Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Psychothriller
Das Dienstverhältnis von Kim Rylee
Das Dienstverhältnis ist ein Psychothriller der Autorin Kim Rylee. Mia arbeitet in einem Hamburger Theater und ist im großen und ganzen mit ihrem Leben zufrieden, bis sie eines Tages eine Rose hinter dem Scheibenwischer ihres Autos entdeckt. Anfangs gefällt es ihr das sie eine Rose bekommen hat, aber das ändert sich sehr schnell und eine Abwärtsspirale wird in Gang gesetzt.
Die Autorin schafft es auf spannende Weise den Psychoterror dem Mia ausgesetzt ist sprachlich umzusetzen. Lange tappt man als Leser im Dunkeln wer Mias Stalker ist. Nachdem dieser entlarvt wird ist das Spiel um Mias Psyche jedoch noch nicht beendet und die Geschichte endet anders als ich es erwartet hätte.
Der Schreibstil ist schnörkellos und dabei fesselnd. Die Geschichte wird in großen Teilen aus Mias Perspektive erzählt und das bietet dem Leser tiefe Einblicke in Mias Seelenleben und wie ihre Welt langsam auseinanderbricht. Für mich eine spannende Geschichte mit unerwartetem Ende die mich gut unterhalten hat. Das Dienstverhältnis wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, das ich von der Autorin gelesen habe.
Knochenschrei
Knochenschrei von Catherine Shepherd
Knochenschrei ist ein weiterer Thriller aus der Reihe der Zons Triller von Caterine Shepherd. Yasmine entdeckt bei der Erweiterung ihrer Kellerräume eine skelettierte Leiche die seit 500 Jahren dort liegt, aber dann wird von der Polizei noch eine weitere Leiche entdeckt die erst seit kurzen eingemauert wurde und nachdem weitere Leichen auftauchen beging die Jagd nach einem Serienmörder.
Doch auch in der Vergangenheit der Stadt Zons gab es schon eine Jagd nach dem Mörder mehrere Nonnen und so führen zwei Zeitstränge durch die Geschichte, die sich in der Gegenwart kreuzen.
Obwohl das Buch Teil einer Reihe ist, kann man ihn eigenständig lesen. Die Zeitwechsel werden gut gekennzeichnet und haben jede ihren eigenen Reiz, die Ermittlungen in beiden Zeitsträngen werden spannend geschildert und ich war zum Schluss überrascht wer jeweils der Täter war.
Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und mitreißend, der Autorin gelingt es die jeweiligen Zeitstränge geschickt mit einem Cliffhanger enden zu lassen, so das ich interessiert weiter gelesen habe um zu erfahren was los ist. Ich kann Knochenschrei als spannenden Thriller empfehlen den ich gerne gelesen habe. Die Charaktere sind authentisch und interessant angelegt und bergen noch Potential für weiter Zons Thriller.
Nebelschatten
Knochenschrei von Catherine Shepherd
Nebelschatten ist der erste Band der Warriors of Love Reihe der Autorin Cornelia Zogg. Erzählt wird die Geschichte der vier Freundinnen Cori, Josie, Beth und Tessa die, statt ein Wellness Wochenende zu verbringen, sich plötzlich in einer fremden Welt wieder finden die sie retten sollen.
Eher zögerlich nehmen sie dieses Aufgabe an und lernen allmählich ihre Grenzen kennen.
Wobei auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird.
Mir persönlich hat es gut gefallen das die vier Frauen nicht als Superheldinnen dargestellt werden, sondern als Frauen mit Stärken und Schwächen, die auch ihre Grenzen haben. Die Geschichte selber gerät nur langsam in Fahrt und braucht etwas um lebendiger zu werden. Viel Raum nehmen erst einmal die ersten Schritte der Ausbildung der vier ein und dabei stellen sie sich mehr oder minder gut an.
Die Charaktere bleiben im ersten Teil noch recht blass und lassen einiges an Tiefe vermissen. Wobei ich mir denken kann das die vier im laufe der Geschichte mehr Kontur bekommen und reifen. Sonst hätte man ja keinen Stoff für einen Dreiteiler wenn man alles in den ersten Band packen würde.
