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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Blutsbekanntschaft

Die Autorin Dorit David erzählt in ihrer Kurzgeschichte Blutsbekanntschaft wie sich Herr Anderson und Nadine kennen lernen. Nadine ist Lesern der Autorin ggfs. schon durch das Buch Speck zu Gold bekannt. Nadine ist quirlig und nicht auf den Mund gefallen und das macht sogleich Eindruck auf Herrn Anderson, als er sie beim Blutspenden kennen lernt.

Danach überschlagen sich die Ereignisse etwas und am Ende liegt ein Mann am Boden.

Nadine und Herr Anderson sind eher gegensätzlich aber das macht den Reiz der Situation aus. Kleine Nebenfiguren geben dem ganzen Leben und ich fand die Geschichte recht vergnüglich. Ich hätte gerne mehr über die beiden erfahren, aber das liegt nicht im Stil einer Kurzgeschichte, bei der nur ein Schlaglicht auf die Akteure geworfen wird. Ein kleines kurzes Lesevergnügen mit lebendigem Schreibstil und frischen Dialogen.

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An Tagen wie diesen

An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger

An Tagen wie diesen ist eine Kurzgeschichte der Autorin Nadin Hardwiger und sie erzählt in kleinen Episoden wie ein Alltag mit Kindern aussehen kann. Die Kurzgeschichte ist in drei Abschnitte unterteilt und als Leser wird man mitten ins Geschehen geworfen.

Akteure sind eine Mutter und ihre beiden Kinder sowie das Nachbarsehepaar und deren Katze.

Es ist eine kleine, aber feine Geschichte die mir am Ende ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte und als Mutter konnte ich die Geschichte sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist locker und die Dialoge aus dem Leben gegriffen, viele werden sich in den Charakteren wieder erkennen und daher braucht es auch keine weitere Tiefe bei den Protagonisten. Für mich eine Geschichte die am Ende einen kleinen Sonnenstrahl schickt und daher gut für eine entspannte Auszeit.

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Wiedererkannt

An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger

Alltagswahnsinn ist eine Kurzgeschichte der Autorin Britta Meyer. Die Autorin wirft einen Blick ins Innenleben einer Protagonistin in verschiedenen Alltagssituationen. Die Gedanken und Handlungen sind etwas überspitzt dargestellt, aber vieles begegnet uns so im alltäglichen Wahnsinn des Lebens.

Auf amüsante Art wird dem Leser der Spiegel vorgehalten und einiges an den Aussagen kann ich genauso nachempfinden.

Sei des der Preis einer Ware, der tägliche Kampf mit den Kundenkarten oder die vielgepriesene teure Küchenmaschine der Autorin gelingt es auf humorige Art auf Alltagssituationen einzugehen und sie hat mich mit ihrem Stil gut unterhalten. Ein witzig-ironischer booksnack für eine Auszeit in der man mal lachen möchte.

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Tadelloser Auftritt

An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger

Adele feiert Begräbnis ist eine Kurzgeschichte geschrieben von der Autorin Daniela Noitz. In dieser Geschichte geht es um Adele die immer den perfekten Auftritt benötigt und als sie feststellt, dass sie keinen Einfluss auf ihren Auftritt hat wenn sie gestorben ist kommt sie auf die Idee an ihrem 50.

Geburtstag ihr Begräbnis zu feiern.

Was als makabere Idee beginnt endet unerwartet und gab der Geschichte einen perfekten Schlusspunkt. Der Schreibstil ist flüssig und die Dialoge und Gedanken passen sehr gut zur Geschichte. Die Charaktere werden nicht tiefer beschrieben, es ist ja auch eine Kurzgeschichte. Für mich ein perfekter kleiner Snack für eine kleine Pause, der mit einem Ende aufwartet das so nicht abzusehen war.

