer Hinsicht auch gestärkt haben. Kein Wunder, dass sie diesen Ort hinter sich lassen wollte und seitdem rastlos durch die Welt zieht. Ihre Beziehung zu ihrer Schwester ist auch alles andere als perfekt, dafür sind sie zu unterschiedlich gestrickt, aber die Hochzeit und die Zeit danach bieten den beiden nochmal die Gelegenheit, sich nochmal anders kennenzulernen.
James hatte auch eine komplizierte Jugend, weil seine Familie und auch die Probleme seiner Eltern im Rampenlicht standen, was manche schmerzhafte Momente noch verstärkt hat oder dazu geführt hat, dass man sich ihm aus den falschen Gründen nähert. Er ist sofort misstrauisch, als Jude sich ihm nähert, aber seine schützenden Mauern geben doch schnell nach, als Judes sprudelnde Energie auf seine nüchterne Ernsthaftigkeit trifft.
Fazit:
Ich fand die Handlung unterhaltsam und etwas albern, aber mit den Problemen, Wünschen und Ängsten der Protagonisten ist die Geschichte auch spannend und emotional mitreißend. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Kampf um Selbstbestimmung - Zwischen Ehrgeiz und gespielter Dummheit
The Darkness Within Us von Tricia Levenseller
Chrysantha hat sich ihr Leben lang dumm gestellt und es geschafft, mit ihrer gespielten Unterwürfigkeit einen alten Herzog zu heiraten, nach dessen Tod sie endlich eine reiche Witwe werden wird. Als sie sich zum ersten Mal traut, ihr Leben zu genießen, taucht auf einmal ein geheimnisvoller Erbe auf, der ihr einen Strich durch die Rechnung macht.
Ich denke, man könnte den zweiten Teil dieser Reihe sogar ohne Vorkenntnisse lesen, aber dann würde man natürlich viel weniger über Alessandra wissen und dann fehlt ihre Sicht auf Chrysanthas gespielte Einfältigkeit und auf die Beziehung zwischen ihnen. Ihr Ehrgeiz ist ähnlich stark, aber Chrysantha ist etwas zorniger und auch ziemlich neidisch, dass ihre Schwester plötzlich so viel erreicht hat, obwohl sie selbst sich viel mehr Mühe gibt und so viel geopfert hat, um am Ende die Freiheit zu haben, selbst über ihr eigenes Leben zu bestimmen.
Und nun will ihr Eryx ihr hart erarbeitetes Erbe streitig machen. Natürlich ist sie da misstrauisch, wo dieser Fremde auf einmal herkommt, und fuchsteufelswild, weil er ihr Leben auf den Kopf stellt und sie seinetwegen so viel zu verlieren hat. Sie ist nicht bereit, ihr Schicksal zu akzeptieren und in ihrer Wut zeigt sie ihren wahren Charakter, sagt ihre Meinung und legt sich mit Eryx an.
Ich mag die komplizierten Charaktere der ehrgeizigen jungen Frauen, für die Hindernisse eher Herausforderungen sind. Ich stehe definitiv nicht hinter all ihren Entscheidungen, aber es sorgt auf jeden Fall für spannende und unterhaltsame Lesestunden. Die Liebesgeschichte des ungleichen Paares hat mir auch gut gefallen, auch wenn es mir manchmal schon etwas zu schnell ging. Es hätte auch gern mehr Magie geben dürfen, aber eigentlich stehen hier sowieso die Charaktere und ihre Entwicklung im Vordergrund, die magische Welt sorgt dabei für zusätzliche Spannung und etwas mehr Action.
Magische Prüfungen, Chancen und Veränderungen - trotzdem nicht ganz überzeugend
Immortal Consequences - Die Blackwood Academy Trials von I. V. Marie
Die Studenten der Blackwood Academy sind selbst tot und begleiten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte lang verlorene Seelen auf die Andere Seite. Nur einmal pro Dekade wird ein Student ausgewählt, um sich vier Prüfungen zu stellen und die Chance zu erhalten, zur Elite aufzusteigen oder endgültig auf die Andere Seite zu gehen, doch die anstehende Dekadenfeier verspricht Überraschungen.
Wren gehört schon zu den ehrgeizigsten Studenten an der Blackwood Academy und lässt sich eigentlich nicht von der Konkurrenz beeindrucken, aber August ist ihr größter Rivale. Irene und Masika sind zwar Freundinnen, aber Irene hat das Gefühl, dass Masika Geheimnisse hat und sie in Hinsicht auf ihre Leistungen hinter sich zu lassen scheint. Während es Emilio noch schwerfällt, seinen Tod zu akzeptieren, verheimlich Olivier ihm nicht nur, dass er beginnt, sein früheres Leben zu vergessen. Alle sechs haben ihre eigenen Perspektiven und unterschiedliche Gründe, für die Prüfungen der Dekadenfeier nominiert werden zu wollen oder sie haben Angst, was die Nominierung für sie bedeuten könnte.
Es gibt schon nett gemeinte Plottwists, aber die konnten mich nicht richtig packen, weil sie eher Dinge aufgelöst haben, die eh nie wirklich Sinn ergeben hatten. Trotzdem ist die Geschichte einigermaßen spannend und nicht sehr vorhersehbar, es gibt actionsreiche magische Prüfungen und durch die verschiedenen Charaktere, deren Gefühle und Probleme ist auch immer etwas los. Ich fand aber die Blackwood Academy an sich nicht so ganz überzeugend und konnte nicht richtig begreifen, wie der Alltag der Studenten aussieht, wenn man eben für Jahre und Jahrzehnte Magie studiert und Seelen erntet. Ich fand auch die Protagonisten und ihre Liebesgeschichten nicht sehr mitreißend, weil ich keinen von ihnen wirklich ins Herz schließen konnte, eigentlich fand ich sie nicht mal wirklich besonders interessant.
