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Rezensionen von manu63:

Der weite Weg

Erleuchtung inklusive von Elli C. Carlson

Erleuchtung inklusive ist ein Roman der Autorin Elli C. Carlson. Der Leser darf Liz auf ihrem Weg auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela begleiten. Auf diesen Weg ist sie per Zufall gekommen, eigentlich wollte sie ein Exklusiv-Interview mit dem Medienscheuen Unternehmer Ben ,den sie aus Schultagen kennt, benutzen um ihre Position als dienstälteste Redaktionspraktikantin los zu werden.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus de Sicht von Liz erzählt und der Schreibstil und die inneren Dialoge von Liz lassen mich immer wieder schmunzeln. Wie sie von einem Abenteuer ins Nächste fällt ist amüsant zu lesen und auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Weitere kleine Stars der Geschichte sind zwei kleine Hunde die dem Ganzen einen gewissen Charme geben. Wer einen Liebesroman mag, der auch mal etwas unrealistisch wird aber immer charmant und witzig bleibt, wird diese Geschichte mögen. Wer alle erzählten Situationen danach abklopft ob so was möglich ist oder nicht wird die Geschichte nicht so toll finden. Ich lasse mich aber gerne auf Geschichten ein die auch mal Situationen zulassen die nicht ganz glaubhaft sind. Gerade das macht den Reiz des Lesens aus, man kann sich vom Autor auch mal in aberwitzige Lagen führen lassen.

Ich fühlte mich auf jeden Fall für einige Stunden gut unterhalten.

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Es wird heiß

Burning Bad Boy von Adele Mann

Mit ihrer Geschichte Burning Bad Boy nimmt die Autorin Adele Mann die Leser wieder mit auf die Feuerwache in New York die ich schon im Buch Charming Bad Boy kennen lernen konnte. Dieses mal steht Danis Bruder Logan St. Clair im Mittelpunkt und er trifft auf Mia Fiore die als Feuerwehrfrau neu in die Wache kommt.

Beide entzünden sich aneinander und als noch ein Brandstifter sein Unwesen treibt, wird es brandgefährlich für alle Beteiligten.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar, explizite Szenen werden geschmackvoll eingebaut und die Dialoge sind witzig und oft mit spitzer Zunge. Es ist zwar der zweite Band über die Feuerwache, er kann jedoch eigenständig gelesen werden. Wichtiges aus dem ersten Band wird an den richtigen Stellen eingebaut, ohne Langeweile bei denen aufkommen zu lassen, die das erste Buch schon gelesen haben.

Die Charaktere sind gut dargestellt und die Gedankengänge der Protagonisten lassen den Leser direkt am Geschehen teilhaben. Die Perspektiven wechseln und es ist immer gut erkennbar aus welcher Sicht erzählt wird.

Besonders gut gefallen hat mir am Schluss der Epilog der einige Jahre weiter spielt, aber darüber werde ich an dieser Stelle nichts weiter verraten. Ein Buch das mich gut unterhalten hat und das ich vorbehaltlos weiter empfehle.

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Alles findet ein Ende

Burning Bad Boy von Adele Mann

Asche des Krieges heißt der vierte und damit abschließende Band der Geheimnis der Götter Reihe der Autorin Saskia Louis.

Nym ist weiter auf der Suche nach Antworten und sucht diese beim Volk in den Kreisbergen. Dort muss sie sich aus der Welt der Lügen befreien und ihre eigene Wahrheit erkennen und letztendlich damit leben.

Der Autorin ist es gelungen eine Geschichte voller Liebe, Trug und Freundschaft zu einem Abschluss zu bringen, der einen zum einen traurig stimmt aber auch wieder Hoffnung auf einen Neubeginn in sich trägt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Spannungsbögen werden gut gesetzt, so das die Geschichte immer weiter getragen wird ohne langweilig zu werden. Nyms Entscheidungen sind nachvollziehbar, auch wenn sie schmerzlich sind und gebrochene Charaktere zurücklassen. Sympathische Protagonisten müssen sterben und andere überleben. Eine gelungene Mischung aus Leid, Schmerz, Liebe und Freundschaft, die nicht für alle ein positives Ende findet.

Mit Hilfe kleiner Einblendungen am Kapitelanfang werden dem Leser die Zusammenhänge immer klarer und was wirklich mit einigen Figuren passiert ist. In meinen Augen eine geschickte Lösung.Insgesamt finde ich die Reihe lesenswert und kann sie empfehlen, auch wenn es an einigen Stellen doch recht traurig wird, und das mag ich im allgemeinen nicht so gerne bei Büchern, passt aber zur Geschichte.

