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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Ungewöhnliche Familie

Wort für Wort zurück ins Leben von Beth Miller


Das Buch, Wort für Wort zurück ins Lehen, von Beth Miller, besticht mit seinem schönen Cover.
Der Roman wird aus der Sicht dreier Personen erzählt. Anfangs war es nicht so schlüssig.
Die 52jährige Pearl hat sich mit ihrem Mann in einem Landhaus in Frankreich zurückgezogen. Anfangs war ich etwas irritiert, das fast eingeschlossen lebt.

Dann stirbt ihr Vater, der die Frau und seine drei Kinder verlässt und eine neueFamilie gründe. Aber ist das ein Grund sich nicht mehr um die Kinder zu kümmern?
Pearl erbt vom Vater sein Tagebuch, das er in Kurzschrift verfasst hat. Nur Pearl kann das lesen.
So erfährt man von seinem neuen Leben und Problemen.
Auch hat Perl ein Geheimnis, von dem ihr Mann nichts weiß. Das ist eine große Belastung.
Die Autorin schreibt das alles mit gutem Stil. Im Endeffekt ist es ein netter angenehmer Roman, der gut unterhält und fesseln konnte..

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Brücken bauen, Versöhnung leben

Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt von Julie Heiland




Die Schriftstellerin Julie Heiland führt uns in ihrem Roman, Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt, nach Dresden.
Der Roman wird in 2 Zeiten gechildert. Da ist 1939 Lotte, die bei ihrer Tante und dem Onkel lebt. Die führen ein prominentes Hotel. Lotte hat sich in den Juden Leo verliebt.
Wir erleben Lottes Zeit den ganzen verehrenden Krieg mit, bis in die DDR Zeit rein.

Nach dem Krieg arbeitet Lotte lange als Trümmerfrau.

1993 arbeitet Hanna beim Aufbau der Frauenkirche . Sie findet ein Foto von einer Frau, die ihrer Mutter ähnlich sieht. Sie hat den Verdacht, das es ihre Großmutter ist. Ihre Mutter Marlene hat keinen Kontakt mehr zur Mutter, so das Hanna sie nicht kannte.
Die Autorin hat alle drei Frauen besonders authentisch beschrieb. Man mag alle Drei gerne.
Die jeweilige politische Lage ist immer realistisch,
Das gibt es erst der Nationalismus und dann finden sich plötzlich die selben Personen in der DDE.
Allerdings gab es das auch im Westen.

Der Roman ist beeindruckend. Man lebt das Geschehen nahe mit.
Sehr empfehlenswert.

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Starker Roman

Das Jahr ohne Sommer von Constanze Neumann



In dem Roman, Das Jahr ohne Sommer, schildert die Autorin Constanze Neumann eine Kindheit mit Abschieden.
Die Protagonistin ist ein namenloses Mädchen. Als die Eltern 1977 die Flucht aus der DDR wagen ist sie drei Jahre alt. Die Fluch misslingt und die Eltern kommen ins Gefängnis. Das Mädchen darf zu ihrer Großmutter.

Als die Eltern von der BRD freigekauft werden, darf das Mädchen mit sechs Jahren zu den Eltern ausreisen.
Die Autorin schildert authentisch die Lage der Familie aus Sachsen in Aachen. Da treffen verschiedene Kulturen aufeinander. Es gibt oft bedrückende Situationen, dann gibt es auch lustige Einlagen. Es ist erstaunlich wie unbedarft das Mädchen bei ihren Ferienreisen zur Großmutter von dem Gefängnisaufenthalt erzählt. Da sind viele Mitreisende überfordert.
Es ist eine lebendig erzählte vom Gehen und Ankommen.
Der Roman konnte mich enorm fesseln.

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Heimat

Kosakenberg von Sabine Rennefanz



Sabine Rennefanz Roman, Kosackenberg, ist eine schöne Geschichte.
Sie zeig uns, das der Heimatort, immer viel Anziehungskraft besitzt, man fährt immer wieder gerne hin.

