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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Auch Folge 9 überzeugt

Mit dem neunten Hörspiel der Reihe Heliosphere 2265 Entscheidung bei NOVA bringt der Autor Andreas Suchanek die Geschichte ein ganzes Stück weiter. Entscheidungen werden getroffen und einige Handlungsstränge enden in Folge neun, dafür werden neue Pfade geöffnet.

Da ich die Reihe bereits als ebook gelesen habe fiel es mir nicht schwer die Zusammenhänge zu verstehen, wer nur die Hörspielreihe kennt, sollte sich erst wieder auf den neusten Stand bringen und noch mal in die Vorgänger hineinhören um sofort wieder ins geschehen zu kommen.

Stimmlich wurde alles gut umgesetzt, die gewählten Stimmlagen passen zu den Charakteren wobei die Frauenstimmen sich nicht so markant unterscheiden wie die der Männern. Daher wäre es gut wenn sich in weiteren Folgen die Protagonisten während der Dialoge immer mal wieder mit Namen anreden würden. So kann man als Hörer besser folgen und muss nicht überlegen wer da gerade spricht.

Beim ersten mal habe ich das Hörspiel über Kopfhörer angehört, da waren mir die Kampfgeräusche im Gegensatz zu den Dialogen zu laut, ohne Kopfhörer war es besser.

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Guter dritter Teil

Die Salbenmacherin und die Hure von Silvia Stolzenburg

Die Salbenmacherin und die Hure ist der dritte Teil der Reihe rund um die Salbenmacherin Olivera welche von der Autorin Silvia Stolzenburg ins Leben gerufen wurde. Brütende Sommerhitze liegt über Nürnberg und als eine verstümmelte Leiche gefunden wird, schlagen die Wellen in der Bevölkerung sofort recht hoch.

Es kommt das Gerede auf, das ein Werwolf sein Unwesen treibt. Eher unfreiwillig werden Olivera und ihr Mann in die Geschehnisse hineingezogen.

Obwohl ich die beiden Vorbände nicht kannte bin ich gut in das Buch hineingekommen. Die Geschehnisse der vorherigen Bände werden in kurzen Rückblicken geschildert und das reicht aus um der Geschichte folgen zu können. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und die Charaktere werden gut dargestellt. Die verschiedenen Perspektiven erleichtern das Verstehen der Situation und spielen gut die Gefühle der Protagonisten wieder. Das Buch wirkt gut recherchiert und die Schilderungen wirken zeitgerecht. Insgesamt ein Buch das mich gut unterhalten hat.

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Levi oder Jeki

Die Salbenmacherin und die Hure von Silvia Stolzenburg

Feuer der Rebellion ist der Titel des dritten Bandes der Geheimnis der Götter Reihe der Autorin Saskia Louis. Nym/Salia weiß nun wer sie ist und sie entdeckt langsam ihre Vergangenheit neu. Dabei taumelt sie zwischen Jeki und Levi und weiß nicht für wen sie sich entscheiden soll. Das ist aber nicht ihr einziges Problem und um eine Lösung zu finden muss sie in die Kreisberge reisen.

Der dritte Band geht aufregend weiter und Nym/Salia muss Entscheidungen treffen die ihr nicht leicht fallen. Wenig hilfreich sind dabei die Hahnenkämpfe von Levi und Jeki, für mich als Leserin waren die Dialoge witzig und lebendig, für Nym/Salia wohl eher nicht förderlich. Der weitere Verlauf der Geschichte bleibt spannend und die Erzählweise der Autorin lässt die Szenarien lebendig vor meinen Augen erscheinen. Die Handlungen der Götter sind für mich immer noch undurchsichtig und es ist nicht abzusehen für wen sich Nym/Salia am Ende der Reihe entscheiden wird. Alles ist noch offen und erst einmal steht die Reise Richtung Kreisberge im Raum, wobei die Gruppe um Nym/Salia Spannung und gute Unterhaltung verspricht.

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Spannend

Die drei Opale 1: Über das tiefe Meer von Driver Sarah

Über das tiefe Meer ist der Auftaktband der Trilogie Die drei Opale der Autorin Sarah Driver. Die Autorin erschafft in ihrem Jugendbuch eine Welt die Spannung, Abenteuer und Fantasy vermischt. Die dreizehnjährige Maus lebt an Bord der Jägerin, ein Segelschiff das unter dem Kommando ihrer Großmutter Schneekönig steht.

