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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

Brooke und Noah

Not Worth Saving von Marie Niebler

Brooke wollte eigentlich nicht nach Hause zurückkommen, sie hatte alles hinter sich gelassen und war regelrecht geflüchtet. Warum, das erfahren wir erst relativ spät in diesem Roman und wird deshalb von mir hier nicht verraten.
Aber ihr Vater ist ins Krankenhaus gekommen und somit musste Brooke zurück kommen.

Doch aufgrund der Probleme und Streitigkeiten mit ihrem Bruder fühlt sie sich hier nicht mehr willkommen. Nur bei Noah, doch der ist ausgerechnet der beste Freund ihres Bruders Greysen. Noah hingegen kann den Streit unter den Geschwistern nicht so recht nachvollziehen, denn er hat keine Familie und wäre froh, wenn er eine hätte.
Mir war die Geschichte insgesamt gesehen zu sehr problembelastet und um das Geheimnis, weswegen sich die Geschwister so sehr zerstritten habe, wurde viel zu lange "herumgeschlichen" und immer wieder wurde mir zu sehr dramatisiert. Schade, hier hatte ich mir etwas mehr erhofft.

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Liebenswert

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal? von Sabine Bohlmann

Ottilie freut sich, dass endlich gegenüber neue Nachbarn einziehen, denn das Haus stand definitiv viel zu lange leer.
Aber sie hätte nie erwartet, was sie für Abenteuer mit den neuen Nachbarn erleben würde und was für eine besondere, nun ja, Familie, die Grauses sind. Denn die Mitglieder der Familie Grause sind keine Menschen.

Aber sie müssen sich eingliedern und dürfen auf keinen Fall auffallen, denn sonst werden ihnen Punkte abgezogen. Besonders Opa Grause tut sich schwer mit dem neuen Leben, denn der Waldschrat hat einfach ganz andere Vorlieben.
Ottilie nähert sich langsam an die Kinder an; denkt sich Spiele aus, bei denen die Kinder - sind es nun zwei oder doch drei? - drinnen bleiben können.
Ein sehr warmherziges Buch über das Anderssein, über Warmherzigkeit, Freundschaft, Akzeptanz, aber auch mit ganz viel Humor, bei dem man mit den Charakteren lachen kann - und nicht über sie.

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Vielschichtig

Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder

In einem kleinen ostdeutschen Ort kurz nach der Wende. Kommissar Groth kehrt aus dem Westen zurück in seine Heimat, um zu vergessen und einen Neuanfang zu starten. Ein ungepflegter Mann, der trotz Kälte barfuß herumläuft, schnorrt bei ihm Zigaretten. Wenige Tage später ist Siegmar Eck tot. Ertrunken im See.

Allerdings weist vieles auf ein Fremdverschulden hin. Immer stärker kristallisiert sich heraus, dass dieser Fall mit einem ungelösten Mordfall zehn Jahre zuvor zusammenhängen muss. Damals wurde eine junge Schülerin ermordet. Die jüngere Schwester ist auch zurück gekehrt.
Vielschichtige Personen und Zusammenhänge, die sich erst nach und nach offenbaren. Immer wieder spielt die politische Gesamtsituation nach der Wende eine Rolle. Insgesamt eine sehr düstere Atmosphäre, ich habe bei dem Hörbuch immer wieder die Kälte gespürt.
Ein anspruchsvoller Krimi, mit viel Melancholie, aber gut "komponiert" und vorgetragen von Oliver Dupont.

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Gefährliche Zeiten

Der Vertraute von Leigh Bardugo

Schon der erste Blick auf das Cover hat mich fasziniert, weil es so düster und gruselig ist und gleich viele Fragen zum Inhalt aufwirft. Und dann natürlich der Name der Autorin.
Leigh Bardugo ist eine begnadete Erzählerin und sowohl ihr Schreibstil als auch ihre Geschichten sind immer wieder etwas Besonderes.