Die Protagonistin Kathlen hat ihre Kindheit im Brandenburgischen Kosakenberg verbracht,. Es ist nur ein kleiner Ort. Viele junge Leute haben den Ort verlassen um in der Stadt zu arbeiten.

Kathleen hat es nach London verschlagen. Mit ihrer Mutter gibt es viele Telefongespräche.

Die Autorin hat es wunderbar verstanden, Kathleens Gedanken laut werden zu lassen.
Die Mutter verkauft das Haus, das nicht so einfach ist, aber Kathleen wollte es nicht haben.
Nach dem Tod der Mutter fährt sie ab und an, an das Grab ihrer Großmutter und Mutter. Dabei trifft sie eine Kindheitsfreundin, aber so richtig sind sie sich nicht mehr einig.
Der Roman ist melancholisch, mit einer Spur Ironie.
Es ist eine unterhaltende Geschichte.

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Freundschaft

Der ehrliche Finder von Lize Spit



Der ehrliche Finder ist ein herausragendes Buch der belgischen Schriftstellerin Lize Spit. Es hat nur 128 Seiten, aber hat es in sich. Es geht um Freundschaft und Verlassenheit.
Wir lernen Tristan kennen, der mit seiner Familie eine gefährliche Flucht hinter sich hat. Jetzt sind sie in Bovenmeer.

Er befreundet sich mit Jimmy an, der klug ist, aber einsam. Durch Tristan lernt er erst ein Familienleben kennen.
Da geht es vielleicht etwas chaotisch zu, aber es ist auch für Jimmy gemütlich.
Seine Gemütsbewegungen werden von der Autorin gut erfasst.

Bis dann die Abschiebung in die Nähe rückt.
Tristan und seine Schwestern entwickeln einen gefährlichen Plan.

Die Angaben über die Flüchtlingsfamilie
basiert über eine reale Familie. Das ganze Dorf kämpft dafür das sie bleiben dürfen.
Jetzt, wo es so viele Flüchtlinge gibt, nimmt die Hilfsbereitschaft leider ab.
Die Autorin versteht es gut, dieser Geschichte ein gutes Gelingen, zu bereiten.
Der Roman ist spannend und berührend.

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Familie Barnes

Der Stich der Biene von Paul Murray



Der Autor Paul Murray war mit seinem Roman Der Stich der Biene, 2023 bei dem Booker Prize nominiert.
Jetzt gibt es den Roman auch auf deutsch und ich musste zugreifen.
Dann ist es eine Familiensaga, die lese ich sowieso gerne.
Es ist ein kompakter Roman von 700 Seiten und wird nie langweilig.

Er spielt in der Wirtschaftskrise 2008 in Irland
Die Familie Barnes bestehend aus dem Autohändler Dickie, seiner Frau Limelda, der 16jährigen Tochter Cass und dem 12jährigen Sohn PJ.

Von jedem Familienmitglied erfahren wir abwechselnd von ihren Empfindungen.
Der Autor hat das brillant gestaltet. Es geschehen oft brenzlige Situationen, die aber doch glimpflich ablaufen.

Der Roman hat mich total gefesselt. Ich habe mit den jeweiligen Personen gezittert.
Es ist ein bemerkenswerter Unterhaltungsroman.

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Issas Reise

Issa von Mirrianne Mahn



Issa, ist ein gut gewebter Roman der Schriftstellerin Mirrianne Mahn.
Sie stammt aus Kamerun, lebt aber von Kindheit an in Deutschland.

Ihre Protagonistin Issa hat einen ähnlichen Hintergrund. Ihre Kindheit in der Schule konnte ich nachvollziehen, nicht aber die Schläge der Mutter.

Sie ist schwanger und ihre Mutter und ihre Verwandten wollen das sie zu den Großmüttern nach Kamerun flieg, damit sie an Ritualen für eine gesunde Geburt teilnimmt.