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Guter Anfang

An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger

Das Vermächtnis der Engelssteine ist eine neue Reihe der Autorin Saskia Louis und beginnt mit dem Band Blutopal. Ella hat sich ihren achtzehnten Geburtstag anders vorgestellt. Mehr feiern und weniger Menschen die ihr nach dem Leben trachten. Entsetzt muss sie erkennen das ihr bisheriges Leben aus den Fugen gerät und das sie angeblich der letzte Halbengel ist und somit die Einzige, welche die Menschheit vor der Auslöschung retten kann.

Ihr komplettes Leben gerät aus den Fugen.

Die Autorin hat eine faszinierende Welt geschaffen, die in der heutigen Zeit spielt und in welcher der Leser einen Blick in die Welt der Engel erhält die in verschiedenen Gruppen Einfluss auf die Menschen nimmt. Die Charaktere sind gut angelegt und versprechen eine interessante Geschichte in der noch einiges passieren wird. Natürlich gibt es einen gutaussehenden Helden der sich um die Hautprotagonistin kümmern muss und ebenso gibt es zwischen ihnen persönliche Verwicklungen. Das wirkt aber nicht kitschig oder abgedroschen sondern ist frisch und alles andere als Langweilig. Die Nebencharaktere ergänzen die Hauptpersonen sehr gut und der erste Band endet mit einem Paukenschlag für Ella.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar angelegt und die Spannungsbögen sind gut gesetzt. Auf jeden Fall hat mich der erste Band neugierig gemacht auf die Fortsetzungen und ich hatte einige Stunden Lesevergnügen mit diesem Buch.

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Zahltag

Ein MORDs-Team - Band 19: Der Preis der Macht von Andreas Suchanek

Der neunzehnte Band der Ein Mords-Team Reihe des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Der Preis der Macht und für einige Protagonisten ist Zahltag. Endlich erfahre ich wer den Schuss, mit dem Band achtzehn endete, getroffen hat. Der Wahltag bricht an und es kommt zu Begegnungen die nicht alle überleben.

Dem Autor gelingt es auch in diesem Band die Spannungsbögen gut zu halten und den Leser von einer Szene zur nächsten zu tragen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gut lesbar und dank dem Rückblick am Anfang des Bandes komme ich wieder gut in die Geschichte hinein. Die Beziehungen der Charaktere untereinander vertiefen sich zum Teil und die Entwicklung einiger Protagonisten gefällt mir gut. Insgesamt wieder lesenswert und spannend.

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Alte Legenden

Houston Hall - Schatten der Vergangenheit von Mary Cronos

Houston Hall Schatten der Vergangenheit aus der Feder der Autorin Mary Cronos entführt den Leser in die Sagenwelt Schottlands. Nachdem Anthony seine Eltern und seine Schwester durch eine schreckliche Bluttat verloren hat, zieht sich dieser von der Welt zurück und verbringt seine Zeit auf seinem Anwesen Houston Hall.

Sein Leben wird durcheinander gewirbelt als er Mary als neues Dienstmädchen einstellt. Sie erobert nicht nur sein Leben sondern auch sein Herz. Als seine totgeglaubte Schwester überraschend wieder auftaucht weiß Anthony nicht, das nicht nur sein Leben in Gefahr gerät sondern auch das Leben von Mary.

Die Autorin erzählt eine Geschichte die verwoben ist mit den Mythen und Legenden Schottlands und einer zart romantischen Liebesgeschichte. Erzählt wird der erste Teil aus der Perspektive von Anthony und wechselt dann im zweiten Teil zu Mary. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam ist aber dennoch spannend erzählt. Als Leserin konnte ich gut die Entwicklung von Anthony von einem einsamen und skeptischen Eigenbrötler hin zum offenen und fröhlichen jungen Mann der er einmal war verfolgen. Langsam wächst auch die Erkenntnis was sich hinter Mary verbirgt und welches Geheimnis sie umgibt. Der zweite Teil ist rasanter aber nicht atemberaubend. Es ist eher die langsame Entwicklung der Charaktere die fasziniert.