Dieses Mal hat sie einen Roman verfasst, der sich an dem Spanien des Goldenen Zeitalters orientiert, aber natürlich spielt auch hier das Übersinnliche und Fantastische eine Rolle. Die Einbindung des fiktiven Fantasyromans in diese Zeit fand ich sehr gelungen.
Die Protagonistin Luzia wird facettenreich dargestellt und hat auch ihre Probleme, ist nicht in allem gut und gerade das macht sie so authentisch. Luzia erleichtert sich ihren Alltag mit etwas Magie, was verboten ist und gerade in Zeiten der Inquisition auch gefährlich. Und so gerät sie in viel zu große und gefährliche Machtspiele und wird zum Spielball.
Man muss aufmerksam lesen, um den Überblick zu behalten und die komplizierten Gefüge zu durchblicken.

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Verstrickungen

Wer zuerst lügt - Thriller von Ashley Elston

Nichts an Elvie Porter ist echt, denn sie ist eine Trickbetrügerin, die sich ein gutes Leben erschaffen hat, das aber jederzeit wie ein Kartenhaus zusammenbrechen kann, denn sie hat keinen einfachen "Arbeitgeber", der eben auch sein eigenes Spielchen spielt. Im Auftrag von Mr. Smith sucht sie nach brisanten Informationen.

Wenn sie allerdings nicht aufpasst, dann ist es Aus und Vorbei mit dem guten Leben. Na ja, eigentlich heißt sie ja auch Lucca Marino. Ihre Aufträge erhält sie erst in vollem Umfang, nachdem sie eine neue Persönlichkeit angenommen hat.
Der Roman wird aus der Sicht der Protagonistin erzählt und man erhält immer wieder neue "Häppchen" aus ihrer Vergangenheit, aber zu keinem Moment hat man den Überblick. Die Liebesgeschichte hätte für mich hier nicht sein müssen.
Rasant und spannend, ein gnadenloses Verwirrspiel, bei dem die Trickbetrügerin selbst betrogen wird.
Die Hörbuchversion wird von Michaela Gaertner spannend vorgelesen.

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Nicht mein Buch

Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford

Eine neue Reihe über vier Schwestern, die wie die vier Jahreszeiten heißen und es beginnt mit dem Frühling, also mit Spring.
Der Klappentext hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht und ich bin dann auch gut gestartet und habe der angenehmen Vorlesestimmt der Sprecherin Marion Dreiseitel zugehört.

Allerdings war mir die Geschichte insgesamt leider doch zu seicht und vor allem wurden hier viel zu viele Klischees angehäuft. Ein wenig mehr Anspruch wäre hier wünschenswert gewesen und vor allem auch so manch eine Überraschung und Abweichung vom Schema.
Für mich war dies leider eine zu seichte Unterhaltungsgeschichte, die allerdings bestimmt auch ihre Liebhaber*innen finden wird.
Ganz nett, aber eben nichts Besonderes, das aus der Menge heraussticht und dann trat die Geschichte leider auch so manches Mal zu sehr auf der Stelle.
Schade, für mich war es leider nicht das richtige Buch.

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Meisterhaft

Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3) von Lars Mytting

Nach "Die Glocke im See" und "Ein Rätsel auf blau-schwarzem Grund" dürfen wir mit "Astrids Vermächtnis" noch ein letztes Mal zu der Geschichte um die Hekne Schwestern und die Zwillingsglocken in das abseits gelegene norwegische Tal zurück kehren. Dieser Teil spielt von 1936 bis 1945 und Lars Mytting hat mich schon wieder ab den ersten Zeilen mit seinem wunderbaren Schreibstil für sich begeistern können.

Ich empfehle unbedingt, die beiden anderen Teile vorab zu lesen, denn nur so versteht man das große Ganze, worum es hier geht.
Bildgewaltig auch dieser Teil und es geht auch wieder um die Weberinnen des Teppichs. Pfarrer Schweigaard lebt immer noch und bereut zutiefst eine früh getroffene Entscheidung, nämlich den Verkauf der Stabkirche, die in Dresden wieder aufgebaut wurde und wohin auch eine der Glocken kam.
Es geht um die deutsche Besetzung, aber auch wieder viel um das Alltagsleben und um technische Neuerungen, die langsam auch nach Butangen kommen.
Im Mittelpunkt steht Astrid, die Tochter von Jehans und Kristine, aber auch ihr Zwillingsbruder Tarald.
Ein Buch, das tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat und dem ich in meiner Rezension gar nicht gerecht werden kann.