So, wie es in der Heimat üblich ist.
Als sie dort ankam erfährt man viel aus dem Leben der Mutter, der Großmutter und der Urgroßmutter.
Die Männer hatten immer mehrere Frauen.
Damm geht es zurück, bis vor dem 1. Weltkrieg, als die Deutschen noch eine Kolonialmacht war. Erschütternd, wie unser Volk überall gehasst haben. Da muss man sich ja schämen.

Die Autorin hat alles wunderbar geschildert. Issas Erlebnisse waren gut konstruiert.
Ich war begeistert von dem Buch.

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Unterhaltsam

Der Lärm des Lebens von Jörg Hartmann



Der Schauspieler Jörg Hartmann hat in seinem Roman, Der Lärm des Lebens, seine Erimmerungen aufgeschrieben.
Er ist aus den Tatort bekannt.
Er schildert alles sehr angenehm und oft mit viel Humor.
Es beginnt mit seinem Anfang als Schauspieler, da brauchte es viel Geduld und Cleverness.
Dann geht es viel in seine Erinnerungen, die nicht chronologisch kommen, sondern hin und her gehen.

Das macht Spaß zu lesen.
Besonders interessant waren seine Geschichten über seine gehörlosen Großeltern.
Der sieben jährige Sohn, der Vater des Autors erlebt das besonders intensiv, da sie in der Zeit des Krieges besonders gefährdet waren.
Die Einwürfe des Klangs des Ruhrgebiets passt gut in die Geschichte.
Es ist keine Biografie, sondern Ein Buch der Erinnerungen. Die Familie Hartmann ist sympathisch.
Ich habe das Buch gerne gelesen,. Es war als wenn man bei der Familie dabei war.
Ich wurde gut unterhalten-

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Rosalind Franklin

Das verborgene Genie von Marie Benedict



Die Schriftstellerin Marie Benedict versteht es gut, fast vergessenen Frauen ein fiktives Leben einzuhauchen.

Der Roman, Das verborgene Genie, zeigt die Wissenschaftlerin Rosalind Franklin.
Es beginnt 1947 als sie mit Röntgenstrahlen arbeitet, die dann auch wohl an ihrem frühen Tod, Schuld waren.

Sie arbeitete als einzige Frau unter vielen Männern. Die hatten die Frechheit ihre Berechnungen für ihre Zwecke zu beanspruchen.
Von einigen wurde sie auch nach ihrem Tod richtig schlecht gemacht.
Ihre Freundin Anna schrieb ihre Biographie und sammelte alle Unterlagen. Aus denen konnte die Autorin die Fakten nehmen und Rosalind zu Wort kommen lassen. Der Roman wird in Ichform von Rosalind erzählt. So, wie die Autorin ihre Worte erschafft, könnte sie gedacht haben.
Rosalind Franklin hat es verdient, nicht vergessen zu sein.
Der Roman ist lebendig geschrieben und ist unbedingt zu empfehlen.

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Verwicklungen

Die Halbwertszeit von Glück von Louise Pelt



Der Roman, Halbwertzeit von Glück, von der Schriftstellerin Louise Pelt, liest sich wunderbar.
Es gibt drei Frauen, deren Leben abwechselnd erzählt werden.
Johanna lebt 1987 im Grenzgebiet der DDR.
Milena lebt 2019 in Paris und will bald heiraten.
Holly erlebt 2003 ein Trauma in Los Angeles.

Ihre Kollegin hat sie vertreten, als in einem Cape etwas explodiert, und sie ums Leben kommt.
Die drei Stränge werden immer hin und her beschrieben, bis sie irgendwie zusammenkommen.
Zeitweise habe ich einen Verdacht, aber wie passt Holly dazwischen.
Milena erfahrt, das sie von einer unbekannten Frau eine Wohnung in Amsterdam geerbt hat.
Da erfahren wir erst wie es mit Johanna weiterging.
Beim Lesen war ich ziemlich begeistert, aber beim Überlegen, was ich in der Rezension schreibe, kam mir mir die Geschichte im letzten Teil etwas konstruiert vor. Mit den einzelnen Personen konnte ich deren Geschichte gut miterleben.
Es hat Spaß gemacht diesen Roman zu lesen.

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