Und “nicht wirklich besonders interessant” entspricht auch ungefähr meinem Eindruck vom gesamten Buch. Es gab ein paar interessante Ideen, aber mir hat zu viel gefehlt.
Magisch, kurz und mit sympathischer Protagonistin
Dornenhecke von T. Kingfisher
Eine Fee bewacht einen Turm, der von hohen Dornenhecken umgeben ist. Sie darf niemanden in diesen Turm hineinlassen, und das funktioniert auch gut, weil schon so viel Zeit vergangen ist und sich niemand mehr an diesen Turm erinnert. Aber eines Tages kommt ein Ritter vorbei, der sich sehr für den Turm zu interessieren scheint.
Auch wenn es nur ein sehr kurzes Hörbuch ist, erzählt es eine komplette Geschichte. Die Sprecherin Josephine Hochbruck verleiht Krötling eine sympathische Stimme, der man die Einsamkeit und Verzweiflung angesichts ihrer Aufgabe anhören kann. Getrieben von Schuld und Pflicht widmet Krötling sich schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten der Bewachung dieses Turms und es ist kein Ende in Sicht, als der fremde, muslimische Ritter (seine Religion spielt kaum eine Rolle, aber ich fand es schön, da mal was anderes zu sehen!) auftaucht und sie damit vor Augen geführt bekommt, dass die Welt größer ist.
Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen, Krötlings Schicksal hat mich berührt und trotz der Kürze mangelt es nicht an Magie und Spannung.
Emotional und mitreißend
Lost Girls - Breathing for the First Time von Nikola Hotel
Alle beneiden Darcy um ihr Leben und um ihren erfolgreichen Ehemann, aber sie möchte ihm nur noch entkommen. Je mehr sie versucht, von ihm wegzukommen, desto mehr kontrolliert er jeden ihrer Schritte und verstärkt seinen grausamen Griff um ihr Leben.
Nach ihren Erfahrungen mit ihrem Ehemann Jason und dessen Footballmannschaft mit all ihrem Machogehabe, hat Darcy schon genug von Männern und ist fasziniert von der Möglichkeit eines Frauencolleges, wo sie keine Angst haben müsste.
Doch sie lernt Ellis kennen, der nicht nur nicht bedrohlich wirkt, sondern freundlich ist und sich wirklich für sie zu interessieren scheint. Bei all ihren Problemen hat sie aber eigentlich auch gar keinen Kopf für charmante Engländer.
Es gibt auch viele Momente, in denen ich dachte “sie könnte dies tun” oder “es wäre besser, wenn sie dies täte”, aber bei Opfern von solchen Manipulationen kann die Logik auch zu kurz kommen, wenn die Angst so groß ist. Außerdem will ich ihr auch nicht vorwerfen, dass sie Angst hat und nicht immer so mutig ist, wie ich es gern hätte. Andererseits waren mir ihre Selbstreflexionen teilweise dann doch zu passend und hätte nicht erwartet, dass sie selbst drauf kommt, weil ich da wiederum fand, dass das etwas weniger gut zu ihren Taten passte.
Auch wenn es im Mittelteil so ein paar Dinge gab, die ich etwas albern und oberflächlich fand, hat mir Darcys Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, denn ich fand sie sowohl emotional als auch spannend. Auch wenn mir dieses Buch mit den ernsten Themen sehr gut gefallen hat, werde ich die Fortsetzung vermutlich nicht lesen, weil sie wohl einen anderen Fokus haben wird.
Magische Gefahren und unerwartete Gefühle
The Witch Collector von Charissa Weaks
Vor acht Jahren hat der Witch Collector Rainas Schwester entführt und nun will Raina endlich Rache nehmen, wenn er wieder in ihr Dorf kommt, um eine neue Hexe mitzunehmen, die dann dem Frost King dienen muss. Sie weiß aber nicht, was tatsächlich aus ihrer Schwester geworden ist und dass Alexus, der Witch Collector, nicht der Bösewicht in dieser Geschichte ist.
Nachdem sich alles ganz anders entwickelt als erwartet, sind sie aufeinander angewiesen.
Raina und Alexus sind zu einem großen Teil zu zweit unterwegs, auch wenn sie auf ihrem Weg vielen Gefahren begegnen. So haben sie viel Zeit sich kennenzulernen und über all die Dinge zu sprechen, die zwischen ihnen stehen. Natürlich ist die Situation zunächst angespannt, aber Raina braucht Alexus, um zu ihrer Schwester zu gelangen und er braucht ihre magischen Kräfte, die noch unterschätzt werden. Raina lernt viel von Alexus und ich fand die Entwicklung ihrer komplizierten Beziehung schon nachvollziehbar.
Ich fand es ganz interessant, dass Raina nicht sprechen kann und dass das auch eine Herausforderung beim Wirken von Magie darstellt, allerdings war das in meiner E-Book-Version nicht immer eindeutig markiert. Außerdem finde ich es zwar schön, dass es aktuell mehr Repräsentation gibt, aber habe da auch ein wenig den Eindruck, dass man den etwas leichteren Weg geht, wenn man sich da nicht für Charaktere entscheidet, die außerdem gehörlos sind. Das betrifft aber auch nicht nur dieses Buch und es könnte auch Zufall sein, dass ich solchen Geschichten begegne.
Ihr Weg ist voller magischer Gefahren und bietet ihnen viel Gelegenheit, sich auch persönlich weiterzuentwickeln, auch die Magie fand ich vielversprechend. Allerdings fand ich die Geschichte einfach nicht besonders spannend und hatte besonders im Mittelteil das Gefühl, dass es sich etwas in die Länge zieht.











