Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Lesenswert
Eine halbe Ewigkeit von Ildikó von Kürthy
In ihrem Roman „Eine halbe Ewigkeit“ lässt die Autorin Ildiko von Kürthy, die Protagonistin aus dem Roman Mondscheintarif wieder aufleben.
Die Autorin hat einen witzigen sprudelnden Schreibstil.
Die Protagonistin Cora Hübsch ist jetzt 54 dreiviertel Jahre alt. Ihr letzter Sohn verlässt das Haus und sie ist deprimiert.
Sie st nicht zufrieden, mit dem was aus ihr geworden ist.
Teilweise kann ich sie ja verstehen, aber vieles ist mir fremd.
Dann hat sie noch ein schreckliches Geheimnis, das ihr Alpträume beschert.
Die Autorin beschreibt ihre Empfindungen grandios genau.
Ildiko von Kürthy besitzt eine besondere Begabung, mit dem Alter Coras und deren Begleiterscheinungen zu beeindrucken.
Teils macht das jede Frau mit.
Ich habe ein paar andre Romane der Autorin genossen, deshalb wollte ich dieses Buch auch wieder lesen.
Und es hat sich gelohnt.
Das Buch kann ich gerne empfehlen.
Dämonisch
Die sieben Monde des Maali Almeida von Shehan Karunatilaka
Die sieben Monde des Maali Almeida ist der zweite Roman des Autors Shehan Karunatilaka, der aus Srilanka stammt.
2022 wurde dieser Roman mit dem Booker Preis ausgezeichnet.
Er hat einen anspruchsvollen Schreibstil, er gefällt.
Maali Ameida ist ein Journalist, der sich plötzlich m Jenseits wiederfindet.
In Srilanka wütet gerade ein Bürgerkrieg.
Der Roman besticht durch durch Geister und Dämonengeschichten.
Außerdem gibt es auch eine Kriminalgeschichte und politische Massaker.
Der Autor versteht es gut alles in diesen Roman zu packen.
Die Mythologie Srilankas zieht durch den Roman.
Als Maali ermordet wird ist er in der Zwischenwelt, da gibt es viele Träume. Der Autor gibt der Geschichte einige eigenartige Eindrücke.
Er schreibt mit gewaltiger ausufernder Sprache.
Der Roman liest sich nicht so ganz einfach, ist aber durchaus gute Literatur.
Nahe Zukunft.
Ein heißes Jahr von Philippe Djian
Der Roman Ein Heißes Jahr, von dem
französische Autor Philippe Djian spielt in der nahen Zukunft.
Die Klimakatastrophe hat schon krass stattgefunden. Das Wetter ist extrem trocken, wenn es mal regnet verdunstet das Wasser.
Dann gibt es Personen in einem Labor. Der Chef Anton gibt falsche Ergebnisse raus und Greg hilft ihm das zu vertuschen.
Greg ist eigentlich sympathisch, er geht sogar mit seiner Nichte auf Demonstrationen.
Dann stirbt ein Mensch an einem giftigen Mittel, das sie vertuscht hatten. Da dreht er durch.
Das hat der Autor perfekt erzählt, es war oft dramatisch.
Der Autor hat die Innere Monologe Gregs und seine Ängste gut eingefangen.
In dem Roman hat er das Thema Umweltschutz gut umschrieben.
Er schreibt fesselnd spannend.
Ich konnte mich in diese Geschichte so richtig hinein ziehen lassen.
So ist das Leben
Was es braucht, das Leben zu lieben von Fatou Diome
Die im Senegal geborene Schriftstellerin Fatou Diome hat einen wunderbaren Schreibstil.
Der Roman, Was es braucht, das Leben zu Lieben, zeigt einige interessante Episoden von Personen , deren Leben nicht so einfach ist.
Die Personen sind besonders liebevoll gestaltet. Es wird jedes mal ein anderes Thema bearbeitet.
Allerdings braucht es bei ihnen eigentlich doch viel um das Leben zu lieben. Das Schicksal ist schwer.
Es sind beeindruckende Episoden.
Die Autorin spielt mit den Worten und spinnt daraus gute Geschichten.Sie ist eine großartige Schriftstellerin, die ich gerne lese.
Das Buch möchte ich gerne weiter empfehlen.
Unterhaltsam
Die Eisfischerin vom Helgasjön von Frieda Lamberti
Die Eisfischerin vom Helgasjön, ist ein Liebesroman von der Autorin Frieda Lamberti.
Sie versieht ihre Personen mit Ecken und Kanten und erzählt den Roman mit humorvoller lockerer Sprache.
Die Protagonistin Rieke erleidet einen Unfall und kann nicht in den geplanten Skiurlaub fahren.
Von ihrer Mutter bekommt sie einen Urlaub in das winterliche Schweden geschenkt.
Rieke hat eigentlich Kunst studiert, aber sie arbeitet in einem Büro.
In Schweden trifft sie alte Studienkollegen.
Um zur Ruhe zu kommen versucht sie sich mit Eisangeln.
Das winterliche Schweden wird gut beschrieben.
In diesem Roman gibt es einige Eifersüchteleien und Fehltritte. Das wird von der Autorin mit Gefühl eingefangen.
Dann beginnt Rieke aus Papiermasche lebensgroße Männer zu gestalten. Die konnte ich vor mir sehen, das ist gut gemacht.