Der Schreibstil ist gut lesbar und schnörkellos und der Unterhaltungseffekt ist vorhanden. Für mich ein ganz passabler Einstieg in die Trilogie die mich neugierig auf die weiteren Teile gemacht hat.
Wiedersehen in Lichterhaven
Vier Pfoten am Strand von Petra Schier
Vier Pfoten am Strand ist ein Liebesroman der Autorin Petra Schier, sie entführt ihre Leser ein weiteres Mal nach Lichterhaven, dem kleinen Städtchen an der See. Ben Brungsdahl sucht Ruhe für seine Arbeit und hat sich dafür das Städtchen Lichterhaven, das er von früher kennt, ausgesucht. Da er aber mit einem jungen Hund, den er aus einem Tierheim geholt hat, nicht ganz klar kommt wendet er sich an die Hundetrainer Christina und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Ich freute mich schon auf ein Wiedersehen mit den Charakteren die in Lichterhaven angesiedelt sind und wurde nicht enttäuscht. In gewohnt guter Manier erzählt die Autorin eine zauberhafte Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und lässt dabei Boss, den jungen Hund von Ben alle anderen Protagonisten an die Wand spielen. Die Dialoge zwischen Ben, Christina und Boss sind witzig und lesenswert. Der Hund ist ein sehr eigener Charakter und ein tragender Teil der Geschichte. Zwar ist einiges vorhersehbar, aber das finde ich bei einem Liebesroman nicht tragisch, ich mag es wenn es ein gutes Ende nimmt und nicht böse endet.
Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos und die Seiten fliegen nur so dahin, die Charaktere sind gut gezeichnet und liebenswert. Ich hatte etliche entspannte und gute Lesestunden.
Lehrstunden des Herzens
Vier Pfoten am Strand von Petra Schier
Lehrstunden des Herzens ist ein Liebesroman der Autorin Dorothea Stiller, die Leser dürfen teilhaben am Leben der Dallaway Schwestern, die sich nach dem Tod des Vaters möglichst bald vorteilhaft verheiraten müssen, um nicht in ärmliche Verhältnisse abzurutschen. Nachdem es mit einigen Kandidaten nicht so richtig geklappt hat nimmt Clara Dallaway, die ältere Schwester eine Stelle als Gouvernante im Haus der Wiltmores an und das Liebeskarussell beginnt sich zu drehen.
Die Autorin erzählt mit leichter Hand eine Geschichte die im historischen England im Jahr 1811 angesiedelt ist. Die damalige Zeit wird gut in den Fokus gerückt und die Geschichte selber hat mir gut gefallen. Es ist leichte Unterhaltung die zwar vorhersehbar ist, die aber dennoch Spannung erhält durch die Widrigkeiten welche sich die Autorin für Clara und ihre Familie einfallen lässt. Leichte Lektüre mit charmant-romantischem Touch. Für mich die ideale Entspannungslektüre für einen Urlaubstag oder einfach mal für zwischendurch.
Eindringlich
Wir sind dann wohl die Angehörigen Die Geschichte einer Entführung. Gebunden. von Scheerer Johann
Wir sind dann wohl die Angehörigen Die Geschichte einer Entführung erzählt die Geschichte der Entführung von Jan Philipp Reemtsma aus der Sicht des Sohnes Johann Scheerer, der auch der Autor des Buches ist. Der Autor schildert die Sicht auf die Entführung seines Vaters mit den Augen des damals 13 jährigen.
Die Wortwahl ist eindringlich und als Leser bekommt man tiefe Einblicke in das Seelenleben des Jungen. Seine Angst um den Ausgang der Entführung, die Versuche ihn abzulenken die immer wieder scheitern, die Handlungen der Polizei die nicht zum gewünschten Ergebnis führen, lassen die damaligen Geschehnisse sehr lebendig wirken. Auch wenn man als Leser weiß das Jan Philipp Reemtsma die Entführung überlebt ist es dennoch ein spannendes Buch das die Dramatik der vielen Tage deutlich macht.
Der Schreibstil ist lebendig und gut lesbar, ich wollte das Buch in einem Rutsch durchlesen. Die Sätze auf den letzten Seiten fand ich sehr erschütternd. Wie oft sagt man etwas scherzhaft und für andere bedeuten die Sätze Leid und Gefahr. Das Leben der Familie wurde nie wieder wie zuvor.
