Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
G. W. Pabst
Lichtspiel von Daniel Kehlmann
Lichtspiel ist ein interessanter Roman aus der Feder des Autors Daniel Kehlmann.
Erst war ich skeptisch, ob das Thema mich interessiert, aber dann ging es schon gut weiter.
Er führt uns in das Leben des berühmten Regisseur Georg Wilhelm Pabst ein.
Seine ersten Filme waren noch Stummfilme. Er achte die Greta Garbo zur Göttlichen.
Als die Nazis an die Macht kamen, drehte er gerade in Frankreich einen Film. Dann beschloss er nach Hollywood zu gehen. Das klappte nicht so richtig, er wäre wohl besser gewesen, wenn er erst die Sprache gelernt hätte.
Der Autor lässt uns an den Gedankengänge des Regisseurs direkt mitdenken.
Mir hat auch gut gefallen, wie der Autor den Sohn Jakob hineingeschrieben hat.
Immer wenn er in eine neue Schule kam, musste er sich erst beweisen.
Diese ganze Geschichte war fesselnd und brillant vorgegeben.
Der Roman hat mich gut Unterhalten.
Gemeinschaft
Das Haus von Monika Maron
Die Schriftstellerin Monika Maron zeigt uns in ihrem Roman Das Haus, wieder ihre Kunst zu schreiben.Eine Freundin erbt ein Haus in Bosnien und sie baut es in eine Art Wohngemeinschaft für Ältere aus.
Monika Maron will eigentlich nicht hinziehen, aber dann wird ihr Haus renoviert und es wird zu laut.
Also will sie vorübergehend dort einziehen.
Es kommt zu schönen schlauen Dialogen zwischen den Personen.
Der Roman besticht durch Monika Marons trocken und mit leichtem Humor und perfektem Ausdruck. r.
Mit dieser Schreibweise kann sie mich immer wieder beeindrucken.
Kindertreck
Die Kinder des Don Arrigo von Ivan Sciapeconi
Der italienische Schriftsteller Ivan Sciapeconi erzählt uns in seinem Roman
Die Kinder des Don Arrigo, eine wahre Begebenheit.
Der Protagonist ist der elfjährige Nathan, der uns an seinen Gedanken und Ängsten teilnehmen lässt. Er ist allerdings eine fiktive Person. Der Autor hat sie aber wunderbar passend gestaltet.
Nathan ist mit vielen anderen Kindern aus Deutschland auf der Flucht vor den Nazis. Er kommt aus Berlin und es ging von einem Land zum Anderen, bis sie in Italien erst mal durchschnaufen konnten. Aber dann kamen die Deutschen auch nach Italien und sie mussten ihre Fluch weiter vorantreiben.
Für die Kinder war diese Zeit ein besonderes Trauma, so ohne das sie wussten was mit ihren Eltern ist und auch Angst vor der Zukunft. Der Plan war nach Palästina zu kommen.
Der Autor hat diese Flucht perfekt recherchiert und zu einer ansprechenden Geschichte verwebt.
Historisch in Schweden
Mein Herz ist eine Krähe von Lina Nordquist
Die schwedische Schriftstellerin Lina Nordquist hat mit ihrem Roman
Mein Herz ist eine Krähe, ein ungeheuer interessantes Werk geschaffen.
Es ist ein historischer Roman über eine norwegische Familien, die um 1900 nach Schweden flüchtete.
Die Autorin hat die Armut, mit Hunger und unmenschlichkeit besonders gut erfasst.
Die Frauen sind besonders schlecht dran.
Es gibt 2 Icherzählerin. Uma erzählt ihr Schicksal. Ca 80 Jahre später erzählt Kara die Lage.
Uma bekommt drei Kinder, das letzte ist unterwegs, als ihr Mann verunglückt. Sie muss für ihre Schulden weiter arbeiten. Es ist tragisch, zu welchen Taten Uma gezwungen wurde.
Tara ist mit Umas Enkel verheiratet.
Die Beiden haben sich nicht mehr kennen gelernt.
Man erlebt die Hungerwinter und die Kälte mit.
Dieser Roman ist ein Stück tragische Zeitgeschichte.
Mich hat er etwas mitgenommen, aber so ist das Leben.
Lesenswert.
Fantastisch
Ich träumte von einer Bestie von Nina Blazon
Nina Blazons Roman Ich träumte von einer Bestie ist eine wunderbar gewebte Geschichte. Der Roman ist fesselnd und spannend. Die Autorin versteht es wunderbar reales und fantasievolles zu verweben. Es gibt verschiedene
fassettenreiche Charakter.
Die Hauptperson Fleur leidet an Alpträumen in denen sie von Jägern gejagt wird.
Dann beerbt ihren Vater. Im Haus ihrer Großmutter findet sie Aufzeichnungen , der sie nachgehen will. Dafür fährt sie in Auvergne in Frankreich, wo sie nach ihren Wurzeln sucht.
Da trifft sie zwei interessante Männer, aber sie hat ein Geheimnis, das sie sehr belastete.