Der Roman ist unterhaltsam.
Lesenswert
Kochen im falschen Jahrhundert von Teresa Präauer
Die Autorin Teresa Präauer hat die ungewöhnliche Geschichte „Kochen im falschen Jahrhundert
geschrieben. Ihr Stil besticht mit Witz und Satire.
Ich habe den Roman gelesen, weil die Autorin mit diesem Buch den Bremer Literaturpreis gewonnen hat und ich mir diese Veranstaltung ansehen möchte.
Ich weiß nicht richtig was ich von dem Buch halten soll. Der Titel irritiert mich auch.
Seltsam ist auch das die Personen alle keine Namen haben.
Teresa Präauer versteht es mich als Leser doch noch zu fesseln.
Lesenswert
Kriegsjahre
Alles Licht, das wir nicht sehen von Anthony Doerr
Alles Licht, das wir nicht sehen, ist ein Kriegsroman des amerikanischen Schriftsteller Anthony Doerr.
2015 bekam er dafür den Pulitzerpreis für Belletristik.
Er brilliert mit kurzen eleganten Kapiteln.
Gut, da musste ich mich erst hineinfinden, aber dann ging es perfekt.
Der Roman ist traurig und ermutigend gleichzeitig.
Er zeigt abwechselnd die Erlebnisse der 15jährigen blinden Französin Marie-Laure und des jungen deutschen Soldaten Werner.
Deren Geschichte ist interessant gestaltet. Teilweise sind da traurige Begebenheiten, aber die Beiden schaffen es, sich zu behaupten.
In der Mitte gab es vielleicht kleine Längen, aber das schadet nicht den Lesefluss.
Der Roman hat eine gute Geschichte.
Kriegskindheit
Das einzige Kind von Hera Lind
Das einzige Kind von Hera Lind beginnt 1940 in Jugoslawien mit dem Kind Djoko.
Die Autorin erzählt am Schluss, wie sie zu dieser Geschichte kam.
Franz Peters-Engel hat ein Buch über sein Schicksal geschrieben, das noch mit passenden Zeichnungen versehen war, an sie eingesendet.
Er war Djoko, erst durch Adoption wurde er Franz Peters.
Engel.
Die Autorin hat diese Geschichte in diesen Roman gestaltet.
Djoko hatte es von Anfang an nicht leicht. Besonders deutlich konnte ich mir diesen Hemdenmatz vorstellen.
Er hatte ein wirklich schreckliches Schicksal. Er verlor immer wieder seine Vertrauenspersonen.
Schon mit fünf Jahren verlor er seine Eltern. Gott sei Dank fand er immer wieder hilfreiche Menschen. Das ist ja auch nicht immer selbstverständlich.
Durch die heutigen Kriege empfinde ich das besonders schlimm, denn es sind wieder viele Kinder in Gefahr. Dieser Roman ist teils traurig, aber es gibt immer wieder Hoffnung. So wird es ein schönes unterhaltsames Buch.
Faszinierend
Dieses schöne Leben von Mikki Brammer
Die Autorin Mikki Brammer zeigt uns in ihrem Roman Dieses schöne Leben einen neuen Berufszweig.
Die Protagonistin Clover ist Sterbebegleiterin. Den kannte ich bis jetzt nicht, aber es ist doch eine wichtige Arbeit. Gerade jetzt, wo es viele Sterbende gibt, die keine Angehörige haben, ist es interessant, sie bis zu ihrem Tod zu begleiten.
Nebenbei erfahren wir von dem Wesen Clovers.
Die Autorin versteht es gut ihre Personen mit verschiedenen charakteristischen Zügen zu verweben.
Es ist ein Buch in dem würdevoll über den Tod erzählt wird. Trotz des traurigen Thema ist eine schöne faszinierende Geschichte.
Ich habe das das Buch als Hörbuch angehört.
Die Sprecherin des Hörbuchs Cornelia Waibel macht ihre Sache sehr gut. Mit angenehmer Stimme erzeugt sie zu jeder Zeit die richtige Stimmung.
Der Roman hat mir gut gefallen und möchte es gerne weiterempfehlen.
Von Berlin nach Krakau
Nebenan ist doch weit weg von Antje Bones
Nebenan ist doch weit weg, von der Kinderbuchautorin Antje Bones ist ein wunderschönes Buch, nicht nur für Kinder.
Sie versteht es gut, die Emotionen eines 12jährigen Mädchens darzustellen.
Edith muss in eine neue Schule, das ist ja schon nicht so schön, weil sie ihre Freundinnen verlassen muss.
Aber bei ihr geht es gleich nach Polen, da ist auch noch die Sprache anders.
Ihre Eltern haben einen Job in Krakau bekommen und dort ein Haus gekauft.
Im Anfang erfährt sie von einigen Personen Spitzen gegen Deutsche.
Sie findet im Haus alte Briefe und gemeinsam mit den neuen Freunden Milena und Antek gehen sie auf Vergangenheitssuche.
Das ist spannend geschrieben und der Schreibstil ist fesselnd. Dabei erfährt Edith so einiges, warum das Verhältnis zu einigen Polen problematisch ist.
Edith will Schriftstellerin werden, dafür schreibt sie alle neuen Eindrücke und Gedanken in ihr Tagebuch.
Diesen Roman habe ich verschlungen.
Die Geschichte ist einfach brillant.