Der Schreibstil ist lebendig und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Langeweile kam bei mir nicht auf, ich verfolgte gebannt wie sich die Beziehung zwischen Anthony und Mary entwickelte. Wer eine romantische Liebesgeschichte mit mystischen Touch sucht der wird Houston Hall mögen, wer eine heiße Liebesgeschichte sucht der wird enttäuscht werden. Ich persönlich war von der Geschichte angetan und habe sie mit Vergnügen gelesen.

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Bürogeschichten

Houston Hall - Schatten der Vergangenheit von Mary Cronos

Büro, Büro ist eine Sammlung von drei kleinen Kurzgeschichten die den Büroalltag beleuchten. Die Autorin Britta Meyer wirft ein kurzes Schlaglicht in das Leben von Menschen die für und mit Menschen arbeiten. Die Gedankengänge der Protagonisten regen zum eigenen nachdenken an und haben mich auch immer wieder zum schmunzeln gebracht.

Herrlich menschlich und aus dem Leben gegriffen.

Der Schreibstil ist locker und die Dialoge passend. Über die Charaktere selber erfährt man nicht viel, sie bleiben relativ anonym und austauschbar aber wer selber den Alltag im Berufsleben kennt wird einiges wiedererkennen was einem selber passieren kann. Insgesamt vergnüglich und lesenswert.

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Rosarot

Houston Hall - Schatten der Vergangenheit von Mary Cronos

Von roten Socken und Zartbitterschokolade heißt die Kurzgeschichte der Autorin Jennifer Wellen die mir einem Augenzwinkern das Dilemma von Nina erzählt. Nina besucht seit drei Monaten jeden Mittwoch den Waschsalon weil sie dort ihrem Mr. Right begegnet ist. Doch zu ihrer Enttäuschung entdeckt sie in seiner Wäschewanne Damenwäsche, also scheint er vergeben zu sein.

Dazu kommt noch, das seine rote Socke ihre Wäsche verfärbt hat, wutentbrannt will sie ihm seine Socke um die Ohren hauen aber dann läuft es anders als Nina gedacht hat.

Die Kurzgeschichte gibt dem Leser einen kurzen Einblick in Ninas Leben und ihre Wünsche und wie sich die Geschichte entwickelt zeigt auf, das man dem ersten Schein nicht immer trauen kann. Auf locker leichte Weise wird die Geschichte entwickelt und der Schluss lässt mich mit einem zufriedenen Gefühl zurück. Genau das richtige wenn man mal eine kleine Pause einlegt um ein wenig zu lesen und sich zu entspannen.

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Ende gut, alles gut

Ein Happy End für die Liebe von Bettina Kiraly

Ein Happy End für die Liebe ist eine Kurzgeschichte aus der Feder der Autorin Bettina Kiraly. Ihre Protagonistin Emma versteht nicht warum Christian das Date mir ihr abrupt abbricht als er eine SMS bekommt. Kurze zeit später steht Christian vor Emmas Tür und ein rutschendes Badetuch bringt beide in Bedrängnis.

Die Autorin lässt die Leser teilhaben an einem Moment im Leben von Emma und Christian als sie gerade an einem Wendepunkt ihrer Beziehung ankommen. Ich finde die Idee hinter der Geschichte gut umgesetzt und als Leser sollten einem klar sein das es sich um eine Kurzgeschichte handelt. In einer Kurzgeschichte bekommt man einen kurzen Blick in das Leben und Wirken der Charaktere und das lässt tiefer gehende Erläuterungen nicht zu. Auch ein umfassender Einblick in die Charaktere selber bekommt man in einer Kurzgeschichte nicht. Der Schreibstil ist locker und flüssig und die Dialoge stimmig. Es gibt keine großen Spannungsbögen, das geht bei der Kürze der Geschichte auch kaum. Insgesamt war ich schon neugierig wohin Christian plötzlich musste und was dahinter steckt, das wird gut aufgelöst und ich finde die Geschichte für eine kurze Auszeit geeignet.

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