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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Wie war die Mutter

Was wir von ihr wissen von Rebecca Fallon



Rebecca Fallons Debütroman „Was wir von ihr wissen“ ist ein gelungenes Werk. Ihr Ton ist einfühlsam , ruhig und stark.
Die Beerdigungsszene fand ich allerdings etwas seltsam.Das die siebenjährigen Zwillinge das mit ansehen mussten war etwas krass.
Die Mutter Susanne war Schauspielerin und in den Jahren nicht viel zu Hause.

Erst als sie an Krebs erkrankt, pflegt ihr Mann sie ein Jahr lang.
Die Kinder Viola und Sebastian wollen später mehr über das Leben der Mutter wissen. Sie wollen sie nicht nur aus den Serien kennen, sondern auch, wie sie dazwischen lebte.
Das hat die Autorin sehr bildreich und interessant beschrieben.
So wurde das Buch doch noch zu einem Genuss.

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Vater – Tochter B

Löwe von Sonya Walger



Die britische Schriftstellerin Sonya Walger schreibt in ihrem Roman Löwe,
die Autobiographie ihrer Vater – Tochter Beziehung.

Sie ist schon selber Mutter zweier Kinder und erzählt jetzt von ihrem Vater.
Der ist in Argentinien geboren und er wurde verwöhnt.
Er lies sich gerne von seinen Frauen aushalten.

Auch die Tochter wurde oft versetzt.
Ein Wunder, das sie so an ihm hing.
Das alles schreibt sie mit spritziger Sprache und die Geschichte ist unterhaltend.
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Kuriose Putzfrau

Die Auster von Yael Inokai




Yael Inokai führt uns in dem Roman „Die Auster“ in sie Hieachie eines großen Kaufhauses ein.
Die dreiundsiebzig Lenora Bloch arbeitet seit fünfindvierzig Jahren als Reinigungskraft.
Als sie den Geschäftsführer Dr. Bronstett tot auffindet, putzt sie erstmals alle Böutspuren gründlich weg, denn es muss alles sauber sein.

Naja das ist schon etwas paradox.
Die Autorin lässt leonoras Lebensgeschichte und ihre Kolleginnen tadellos in tollen Dialogen zu Wort kommen.
Sie hat hier eine faszinierende Kriminalgeschichte entwickelt.
Yael Inokai schreibt wie schon in ihrem vorigen Roman, mit ruhigem intensiven Ton. Manchmal hätte ich mir etwas Tempo gewünscht.

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Ein Stück Zeitgeschichte

Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg



Eva Kranenburg wurde zu ihrem Roman“Falls jemand fragt, wer wir waren“ von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert.
Die Personen sind fiktiv. Sie hat sich sehr gut informiert, sie hat Zeitgenossen interviewt, diese auch in ihrem Nachwort erwähnt.
So konnte sie alles so genau erzählen.

Es ist die Geschichte von zwei siebzehnjährigen Mathilda Tilly genannt und Rena.
Tillys Vater hat als Kommunist das KZ überlebt, die Mutter ist tot.
Als sie Rena kennenlernt, kann sie sich endlich über alles unterhalten.
Tilly ist von der Regierung total überzeugt.
Erst als Reena verschwindet und sie einiges erfährt, fängt sie an nachzudenken.
Der 17. Juni wurde in der Bundes Republik zu einem freien Arbeitstag, es wurde der Vergangenheit gedacht. Aber nach einer Zeit war es schöner freier Arbeitstag.
Dieser Roman zeigt uns wieder mal genau, wie es war.

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Ein hin und her

Luft nach unten von Tamara Stajner



Die Musikerin und Schriftstellerin Tamara Štajner besticht in ihrem Roman „Luft nach unten“ mit ihrer mitreißenden Sprache.
Sie stammt aus Slovenien und wohnt jetzt in Wien, genau wie ihre Protagonistin Iva.
Es ist eine Geschichte über Mutter und Tochter und Ersatzmutter.
In Slowenien besaß ihr Großvater ein Hotel.

In dem hat Iva ihre Kindheit mit ihrem Kindermädchen Maria gelebt.
Iva ist mir nicht so schismatisch. So wie sie mit ihrem Freund umgeht ist ja peinlich. Gut er ist nicht so einfach, aber sie auch nicht.
Mit ihrer Mutter ist sie auch genervt. Die Mutter hat vielleicht Fehler gemacht, aber sie ist auch nicht nett.
Da dachte ich oft, ob es gut wäre, wenn sie selber ein Kind bekommt.
Vielleicht ist sie da ja auch nicht viel anders , wie ihre Mutter.
Die Autorin schreibt locker , mit Ernst und Humor im Wechsel. Das macht die Gesuchte zu einem interessanten Leseerlebnis.
Ich könnte mir das gut als Film vorstellen.