Fleur bestand von viel Angst. Ihre Kindheit war nicht so leicht. Die Mutter lies sich von dem Vater scheiden und es gab eine Kampf um sie. Dann war da noch diese eigenartige Großmutter.
Es gab dann noch fantasievolle Einschläge, die den Roman richtig spannend wurde.
Die Autorin schreibt so kraftvoll und inspirierend, das ich von der Geschichte total gefesselt war.
Erinnerungsbuch
Kajzer von Menachem Kaiser
Der kanadische Schriftsteller Menachem Kaiser schreibt jüdische Literatur.
Kajzer ist der Titel seines interessanten Sachbuch. Der Autor wollte keinen Roman schreiben, denn er will nichts verändern. Er schreibt ehrlich über seine Recherchen in Polen.
Sein Großvater war der einzige Überlebende seiner Familie.
Sie wohnten im heutigen Polen. Er hatte versucht eine Entschädigung für sein Haus zu bekommen.
Der Autor hatte ihn nicht mehr kennengelernt, so erfuhr er erst spät davon.
Da er oft beruflich in Polen war versuchte er es jetzt. Nach den vielen Jahren ist das ein schwieriges unterfangen. Da musser erst die Urgroßeltern für Tot erklären lassen.
Dabei kommt er in Kontakt mit Schatzsuchern, denn in Bergwerken werden immer mal wieder Schätze gefunden.
Er erfährt sogar noch von einem Cousin seines Großvaters, der den Holocaust überlebt hatte. Von dem nicht einmal sein Vater wusste.
Es ist ein interessantes Buch, das mich fasziniert hat.
Mein Gott Walter
Kein guter Mann von Andreas Izquierdo
Der Autor Andreas Izquierdo hat mit
Kein guter Mann, einen wunderbar ansprechenden Roman geschaffen.
Walter ist von Kindheit an nicht mit Glück gesegnet. Alles Gute geht schief.
Walter arbeitet als Postbote. Mit knapp sechzig wird er zu den Weihnachtsbriefe verband.
Erst als Bens Brief an Gott kommt, geht er in der Hilfe für Ben auf.
Unterhaltsam ist Mailverlauf zwischen Gott und Ben. Ben ist schüchtern lud braucht einen Freund.
Der Autor steckt viel Elan und toller Sprache in diesen traurigen Roman.
Er hat mich von Anfang bis zum Ende gepackt.
Es ist tiefgründiger Roman, den ich gerne weiter empfehle.
Anrührend
Nur nicht zu den Löwen von Lizzie Doron
Die Autorin Lizzie Doron habe ichon längere Zeit nichts gelesen.
Ihr Roman Nur nicht zu den Löwen, ist in ganz andere moderne Art, wie gewohnt.
Sie erzählt eine teils anrührende, teils bitter Geschichte.
Rivi Greenfeld seht jeden Tag am Fenster ihrer Wohnung und sieht in die Ferne, genau, wie ihre Mutter das schon tat.
Sie ist im Ruhestand. Das Haus soll abgerissen werden, um die Umgebung zu verschönern. Sie hält am längsten aus, dann sind es nur noch ein paar Tage.
Dann fängt sie an ehemalige Bekannte mit WhatsApp zu schreiben. So erfährt man viel aus ihrem Leben.Erschreckend war, das Revi sich von Männern umgarnen lies, aber die es nie ernst mit ihr meinten.
Diesen neuen Roman habe ich gerne gelesen.
Krähen
Kleine Schule des Fliegens von Christina Walker
Kleine Schule des Fliegens, von der Autorin Christina Walker über Krähen.
Es ist ein ruhig erzählter Roman.
Der Protagonist Alexander Höch wohnt nach einer Krebskrankheit in der Wohnung seines Bruders.
Vor dem Haus steht eine Platane auf der Krähen ihre Nester Bauen wollen.
Es gibt Streit zwischen Vogelliebhaber
und Gegnern, denn die Krähen nehmen Überhand.
Die Autorin lässt Alexander mit den Krähen reden.
Es ist ein einsamer Mann. Sein Haus lässt ihr Haus gerade renovieren, deshalb soll er sich ausruhen.
So richtig ist es unverständlich , warum sie so wenig Zeit für ihn hat.
Der Roman besticht durch den ruhigen Ton der Autorin.
Das Buch gut geschrieben und unterhält gut.
Skurril
Monde vor der Landung von Clemens J. Setz
Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz ist mit seinem Roman
Monde vor der Landung für den deutschen und österreichischen Buchpreis nominiert.
Allerdings kann ich mich mit dem Protagonisten Peter Bender überhaupt nicht anfreunden, der ist doch ganz schön spinnert.
Dieser eigensinnige Kerl lebt mit der
Hohlwelttheorie.
Den gab es auch noch wirklich.
Dieser Querdenker lebte in der Nähe Worms.
Der Autor schreibt das eigentlich ganz gut, aber ich war froh, als ich das Buch endlich am Ende ankam.