Wer war es?
Wir sind dann wohl die Angehörigen Die Geschichte einer Entführung. Gebunden. von Scheerer Johann
Zwentibolds Rache ist ein Krimi des Autors Jürgen Schmidt, er lässt seinen Privatdetektiv Andreas Mücke zum zweiten mal ermitteln. Bernd Bödecker, ein Freund von Andreas Mücke wird nach einer Feier niedergeschlagen. Es stellt sich nun die Frage nach dem Täter. War es der Bestsellerautor Philipp Scharner, den Bernd der Party verwiesen hat oder hatte Bernd andere Feinde die ihm böses wollen?
Der Autor erzählt aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte der Suche nach dem Täter, schnell wird klar das es mehrere Verdächtige gibt die nach und nach ausscheiden, bis zum Ende der wahre Täter auftaucht.
Neben der Suche nach dem Täter erfährt der Leser auch einiges aus dem Privatleben von Mücke und seinem Umfeld. Beim lesen kam ich an einigen Stellen ins Stocken, da der Autor die Szenerie wechselte ohne es klar zu trennen vom vorherigen Szenario. Insgesamt ein solider Krimi den ich gerne gelesen habe.
Zwei Kurzgeschichten
Wir sind dann wohl die Angehörigen Die Geschichte einer Entführung. Gebunden. von Scheerer Johann
n diesem Booksnack sind zwei Kurzgeschichten des Autors Thomas Kowa vereint. Zum einen geht es um eine Botschaft die eine Katze hinterlässt zum anderen um einen Mann der erläutert warum es in bestimmten Monaten mehr Morde gibt.
Für beide Geschichten bietet der Autor dem Leser eine kurze Einleitung in der er erläutert wie die Geschichten entstanden sind.
Beide Geschichten fand ich recht kurzweilig und der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Unter Humor hätte ich sie nicht einsortiert, den habe ich hier nicht unbedingt gefunden. Die Katzengeschichte ließ mich zumindest am Ende schmunzeln, die Geschichte über den Februar fand ich eher ein wenig böse. Insgesamt haben mich beide Geschichten ganz gut unterhalten.
Böse Kurzgeschichte
Ist Gott ein Fisch? von Yngra Wieland
Ist Gott ein Fisch? ist eine Kurzgeschichte der Autorin Yngra Wieland. Mia liebt es andere zu erschrecken und dieses mal endet es anders als sie es erwartet hat.
Die Kurzgeschichte wirft Schlaglichter auf das Leben verschiedener Protagonisten die, trotz der Kürze der Zeit in der sie auftauchen, gut genug gezeichnet werden um sich als Leser ein Bild von ihnen zu machen.
Als Leser kann man den Weg der bösen Tat weiter verfolgen bis sich zum Ende hin der Kreis schließt und Mia mit dem Fazit ihrer Tat konfrontiert. Die Geschichte ist etwas für Fans böser Geschichten die jedoch keinen Horroreinschlag hat. Der Schreibstil ist schnörkellos und die Gedankenwelt der Charaktere ist knapp und präzise gezeichnet.
Überraschendes Ende
Ist Gott ein Fisch? von Yngra Wieland
Die Vereinigung ist eine Kurzgeschichte des Autors Erkan Mete, sie spielt irgendwann im Mittelalter und erzählt die Geschichte der Liebes eines Mannes zu einer Frau, die sein ein und alles wird. Er verzehrt sich leidenschaftlich nach ihr und erhält in ihrer Vereinigung ein ganz besonderes Gefühl.
Die Gefühlswelt des Mannes wird facettenreich beschrieben und als Leser spürt man die Leidenschaft, welche er für diese Frau empfindet.
Er erlebt mit ihr Explosionen der Gefühle und spürt sich ihr immer näher bis zur vollständigen Hingabe. Der Erzählstil ist opulent und dabei flüssig, man dringt in die Geschichte ein und erlebt sie aus der Perspektive des Liebenden. Mir hat vor allen Dingen das überraschende Ende gefallen, für mich eine lesenswerte Kurzgeschichte.