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Mal Deutsche, mal Russin

Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl



Ferne Heimat Altmontal.
Das Leben meiner Mutter, zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus, ist eine Erinnerungsroman von Michael Riepl.
Er wechselt zwischen der Aufzeichnungen seiner Gro0mutter und seinen Erlebnissen bei den Hilfsorganisationen verschiedener Kriegsgebiete.
Die Erinnerungen der Gro0mutter gefielen mir am Besten.

Schön waren die sparsamen Fotos Hedwigs. Erst war sie die Deutsche in der Sowjetunion und dann war sie die Russin in Deutschland. Die Familie wurde von den Russen verfolgt. Von den Deutschen wurde sie dann als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verfrachtet.
Altmontal hat der Schriftsteller nur einmal kurz besucht. Jetzt kann er durch den Irakkrieg nicht mehr hin. Die verschiedenen Kriege sind so real, Die Arbeit fürs Rote Kreuz hat der Autor gut eingeflochten.
Es ist ein interessantes Buch.

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Fiktiv mit viel Wahrem

Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel von Laila El Omari



Laila El Omari ist eine Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese.
Der Roman „Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel“ ist fiktiv, aber vieles ist in ihrer Familie so geschehen.
Ihre Protagonistin Amelie Saha ist Journalistin, sie will ihre arabischen Wurzeln nicht ausleben.Sogar ihre fünfzehnjährige Tochter bemerkt, das sie, wenn arabische Personen erwähnt werden, etwas brüsk reagiert.

Erst als sie von ihrem Arzt als Übersetzerin für eine Patientin dazu gebeten wird, ändert es sich langsam.
Als sie die Emigrantin zufällig wiedersieht, öffnet sie sich.
Sie spricht mit ihrer Mutter über den Vater und dessen Familie.
Die Autorin hat das alles perfekt dargestellt.
Ich war von dieser Familiengeschichte total gefangen.
Es ist absolut lesenswert.

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Schwestern

All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer



Der Roman „All die Farben all das Licht“ ist das Debüt von Cora Wucherer.
Die Autorin schreibt mit faszinierendem Stil einen Roman, aus dem Leben gegriffen.
Es geht um zwei Schwestern, Luna 17 Jahre alt und Martha 14 Jahre. Bei Marthas Geburt ist die Mutter gestorben. Der Vater ist Pfleger im Krankenhaus.

Er erzieht seine Töchter allein.
Bei June ist Schwerhörigkeit testatiert worden und jetzt dauert es nicht mehr lange und sie erblindet. Sie hat das Ascher Syndrom, dadurch hat der Vater mehr auf Juna geachtet. Martha fühlte sich unsichtbar. Der Altersunterschied ist Schuld an der Spannung zwischen ihnen, das ist normal. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Später werden sie dann bestimmt Freundinnen. Das Ende kam etwas abrupt, aber es ist gut so.
Die Autorin hat abwechselnd June und Martha erzählen lassen. So ist das ein packender Roman geworden.

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Heimlichkeiten

Lori von Anousch Mueller



Anousch Mueller schreibt in ihrem Roman „Lori“ über eine Familie in der vieles Verschwiegen wird.
Da kommt das DDR Regime zum Tragen.
Der Vater hatte schon Ausreiseanträge gestellt, bevor er Katharina kennenlernte.
Robert macht mit seinen kleinen Kindern einen Segeltour. Da kommt man ja schnell ad den Verdacht, das sie fliehen wollen.

Sie werden von den Soldaten angehalten. Dabei kommt Lori ums Leben.
Da wird dann nicht drüber geredet. Eni hat eine Erinnerung, weiß aber noch richtig worum es geht.
Aer alle Geschwister haben das Gefühl, das etwas fehlt.
Erst als sie erwachsen ist stellt sie den Eltern Fragen.

Dann gibt es da noch einen guten Freund, den sie verliert.
Die Autorin hat einen perfekten einfühlsamen Schreibstil, mit dem sie uns Leser gekonnt durch diese Geschichte führt
Der Roman ist Lesenswert.
Einfach Klasse.

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Norrlandsaga die 2.

Wo das Feuerkraut blüht von Ulrika Lagerlöf

Wo das Feuerkraut blüht, ist der
2. Teil der Norrland – Saga von Ulrika Lagerlöf.
Schon der 1. Teil hat mich gefesselt.

Jetzt sind wir mit Siv, John, Nils und Nila im Jahr 1949 wieder dabei. Siv und Nila treffen sich wieder. Der 11jährige Nils hat große Probleme mit anderen Kindern.
Wir erfahren wie die erste elektrische Säge beim Roden eingesetzt wird.

Dann soll es eine Brandrodung geben, die fast zu einer Katastrophe wird.
Eva und ihr Sohn kämpfen noch mit ihrem Erbe. Der einzige Überlebende ist Nila und die Beiden wollen ihm gerne seine alte Heimat noch einmal zeigen.

Die beiden Episoden haben ihre verschiedenen Entwicklungen.
Die Autorin hat mir die nordische Atmosphäre wieder nahe gebracht. Ich möchte dem Buch wieder eine gute Leseempfehlung geben.

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