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Guter Abschluss

Burning Bad Boy von Adele Mann

Die versiegelten Hallen ist der Titel des dritten Bandes der Mederia Reihe der Autorin Sabine Schulter. Mit diesem Band endet die Geschichte rund um Lana und Gray und als Leserin muss ich mich leider von den beiden trennen.

Lana muss in die versiegelten Hallen gelangen um Mederia von der Dunkelheit zu befreien, dabei stehen ihr wieder die lieb gewonnenen Gefährten zu Seite und es kommt letztendlich zum entscheidenden Endkampf.

Wie schon in den Vorbänden finde ich die Charaktere gut getroffen und die Protagonisten entwickeln sich interessant weiter. Neue Verbündete schließen sich der Gruppe rund um Lana und Gray an und verstärken deren Kampfkraft. Die Geschichte wird gut und stimmig weiter erzählt und das Ende hat genau meinen Geschmack getroffen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Langeweile oder Langatmigkeit wurden auf keiner Seite verströmt und ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mit Vergnügen gelesen. Ich empfehle die Mederia Trilogie vorbehaltlos und fühlte mich sehr gut unterhalten mit einer stimmigen Geschichte die spannend und einfühlsam war.

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Psychothriller

Das Dienstverhältnis von Kim Rylee

Das Dienstverhältnis ist ein Psychothriller der Autorin Kim Rylee. Mia arbeitet in einem Hamburger Theater und ist im großen und ganzen mit ihrem Leben zufrieden, bis sie eines Tages eine Rose hinter dem Scheibenwischer ihres Autos entdeckt. Anfangs gefällt es ihr das sie eine Rose bekommen hat, aber das ändert sich sehr schnell und eine Abwärtsspirale wird in Gang gesetzt.

Die Autorin schafft es auf spannende Weise den Psychoterror dem Mia ausgesetzt ist sprachlich umzusetzen. Lange tappt man als Leser im Dunkeln wer Mias Stalker ist. Nachdem dieser entlarvt wird ist das Spiel um Mias Psyche jedoch noch nicht beendet und die Geschichte endet anders als ich es erwartet hätte.

Der Schreibstil ist schnörkellos und dabei fesselnd. Die Geschichte wird in großen Teilen aus Mias Perspektive erzählt und das bietet dem Leser tiefe Einblicke in Mias Seelenleben und wie ihre Welt langsam auseinanderbricht. Für mich eine spannende Geschichte mit unerwartetem Ende die mich gut unterhalten hat. Das Dienstverhältnis wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, das ich von der Autorin gelesen habe.

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Knochenschrei

Knochenschrei von Catherine Shepherd

Knochenschrei ist ein weiterer Thriller aus der Reihe der Zons Triller von Caterine Shepherd. Yasmine entdeckt bei der Erweiterung ihrer Kellerräume eine skelettierte Leiche die seit 500 Jahren dort liegt, aber dann wird von der Polizei noch eine weitere Leiche entdeckt die erst seit kurzen eingemauert wurde und nachdem weitere Leichen auftauchen beging die Jagd nach einem Serienmörder.

Doch auch in der Vergangenheit der Stadt Zons gab es schon eine Jagd nach dem Mörder mehrere Nonnen und so führen zwei Zeitstränge durch die Geschichte, die sich in der Gegenwart kreuzen.

Obwohl das Buch Teil einer Reihe ist, kann man ihn eigenständig lesen. Die Zeitwechsel werden gut gekennzeichnet und haben jede ihren eigenen Reiz, die Ermittlungen in beiden Zeitsträngen werden spannend geschildert und ich war zum Schluss überrascht wer jeweils der Täter war.

Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und mitreißend, der Autorin gelingt es die jeweiligen Zeitstränge geschickt mit einem Cliffhanger enden zu lassen, so das ich interessiert weiter gelesen habe um zu erfahren was los ist. Ich kann Knochenschrei als spannenden Thriller empfehlen den ich gerne gelesen habe. Die Charaktere sind authentisch und interessant angelegt und bergen noch Potential für weiter Zons Thriller.

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Nebelschatten

Knochenschrei von Catherine Shepherd

Nebelschatten ist der erste Band der Warriors of Love Reihe der Autorin Cornelia Zogg. Erzählt wird die Geschichte der vier Freundinnen Cori, Josie, Beth und Tessa die, statt ein Wellness Wochenende zu verbringen, sich plötzlich in einer fremden Welt wieder finden die sie retten sollen.

Eher zögerlich nehmen sie dieses Aufgabe an und lernen allmählich ihre Grenzen kennen.

Wobei auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird.

Mir persönlich hat es gut gefallen das die vier Frauen nicht als Superheldinnen dargestellt werden, sondern als Frauen mit Stärken und Schwächen, die auch ihre Grenzen haben. Die Geschichte selber gerät nur langsam in Fahrt und braucht etwas um lebendiger zu werden. Viel Raum nehmen erst einmal die ersten Schritte der Ausbildung der vier ein und dabei stellen sie sich mehr oder minder gut an.