Begleitet wird sie außerdem von ihrem Bruder Sperling der eine besondere Gabe hat. Nachdem der Vater der Kinder verschwunden ist kommt ein neuer Steuermann an Bord und mit ihm eine eisige Kälte die Maus erschauern lässt.

Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und gut lesbar, dabei wird die Geschichte Jugendgerecht erzählt, schafft es aber auch mich als älteres Semester zu fesseln. Kleine Wortspielereien lockern dabei den Text immer wieder auf. Die Charaktere sind gut angelegt und Maus wächst mit ihren Aufgaben und Erlebnissen. Spannungsbögen sind gut gesetzt und die Gedankenwelt von Maus spielt eine große Rolle für die Geschichte. Als Leser erlebt man die Geschichte durch die Augen von Maus und durchlebt ihre Ängste und Sorgen aber auch ihre Freuden hautnah mit. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten und die Schriftgröße ist angenehm zu lesen.

Als Auftaktband ist die Geschichte gelungen und macht Lust auf weitere Bände. Die Altersempfehlung ab 12 Jahre finde ich passend und in meinen Augen spricht das Buch sowohl Jungen wie auch Mädchen an. Meinen Kindern hätte das Buch in der empfohlenen Altersstufe sicherlich gefallen.

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Allmacht

Das Erbe der Macht - Band 12: Allmacht von Andreas Suchanek

Band 12 der Reihe Das Erbe der Macht trägt den Titel Allmacht und ist das erste Staffelfinale der Reihe des Autors Andreas Suchanek. Mit einem verwegenen Plan versuchen Max und seine Freunde das Unheil, welches die Schattenfrau verbreiten will Einhalt zu gebieten. Dabei gehen sie mehrfach an ihre Grenzen und auch darüber hinaus.

Der Autor versteht es einmal mehr mich in den Bann der Reihe zu ziehen. Die Protagonisten wachsen teilweise über sich hinaus und müssen dabei Neues über sich selber und ihre Beziehungen erfahren. Gerade Alex und Jen steht ein großer Umbruch bevor. Die Spannungsbögen werden gut gehalten und Band 12 endet mit einem ganz fiesen Cliffhanger der für die weiteren Bände eine Menge Potential birgt. Gute und Böse Krieger bekommen immer mehr Schattierungen und als Leser neigt sich die Waagschale mal dem einen mal dem anderen zu. Auch bei den Schattenkriegern gibt es nicht nur Böse und die Lichtkämpfer haben auch den einen oder anderen Schatten, den sie aus ihrer Vergangenheit mit sich tragen. Gerade diese Grauzonen machen für mich einen guten Teil der Geschichte aus und die einzelnen Handlungsstränge die sich aufeinander zubewegen tun ihr übriges um mich gut zu unterhalten. Einige Charaktere müssen gehen aber dafür tauchen neue spannende Protagonisten auf.

Der Schreibstil und die Dialoge sind stimmig und gut lesbar, die Handlung selber gut aufgebaut und nicht künstlich in die Länge gezogen.

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Hafenkino

Hafenkino von von Wolff Steffi

Hafenkino Mein Mann seine Alte und ich ist eine Kolumnensammlung der Autorin Steffi von Wolff welche in der Zeitschrift Yacht erschienen ist. Geschildert wird dort Freud und Leid einer Seglergattin mit all seinen Facetten. Ich fand die selbstironisch erzählten Kurzgeschichten lustig und sie hatten einen hohen Wiedererkennungswert.

Solche Gatten wie den geschilderten kann man in jedem Hafen finden und Hafenkino ist was hochspannendes. Treffsicher legt die Autorin ihre Finger in die Wunden und zeigt erbarmungslos die Schwächen der Segler und Motoryachtfahrer auf.

Da ich selber so manchen Urlaub an Bord verbracht habe, kann ich die Stimmung der Autorin gut nachvollziehen und kenne auch selber solche Situationen wie die geschilderten. Wer selber noch nie eine Hafen besucht hat bzw. keine Erfahrungen mit Booten hat, wird sich sicherlich nicht so gut mit dem Buch amüsieren wie jemand mit eigenen Borderfahrungen. Für mich ein nettes kleines Geschenk für jeden Segler oder auch Motoryachtbesitzer. Das meiste stammt zwar aus Sicht der Segler aber vieles kann auch auf Motoryachten übertragen werden.