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Neue Reihe

Scarlet von Genevieve Cogman

Ich habe die Bibliotheks-Reihe von Genevieve Cogman mit immer größerer Begeisterung gelesen und war sehr gespannt auf ihre neue Reihe.
Scarlet Pimpernel, den Film habe ich vor langer Zeit mal gesehen, konnte mich aber kaum noch daran erinnern, aber das ist nicht schlimm, denn Cogman hat eine ganz eigene Geschichte anhand dieser Vorlage erschaffen und nur das Grundgerüst übernommen.

Hier in diesem Buch geht es um eine Welt, in der Vampire leben, die neben den Adligen leben. Sie suchen sich junge Bedienstete, deren Blut sie trinken, sie jedoch nicht töten. Eine solche Bedienstete ist auch Eleanor, die Protagonistin des Buches. Eines Tages wird sie zu ihrer Herrin gerufen, die sie an Freunde "verleiht" und von da an ändert sich ihr Leben von Grund auf, denn Sir Percy und seine Frau Marguerite sowie weitere Freunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, die gestürzte französische Königin Marie Antoinette und ihre Kinder zu retten. Und dafür brauchen sie Eleanor.
Ganz anders als die Bibliotheks-Reihe, aber wieder ein toller Schreibstil und eine Geschichte, die sich erst nach und nach aufbaut und ihr Potential entfaltet. Das erste Abenteuer ist abgeschlossen, aber weitere werden am Ende angedeutet und es sind noch längst nicht alle Geheimnisse gelüftet.

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Guter erster Teil

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager

Devin feiert ihren Geburtstag mit ihren Freunden am See. Wo ist nur ihre Kette geblieben? Egal, nicht so wichtig. Und auch nicht so wichtig, dass ihre Großmutter sie immer vor den Ungeheuern im See gewarnt hat.
Aber dann läuft alles schief, als Devin ihren Schwarm Tyler küsst und dieser ohnmächtig wird und ins Krankenhaus kommt.

Devin wird von dem Wächter Seth zur School of Myth and Magic gebracht. Die einzige Alternative wäre es, ihre magischen Kräfte zu blockieren und ihre Erinnerungen zu löschen.
Devin ist eine Nixe, aber eine ganz besondere und sie passt deswegen auch so gar nicht zu dem Nixenschwarm. Sie kann weder gut singen, noch schmückt sie sich gerne mit Muscheln und Co.
Aber zum Glück gibt es andere Wesen an der Schule, mit denen sie sich anfreundet, ohne auf irgendwelche Traditionen zu achten, die sie eh nicht kennt. Ein Halbfaun, ein Schrat und eine Sirene und weitere.
Eine Geschichte eher für etwas jüngere Leser mit Wesen, die nicht so standardmäßig beschrieben werden. Vieles ergibt sich erst relativ spät im Verlauf der Geschichte und das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung.

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Mega Fortsetzung

Stadt der bösen Tiere, Band 2 - Die Rettung von Gina Mayer

Ich liebe das Cover mit dem Loch, durch das man durchgucken kann und was zu einem tollen Markenzeichen dieser Reihe geworden ist. Das ist schon mal das erste Highlight.
Den ersten Teil habe ich als Hörbuch gehört und habe mich gefreut, dieses Mal die Geschichte zu lesen.
Die Neugier war auf einem hohen Level, weil der erste Teil megaspannend geendet hat.

In der hinteren Innenklappe gibt es eine stilisierte Karte, die super beim Zurechtfinden hilft und im Buch gibt es zu Beginn der Kapitel und vor dem Start eines neuen Teiles Illustrationen in schwarz-weiß.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Geschichte wieder einmal sehr spannend, so dass es mir schwerfiel das Buch - einmal begonnen - wieder zur Seite zu legen.
Lizard war am Ende des ersten Teiles gerettet worden und ist nun also auf der Insel der bösen Tiere. Wenn nicht ihre Schwester Esmeralda wäre...
Ein tolles tierisches Abenteuer für Groß und Klein.

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