Die Charaktere bleiben im ersten Teil noch recht blass und lassen einiges an Tiefe vermissen. Wobei ich mir denken kann das die vier im laufe der Geschichte mehr Kontur bekommen und reifen. Sonst hätte man ja keinen Stoff für einen Dreiteiler wenn man alles in den ersten Band packen würde.

Der Schreibstil ist gut lesbar und schnörkellos und der Unterhaltungseffekt ist vorhanden. Für mich ein ganz passabler Einstieg in die Trilogie die mich neugierig auf die weiteren Teile gemacht hat.

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Wiedersehen in Lichterhaven

Vier Pfoten am Strand von Petra Schier

Vier Pfoten am Strand ist ein Liebesroman der Autorin Petra Schier, sie entführt ihre Leser ein weiteres Mal nach Lichterhaven, dem kleinen Städtchen an der See. Ben Brungsdahl sucht Ruhe für seine Arbeit und hat sich dafür das Städtchen Lichterhaven, das er von früher kennt, ausgesucht. Da er aber mit einem jungen Hund, den er aus einem Tierheim geholt hat, nicht ganz klar kommt wendet er sich an die Hundetrainer Christina und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Ich freute mich schon auf ein Wiedersehen mit den Charakteren die in Lichterhaven angesiedelt sind und wurde nicht enttäuscht. In gewohnt guter Manier erzählt die Autorin eine zauberhafte Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und lässt dabei Boss, den jungen Hund von Ben alle anderen Protagonisten an die Wand spielen. Die Dialoge zwischen Ben, Christina und Boss sind witzig und lesenswert. Der Hund ist ein sehr eigener Charakter und ein tragender Teil der Geschichte. Zwar ist einiges vorhersehbar, aber das finde ich bei einem Liebesroman nicht tragisch, ich mag es wenn es ein gutes Ende nimmt und nicht böse endet.

Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos und die Seiten fliegen nur so dahin, die Charaktere sind gut gezeichnet und liebenswert. Ich hatte etliche entspannte und gute Lesestunden.

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Lehrstunden des Herzens

Vier Pfoten am Strand von Petra Schier

Lehrstunden des Herzens ist ein Liebesroman der Autorin Dorothea Stiller, die Leser dürfen teilhaben am Leben der Dallaway Schwestern, die sich nach dem Tod des Vaters möglichst bald vorteilhaft verheiraten müssen, um nicht in ärmliche Verhältnisse abzurutschen. Nachdem es mit einigen Kandidaten nicht so richtig geklappt hat nimmt Clara Dallaway, die ältere Schwester eine Stelle als Gouvernante im Haus der Wiltmores an und das Liebeskarussell beginnt sich zu drehen.

Die Autorin erzählt mit leichter Hand eine Geschichte die im historischen England im Jahr 1811 angesiedelt ist. Die damalige Zeit wird gut in den Fokus gerückt und die Geschichte selber hat mir gut gefallen. Es ist leichte Unterhaltung die zwar vorhersehbar ist, die aber dennoch Spannung erhält durch die Widrigkeiten welche sich die Autorin für Clara und ihre Familie einfallen lässt. Leichte Lektüre mit charmant-romantischem Touch. Für mich die ideale Entspannungslektüre für einen Urlaubstag oder einfach mal für zwischendurch.

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Eindringlich

Wir sind dann wohl die Angehörigen Die Geschichte einer Entführung. Gebunden. von Scheerer Johann

Wir sind dann wohl die Angehörigen Die Geschichte einer Entführung erzählt die Geschichte der Entführung von Jan Philipp Reemtsma aus der Sicht des Sohnes Johann Scheerer, der auch der Autor des Buches ist. Der Autor schildert die Sicht auf die Entführung seines Vaters mit den Augen des damals 13 jährigen.

Die Wortwahl ist eindringlich und als Leser bekommt man tiefe Einblicke in das Seelenleben des Jungen. Seine Angst um den Ausgang der Entführung, die Versuche ihn abzulenken die immer wieder scheitern, die Handlungen der Polizei die nicht zum gewünschten Ergebnis führen, lassen die damaligen Geschehnisse sehr lebendig wirken. Auch wenn man als Leser weiß das Jan Philipp Reemtsma die Entführung überlebt ist es dennoch ein spannendes Buch das die Dramatik der vielen Tage deutlich macht.

Der Schreibstil ist lebendig und gut lesbar, ich wollte das Buch in einem Rutsch durchlesen. Die Sätze auf den letzten Seiten fand ich sehr erschütternd. Wie oft sagt man etwas scherzhaft und für andere bedeuten die Sätze Leid und Gefahr. Das Leben der Familie wurde nie wieder wie zuvor.

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