Bei den Geschichten wiederholt sich zwar das eine oder andere bzw. ist vorhersehbar aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch.

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Besondere Kräuter

Hafenkino von von Wolff Steffi

Camillas Kräutersuppe ist eine Kurzgeschichte der Autorin Monika Detering. Camilla ist nicht die Hübscheste träumt aber von einem Clooney-Verschnitt, verheiratet ist sie mit Gottlieb der eher klein gewachsen. Im laufe der Ehe fühlt sie sich von der Einsamkeit in ihrer Umgebung erdrückt und flieht für Auszeiten in die Stadt, obwohl Gottlieb das nicht möchte.

Dort lernt sie neue Facetten kennen und lieben und als Gottlieb sie bittet ihm regelmäßig eine Kräutersuppe zuzubereiten mischt sie diese mit besonderen Zutaten zusammen.

Die Geschichte ist flüssig und leicht lesbar geschrieben, aber recht vorhersehbar, da es schon etliche Geschichten rund um diese Thematik gibt. Das Ende wartet aber dann doch mit einer kleinen Überraschung auf. Trotz dieser Überraschung konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln und es war eine eher lauwarme Unterhaltung. Als kleiner Snack für Zwischendurch ganz nett aber mehr auch nicht. Für Suppenfreunde gibt es am Ende der Geschichte noch das Rezept für die Kräutersuppe, allerdings ohne Camillas besondere Zutaten.

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Blutsbekanntschaft

Hafenkino von von Wolff Steffi

Die Autorin Dorit David erzählt in ihrer Kurzgeschichte Blutsbekanntschaft wie sich Herr Anderson und Nadine kennen lernen. Nadine ist Lesern der Autorin ggfs. schon durch das Buch Speck zu Gold bekannt. Nadine ist quirlig und nicht auf den Mund gefallen und das macht sogleich Eindruck auf Herrn Anderson, als er sie beim Blutspenden kennen lernt.

Danach überschlagen sich die Ereignisse etwas und am Ende liegt ein Mann am Boden.

Nadine und Herr Anderson sind eher gegensätzlich aber das macht den Reiz der Situation aus. Kleine Nebenfiguren geben dem ganzen Leben und ich fand die Geschichte recht vergnüglich. Ich hätte gerne mehr über die beiden erfahren, aber das liegt nicht im Stil einer Kurzgeschichte, bei der nur ein Schlaglicht auf die Akteure geworfen wird. Ein kleines kurzes Lesevergnügen mit lebendigem Schreibstil und frischen Dialogen.

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An Tagen wie diesen

An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger

An Tagen wie diesen ist eine Kurzgeschichte der Autorin Nadin Hardwiger und sie erzählt in kleinen Episoden wie ein Alltag mit Kindern aussehen kann. Die Kurzgeschichte ist in drei Abschnitte unterteilt und als Leser wird man mitten ins Geschehen geworfen.

Akteure sind eine Mutter und ihre beiden Kinder sowie das Nachbarsehepaar und deren Katze.

Es ist eine kleine, aber feine Geschichte die mir am Ende ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte und als Mutter konnte ich die Geschichte sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist locker und die Dialoge aus dem Leben gegriffen, viele werden sich in den Charakteren wieder erkennen und daher braucht es auch keine weitere Tiefe bei den Protagonisten. Für mich eine Geschichte die am Ende einen kleinen Sonnenstrahl schickt und daher gut für eine entspannte Auszeit.

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Wiedererkannt

An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger

Alltagswahnsinn ist eine Kurzgeschichte der Autorin Britta Meyer. Die Autorin wirft einen Blick ins Innenleben einer Protagonistin in verschiedenen Alltagssituationen. Die Gedanken und Handlungen sind etwas überspitzt dargestellt, aber vieles begegnet uns so im alltäglichen Wahnsinn des Lebens.

Auf amüsante Art wird dem Leser der Spiegel vorgehalten und einiges an den Aussagen kann ich genauso nachempfinden.

Sei des der Preis einer Ware, der tägliche Kampf mit den Kundenkarten oder die vielgepriesene teure Küchenmaschine der Autorin gelingt es auf humorige Art auf Alltagssituationen einzugehen und sie hat mich mit ihrem Stil gut unterhalten. Ein witzig-ironischer booksnack für eine Auszeit in der man mal lachen möchte.

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